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ID1708202200

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    10. dieDU/CSU-Fraktion.\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 17/82 b) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Menschenrechte und hu- manitäre Hilfe zu dem Antrag der Abge- ordneten Volker Beck (Köln), Tom Koenigs, Josef Philip Winkler, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Das Menschen- recht auf Religions- und Glaubensfrei- heit stärken (Drucksachen 17/2424, 17/4121) . . . . . . . Volker Kauder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Christoph Strässer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Christian Lindner (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Raju Sharma (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . Tom Koenigs (BÜNDNIS 90/ Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 37: Antrag der Abgeordneten Anette Kramme, Gabriele Hiller-Ohm, Josip Juratovic, weite- rer Abgeordneter und der Fraktion der SPD: Missbrauch der Leiharbeit verhindern (Drucksache 17/4189) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Andrea Nahles (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . . . Anton Schaaf (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 9169 B 9169 D 9171 A 9172 C 9173 B 9190 C, 9192 B 9188 C 9188 C 9195 A 9195 D 9197 B Deutscher B Stenografisch 82. Sitz Berlin, Freitag, den 17 I n h a l Tagesordnungspunkt 36: a) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Menschenrechte und Hu- manitäre Hilfe – zu dem Antrag der Abgeordneten Volker Kauder, Ute Granold, Erika Steinbach, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten Marina Schuster, Pascal Kober, Serkan Tören, weiterer Abge- ordneter und der Fraktion der FDP: Religionsfreiheit weltweit schützen – zu dem Antrag der Fraktion der SPD: Das Menschenrecht auf Religions- und Glaubensfreiheit als politische Herausforderung (Drucksachen 17/2334, 17/3428, 17/4122) A P A V E D D U N9169 A DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Johannes Singhammer (CDU/CSU) . . . . . . . . 9175 A 9176 A undestag er Bericht ung . Dezember 2010 t : ngelika Graf (Rosenheim) (SPD) . . . . . . . . ascal Kober (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nnette Groth (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . olker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . rika Steinbach (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . ietmar Nietan (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Stefan Ruppert (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Christoph Strässer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Sibylle Pfeiffer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . te Granold (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . amentliche Abstimmungen . . . . . . . . . . . . . 9177 A 9178 B 9179 A 9180 B 9181 C 9183 A 9184 C 9185 B 9185 D 9186 A 9188 A, B Dr. Heinrich L. Kolb (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 9200 A 9201 A II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 82. Sitzung. Berlin, Freitag, den 17. Dezember 2010 Beate Müller-Gemmeke (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Peter Tauber (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Anette Kramme (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Johannes Vogel (Lüdenscheid) (FDP) . . . . . . Heike Brehmer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) . . . . . . . . . . Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . . . Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) . . . . . . . . . . Ulrich Lange (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Pascal Kober (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gitta Connemann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 38: Zweite und dritte Beratung des von den Frak- tionen der CDU/CSU und FDP eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Ände- rung der Vorschriften zum begünstigten Flächenerwerb nach § 3 Ausgleichsleis- tungsgesetz und der Flächenerwerbsver- ordnung (Zweites Flächenerwerbsände- rungsgesetz – 2. FlErwÄndG) (Drucksachen 17/3183, 17/4236) . . . . . . . . . . Norbert Brackmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Rolf Schwanitz (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hans-Michael Goldmann (FDP) . . . . . . . . . . Dr. Kirsten Tackmann (DIE LINKE) . . . . . . . Cornelia Behm (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eckhardt Rehberg (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Waltraud Wolff (Wolmirstedt) (SPD) . . . . . . . Tagesordnungspunkt 39: Beschlussempfehlung und Bericht des Aus- schusses für Arbeit und Soziales zu dem An- trag der Abgeordneten Klaus Ernst, Matthias W. Birkwald, Diana Golze, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion DIE LINKE: Sozial- kassen vor Beitragsverlusten bewahren (Drucksachen 17/3042, 17/3732) . . . . . . . . . . Max Straubinger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Katja Mast (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Johannes Vogel (Lüdenscheid) (FDP) . . . . . . Matthias W. Birkwald (DIE LINKE) . . . . . . . Beate Müller-Gemmeke (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . . . T B a B d E (D D D P R S M T E D B u N z g (D D R D H D Z A D m S U U M S D S C R D 9202 A 9204 A 9205 B 9206 C 9208 A 9208 D 9210 A 9210 B 9210 C 9211 C 9212 B 9214 B 9214 C 9215 D 9216 D 9218 A 9219 A 9220 A 9221 B 9222 D 9223 A 9224 A 9225 B 9226 D 9227 D 9228 D agesordnungspunkt 40: eschlussempfehlung und Bericht des Innen- usschusses zu der Unterrichtung durch die undesregierung: Jahresbericht der Bun- esregierung zum Stand der Deutschen inheit 2010 rucksachen 17/3000, 17/3110 Nr. 7, 17/4147) r. Thomas de Maizière, Bundesminister BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aniela Kolbe (Leipzig) (SPD) . . . . . . . . . . . atrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP) . . . . . . . . . oland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . tephan Kühn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . anfred Behrens (Börde) (CDU/CSU) . . . . . agesordnungspunkt 41: rste Beratung des von den Abgeordneten r. Gerhard Schick, Dr. Thomas Gambke, ritta Haßelmann, weiteren Abgeordneten nd der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- EN eingebrachten Entwurfs eines … Geset- es zur Änderung des Wertpapierhandels- esetzes rucksache 17/4053) . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Gerhard Schick (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . alph Brinkhaus (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . r. Carsten Sieling (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . olger Krestel (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Axel Troost (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . usatztagesordnungspunkt 5: ktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktion IE LINKE: Kein Atomendlager bei Lub- in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . teffen Bockhahn (DIE LINKE) . . . . . . . . . . rsula Heinen-Esser, Parl. Staatssekretärin BMU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . te Vogt (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ichael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . ylvia Kotting-Uhl (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Michael Paul (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . onja Steffen (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . hristian Ahrendt (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . alph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . r. Maria Flachsbarth (CDU/CSU) . . . . . . . . 9230 B 9230 C 9231 D 9233 C 9234 D 9236 A 9237 B 9238 C 9238 D 9239 C 9241 D 9243 A 9243 D 9244 B 9244 C 9245 D 9247 A 9248 D 9249 B 9250 C 9251 C 9252 D 9254 A 9255 B Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 82. Sitzung. Berlin, Freitag, den 17. Dezember 2010 III Ulrich Kelber (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Matthias Lietz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9256 C 9257 C 9258 D 9259 D 9261 A 9261 D Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 82. Sitzung. Berlin, Freitag, den 17. Dezember 2010 9169 (A) ) )(B) 82. Sitz Berlin, Freitag, den 17 Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 82. Sitzung. Berlin, Freitag, den 17. Dezember 2010 9261 (A) ) )(B) – Drucksachen 17/2058, 17/2548 Nr. 1 –DIE GRÜNEN – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung zum Stand der Umset- zung von Maßnahmen zur Bekämpfung von HIV/AIDS in Deutschland Dr. Merkel, Angela CDU/CSU 17.12.2010 Montag, Jerzy BÜNDNIS 90/ 17.12.2010 Anlage 1 Liste der entschuldigte A m d n Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Bätzing-Lichtenthäler, Sabine SPD 17.12.2010 Bahr (Münster), Daniel FDP 17.12.2010 Bosbach, Wolfgang CDU/CSU 17.12.2010 Brase, Willi SPD 17.12.2010 Brunkhorst, Angelika FDP 17.12.2010 Bülow, Marco SPD 17.12.2010 Burchardt, Ulla SPD 17.12.2010 Dobrindt, Alexander CDU/CSU 17.12.2010 Friedhoff, Paul K. FDP 17.12.2010 Frieser, Michael CDU/CSU 17.12.2010 Gerdes, Michael SPD 17.12.2010 Göppel, Josef CDU/CSU 17.12.2010 Dr. Freiherr zu Guttenberg, Karl-Theodor CDU/CSU 17.12.2010 Haustein, Heinz-Peter FDP 17.12.2010 Hempelmann, Rolf SPD 17.12.2010 Hinz (Herborn), Priska BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.12.2010 Dr. Jüttner, Egon CDU/CSU 17.12.2010 Krellmann, Jutta DIE LINKE 17.12.2010 Lay, Caren DIE LINKE 17.12.2010 Lötzer, Ulla DIE LINKE 17.12.2010 Meierhofer, Horst FDP 17.12.2010 Dr. Meister, Michael CDU/CSU 17.12.2010 Menzner, Dorothee DIE LINKE 17.12.2010 N P P R R S S S S S D W Z A (C (D Anlagen zum Stenografischen Bericht n Abgeordneten nlage 2 Amtliche Mitteilungen Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben itgeteilt, dass der Ausschuss gemäß § 80 Abs. 3 Satz 2 er Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den achstehenden Vorlagen absieht: Innenausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2009 – Drucksachen 16/13360, 17/2971 Nr. 1.1 – Ausschuss für Gesundheit ord, Thomas DIE LINKE 17.12.2010 loetz, Yvonne DIE LINKE 17.12.2010 ols, Eckhard CDU/CSU 17.12.2010 aab, Daniela CDU/CSU 17.12.2010 ix, Sönke SPD 17.12.2010 chieder (Schwandorf), Marianne SPD 17.12.2010 chlecht, Michael DIE LINKE 17.12.2010 chmidt (Eisleben), Silvia SPD 17.12.2010 cholz, Olaf SPD 17.12.2010 chreiner, Ottmar SPD 17.12.2010 r. Schwanholz, Martin SPD 17.12.2010 agenknecht, Sahra DIE LINKE 17.12.2010 iegler, Dagmar SPD 17.12.2010 bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich 9262 Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 82. Sitzung. Berlin, Freitag, den 17. Dezember 2010 (A) (C) )(B) Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Unionsdokumente zur Kenntnis genommen oder von ei- ner Beratung abgesehen hat. Auswärtiger Ausschuss Drucksache 17/3280 Nr. A.1 EuB-BReg 118/2010 Drucksache 17/3280 Nr. A.2 EuB-BReg 121/2010 Drucksache 17/3280 Nr. A.3 EuB-BReg 122/2010 Drucksache 17/3280 Nr. A.5 Ratsdokument 12933/10 Finanzausschuss Drucksache 17/3791 Nr. A.3 EuB-EP 2078; P7_TA-PROV(2010)0354 Haushaltsausschuss Drucksache 17/3869 Nr. A.1 EuB-BReg 126/2010 Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Drucksache 17/3608 Nr. A.29 Ratsdokument 14198/10 Drucksache 17/3608 Nr. A.30 Ratsdokument 14306/10 Drucksache 17/3608 Nr. A.31 Ratsdokument 14344/10 Drucksache 17/3791 Nr. A.9 Ratsdokument 14483/10 Drucksache 17/3791 Nr. A.10 Ratsdokument 14628/10 Ausschuss für Arbeit und Soziales Drucksache 17/2408 Nr. A.27 Ratsdokument 9989/10 Drucksache 17/2994 Nr. A.46 Ratsdokument 12102/10 Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Drucksache 17/3608 Nr. A.36 Ratsdokument 14284/10 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Drucksache 17/3280 Nr. A.10 Ratsdokument 13455/10 Verbraucherschutz Drucksache 17/3324 Nr. A.1 Ratsdokument 13435/10 Drucksache 17/3608 Nr. A.22 Ratsdokument 13450/10 Drucksache 17/3608 Nr. A.23 Ratsdokument 13575/10 Drucksache 17/3608 Nr. A.24 Ratsdokument 13576/10 Drucksache 17/3608 Nr. A.25 Ratsdokument 13818/10 Drucksache 17/3608 Nr. A.26 Ratsdokument 13877/10 Drucksache 17/3608 Nr. A.27 Ratsdokument 13878/10 Drucksache 17/3608 Nr. A.28 Ratsdokument 14046/10 (D Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union Drucksache 17/1649 Nr. A.11 Ratsdokument 8388/10 Drucksache 17/3955 Nr. A.20 Ratsdokument 15772/10 Ausschuss für Kultur und Medien Drucksache 17/2071 Nr. A.40 Ratsdokument 9387/10 Drucksache 17/2994 Nr. A.65 Ratsdokument 11927/10 Drucksache 17/2994 Nr. A.66 Ratsdokument 12446/10 82. Sitzung Berlin, Freitag, den 17. Dezember 2010 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Volker Beck


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Die Ko-

    alition, SPD und Grüne haben Anträge zu dieser Debatte
    vorgelegt. Wir werden dem Antrag der Koalition zustim-
    men,


    (Christoph Strässer [SPD]: Nein, nein!)


    weil er viel Wahres enthält, aber wir haben einen Ände-
    rungsantrag gestellt – darin werden mehrere Änderungen
    vorgeschlagen –, weil er eben nur die halbe Wahrheit
    enthält.

    Das Problem bei Ihrem Ansatz, meine Damen und
    Herren von der Koalition, ist die Fokussierung auf die
    verfolgten Christen.


    (Erika Steinbach [CDU/CSU]: Das stimmt doch gar nicht!)


    Bei dem Grundanliegen sind wir an Ihrer Seite; wir wol-
    len aber stärker deutlich machen, dass es um die Verfol-
    gung aller Glaubensrichtungen geht. Überall da, wo
    Menschen wegen ihrer Glaubensüberzeugung, ihres
    Glaubenswechsels oder ihrer Missionstätigkeit verfolgt
    werden, müssen wir aufstehen und die Freiheit dieser
    Menschen verteidigen – ohne Ansehen des Bekenntnis-
    ses.


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der SPD)


    Ich glaube, wir leisten den verfolgten Christen in aller
    Welt eigentlich einen Bärendienst, wenn wir den Ein-

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    (C (D ruck erwecken, als ob wir uns als Christen nur um unere Glaubensbrüder und Glaubensschwestern kümmern. Es muss um das Prinzip der Religionsfreiheit gehen. arum geht es ja auch bei dem Streit mit dem islami chen Kulturkreis und dem dort vorherrschenden Menchenrechtsverständnis. In vielen Ländern herrscht rundsätzlich durchaus Respekt vor christlichen und jüischen Religionsgemeinschaften. Aber wenn sie Musme missionieren wollen und versuchen, diese von ihm Glauben überzeugen, dann ist das oft von epressionen begleitet, bis hin zur Todesstrafe für zum hristentum konvertierte ehemalige Muslime. Da liegt das Problem. Wir müssen deutlich machen, ass es nicht nur darum gehen kann, den bestehenden lauben zu respektieren; vielmehr gehört zur Glaubensberzeugung auch, dass man für seinen Glauben wirbt, enn man von ihm überzeugt ist, und versucht, Men chen dafür zu gewinnen. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    iese Freiheit müssen wir verteidigen. Wir können sie
    ber glaubwürdig nur verteidigen, wenn wir das in Be-
    ug auf jede Glaubensüberzeugung tun und nicht nur aus
    er christlichen Missionsperspektive.


    (Volker Kauder [CDU/CSU]: Da sind Sie ganz bei uns!)


    Ich möchte einen anderen Punkt ansprechen, der in
    rem Antrag völlig fehlt. Zur Glaubensfreiheit gehö-
    n drei wesentliche Elemente: die individuelle Glau-

    ensfreiheit – die Freiheit, seiner Überzeugung gemäß
    ben zu können –, die kollektive Glaubensfreiheit – die
    reiheit, seine Religion als Glaubensgemeinschaft ge-
    einsam ausüben und öffentlich leben zu können –, aber

    uch die negative Glaubensfreiheit – nicht glauben zu
    üssen, was die Mehrheit in einem Land glaubt. Da ha-

    ert es in Ihrem Antrag.

    Das ist ganz entscheidend mit Blick auf die Verfol-
    ung von Christen in mehrheitlich muslimischen Gesell-
    chaften; denn dort geht es genau darum, dass diese
    hristen nicht dem Islam gemäß leben müssen, nur weil

    ie in einer mehrheitlich islamischen Gesellschaft leben.
    enn wir diese negative Glaubensfreiheit schon in unse-
    r Debatte unterbelichten, müssen wir uns nicht wun-

    ern, wenn sie auch in anderen Ländern unterbetont
    ird.


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der LINKEN)


    Meine Damen und Herren, ich will auf die Türkei zu
    prechen kommen. Wir führen ja Beitrittsverhandlungen
    it der Türkei. Die Türkei respektiert nach dem Lausan-

    er Vertrag nur zwei christliche Glaubensgemein-
    chaften, nämlich die griechisch-orthodoxe und die
    rmenisch-apostolische Kirche, und die jüdische Glau-
    ensgemeinschaft. Die Protestanten und Katholiken
    erden dort offiziell nicht anerkannt. Die Ausbildung
    on Pfarrern ist nicht möglich. Die Einreise von Pfarrern
    us dem Ausland wird erschwert, auch von Pfarrern der

    Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 82. Sitzung. Berlin, Freitag, den 17. Dezember 2010 9181

    Volker Beck (Köln)



    (A) )


    )(B)

    orthodoxen Kirche. Das dürfen wir der Türkei als einem
    befreundeten Land nicht durchgehen lassen.


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der SPD)


    Wir müssen deutlich machen: Wir fordern gleiche
    Rechte für die Christen in der Türkei.

    Aber wir fordern selbstverständlich auch gleiche
    Rechte für die Aleviten; sie sind keine Christen. Sie bil-
    den die größte religiöse Gruppe neben dem sunnitischen
    Islam in der Türkei.


    (Volker Kauder [CDU/CSU]: Auch richtig!)


    Wir verlangen von der Türkei auch, dass die Cem-Häu-
    ser mit den Moscheen gleichgestellt werden und die
    Zwangsassimilierung an den sunnitischen Islam von ale-
    vitischen Kindern in der Schule aufhört, wie das auch
    der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte von
    Ankara gefordert hat.


    (Beifall im ganzen Hause)


    In vielen muslimischen Ländern, zum Beispiel im
    Iran oder auch in Ägypten, sehen wir, dass die Hauptlast
    der Verfolgung nicht die christlichen Religionen und
    Kirchengemeinschaften trifft, sondern die Bahai; denn
    aus Sicht des Islam darf nach Mohammed kein neuer
    Prophet, kein Glaubensgründer auftreten. Mit den klassi-
    schen Buchreligionen, dem Judentum und dem Christen-
    tum, kommt der Islam schon im Koran zurecht, weil sie
    als Vorläufer des Islam gelten. Aber die Bahai, die mit
    Bab und Bahaullah einen Glaubensgründer aus dem
    19. Jahrhundert haben, werden massiv verfolgt. Wir wa-
    ren auf Anregung der CDU/CSU-Fraktion – Frau
    Granold sitzt da – in Ägypten und haben uns auf die Su-
    che nach den verfolgten koptischen Christen gemacht.
    Was wir gefunden haben, waren in der Tat diskriminierte
    koptische Christen, aber auch massiv verfolgte Bahai,
    Oppositionelle, Blogger und Journalisten. Wir dürfen
    nicht immer nur bei den Christen laut aufschreien und
    bei den anderen wegschauen.


    (Volker Kauder [CDU/CSU]: Eine gute Rede wird jetzt schlecht! – Wolfgang Zöller [CDU/ CSU]: Wer macht denn das? Das ist doch Schwachsinn, was Sie da sagen!)


    Ein Bahai in Ägypten hat keinen zivilen Status. Er kann
    keine Urkunden vorweisen und hat kein Bankkonto, er
    kann keine Verträge abschließen, seine Kinder nicht zur
    Schule schicken und keine Sozialversicherung abschlie-
    ßen. Das ist eine Vernichtung der sozialen individuellen
    Existenz aus Glaubensgründen, und dagegen müssen wir
    massiv aufstehen.


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der LINKEN)


    In Ihrem Antrag steht etwas zu Ägypten, aber nur zu
    den koptischen Christen.

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    (C (D (Volker Kauder [CDU/CSU]: Aber heute geht es um die Christen, Herr Beck! Kapieren Sie das doch!)


    Ich werbe wirklich darum, dass wir hier den Fokus
    eu ausrichten, dass wir die Verfolgung der Christen in
    ller Welt im Rahmen der religiösen Verfolgung insge-
    amt thematisieren. Dann sind wir glaubwürdig. Und
    enn wir glaubwürdig sind, können wir mehr für die
    erfolgten Glaubensbrüder und -schwestern erreichen,
    ls wenn wir uns, innenpolitisch motiviert, allein auf die
    hristenverfolgung kaprizieren.


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der LINKEN – Volker Kauder [CDU/CSU]: Es hat gut angefangen und ist dann ganz schlecht geworden!)




Rede von Gerda Hasselfeldt
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CSU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)

Das Wort hat nun die Kollegin Erika Steinbach für die

DU/CSU-Fraktion.


(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Erika Steinbach-Hermann


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (Plos)


    Frau Präsidentin! Meine lieben Kolleginnen und Kol-

    gen! Verehrte und liebe Gäste auf der Tribüne aus vie-
    n Ländern, in denen Menschen religiös verfolgt wer-
    en! Herr Kollege Beck, es wäre gut, wenn Sie ihre
    cheuklappen ablegen und unseren Antrag richtig durch-
    sen würden.

    Wir sind für die vollständige Religionsfreiheit.


    (Zuruf von der LINKEN: Das glauben Sie doch selber nicht!)


    as kann uns aber nicht an der klaren Erkenntnis hin-
    ern, dass Christen die weltweit am intensivsten ver-
    lgte religiöse Gemeinschaft sind.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)


    Meine Vorredner haben sich überwiegend mit der Re-
    gionsfreiheit in Deutschland beschäftigt, die hier Not
    ide. Dazu sage ich deutlich: In Deutschland gibt es Re-
    gionsfreiheit. Jeder kann hier seinen Glauben frei le-
    en. Der Staat schützt die Religionsfreiheit. Wenn es
    bergriffe in der einen oder anderen Form gibt, dann ist
    as strafbar. Die Menschen werden bestraft, wenn sie ei-
    em anderen etwas zuleide tun. Das ist bei uns nicht ge-
    tattet.


    (Raju Sharma [DIE LINKE]: Das ist in Indien auch strafbar!)


    Wer sich beim Thema Religionsfreiheit primär mit
    nseren deutschen Verhältnissen beschäftigt, der will be-
    usst ausblenden, was sich um uns herum weltweit tut.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)


    In genau einer Woche feiern wir den Heiligen Abend.
    iele Hundert Millionen Christen in aller Welt wollen

    9182 Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 82. Sitzung. Berlin, Freitag, den 17. Dezember 2010

    Erika Steinbach


    (A) )


    )(B)

    ihn auch feiern. Aber wir müssen eines erkennen: Nicht
    alle Christen haben die Möglichkeit, das Weihnachtsfest
    in Ruhe und auch in Frieden zu begehen. „Weihnachten
    ist die Botschaft von Hoffnung und Frieden. Beides ha-
    ben wir verloren“, sagte der irakische Christ Abdullah
    al-Naufali aus Bagdad. Er hat diese Befürchtung nicht
    ohne Grund, wie er sagte: „Die meisten Gläubigen bei
    uns im Irak werden sich nicht in die Weihnachtsmetten
    wagen.“

    Über 100 Millionen Christen weltweit sind wegen ih-
    res Glaubens von Misshandlung, Tod, Gefängnis oder
    massiver Diskriminierung bedroht. Wenn man sagt: „In
    Ägypten gibt es ja nur Diskriminierung von Christen“,
    dann halte ich das für ein Kleinreden von Problemen.
    Wenn wir Menschen in Deutschland so diskriminieren
    würden, möchte ich den einen oder anderen meiner Vor-
    redner dazu hören. Dann wäre einiges los im Lande.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)


    Keine andere Religionsgemeinschaft wird intensiver
    verfolgt. Das zeigen die dramatischen Vorfälle in den
    letzten Monaten und Jahren, die wir im Menschenrechts-
    ausschuss behandelt haben.

    Ich spreche keiner Kollegin und keinem Kollegen der
    anderen Fraktionen ab, dass es auch ihnen am Herzen
    liegt, diese Dinge nicht einfach hinzunehmen. Wir haben
    den Tod der 50 irakischen Christen in Erinnerung. Sie
    waren Geiseln islamischer Fundamentalisten in einer sy-
    risch-orthodoxen Kirche. Ein irakischer Bischof sagte
    heute beim Frühstück: „Wer nicht weiß, was die Hölle
    ist, der soll zu uns in den Irak kommen. Bei uns ist die
    Hölle.“ Der Bischof ist anwesend; er sitzt auf der Tri-
    büne.

    Das müssen wir registrieren. Aus unserer Warte, aus
    einem sicheren Hort kann man manches beiseite wischen
    und darüber hinwegsehen.


    (Christoph Strässer [SPD]: Das ist auch eine Konsequenz von George W. Bush und seinem Krieg!)


    Die Zahl der im Irak lebenden Christen betrug vor
    20 Jahren noch 1,4 Millionen. Im Jahr 2003 waren es
    noch 800 000. Heute sind es weniger als 200 000 Men-
    schen christlichen Glaubens, die es noch wagen, im Irak
    zu leben.

    Im indischen Bundesstaat Orissa wurden zwischen
    2007 und 2009 rund 50 000 Christen vertrieben oder er-
    mordet. Auch in der jüngsten Zeit gab es wiederholt
    Übergriffe gegenüber Christen.

    Auch nach Pakistan schauen wir mit Besorgnis. Die
    Christin Asia Bibi – der Kollege Singhammer hat schon
    darauf hingewiesen – soll wegen Blasphemie gehängt
    werden, weil sie Mohammed mit Jesus verglichen hat.
    Noch steht die Vollstreckung zwar aus; aber die pakista-
    nische Regierung steht durch islamische Kräfte unter
    enormem Druck, dieses Urteil tatsächlich zu vollstre-
    cken.

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    (C (D Auch in Eritrea – dieses Land wurde bereits genannt – eobachten wir eine Verschärfung der Situation für die hristen. Es gibt Informationen darüber, dass rund 200 Christen aufgrund ihres Glaubens inzwischen lan esweit unter zum Teil unmenschlichen Bedingungen hne offizielle Anklage oder ohne Gerichtsverfahren ingesperrt worden sind. Das Ausmaß von Diskriminierung, von Unterdrükung und Bedrohung nimmt insbesondere – das können ir alle erkennen, machen wir uns doch nichts vor – in uslimischen Ländern seit Jahren beständig zu. Selbst in der Türkei, die ihren Blick bekanntermaßen ach Europa gerichtet hat – ein Land, dem wir freundchaftlich verbunden sind –, leben Christen nicht ungehrdet. Der Bau von Kirchen ist nahezu unmöglich. hristliche Geistliche schweben in Lebensgefahr, wenn ie durch ihre Kleidung als solche erkennbar sind. Preigten dürfen nur an bestimmten Tagen abgehalten weren. Selbst in den türkischen Städten, die angeblich die estliche Lebensart verkörpern, wie beispielsweise tanbul oder Ankara, ist die Situation nicht unbekümert, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Denn auch diesen Städten wird einem als Christin geraten, kein reuz am Hals zu tragen, weil das sonst für Leib und Leen gefährlich sein könnte. Wer glaubt, Ankara sei wie aris, wie es irgendjemand einmal sagte, der täuscht ich, und der täuscht andere. Während vor 60 Jahren der nteil der Christen in der Türkei noch etwa 20 Prozent etrug, so sind es heute nur noch 0,15 Prozent. Neben der prekären Situation der Christen – das ist ns bewusst, so steht es auch in unserem Antrag – gibt es ahlreiche weitere religiöse Gemeinschaften, die ebenlls verfolgt werden. Das gilt besonders für die Situaon der Bahai im Iran. Ich freue mich, dass Professor ofmann, der Sprecher der Bahai-Gemeinde in Deutschnd, heute unter unseren Gästen ist. Herzlich willkomen! – Die Bahai sind im Iran einem unglaublichen Verlgungsdruck ausgesetzt, ebenso ist es in Ägypten. Wenn wir uns umschauen, sehen wir: Religionsfreieit ist weltweit für Christen und viele andere Religioen nicht vorhanden, obwohl sie ein elementares Menchenrecht ist, obwohl sich eine Vielzahl von Staaten zu r bekannt haben. Seit Jahren stellen wir besorgt fest, ass Religionsfreiheit zwar auf dem Papier existiert, im raktischen Leben aber keinerlei Gültigkeit hat. In vien muslimischen Ländern wird sie zugesichert, aber nur Rahmen der Scharia. Religionsfreiheit im Rahmen er Scharia ist ein K.-o.-Kriterium; das ist keine Reliionsfreiheit. In mindestens 64 Ländern der Erde, in denen fast 0 Prozent der Weltbevölkerung leben, ist die Religionseiheit tatsächlich eingeschränkt. Ich glaube, wir brauhen nicht nur bei uns in Deutschland, sondern weltweit in friedliches Miteinander der Religionen. Für mich ist as schönste Beispiel hierfür Lessings Ringparabel aus athan dem Weisen, die auf eine wunderbare Art und eise die Gleichwertigkeit und den Respekt der Religio en voreinander beschreibt. Die heutige Debatte im Deutschen Bundestag kurz or der Weihnachtszeit ist auch ein Zeichen der Solidari Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 82. Sitzung. Berlin, Freitag, den 17. Dezember 2010 9183 Erika Steinbach )


    (A) )

    tät mit den Menschen, die wegen ihrer Religionszugehö-
    rigkeit verfolgt und unterdrückt werden und um ihr Le-
    ben bangen. Wir als CDU/CSU-Bundestagsfraktion
    stehen an der Seite aller Menschen, die um ihres Glau-
    bens willen verfolgt werden. Wir sehen aber in dieser
    Adventszeit mit Sorge die Situation der Christen, die
    dieses Fest der Liebe begehen möchten. Ich grüße von
    hier aus alle Christen, die auf ein friedvolles Weih-
    nachtsfest hoffen, von ganzem Herzen. Ich wünsche ih-
    nen und allen Menschen ein friedvolles Weihnachtsfest.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)