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ID1822204900

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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 18/222 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 222. Sitzung Berlin, Freitag, den 10. März 2017 Inhalt: Tagesordnungspunkt 50: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Infrastruk- turabgabengesetzes Drucksache 18/11237 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 B b) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Änderung des Zweiten Verkehr- steueränderungsgesetzes Drucksache 18/11235 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 B c) Erste Beratung des von den Abgeordne- ten Herbert Behrens, Sabine Leidig, Caren Lay, weiteren Abgeordneten und der Frak- tion DIE LINKE eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Aufhebung des Ge- setzes über die Erhebung einer zeitbe- zogenen Infrastrukturabgabe für die Benutzung von Bundesfernstraßen (In- frastrukturabgabenaufhebungsgesetz – InfrAGAufhG) Drucksache 18/11012 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 C Alexander Dobrindt, Bundesminister BMVI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 D Herbert Behrens (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22370 C Andreas Schwarz (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 22371 D Oliver Krischer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22373 A Steffen Bilger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22374 B Sabine Leidig (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 22375 C Sebastian Hartmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22376 B Dr . Valerie Wilms (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22378 A Dr. Philipp Murmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . 22379 A Kirsten Lühmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 22380 B Ulrich Lange (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22381 B Tagesordnungspunkt 51: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Ge- setzes zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung und zur Änderung anderer Gesetze (Betriebsrentenstär- kungsgesetz) Drucksache 18/11286 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 B b) Antrag der Abgeordneten Sabine Zimmermann (Zwickau), Matthias W . Birkwald, Katja Kipping, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Gesetzliche Rente stabilisieren – Gute Rente für alle sichern Drucksache 18/11402 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 C c) Antrag der Abgeordneten Markus Kurth, Kerstin Andreae, Maria Klein-Schmeink, weiterer Abgeordneter und der Frakti- on BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Für eine faire und nachhaltige betriebli- che Altersversorgung und ein stabiles Drei-Säulen-System Drucksache 18/10384 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 C Andrea Nahles, Bundesministerin BMAS . . . 22382 C Matthias W . Birkwald (DIE LINKE) . . . . . . . 22384 B Waltraud Wolff (Wolmirstedt) (SPD) . . . . . 22384 D Dr . Martin Rosemann (SPD) . . . . . . . . . . . . 22385 B Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . . . . 22387 A Markus Kurth (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22388 D Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017II Dr . Carola Reimann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22390 A Dr . Michael Meister, Parl . Staatssekretär BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22391 B Ralf Kapschack (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22392 D Stephan Stracke (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 22393 D Anja Karliczek (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 22395 B Tagesordnungspunkt 52: a) Antrag der Abgeordneten Irene Mihalic, Dr . Konstantin von Notz, Luise Amtsberg, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Mehr Si- cherheit durch weniger Waffen Drucksache 18/11417 . . . . . . . . . . . . . . . . 22396 D b) Beschlussempfehlung und Bericht des In- nenausschusses zu dem Antrag der Abge- ordneten Irene Mihalic, Dr . Konstantin von Notz, Luise Amtsberg, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Handlungsbedarf im Waffen- recht für mehr öffentliche Sicherheit Drucksachen 18/9674, 18/11444 . . . . . . . . 22396 D in Verbindung mit Tagesordnungspunkt 29: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Geset- zes zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften Drucksache 18/11239 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22396 D Irene Mihalic (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22397 A Oswin Veith (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 22398 B Martina Renner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22400 B Gabriele Fograscher (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22401 B Michael Frieser (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 22403 A Tagesordnungspunkt 53: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines … Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes Drucksache 18/11300 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22404 B Alexander Dobrindt, Bundesminister BMVI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22404 C Herbert Behrens (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22406 B Sören Bartol (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22407 B Stephan Kühn (Dresden) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22408 C Steffen Bilger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22409 B Andreas Rimkus (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22410 B Thomas Jarzombek (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22411 B Tagesordnungspunkt 54: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Ge- trennterfassung von wertstoffhaltigen Ab- fällen Drucksache 18/11274 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22412 B Dr . Barbara Hendricks, Bundesministerin BMUB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22412 C Ralph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 22413 C Dr. Thomas Gebhart (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22414 B Peter Meiwald (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22415 D Michael Thews (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22417 A Dr. Anja Weisgerber (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22418 B Tagesordnungspunkt 55: Beschlussempfehlung und Bericht des Aus- schusses für Arbeit und Soziales zu dem An- trag der Abgeordneten Cornelia Möhring, Katja Kipping, Sigrid Hupach, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Al- leinerziehende entlasten – Umgangsmehr- bedarf anerkennen Drucksachen 18/10283, 18/11434 . . . . . . . . . . 22419 D Markus Paschke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22419 D Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 22421 A Christel Voßbeck-Kayser (CDU/CSU) . . . . . . 22422 C Dr . Wolfgang Strengmann-Kuhn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . 22424 A Dr . Fritz Felgentreu (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22424 D Dr. Astrid Freudenstein (CDU/CSU) . . . . . . . 22425 D Dr . Franziska Brantner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22427 A Dr. Astrid Freudenstein (CDU/CSU) . . . . . . . 22427 B Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22427 D Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 22429 A Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22430 B (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22367 222. Sitzung Berlin, Freitag, den 10. März 2017 Beginn: 9.00 Uhr
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    Dr. Astrid Freudenstein (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22429 Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Albsteiger, Katrin CDU/CSU 10 .03 .2017 Andreae, Kerstin BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Beermann, Maik CDU/CSU 10 .03 .2017 Binder, Karin DIE LINKE 10 .03 .2017 Brandl, Dr . Reinhard CDU/CSU 10 .03 .2017 Bulling-Schröter, Eva DIE LINKE 10 .03 .2017 Dröge, Katharina * BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Ehrmann, Siegmund SPD 10 .03 .2017 Esken, Saskia SPD 10 .03 .2017 Ferner, Elke SPD 10 .03 .2017 Fuchs, Dr . Michael CDU/CSU 10 .03 .2017 Glöckner, Angelika SPD 10 .03 .2017 Gohlke, Nicole DIE LINKE 10 .03 .2017 Hartmann (Wackern- heim), Michael SPD 10 .03 .2017 Hasselfeldt, Gerda CDU/CSU 10 .03 .2017 Held, Marcus SPD 10 .03 .2017 Herzog, Gustav SPD 10 .03 .2017 Janecek, Dieter BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Jung, Xaver CDU/CSU 10 .03 .2017 Jüttner, Dr . Egon CDU/CSU 10 .03 .2017 Katzmarek, Gabriele SPD 10 .03 .2017 Knoerig, Axel CDU/CSU 10 .03 .2017 Kovac, Kordula CDU/CSU 10 .03 .2017 Kühn-Mengel, Helga SPD 10 .03 .2017 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Kunert, Katrin DIE LINKE 10 .03 .2017 Lange (Backnang), Christian SPD 10 .03 .2017 Lerchenfeld, Philipp Graf CDU/CSU 10 .03 .2017 Marks, Caren SPD 10 .03 .2017 Mast, Katja SPD 10 .03 .2017 Mattheis, Hilde SPD 10 .03 .2017 Merkel, Dr . Angela CDU/CSU 10 .03 .2017 Möhring, Cornelia DIE LINKE 10 .03 .2017 Mosblech, Volker CDU/CSU 10 .03 .2017 Nietan, Dietmar SPD 10 .03 .2017 Obermeier, Julia CDU/CSU 10 .03 .2017 Özdemir, Cem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Radwan, Alexander CDU/CSU 10 .03 .2017 Rawert, Mechthild SPD 10 .03 .2017 Riesenhuber, Dr . Heinz CDU/CSU 10 .03 .2017 Röring, Johannes CDU/CSU 10 .03 .2017 Röspel, René SPD 10 .03 .2017 Rüthrich, Susann * SPD 10 .03 .2017 Sarrazin, Manuel BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schauws, Ulle BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schlecht, Michael DIE LINKE 10 .03 .2017 Schmidt, Dr . Frithjof BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schulte, Ursula SPD 10 .03 .2017 Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 201722430 (A) (C) (B) (D) Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Strebl, Matthäus CDU/CSU 10 .03 .2017 Terpe, Dr . Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Ulrich, Alexander DIE LINKE 10 .03 .2017 Veit, Rüdiger SPD 10 .03 .2017 Vogt, Ute SPD 10 .03 .2017 Wagenknecht, Dr . Sahra DIE LINKE 10 .03 .2017 Wagner, Doris BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Walter-Rosenheimer, Beate BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Wawzyniak, Halina DIE LINKE 10 .03 .2017 Weber, Gabi SPD 10 .03 .2017 Wiese (Ehingen), Heinz CDU/CSU 10 .03 .2017 Wöllert, Birgit DIE LINKE 10 .03 .2017 Zdebel, Hubertus DIE LINKE 10 .03 .2017 Zimmermann, Pia DIE LINKE 10 .03 .2017 Zollner, Gudrun CDU/CSU 10 .03 .2017 *aufgrund gesetzlichen Mutterschutzes Anlage 2 Amtliche Mitteilungen ohne Verlesung Die folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass sie gemäß § 80 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absehen: Auswärtiger Ausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung zur Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinten Nationen und einzelnen, global agie- renden, internationalen Organisationen und Insti- tutionen im Rahmen des VN-Systems in den Jah- ren 2014 und 2015 Drucksachen 18/9482, 18/9596 Nr. 1.12 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 25. bis 29. Januar 2016 Drucksachen 18/10794, 18/10924 Nr. 1.12 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 18. bis 22. April 2016 Drucksachen 18/10795, 18/10924 Nr. 1.13 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 20. bis 24. Juni 2016 Drucksachen 18/10796, 18/10924 Nr. 1.14 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über Schüler-, Jugend- und Studentenaus- tausch mit der Republik Korea (Südkorea) und der Demokratischen Republik Korea (Nordkorea) Drucksachen 18/10912, 18/11025 Nr. 1.6 Ausschuss für Wirtschaft und Energie – Unterrichtung durch die Bundesregierung Sondergutachten der Monopolkommission gemäß § 44 Absatz 1 Satz 4 des Gesetzes gegen Wettbe- werbsbeschränkungen Wettbewerbspolitik: Herausforderung digitale Märkte Drucksachen 18/5080, 18/5285 Nr. 1 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Sondergutachten der Monopolkommission gemäß § 44 Absatz 1 Satz 4 des Gesetzes gegen Wettbe- werbsbeschränkungen Strafrechtliche Sanktionen bei Kartellverstößen Drucksache 18/7508 (v . 28 .01 .16) Ausschuss für Arbeit und Soziales – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung über die gesetzliche Ren- tenversicherung, insbesondere über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben, der Nachhaltigkeits- rücklage sowie des jeweils erforderlichen Beitragssat- zes in den künftigen 15 Kalenderjahren (Rentenversicherungsbericht 2016) und Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversi- cherungsbericht 2016 und zum Alterssicherungsbe- richt 2016 Drucksachen 18/10570, 18/10696 Nr. 1.3 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22431 (A) (C) (B) (D) Ergänzender Bericht der Bundesregierung zum Ren- tenversicherungsbericht 2016 (Alterssicherungsbericht 2016) und Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversi- cherungsbericht 2016 und zum Alterssicherungsbe- richt 2016 Drucksachen 18/10571, 18/10696 Nr. 1.4 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über die Tätigkeit der Verkehrsinfrastruk- turfinanzierungsgesellschaft im Jahr 2015 Drucksache 18/9545 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reak- torsicherheit – Unterrichtung durch die Bundesregierung Siebter Bericht der Bundesregierung über die Forschungsergebnisse in Bezug auf die Emissions- minderungsmöglichkeiten der gesamten Mobil- funktechnologie und in Bezug auf gesundheitliche Auswirkungen Drucksachen 18/10600, 18/10924 Nr. 1.1 Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Uni- onsdokumente zur Kenntnis genommen oder von einer Beratung abgesehen hat . Innenausschuss Drucksache 18/10449 Nr . A .5 Ratsdokument 13442/16 Drucksache 18/10706 Nr . A .4 Ratsdokument 14617/16 Finanzausschuss Drucksache 18/10932 Nr . A .11 Ratsdokument 14903/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .14 Ratsdokument 15818/16 Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Drucksache 18/10932 Nr . A .19 Ratsdokument 14886/16 Drucksache 18/10932 Nr . A .20 Ratsdokument 15485/16 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur Drucksache 18/10932 Nr . A .23 Ratsdokument 15047/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .22 Ratsdokument 15705/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .23 Ratsdokument 15777/16 Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent- wicklung Drucksache 18/10116 Nr . A .32 Ratsdokument 12373/16 Drucksache 18/10706 Nr . A .12 Ratsdokument 14774/16 Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union Drucksache 18/10449 Nr . A .23 Ratsdokument 13668/16 Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de 222. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 50 Infrastrukturabgaben und Verkehrsteuern TOP 51 Stärkung der betrieblichen Altersversorgung TOP 52, TOP 29 Gefahren durch Waffen TOP 53 Änderung des Straßenverkehrsgesetzes TOP 54 Getrennterfassung von wertstoffhaltigen Abfällen TOP 55 Entlastung Alleinerziehender Anlagen Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Stephan Stracke


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)


    Grüß Gott, Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten

    Damen und Herren! Deutschland hat ein verlässliches
    System der Alterssicherung, das auf drei Säulen beruht:
    der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen
    sowie der privaten Altersvorsorge. Unser Ziel ist es,
    auch langfristig ein Gesamtversorgungsniveau aus allen
    drei Säulen sicherzustellen, das annähernd dem heutigen
    Niveau entspricht und dabei die junge Generation nicht
    über Gebühr belastet .

    Gerade Letzteres, die Frage der Generationengerech-
    tigkeit, ist einer der zentralen Messsteine bei allen Vor-
    schlägen, die Opposition und SPD vorgelegt haben und
    vorlegen . Es geht also um die Frage: Wie generationen-
    gerecht ist es? Wie stark werden unsere Kinder und Kin-
    deskinder tatsächlich belastet?


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Sagen Sie doch einmal, wie viel das in Euro im Schnitt pro Beschäftigten ist, Herr Kollege!)


    Hier sehen wir letztlich auch, dass viele der Vorschläge
    tatsächlich nachhaltig hinterhältig sind, weil sie zu mas-
    sivsten Mehrbelastungen für die junge Generation füh-
    ren .

    Wir wollen das System an einzelnen Stellschrauben
    nachjustieren . Wir wollen keine Revolution, keine Rol-
    le rückwärts in der sozialen Sicherung in Deutschland,

    Ralf Kapschack






    (A) (C)



    (B) (D)


    sondern eine Evolution unseres bewährten Alterssiche-
    rungssystems .

    Mit der Rentenreform 2014 haben wir bereits in dieser
    Wahlperiode wichtige rentenpolitische Maßnahmen ver-
    abschiedet, die zu einer Stärkung der gesetzlichen Ren-
    tenversicherung als erster und zentraler Säule der Alters-
    sicherungssysteme in Deutschland geführt hat . Weitere
    gesetzliche Vorhaben, beispielsweise zur Erwerbsminde-
    rungsrente und zur Rentenangleichung Ost-West, werden
    wir noch im Frühjahr im Deutschen Bundestag beraten .
    Und mit dem Gesetzespaket, über das wir heute beraten,
    verbessern wir die Bedingungen für die private und die
    betriebliche Altersvorsorge .

    Man kann es sich natürlich ganz einfach machen und
    die kapitalgedeckte Altersvorsorge in Zeiten der Niedrig-
    zinsphase nach dem Motto „Alles gescheitert“ schlecht-
    reden .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: So ist es doch!)


    Nach demselben Muster hätte man im Übrigen vor zwölf
    Jahren auch sagen können, das Umlageverfahren der ge-
    setzlichen Rentenversicherung ist gescheitert .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Nein! Die Österreicher haben das, und das ist durchgängig besser!)


    Erinnern wir uns doch einmal zurück: Vor zwölf Jahren
    hatte Rot-Grün die gesetzliche Rentenversicherung an
    die Wand gefahren .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Da müssen wir Linke mitmachen, sonst wird das nichts, Herr Kollege! Das ist wohl wahr!)


    Damals war die Rentenkasse pleite, und die laufenden
    Renten konnten nur durch ein Bundesdarlehen des Bun-
    desfinanzministers gezahlt werden.

    Die umlagefinanzierte gesetzliche Rente steht heute
    deshalb so blendend da, weil der Jobmotor in Deutsch-
    land brummt, weil wir die Rahmenbedingungen für
    Wachstum und Beschäftigung seit Jahren richtig gesetzt
    haben .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Aber die Rentnerinnen und Rentner stehen nicht gut da, nur die Rentenversicherung! Das ist ein Unterschied!)


    Unsere Aufgabe als Union ist es, die Rahmenbedingun-
    gen auch in Zukunft sicher und richtig zu setzen . Es hat
    sich gezeigt: Das kann nur, meine sehr verehrten Damen
    und Herren, die Union richtig.


    (Beifall bei der CDU/CSU)


    All das, was Opposition und SPD und insbesondere
    Schulz vorschlagen,


    (Dr. Matthias Bartke [SPD]: Guter Mann! – Ralf Kapschack [SPD]: Wer ist das noch mal?)


    führt dazu, dass der Jobmotor abgewürgt wird – mit fata-
    len Folgen für alle .


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Kai Whittaker [CDU/CSU]: Schulz ist schuld!)


    Allein aufgrund unserer Maßnahmen konnten wir
    also in dieser Wahlperiode nach mehr als 20 Jahren die
    Leistungen für die Menschen wieder deutlich verbessern .
    Das hätten sich viele vor zwölf Jahren sicherlich nicht
    träumen lassen . Das zeigt: Rentenpolitik ist nichts für
    Schnappatmer .


    (Heiterkeit bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Das gilt auch für die Riester-Rente und vor allem auch
    für die betriebliche Altersvorsorge . Viele Millionen Men-
    schen sorgen privat für ihr Alter vor . Ich stehe zum Auf-
    und Ausbau der zweiten und dritten Säule und halte es
    deshalb auch sozialpolitisch für zwingend, ihre Bedin-
    gungen zu verbessern . Mit der Gesetzesvorlage der Re-
    gierung setzen wir an zwei entscheidenden Stellschrau-
    ben an .

    Zum einen geht es um die stärkere Verbreitung der be-
    trieblichen Altersvorsorge . Sie muss für die Mitarbeiter
    von kleinen und mittleren Betrieben selbstverständlich
    werden . Ende 2015 hatten circa 17,7 Millionen sozialver-
    sicherungspflichtig Beschäftigte eine Anwartschaft bei
    ihrem Arbeitgeber . Das sind knapp 60 Prozent aller sozi-
    alversicherungspflichtig Beschäftigten. Allerdings – der
    Kollege von den Grünen hat ja darauf hingewiesen –: In
    Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten verfügen
    lediglich 28 Prozent der Mitarbeiter über Betriebsren-
    tenanwartschaften . Das müssen wir ändern . Die Gründe
    hierfür sind vielfältig: Verwaltungsaufwand und andere
    Kosten, vielleicht auch ein nicht zu kalkulierendes Haf-
    tungsrisiko .

    Die Gesetzesvorlage der Bundesregierung setzt bei
    einer Analyse genau dieser Punkte an und setzt auf die
    Sozialpartner . Künftig sollen auf der Grundlage von Ta-
    rifverträgen sogenannte reine Beitragszusagen – nicht
    verbunden mit Mindest- oder Garantieleistungen – mög-
    lich gemacht werden . Der Gesetzentwurf ist an dieser
    Stelle zunächst einmal Ergebnis eines zähen Ringens von
    Bundesarbeitsministerium und Finanzministerium, aber
    auch Sozialpartnern . Sicherlich nicht alle Seiten sind
    zufrieden, wenngleich die Idee der Enthaftung, also nur
    eine reine Beitragszusage vorzusehen, stimmt . Die reine
    Beitragszusage ist eine große Chance für ein stärkeres
    Engagement in der betrieblichen Altersvorsorge .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Und ein großes Risiko!)


    Wir setzen auch mehr Anreize für Geringverdiener,
    auch hier mittels zwei Stellschrauben . Einmal geht es um
    den Auf- und Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge .
    Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass wir in Zu-
    kunft bis zu 202 Euro anrechnungsfrei stellen und damit
    das klare Signal aussenden: Freiwillige Altersvorsorge
    zu betreiben, lohnt sich auf jeden Fall . – Zum anderen
    wird die staatliche Förderung optimiert durch ein spezi-
    fisches Steuerfördermodell gerade für Geringverdiener.
    Insgesamt sind es 430 Millionen Euro, die zusätzlich in

    Stephan Stracke






    (A) (C)



    (B) (D)


    die Hand genommen werden . Weitere 75 Millionen Euro
    stehen aktuell in der Prüfung, auch vonseiten der Bun-
    desregierung .

    Sicherlich werden wir weiterhin prüfen, wie wir es
    besser machen können, um gerade die betriebliche Al-
    tersvorsorge zu stärken . Stärkere Tarifbindung mag gut
    und schön sein; in erster Linie muss es jedoch darum
    gehen, die betriebliche Altersvorsorge deutlich zu ver-
    bessern, auch in der Breite . Hier sehe ich noch Diskus-
    sionsbedarf . Wir müssen auch darüber diskutieren, wie
    wir an dieser Stelle auch für nicht tarifgebundene Betrie-
    be – über das hinaus, was wir zur reinen Beitragszusage
    derzeit im Gesetzentwurf haben – noch weitere Verbes-
    serungen vornehmen können .

    Ich hoffe, dass wir eine fachlich ausgerichtete Debatte
    letztlich zu all diesen Punkten haben werden . Ich freue
    mich auf diese und freue mich vor allem, dass wir Ihnen
    nach Abschluss der parlamentarischen Beratungen einen
    noch besseren Gesetzentwurf zur Abstimmung vorlegen
    können .

    Ein herzliches Dankeschön .


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)




Rede von Michaela Tadjadod
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)

Vielen Dank, Herr Kollege . Das war richtiges

Timing . – Als letzter Rednerin in dieser Aussprache er-
teile ich nunmehr das Wort Frau Kollegin Anja Karliczek
von der CDU/CSU-Fraktion.


(Beifall bei der CDU/CSU)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Anja Karliczek


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Liebe Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen

    und Herren! Lieber Herr Kieseheuer, schön, dass Sie
    heute Morgen hier sind! Herzlich willkommen!


    (Zurufe von der SPD: Oh!)


    Ich darf hier als letzte Rednerin den sogenannten
    Lumpensammler machen und will nur noch den einen
    oder anderen Punkt ansprechen; denn, ich glaube, vom
    Grundsatz her ist so ziemlich alles angesprochen worden,
    was in irgendeiner Form in diesem Gesetzentwurf steht .

    Ich will noch ein klein wenig weiter ausholen . Warum
    ist das Ganze, was wir machen, überhaupt so wichtig?
    Wenn wir darüber nachdenken, was wir im Moment erle-
    ben, dass nämlich eine Gesellschaft massiv verunsichert
    ist durch Globalisierung, Digitalisierung und wahnsinnig
    schnelle Veränderungen, dann wird uns klar, wie wichtig
    es ist, dass wir uns des Themas einer guten Altersversor-
    gung annehmen und eine Möglichkeit schaffen, im Alter
    gut versorgt zu sein .


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Lieber Herr Birkwald, genau darum ist es so wichtig,
    dass wir die Altersvorsorge an sich sichern und nicht dau-

    ernd nur darüber sprechen, wie wir das in der gesetzli-
    chen Rentenversicherung machen wollen .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Gucken Sie mal nach Österreich! Da kann man lernen, dass das viel besser ist!)


    – Wenn ich nach Österreich schaue, sehe ich doch, dass
    die Österreicher Riesenprobleme damit haben .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Wo denn?)


    – Die pulvern Steuern in das System hinein und wissen
    nicht, wie sie es langfristig bezahlen wollen . So geht es
    definitiv nicht.


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Das stimmt ja nicht!)


    – Das stimmt wohl .


    (Beifall bei der CDU/CSU – Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Wir waren gerade da! Haben alle das Gegenteil erzählt!)


    Ich habe mit den Kollegen gesprochen .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Wir auch!)


    Genau das ist der Punkt . Das ist etwas, was wir nicht
    wollen . Wir wollen den Menschen etwas zusagen, was
    langfristig durchzuhalten ist, was auch langfristig finan-
    zierbar ist. Und deswegen fordere ich Sie auf: Suggerie-
    ren Sie nicht immer das Verkehrte!


    (Beifall bei der CDU/CSU – Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Das ist falsch! Das schaffen die Österreicher! Jede Wette!)


    Wichtig ist uns, dass wir neben der gesetzlichen Ren-
    te – Frau Nahles hat das ja am Anfang gesagt – eine ver-
    nünftige kapitalgedeckte Rente auf die Füße stellen . Die
    Situation hat sich in den letzten Jahrzehnten sowohl ar-
    beitsrechtlich als auch hinsichtlich der wirtschaftlichen
    Rahmenbedingungen stark verändert . Deswegen müssen
    wir da ran . Herr Kurth hat eben ein paar schöne Argu-
    mente gebracht, etwa, dass man aufgrund der Niedrig-
    zinsphase überlegen muss, wie man das anders gestalten
    kann . Da bin ich sehr dabei . Das ist genau der Ansatz, mit
    dem wir an die Sache herangehen .

    Ich will ein paar Punkte ansprechen und arbeite mich
    einmal so ein bisschen von hinten nach vorne .

    Unser Staatssekretär Dr. Meister hat Riester angespro-
    chen . Das ist aus meiner Sicht ein gutes Beispiel . Riester
    ist kapitalgedeckte Altersvorsorge in der zweiten oder in
    der dritten Säule . Das kann man wählen, wie man möch-
    te . Über unser Betriebsrentenstärkungsgesetz hinaus
    wollen wir ja auch, dass die echte Doppelverbeitragung,
    nämlich die Zahlung von Krankenversicherungs- und
    Pflegeversicherungsbeiträgen in der Ansparphase und in
    der Auszahlungsphase, abgeschafft wird, weil sie über-
    haupt nicht der Systematik entspricht .


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Nur bei Betriebs-Riester! Das sind 0,1 Prozent!)


    Stephan Stracke






    (A) (C)



    (B) (D)


    – Moment, es geht doch aber darum, dass es für alle passt
    und nicht nur für ein paar .


    (Peter Weiß [Emmendingen] [CDU/CSU]: So ist es! – Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Ja! Aber für alle abschaffen! Nicht nur für Betriebs-Riester!)


    An dieser Stelle möchte ich also noch einmal eine
    Lanze für Riester brechen . Je geringer der Verdienst ist,
    umso höher ist die Förderung . Genau an dieser Stelle,
    finde ich, tun wir Gutes, wenn wir die Förderung erhöhen
    und das Zulageverfahren vereinfachen; denn das ist häu-
    fig das Hindernis. Wenn wir jetzt die Förderung erhöhen,
    ist das, glaube ich, an der Stelle schon der richtige Weg .


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Ich will noch einen Satz zu den Direktversicherungs-
    geschädigten sagen . Sie haben sie eben angesprochen .
    Sie tun so, als wenn es dafür eine ganz einfache Mög-
    lichkeit geben würde und als wenn wir in dem vorliegen-
    den Gesetzentwurf nichts für die Direktversicherungsge-
    schädigten vorsehen würden . Das, was wir mit diesem
    Betriebsrentenstärkungsgesetz tun, zielt auf die Zukunft .

    Wenn wir über die Direktversicherungsgeschädigten
    sprechen – Sie haben über das Jahr 2004 gesprochen –,
    dann wissen Sie so gut wie ich, dass alles das, was seither
    passiert ist, die Lage nicht einfacher gemacht hat . Seien
    Sie versichert – Herr Kieseheuer weiß das –, dass wir
    diesbezüglich im Austausch sind und uns darüber unter-
    halten, was man denn überhaupt tun kann, um ein Sys-
    tem, das 2004, ich sage mal, einen Schlag von der Seite
    gekriegt hat, das aber schon vorher so vielfältig war in
    seinen Bedingungen, was Sozialversicherungsbeiträge,
    was die Besteuerung usw . angeht, wieder in Ordnung
    zu bringen . Das ist keine Sache, die ich von heute auf
    morgen erledigen kann und die zum Beispiel so ein Be-
    triebsrentenstärkungsgesetz zu Fall bringen darf . Wir
    versuchen, eine Lösung zu finden, die in der Systematik
    vernünftig ist, um nicht neue Ungerechtigkeiten zu schaf-
    fen . Aber das ist nicht Teil dieses Gesetzes .

    Ich bin ja bei Ihnen, wenn Sie fordern, dass die Sys-
    tematik für alle passen muss, wenn wir die betriebliche
    Altersvorsorge wirklich stärken wollen . Aber wir dürfen
    nicht das eine mit dem anderen vermengen und so tun,
    als ob wir das eine nicht machen könnten, ohne uns mit
    dem anderen zu beschäftigen .


    (Beifall bei der CDU/CSU)


    Nächster Punkt: Garantien . Garantien sind heute eine
    Zwangsjacke für die Chancenverwertung . Genau an
    dieser Stelle muss man sehen, dass wir nun sagen, wir
    wollen mehr Freiheit bei der Chancenverwertung geben;
    denn niemand von uns kann abschätzen, wie sich die Si-
    tuation über 40 Jahre entwickelt . Bei einer Laufzeit von
    40 Jahren gibt es immer Tief- und Hochphasen . Dafür
    brauchen wir einen Ausgleich . Den bekommen wir auch
    im Sozialpartnermodell . Wir wollen ihn auch außerhalb
    des Sozialpartnermodells . Wichtig ist an der Stelle aber,
    dass wir die Chancenverwertung nicht denen ermögli-
    chen, die ohnehin privat sparen können . Sie haben dann
    mehr Chancen und am Ende noch mehr . Wir müssen
    doch die Chancen für alle gleich gestalten, gerade in der

    Altersvorsorge . An dieser Stelle müssen wir weiter da-
    ran arbeiten, dass wir Chance und Kontrolle gerade für
    die Menschen, die wenig verdienen, vernünftig gestalten,
    und da auch aufpassen, dass es gut funktioniert .

    Wichtig ist mir, noch einmal zu sagen – meine Zeit ist
    schon wieder abgelaufen –,


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Nur die Redezeit, Frau Kollegin! Nur die Redezeit!)


    dass wir für die Menschen, die wenig verdienen, auch
    in der kapitalgedeckten Altersvorsorge eine gute Lösung
    schaffen wollen und dass nur ein Nebeneinander von
    umlagefinanzierter und kapitalgedeckter Rente wirklich
    Wohlstand im Alter schafft. Wir geben das Signal: Wer
    ein Leben lang gearbeitet hat und selbst vorgesorgt hat,
    der ist im Alter auch gut abgesichert . Dieses Versprechen
    des Sozialstaats wollen wir wieder auf vernünftige Füße
    stellen .

    Vielen Dank .


    (Beifall bei der CDU/CSU)