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    Plenarprotokoll 18/140 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 140. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 26. November 2015 Inhalt: Glückwünsche zum Geburtstag der Abgeord- neten Heinz-Joachim Barchmann und Alois Karl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13711 A Wahl von Herrn Michael Reiffenstuel und Herrn Ansgar Hollah als Mitglieder des Stif- tungsrates der „Stiftung Flucht, Vertrei- bung, Versöhnung“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13711 A Erweiterung und Abwicklung der Tagesord- nung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13711 B Nachträgliche Ausschussüberweisungen . . . . 13711 D Tagesordnungspunkt I: (Fortsetzung) a) Zweite Beratung des von der Bundes- regierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haus- haltsjahr 2016 (Haushaltsgesetz 2016) Drucksachen 18/5500, 18/5502 . . . . . . . 13712 A b) Beratung der Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses zu der Unterrich- tung durch die Bundesregierung: Fi- nanzplan des Bundes 2015 bis 2019 Drucksachen 18/5501, 18/5502, 18/6127 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13712 B I .13 Einzelplan 09 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Drucksachen 18/6109, 18/6124 . . . . . . . 13712 B Dr . Diether Dehm (DIE LINKE) . . . . . . . . . . 13712 B Thomas Jurk (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13713 B Anja Hajduk (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13714 D Andreas Mattfeldt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 13716 A Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . . . 13718 C Michael Schlecht (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 13720 A Dr . Michael Fuchs (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 13721 C Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13723 D Sigmar Gabriel, Bundesminister BMWi . . . . . 13725 A Anja Hajduk (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13727 B Oliver Krischer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13728 A Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE) . . . . . . . . 13731 A Barbara Lanzinger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 13732 B Dieter Janecek (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13734 A Peter Stein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . 13734 D Bernd Westphal (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13736 B Mark Hauptmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 13736 D Jan Metzler (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . 13738 C I .14 Einzelplan 15 Bundesministerium für Gesundheit Drucksachen 18/6114, 18/6124 . . . . . . . 13740 B Dr . Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . 13740 B Hermann Gröhe, Bundesminister BMG . . . . . 13741 C Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13743 D Petra Hinz (Essen) (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 13745 A Dr . Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 13747 A Harald Weinberg (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 13748 D Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 140 . Sitzung . Berlin, Donnerstag, den 26 . November 2015II Burkhard Blienert (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 13750 B Maria Klein-Schmeink (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13752 A Michael Hennrich (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 13753 B Dr . Edgar Franke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 13755 B Dietrich Monstadt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 13757 A Tagesordnungspunkt III: a) Unterrichtung durch die Bundesregie- rung: Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheiten- geschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2013 Drucksache 18/3474 . . . . . . . . . . . . . . . 13758 D b) Unterrichtung durch die Bundesregie- rung: Sechster Erfahrungsbericht der Bundesregierung über die Durchfüh- rung des Stammzellgesetzes Drucksache 18/4900 . . . . . . . . . . . . . . . 13759 A c) Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschät- zung gemäß § 56a der Geschäftsordnung: Technikfolgenabschätzung (TA): Mo- derne Stromnetze als Schlüsselelement einer nachhaltigen Stromversorgung Drucksache 18/5948 . . . . . . . . . . . . . . . 13759 A Zusatztagesordnungspunkt 1: a) Antrag der Abgeordneten Dr . Frith- jof Schmidt, Claudia Roth (Augsburg), Omid Nouripour, weiterer Abgeordne- ter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Interministerielle Zusam- menarbeit bei der Bewältigung der Fluchtkrise in Drittstaaten verbessern Drucksache 18/6772 . . . . . . . . . . . . . . . 13759 B b) Antrag der Abgeordneten Sylvia Kot- ting-Uhl, Annalena Baerbock, Bärbel Höhn, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Sicherheit hat Vorrang – Ohne Stand von Wissenschaft und Technik keine Inbetriebnahme von Schacht Konrad Drucksache 18/6773 . . . . . . . . . . . . . . . 13759 B Tagesordnungspunkt IV: a)–f) Beratung der Beschlussempfehlungen des Petitionsausschusses: Sammelüber- sichten 249, 250, 251, 252, 253 und 254 zu Petitionen Drucksachen 18/6656, 18/6657, 18/6658, 18/6659, 18/6660, 18/6661 . . . . . . . . . . 13759 C Tagesordnungspunkt I: (Fortsetzung) a) Zweite Beratung des von der Bundes- regierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haus- haltsjahr 2016 (Haushaltsgesetz 2016) Drucksachen 18/5500, 18/5502 . . . . . . . 13712 A b) Beratung der Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses zu der Unterrich- tung durch die Bundesregierung: Fi- nanzplan des Bundes 2015 bis 2019 Drucksachen 18/5501, 18/5502, 18/6127 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13712 B I .15 Einzelplan 11 Bundesministerium für Arbeit und So- ziales Drucksachen 18/6111, 18/6124 . . . . . . . 13760 A Dr . Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . 13760 B Andrea Nahles, Bundesministerin BMAS . . . 13761 B Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13763 B Axel E . Fischer (Karlsruhe-Land) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13764 D Ewald Schurer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13766 D Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . 13768 A Sabine Weiss (Wesel I) (CDU/CSU) . . . . . . . . 13769 C Brigitte Pothmer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13771 D Katja Mast (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13772 D Stephan Stracke (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 13774 A Daniela Kolbe (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13775 C Mark Helfrich (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 13776 B Dr . Martin Rosemann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . 13778 B I .16 Einzelplan 17 Bundesministerium für Familie, Seni- oren, Frauen und Jugend Drucksachen 18/6124, 18/6125 . . . . . . . 13779 B Michael Leutert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 13779 B Manuela Schwesig, Bundesministerin BMFSFJ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13780 D Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13782 C Alois Rainer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 13783 D Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13785 A Michael Leutert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 13785 C Alois Rainer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 13785 D Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 140 . Sitzung . Berlin, Donnerstag, den 26 . November 2015 Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 140 . Sitzung . Berlin, Donnerstag, den 26 . November 2015 III Dr . Carola Reimann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 13786 A Jörn Wunderlich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 13787 A Nadine Schön (St . Wendel) (CDU/CSU) . . . . 13788 C Beate Walter-Rosenheimer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13790 C Ulrike Gottschalck (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 13791 D Jörn Wunderlich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . 13792 D Marcus Weinberg (Hamburg) (CDU/CSU) . . . 13793 D Sönke Rix (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13796 B Sylvia Pantel (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 13797 B I .17 Einzelplan 10 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Drucksachen 18/6110, 18/6124 . . . . . . . 13799 C Heidrun Bluhm (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 13799 D Cajus Caesar (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 13801 B Harald Ebner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13803 B Ulrich Freese (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13804 D Christian Schmidt, Bundesminister BMEL . . . 13805 D Friedrich Ostendorff (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13807 D Dr . Kirsten Tackmann (DIE LINKE) . . . . . . . 13808 C Dr . Wilhelm Priesmeier (SPD) . . . . . . . . . . . . 13809 D Nicole Maisch (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13811 B Ingrid Pahlmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 13812 D Dr . Karin Thissen (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 13814 C Gitta Connemann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 13815 D Harald Ebner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13817 B Bärbel Höhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13818 B Ursula Schulte (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13819 A Rita Hagl-Kehl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13820 A Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13821 B Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 13823 A (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 140 . Sitzung . Berlin, Donnerstag, den 26 . November 2015 13711 140. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 26. November 2015 Beginn: 9 .01 Uhr
  • folderAnlagen
    Rita Hagl-Kehl (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 140 . Sitzung . Berlin, Donnerstag, den 26 . November 2015 13823 Anlage zum Stenografischen Bericht Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Albsteiger, Katrin CDU/CSU 26 .11 .2015 Dörner, Katja BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 26 .11 .2015 Ehrmann, Siegmund SPD 26 .11 .2015 Ernstberger, Petra SPD 26 .11 .2015 Hartmann, Sebastian SPD 26 .11 .2015 Heiderich, Helmut CDU/CSU 26 .11 .2015 Irlstorfer, Erich CDU/CSU 26 .11 .2015 Kekeritz, Uwe BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 26 .11 .2015 Kindler, Sven-Christian BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 26 .11 .2015 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Lagosky, Uwe CDU/CSU 26 .11 .2015 Launert, Dr . Silke CDU/CSU 26 .11 .2015 Pronold, Florian SPD 26 .11 .2015 Scharfenberg, Elisabeth BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 26 .11 .2015 Schnieder, Patrick CDU/CSU 26 .11 .2015 Spinrath, Norbert SPD 26 .11 .2015 Strässer, Christoph SPD 26 .11 .2015 Veit, Rüdiger SPD 26 .11 .2015 Warken, Nina CDU/CSU 26 .11 .2015 Wicklein, Andrea SPD 26 .11 .2015 Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 140 . Sitzung . Berlin, Donnerstag, den 26 . November 2015 Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de 140. Sitzung Inhaltsverzeichnis EPL 09 Wirtschaft und Energie EPL 15 Gesundheit TOP III Überweisungen im vereinfachten Verfahren TOP IV Abschließende Beratungen ohne Aussprache EPL 11 Arbeit und Soziales EPL 17 Familie, Senioren, Frauen und Jugend EPL 10 Ernährung und Landwirtschaft Anlage
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Ulla Schmidt


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Danke . – Nächste Rednerin ist Maria Klein-Schmeink,

    Bündnis 90/Die Grünen .


    (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Sehr geehrte Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kol-
    legen! Sehr geehrter Herr Minister! Bevor wir in eine
    allgemeinpolitische Debatte eintreten, will ich auf mei-
    ne Vorredner und Vorrednerinnen eingehen, die sich zur
    Problematik der Versorgung von Flüchtlingen geäußert
    haben . Zu Recht ist vorhin gesagt worden: Das ist eine
    zutiefst menschliche, humanitäre und existenzielle Auf-
    gabe . Ich glaube, wir sollten uns alle zusammen noch
    einmal genau anschauen, wie die Situation aussieht . Ich
    meine, es besteht extremer Handlungsbedarf, und dem
    muss man sich stellen .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der LINKEN sowie der Abg . Petra Hinz [Essen] [SPD])


    Ich will Ihnen das an ein paar Beispielen deutlich ma-
    chen .

    Erstens . Wir diskutieren im Moment viel über die
    Gesundheitskarte . Wir werden weiterhin ein großes Pro-
    blem haben, wenn die Definition der eingeschränkten
    Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge im Asylbewer-
    berleistungsgesetz so, wie sie dort steht, bestehen bleibt .
    Das würde auch in Zukunft Probleme aufwerfen . Dies
    müssen Sie, insbesondere Sie von der Union, endlich
    überdenken .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der LINKEN sowie der Abg . Mechthild Rawert [SPD])


    Zweitens . Wir haben die EU-Schutzrichtlinie noch im-
    mer nicht umgesetzt . Auch das hat große Bedeutung für
    den Bereich der gesundheitlichen Versorgung . Ich spre-
    che Sie ganz konkret an, Minister Gröhe . Es wird ganz
    dringend notwendig sein, gerade die besonders Schutz-
    bedürftigen im gesundheitlichen Bereich in besonderer
    Weise in Augenschein zu nehmen und Regelungen zu
    treffen, die sicherstellen, dass es eine adäquate Versor-
    gung geben wird . Auch da haben wir bisher Probleme .

    Drittens . Beim neuen Paket zum Asylrecht sehe ich er-
    hebliche Einschränkungen gerade für den Personenkreis
    von psychisch Erkrankten, von denjenigen, die Traumata
    erlitten haben . Da wollen Sie die Abschiebehindernis-
    se aufheben . Sie wollen neue Regelungen schaffen, die
    dazu führen, dass gerade dieser so besonders bedräng-
    te Personenkreis tatsächlich abgeschoben werden kann .
    Gleichzeitig sollen psychische Erkrankungen nicht als
    Abschiebehindernis anerkannt werden. Ich finde, das ist
    ein Unding .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


    Wir haben in den Haushaltsberatungen eine kleine
    Summe in Höhe von 50 Millionen Euro gefordert, mit
    der wir neue modellhafte Versorgungsformen, übergrei-
    fende Versorgungsformen für genau diesen Personen-

    kreis möglich machen und die Arbeit der psychosozialen
    Zentren absichern wollten . Es war hier in diesem Haus
    nicht möglich, dies zu verabschieden. Auch das ist, finde
    ich, ein großes Dilemma .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Kommen wir zu den anderen Punkten . In der Tat geht
    es bei einer Haushaltsdebatte im Gesundheitsbereich
    eigentlich um nur einen ganz kleinen Teil der Kosten
    und Ausgaben, die wir im Gesundheitsbereich haben .
    Das Wesentliche wird über die GKV ausgegeben . Mit
    220 Milliarden Euro werden wir 2016 einen Rekordstand
    bei den Ausgaben haben . Da müssen wir uns natürlich
    fragen: Sind wir mit all dem, was wir ausgeben, wirk-
    lich so aufgestellt, dass wir auch für die Zukunft eine
    gute Versorgung für alle Patientenkreise zur Verfügung
    stellen können? Ich meine, da sind große Fragezeichen
    angebracht .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Herr Minister, ich habe durchaus Lob für Ihre hand-
    werklich gute Arbeit . Sie haben hier fünf Gesetze stramm
    durchgezogen . Aber wir müssen uns fragen: Ist stramm
    auch gleichzeitig gut? Ist wirklich das angepackt wor-
    den, was angesichts des großen Reformstaus im Gesund-
    heitswesen anzupacken ist? Auch da muss ich sagen: Wir
    sind nur bis zur halben Strecke gekommen . Die großen
    Themen sind auf die nächste Wahlperiode vertagt . Das ist
    nicht in Ordnung .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Tino Sorge [CDU/CSU]: Wer sagt das? Nennen Sie doch mal ein paar Beispiele!)


    Ich will Ihnen das an ein paar Themen deutlich ma-
    chen .

    Erstens . Im Krankenhausbereich haben wir eine große
    Lücke im Bereich der Investitionsförderung . Da haben
    Sie trotz des großen Verfahrens mit Bund und Ländern
    keine Lösung gefunden .


    (Widerspruch bei der CDU/CSU)


    Wir haben Ihnen eine hälftige Finanzierung vorgeschla-
    gen .

    Zweitens . Wir haben ein großes Problem bei der Per-
    sonalbemessung im stationären Bereich . Da haben Sie
    zwar ein Gutachten in Auftrag gegeben,


    (Tino Sorge [CDU/CSU]: Sagen Sie mal was zum Pflegeprogramm!)


    aber auch da ist die Lösung auf die nächste Wahlperiode
    vertagt worden .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Drittes Thema: Personalbemessung in der Pflege.
    Auch da soll es ein Gutachten geben . Auch das wurde
    auf die nächste Wahlperiode vertagt .

    Ich sage Ihnen eines: Genau dies können wir uns nicht
    weiter erlauben . Denn das sendet ein ganz schwieriges
    Signal an all diejenigen, die schon heute am Rande ihrer
    Kräfte in diesen Bereichen arbeiten . Sie erhalten näm-
    lich gerade nicht das richtige Argument, nicht die richti-






    (A) (C)



    (B) (D)


    ge Bestätigung für ihre Arbeit, und sie wissen: An ihren
    Arbeitsbedingungen sowohl im Krankenhaus als auch
    in der Altenpflege wird sich nichts Entscheidendes ver-
    ändern . Diese Reformen wurden wieder auf die nächste
    Wahlperiode vertagt, ausgerechnet in einer Zeit, in der
    wir genau wissen, dass wir vielleicht nicht mehr mit ei-
    ner guten Konjunktur rechnen können, sondern diese we-
    sentlichen Schritte eventuell unter anderen finanziellen
    Vorzeichen gehen müssen . Ich sage Ihnen: Das können
    wir uns nicht erlauben .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Kommen wir zu dem gesamten Bereich der Einnah-
    mensituation .



Rede von Ulla Schmidt
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

Das müsste aber kurz gehen, Frau Kollegin Klein-

Schmeink .


(Heiterkeit)



(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


Bisher, Herr Minister, sind Sie Ausgabenkönig, aber
Sie haben nicht für eine nachhaltige Finanzierung ge-
sorgt . All die zusätzlichen Ausgaben in diesem Bereich,
die es jetzt gibt – 5,4 Milliarden Euro allein bis 2017 –,
werden nur durch die Zusatzbeiträge der Versicherten fi-
nanziert . Das ist zutiefst ungerecht .


(Maria Michalk [CDU/CSU]: Das ist falsch!)


Das ist eine einseitige Belastung . Hier brauchen wir drin-
gend ein Umdenken . Wir brauchen wieder die paritäti-
sche Finanzierung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer .
Da, meine Damen und Herren von der SPD, sind Sie zu-
tiefst in der Schuld . Hier müssen wir umdenken .


(Beifall der Abg . Pia Zimmermann [DIE LINKE])


Als Ausblick auf die Zukunft muss ich sagen: Wir
brauchen eine Bürgerversicherung . Aber im ersten Schritt
geht es nun um die Abschaffung der Zusatzbeiträge auf
dem Weg hin zu einer paritätischen Finanzierung .

Danke schön .


(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der LINKEN)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Ulla Schmidt


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Vielen Dank . – Nächster Redner ist der Kollege

    Michael Hennrich, CDU/CSU-Fraktion .


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)