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    Plenarprotokoll 17/141Inhaltsverzeichnis Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin BMJ . . . . . . . . . . . . . . . Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Barbara Hendricks (SPD) . . . . . . . . . . Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Renate Künast (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hermann Gröhe (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Thomas Oppermann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Haushaltsausschusses zu der Unterrich- tung durch die Bundesregierung: Finanz- plan des Bundes 2011 bis 2015 (Drucksachen 17/6601, 17/6602, 17/7126) II.1. Einzelplan 01 Bundespräsident und Bundespräsi- dialamt (Drucksachen 17/7101, 17/7123) . . . . . II.2. Einzelplan 02 Deutscher Bundestag (Drucksachen 17/7102, 17/7123) . . . . . II.3. Einzelplan 03 16762 A 16763 C 16763 D 16764 B 16766 C 16768 C 16769 D 16770 B 16771 A 16776 B 16776 B 16776 C Deutscher B Stenografisch 141. Sitz Berlin, Dienstag, den 2 I n h a l Glückwünsche zum Geburtstag des Staatsmi- nisters im Auswärtigen Amt Dr. Werner Hoyer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wahl des Abgeordneten Thomas Lutze als Schriftführer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Absetzung des Tagesordnungspunktes X Buch- stabe f . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt I: Vereinbarte Debatte: Mordserie der Neo- nazi-Bande und die Arbeit der Sicherheits- behörden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) . . . . . . . . C A D T a b 16757 A 16757 B 16757 B 16757 B 16757 D 16759 C Michael Hartmann (Wackernheim) (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16771 D undestag er Bericht ung 2. November 2011 t : hristian Lindner (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . lexander Dobrindt (CDU/CSU) . . . . . . . . . Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Peter Röhlinger (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt II: ) Zweite Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2012 (Haushaltsgesetz 2012) (Drucksachen 17/6600, 17/6602) . . . . . . . ) Beratung der Beschlussempfehlung des 16772 C 16773 C 16774 D 16775 C 16776 A Bundesrat (Drucksachen 17/7123, 17/7124) . . . . . 16776 D II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 141. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 22. November 2011 II.4. a) Einzelplan 08 Bundesministerium der Finanzen (Drucksachen 17/7108, 17/7123) . . . . . b) Einzelplan 20 Bundesrechnungshof (Drucksachen 17/7123, 17/7124) . . . . . Carsten Schneider (Erfurt) (SPD) . . . . . . . . . . Dr. h. c. Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . Norbert Barthle (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Dr. Dietmar Bartsch (DIE LINKE) . . . . . . . . Dr. h. c. Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . Otto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Priska Hinz (Herborn) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Meister (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Nicolette Kressl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Volker Wissing (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . Bartholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Norbert Brackmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . II.5. Einzelplan 10 Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Drucksachen 17/7110, 17/7123) . . . . . Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) . . . . . . . . . . . . Georg Schirmbeck (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) . . . . . . . . . Roland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . Heinz-Peter Haustein (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) . . . . . . . . . Katja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christoph Poland (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Georg Schirmbeck (CDU/CSU) . . . . . . . . Franz-Josef Holzenkamp (CDU/CSU) . . . . . . Friedrich Ostendorff (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Cornelia Behm (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rolf Schwanitz (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hans-Michael Goldmann (FDP) . . . . . . . . . . Caren Lay (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . D N D K M II D O D J K J E D M E A B W K II E S J A In S 16776 D 16777 A 16777 A 16779 C 16780 D 16782 C 16784 B 16785 A 16787 B 16789 B 16791 C 16793 B 16795 A 16796 C 16797 C 16798 C 16798 D 16800 B 16801 D 16802 D 16803 D 16804 B 16805 A 16805 C 16806 C 16807 B 16808 B 16809 A 16810 C 16812 B 16813 B r. Max Lehmer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . icole Maisch (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Erik Schweickert (FDP) . . . . . . . . . . . . . . erstin Tack (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . echthild Heil (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . .6. Einzelplan 15 Bundesministerium für Gesundheit (Drucksachen 17/7114, 17/7123) . . . . . r. Karl Lauterbach (SPD) . . . . . . . . . . . . . . tto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Martina Bunge (DIE LINKE) . . . . . . . . . ohannes Singhammer (CDU/CSU) . . . . . . . atja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ens Spahn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Marlies Volkmer (SPD) . . . . . . . . . . . . Dr. Ilja Seifert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . wald Schurer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aniel Bahr, Bundesminister BMG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Karl Lauterbach (SPD) . . . . . . . . . . . . ichael Leutert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . lisabeth Scharfenberg (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lois Karl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . ärbel Bas (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . illi Zylajew (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . arin Maag (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . .7. a) Einzelplan 07 Bundesministerium der Justiz (Drucksachen 17/7107, 17/7123) . . . . . b) Einzelplan 19 Bundesverfassungsgericht (Drucksache 17/7124) . . . . . . . . . . . . . . wald Schurer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . tephan Thomae (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . ens Petermann (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . lexander Funk (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . grid Hönlinger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . abine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin BMJ . . . . . . . . . . . . . . . 16814 D 16816 C 16817 C 16818 C 16819 D 16821 D 16822 A 16823 C 16824 D 16826 A 16827 C 16828 C 16830 A 16830 C 16831 C 16833 A 16834 C 16835 D 16836 D 16837 D 16839 C 16840 D 16841 B 16842 C 16842 D 16843 A 16844 C 16845 B 16846 B 16848 A 16849 A Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 141. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 22. November 2011 III Burkhard Lischka (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Andrea Astrid Voßhoff (CDU/CSU) . . . . . . . Steffen Bockhahn (DIE LINKE) . . . . . . . . . . Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christian Ahrendt (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Matthias Miersch (SPD) . . . . . . . . . . . . . Bernhard Schulte-Drüggelte (CDU/CSU) . . . Dorothée Menzner (DIE LINKE) . . . . . . . . . Stephan Thomae (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Sven-Christian Kindler (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16850 B 16851 B 16853 B 16854 C 16855 D 16882 B 16883 D 16885 B 16886 B 16887 C Christine Lambrecht (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christine Lambrecht (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Norbert Geis (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Patrick Sensburg (CDU/CSU) . . . . . . . . . II.8. Einzelplan 06 Bundesministerium des Innern (Drucksachen 17/7106, 17/7123) . . . . . Dr. Peter Danckert (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Jürgen Herrmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Steffen Bockhahn (DIE LINKE) . . . . . . . . . . Hartfrid Wolff (Rems-Murr) (FDP) . . . . . . . . Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Daniela Kolbe (Leipzig) (SPD) . . . . . . . . . . . Gisela Piltz (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulla Jelpke (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Memet Kilic (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stephan Mayer (Altötting) (CDU/CSU) . . . . . Gabriele Fograscher (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Heinz-Peter Haustein (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Klaus Riegert (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . II.9. Einzelplan 16 Bundesministerium für Umwelt, Na- turschutz und Reaktorsicherheit (Drucksachen 17/7123, 17/7124) . . . . . D M M R M S B D U M N A L A E A m s S A E (B m D E d ja p g 16856 D 16858 B 16858 B 16858 D 16860 A 16862 A 16862 A 16864 C 16866 C 16867 C 16868 C 16869 D 16872 A 16873 A 16873 D 16874 B 16875 C 16876 D 16878 C 16879 C 16880 C 16882 A r. Norbert Röttgen, Bundesminister BMU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulrich Kelber (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . arco Bülow (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ichael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . alph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . ichael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . abine Stüber (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . ärbel Höhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Christian Ruck (CDU/CSU) . . . . . . . . . . we Beckmeyer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . arie-Luise Dött (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . ächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nlage 1 iste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . nlage 2 rklärung nach § 31 GO des Abgeordneten ndrej Hunko (DIE LINKE) zur Abstim- ung über den Entschließungsantrag: Mord- erie der Neonazi-Bande und die Arbeit der icherheitsbehörden (Tagesordnungspunkt I) nlage 3 rklärung der Abgeordneten Britta Haßelmann ÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zur Abstim- ung über den Änderungsantrag der Fraktion IE LINKE (Drucksache 17/7790) zu dem ntwurf eines Gesetzes über die Feststellung es Bundeshaushaltsplans für das Haushalts- hr 2012 (Haushaltsgesetz 2012) – Einzel- lan 06, Bundesministerium des Innern (Ta- esordnungspunkt II. 8) . . . . . . . . . . . . . . . . . 16888 C 16889 B 16892 A 16893 D 16895 A 16895 C 16895 D 16896 D 16898 B 16900 B 16901 D 16903 D 16905 A 16905 C 16906 A Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 141. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 22. November 2011 16757 (A) ) )(B) 141. Sitz Berlin, Dienstag, den 2 Beginn: 10.0
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    Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 141. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 22. November 2011 16905 (A) ) )(B) Anlagen für die Arbeit der Sicherheitsbehörden“ gefordert.Vaatz, Arnold CDU/CSU 22.11.2011 scher Gruppen behindert, wie etwa vom Preisträger des „Sächsischen Demokratiepreises“, dem Verein Akubiz aus Pirna, kritisiert wird. 2. Im Antrag werden die „unabdingbaren Konsequenzen Dr. Strengmann-Kuhn, Wolfgang BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 22.11.2011 Anlage 1 Liste der entschuldigte * A m b ri fü 1 2 3 li 1 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Bätzing-Lichtenthäler, Sabine SPD 22.11.2011 Buschmann, Marco FDP 22.11.2011 Dyckmans, Mechthild FDP 22.11.2011 Freitag, Dagmar SPD 22.11.2011 Granold, Ute CDU/CSU 22.11.2011 Gruß, Miriam FDP 22.11.2011 Dr. Hein, Rosemarie DIE LINKE 22.11.2011 Höger, Inge DIE LINKE 22.11.2011 Dr. Koschorrek, Rolf CDU/CSU 22.11.2011 Kotting-Uhl, Sylvia BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 22.11.2011 Kurth (Quedlinburg), Undine BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 22.11.2011 Liebich, Stefan DIE LINKE 22.11.2011 Mißfelder, Philipp CDU/CSU 22.11.2011 Müller (Köln), Kerstin BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 22.11.2011 Dr. Reimann, Carola SPD 22.11.2011 Roth, Michael SPD 22.11.2011 Schlecht, Michael DIE LINKE 22.11.2011 Schmidt (Fürth), Christian CDU/CSU 22.11.2011 Schnurr, Christoph FDP 22.11.2011 Schreiner, Ottmar SPD 22.11.2011 Seiler, Till BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 22.11.2011 Stracke, Stephan CDU/CSU 22.11.2011 W W A (C (D Anlagen zum Stenografischen Bericht n Abgeordneten für die Teilnahme an Sitzungen der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates nlage 2 Erklärung nach § 31 GO des Abgeordneten Andrej Hunko (DIE LINKE) zur Abstimmung über den Entschließungsan- trag: Mordserie der Neonazi-Bande und die Ar- beit der Sicherheitsbehörden (Tagesordnungs- punkt I) Als jemand, der seit 20 Jahren gegen Rechtsextremis- us und Neofaschismus aktiv ist und dessen Wahlkreis- üro in Aachen viermal von mutmaßlichen Rechtsterro- sten angegriffen wurde, stimme ich mit meiner Fraktion r den gemeinsamen Antrag, weil . es außerordentlich begrüßenswert ist, dass es eine ge- meinsame Reaktion aller Fraktionen im Bundestag gibt, die die ungeheuerliche Mordserie durch Rechts- terroristen verurteilt und die Verwicklung der Sicher- heitsbehörden thematisiert, . der Antrag eine zügige Aufklärung mit aller Konse- quenz fordert, ein Bekenntnis zu einer weltoffenen, pluralen Republik enthält und eine Selbstverpflich- tung zur Stärkung aller demokratischen Gruppen, „die sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlich- keit und Antisemitismus engagieren“ enthält, . die Prüfung von Konsequenzen für ein NPD-Verbot angekündigt wird. Gleichwohl enthält der Antrag eine Reihe von Formu- erungen, die missverständlich sein können: . Im Antrag wird zweimal der Extremismusbegriff ver- wendet. Dieser Begriff basiert auf der Ideologie der Gleichsetzung von links und rechts. Diese Gleichset- zung lehne ich entschieden ab. Mit der „Extremismus- klausel“ wird gerade das Engagement antifaschisti- erner, Katrin DIE LINKE 22.11.2011* olff (Wolmirstedt), Waltraud SPD 22.11.2011 bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich 16906 Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 141. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 22. November 2011 (A) (C) (D)(B) Dies sollte bedeuten, die Verwicklung mit der rechts- terroristischen Szene aufzuklären, die entsprechenden Behörden auszumisten und einer wirksamen demokra- tischen und öffentlichen Kontrolle zu unterziehen. Mehr Kompetenzen für die sogenannten Sicherheits- behörden und die Aufweichung des Trennungsgebotes von Polizei und Geheimdiensten, wie es Innenminister Friedrich fordert, sind genau der falsche Weg. Anlage 3 Erklärung der Abgeordneten Britta Haßelmann (BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN) zur Abstimmung über den Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/7790) zu dem Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaus- haltsplans für das Haushaltsjahr 2012 (Haus- haltsgesetz 2012) Einzelplan 06 Bundesministerium des Innern (Tagesordnungspunkt II.8) Hiermit erkläre ich im Namen der Fraktion Bünd- nis 90/Die Grünen, dass unser Votum „Zustimmung“ lautet. 141. Sitzung Inhaltsverzeichnis Anlagen
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. Patrick Sensburg


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und

    Kollegen! Lassen Sie mich an erster Stelle der Bundes-
    justizministerin für einen exzellenten Einzelplan und für
    die konstruktiven Gespräche der letzten Wochen danken.
    Lassen Sie mich auch den Haushältern und den Rechts-
    politikern danken, und zwar dafür, dass gemeinsam an
    diesem Haushalt gearbeitet werden konnte – in konstruk-
    tiver Stimmung, über alle Fraktionen hinweg.

    Auch wenn bestimmte Punkte heute natürlich strittig
    waren – das ist richtig –, kann sich das Ergebnis sehen
    lassen. Es ist ein exzellenter Einzelplan. Wenn wir wieder,
    wie auch im letzten Jahr, eine Deckungsquote von weit
    über 80 Prozent haben – 85 Prozent oder 86 Prozent –,
    dann ist das ein Erfolg. Das kann sich sehen lassen. Der
    Dank gilt Ihnen, Frau Justizministerin, den Haushältern
    und den Rechtspolitikern.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


    Lassen Sie mich nur wenige Punkte ansprechen. Herr
    Kollege Bockhahn, Sie sind noch einmal auf die Forde-
    rung, die von Ihrer Seite kam, eingegangen, die Justiz-
    ministerin möge sich in Justizverfahren der Staatsan-
    waltschaften einmischen.


    (Steffen Bockhahn [DIE LINKE]: Sie haben nicht zugehört!)


    Ich muss sagen: Die Justizministerin hat gut reagiert. Sie
    hat klar gesagt: Wir mischen uns nicht in einzelne Ver-
    fahren ein.


    (Steffen Bockhahn [DIE LINKE]: Das hat auch keiner verlangt, Herr Professor Dr. Sensburg!)


    Das ist Gewaltenteilung, die wir respektieren.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Es kann einfach nicht sein, dass die Bundesjustizminis-
    terin von parlamentarischer Seite aufgerufen wird,

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    (C (D (Steffen Bockhahn [DIE LINKE]: Das hat doch keiner getan!)


    ich an dieser Stelle in Strafverfahren einzumischen. Das
    eht einfach nicht, meine Damen und Herren.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP – Steffen Bockhahn [DIE LINKE]: Es ist absurd, was Sie hier erzählen! Das sind billige Unterstellungen! Das ist Ihrer nicht würdig! Sie sind habilitiert! Da können Sie doch mehr leisten! – Weitere Zurufe von der LINKEN)


    Danke schön für die Zurufe. Sie können ja eine Frage
    tellen, wenn Sie an dieser Stelle irgendetwas vermissen.

    Die Rechtspolitik der christlich-liberalen Koalition rich-
    t sich nach den Obersätzen „Freiheit und Sicherheit –
    urch Bürgerrechte und starken Staat“. So steht es im
    oalitionsvertrag. Das sind auch die einzelnen Punkte,
    ie ich ansprechen möchte.

    Unter dem Stichwort „Freiheit und Sicherheit“
    öchte ich einen Punkt aufgreifen, der bisher noch nicht

    enannt worden ist, und das ist das Thema Scharia-
    echt. Wir haben in diesem Einzelplan zu Recht eine
    telle vorgesehen – es ist eine A-13-Stelle –, die sich
    em Thema Scharia-Recht widmen soll. Wenn Sie die
    iskussion in den letzten Wochen mitbekommen haben,
    issen Sie: Es gibt immer wieder Fälle, in denen sich
    estimmte Gruppen nicht dem deutschen Recht unter-
    erfen wollen, sondern möglicherweise lieber zu einem
    riedensrichter gehen. Es gab einen sehr schönen Bei-
    ag von Wilfried Goebels in der Westfalenpost vom
    0. August 2011. Ich zitiere daraus:

    Die Justiz muss sich wehren, wenn Friedensrichter
    in Moscheen oder Teehäusern Recht sprechen und
    mit dem Hinweis, dass die Familie über dem Gesetz
    steht, hier die deutsche Justiz umgehen.

    Von daher wollen wir dieses Phänomen beleuchten.
    ir wollen wissen, ob es sich wirklich um eine große
    nzahl von Fällen handelt, um dann die richtigen
    chritte unternehmen zu können.

    Vor dem Hintergrund der Taten, der rechtsterroristi-
    chen Morde, über die wir heute diskutiert haben, halte
    h es auch für richtig, zu debattieren, ob wir nicht mehr
    ertrauen in den deutschen Rechtsstaat schaffen müssen.
    enn wenn das Vertrauen in die deutschen Behörden
    achlässt, dann muss man sich entsprechende Fragen
    tellen.


    (Hans-Christian Ströbele [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ist das Vertrauen nach der Pleite gerechtfertigt oder nicht?)


    Herr Kollege Ströbele, gerade diese Fragen wollen wir
    eantworten, auch mit dem Programm zum Scharia-
    echt. Wir wollen schauen: Gibt es da möglicherweise
    ine Hemmschwelle, die deutsche Justiz in Anspruch zu
    ehmen?


    (Hans-Christian Ströbele [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Eine schlimme Pleite ist das!)






    Dr. Patrick Sensburg


    (A) )


    )(B)

    Deswegen ist es so wichtig, dass wir diesen Bereich ein-
    mal richtig beleuchten und dass wir es nicht bei Vermu-
    tungen und bei Aufsätzen in Zeitschriften belassen. Mit
    dieser neu geschaffenen Stelle schauen wir genau hin. Es
    ist gut, dass wir die entsprechenden Mittel dafür in die-
    sen Einzelplan eingestellt haben.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)


    Ebenso ist es richtig und gut, dass wir die beim Gene-
    ralbundesanwalt vorgesehenen Kürzungen in Höhe von
    1 Million Euro nicht in vollem Umfang durchgeführt,
    sondern davon wieder 400 000 Euro für die gute Arbeit
    der Generalbundesanwaltschaft eingestellt haben. Der
    Dank gilt an dieser Stelle Frau Professor Harms, die als
    Generalbundesanwältin gute Arbeit geleistet hat. Ich
    glaube, es ist ein richtiges Zeichen, wenn wir an dieser
    Stelle 400 000 Euro mehr einstellen, als im Entwurf vor-
    gesehen. Ich habe das auch schon in meiner Rede zur
    ersten Lesung gefordert. Damit wird ein Zeichen für die
    gute Arbeit von Harald Range gesetzt, der jetzt das Amt
    des Generalbundesanwalts übernommen hat. Damit zei-
    gen wir auch, dass wir die Arbeit der Generalbundesan-
    waltschaft unterstützen.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


    Lob verdient an dieser Stelle auch der Kollege
    Montag, der eben gesagt hat: Wir sollten das betrachten,
    was uns eint, und nicht das, was uns entzweit. Was den
    Fonds für Opfer extremistischer Übergriffe angeht, so
    eint uns sehr viel in Bezug auf Sinn und Zweck dieses
    Fonds. Ich glaube, es ist kein guter Weg, wenn wir hier
    mit Zahlen messen; vielmehr müssen wir auf die Men-
    schen schauen. Entscheidend sind die Menschen, die
    Opfer von Gewalttaten mit terroristischem oder extre-
    mistischem Hintergrund werden. Wir wollen den einzel-
    nen Menschen, der Opfer geworden ist, betrachten und
    nicht mit Zahlen abwägen. Deswegen glaube ich, dass
    wir den Opferfonds richtig ausgestaltet haben.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)


    Im Zusammenhang mit der Forderung nach einer Er-
    höhung auf 3 Millionen Euro sage ich: Es gibt keinen
    Flexibilisierungsvermerk an der Stelle. Wenn die Gelder
    nicht abgerufen werden, sind sie weg; sie können nicht
    übertragen werden. Von daher muss man viel mehr dafür
    werben, dass die Gelder in Anspruch genommen wer-
    den. Das ist der richtige Weg.

    Wichtig bei den Ermittlungen zu diesen Taten ist na-
    türlich auch, dass die Ermittlungsbehörden effizient han-
    deln können. Daher ist es gut, dass wir heute wieder über
    das Thema Vorratsdatenspeicherung diskutiert haben.
    Frau Kollegin Lambrecht, es ist hilfreich, dass Sie hier
    Ihre Unterstützung anbieten. Ich bin mir aber ganz
    sicher, dass das in der christlich-liberalen Koalition, also
    mit unserem Partner FDP, besser gelingen wird.


    (Dr. Peter Danckert [SPD]: Abwarten!)


    Wir haben den Evaluierungsbericht der Europäischen
    Kommission abgewartet. Wir werden ihn uns ganz
    genau anschauen, und dann wird die christlich-liberale

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    (C (D oalition zu einer Lösung kommen, unter Berücksichtiung dessen, was das Bundesverfassungsgericht an öglichkeiten aufgezeigt hat. Als letzten Punkt lassen Sie mich noch die Mediation nsprechen. Der Kollege Ahrendt hat es schon ausgehrt: Wir sind hier auf einem sehr guten Weg, ein Verhren zu etablieren, das den Bürgern die Möglichkeit ibt, im Wege einer sogenannten Win-win-Situation auerhalb eines streitigen Verfahrens Recht zu bekommen, nd zwar im Rahmen des Güterichtermodells, das wir ls vorzugswürdig erachten. Im Verhältnis zu einem ostenmodell besteht die Möglichkeit, dass die Bundesnder, die schon Mediationsprojekte haben, an dieser telle ihre guten Ansätze in das Güterichtermodell überhren können. Wir schaffen Mindeststandards für die usbildung, um qualitativ gut ausgebildete Mediatoren u haben, und wir etablieren damit ein Verfahren, das in ielen anderen Ländern schon erfolgreich ist, endlich uch im deutschen Recht. Die Mediation wird durch diees Gesetz guten Erfolg haben. Meine Damen und Herren, ich darf Sie an dieser telle um Unterstützung für den Einzelplan 07 bitten. h glaube, dass die christlich-liberale Koalition im Beich der Rechtspolitik gute Arbeit geleistet und einen uten Einzelplan vorgelegt hat, von dem ich hoffe, dass r Ihre breite Unterstützung finden wird. Danke schön. Vielen Dank, Kollege Professor Patrick Sensburg. Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich schließe die ussprache. Wir kommen zur Abstimmung über den Einzellan 07, Bundesministerium der Justiz, in der Ausschussssung. Hierzu liegen drei Änderungsanträge vor, über ie wir zuerst abstimmen. Wer stimmt für den Änderungsantrag der Fraktionen DU/CSU und FDP auf Drucksache 17/7815? – Das ind alle Fraktionen. Wer stimmt dagegen? – Niemand. nthaltungen? – Keine. Der Änderungsantrag ist angeommen. Wer stimmt für den Änderungsantrag der Fraktion ie Linke auf Drucksache 17/7782? – Das ist die Frakon Die Linke. Wer stimmt dagegen? – Das sind die Kolitionsfraktionen. Enthaltungen? – Sozialdemokraten nd Bündnis 90/Die Grünen. Der Änderungsantrag ist bgelehnt. Wer stimmt für den Änderungsantrag der Fraktion ie Linke auf Drucksache 17/7783? – Das sind die Frakon Die Linke, die Sozialdemokraten und Bündnis 90/ ie Grünen. Wer stimmt dagegen? – Das sind die Koalionsfraktionen. Enthaltungen? – Keine. Der Änderungsntrag ist abgelehnt. Wir kommen nun zum Einzelplan 07, Bundesministeum der Justiz, in der Ausschussfassung mit der soeben eschlossenen Änderung. Wer stimmt dafür? – Das sind Vizepräsident Eduard Oswald )


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


Rede von Eduard Oswald
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CSU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)




(A) )

die Koalitionsfraktionen. Wer stimmt dagegen? – Sozial-
demokraten, Bündnis 90/Die Grünen und Linksfraktion.
Enthaltungen? – Keine. Der Einzelplan 07 ist angenom-
men.

Bevor wir zur Abstimmung über den Einzelplan 19
kommen, müssen wir über einen weiteren Änderungs-
antrag abstimmen. Wegen des Sachzusammenhangs mit
der soeben beschlossenen Änderung zu Einzelplan 07 ist
interfraktionell vereinbart, jetzt sofort über den Ände-
rungsantrag der Fraktionen der CDU/CSU und FDP auf
Drucksache 17/7826 zu Einzelplan 17 abzustimmen.
Wer stimmt für diesen Änderungsantrag? – Das sind alle
Fraktionen des Hauses. Vorsichtshalber frage ich: Ge-
genstimmen? – Keine. Enthaltungen? – Keine. Der Än-
derungsantrag ist angenommen.

Wir kommen jetzt zur Abstimmung über den Einzel-
plan 19, Bundesverfassungsgericht, in der Ausschussfas-
sung. Wer stimmt dafür? – Das sind alle Fraktionen des
Hauses. Vorsichtshalber die Gegenprobe: Wer stimmt
dagegen? – Niemand. Enthaltungen? – Keine. Der Ein-
zelplan 19 ist angenommen.

Ich rufe den Tagesordnungspunkt II.8 auf:

Einzelplan 06
Bundesministerium des Innern

– Drucksachen 17/7106, 17/7123 –

Berichterstattung:
Abgeordnete Jürgen Herrmann
Norbert Barthle
Dr. Peter Danckert
Heinz-Peter Haustein
Florian Toncar
Steffen Bockhahn
Katja Dörner

Es liegen zwei Änderungsanträge der Fraktion der
SPD, fünf Änderungsanträge der Fraktion Die Linke so-
wie zwei Änderungsanträge der Fraktion Bündnis 90/
Die Grünen vor.

Nach einer interfraktionellen Vereinbarung sind für
die Aussprache eineinhalb Stunden vorgesehen. – Ich
höre keinen Widerspruch. Dann ist dies so beschlossen.

Erster Redner in unserer Debatte ist unser Kollege
Dr. Peter Danckert.


(Beifall im ganzen Hause)


Ich freue mich, lieber Peter, dass wir dich so frisch und
voller Ehrgeiz und Elan wiedersehen, und gebe dir das
Wort.


(Beifall im ganzen Hause)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Dr. Peter Danckert


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Lieber Herr Präsident! Meine Damen und Herren

    Kollegen! Das ist in der Tat für mich ein bewegender
    Augenblick. Es ist heute meine erste Rede nach dem
    Schlaganfall im März dieses Jahres. Ich bin froh, dass
    ich heute hier wieder einen Versuch starten kann. Die
    Zeit war nicht einfach.


    (Beifall im ganzen Hause)


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    (C (D Ich darf mich nicht nur für den Beifall bedanken, sonern überhaupt für die Unterstützung meiner Bundesgskollegen Jürgen Herrmann, Florian Toncar, Steffen ockhahn und Katja Dörner. Ihr habt mir die Rückkehr icht gemacht. Das ist für mich eine schöne Situation. a darf ich auch Herrn Bundesminister Friedrich ausrücklich einbeziehen. Ich finde diese Art der Kollegiatät sehr angenehm. Zu Beginn meiner Rede möchte ich mich in meiner unktion als Hauptberichterstatter, wie das üblich ist, eim Ministerium, also bei Herrn Palm, der anwesend t, und bei seinen Truppen sowie bei Herrn Burbaum nd bei allen, die im Ministerium für uns zuständig wan, herzlich bedanken. Das war eine gute Zusammenar eit. Wir hatten natürlich – das überrascht nicht – unterchiedliche Auffassungen zu manchen Themen; das ehört zum Tagesgeschäft einfach dazu. Wir sind aber zu der Zeit – ich würde beinahe sagen: bevorzugt – beient worden. Das ging schnell, zügig und vollständig. Da ich gerade Dank ausspreche: Nehmen Sie es mir itte nicht übel, wenn ich jetzt einen Dank persönlicher rt an meine Familie und meine Therapeuten richte. Ich anke meiner Frau und meinen Kindern, die mir das Leen wieder lebenswert gemacht haben, und meinen Thepeuten – ich nenne jetzt einfach die Vornamen: Anne, usanne, Frank, Nicole und Matthias –, die mir das eben wirklich leicht gemacht haben und die dafür georgt haben, dass ich wieder auf die Beine gekommen in. In diesen Dank – damit ist dann Schluss – möchte h vor allen Dingen auch das Pflegepersonal einbezieen; denn es leistet wirklich eine sagenhafte Hilfe, ohne ie man überhaupt nicht zurechtkommen würde. Meine Damen und Herren, lassen Sie mich an die Deatte von heute Morgen anknüpfen, die mir zum größten eil sehr gut gefallen hat; da beziehe ich alle Redner ein. s gehört mit dazu, dass es an der einen oder anderen telle unterschiedliche Auffassungen gab. Da fiel das ine oder andere harte Wort; aber das würde ich nicht so agisch nennen. Herr Bundesinnenminister Friedrich, ich will Ihnen agen: Gestern habe ich einen Anruf vom Berliner Laneskriminalamt, Abteilung Staatsschutz, bekommen, das ir mitgeteilt hat, dass auch ich auf der besagten Liste tehe; bisher wurden immer nur – was heißt „nur“! – die amen Uhl und Montag genannt. Nun bin ich jemand, er sich keine Angst einjagen lässt; aber ich bitte Sie anz persönlich, alles zu veranlassen, um die Sicherheit er Menschen in Deutschland allgemein – insofern sind ir alle gleich –, aber auch die Sicherheit der Abgeordeten zu gewährleisten. Wenn ich von dem Gesprächspartner aus dem Laneskriminalamt, Abteilung Staatsschutz, höre, es bestehe eine akute Gefahr, dann führt mich das zu dem Gedanen, dass die Behörden auch die heute diskutierten zehn orde nicht mitbekommen haben und da keine Vorstelng von der akuten Gefahr für die Menschen hatten, die rausam ermordet worden sind. Ich will mich nicht in ie Reihe stellen; aber ich bitte Sie ganz persönlich, alles Dr. Peter Danckert )


    (Beifall)





    (A) )

    zu veranlassen, um die Sicherheit auch von uns Abge-
    ordneten zu gewährleisten, damit da kein Fanal gesetzt
    wird. Meine Güte, mit 71 könnte man vielleicht auch
    Abschied nehmen; aber es muss nicht auf diese Weise
    sein. Ich bitte Sie also sehr herzlich darum.

    Was mir heute Morgen gefehlt hat – das will ich ganz
    deutlich sagen –, war der Hinweis der Rednerinnen und
    Redner auf die Kontinuität, in der dieses Terrornetzwerk
    in Deutschland steht. Wir haben über die grauenhafte
    Mordserie in den letzten 10, 11, 12 oder 13 Jahren gere-
    det. Aber das, was sich in den letzten Jahrzehnten in
    Deutschland vor den Augen unserer Dienste, unserer
    Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamts ab-
    gespielt hat, ist eine Geschichte, die es wirklich aufzuar-
    beiten gilt, und zwar rückhaltlos.


    (Beifall bei der SPD und der LINKEN sowie des Abg. Memet Kilic [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])


    Ich will Ihnen, um die Kontinuität aufzuzeigen, nur
    ein paar wenige Beispiele geben; ich könnte die Aufzäh-
    lung auf die nächste halbe Stunde verlängern. Es gab
    1968 das berüchtigte Dutschke-Attentat, ein Attentat,
    von dem man sagt, das sei ein Einzeltäter gewesen. Der
    Einzeltäter Bachmann, der inzwischen verstorben ist, hat
    aber seine Waffe von einem Herrn Sachse erhalten; ich
    nenne jetzt ausdrücklich die Namen, selbst wenn ich da-
    mit ein Risiko persönlicher Art eingehe. Das hat nie zu
    einer Strafverfolgung geführt, obwohl es bei den Diens-
    ten und den Landeskriminalämtern aktenkundig ist, dass
    es Herr Sachse war.

    Herr Sachse ist dann Mitglied der Braunschweiger
    Gruppe geworden, die in Braunschweig Bomben gebaut
    hat. Auch das ist nicht weiter verfolgt worden. Dann gibt
    es einen V-Mann namens Lepsien, der die Bomben von
    Braunschweig nach Hamburg, zur Hamburger Gruppe,
    und nach Berlin, zur Gruppe Priem, gebracht hat. Auch
    das ist nicht weiter verfolgt worden. Übrigens spielt da
    – soweit ich weiß, zum einzigen Mal – die Stasi eine
    positive Rolle, weil sie die Bombe, die nach Berlin ge-
    bracht wurde, unschädlich gemacht hat. Das ist in den
    Unterlagen nachzulesen; ich kann sie Ihnen geben.

    Ein Verfassungsschutzmann namens Lepsien hatte die
    Bomben in der Bundesrepublik von einem Ort zum an-
    deren gebracht. Das ist wirklich ein Unding. Seine Akten
    sind noch heute in Niedersachsen unter Verschluss. Ich
    bitte Sie – denn Sie haben vielleicht keinen unmittelba-
    ren Zugriff darauf –, dringend zu klären, was in diesen
    Akten steht.

    Dann gab es das Oktoberfest-Attentat. Ich habe mit
    Ihrer Kollegin, der Frau Justizministerin, auch darüber
    gesprochen. Es ist zwar gelungen, die Bundesanwalt-
    schaft halbwegs zu überreden – halb zog sie ihn, halb
    sank er hin –, in diesem Zusammenhang noch einmal Er-
    mittlungen durchzuführen. Dieser Kreis, der im Umfeld
    des Oktoberfest-Attentats aktiv war, lässt einen schau-
    dern. In diesem Zusammenhang wurden Personen ge-
    nannt, die Riesenwaffenlager in der Bundesrepublik
    angelegt haben. Das ist keine Fantasie, sondern akten-
    kundig. An dieser Stelle wird deutlich, in welchem Um-

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    (C (D ld sich diese braunen Banden in Deutschland tummeln, hne dass wirklich energisch eingegriffen wird. Verehrter Herr Bundesminister, die Einschätzung der andeskriminalämter bzw. der Landesverfassungsämter berzeugt mich nun leider überhaupt nicht mehr. Ich will ich hier nicht zu der Formulierung versteigen, dass sie emeinsame Sache machen. Aber dass sie weggucken, o es etwas gibt, dass sie zulassen, dass ihre V-Leute riminelle Handlungen höchsten Ausmaßes – bis hin zu oten – begehen, das ist nicht hinnehmbar. Ich bitte Sie ehr, Herr Friedrich, dass wir jetzt nicht lange interne bklärungen vornehmen. Ich meine, wir sollten den Beiligten nicht die Chance geben, sich auf die Situation inzurichten. Am Ende des Tages wird es vielleicht eien Untersuchungsausschuss geben müssen. Anders ird das nicht gehen. Aber jetzt lange abzuwarten, bis ich die Beteiligten abgesprochen und darauf eingericht haben, wäre, finde ich, nicht die richtige Konsequenz us dem, was wir offensichtlich aus den letzten 10 bis 3 Jahren wissen. Der braune Sumpf ist viel verbreiteter, ls wir an dieser Stelle angenommen haben. (Beifall bei der SPD, der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    o viel vielleicht zu dem Terrornetzwerk und den Din-
    en, die wir unbedingt angehen müssen.

    Wir haben heute Morgen über den Kampf gegen den
    xtremismus gesprochen. Ich gehöre zu denjenigen, die
    agen: Extremismus ist Extremismus, ob er von links
    der von rechts kommt. Das ist meine persönliche Auf-
    ssung.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)


    Vorsichtig! – Ich glaube aber, dass der Extremismus
    on rechts sehr viel gefährlicher ist als der von links.


    (Ulla Jelpke [DIE LINKE]: Jetzt klatschen sie nicht mehr!)


    eute Morgen ist auch darüber kurz diskutiert worden.
    ie einen rechnen dem rechtsextremen Spektrum knapp
    0 Morde zu. Andere wie Tagesspiegel und Zeit Online
    agen, es seien knapp 150 Morde. Ich will die eine Zahl
    icht zu sehr gegen die andere ausspielen. Man muss
    em aber nachgehen. Diese Zahlen machen deutlich,
    ass das eine Sache ist, die man in jedem Fall ernst neh-
    en und – das haben Sie, glaube ich, auch angedeutet –

    eu bewerten muss.

    Die Mittel für das Bundesprogramm „Zusammenhalt
    urch Teilhabe“, das zu Ihrem Haushalt gehört, sind ge-
    ürzt worden. Ich verstehe das, ehrlich gesagt, nicht. Wir
    önnen nicht an einer Stelle, wo es verbreitet rechts-
    xtreme Strukturen gibt, die Bürgergesellschaft, die sich
    arum kümmert, bestrafen, indem die Mittel an dieser
    telle gekürzt werden. Das geht meines Erachtens unter
    einen Umständen. Wir müssen die präventive Aufklä-
    ngsarbeit und die Bildungsarbeit in diesem Fall ver-

    tärken. Wir reden ja nicht über viele Millionen, schon
    ar nicht über Milliarden. Wir reden über einige Millio-
    en, die in diesem Bereich bestens angesiedelt sind.





    Dr. Peter Danckert


    (A) )


    )(B)


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Ich will nicht all das wiederholen, was wir heute Mor-
    gen dazu gehört haben. Das ist sicherlich eine nützliche
    Aufgabe. Dazu gehört auch – das wird meine Kollegin
    Fograscher oder Daniela Kolbe nachher noch einmal sa-
    gen – die Bundeszentrale für politische Bildung. Die
    Kürzungen auf diesem Gebiet können wir nicht einfach
    hinnehmen. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Wir
    müssen gemeinsam handeln. Ich appelliere an die
    Freunde in der Koalition – in der Zusammenarbeit kann
    man das so sagen –, dass sie das noch einmal neu beden-
    ken, nicht heute bei der Beschlussfassung, aber vielleicht
    bis Freitag. Wir haben noch einige Anträge einzubrin-
    gen. Das ist meines Erachtens eine wichtige gemein-
    schaftliche Aufgabe.

    Ich will keine weiteren Ausführungen machen, weil
    ich sehe, dass meine Redezeit abgelaufen ist, und selbst
    der wohlwollendste Präsident ist irgendwann einmal
    nicht mehr bereit, sie zu verlängern.

    Wir haben das Thema der Verbesserung im Bereich
    der IT-Kommunikation schon angesprochen; mehr will
    ich an dieser Stelle nicht sagen. Das muss mit echten
    Strukturveränderungen einhergehen, sonst sind wir nicht
    in der Lage, dieses Problem für die Zukunft zu lösen. Ich
    meine jetzt nicht nur bis 2013; das wird auch ein Pro-
    blem für die nächste Regierung sein, von der ich hoffe,
    dass wir dann mit Verantwortung tragen.

    Das Kompetenzzentrum für informationstechnische
    Überwachung – CC IT-Überwachung – wäre vielleicht
    ein erster Anfang, aber es gibt an dieser Stelle noch nicht
    die richtigen Strukturen. Auch das Nationale Cyber-Ab-
    wehrzentrum ist etwas, das wir stärker in den Blick neh-
    men müssen. Sie müssen auch operative Verantwortung
    haben und dürfen nicht nur ein Klub sein, in dem man
    sich über das Lagebild austauscht.

    Ein letztes Wort zur Bundespolizei. Die Bundespoli-
    zei ist die Einrichtung, die uns die äußere Sicherheit ga-
    rantiert. Die Beamten der Bundespolizei haben einen
    verdammt harten Job. Ich habe bei den Demonstrationen
    der Rechten in Königs Wusterhausen erlebt, wie sie sich
    zwischen die aufgebrachte Bevölkerung und den brau-
    nen Block gestellt haben. Wenn man ihn nur einmal aus
    der Nähe gesehen hat, dann weiß man, welche Krimina-
    lität und Brutalität diese Menschen ausstrahlen. Ich habe
    auf dem Soldatenfriedhof in Halbe ebenfalls solche De-
    monstrationen erlebt. Es ist wirklich ein verdammt har-
    ter Job, den sie machen. Ich bitte, das zu honorieren und
    ihnen nicht nur 150 Stellenanhebungen von A 8 nach
    A 9 anzubieten, sondern das etwas großzügiger zu ge-
    stalten bzw. die gesetzlichen Voraussetzungen dafür zu
    schaffen, dass wir ihnen sozusagen nicht hinterherlaufen
    müssen. Die Situation ist heute so – damit komme ich
    zum Schluss –, dass die Beamten bereit wären, auf Ge-
    haltserhöhungen zu verzichten, wenn sie wenigstens den
    dritten Stern auf ihr Schulterstück bekommen würden.
    So weit sind sie schon; Jürgen Herrmann, du weißt das.

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    (C (D Er spricht gleich als Nächster. Er kann darauf gleich ingehen. Er soll sich jetzt einmal darauf einrichten. Ich freue mich, dass ich diese Rede, die mir bevortand, einigermaßen zügig und völlig anders als die tzte über die Runden gebracht habe. Danke, dass Sie ir so lange zugehört haben und dass der Präsident so achsichtig war, wie er sonst zu anderen Kollegen nicht t. Vielen Dank. Vielen Dank, Kollege Dr. Peter Danckert. Lieber eter Danckert, weiterhin alles Gute und viel Erfolg auf em weiteren Genesungsweg. Den nächsten Redner brauche ich nicht aufzurufen, er teht schon am Pult. – Kollege Jürgen Herrmann, bitte chön. Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! ieber Peter, auch im Namen der Berichterstatter wünche ich dir ein herzliches Willkommen. Wir haben chon in der ersten Lesung darauf gewartet, dass du prichst. Damals hat es noch nicht ganz geklappt, aber eute bist du da. Du zeigst: Der Sachverstand ist immer och da, du bist genauso bissig. Deshalb werden wir es ir auch nicht leichter machen. Wir freuen uns alle auf ie Zusammenarbeit. Dir noch einmal ein herzliches illkommen! Ich will die Debatte von heute Morgen über den Beich Rechtsterrorismus nicht noch einmal komplett fühn. Wir haben eben bei der Justizdebatte schon gesehen, ass uns das Thema weiter bewegt. Peter, du hast es gede angesprochen: Es ist schon sehr wichtig, dass wir iese Diskussion ausgiebig führen. Ich danke dem Bundestagspräsidenten noch einmal r seine würdevollen Worte der Anteilnahme und Ent chuldigung, mit dem gleichzeitigen Versprechen, den interbliebenen der Opfer beizustehen und zu helfen. h glaube, das ist die vorrangige Aufgabe. Dieser Dank ilt im Übrigen auch all jenen Rednern, die heute Moren versucht haben, dieses Thema ohne parteipolitische rgumentation aufzuarbeiten; denn eines steht für mich st: Dieses Thema muss besprochen werden, aber es arf nicht parteipolitisch besetzt werden. Es kann nicht inn und Zweck sein, den Menschen in der Bevölkeng, die davon betroffen sind, zu schaden. Nein, wir üssen uns bemühen, gemeinsam aufzuklären, die Men chen in unserem Land zu schützen, Strukturen zu erennen und aufzubrechen und diesen braunen Sumpf Jürgen Herrmann )