Rede:
ID1710610700

insert_comment

Metadaten
  • sort_by_alphaVokabular
    Vokabeln: 10
    1. Letzter: 1
    2. Redner: 1
    3. in: 1
    4. dieser: 1
    5. Debatte: 1
    6. ist: 1
    7. Thomasarzombek: 1
    8. für: 1
    9. die: 1
    10. CDU/CSU-Fraktion.\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 17/106 Dr. Rosemarie Hein (DIE LINKE) . . . . . . . . . Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eckhardt Rehberg (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Willi Brase (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sylvia Canel (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Brigitte Pothmer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Albert Rupprecht (Weiden) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Oliver Kaczmarek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Uwe Schummer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Thomas Oppermann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Antrag der Abgeordneten Rolf Hempelmann, Dirk Becker, Hubertus Heil (Peine), weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD: Pro- gramm für eine nachhaltige, bezahlbare und sichere Energieversorgung (Drucksache 17/5481) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) . . . . . . . . Peter Altmaier (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE) . . . . . Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . Ulrich Kelber (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Michael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frank Schwabe (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 12176 B 12178 C 12179 D 12180 D 12182 A 12183 B 12184 A 12185 B 12186 C 12187 C 12191 C 12191 C 12194 A 12195 A 12195 B 12196 B 12198 A 12200 C 12201 C Deutscher B Stenografisch 106. Sitz Berlin, Freitag, den I n h a l Tagesordnungspunkt 23: a) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Berufsbildungsbericht 2011 (Drucksache 17/5400) . . . . . . . . . . . . . . . . b) Antrag der Abgeordneten Priska Hinz (Herborn), Brigitte Pothmer, Krista Sager, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Aus- und Weiterbildung stärken, Abbrüche ver- ringern, Erfolgsquoten erhöhen (Drucksache 17/5489) . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Annette Schavan, Bundesministerin BMBF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dagmar Ziegler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Heiner Kamp (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . N M T A D A s a (D in Z 12171 A 12171 B 12171 C 12173 B 12174 D Uwe Schummer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Katja Mast (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12187 D 12188 A undestag er Bericht ung 15. April 2011 t : adine Schön (St. Wendel) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ichael Kretschmer (CDU/CSU) . . . . . . . . . agesordnungspunkt 24: ntrag der Abgeordneten Rolf Hempelmann, r. Matthias Miersch, Dirk Becker, weiterer bgeordneter und der Fraktion der SPD: Ein- etzung eines Sonderausschusses „Atom- usstieg und Energiewende“ rucksache 17/5473) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Verbindung mit usatztagesordnungspunkt 6: 12188 D 12190 A 12191 C Bärbel Höhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12202 D II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 106. Sitzung. Berlin, Freitag, den 15. April 2011 Dr. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Ulrich Kelber (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Rolf Hempelmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Horst Meierhofer (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Oliver Krischer (BÜNDNIS 90/ Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) . . . . . . . . . . . . Cornelia Behm (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 27: 12204 A 12204 D 12206 B 12207 C 12227 D 12229 B DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jens Koeppen (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hermann Ott (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Matthias Miersch (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Andreas G. Lämmel (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 25: – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Neuregelung maut- rechtlicher Vorschriften für Bundes- fernstraßen (Drucksachen 17/4979, 17/5519) . . . . . . . – Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung (Drucksache 17/5520) . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Andreas Scheuer, Parl. Staatssekretär BMVBS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Uwe Beckmeyer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Patrick Döring (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Florian Pronold (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Patrick Döring (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Herbert Behrens (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Dr. Anton Hofreiter (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Thomas Jarzombek (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 26: Antrag der Abgeordneten Dr. Kirsten Tackmann, Cornelia Möhring, Dr. Dietmar Bartsch, weiterer Abgeordneter und der Frak- tion DIE LINKE: Agrarförderung in Deutschland und Europa geschlechterge- recht gestalten (Drucksache 17/5477) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Kirsten Tackmann (DIE LINKE) . . . . . . . Christoph Poland (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . A N te N s R v K h (D D C W G J S N A L A Z A E o D A A 12209 A 12210 B 12211 B 12212 B 12213 C 12215 B 12215 B 12215 C 12216 D 12218 C 12219 D 12220 B 12220 D 12221 D 12222 D 12224 C 12224 C 12225 C ntrag der Abgeordneten Dr. Konstantin von otz, Wolfgang Wieland, Jerzy Montag, wei- rer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- IS 90/DIE GRÜNEN: Keine Vorratsdaten- peicherung von Fluggastdaten – ichtlinienvorschlag über die Verwendung on Fluggastdatensätzen OM(2011) 32 endg., Ratsdok. 6007/11 ier: Stellungnahme gegenüber der Bun- desregierung gemäß Artikel 23 Ab- satz 3 des Grundgesetzes i. V. m. § 9 Absatz 4 EUZBBG rucksache 17/5490) . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lemens Binninger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . olfgang Gunkel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . isela Piltz (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . an Korte (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . tephan Mayer (Altötting) (CDU/CSU) . . . . ächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nlage 1 iste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . nlage 2 u Protokoll gegebene Rede zur Beratung des ntrags: Agrarförderung in Deutschland und uropa geschlechtergerecht gestalten (Tages- rdnungspunkt 26) r. Christel Happach-Kasan (FDP) . . . . . . . nlage 3 mtliche Mitteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12230 B 12230 C 12231 C 12233 B 12234 C 12235 C 12236 D 12237 D 12239 C 12241 A 12242 A 12243 A Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 106. Sitzung. Berlin, Freitag, den 15. April 2011 12171 (A) ) )(B) 106. Sitz Berlin, Freitag, den Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 106. Sitzung. Berlin, Freitag, den 15. April 2011 12241 (A) ) )(B) rischen UnionNiebel, Dirk FDP 15.04.2011 * für die Teilnahme an Sitzungen der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates ** für die Teilnahme an der 124. Jahreskonferenz der Interparlamenta- Lindner, Christian FDP 15.04.2011 Möller, Kornelia DIE LINKE 15.04.2011 Anlage 1 Liste der entschuldigte Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Arnold, Rainer SPD 15.04.2011 Beck (Köln), Volker BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 15.04.2011 Becker, Dirk SPD 15.04.2011 Blumenthal, Sebastian FDP 15.04.2011 Brinkmann (Hildesheim), Bernhard SPD 15.04.2011 Dr. Danckert, Peter SPD 15.04.2011 Dr. Dehm, Diether DIE LINKE 15.04.2011 Friedhoff, Paul K. FDP 15.04.2011 Friedrich, Peter SPD 15.04.2011 Dr. Fuchs, Michael CDU/CSU 15.04.2011 Dr. Geisen, Edmund Peter FDP 15.04.2011 Dr. Gerhardt, Wolfgang FDP 15.04.2011 Gerster, Martin SPD 15.04.2011 Götz, Peter CDU/CSU 15.04.2011** Heil, Mechthild CDU/CSU 15.04.2011 Hinz (Herborn), Priska BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 15.04.2011 Höfken, Ulrike BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 15.04.2011 Kampeter, Steffen CDU/CSU 15.04.2011 Kotting-Uhl, Sylvia BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 15.04.2011 Krumwiede, Agnes BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 15.04.2011 Dr. Lammert, Norbert CDU/CSU 15.04.2011** Lindemann, Lars FDP 15.04.2011 N P P P R R R D S S S S D U W W W W D W W Z A (C (D Anlagen zum Stenografischen Bericht n Abgeordneten ink, Manfred SPD 15.04.2011 ieper, Cornelia FDP 15.04.2011 loetz, Yvonne DIE LINKE 15.04.2011 oß, Joachim SPD 15.04.2011 oth (Heringen), Michael SPD 15.04.2011 oth (Esslingen), Karin SPD 15.04.2011 upprecht (Tuchenbach), Marlene SPD 15.04.2011 r. Schäuble, Wolfgang CDU/CSU 15.04.2011 chlecht, Michael DIE LINKE 15.04.2011 chmidt (Eisleben), Silvia SPD 15.04.2011 chuster, Marina FDP 15.04.2011* enger-Schäfer, Kathrin DIE LINKE 15.04.2011 r. Terpe, Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 15.04.2011 lrich, Alexander DIE LINKE 15.04.2011** agner, Daniela BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 15.04.2011 einberg, Harald DIE LINKE 15.04.2011 ellmann, Karl-Georg CDU/CSU 15.04.2011* erner, Katrin DIE LINKE 15.04.2011* r. Westerwelle, Guido FDP 15.04.2011 inkler, Josef Philip BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 15.04.2011 olff (Wolmirstedt), Waltraud SPD 15.04.2011 ypries, Brigitte SPD 15.04.2011 bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich 12242 Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 106. Sitzung. Berlin, Freitag, den 15. April 2011 (A) ) )(B) Anlage 2 Zu Protokoll gegebene Rede zur Beratung des Antrags: Agrarförderung in Deutschland und Europa geschlechtergerecht gestalten (Tagesordnungspunkt 26) Dr. Christel Happach-Kasan (FDP): Die rechtliche Gleichstellung der Frauen in Deutschland ist längst voll- zogen, ihre formale Bildung ist der der männlichen Kol- legen weitgehend überlegen und dennoch sind Frauen in der gesellschaftlichen Realität deutlich benachteiligt. Es ist kein Ruhmesblatt für unsere Gesellschaft, die gesellschaftliche Teilhabe eines Teils der Bevölkerung zu beschränken. Es ist zum Nachteil für unsere Gesell- schaft, dass ihre Kreativität und Intelligenz nicht in dem Umfang genutzt wird, wie dies in anderen Gesellschaf- ten realisiert ist. Wir haben eine Kanzlerin, zwei Vizepräsidentinnen im Deutschen Bundestag, mehrere Ministerinnen, aber gleichwohl sind wir ein weitgehend männerbestimmtes Land. Ein an der Universität Lüneburg erarbeiteter Bericht, der sich mit der medialen Präsenz von Politikerinnen be- schäftigt, kommt zu dem Schluss: „Gemessen an ihrer Vielfalt und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung werden Frauen medial unzureichend abgebildet.“ Der Anteil der Politikerinnen in Pressemedien beträgt 18 Prozent. Auf den Titelseiten der Zeitungen beträgt der Anteil der Poli- tikerinnen nur 13 Prozent. Es gibt somit eine deutliche Unterrepräsentation der Spitzenpolitikerinnen in den Me- dien. Frau Merkel ist als Bundeskanzlerin überdurch- schnittlich in den Medien präsent, aber selbst die Bundes- ministerinnen sind – wie andere Politikerinnen – nach wie vor in den Medien unterrepräsentiert. Um Frauen eine bessere gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, werden verschiedene Vorschläge disku- tiert. Zumeist wird die Quote vorgeschlagen. Ich bin skeptisch, ob eine Quote zu einer Verhaltensänderung von Männern und Frauen führen wird. Der heute von der Linken gemachte Vorschlag, das bestehende gesellschaftliche Defizit über eine Änderung der Agrarförderung zu beheben, ist zumindest innovativ. Ich bezweifele allerdings, dass er zielführend ist. Der Titel des Antrags legt nahe, dass unsere bisherige Agrarförderung und Agrarpolitik geschlechterungerecht ist und es möglich sei, diese geschlechterspezifisch und damit angeblich geschlechtergerechter zu gestalten. Ich teile diese Einschätzung nicht: Agrarpolitik, Agrarförde- rung ist geschlechterneutral und muss es auch bleiben. Frauen im ländlichen Raum sind das Rückgrat für un- sere Dörfer. Sie haben oft eine Vielzahl von Doppel- und Dreifachbelastungen in der Familie, im eigenen Beruf, in den landwirtschaftlichen Betrieben und auch in der dörf- lichen Gemeinschaft. Sie sind oft die tragende Säule im ehrenamtlichen sozialen Engagement und in vielen Ver- einen. Wir sind uns einig, dass ehrenamtliches Engage- m s U F a d z a d e F s u d d a s e D d v te D z ic d v L e li u K n g k M In te b a D fa ti V s te u le g d k s d in u (C (D ent und insbesondere das der Frauen einer höheren ge- ellschaftlichen Anerkennung bedarf. Fakt ist, dass es im ländlichen Raum Probleme und mstände gibt, die sich auf die Selbstbestimmung der rauen und ihre Entfaltungsmöglichkeiten nachteilig uswirken. Das ist jedoch in vielen Städten und im in- ustriellen Arbeitsumfeld genauso. Allerdings ist die so- iale Verbundenheit in ländlichen Regionen oft größer ls in vielen Städten, wodurch Defizite, beispielsweise ie ungenügende Zahl von Plätzen in Kinderbetreuungs- inrichtungen, weitgehend ausgeglichen werden. Der Duktus des vorliegenden Antrags suggeriert, dass rauen besonders förderungsbedürftig seien. Diese Ein- chätzung teile ich nicht. Frauen sind gut ausgebildet nd stark. Sie brauchen keine spezielle Förderung, son- ern einfach nur Gerechtigkeit. Der Bildungsbereich hat ies deutlich gezeigt. Frauen sind dort erfolgreich, wo es uf Leistung ankommt, zum Beispiel in der Schule. Uns Frauen wird mit derartigen Anträgen stets unter- tellt, es wäre eine Ausnahme, wenn wir aus eigener Kraft twas schaffen. Diese Unterstellung halte ich für eine iskriminierung, sie stärkt uns nicht, sondern schwächt ie Position der Frauen. Es ist deshalb gut, wenn Defizite, on denen wir meinen, dass sie sich besonders als nach- ilig für Frauen auswirken, als gesamtgesellschaftliche efizite begriffen werden. Frauen gehören schließlich ur Mitte der Gesellschaft und sind keine Randgruppe. Wenn wir den ländlichen Raum stärken wollen, und h halte dies für richtig, müssen wir überlegen, wie wir ie Bedingungen für Frauen, aber eben auch für Männer, erbessern, sich neue eigene Erwerbsquellen auf dem and zu erschließen. Dies ist allemal besser als frau- nspezifische Globalförderung. Der Ausbau von öffent- chen Verkehrsmitteln, Zugang zum schnellen Internet nd nicht zuletzt eine Verbreiterung des Angebots von inderbetreuungsplätzen ermöglicht Frauen und Män- ern den Start und den Ausbau eigener Erwerbsgrundla- en im ländlichen Raum. Die Möglichkeiten von Klein- rediten und Start-up-Förderungen helfen Frauen und ännern. Aber das ist keine Agrarförderung, sondern frastrukturförderung, Investitionsförderung und Wei- rbildung. Viele Projekte, die sich mit diesen Problem- ereichen beschäftigen, können für Frauen heute schon us dem Europäischen Sozialfond gefördert werden. ort gehört die Förderung auch hin. Wir sollten nicht an- ngen, mit der Gemeinsamen Europäischen Agrarpoli- k, GAP, noch eine Sozialpolitik „light“ zu machen. Wir arbeiten konstruktiv an den jetzt vorliegenden orschlägen von Herrn Ciolos zur Reform der Gemein- amen Agrarpolitik der Europäischen Union. Wir möch- n für unsere Landwirte, und damit meine ich Männer nd Frauen, dass bei der Reform der GAP das Zwei-Säu- n-Modell erhalten bleibt, dass es weiterhin einen Aus- leich für die Bereitstellung öffentlicher Güter gibt und ass der Bürokratieabbau vorangetrieben wird. Die Ent- opplung, welche in Deutschland schon fast abgeschlos- en ist, muss sich auch in anderen EU-Mitgliedstaaten urchsetzen. Wir setzen uns in der Agrarpolitik für eine die Zukunft gerichtete, multifunktionale, moderne und nternehmerische Landwirtschaft ein. Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 106. Sitzung. Berlin, Freitag, den 15. April 2011 12243 (A) (C) (D)(B) Anlage 3 Amtliche Mitteilung Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Unions- dokumente zur Kenntnis genommen oder von einer Be- ratung abgesehen hat. Innenausschuss Drucksache 17/4509 Nr. A.8 Ratsdokument 16746/10 Rechtsausschuss Drucksache 17/4598 Nr. A.10 Ratsdokument 18122/10 Ausschuss für Gesundheit Drucksache 17/4927 Nr. A.23 Ratsdokument 2124 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Drucksache 17/1270 Nr. A.5 Ratsdokument 6948/10 Drucksache 17/3791 Nr. A.17 Ratsdokument 14927/10 Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Drucksache 17/4927 Nr. A.36 Ratsdokument 2122 Drucksache 17/5123 Nr. A.24 Ratsdokument 2138 Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union Drucksache 17/178 Nr. A.41 Ratsdokument 15367/09 Drucksache 17/504 Nr. A.26 Ratsdokument 17193/09 106. Sitzung Berlin, Freitag, den 15. April 2011 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2 Anlage 3
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. h.c. Wolfgang Thierse


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

    Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und

    ollegen! Der Gesetzentwurf ist, betrachtet man seine
    enese – darauf ist schon hingewiesen worden –, schon

    müsant zu lesen. Wir haben ursprünglich einmal mit
    000 Kilometern angefangen; dann waren es 2 000 Kilo-
    eter. Jetzt sind wir bei 1 000 Kilometern. Und immer

    ind es 100 Millionen Euro Einnahmen geblieben. Dann
    t noch gesagt worden, Sie hätten scharf und exakt
    achgerechnet.


    (Heiterkeit beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD)


    enn man scharf und exakt nachrechnet und es immer
    ei 100 Millionen Euro bleibt, stellt man sich schon die





    Dr. Anton Hofreiter


    (A) )


    )(B)

    Frage: Warum beziehen Sie nicht einfach nur
    500 Kilometer mit ein? Das würde vielleicht Systemkos-
    ten sparen, und wir blieben dennoch bei 100 Millionen
    Euro Einnahmen.


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD und der LINKEN)


    Liebe Kolleginnen und Kollegen von den Regie-
    rungsfraktionen, das kann so einfach nicht stimmen. Ent-
    weder waren es früher, als Sie mehr Kilometer Bundes-
    straßen einbeziehen wollten, mehr Einnahmen, oder jetzt
    sind es keine 100 Millionen Euro. Es kann schlichtweg
    nicht stimmen.

    Letztlich ist der Grund auch bekannt, warum Sie sich
    mit 1 000 Kilometern begnügen. Der Grund ist ganz ein-
    fach der, dass die alten OBUs nicht mehr Speicherkapa-
    zität haben. Der Grund liegt nicht darin, dass Sie das Ge-
    setz sauberer oder schöner machen wollten. Vielmehr
    verfügen die alten OBUs nicht über ausreichend Spei-
    cherkapazität.

    Die Aussage, dass man ein anderes System nicht zur
    Anwendung hätte bringen können, ist auch falsch. Denn
    wir haben ja zwei Systeme in der Anwendung: einerseits
    das satellitengestützte OBU-System und auf der anderen
    Seite das manuelle Einwahlsystem. Man hätte selbstver-
    ständlich ein anderes System mit entsprechend niedrigen
    Systemkosten zur Anwendung bringen können.

    Eines zumindest war in der Rede von Patrick Döring
    richtig, nämlich als er dem Staatssekretär bezüglich der
    12 Prozent Systemkosten widersprochen hat. Selbstver-
    ständlich sind die Systemkosten höher. Das wissen auch
    alle. In die Systemkosten müssen nämlich zum Beispiel
    die Kosten des BAG für die Kontrolle und eine ganze
    Reihe weiterer Kosten eingerechnet werden.

    Was sind unsere Forderungen? Unsere Forderungen
    sind ganz einfach: In einer ersten Stufe ist die Maut auf
    alle Bundesstraßen auszuweiten. In einer weiteren Stufe
    ist die Maut auf alle Lkw ab 3,5 Tonnen auszuweiten.
    Was sind die Vorteile? Erstens. Wir haben weitaus mehr
    Geld. Zweitens. Es ist ein gerechtes, sauberes System.
    Drittens. Mit einem guten System, zum Beispiel mit Mi-
    krowellentechnik, gelangt man bei extrem niedrigen
    Systemkosten zu wunderschönen Einnahmen.


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Ein weiterer großer Fehler, den Sie begangen haben
    – allerdings nicht im vorliegenden Gesetzentwurf –, ist,
    dass Sie die Einnahmen ausschließlich für Straßenbau
    verwenden wollen. Für uns ist die Abgabe eine Logistik-
    abgabe. Für einen Logistiker ist es entscheidend, dass er
    seine Waren verlässlich mit dem Schiff zum Hafen, dann
    mit der Eisenbahn und die letzte Meile mit dem Lkw
    zum Kunden bringt. Für ihn ist es nicht entscheidend,
    dass die Güter ausschließlich auf der Straße oder aus-
    schließlich auf der Schiene transportiert werden. Viel-
    mehr ist es für unsere Wirtschaft, für unsere Logistiker
    und für unseren Wohlstand entscheidend, dass wir ver-
    nünftige Transportketten organisieren, dass wir die Rah-
    menbedingungen für vernünftige Transportketten abste-
    cken. Zu einer vernünftigen Transportkette gehört ein

    v
    S

    D
    a
    k
    h
    tr
    V
    v

    V
    ß
    a

    J

    re
    s
    ra
    a
    w
    G
    g
    s
    e

    s


    s
    m
    m
    h
    k
    w
    n
    ru
    S
    im
    c
    s

    (C (D ernünftiges intermodales Angebot: Schiff, Eisenbahn, traße und Umschlagterminals. eshalb müssen die Einnahmen aus dieser Logistikbgabe vernünftig investiert werden: in die Transportetten bzw. die Infrastruktur für die Transportketten. Das aben Sie zerschlagen. Sie nehmen eine sektorale Beachtung vor. Damit wird eine der entscheidenden oraussetzungen für unseren Wohlstand, nämlich eine ernünftige Transportinfrastruktur, nicht genutzt. Ich rufe Sie auf: Kehren Sie um! Folgen Sie unseren orschlägen: Ausweitung der Maut auf alle Bundesstraen und Verwendung der Einnahmen aus der Logistikbgabe für eine integrierte Verkehrspolitik. Vielen Dank. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


    (Uwe Beckmeyer [SPD]: Richtig!)




Rede von Dr. h.c. Wolfgang Thierse
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

Letzter Redner in dieser Debatte ist Thomas

arzombek für die CDU/CSU-Fraktion.


(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Thomas Jarzombek


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Wir füh-

    n heute eine Debatte, in der zumindest einige Unter-
    chiede deutlich werden. Kollege Hofreiter hat uns ge-
    de erklärt – den Widerspruch müsste er einmal

    uflösen –, dass die On-Board-Units nicht in der Lage
    ären, mehr als diese 1 000 Kilometer abzubilden.
    leichzeitig fordert er, dass wir die Lkw-Maut auf das
    esamte Streckennetz ausdehnen müssen. Wie das zu-
    ammengehen soll, ist mir unklar. Entweder stimmt die
    ine Aussage nicht oder die andere.


    (Dr. Anton Hofreiter [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Sie haben einfach nicht zugehört! Das ist eine andere Technik!)


    Was wir heute als Regierung vorlegen müssen, unter-
    cheidet sich von dem, was Sie tun müssen.


    (Uwe Beckmeyer [SPD]: Sie sind die Koalition und die Regierung!)


    Ja, wir sind die regierungstragende Koalition. Das ist
    ehr spitzfindig bemerkt. – Was wir tun müssen, das
    uss auch funktionieren. Der Vorschlag, 1 000 Kilo-
    eter Bundesstraßen in die Mautpflicht mit einzubezie-

    en, der heute beraten wird, wird funktionieren. Wir
    önnen sie mit dem System und den vorhandenen Soft-
    are- und Speicherkapazitäten abbilden. Sie wissen ge-
    au, wie die Situation ist. Durch eine Umprogrammie-
    ng der Software kann man eine Erweiterung der

    treckenkilometer aufnehmen. Das können wir vielleicht
    nächsten Jahr, aber nicht jetzt. Deshalb ist es ein Zei-

    hen von Klugheit, wenn man sich im Laufe eines Ge-
    etzgebungsverfahrens daran orientiert, was technisch





    Thomas Jarzombek


    (A) )


    )(B)

    überhaupt möglich ist. Deshalb hat sich die Zahl von
    2 000 auf 1 000 Kilometer reduziert.

    Sie fragen, wie es sein kann, dass wir trotzdem mit
    100 Millionen Euro Einnahmen rechnen; das war ver-
    schiedentlich die Frage. Es ist die Logik des ehrlichen
    Kaufmanns: Man arbeitet nach dem Niederstwertprinzip
    – es ist im HGB festgelegt –, was bedeutet, dass man erst
    einmal Vorsicht walten lässt,


    (Florian Pronold [SPD]: Das muss für die schwarz-gelbe Koalition gelten, dass sie nach dem Niederstwertprinzip arbeitet!)


    solange man noch keine Verträge abgeschlossen hat. An
    dieser Stelle können Sie nachrechnen – –


    (Florian Pronold [SPD]: Das ist ein Kennzeichen Ihrer Politik, dieses Niederstwertprinzip!)


    – Bitte, fragen Sie, Herr Kollege Pronold!


    (Florian Pronold [SPD]: Ich habe lediglich festgestellt, dass das Ihre Politik kennzeichnet!)


    – Wollen Sie etwas fragen, oder nicht? Dann stehen Sie
    auf und drücken auf den Knopf!


    (Florian Pronold [SPD]: Nein, ich will Ihre Redezeit nicht verlängern!)


    – Sie trauen sich nicht zu fragen. Das ist interessant.


    (Lachen bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Florian Pronold [SPD]: Haben Sie zu wenig Redezeit?)


    Wir nehmen zur Kenntnis: Kollege Pronold traut sich
    nicht zu fragen.

    26 Milliarden Mautkilometer führten zuletzt zu knapp
    5 Milliarden Euro Mauteinnahmen in einem Jahr. Wenn
    Sie die 1,3 Milliarden Mautkilometer aus dem ursprüng-
    lichen Gesetzentwurf halbieren, dann kommen Sie auf
    2,5 Prozent der Mautkilometer, die vorgesehen sind.
    Wenn Sie das auf die entsprechenden Einnahmen bezie-
    hen, kommen Sie auf Mehreinnahmen von 121 Mil-
    lionen Euro. Insofern ist die Rechnung, die hier ange-
    stellt wurde, nicht ganz verkehrt.


    (Uwe Beckmeyer [SPD]: Brutto oder netto?)


    – Natürlich ist das brutto. Davon können Sie die System-
    kosten in Höhe von 12,5 Prozent abziehen und haben
    immer noch einen Sicherheitspuffer.


    (Florian Pronold [SPD]: Und wie viel wäre das denn bei 3 000 Kilometer? – Zuruf des Abg. Uwe Beckmeyer [SPD])


    Sie kommen so auf die entsprechenden Zahlen. Insofern
    ist das, was wir hier vorgelegt haben, sehr seriös. Herr
    Kollege Beckmeyer, Sie üben sich darin, auch in dieser
    Plenarsitzung Waldorf und Statler nachzueifern. Im Er-
    gebnis ist es aber so, dass Sie keinen Vorschlag gemacht
    haben, wie Sie mit der Sache umgehen wollen.

    S
    n
    le
    s
    G
    p
    S

    b
    J
    d
    V

    n
    s
    w

    e
    D
    n
    g

    n
    s

    Ic
    M
    v
    la
    m


    E
    b
    n
    te
    n
    s
    L
    n
    m
    B
    Ih

    s
    d
    b
    g

    (C (D (Florian Pronold [SPD]: Und Sie machen Kermit, oder was?)


    ie kritisieren die Vergabe an Toll Collect, sagen aber
    icht, wie man das Ganze anders regeln kann. Der Kol-
    ge Döring hat eindrucksvoll dargestellt, dass alle Ge-

    etze, die wir hier beachten müssen, damals von Rot-
    rün verabschiedet worden sind. Sie können nicht euro-
    aweit ein neues Mautsystem für diese zusätzlichen
    traßen ausschreiben.

    Und ganz ehrlich: Wer drei Jahre gebraucht hat, das
    estehende System zu etablieren – der Spiegel hat im
    ahr 2003 vom „Maut-Propheten Stolpe“ gesprochen;
    ie Überschrift lautete „Chronologie der gebrochenen
    ersprechen“; das manager magazin hat 2003 vor der
    Stolper-Gefahr“ gewarnt –, der sollte, glaube ich, klei-
    ere Brötchen backen. Derjenige sollte ein bisschen be-
    cheidener sein und nicht so harsch über das urteilen,
    as wir hier tun.


    (Florian Pronold [SPD]: Sie haben wohl ein schlechtes Gewissen bei dem Schrott, den Sie hier zur Abstimmung stellen!)


    Grüne und Linke sind in dem, was sie tun, wenigstens
    hrlich. Sie wollen die Maut ausweiten auf alle Strecken.
    as ist in Ordnung, wenngleich es derzeit technisch
    icht möglich ist. Die Linkspartei – Herr Behrens, Sie
    ehen noch einen Schritt weiter – will sogar eine Maut
    r den Linienfernbusverkehr einführen, obwohl das

    och gar nicht zugelassen ist. Das ist auf jeden Fall flott,
    o viel kann ich sagen.


    (Florian Pronold [SPD]: Das ist zumindest vorausschauend, anders als Schwarz-Gelb!)


    h glaube aber, dass gerade die Linienfernbusse für die
    enschen mit geringerem Einkommen ein sehr attrakti-

    er Mobilitätsfaktor sein werden. Ob Sie diese direkt be-
    sten mögen, müssen Sie Ihrer eigenen Klientel erst ein-
    al erklären.

    Weiterhin haben Sie darauf hingewiesen, dass Sie es
    r falsch halten, dass wir die von Ihnen vorgesehenen
    rhöhungen bei den Euro-3-Lkw zurückgenommen ha-
    en. Hier geht es um die kleinen Spediteure. Wir reden
    icht über die großen Speditionen mit den großen Flot-
    n, die permanent modernisieren, sondern über die klei-
    en Speditionen. Ich habe es bei der letzten Debatte
    chon einmal gesagt: Ein Drittel der Lkw sind Euro-3-
    kw, die aber nur 16 Prozent der Streckenkilometer ge-
    erieren. Das sind die Wenigfahrer unter den Lkw. Zu-
    eist handelt es sich um kleinere Betriebe. Die kleinen
    etriebe und der Mittelstand sind uns als Union wichtig,
    nen offenbar nicht.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


    Am Ende der Debatte hat Herr Beckmeyer alles zu-
    ammengenommen. Es gab noch nie eine Anhörung, bei
    er es nur Lob gab; das habe ich noch nie erlebt. Sie ha-
    en in einer Sisyphusarbeit sämtliche Kritik zusammen-
    etragen.


    (Uwe Beckmeyer [SPD]: Es hagelte Kritik!)






    Thomas Jarzombek


    (A) )


    )(B)

    Zum Abschluss lese ich Ihnen noch vor, was Herr
    Stecker vom BGL gesagt hat – damit spricht er für viele
    Spediteure –:

    Nichtsdestotrotz haben wir uns öffentlich mit der
    Kritik an der Ausweitung der Maut auf die mehr-
    streifen Bundesstraßen zurückgehalten, weil wir
    zum einen die Zwänge angesichts der Sparbemü-
    hungen der Bundesregierung sahen, zum anderen
    aber auch den Finanzierungskreislauf Straße be-
    grüßt haben und das für einen Schritt in die richtige
    Richtung halten und in diesem Zusammenhang
    auch jedem Transportunternehmen plausibler ist,
    Maut für diese Strecken zu bezahlen.

    Das ist Lob.


    (Florian Pronold [SPD]: Lob von der Lobby ist doch kein Beleg für Richtigkeit, eher für Falschheit!)


    – Wenn Sie mittelständische Transportunternehmer als
    Lobby ansehen, dann können Sie sich gerne weiter mit
    den Großen unterhalten.

    Ich danke Ihnen vielmals.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP – Florian Pronold [SPD]: Schwach begonnen, stark nachgelassen!)