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ID1710304700

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    1. \n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 17/103 Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Abgeordneten Jan van Aken, Christine Buchholz, Sevim Dağdelen, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Atomwaffen unverzüglich aus Deutsch- land abziehen (Drucksachen 17/116, 17/2214) . . . . . . . . c) Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Abgeordneten Jan van Aken, Christine Buchholz, Sevim Dağdelen, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Überprüfungskonferenz des Atomwaf- fensperrvertrages durch atomare Ab- rüstung stärken (Drucksachen 17/886, 17/2215) . . . . . . . . d) Antrag der Abgeordneten Agnes Malczak, Bei der Abrüstung der Atomwaffen vo- rangehen (Drucksachen 17/122, 17/2213) . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 8: Antrag der Fraktion der SPD: Deutschland im VN-Sicherheitsrat – Impulse für Frieden und Abrüstung (Drucksache 17/4863) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Guido Westerwelle, Bundesminister AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Groschek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 11805 B 11805 C 11806 A 11806 A 11806 B 11807 C Deutscher B Stenografisch 103. Sitz Berlin, Freitag, den I n h a l Glückwünsche zum Geburtstag des Abgeord- neten Johannes Pflug . . . . . . . . . . . . . . . . . . Begrüßung der Botschafterin der Ukraine, Frau Natalia Zarudna . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 26: a) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Bericht der Bundesregierung zum Stand der Bemühungen um Rüstungs- kontrolle, Abrüstung und Nichtverbrei- tung sowie über die Entwicklung der Streitkräftepotenziale (Jahresabrüstungs- bericht 2010) (Drucksache 17/4620) . . . . . . . . . . . . . . . . b) Beschlussempfehlung und Bericht des e f) 11805 A 11829 C 11805 B Dr. Gerhard Schick, Dr. Thomas Gambke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Investitio- undestag er Bericht ung 8. April 2011 t : nen in Antipersonenminen und Streu- munition gesetzlich verbieten und die steuerliche Förderung beenden (Drucksache 17/4697) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag der Abgeordneten Agnes Malczak, Sylvia Kotting-Uhl, Ute Koczy, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Aufnahme In- diens in die Nuclear Suppliers Group verhindern – Keine weitere Erosion des nuklearen Nichtverbreitungsregimes (Drucksache 17/5374) . . . . . . . . . . . . . . . Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Abgeordneten Agnes Malczak, Omid Nouripour, Katja Keul, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Deutschland atomwaffenfrei – 11805 D 11805 D Dr. Rainer Stinner (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Groschek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 11808 D 11809 B II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 103. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. April 2011 Roderich Kiesewetter (CDU/CSU) . . . . . . . . . Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Agnes Malczak (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christoph Schnurr (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Uta Zapf (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erich G. Fritz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) . . . . . . . . Dr. Reinhard Brandl (CDU/CSU) . . . . . . . . . Robert Hochbaum (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 27: a) Antrag der Abgeordneten Jürgen Trittin, Renate Künast, Sylvia Kotting-Uhl, weite- rer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Nie wieder Tscher- nobyl – Atomzeitalter beenden (Drucksache 17/5375) . . . . . . . . . . . . . . . . b) Antrag der Abgeordneten Dorothee Menzner, Eva Bulling-Schröter, Ralph Lenkert, wei- terer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: 25 Jahre Reaktorkatastrophe von Tschernobyl – Atomkraftwerke ab- schalten (Drucksache 17/5379) . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 9: Antrag der Fraktion der SPD: Tschernobyl mahnt – Für eine zukunftssichere Energie- versorgung ohne Atomkraft und eine le- bendige europäische Erinnerungskultur (Drucksache 17/5366) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jürgen Trittin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marie-Luise Dött (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Marco Bülow (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE) . . . . . . . . Dr. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE) . . . . . Hans-Josef Fell (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Oliver Kaczmarek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Angelika Brunkhorst (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Dorothee Menzner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . M D D T Z d G 2 u s g z (D 1 P D B H D R L T B s A B d ti (D C D E K M D M T E W w L z s (D 11809 D 11811 D 11814 B 11816 B 11817 D 11819 B 11820 D 11821 D 11823 A 11824 C 11824 D 11824 D 11824 D 11826 B 11828 A 11829 D 11830 D 11831 D 11832 B 11832 D 11834 C 11836 A 11837 A anfred Grund (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . r. Bärbel Kofler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . r. Michael Paul (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 28: weite und dritte Beratung des von der Bun- esregierung eingebrachten Entwurfs eines esetzes zur Umsetzung der Richtlinie 009/65/EG zur Koordinierung der Rechts- nd Verwaltungsvorschriften betreffend be- timmte Organismen für gemeinsame Anla- en in Wertpapieren (OGAW-IV-Umset- ungsgesetz – OGAW-IV-UmsG) rucksachen 17/4510, 17/4811, 17/5403, 7/5417) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . eter Aumer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . r. Carsten Sieling (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . jörn Sänger (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . arald Koch (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . r. Gerhard Schick (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . alph Brinkhaus (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . othar Binding (Heidelberg) (SPD) . . . . . . . . agesordnungspunkt 29: eschlussempfehlung und Bericht des Aus- chusses für Gesundheit zu dem Antrag der bgeordneten Dr. Marlies Volkmer, Bärbel as, Elke Ferner, weiterer Abgeordneter und er Fraktion der SPD: Für ein modernes Pa- entenrechtegesetz rucksachen 17/907, 17/5227) . . . . . . . . . . . hristine Aschenberg-Dugnus (FDP) . . . . . . r. Marlies Volkmer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . rwin Rüddel (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . athrin Vogler (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . aria Anna Klein-Schmeink (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ietrich Monstadt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . echthild Rawert (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 30: rste Beratung des von den Abgeordneten olfgang Nešković, Harald Koch, Jan Korte, eiteren Abgeordneten und der Fraktion DIE INKE eingebrachten Entwurfs eines Geset- es zur Bekämpfung der Abgeordnetenbe- techung rucksache 17/1412) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11838 A 11839 B 11841 A 11842 C 11842 D 11844 A 11845 C 11846 C 11847 C 11848 D 11850 C 11851 D 11852 A 11853 B 11854 C 11856 A 11857 B 11858 C 11859 D 11860 D Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 103. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. April 2011 III Halina Wawzyniak (DIE LINKE) . . . . . . . . . Ansgar Heveling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Michael Hartmann (Wackernheim) (SPD) . . . Jörg van Essen (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Siegfried Kauder (Villingen-Schwenningen) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christine Lambrecht (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . Siegfried Kauder (Villingen-Schwenningen) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11860 D 11861 D 11863 A 11864 A 11865 D 11867 A 11868 C 11869 D 11871 A 11872 C 11873 A 11874 A Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 103. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. April 2011 11805 (A) ) )(B) 103. Sitz Berlin, Freitag, den Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 103. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. April 2011 11873 (A) (C) )(B) Anlagen zum Stenografischen Bericht Kramme, Anette SPD 08.04.2011 Kressl, Nicolette SPD 08.04.2011 Wagenknecht, Sahra DIE LINKE 08.04.2011 Winkler, Josef Philip BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 Anlage 1 Liste der entschuldigte Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Bluhm, Heidrun DIE LINKE 08.04.2011 Bonde, Alexander BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 Brinkmann (Hildesheim), Bernhard SPD 08.04.2011 Crone, Petra SPD 08.04.2011 Dr. Danckert, Peter SPD 08.04.2011 Friedhoff, Paul K. FDP 08.04.2011 Friedrich, Peter SPD 08.04.2011 Dr. Fuchs, Michael CDU/CSU 08.04.2011 Gädechens, Ingo CDU/CSU 08.04.2011 Dr. Gerhardt, Wolfgang FDP 08.04.2011 Gruß, Miriam FDP 08.04.2011 Günther (Plauen), Joachim FDP 08.04.2011 Hasselfeldt, Gerda CDU/CSU 08.04.2011 Haustein, Heinz-Peter FDP 08.04.2011 Hinz (Herborn), Priska BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 Hinz (Essen), Petra SPD 08.04.2011 Höfken, Ulrike BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 Höhn, Bärbel BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 Hörster, Joachim CDU/CSU 08.04.2011 Jasper, Dieter CDU/CSU 08.04.2011 Jung (Konstanz), Andreas CDU/CSU 08.04.2011 Kotting-Uhl, Sylvia BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 K K D L L L L L L L L M P P P D D S S S T D A (D n Abgeordneten ühn, Stephan BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 uhn, Fritz BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 r. Lamers (Heidelberg), Karl A. CDU/CSU 08.04.2011 ange, Ulrich CDU/CSU 08.04.2011 ange (Backnang), Christian SPD 08.04.2011 aurischk, Sibylle FDP 08.04.2011 enkert, Ralph DIE LINKE 08.04.2011 eutheusser- Schnarrenberger, Sabine FDP 08.04.2011 indner, Christian FDP 08.04.2011 ips, Patricia CDU/CSU 08.04.2011 udwig, Daniela CDU/CSU 08.04.2011 öller, Kornelia DIE LINKE 08.04.2011 etermann, Jens DIE LINKE 08.04.2011 flug, Johannes SPD 08.04.2011 ieper, Cornelia FDP 08.04.2011 r. Riesenhuber, Heinz CDU/CSU 08.04.2011 r. Schäuble, Wolfgang CDU/CSU 08.04.2011 chlecht, Michael DIE LINKE 08.04.2011 chmidt (Eisleben), Silvia SPD 08.04.2011 teinke, Kersten DIE LINKE 08.04.2011 empel, Frank DIE LINKE 08.04.2011 r. Terpe, Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich 11874 Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 103. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. April 2011 (A) (C) )(B) Anlage 2 Amtliche Mitteilungen Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss gemäß § 80 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absieht: Auswärtiger Ausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik 2009/2010 – Drucksachen 17/4413, 17/4742 Nr. 4 – Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Unionsdokumente zur Kenntnis genommen oder von ei- ner Beratung abgesehen hat. Auswärtiger Ausschuss Drucksache 17/4768 Nr. A.l Ratsdokument 16689/10 Innenausschuss Drucksache 17/4509 Nr. A.7 Ratsdokument 15894/1/10 REV 1 Drucksache 17/4768 Nr. A.2 Ratsdokument 16271/1/10 REV 1 Haushaltsausschuss Finanzausschuss – Unterrichtung durch den Bundesrechnungshof Bericht nach § 99 der Bundeshaushaltsordnung über die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistun- gen und Handwerkerleistungen nach § 35a des Einkom- mensteuergesetzes – Drucksachen 17/4641, 17/4917 Nr. 1.2 – Ausschuss für Wirtschaft und Technologie – Unterrichtung durch die Bundesregierung Raumfahrtstrategie der Bundesregierung – Für eine zu- kunftsfähige deutsche Raumfahrt – Drucksachen 17/4140, 17/4499 Nr. 1.4 – Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung – Unterrichtung durch die Bundesregierung Tätigkeitsberichte 2008 und 2009 der Bundesnetzagen- tur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen für den Bereich Eisenbahnen gemäß § 14b des Allgemeinen Eisenbahngesetzes und Stellungnahme der Bundesregierung – Drucksachen 17/4630, 17/4917 Nr. 1 – (D Drucksache 17/4768 Nr. A.7 Ratsdokument 5330/11 Drucksache 17/4768 Nr. A.8 Ratsdokument 5331/11 Ausschuss für Wirtschaft und Technologie Drucksache 17/4768 Nr. A.10 EuB-BReg 135/2011 Drucksache 17/4927 Nr. A.l5 Ratsdokument 2115 Drucksache 17/4927 Nr. A.l6 Ratsdokument 5559/11 Ausschuss für Arbeit und Soziales Drucksache 17/4768 Nr. A.l3 Ratsdokument 5064/11 Drucksache 17/4768 Nr. A.l4 Ratsdokument 5068/11 Drucksache 17/4768 Nr. A.l5 Ratsdokument 5520/11 Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Drucksache 17/4927 Nr. A.25 Ratsdokument 5541/11 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Drucksache 17/3791 Nr. A.15 Ratsdokument 14868/10 103. Sitzung Berlin, Freitag, den 8. April 2011 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. Georg Nüßlein


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)


    Erstens glaube ich nicht, dass Sie, Herr Kollege Fell,

    für die Informationsdefizite, die es damals ursprünglich
    gab – sie waren in der Informationspolitik der Sowjet-
    union begründet –, jetzt einen CSU-Minister verantwort-
    lich machen wollen. Das traue ich Ihnen nicht zu.

    Zweitens bitte ich Sie – da Sie angeblich einer Um-
    weltpartei angehören


    (Hans-Josef Fell [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wieso angeblich?)


    und wir uns hier in einer demokratischen Vertretung des
    deutschen Volkes befinden –, schon auch mit einem ge-
    wissen Stolz auf das zu schauen, was wir in West-
    deutschland und dann in Gesamtdeutschland geleistet
    haben. Sie werden doch nicht in Abrede stellen wollen,
    dass das, was sich in den letzten Jahrzehnten hier um-
    weltpolitisch bewegt hat, um Klassen besser als das war,
    was irgendwo im Ostblock geschah.


    (Hans-Josef Fell [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ich habe Sie zu Herrn Zimmermann gefragt!)


    Dazu leisten Sie, lieber Kollege, Ihren Beitrag als Abge-
    ordneter so wie ich. Wir sollten unser Licht nicht unter
    den Scheffel stellen.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP – Petra Merkel [Berlin] [SPD]: Er kocht gerade runter!)


    Lassen Sie mich nach diesem Nebenkriegsschauplatz,
    den ich gar nicht in dieser umfassenden Form eröffnen
    wollte, auf das zu sprechen kommen, worauf es an-
    kommt, nämlich: Wie geht es weiter? Was bedeutet Fu-
    kushima für uns? Wie bewerten wir das sogenannte
    Restrisiko neu?

    Ich bitte Sie: Hören Sie auf, von Wahlkampftaktik zu
    sprechen! Diese Zeit ist vorbei. Sie müssen sich jetzt da-
    mit auseinandersetzen, dass wir das Restrisiko neu be-
    werten und uns die Frage stellen, was passiert, wenn sich
    absolut unvorhersehbare Ereignisse duplizieren. Das
    wird für unsere Politik natürlich Konsequenzen haben.

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    (C (D Ich sage ganz selbstbewusst: So gradlinig, wie Sie es erne darstellen, meine lieben Kollegen von Rot-Grün, t Ihre Kernenergiepolitik nie gewesen. Wenn Sie 1986 tsächlich die Lehren gezogen hätten, die Sie hier be chreiben, wären Sie spätestens, als Sie an die Regierung ekommen sind, sofort ausgestiegen. Das haben Sie icht getan. Sie hatten 2000 einen Hebel in der Hand, aben aber den Betrieb der Atomkraftwerke für 20 weire Jahre in Kauf genommen, und zwar auf Basis einer icherheitsbetrachtung, über die wir alle uns offenkunig einig waren. Das stimmt doch wohl. Sonst hätten Sie s vermutlich nicht gemacht. (Petra Merkel [Berlin] [SPD]: Das ist ja unerträglich!)


    Sie haben in dem sogenannten Ausstieg, in dem Kon-
    ens, den Sie hier beschwören, ganz klar formuliert: Die
    eutschen Kernkraftwerke laufen auf einem im interna-
    onalen Vergleich hohen Sicherheitsniveau. Sie sind so-
    ar noch einen Schritt weiter gegangen und haben ge-
    agt: Wir werden an diesem Sicherheitsstandard und an
    er zugrunde liegenden Sicherheitsphilosophie nichts
    ndern. Das war ein Versprechen an die Versorger.


    (Ulrich Kelber [SPD]: Lüge!)


    Sie schreien „Lüge“. Ich wäre an Ihrer Stelle vorsich-
    g bei Dingen, die man schwarz auf weiß hat, die man
    achlesen kann und die in dieser Vereinbarung so deut-
    ch stehen.


    (Beifall bei der CDU/CSU – Dr. Hermann Ott [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Herr Nüßlein, es wird Ihnen nichts nützen! Die Leute wissen, dass Sie Blödsinn reden!)


    Hier geht es nicht darum, ob es mir nützt oder nicht.
    h sehe das nicht parteipolitisch, nicht einfach schwarz-
    eiß, wie Sie das jetzt gern hätten. Sie werden sich noch
    anz schön wundern, wenn Sie sehen, in welchem Maße
    ir bereit sind, die Energieversorgung dieses Landes
    mzubauen.

    Eine klare Lehre aus Tschernobyl muss heißen: Ra-
    ioaktivität macht nicht an Grenzen halt. – Was mich am
    eisten umtreibt, bei aller Bereitschaft, hier im Lande

    twas zu ändern, ist die Tatsache, dass in den Ländern
    m uns herum, wenn man einmal von Italien absieht,
    enig Bereitschaft vorhanden ist, andere Wege zu ge-
    en. Ich sage Ihnen auch ganz offen: Es trifft doch zu,
    ass der Import von Kernkraftstrom aus Tschechien oder
    rankreich, wie er momentan stattfindet, maximal die
    efühlte Sicherheit, aber nicht die tatsächliche Sicherheit
    rhöht.

    Wir werden Konsequenzen technischer wie ökonomi-
    cher Art ziehen. Wenn man das Moratorium ernst
    immt, kann man an dieser Stelle nicht vorgreifen. Aber
    h sage Ihnen: Es ist schwierig, den Ausstieg in Jahren

    u bemessen. Mir wäre wohler, wenn wir uns beim Aus-
    tieg in diesem Land an Vorgaben, an Umstellungen, an
    nderungen, an Strommengen orientieren würden. Es

    tellt sich nämlich die Frage: Was gelingt uns im Bereich
    er erneuerbaren Energien? Was gelingt uns beim Aus-
    au von Stromnetzen?





    Dr. Georg Nüßlein


    (A) )


    )(B)

    Das ist mir deshalb wichtig, weil man da auch die Op-
    position in die Pflicht nehmen kann. Auch die Opposi-
    tion muss ihren Beitrag leisten, nicht nur bei Debatten
    hier, sondern umfassend, wenn es wirklich um einen
    Konsens geht, wie ihn Herr Trittin heute angekündigt
    hat.

    Was beispielsweise den Ausbau von Infrastruktur an-
    geht, werden wir meiner Auffassung nach über Themen
    wie die Abschaffung der Verbandsklage oder die Einfüh-
    rung eines eigenen Klageweges reden müssen, um zu
    einer Beschleunigung zu kommen. Wir werden die Op-
    position immer wieder bitten müssen, sich nicht in Bür-
    gerinitiativen gegen Stromtrassen, Pumpspeicherkraft-
    werke oder Wasserkraftanlagen zu engagieren und das
    auf allen politischen Ebenen auch durchzustehen.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)


    Wir müssen vom reinen Aufbau von Kapazitäten im
    Bereich der erneuerbaren Energien wegkommen hin
    zum Aufbau einer Versorgung mit erneuerbaren Ener-
    gien. Das ist nicht einfach. Wir brauchen intelligente
    Modelle zur Netzintegration. Das wird das Kernthema
    des EEG sein. Wir brauchen echte Innovationsförderung
    statt der Besitzstandwahrung, die wir an dieser Stelle er-
    leben. Statt der Förderung chinesischer PV-Module
    brauchen wir etwas, was die Innovationen hier in diesem
    Land voranbringt. Ich halte das EEG für ein geeignetes
    Instrument, um das zu tun, wenn man das eine oder an-
    dere anders akzentuiert. Dazu sind wir bereit.

    Das wird auch bedeuten, dass wir die eine oder andere
    konventionelle Ersatzkapazität brauchen. Dies geht in
    die Richtung effizienter Gaskraftwerke. Das muss uns
    klar sein. Es geht darum, Industriestrom zu produzieren,
    den sich die Industrie noch leisten kann. Wir werden in
    diesem Zusammenhang auch eine Entlastungsdebatte
    führen und die Frage beantworten müssen, wie wir ener-
    gieintensive Betriebe, die physikalisch kein Potenzial
    zur Effizienzsteigerung haben, entlasten. Das bedeutet in
    der Konsequenz zusätzliche Belastungen von Verbrau-
    cherinnen und Verbrauchern. Das Ganze gibt es nicht
    zum Nulltarif; das muss uns klar sein.

    Am meisten beschäftigt mich Ihre Behauptung – die
    ist populär –, dass wir die Laufzeitverlängerung verein-
    bart hätten, um die Gewinne der Versorger zu sichern.
    Wir haben das gemacht, weil wir einen Weg gesucht ha-
    ben, um den Ausbau der erneuerbaren Energien und die
    Energieforschung zu finanzieren. Dieser Weg bricht jetzt
    weg. Da muss uns etwas einfallen. Das wird – auch das
    gehört zur politischen Wahrheit – teuer für die Stromver-
    braucher.


    (René Röspel [SPD]: Teuer, weil die Regierung falsch gehandelt hat!)


    Das müssen wir uns alle merken.

    In diesem Sinne: Vielen Dank fürs Zuhören.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


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    (C (D Das Wort hat nun Oliver Kaczmarek für die SPD raktion. Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Ich öchte versuchen, auf das Ereignis zurückzukommen nd in der Debatte einen anderen Akzent zu setzen. Man uss es wohl wirklich als tragischen Zufall bezeichnen, ass die Reaktorkatastrophe von Fukushima beinahe eitgleich auf den 25. Jahrestag des Unfalls in Tschernoyl fällt. Tatsächlich kann man Fukushima und Tscherobyl nicht gleichsetzen; das würde der Einzigartigkeit eider Ereignisse nicht gerecht werden. Allerdings gibt es auch heute viele – wie ich finde – icht ganz unberechtigte Stimmen, die befürchten, dass uch die Ereignisse in Japan bald zu einer Episode weren und dass es zu einer Verdrängung kommen kann, ie dies nach Tschernobyl der Fall gewesen ist; ein Verrängungsprozess, der wirtschaftliche Interessen über icherheitsinteressen und einen gesellschaftlichen Konens stellt. Ich denke, wir sollten auch in dieser Debatte um Ausdruck bringen, dass wir diesen Verdrängungsrozess in unserem Land nicht geschehen lassen wollen. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


Rede von Dr. h.c. Wolfgang Thierse
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

(Beifall bei der SPD)

  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Oliver Kaczmarek


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Die Opfer der Katastrophe von Tschernobyl können
    s sich nicht erlauben, zu vergessen. Für sie ist Tscher-
    obyl nicht die Erinnerung an ein Ereignis vor
    5 Jahren. Sie leben bis heute mit Tschernobyl und allen
    olgen, wahrscheinlich noch über viele Generationen hi-
    aus. Deswegen darf es allein aus Respekt vor den Op-
    rn und denen, die sich dort engagieren, kein Vergessen

    nd Verdrängen geben, weder von Tschernobyl noch von
    ukushima in der Zukunft.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


    Tschernobyl ist auch der Ausgangspunkt einer bis
    eute einzigartigen Solidaritätsbewegung in Europa. In
    ahlreichen Ländern wurden nach der Katastrophe Ver-
    ine und Verbände gegründet, die mit ihrer Arbeit bei-
    pielhaft für bürgerschaftliches Engagement stehen.
    hne deren Engagement wären die Opfer der Katastro-
    he schlicht alleingelassen worden.

    Es waren und sind die Nichtregierungsorganisationen,
    ie der Bevölkerung die meiste Hilfe zur Minderung der
    atastrophenfolgen gewährten. Es wurden und werden
    eute noch zahlreiche Hilfstransporte organisiert. Kran-
    enhäuser wurden in großer Anzahl umgebaut und neu
    usgestattet. Ärztefortbildungen vor Ort haben den All-
    g in Krankenhäusern verändert, und aufgrund der bes-

    eren medizinischen Versorgung konnten Leben gerettet
    erden. Vor allem hat mithilfe dieser Organisationen
    ittlerweile über 1 Million Kinder aus Osteuropa im
    usland Erholungsaufenthalte gehabt.

    Einige Vertreter dieser Organisationen haben heute
    uf der Tribüne Platz genommen. Diese Arbeit der Ver-





    Oliver Kaczmarek


    (A) )


    )(B)

    eine und Verbände, hinter denen unbezahlbares ehren-
    amtliches Engagement steht, verdient deshalb höchste
    Anerkennung. Das wollen wir auch durch diese Debatte
    und durch unsere Anträge zum Ausdruck bringen.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der LINKEN)


    Doch 25 Jahre nach der Katastrophe sehen sich die
    Tschernobyl-Initiativen mit wachsenden Problemen kon-
    frontiert: Mangelnder Nachwuchs und ein allgemein ge-
    ringeres Spendenaufkommen sind nur die eine Seite.
    Noch schwerwiegender sind für sie die Schwierigkeiten,
    mit denen sie bei ihrer Arbeit durch die belarussische
    Regierung konfrontiert werden. Sie behindert die zivil-
    gesellschaftlichen Organisationen oft durch die Errich-
    tung massiver bürokratischer Hürden. Deshalb mahnt
    Tschernobyl tatsächlich und ganz konkret: Es mahnt uns,
    unsere Verantwortung hier bei uns unter der großen
    Überschrift der „europäischen Verantwortung für
    Tschernobyl“ wahrzunehmen.

    Wir wollen die Menschen vor Ort nicht alleine lassen.
    Wir wollen an Tschernobyl erinnern und am Aufbau ei-
    ner aktiven Erinnerungskultur mitwirken, gerade jetzt,
    wo es einen Generationswechsel in den Hilfsorganisatio-
    nen gibt. Wir wollen diejenigen nach Kräften unterstüt-
    zen, die es sich nicht nehmen lassen wollen, trotz diver-
    ser Schwierigkeiten weiter zu helfen, die sich nicht
    unterkriegen lassen. Wir als Bundestag können nämlich
    mehr tun, als nur Danke sagen. Wir können konkrete
    Unterstützung leisten. Ich will vier Elemente nennen,
    über die wir schon mit den Initiativen ins Gespräch ge-
    kommen sind und die diesen auch besonders wichtig
    sind.

    Erstens. Das Förderprogramm Belarus, das im Haus-
    halt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusam-
    menarbeit und Entwicklung etatisiert ist, muss auch nach
    dem Auslaufen der fünften Förderphase über das Ende
    dieses Jahres hinaus verlängert werden.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)


    Mit diesem Programm fördert das Ministerium 42 zivil-
    gesellschaftliche Projekte, die jeweils von deutschen und
    belarussischen Nichtregierungsorganisationen durchge-
    führt werden. Das Programm ist zudem ein zentrales
    Element, um den Aufbau der belarussischen Zivilgesell-
    schaft zu unterstützen. Gerade nach der Verunsicherung
    der Zivilgesellschaft infolge der Präsidentschaftswahlen
    in Belarus – ich erspare mir, darauf im Detail einzugehen –
    ist es umso wichtiger, dass wir die Aktivitäten weiter un-
    terstützen und deutlich machen: Wir geben Belarus nicht
    auf.


    (Beifall bei der SPD sowie der Abg. MarieLuise Dött [CDU/CSU] und der Abg. Claudia Bögel [FDP])


    Zweitens. Wir müssen Wege finden, den Austausch
    mit Kindern und Jugendlichen, die heute immer noch in
    radioaktiv belasteten Regionen leben, dauerhaft zu si-
    chern. Dabei ist es durchaus sinnvoll, mit den vorhande-

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    (C (D en ehrenamtlichen Initiativen in Deutschland in Dialog u treten. Von diesen ist der Gedanke eines europäischen ugendwerkes entwickelt worden. Dieser Idee sollten ir nachgehen und sie prüfen. Wenn wir nämlich weiterin für die Ermöglichung dieses Austausches sorgen, enden wir auch das nicht zu vernachlässigende Signal n die junge Generation in Belarus und der Ukraine: Ihr eid willkommen in Europa. Ihr seid Teil von Europa. – as ist eine wichtige Botschaft für die dort Lebenden. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU, der FDP, der LINKEN und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Drittens. Die Staatsführung in Belarus muss die Ar-
    eit der zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstüt-
    en; sie darf sie zumindest nicht weiter erschweren. Es
    t Aufgabe der Regierung und auch des Parlaments
    das erwarten wir –, Druck auf die belarussische Regie-
    ng auszuüben, damit die Arbeit der zivilgesellschaftli-

    hen Organisationen unterstützt wird, beispielsweise
    urch eine transparente und unbürokratische Vergabe
    on Visa.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Viertens. Erinnerung und Zukunft brauchen Orte in
    elarus und in der Ukraine. Tschernobyl ist nicht in ers-
    r Linie eine Technikkatastrophe, sondern Tschernobyl
    t vor allem eine menschliche Katastrophe. Es ist die
    ufgabe, dauerhaft an diese Dimension zu erinnern so-
    ie die Perspektive einer von Atomkraft unabhängigen
    nergieversorgung zu eröffnen. Wenn wir das schaffen,
    önnen wir auch eine dauerhafte Perspektive zum Leben
    it Tschernobyl in den betroffenen Regionen ermögli-

    hen.

    Meine Damen und Herren, wir können das natürlich
    eute hier nur anreißen und andiskutieren. Mir sind auch
    ie innenpolitischen Umstände dieser Debatte völlig
    ewusst. Ich weiß, dass zahlreiche Kolleginnen und
    ollegen aus allen Fraktionen in Tschernobyl-Initiati-
    en, -Vereinen und -Verbänden mitarbeiten bzw. Mit-
    lied sind. Deswegen lautet mein Appell, diese Arbeit
    olitisch zu unterstützen. Es wäre schön, wenn wir es ge-
    einsam schaffen, in den von mir genannten Punkten,

    ie auch die Initiativen betreffen, zu Lösungen zu kom-
    en. Das könnte eine echte Unterstützung für die Men-

    chen darstellen, die auch in Zukunft noch über viele
    enerationen mit Tschernobyl leben müssen.

    Vielen Dank.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU, der FDP und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)