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ID1707414100

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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 17/74 zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2011 (Haushaltsgesetz 2011) (Drucksachen 17/2500, 17/2502) . . . . . . . b) Beschlussempfehlung des Haushaltsaus- schusses zu der Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bun- des 2010 bis 2014 (Drucksachen 17/2501, 17/2502, 17/3526) 8 Einzelplan 04 Bundeskanzlerin und Bundeskanzler- amt (Drucksachen 17/3504, 17/3523) . . . . . . . Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) . . . . . . . . Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin . . . . . . . Dr. Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE) . . . . . Reiner Deutschmann (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Agnes Krumwiede (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. h. c. Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . . . Agnes Krumwiede (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Namentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Einzelplan 05 Auswärtiges Amt 8050 A 8050 A 8050 B 8050 C 8055 C 8089 B 8090 B 8091 A 8092 A 8092 B 8092 C 8094 D Deutscher B Stenografisc 74. Sit Berlin, Mittwoch, den I n h a Glückwünsche zum Geburtstag des Vizepräsi- denten Dr. Hermann Otto Solms . . . . . . . . . Wahl des Abgeordneten Siegmund Ehrmann als stellvertretendes Mitglied im Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes . . . . . . . . . . Erweiterung und Abwicklung der Tagesord- nung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Absetzung der Tagesordnungspunkte VI b und c . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nachträgliche Ausschussüberweisung . . . . . . Tagesordnungspunkt I (Fortsetzung): a) Zweite Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- 8049 A 8049 B 8049 B 8049 D 8049 D Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . Birgit Homburger (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . 8063 A 8066 D undestag her Bericht zung 24. November 2010 l t : Renate Künast (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Schlecht (DIE LINKE) . . . . . . . . Volker Kauder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Alexander Bonde (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Volker Kauder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Joachim Poß (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Friedrich (Hof) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Petra Merkel (Berlin) (SPD) . . . . . . . . . . . . . Wolfgang Börnsen (Bönstrup) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8072 C 8076 C 8077 C 8080 C 8080 D 8081 A 8083 B 8086 D 8088 B (Drucksachen 17/3505, 17/3523) . . . . . . Klaus Brandner (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Link (Heilbronn) (FDP) . . . . . . . . . . . . 8092 C 8092 D 8097 A II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 74. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 24. November 2010 Stefan Liebich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Ruprecht Polenz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Marieluise Beck (Bremen) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Karl-Georg Wellmann (CDU/CSU) . . . . . . . . Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE) . . . . . . . . . Marieluise Beck (Bremen) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Karl-Georg Wellmann (CDU/CSU) . . . . . . . . Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) . . . . . . . . Dr. Guido Westerwelle, Bundesminister AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Agnes Malczak (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Alexander Ulrich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Ute Granold (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . Viola von Cramon-Taubadel (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Peter Gauweiler (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Christoph Strässer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Bijan Djir-Sarai (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . Rüdiger Kruse (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Eva Högl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Link (Heilbronn) (FDP) . . . . . . . . . . Dr. Eva Högl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bettina Kudla (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Alexander Ulrich (DIE LINKE) . . . . . . . . 10 Einzelplan 14 Bundesministerium der Verteidigung (Drucksachen 17/3513, 17/3523) . . . . . . . Bernhard Brinkmann (Hildesheim) (SPD) . . . Klaus-Peter Willsch (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Inge Höger (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. h. c. Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . . . . Alexander Bonde (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Bundesminister BMVg . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Bartels (SPD) . . . . . . . . . . Inge Höger (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Bundesminister BMVg . . . . . . . . . . . . . . . 8098 C 8100 D 8102 C 8104 A 8106 B 8106 D 8107 A 8107 C 8108 C 8109 D 8111 B 8112 C 8114 A 8115 C 8116 D 8118 C 8120 B 8121 C 8122 D 8123 A 8123 C 8124 B 8124 D 8125 A 8126 C 8128 B 8130 D 8132 D 8133 D 8135 C 8136 B 8136 C 8137 A Rainer Arnold (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Elke Hoff (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Omid Nouripour (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Robert Hochbaum (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Ernst-Reinhard Beck (Reutlingen) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt VI: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zu dem Übereinkommen des Euro- parats vom 16. Mai 2005 zur Verhütung des Terrorismus (Drucksache 17/3801) . . . . . . . . . . . . . . . Zusatztagesordnungspunkt 1: a) Antrag der Abgeordneten Agnes Krumwiede, Ekin Deligöz, Katja Dörner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Kulturelle Bildung von Bundesseite nachhaltig för- dern – Auflegung eines Förderpro- gramms „Jugendkultur Jetzt“ (Drucksache 17/3066) . . . . . . . . . . . . . . . b) Antrag der Abgeordneten Sylvia Kotting- Uhl, Oliver Krischer, Hans-Josef Fell, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Kein Atommüllexport nach Russland (Drucksache 17/3854) . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt VII: a) Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Feststellung des Wirtschaftsplans des ERP-Sonderver- mögens für das Jahr 2011 (ERP-Wirt- schaftsplangesetz 2011) (Drucksachen 17/3119, 17/3835) . . . . . . . b) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Menschenrechte und Hu- manitäre Hilfe zu dem Antrag der Abge- ordneten Volker Beck (Köln), Tom Koenigs, Marieluise Beck (Bremen), wei- terer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Einigkeit über die Definition des Tatbestandes des Aggressionsverbrechens im IStGH- Statut erzielen (Drucksachen 17/1767, 17/3889) . . . . . . . c) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für wirtschaftliche Zusam- menarbeit und Entwicklung zu dem An- 8137 B 8139 C 8140 C 8141 D 8142 D 8144 D 8144 D 8145 A 8145 A 8145 B Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 74. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 24. November 2010 III trag der Abgeordneten Ute Koczy, Thilo Hoppe, Uwe Kekeritz, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Pakistan nach der Flut lang- fristig unterstützen und Schulden um- wandeln (Drucksachen 17/3206, 17/3779) . . . . . . . d)–j) Beschlussempfehlungen des Petitionsaus- schusses: Sammelübersichten 164, 165, 166, 167, 168, 169 und 170 zu Petitionen (Drucksachen 17/3664, 17/3665, 17/3666, 17/3667, 17/3668, 17/3669, 17/3670) . . . . 11 Einzelplan 23 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Drucksachen 17/3519, 17/3523) . . . . . . . Dr. Bärbel Kofler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Harald Leibrecht (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Heike Hänsel (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . Volkmar Klein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Priska Hinz (Herborn) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Georg Schirmbeck (CDU/CSU) . . . . . . . . Johannes Selle (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Sascha Raabe (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. h. c. Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . . . . Dr. Sascha Raabe (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dirk Niebel, Bundesminister BMZ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Sascha Raabe (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Dr. h. c. Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . Dr. Sascha Raabe (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dirk Niebel, Bundesminister BMZ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Niema Movassat (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Thilo Hoppe (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dagmar Wöhrl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Thilo Hoppe (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dagmar Wöhrl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Lothar Binding (Heidelberg) (SPD) . . . . . . . . Dr. Barbara Hendricks (SPD) . . . . . . . . . . Klaus Riegert (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 8145 C 8145 D 8146 C 8146 D 8148 C 8149 C 8151 A 8152 C 8153 B 8154 B 8156 A 8157 C 8157 C 8157 D 8158 A 8159 C 8160 B 8160 D 8161 B 8162 B 8163 A 8164 C 8164 D 8165 A 8165 C 8167 C Tagesordnungspunkt II: Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streit- kräfte an der EU-geführten Operation Atalanta zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias auf Grundlage des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen von 1982 und der Resolutionen 1814 (2008) vom 15. Mai 2008, 1816 (2008) vom 2. Juni 2008, 1838 (2008) vom 7. Okto- ber 2008, 1846 (2008) vom 2. Dezember 2008, 1897 (2009) vom 30. November 2009 und nachfolgender Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen in Verbindung mit der Gemeinsamen Aktion 2008/851/GASP des Rates der Europäi- schen Union vom 10. November 2008, dem Beschluss 2009/907/GASP des Rates der Europäischen Union vom 8. Dezember 2009, dem Beschluss 2010/437/GASP des Rates der Europäischen Union vom 30. Juli 2010 und dem erwarteten Beschluss des Rates der Europäischen Union vom 13. De- zember 2010 (Drucksache 17/3691) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Guido Westerwelle, Bundesminister AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Guido Westerwelle, Bundesminister AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Edelgard Bulmahn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . Thomas Kossendey, Parl. Staatssekretär BMVg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christine Buchholz (DIE LINKE) . . . . . . . . . Joachim Spatz (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christine Buchholz (DIE LINKE) . . . . . . . . . Katja Keul (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Philipp Mißfelder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt III: Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Opera- tion „ALTHEA“ zur weiteren Stabilisie- rung des Friedensprozesses in Bosnien und Herzegowina im Rahmen der Implementie- rung der Annexe 1-A und 2 der Dayton- Friedensvereinbarung sowie an dem NATO-Hauptquartier Sarajevo und seinen Aufgaben, auf Grundlage der Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Natio- nen 1575 (2004) und Folgeresolutionen (Drucksache 17/3692) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8169 B 8169 C 8170 D 8171 A 8171 D 8173 B 8174 C 8175 B 8175 C 8176 A 8177 A 8178 A IV Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 74. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 24. November 2010 Dr. Werner Hoyer, Staatsminister AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dietmar Nietan (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christian Schmidt, Parl. Staatssekretär BMVg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sevim Dağdelen (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Dr. Rainer Stinner (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Sevim Dağdelen (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Katja Keul (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Philipp Mißfelder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt IV: Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung des Einsatzes bewaffneter deutscher Streit- kräfte bei der Unterstützung der gemeinsa- men Reaktion auf terroristische Angriffe gegen die USA auf Grundlage des Arti- kels 51 der Satzung der Vereinten Nationen und des Artikels 5 des Nordatlantikver- trags sowie der Resolutionen 1368 (2001) und 1373 (2001) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (Drucksache 17/3690) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Werner Hoyer, Staatsminister AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Groschek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Thomas Kossendey, Parl. Staatssekretär BMVg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Paul Schäfer (Köln) (DIE LINKE) . . . . . . . . Omid Nouripour (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Philipp Mißfelder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Rolf Mützenich (SPD) . . . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . 8178 B 8179 B 8180 D 8181 D 8182 C 8183 A 8183 C 8184 C 8185 C 8185 D 8187 A 8188 C 8189 D 8190 D 8191 D 8192 C 8193 A 8193 D 8195 A Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 74. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 24. November 2010 8049 (A) (C) (D)(B) 74. Sit Berlin, Mittwoch, den Beginn: 9
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 74. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 24. November 2010 8195 (A) (C) (D)(B) Anlage zum Stenografischen Bericht Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Bätzing-Lichtenthäler, Sabine SPD 24.11.2010 Bellmann, Veronika CDU/CSU 24.11.2010 Bluhm, Heidrun DIE LINKE 24.11.2010 Bögel, Claudia FDP 24.11.2010 Bülow, Marco SPD 24.11.2010 Dyckmans, Mechthild FDP 24.11.2010 Frankenhauser, Herbert CDU/CSU 24.11.2010 Friedhoff, Paul K. FDP 24.11.2010 Laurischk, Sibylle FDP 24.11.2010 Nord, Thomas DIE LINKE 24.11.2010 Oswald, Eduard CDU/CSU 24.11.2010 Röspel, René SPD 24.11.2010 Scharfenberg, Elisabeth BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 24.11.2010 Scheel, Christine BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 24.11.2010 Dr. Schmidt, Frithjof BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 24.11.2010 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Klöckner, Julia CDU/CSU 24.11.2010 Kramme, Anette SPD 24.11.2010 Kretschmer, Michael CDU/CSU 24.11.2010 Schnurr, Christoph FDP 24.11.2010 Schreiner, Ottmar SPD 24.11.2010 74. Sitzung Berlin, Mittwoch, den 24. November 2010 Inhalt: Redetext Anlage zum Stenografischen Bericht
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. Bärbel Kofler


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Frau Präsidentin! Sehr verehrte Kolleginnen und Kol-

    legen! Wir debattieren heute über den Einzelplan 23,
    über den Einzelplan des Bundesministeriums für wirt-
    schaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Ich
    möchte betonen: Das ist zwar – leider – nicht einer der
    größten Einzelpläne unseres Haushalts, aber es ist ein
    Einzelplan mit ganz herausragender Bedeutung, weil er
    das Ziel der internationalen Armutsbekämpfung in den
    Mittelpunkt stellt und ein Gradmesser dafür ist, wie sich
    die internationalen Vereinbarungen, die wir als Bundes-
    republik Deutschland in den vergangenen Jahren getrof-
    fen haben, in unserer Haushaltspolitik widerspiegeln,
    wie wir unsere Versprechen umsetzen.

    Wenn man sich den Einzelplan 23 ansieht, kann man
    angesichts der Einzelpläne, über die heute Morgen dis-
    kutiert worden ist, fast etwas zynisch feststellen: Die
    Mittel sinken nicht. Das ist aber auch das einzig Gute,
    was man dazu sagen kann. Wenn man sich den Regie-
    rungsentwurf anschaut, stellt man fest, dass 3 Millionen
    Euro mehr geplant waren. In den letzten Tagen haben
    wir erfahren – das ist in Ordnung –, dass infolge der
    Goldverkäufe des IWF bzw. des deutschen Anteils an





    Dr. Bärbel Kofler


    (A) (C)



    (D)(B)

    diesen Erlösen mehr Geld – um genau zu sein: 146 Mil-
    lionen Euro – in diesen Einzelplan fließt. Ich habe über-
    haupt nichts dagegen. Mein Problem ist – schon in der
    letzten Sitzungswoche habe ich eine entsprechende
    Frage an die Regierung gestellt –: Was ist die strategi-
    sche Ausrichtung? Was ist mit der Einhaltung der inter-
    nationale Zusagen, dass es bei den Mitteln für die Ar-
    mutsbekämpfung einen Aufwuchs gibt? Wie wird die
    Einhaltung dieser Zusage in diesem Haushaltsentwurf
    und in der mittelfristigen Finanzplanung dargestellt?


    (Beifall bei der SPD)


    Leider gibt es dazu vonseiten des zuständigen Minis-
    teriums, des BMZ, keine Antwort bzw. nur eine ganz
    schwammige; darauf werde ich gleich noch eingehen.
    Es gibt aber ein Schreiben des Bundesfinanzministe-
    riums, in dem ganz deutlich gemacht wird, dass die
    Haushaltsmittel, die im kommenden Jahr zur Verfügung
    stehen – gerade habe ich mich noch darüber gefreut,
    dass sie nicht sinken –, in den Jahren 2012 bis 2014
    kompensiert werden müssen. Das heißt auf gut Deutsch:
    In den nächsten Jahren wird der Etat sinken und nicht
    entsprechend den Zusagen, die wir auf internationaler
    Ebene gemacht haben, steigen. Es bedarf einer Strategie
    des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit
    und Entwicklung, wie wir trotzdem die zugesagten Mit-
    tel bereitstellen und unsere Versprechen einhalten kön-
    nen.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Wir als Opposition haben Vorschläge gemacht. Ich
    nenne als Beispiel die Finanztransaktionsteuer. Wenn Sie
    sich diesem Instrument verschließen und ihm nicht zu-
    stimmen können, dann erwarte ich von der Regierung
    wenigstens klare Aussagen darüber, was Sie stattdessen
    wollen. Wie wollen Sie den Aufwuchs der notwendigen
    Mittel für die Armutsbekämpfung erreichen? Herr
    Leibrecht, weil ich ahne – es ist ja nicht die erste Debatte
    über dieses Thema –, dass Sie sagen werden: „Die Wirk-
    samkeit ist am größten, wenn es die Wirtschaft macht“,
    will ich ein paar Punkte zum Thema Wirksamkeit nen-
    nen.

    Dieses Thema haben Sie, Herr Minister Niebel, und
    Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen von der FDP, nicht
    erfunden. Über das Thema Wirksamkeit in der Entwick-
    lungszusammenarbeit wird seit Jahren, spätestens seit
    Beginn dieses Jahrtausends auf internationaler Ebene de-
    battiert. Es geht um internationale Abstimmung und Ge-
    berharmonisierung. Es geht auch darum – das ist das,
    was man immer so schön „Ownership“ nennt –, Ent-
    wicklungsstrategien gemeinsam mit den Ländern aufzu-
    stellen. Das führt dazu, dass sich die Länder die Projekte
    zu eigen machen können. Das hat sehr viel mit Wirksam-
    keit zu tun; denn nur wenn sich die Länder die Projekte
    zu eigen machen und wenn wir als Geber gut abge-
    stimmt auftreten, kann eine wirksame und nachhaltige
    Entwicklungspolitik vorangebracht werden.


    (Beifall bei der SPD)


    Ich habe meine Zweifel, ob Sie in der Debatte das-
    selbe unter Wirksamkeit verstehen wie alle anderen.
    Wirksamkeit würde bedeuten, dass man Mittel für die
    Strukturpolitik einsetzen müsste, um also in den Län-
    dern Strukturen zu schaffen, die für die Erhöhung der
    Steuereinnahmen und für den Aufbau der Verwaltung
    sorgen und die die Länder befähigen, nachhaltig in Ge-
    sundheit und Bildung zu investieren. Dazu gehört auch
    der Aufbau von selbsttragenden Mechanismen. Wenn
    Sie das alles wollen, dann müssen Sie zunächst die not-
    wendigen Mittel zur Verfügung stellen.

    Herr Minister, Sie haben im Zusammenhang mit der
    Personaldebatte das Beispiel eines Niedrigenergiehauses
    verwendet, in das man zuerst investieren müsse, um bes-
    sere Wirkungsgrade zu erreichen. Warum versuchen Sie
    nicht, das auf die Entwicklungspolitik anzuwenden? Wir
    müssen jetzt investieren, um selbsttragende Strukturen
    in den Ländern aufbauen zu können.


    (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sowie der Abg. Heike Hänsel [DIE LINKE])


    Das ist etwas anderes, als PPP-Projekte – gegen die habe
    ich gar nicht so viel, wie Sie vielleicht vermuten – zu fi-
    nanzieren oder Direktinvestitionen der deutschen Wirt-
    schaft zu fördern.

    Wenn man effiziente und wirksame Projekte voran-
    bringen möchte, dann verstehe ich nicht, warum Sie ein
    nachweislich gutes und wirtschaftliches Instrument, das
    den Menschen nützt, das hilft, ihre Sorgen und Probleme
    zu lindern, und das auch volkswirtschaftlich sinnvoll ist
    – nämlich den Globalen Fonds zur Bekämpfung von
    HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria –, so im Regen ste-
    hen lassen, wie Sie es mit diesem Haushaltsentwurf tun.


    (Beifall bei der SPD sowie der Abg. Heike Hänsel [DIE LINKE] – Harald Leibrecht [FDP]: Das stimmt doch gar nicht!)


    – Selbstverständlich stimmt das. Die Fachpolitiker die-
    ser Regierungskoalition müssten sich einmal mit den
    Haushaltspolitikern dieser Koalition ins Benehmen set-
    zen. Die Entwicklungspolitiker aller Fraktionen hatten
    den richtigen Ansatz gewählt, nämlich Verpflichtungser-
    mächtigungen für den Globalen Fonds einzustellen, da-
    mit Planungssicherheit über das Jahr 2011 hinaus be-
    steht. Das ist die Grundvoraussetzung. Wenn genau das
    von den Haushaltspolitikern der Koalition gestrichen
    wird, dann untergraben Sie die Planungsfähigkeit eines
    wirksamen Instrumentes, das dafür sorgt, dass weltweit
    auftretende Seuchen wie Aids, Tuberkulose und Malaria
    nachhaltig bekämpft werden.


    (Beifall bei der SPD sowie des Abg. Thilo Hoppe [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])


    Wenn Sie mir nicht glauben, dass es sich um ein wirk-
    sames Instrument handelt, möchte ich einmal die Kanz-
    lerin zitieren, die Ende September Folgendes gesagt hat:

    Die Lösung globaler Aufgaben erfordert globale
    Anstrengungen. Ein Beispiel ist der Globale Fonds
    zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Ma-
    laria, ein multilaterales Instrument, das sich be-
    währt hat. Die Hilfe des Fonds kommt direkt bei
    den Menschen an. Deutschland ist drittgrößter Ge-
    ber, und ich werde mich dafür einsetzen, dass





    Dr. Bärbel Kofler


    (A) (C)



    (D)(B)

    Deutschland den Fonds und die Bemühungen um
    eine Verbesserung der Gesundheitssituation auch
    weiterhin auf hohem Niveau unterstützt.

    Richtig. Das sind schöne Worte, aber allein die Taten
    fehlen.

    Wie heißt es so schön in der Bibel? An ihren Taten
    sollt ihr sie erkennen. Ich denke, dieses Zitat kann man
    bei jeder Haushaltsdebatte und auch in dieser in den Mit-
    telpunkt stellen.


    (Bartholomäus Kalb [CDU/CSU]: Wenn schon, dann „Nicht an ihren Worten, sondern an den Taten könnt ihr sie erkennen“! – Holger Haibach [CDU/CSU]: Genau! Wenn Sie schon die Bibel zitieren, dann richtig! – Gegenruf des Abg. Dr. Sascha Raabe [SPD]: Wenn euch da drüben sonst nichts einfällt!)


    Wenn wir schon bei dem Punkt sind und uns diesen
    Haushalt genauer anschauen, dann fällt ja eines auch
    noch auf – aber vielleicht haben Sie da auch einen flapsi-
    gen, schnellen Spruch parat, wie man dieses wirklich
    ernsthafte Problem aus der Welt schafft –: Sie fahren in
    der Welt spazieren und sagen international Gelder zu.
    Sie werden jetzt sicherlich schon sagen: Jetzt kommt die
    Kofler wieder mit Kopenhagen. – Ja, ich komme wieder
    mit Kopenhagen. Das hat nämlich etwas mit Wirksam-
    keit und Transparenz zu tun und auch mit: „An ihren Ta-
    ten sollt ihr sie erkennen“. Damit habe ich das Zitat noch
    einmal richtig gebracht.


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD)


    Was machen Sie in dem Bereich? – Sie sagen in Ko-
    penhagen Mittel zu, gleichzeitig findet man im
    Einzelplan 23 einen schönen Titel, der sich mit dem
    Waldschutz beschäftigt.



Rede von Katrin Dagmar Göring-Eckardt
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Frau Kollegin, kommen Sie zum Ende?


  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Dr. Bärbel Kofler


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Ja, ich komme zum Schluss. – In diesem Titel sind für

    diesen Haushalt und bis zum Haushalt 2012 330 Millio-
    nen Euro eingeplant. Leider werden diese 330 Millionen
    Euro mit den Zusagen von Kopenhagen, die ja für dieses
    Jahr 420 Millionen Euro ausgemacht hätten, verrechnet.