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    Plenarprotokoll 16/175 Bundeskanzlerin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Dr. Peter Struck (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fritz Kuhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Volker Kauder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Guido Westerwelle (FDP) . . . . . . . . . . . . Thomas Oppermann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Oskar Lafontaine (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Erwin Huber, Staatsminister (Bayern) . . . . . . Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Erwin Huber, Staatsminister (Bayern) . . . . . . Ruprecht Polenz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Walter Kolbow (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Leutert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Kerstin Müller (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gert Weisskirchen (Wiesloch) (SPD) . . . . . . Marieluise Beck (Bremen) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erika Steinbach (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Marieluise Beck (Bremen) (BÜNDNIS 90/ 18638 D 18645 A 18649 B 18654 C 18659 B 18662 C 18667 A 18668 D 18670 C 18673 C 18673 D 18690 B 18691 D 18693 B 18694 B 18696 A 18697 A 18698 C 18699 B 18700 C Deutscher B Stenografisch 175. Sitz Berlin, Mittwoch, den 1 I n h a l Tagesordnungspunkt 1: (Fortsetzung) a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2009 (Haushaltsgesetz 2009) (Drucksache 16/9900) . . . . . . . . . . . . . . . . b) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bundes 2008 bis 2012 (Drucksache 16/9901) . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 04 Bundeskanzleramt Rainer Brüderle (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Angela Merkel, H M D D D M J 18637 A 18637 B 18637 B Volker Kauder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Ludwig Stiegler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18674 A 18674 B undestag er Bericht ung 7. September 2008 t : ubertus Heil (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . onika Griefahn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Wolfgang Börnsen (Bönstrup) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 05 Auswärtiges Amt r. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Werner Hoyer (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . r. Andreas Schockenhoff (CDU/CSU) . . . . onika Knoche (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . ürgen Trittin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18676 B 18678 B 18679 D 18680 C 18683 D 18685 D 18687 D 18689 D DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Stephan Eisel (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 18701 D 18702 B II Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 175. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 17. September 2008 Einzelplan 14 Bundesministerium der Verteidigung Dr. Franz Josef Jung, Bundesminister BMVg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Elke Hoff (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Johannes Kahrs (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Paul Schäfer (Köln) (DIE LINKE) . . . . . . . . . Alexander Bonde (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bernhard Kaster (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Birgit Homburger (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Rainer Arnold (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Thomas Silberhorn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Bartels (SPD) . . . . . . . . . . . . . Steffen Kampeter (CDU/CSU) . . . . . . . . . Dr. Rainer Stinner (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Steffen Kampeter (CDU/CSU) . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 4: – Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der Be- teiligung bewaffneter deutscher Streit- kräfte an der United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL) auf Grund- lage der Resolutionen 1701 (2006) und 1832 (2008) des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen vom 11. August 2006 bzw. 27. August 2008 (Drucksachen 16/10207, 16/10240) . . . . . – Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung (Drucksache 16/10241) . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Rolf Mützenich (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . Birgit Homburger (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Eckart von Klaeden (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE) . . . . . . . . . Jürgen Trittin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dirk Niebel (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Monika Knoche (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Jürgen Trittin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Namentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . E B T a b B M A H K P K U N E 18703 C 18705 B 18706 B 18708 A 18710 A 18711 C 18712 D 18714 A 18716 A 18717 C 18718 C 18718 D 18719 B 18719 D 18720 A 18720 B 18721 D 18722 D 18724 A 18725 A 18725 D 18726 C 18726 C 18727 A rgebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . erichtigtes Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 5: ) – Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses zu dem An- trag der Bundesregierung: Fortset- zung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der AU/ UN-Hybrid-Operation in Darfur (UNAMID) auf Grundlage der Re- solution 1769 (2007) des Sicherheits- rates der Vereinten Nationen vom 31. Juli 2007 und weiterer Mandats- verlängerungen durch den Sicher- heitsrat der Vereinten Nationen (Drucksachen 16/10106, 16/10242) – Bericht des Haushaltsausschusses ge- mäß § 96 der Geschäftsordnung (Drucksache 16/10243) . . . . . . . . . . . . ) – Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses zu dem An- trag der Bundesregierung: Fortsetzung der Beteiligung deutscher Streit- kräfte an der Friedensmission der Ver- einten Nationen im Sudan (UNMIS) auf Grundlage der Resolution 1590 (2005) des Sicherheitsrates der Ver- einten Nationen vom 24. März 2005 und weiterer Mandatsverlängerun- gen durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (Drucksachen 16/10104, 16/10244) . . – Bericht des Haushaltsausschusses ge- mäß § 96 der Geschäftsordnung (Drucksache 16/10245) . . . . . . . . . . . . runhilde Irber (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . arina Schuster (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . nke Eymer (Lübeck) (CDU/CSU) . . . . . . . . üseyin-Kenan Aydin (DIE LINKE) . . . . . . erstin Müller (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aul Schäfer (Köln) (DIE LINKE) . . . . . . . . erstin Müller (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . rsula Mogg (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . amentliche Abstimmungen . . . . . . . . . . . . . rgebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18729 C 18732 D 18727 B 18727 C 18727 C 18727 D 18728 A 18731 B 18732 C 18733 D 18734 D 18735 D 18736 A 18736 C A, B18737 B, C 18740 C, 18742 D Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 175. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 17. September 2008 III Einzelplan 23 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin BMZ . . . . . . . . . . . . . . . Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Arnold Vaatz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Hüseyin-Kenan Aydin (DIE LINKE) . . . . . . . Thilo Hoppe (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Bärbel Kofler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Hellmut Königshaus (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) . . . . . . . . Hellmut Königshaus (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Christian Ruck (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Erklärung nach § 31 GO des Abgeordneten Winfried Hermann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN) zur namentlichen Abstimmung über die Beschlussempfehlung zu dem Antrag: Fort- setzung der Beteiligung bewaffneter deut- scher Streitkräfte an der United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL) auf Grundlage der Resolutionen 1701 (2006) und 1832 (2008) des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen vom 11. August 2006 bzw. 27. August 2008 (Tagesordnungspunkt 4) 18737 D 18745 A 18746 A 18748 A 18749 C 18751 D 18754 C 18755 C 18755 D 18756 B 18758 C 18759 A 18759 C Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 175. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 17. September 2008 18637 (A) ) (B) ) 175. Sitz Berlin, Mittwoch, den 1 Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 175. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 17. September 2008 18759 (A) (C) (B) ) Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Ahrendt, Christian FDP 17.09.2008 Bulling-Schröter, Eva DIE LINKE 17.09.2008 Stokar von Neuforn, Silke BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.09.2008 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich * ** ** A i t b I E F t Dr. Bunge, Martina DIE LINKE 17.09.2008 Dobrindt, Alexander CDU/CSU 17.09.2008 Evers-Meyer, Karin SPD 17.09.2008 Gerster, Martin SPD 17.09.2008 Hänsel, Heike DIE LINKE 17.09.2008 Dr. Happach-Kasan, Christel FDP 17.09.2008 Höger, Inge DIE LINKE 17.09.2008 Hörster, Joachim CDU/CSU 17.09.2008** Dr. Keskin, Hakki DIE LINKE 17.09.2008* Kramme, Anette SPD 17.09.2008 Kurth (Quedlinburg), Undine BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.09.2008 Lenke, Ina FDP 17.09.2008 Link (Heilbronn), Michael FDP 17.09.2008*** Lintner, Eduard CDU/CSU 17.09.2008** Maisch, Nicole BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.09.2008 Mücke, Jan FDP 17.09.2008 Staffelt, Grietje BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.09.2008 W W D Z (D für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver- sammlung des Europarates für die Teilnahme an den Sitzungen der Westeuropäischen Union * für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver- sammlung der OSZE nlage 2 Erklärung nach § 31 GO des Abgeordneten Winfried Hermann (BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN) zur namentlichen Ab- stimmung über die Beschlussempfehlung zu dem Antrag: Fortsetzung der Beteiligung be- waffneter deutscher Streitkräfte an der United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL) auf Grundlage der Resolutionen 1701 (2006) und 1832 (2008) des Sicherheitsrates der Ver- einten Nationen vom 11. August 2006 bzw. 27. August 2008 (Tagesordnungspunkt 4) Meine Bedenken an einer deutschen Beteiligung, wie ch sie beim erstmaligen Beschluss des Mandats im Sep- ember 2006 im Deutschen Bundestag geäußert habe, leiben bestehen. Deutsche Soldaten können gegenüber srael nicht neutral handeln. Unabhängig von diesem inwand leistet dieser UN-Einsatz einen Beitrag zum rieden in der Region. Deshalb stimme ich für Enthal- ung. egener, Hedi SPD 17.09.2008*** ellmann, Karl-Georg CDU/CSU 17.09.2008*** r. Westerwelle, Guido FDP 17.09.2008 eil, Martin FDP 17.09.2008 175. Sitzung Berlin, Mittwoch, den 17. September 2008 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Brunhilde Irber


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und

    Kollegen! Nun zu einem ernsteren Thema. Nach jahr-
    zehntelangem Bürgerkrieg herrscht im Süden des Sudan
    heute ein fragiler Waffenstillstand. Menschen, deren ge-
    samtes Leben durch Krieg und Anarchie geprägt war,
    lernen wieder, in Frieden miteinander zu leben. Auch
    wenn dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen ist,
    zeigen sich doch einige hoffnungsvolle Entwicklungen.
    Dank der logistischen Unterstützung durch UNMIS
    konnte im Mai 2008 die lang geplante Volkszählung er-
    folgreich durchgeführt werden. Das sudanesische Parla-
    ment hat im Juli 2008 ein grundlegendes Wahlgesetz
    verabschiedet. Damit sind die beiden wichtigsten Vorbe-
    dingungen für die landesweiten Wahlen im kommenden
    Jahr erfüllt.

    Wir sind heute an einem Punkt, von dem wir im letz-
    ten Jahr noch nicht wussten, ob wir ihn jemals erreichen
    würden. Trotz der jüngsten Kämpfe um die Ölstadt
    Abyei besteht heute die Chance, dass die Menschen im
    Sudan im nächsten Jahr erstmals demokratisch über ihre
    Zukunft abstimmen können. Auch der Aufbau der
    südsudanesischen Verwaltung und die Reform des Si-
    cherheitssektors gehen voran. Tausende von Flüchtlin-
    gen sind in den Südsudan zurückgekehrt. Entsprechend
    groß ist der Bedarf an Unterstützung für den Aufbau der
    Wasser- und Energieversorgung, von Schulen und Kran-
    kenhäusern sowie für den Aufbau staatlicher Strukturen.
    Es gilt, in diesen Bereichen möglichst rasch für die Be-
    völkerung greifbare Fortschritte zu erzielen, um eine
    Friedensdividende sichtbar zu machen.


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD)


    Das ist wichtig, um einen Rückfall in den Bürgerkrieg zu
    verhindern.

    UNMIS hat sich dabei in den vergangenen Jahren als
    verlässliche Kraft und als Stabilitätsanker erwiesen.


    (Volker Kauder [CDU/CSU]: Sehr richtig!)


    Mit ihrer Beteiligung an UNMIS zeigt die Bundesregie-
    rung, dass sie bereit ist, aktiv am Friedensprozess mitzu-
    arbeiten. In Verbindung mit den großzügigen finanziel-
    len Beiträgen für den Nord-Süd-Friedensprozess ist
    Deutschland zu einem der wichtigsten Unterstützer für
    eine politische Lösung im Sudan geworden.

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    (C (D (Beifall bei Abgeordneten der SPD und der CDU/CSU)


    ch freue mich, wenn wir diese Vorreiterrolle auch wei-
    erhin ausüben können, und bitte dafür um Unterstüt-
    ung.


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD und der CDU/CSU)


    Im Gegensatz zum Südsudan gibt es über die Krisen-
    rovinz Darfur nach wie vor nichts Erfreuliches zu be-
    ichten. Auch wenn ich die Hoffnung hege, dass sich die
    ositive Entwicklung im Südsudan mittelfristig stabili-
    ierend auf die Bürgerkriegsregion Darfur auswirkt, so
    leibt die aktuelle Situation leider weiterhin katastro-
    hal. Ich möchte daher hier und heute die Gelegenheit
    utzen, um für eine weitere Beteiligung deutscher Solda-
    en in der Friedensmission UNAMID zu werben. Das ist
    ir besonders wichtig, weil im Zusammenhang mit dem

    erzögerten Aufwuchs der Mission auch immer wieder
    ritik an der geringen Präsenz deutscher Soldaten geübt
    ird. Die Kritik ist verständlich; doch sie beruht auf ei-
    em Missverständnis, das ich ausräumen möchte. Laut
    undestagsmandat können bis zu 250 Soldaten in Darfur

    tationiert werden. Zu ihren Aufgaben gehört der Luft-
    ransport von UNAMID-Einsatzkräften; das heißt, sie
    ind für das Einfliegen von Truppen und Material ande-
    er Staaten zuständig. Für diese Aufgabe hat die Bundes-
    ehr erhebliche logistische und technische Kapazitäten
    ereitgestellt. Da das Einfliegen von Truppen anderer
    taaten aber bislang unterblieb, sind die von Deutsch-

    and bereitgestellten Kapazitäten nicht in Anspruch ge-
    ommen worden.

    Ein weiteres Problem besteht in der andauernden Be-
    inderung unserer Einsatzkräfte durch die Regierung
    aschir. Infolge der ständigen Verschleppung der Visa-
    earbeitung, der Nichterteilung notwendiger Start- und
    andeberechtigungen sowie der Blockade der Nach-
    chubwege bleibt unser Beitrag weit hinter unseren Ka-
    azitäten zurück.

    In Anbetracht dieser Tatsachen halte ich den Vorwurf
    angelhaften Engagements für ungerechtfertigt.


    (Beifall bei der SPD)


    ass die Bundesregierung gewillt ist, aktiv zur Stabili-
    ierung der Provinz Darfur beizutragen, zeigt sich an der
    ntsendung von Polizeikräften in die Region. Seit An-

    ang des Jahres bereiten deutsche Polizeitrainer, alle mit
    frika-Erfahrung, ihre Kollegen aus Ghana, Senegal,
    angladesch und Sambia auf ihren Einsatz vor. Darüber
    inaus unterstützt das Auswärtige Amt die Ausbildung
    frikanischer Polizisten im Kofi-Annan-Peacekeeping-
    raining-Center in Ghana. Eine weitere finanzielle Un-

    erstützung für UNAMID-Polizeikontingente ist geplant.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, mir ist bewusst,
    ass diese beiden Missionen im Sudan keine idealen In-
    trumente zur Überwindung der dortigen Krise sind.
    rotzdem möchte ich eines zu bedenken geben: Zur
    lankierung aller politischen Lösungsversuche sind die
    eiden Missionen ohne Alternative.






    (A) )



    (B) )


    Brunhilde Irber

    Wolfgang Bosbach
    Klaus Brähmig

    Ursula Heinen
    Uda Carmen Freia Heller

    Eduard Lintner
    Dr. Klaus W. Lippold

    Dr. Wolfgang Schäuble
    Hartmut Schauerte
    Helmut Brandt
    Dr. Ralf Brauksiepe
    Monika Brüning
    Georg Brunnhuber
    Cajus Caesar
    Gitta Connemann
    Leo Dautzenberg
    Hubert Deittert
    Thomas Dörflinger
    Marie-Luise Dött
    Maria Eichhorn
    Dr. Stephan Eisel
    Anke Eymer (Lübeck)

    Ilse Falk

    Jürgen Herrmann
    Bernd Heynemann
    Ernst Hinsken
    Peter Hintze
    Christian Hirte
    Robert Hochbaum
    Klaus Hofbauer
    Franz-Josef Holzenkamp
    Joachim Hörster
    Anette Hübinger
    Hubert Hüppe
    Susanne Jaffke-Witt
    Dr. Peter Jahr
    Dr. Hans-Heinrich Jordan

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    r. Michael Luther
    tephan Mayer (Altötting)

    olfgang Meckelburg
    r. Michael Meister
    r. Angela Merkel
    riedrich Merz
    aurenz Meyer (Hamm)

    aria Michalk
    r. h. c. Hans Michelbach
    hilipp Mißfelder
    r. Eva Möllring
    arlene Mortler
    arsten Müller

    (Braunschweig)


    Dr. Andreas Scheuer
    Karl Schiewerling
    Norbert Schindler
    Georg Schirmbeck
    Bernd Schmidbauer
    Christian Schmidt (Fürth)

    Andreas Schmidt (Mülheim)

    Ingo Schmitt (Berlin)

    Dr. Andreas Schockenhoff
    Dr. Ole Schröder
    Bernhard Schulte-Drüggelte
    Uwe Schummer
    Wilhelm Josef Sebastian
    Kurt Segner
    Michael Brand Michael Hennrich Patricia Lips Dr. Annette Schavan

    (Beifall bei Abgeordnete CDU/CS Ohne eine politische Lösung, des Comprehensive Peace Ag dauerhaften Frieden in der Reg Im Namen der Menschen in bitte ich Sie daher um Zustimm daten für die weitere Beteiligun Herzlichen Dank. (Beifall bei der SPD sowi der CDU/C Endgültiges Ergebnis Abgegebene Stimmen: 567; davon ja: 451 nein: 107 enthalten: 9 Ja CDU/CSU Ulrich Adam Ilse Aigner Peter Albach Peter Altmaier Dorothee Bär Thomas Bareiß Norbert Barthle Günter Baumann Ernst-Reinhard Beck Veronika Bellmann Dr. Christoph Bergner Otto Bernhardt Clemens Binninger Renate Blank Peter Bleser Antje Blumenthal Dr. Maria Böhmer Jochen Borchert Wolfgang Börnsen D E In H D A D K D E J D H D N E R J P D U H M M M M D O H G n der SPD und der U)


    (Reutlingen)


    (Bönstrup)


    ohne die Unterstützung
    reement wird es keinen
    ion geben.

    Darfur und im Südsudan
    ung zu den beiden Man-
    g deutscher Soldaten.

    e bei Abgeordneten
    SU)

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    r. Hans Georg Faust
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    grid Fischbach
    artwig Fischer (Göttingen)

    irk Fischer (Hamburg)


    (KarlsruheLand)

    r. Maria Flachsbarth
    laus-Peter Flosbach
    r. Hans-Peter Friedrich

    (Hof)


    rich G. Fritz
    ochen-Konrad Fromme
    r. Michael Fuchs
    ans-Joachim Fuchtel
    r. Jürgen Gehb
    orbert Geis
    berhard Gienger
    alf Göbel

    osef Göppel
    eter Götz
    r. Wolfgang Götzer
    te Granold
    ermann Gröhe
    ichael Grosse-Brömer
    arkus Grübel
    anfred Grund
    onika Grütters
    r. Karl-Theodor Freiherr
    zu Guttenberg
    lav Gutting
    olger Haibach
    erda Hasselfeldt

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    ebe das von den Schriftführer
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    ber die Beschlussempfehlung
    chusses zu dem Antrag der B
    etzung der Beteiligung bewa
    räfte an der United Nations I
    ekannt, Drucksachen 16/1020
    ene Stimmen 507. Mit Ja habe
    aben gestimmt 101, Enthaltu
    mpfehlung ist damit angenom

    ndreas Jung (Konstanz)

    r. Franz Josef Jung
    artholomäus Kalb
    ans-Werner Kammer
    teffen Kampeter
    lois Karl
    ernhard Kaster

    (VillingenSchwenningen)


    olker Kauder
    ckart von Klaeden
    ürgen Klimke
    ulia Klöckner
    ens Koeppen
    ristina Köhler (Wiesbaden)

    anfred Kolbe
    orbert Königshofen
    r. Rolf Koschorrek
    artmut Koschyk
    homas Kossendey
    ichael Kretschmer
    unther Krichbaum
    r. Günter Krings
    r. Martina Krogmann
    r. Hermann Kues
    r. Karl Lamers (Heidelberg)

    ndreas G. Lämmel
    r. Norbert Lammert
    elmut Lamp
    atharina Landgraf
    r. Max Lehmer
    aul Lehrieder
    ngbert Liebing

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    (C (D usanne Kastner: gesordnungspunkt 4 und innen und Schriftführern entlichen Abstimmung des Auswärtigen Ausundesregierung zur Fortffneter deutscher Streitnterim Force in Lebanon 7 und 16/10240: abgegen gestimmt 451, mit Nein ngen 9. Die Beschluss men. tefan Müller r. Gerd Müller ildegard Müller ernd Neumann ichaela Noll r. Georg Nüßlein ranz Obermeier duard Oswald enning Otte ita Pawelski lrich Petzold r. Joachim Pfeiffer ibylle Pfeiffer eatrix Philipp onald Pofalla uprecht Polenz aniela Raab homas Rachel r. Peter Ramsauer eter Rauen ckhardt Rehberg atherina Reiche laus Riegert r. Heinz Riesenhuber ranz Romer ohannes Röring urt J. Rossmanith r. Norbert Röttgen r. Christian Ruck lbert Rupprecht eter Rzepka nita Schäfer ermann-Josef Scharf Vizepräsidentin Dr. h. c. Susanne Kastner Marion Seib Bernd Siebert Thomas Silberhorn Johannes Singhammer Jens Spahn Erika Steinbach Christian Freiherr von Stetten Gero Storjohann Andreas Storm Max Straubinger Thomas Strobl Lena Strothmann Michael Stübgen Hans Peter Thul Antje Tillmann Dr. Hans-Peter Uhl Arnold Vaatz Volkmar Uwe Vogel Andrea Astrid Voßhoff Gerhard Wächter Marco Wanderwitz Kai Wegner Marcus Weinberg Peter Weiß Gerald Weiß Ingo Wellenreuther Anette Widmann-Mauz Klaus-Peter Willsch Willy Wimmer Elisabeth Winkelmeier Becker Dagmar Wöhrl Wolfgang Zöller Willi Zylajew SPD Dr. Lale Akgün Gerd Andres Niels Annen Ingrid Arndt-Brauer Rainer Arnold Ernst Bahr Doris Barnett Dr. Hans-Peter Bartels Sören Bartol Sabine Bätzing Dirk Becker Uwe Beckmeyer Klaus Uwe Benneter Dr. Axel Berg Ute Berg Lothar Binding Volker Blumentritt Kurt Bodewig Clemens Bollen Gerd Bollmann Dr. Gerhard Botz Klaus Brandner Willi Brase Bernhard Brinkmann Edelgard Bulmahn Marco Bülow Ulla Burchardt Martin Burkert Dr. Michael Bürsch Christian Carstensen Marion Caspers-Merk D K M D G D S S H D P A E G R G D P S Ir G A D M K G A W W H B K A M N H R D G S G Ir F E K C L B J J J U D U C H A D W F K R N V A D J r. Herta Däubler-Gmelin arl Diller artin Dörmann r. Carl-Christian Dressel arrelt Duin etlef Dzembritzki ebastian Edathy iegmund Ehrmann ans Eichel r. h. c. Gernot Erler etra Ernstberger nnette Faße lke Ferner abriele Fograscher ainer Fornahl abriele Frechen agmar Freitag eter Friedrich igmar Gabriel is Gleicke ünter Gloser ngelika Graf ieter Grasedieck onika Griefahn erstin Griese abriele Groneberg chim Großmann olfgang Grotthaus olfgang Gunkel ans-Joachim Hacker ettina Hagedorn laus Hagemann lfred Hartenbach ichael Hartmann ina Hauer ubertus Heil olf Hempelmann r. Barbara Hendricks ustav Herzog tephan Hilsberg erd Höfer is Hoffmann rank Hofmann ike Hovermann laas Hübner hristel Humme othar Ibrügger runhilde Irber ohannes Jung osip Juratovic ohannes Kahrs lrich Kasparick r. h. c. Susanne Kastner lrich Kelber hristian Kleiminger ans-Ulrich Klose strid Klug r. Bärbel Kofler alter Kolbow ritz Rudolf Körper arin Kortmann olf Kramer icolette Kressl olker Kröning ngelika Krüger-Leißner r. Hans-Ulrich Krüger ürgen Kucharczyk H U D C C D W H G L C K H M P U D U M G F D T H H J J C D F D M S M G D C W R D K M M A A M O U S R D H C O O R S F D D R R W D J elga Kühn-Mengel te Kumpf r. Uwe Küster hristine Lambrecht hristian Lange r. Karl Lauterbach altraud Lehn elga Lopez abriele Lösekrug-Möller othar Mark aren Marks atja Mast ilde Mattheis arkus Meckel etra Merkel lrike Merten r. Matthias Miersch rsula Mogg arko Mühlstein esine Multhaupt ranz Müntefering r. Rolf Mützenich homas Oppermann olger Ortel einz Paula ohannes Pflug oachim Poß hristoph Pries r. Wilhelm Priesmeier lorian Pronold r. Sascha Raabe echthild Rawert teffen Reiche aik Reichel erold Reichenbach r. Carola Reimann hristel RiemannHanewinckel alter Riester ené Röspel r. Ernst Dieter Rossmann arin Roth ichael Roth arlene Rupprecht nton Schaaf xel Schäfer arianne Schieder tto Schily lla Schmidt ilvia Schmidt enate Schmidt r. Frank Schmidt einz Schmitt arsten Schneider laf Scholz ttmar Schreiner einhard Schultz wen Schulz rank Schwabe r. Angelica Schwall-Düren r. Martin Schwanholz olf Schwanitz ita Schwarzelühr-Sutter olfgang Spanier r. Margrit Spielmann örg-Otto Spiller D D A L R C D J D J J D J F J D H A P G G D L D A H D E D H U M F G M D B D K M V C B A E D D H K K B P U B T U S F M A J K W O (C (D r. Ditmar Staffelt ieter Steinecke ndreas Steppuhn udwig Stiegler olf Stöckel hristoph Strässer r. Peter Struck oachim Stünker r. Rainer Tabillion örg Tauss ella Teuchner r. h. c. Wolfgang Thierse örn Thießen ranz Thönnes örg Vogelsänger r. Marlies Volkmer edi Wegener ndreas Weigel etra Weis unter Weißgerber ert Weisskirchen r. Rainer Wend ydia Westrich r. Margrit Wetzel ndrea Wicklein eidemarie Wieczorek-Zeul r. Dieter Wiefelspütz ngelbert Wistuba r. Wolfgang Wodarg eidi Wright ta Zapf anfred Zöllmer DP udrun Kopp arkus Löning r. Rainer Stinner ÜNDNIS 90/ IE GRÜNEN erstin Andreae arieluise Beck olker Beck ornelia Behm irgitt Bender lexander Bonde kin Deligöz r. Thea Dückert r. Uschi Eid ans Josef Fell ai Gehring atrin Göring-Eckardt ritta Haßelmann riska Hinz lrike Höfken ärbel Höhn hilo Hoppe te Koczy ylvia Kotting-Uhl ritz Kuhn arkus Kurth nna Lührmann erzy Montag erstin Müller infried Nachtwei mid Nouripour Vizepräsidentin Dr. h. c. Susanne Kastner Ernst Kranz Dirk Manzewski Detlef Müller Detlef Parr Gisela Piltz Dr. Gesine Lötzsch Ulrich Maurer SPD Rüdiger Veit Waltraud Wolff FDP Jens Ackermann Dr. Karl Addicks Daniel Bahr Uwe Barth Rainer Brüderle Angelika Brunkhorst Ernst Burgbacher Patrick Döring Mechthild Dyckmans J F D D D C F C D D H D H (Beifall bei Abgeordneten der SPD Ich gebe das Wort der Ko FDP-Fraktion. (Beifall bei d Frau Präsidentin! Liebe Ko Es gibt nach wie vor einige Mandaten für den Sudan. Ich schweife und auch in großer Punkte hingewiesen. Denn es i dass wir nicht blauäugig sind, wicklung dort betrifft, und das auf uns zukommen wird. Bei aller Kritik, die ich vo aber auch, dass es keine Alte gibt. Beide Mandate – gerade örg Rohde rank Schäffler r. Konrad Schily r. Hermann Otto Solms r. Max Stadler arl-Ludwig Thiele lorian Toncar hristoph Waitz r. Claudia Winterstein r. Volker Wissing artfrid Wolff IE LINKE üseyin-Kenan Aydin D K W D P B E P V D D D F D der CDU/CSU und )





    (A) )


    (B) )


    (Hildesheim)


    (Wackernheim)


    (Tuchenbach)


    (Everswinkel)


    (Wiesloch)





    (A) )


    (B) )


    (Frankfurt)


    (Wolmirstedt)


Rede von Marina Schuster
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (FDP)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (FDP)

llegin Marina Schuster,

er FDP)

lleginnen und Kollegen!
kritische Punkte bei den
habe gestern ohne Um-
Deutlichkeit auf diese
st mir besonders wichtig,
was die politische Ent-
s wir uns klar sind, was

rgetragen habe, sehe ich
rnative zu den Einsätzen
das UNAMID-Mandat –

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(Saarbrücken)

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Eines dürfen wir nicht verke
chwierigen Zeiten stattfinden.
en, man hätte das Gröbste sch
ns zum Beispiel den Nord-
chauen, dann kann man zwar
icklungen stattgefunden habe

ürchtungen; diese hat auch
estern im Ausschuss geäußert
endum heranrückt, desto gefäh
erden. Viele Fragen sind noc

piel Fragen der Grenzziehung
lreichtum aufgeteilt werden

in Pulverfass. Wenn die Lage v
ann wird auch für die Solda
NAMID ihren Dienst tun, die

(D r. Peter Danckert abriele Hiller-Ohm önke Rix rtwin Runde wald Schurer DP arina Schuster ÜNDNIS 90/ IE GRÜNEN infried Hermann ans-Christian Ströbele iegend humanitär. Es ist telten Flüchtlingen einen er ist dieser Schutz nicht ist er auch sehr löchrig. nnen: Der Einsatz wird in Ich warne davor, zu glauon hinter sich. Wenn wir Süd-Friedensvertrag an sehen, dass einige Entn. Es gibt aber große Beder Herr Außenminister . Denn je näher das Referlicher wird die Situation h nicht geklärt, zum Beien und die Frage, wie der soll. Es ist nach wie vor or Ort gefährlicher wird, ten, die bei UNMIS und Situation gefährlicher. Brigitte Pothmer Claudia Roth Krista Sager Manuel Sarrazin Elisabeth Scharfenberg Christine Scheel Irmingard Schewe-Gerigk Dr. Gerhard Schick Rainder Steenblock Dr. Wolfgang Strengmann Kuhn Jürgen Trittin Wolfgang Wieland Josef Philip Winkler Nein SPD Gregor Amann Klaus Barthel Renate Gradistanac Dr. Reinhold Hemker Petra Hinz Jörg van Essen Ulrike Flach Otto Fricke Paul K. Friedhoff Dr. Edmund Peter Geisen Dr. Wolfgang Gerhardt Miriam Gruß Joachim Günther Heinz-Peter Haustein Elke Hoff Birgit Homburger Dr. Werner Hoyer Michael Kauch Dr. Heinrich L. Kolb Hellmut Königshaus Jürgen Koppelin Heinz Lanfermann Sibylle Laurischk Harald Leibrecht Horst Meierhofer Patrick Meinhardt Burkhardt Müller-Sönksen Dirk Niebel Hans-Joachim Otto D K D H E R S D W D K W L H C D U D K M J K M U (Cr. Dietmar Bartsch arin Binder r. Lothar Bisky eidrun Bluhm va Bulling-Schröter oland Claus evim Dağdelen r. Diether Dehm erner Dreibus r. Dagmar Enkelmann laus Ernst olfgang Gehrcke utz Heilmann ans-Kurt Hill ornelia Hirsch r. Barbara Höll lla Jelpke r. Lukrezia Jochimsen atja Kipping onika Knoche an Korte atrin Kunert ichael Leutert lla Lötzer Dr. Axel Troost Alexander Ulrich Jörn Wunderlich Sabine Zimmermann BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Peter Hettlich Dr. Anton Hofreiter Monika Lazar Dr. Harald Terpe fraktionslose Abgeordnete Henry Nitzsche Gert Winkelmeier Enthalten CDU/CSU Dr. Wolf Bauer Marina Schuster Deswegen ist es unsere oberste Pflicht, dem entgegenzuwirken, bei der Umsetzung der Wahlgesetze und der Schaffung organisatorischer Voraussetzungen mitzuhelfen, aber auch internationale Wahlbeobachter vorzubereiten. Hier ist die Bundesregierung gefragt. Hier ist sie gefordert, diesen Prozess in Gang zu bringen und zu unterstützen. Denn eines ist klar: Sicherheit für die Bevölkerung muss Hand in Hand mit politischen Initiativen gehen. Was den Aufbau von UNAMID betrifft – meine Vorrednerin hat es angesprochen –: Er ist wahrlich kein Ruhmesblatt für die internationale Gemeinschaft; er ist ein Armutszeugnis. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)





(A) )


(B) )


(Beifall bei Abgeordneten der FDP)


Viele fragen sich auch, warum es denn so lange dauert,
die erforderliche Zahl von 26 000 Soldaten und Polizis-
ten zusammenzubekommen. Ein Grund dafür sind
– Kollegin Irber hat dies schon angesprochen – die Be-
hinderungen der sudanesischen Regierung. Der andere
Grund ist, dass die einzelnen Länder nicht bereit sind,
Kontingente zu stellen. Das kratzt an der Glaubwürdig-
keit der Vereinten Nationen. Beides können wir nicht
länger hinnehmen. Auch hier sind Initiativen der Bun-
desregierung gefragt.

Noch viel wichtiger ist, dass wir aktiv werden, um
den politischen Prozess, den es noch nicht gibt, in Gang
zu setzen. Wo ist denn der Darfur-Darfur-Dialog? Das
Darfur Peace Agreement ist nicht tragfähig. Es stand von
Anfang an auf schwachen Füßen angesichts der Tatsa-
che, dass nur eine Rebellengruppe unterzeichnet hat.
Nach einer weiteren Zersplitterung haben wir es jetzt mit
20 bis 30 Rebellengruppen zu tun. Es ist zu fragen: Mit
welchen Gruppen muss verhandelt werden? Sind die
Gruppen überhaupt bereit, Vereinbarungen einzuhalten,
und in der Lage, diese Vereinbarungen durchzusetzen?
Für eine politische Lösung, die von der Bevölkerung, der
Regierung und den vielen Rebellengruppen akzeptiert
wird, läuft uns die Zeit davon. Umso wichtiger ist es,
dass die Bundesregierung tätig wird.

Wir haben heute im Ausschuss erfahren, dass die
Bundesregierung Gespräche führt, auch auf China ein-
wirkt. Das sind aber bei weitem nicht die einzigen Ge-
sprächspartner. In der jetzigen Situation ist es besonders
wichtig, die Nachbarländer und die anderen Staaten in
der Region einzubeziehen. Die unterschiedlichen Inte-
ressen müssen berücksichtigt werden. Die Bundesregie-
rung hat die Pflicht, in der internationalen Gemeinschaft
auf eine Lösung zu drängen und neue Initiativen anzu-
mahnen.

Als Parlamentarier haben wir das Recht, genau zu er-
fahren, wie und wo deutsches Personal eingesetzt wird.
Aus einem Brief war zu erfahren, dass acht Offiziere für
UNAMID eingesetzt werden sollen. Nach meinem
Kenntnisstand ist derzeit kein einziger vor Ort. Wenn wir
dem vorgelegten Antrag trotz der Kritikpunkte zustim-
men, dann müssen wir im Sinne unserer Soldaten aller-

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(C (D ings klipp und klar erfahren, welche weiteren Pläne die undesregierung hat, wie der Zeitplan aussieht und welhe eigenen Initiativen sie einbringen will. Diesbezügich sind einige Fragen offen. Der Herr Außenminister hat richtigerweise gesagt: eutschland ist im Sudan kein „Major Player“. Das darf ber keine Ausrede dafür sein, dass wir nicht alle Hebel n Bewegung setzen. Sonst wird die Situation noch chlimmer. Der gesamte Sudan würde uns auf die Füße allen, und wir würden einen Flächenbrand noch größeen Ausmaßes erleben. Das müssen wir verhindern. Wir üssen die Bundesregierung in die Verantwortung und n die Pflicht nehmen. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Dr. h.c. Susanne Kastner


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (None)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich muss Ihnen das

    erichtigte Ergebnis der namentlichen Abstimmung
    itteilen – das war vorhin für mich nicht gut lesbar –:

    bgegebene Stimmen 567. Mit Ja haben gestimmt 451,
    it Nein haben gestimmt 107, Enthaltungen 9. Die Be-

    chlussempfehlung ist damit angenommen.1)

    Jetzt gebe ich das Wort der Kollegin Anke Eymer,
    DU/CSU-Fraktion.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)