Rede:
ID1602305200

insert_comment

Metadaten
  • sort_by_alphaVokabular
    Vokabeln: 7
    1. Nächste: 1
    2. Rednerin: 1
    3. ist: 1
    4. die: 1
    5. Kollegin: 1
    6. Antje: 1
    7. Tillmann,CDU/CSU-Fraktion.\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 16/23 Krista Sager (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Peter Struck (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bodo Ramelow (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Renate Künast (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Peter Ramsauer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Dr. Andreas Pinkwart, Minister (Nordrhein-Westfalen) . . . . . . . . . . . . . . . . Fritz Rudolf Körper (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . Inge Höger-Neuling (DIE LINKE) . . . . . . . . Krista Sager (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Norbert Röttgen (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 15: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Stärkung der Rückgewinnungshilfe und der Vermögensabschöpfung bei Straftaten (Drucksache 16/700) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Brigitte Zypries, Bundesministerin BMJ . . . . Jörg van Essen (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Siegfried Kauder (Villingen-Schwenningen) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sevim Dagdelen (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Dr. Peter Danckert (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 16: 1754 A 1756 A 1758 B 1761 B 1763 D 1765 C 1766 C 1768 C 1769 D 1771 A 1787 B 1787 C 1788 B 1789 A 1790 C 1791 A Deutscher B Stenografisch 23. Sitz Berlin, Freitag, den I n h a l Tagesordnungspunkt 14: a) Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und der SPD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 22, 23, 33, 52, 72, 73, 74, 74 a, 75, 84, 85, 87 c, 91 a, 91 b, 93, 98, 104 a, 104 b, 105, 107, 109, 125 a, 125 b, 125 c, 143 c) (Drucksache 16/813) . . . . . . . . . . . . . . . . . b) Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und der SPD eingebrachten Entwurfs eines Föderalismusreform- Begleitgesetzes (Drucksache 16/814) . . . . . . . . . . . . . . . . . Volker Kauder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Ernst Burgbacher (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . D M A D V D D D A 1749 A 1749 A 1749 D 1752 D Dr. Guido Westerwelle (FDP) . . . . . . . . . . . . Klaus Uwe Benneter (SPD) . . . . . . . . . . . . . . 1773 A 1774 C undestag er Bericht ung 10. März 2006 t : r. Reinhard Loske (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klaus Uwe Benneter (SPD) . . . . . . . . . . . . ichael Grosse-Brömer (CDU/CSU) . . . . . . xel Schäfer (Bochum) (SPD) . . . . . . . . . . . r. Hans-Peter Friedrich (Hof) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . olker Kröning (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Friedbert Pflüger (CDU/CSU) . . . . . . . . . r. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . r. Friedbert Pflüger (CDU/CSU) . . . . . . . . . ntje Tillmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 1776 B 1777 B 1778 A 1779 C 1781 B 1782 B 1784 A 1785 B 1785 C 1786 A Erste Beratung des von den Abgeordneten Hans-Joachim Otto (Frankfurt), Christoph II Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 23. Sitzung. Berlin, Freitag, den 10. März 2006 Waitz, Dr. Claudia Winterstein, weiteren Ab- geordneten und der Fraktion der FDP einge- brachten Entwurfs eines Gesetzes zur Ände- rung des Grundgesetzes (Staatsziel Kultur) (Drucksache 16/387) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rüstungskontrolle und Nichtweiterverbrei- tung heranführen (Drucksache 16/834) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Alexander Ulrich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg 1791 D 1800 A 1800 B Hans-Joachim Otto (Frankfurt) (FDP) . . . . . . Wolfgang Börnsen (Bönstrup) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gitta Connemann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Dr. Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE) . . . . . . Siegmund Ehrmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . Kai Boris Gehring (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dorothee Bär (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Hans-Joachim Otto (Frankfurt) (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Monika Griefahn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 17: Antrag der Abgeordneten Dr. Norman Paech, Alexander Ulrich, Paul Schäfer (Köln), weite- rer Abgeordneter und der Fraktion der LINKEN: Abzug der Atomwaffen aus Deutschland (Drucksache 16/448) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 10: Antrag der Abgeordneten Winfried Nachtwei, Jürgen Trittin, Marieluise Beck (Bremen), weiterer Abgeordneter und der Fraktion des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN: Abrüs- tung der taktischen Atomwaffen vorantrei- ben – US-Atomwaffen aus Deutschland und Europa vollständig abziehen (Drucksache 16/819) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 11: Antrag der Abgeordneten Jürgen Trittin, Winfried Nachtwei, Volker Beck (Köln), wei- terer Abgeordneter und der Fraktion des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN: Nukle- aren Dammbruch verhindern – Indien an das Regime zur nuklearen Abrüstung, E D J T A J o S F ( K C U R D N A L A Z E R s p J A A 1792 A 1792 C 1793 C 1794 D 1795 C 1796 B 1797 B 1798 A 1798 C 1799 D 1799 D (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lke Hoff (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Rolf Mützenich (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . ürgen Trittin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 18: ntrag der Abgeordneten Krista Sager, Hans- osef Fell, Kai Boris Gehring, weiterer Abge- rdneter und der Fraktion des BÜNDNIS- ES 90/DIE GRÜNEN: Zukunftsfähige orschung in Europa stärken Drucksache 16/710) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . rista Sager (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . arsten Müller (Braunschweig) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . we Barth (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ené Röspel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hans-Josef Fell (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Petra Sitte (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . ächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nlage 1 iste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . nlage 2 u Protokoll gegebene Rede zur Beratung des ntwurfs eines Gesetzes zur Stärkung der ückgewinnungshilfe und der Vermögensab- chöpfung bei Straftaten (Tagesordnungs- unkt 15) erzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nlage 3 mtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1801 A 1803 A 1804 B 1806 A 1807 A 1807 A 1808 A 1810 A 1811 B 1812 B 1813 C 1814 D 1815 A 1816 A 1816 C Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 23. Sitzung. Berlin, Freitag, den 10. März 2006 1749 (A) ) (B) ) 23. Sitz Berlin, Freitag, den Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 23. Sitzung. Berlin, Freitag, den 10. März 2006 1815 (A) ) (B) ) sammlung des EuroparatesKrichbaum, Gunther CDU/CSU 10.03.2006 * für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver- Koschyk, Hartmut CDU/CSU 10.03.2006 Kramer, Rolf SPD 10.03.2006 Heidemarie Anlage 1 Liste der entschuldigt Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Andreae, Kerstin BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10.03.2006 Albach, Peter CDU/CSU 10.03.2006 Amann, Gregor SPD 10.03.2006 Andres, Gerd SPD 10.03.2006 Bätzing, Sabine SPD 10.03.2006 Binninger, Clemens CDU/CSU 10.03.2006 Bismarck, Carl Eduard von CDU/CSU 10.03.2006 Dr. Botz, Gerhard SPD 10.03.2006 Dr. Dückert, Thea BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10.03.2006 Evers-Meyer, Karin SPD 10.03.2006 Fograscher, Gabriele SPD 10.03.2006 Freitag, Dagmar SPD 10.03.2006 Gehrcke, Wolfgang DIE LINKE 10.03.2006 Dr. Geisen, Edmund FDP 10.03.2006 Gleicke, Iris SPD 10.03.2006 Granold, Ute CDU/CSU 10.03.2006 Heinen, Ursula CDU/CSU 10.03.2006 Hilsberg, Stephan SPD 10.03.2006 Homburger, Birgit FDP 10.03.2006 Jung (Konstanz), Andreas CDU/CSU 10.03.2006 Kortmann, Karin SPD 10.03.2006 K L L L L M M M P R R R D S S S S S U W A (C (D Anlagen zum Stenografischen Bericht en Abgeordneten unert, Katrin DIE LINKE 10.03.2006 ange (Backnang), Christian SPD 10.03.2006 aurischk, Sibylle FDP 10.03.2006 eutheusser- Schnarrenberger, Sabine FDP 10.03.2006 ips, Patricia CDU/CSU 10.03.2006 ogg, Ursula SPD 10.03.2006 üller (Köln), Kerstin BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10.03.2006 üller-Sönksen, Burkhardt FDP 10.03.2006* flug, Johannes SPD 10.03.2006 achel, Thomas CDU/CSU 10.03.2006 omer, Franz CDU/CSU 10.03.2006 oth (Esslingen), Karin SPD 10.03.2006 r. Schwall-Düren, Angelica SPD 10.03.2006 chwarzelühr-Sutter, Rita SPD 10.03.2006 eehofer, Horst CDU/CSU 10.03.2006 inghammer, Johannes CDU/CSU 10.03.2006 teppuhn, Andreas SPD 10.03.2006 tünker, Joachim SPD 10.03.2006 lrich, Alexander DIE LINKE 10.03.2006 ieczorek-Zeul, SPD 10.03.2006 bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich 1816 Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 23. Sitzung. Berlin, Freitag, den 10. März 2006 (A) ) (B) ) Anlage 2 Zu Protokoll gegebene Rede zur Beratung des Entwurfs eines Gesetzes zur Stärkung der Rückgewinnungshilfe und der Vermögensabschöpfung bei Straftaten (Tages- ordnungspunkt 15) Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Der heute zu beratende Gesetzentwurf ist zu begrüßen. Mit ihm soll zweierlei erreicht werden: Erstens. Finanziell geschädigte Opfer von Straftaten sollen besser gestellt werden bei der Geltendmachung ihrer Ersatzansprüche. Zweitens. Das durch eine Straftat erlangte Vermögen fällt dem Staat zu, wenn das Opfer eines verurteilten Straftäters seine Ansprüche nicht innerhalb einer Drei- Jahres-Frist verfolgt hat. Dahinter steht die Idee, dass Straftaten sich nicht lohnen dürfen: „Crime does not pay!“ Der Gesetzentwurf regelt also im Wesentlichen die Frage, wie mit kriminellen Gewinnen umgegangen wird und wem sie unter welchen Umständen zustehen. Schon nach dem geltenden Recht der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung ist es möglich, den aus einer Straftat erlangten wirtschaftlichen Vorteil – zum Beispiel den aus einem Betrug erlangten Gewinn – beim Beschul- digten sicherzustellen. Der vorliegende Entwurf dient der Verbesserung der bestehenden und in der Praxis oft verwendeten Instrumentarien. Denn bisher konnte nicht ausgeschlossen werden, dass kriminelle Gewinne an die beschuldigte oder gar schon verurteilte Person wieder herausgegeben werden mussten. Zurzeit kann der Staat keinen Zugriff auf das Vermö- gen nehmen, solange den Geschädigten der Straftat Er- satzansprüche zustehen. Sind die Opfer der Straftat je- doch unbekannt oder verfolgen sie ihre Ansprüche gar nicht, sperren sie doch eine Vermögensabschöpfung durch den Staat. Ihr vermeintlicher Schutz wird zum Vorteil für Kriminelle. Das nur vorläufig sichergestellte Vermögen muss dem Täter spätestens drei Monate nach der Verurteilung zurückgegeben werden, obwohl rechts- kräftig feststeht, dass es sich um kriminell erlangtes Ver- mögen handelt. Was soll sich durch den Gesetzentwurf verändern? Der aus einer Straftat resultierende wirtschaftliche Ge- winn darf jetzt länger sichergestellt werden: Zunächst kann das Vermögen wie nach geltendem Recht für sechs Monate sichergestellt werden. Dieser Zeitraum soll künftig nicht mehr um drei, sondern – bei Vorliegen be- stimmter Tatsachen, die den Tatverdacht begründen – um sechs Monate verlängert werden können. Und nur wenn dringende Gründe vorliegen, darf die Maßnahme länger als zwölf Monate aufrechterhalten werden. Die Geschädigten haben zur Geltendmachung ihrer Ansprüche und zum Betreiben der Zwangsvollstreckung in das sichergestellte Vermögen drei Jahre Zeit. Diese Frist beginnt ab dem Zeitpunkt der Verurteilung des Tä- ters im Strafverfahren zu laufen. i a l d v D d g s g r e i d R z R t S A g G n m V P t (C (D Damit die Opfer einer Straftat aber auch tatsächlich hre Ansprüche geltend machen können, soll die Staats- nwaltschaft im elektronischen Bundesanzeiger mittei- en, dass Sicherungsmaßnahmen gegen das Vermögen es Beschuldigten ergangen sind. Wenn Geschädigte die Drei-Jahres-Frist ungenutzt erstreichen lassen, fällt das Vermögen nun an den Staat. ieser so genannte Auffangrechtserwerb des Staates ist as Herzstück des Gesetzentwurfs und schließt die im eltenden Recht bestehende Lücke. Die Ergänzung der Vorschriften über die Zwangsvoll- treckung des Verletzten in die vorläufig gesicherten Ge- enstände und die Ausdehnung der Frist für die Auf- echterhaltung der vorläufigen Sicherungsmaßnahmen rleichtern den Opfern von Straftaten die Durchsetzung hrer Ansprüche. Die genannten Änderungen tragen den Bedürfnissen er Praxis und den Bedürfnissen der Verbrechensopfer echnung. Vereinzelt vorgebrachte Einwände gegen ein- elne Bestimmungen des Gesetzes werden wir im echtsausschuss prüfen und gegebenenfalls berücksich- igen. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Gesetz zum chluss von allen Fraktionen mitgetragen werden wird. nlage 3 Amtliche Mitteilungen Der Vorsitzende des folgenden Ausschusses hat mit- eteilt, dass der Ausschuss gemäß § 80 Abs. 3 Satz 2 der eschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den achstehenden Vorlagen absieht: Finanzausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Unterrichtung durch die Bundesregierung über die ak- tualisierten Stabilitäts- und Konvergenzprogramme 2004 der EU-Mitgliedstaaten – Drucksachen 15/5600, 16/480 Nr. 1.8 – – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung über die Auswirkungen des Alkopopsteuergesetzes auf den Alkoholkonsum von Jugendlichen unter 18 Jahren sowie die Marktentwick- lung von Alkopops und vergleichbaren Getränken – Drucksachen 15/5929, 16/480 Nr. 1.14 – – Unterrichtung durch die Bundesregierung zu der Unterrichtung über die aktualisierten Stabilitäts- und Konvergenzprogramme 2004 der EU-Mitgliedstaa- ten – Drucksache 15/5600 – Nachtrag und Aktualisierung – Drucksachen 15/5961, 16/612 Nr. 1.1 – Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben itgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden EU- orlagen bzw. Unterrichtungen durch das Europäische arlament zur Kenntnis genommen oder von einer Bera- ung abgesehen hat. Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 23. Sitzung. Berlin, Freitag, den 10. März 2006 1817 (A) (C) (B) ) Innenausschuss Drucksache 16/150 Nr. 1.26 Drucksache 16/150 Nr. 1.27 Drucksache 16/150 Nr. 1.28 Drucksache 16/150 Nr. 1.29 Drucksache 16/150 Nr. 1.31 Drucksache 16/150 Nr. 1.35 Drucksache 16/150 Nr. 1.49 Drucksache 16/150 Nr. 2.10 Drucksache 16/150 Nr. 2.21 Drucksache 16/150 Nr. 2.22 Drucksache 16/150 Nr. 2.23 Drucksache 16/150 Nr. 2.30 Drucksache 16/150 Nr. 2.75 Drucksache 16/150 Nr. 2.79 Drucksache 16/150 Nr. 2.92 Drucksache 16/150 Nr. 2.149 Drucksache 16/150 Nr. 2.154 Drucksache 16/150 Nr. 2.45 Drucksache 16/150 Nr. 2.46 Drucksache 16/150 Nr. 2.50 Drucksache 16/150 Nr. 2.51 Drucksache 16/150 Nr. 2.58 Drucksache 16/150 Nr. 2.59 Drucksache 16/150 Nr. 2.61 Drucksache 16/150 Nr. 2.66 Drucksache 16/150 Nr. 2.70 Drucksache 16/150 Nr. 2.76 Drucksache 16/150 Nr. 2.82 Drucksache 16/150 Nr. 2.117 Drucksache 16/150 Nr. 2.183 Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Drucksache 16/150 Nr. 2.171 Drucksache 16/150 Nr. 2.167 Drucksache 16/150 Nr. 2.235 Drucksache 16/288 Nr. 1.2 Drucksache 16/288 Nr. 2.22 Drucksache 16/288 Nr. 2.38 Rechtsausschuss Drucksache 16/150 Nr. 2.203 Drucksache 16/629 Nr. 2.9 Drucksache 16/629 Nr. 2.10 Finanzausschuss Drucksache 16/419 Nr. 1.5 Drucksache 16/419 Nr. 2.33 Drucksache 16/419 Nr. 2.36 Drucksache 16/419 Nr. 2.39 Drucksache 16/419 Nr. 2.53 Drucksache 16/419 Nr. 2.63 Drucksache 16/419 Nr. 2.66 Drucksache 16/481 Nr. 1.10 Haushaltsausschuss Drucksache 16/150 Nr. 2.17 Drucksache 16/150 Nr. 2.54 Drucksache 16/150 Nr. 2.155 Drucksache 16/150 Nr. 2.173 Drucksache 16/150 Nr. 2.221 Drucksache 16/419 Nr. 2.54 Ausschuss für Wirtschaft und Technologie Drucksache 16/150 Nr. 1.4 Drucksache 16/150 Nr. 1.19 Drucksache 16/150 Nr. 2.14 Drucksache 16/150 Nr. 2.16 Drucksache 16/150 Nr. 2.36 (D Drucksache 16/150 Nr. 2.231 Drucksache 16/150 Nr. 2.262 Drucksache 16/288 Nr. 2.9 Drucksache 16/419 Nr. 2.5 Drucksache 16/419 Nr. 2.31 Drucksache 16/419 Nr. 2.47 Drucksache 16/419 Nr. 2.49 Drucksache 16/481 Nr. 1.7 Ausschuss für Arbeit und Soziales Drucksache 16/150 Nr. 1.5 Drucksache 16/150 Nr. 2.26 Drucksache 16/150 Nr. 2.111 Drucksache 16/150 Nr. 2.250 Ausschuss für Gesundheit Drucksache 16/419 Nr. 2.11 Drucksache 16/419 Nr. 2.12 Drucksache 16/419 Nr. 2.38 Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Drucksache 16/150 Nr. 2.102 Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Drucksache 16/150 Nr. 2.93 Drucksache 16/150 Nr. 2.95 Drucksache 16/150 Nr. 2.180 Ausschuss für Kultur und Medien Drucksache 16/150 Nr. 2.224 23. Sitzung Berlin, Freitag, den 10. März 2006 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2 Anlage 3
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. Friedbert Pflüger


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Frau Kollegin, das ist eine nationale Aufgabe. Wir

    lle müssen daran mitarbeiten, das Verständnis dafür zu
    ecken und zu stärken. Allerdings kommt es dafür sehr

    uf die Töne und die Politik in Berlin selbst an. Die Ber-
    iner können eben nicht bloß die Hand aufhalten, wie es
    er Senat tut und wie es zum Beispiel Herr Wowereit ge-
    an hat.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Widerspruch bei Abgeordneten der LINKEN)


    Sie haben mich herausgefordert mit dieser Kurzinter-
    ention. Dann müssen Sie auch erdulden, wenn ich
    eine Meinung dazu sage. –


    (Dr. Guido Westerwelle [FDP]: Gut, dass wir heute noch ein bisschen Wahlkampf bekommen! Ich hätte es ja vermisst!)


    err Wowereit hat gesagt: Im Jahr 2015 werden alle un-
    ere Finanzprobleme beseitigt sein; denn der Bund muss
    a bezahlen laut dem Bundesverfassungsgerichtsurteil.
    ch unterstütze ausdrücklich, dass das Bundesverfas-
    ungsgericht angerufen worden ist, um ein Normenkon-
    rollverfahren durchzuführen.


    (Dr. Guido Westerwelle [FDP]: Ich möchte noch etwas zu Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg sagen!)


    Ich glaube, dass vom Bund mehr für Berlin getan
    erden muss. Frau Kollegin, ich glaube aber auch, dass

    s dringend notwendig ist, dass Berlin auch seine Bei-
    räge leistet. Solange Rot-Rot die Stadt regiert, wird die
    ereitschaft anderer, Berlin zu helfen, relativ gering aus-

    allen.


    (Beifall bei der CDU/CSU – Dr. Guido Westerwelle [FDP]: Die Regierung ist aus dem Häuschen! – Zurufe von den LINKEN)







    (A) )



    (B) )



Rede von Dr. h.c. Susanne Kastner
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

Nächste Rednerin ist die Kollegin Antje Tillmann,

CDU/CSU-Fraktion.


(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Antje Tillmann


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kol-

    legen! Der einen Gruppe von Rednern geht das Födera-
    lismusgesetz zu weit, der anderen Gruppe, der Opposi-
    tion, geht es nicht weit genug, was bei mir klar den
    Eindruck erweckt, dass wir mit dieser Reform genau
    richtig liegen, nämlich exakt in der Mitte dessen, was
    hinsichtlich der Zuständigkeitsverteilung zwischen dem
    Bund und den Ländern machbar war.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)


    Bei dem Punkt, die Kommunen vor kostenträchtigen
    Gesetzen zu schützen, indem wir dem Bund durch
    Art. 84 GG versagen, dass er Aufgaben an die Kommu-
    nen übergeben kann, liegen wir absolut richtig. Lieber
    Kollege Burgbacher, er konnte das auch bisher nicht
    ohne die Zustimmung der Länder. Bisher war es aber so,
    dass die Länder dem Bund finanzielle Erstattungen ab-
    gehandelt und diese nicht in jedem Fall an die Kommu-
    nen weitergeleitet haben. So wird es künftig nicht mehr
    gehen. Über die Landesverfassung wird das Konnexi-
    tätsprinzip für die Kommunen eingeführt. Diesen ent-
    scheidenden Schritt können wir mit dieser Föderalismus-
    kommission erreichen, wenn wir dem zustimmen.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie des Abg. Volker Kröning [SPD])


    Wir liegen mit unseren Regelungen bezüglich des
    nationalen Stabilitätspakts absolut richtig, indem wir
    die Verantwortung für die Verschuldung des Gesamt-
    staatshaushaltes auf den Bund und die Länder verteilen.
    Erstmalig können wir die Verantwortung der Länder, die
    sich bereit erklärt haben, bei Nichteinhaltung des Defi-
    zitkriteriums einen Teil der Haftungssumme zu bezah-
    len, mit in die Verfassung aufnehmen. Das ist ein guter
    Schritt hin zur Haushaltskonsolidierung. Liebe Kollegen
    der Linken, das nützt gerade den neuen Ländern, die sich
    Mühe geben, ihre eigenen Landeshaushalte in Ordnung
    zu bringen, weil sie die Solidarität der anderen ansonsten
    überstrapazieren und die Kosten, die andere verursa-
    chen, mittragen müssten.

    Wir sind absolut auf dem richtigen Weg, wenn wir die
    Finanzverwaltungen vereinheitlichen. Allein 15 Mil-
    liarden Euro Umsatzsteuer können wir heben, wenn es
    uns gelingen würde, ein bundeseinheitliches Verfahren
    bei der Finanzverwaltung einzuführen. Wir werden das
    mit dem Föderalismusreform-Begleitgesetz und der Än-
    derung des Finanzverwaltungsgesetzes tun. Ich bin mir
    sicher, dass diese 15 Milliarden Euro, die uns durch den
    Umsatzsteuerbetrug verloren gehen, erheblich besser in
    Bildung oder Forschung eingesetzt werden könnten. Mit
    diesem Gesetz haben wir die Möglichkeit dazu.

    s
    s
    s
    L
    d
    g
    h

    d
    s
    m

    I
    w
    u



    b
    d
    d
    2
    H
    s
    n
    v

    k
    m
    d
    n
    a
    n
    d
    c
    ü
    v
    z
    t
    e
    v
    z
    g
    t

    d
    l
    p
    n

    (C (D (Beifall bei der CDU/CSU sowie des Abg. Volker Kröning [SPD])


    Wir übertragen die Gemeinschaftsaufgabe Hoch-
    chulbau zum Teil in die Kompetenz der Länder. Hin-
    ichtlich der überregionalen Mittel bleibt der Bund zu-
    tändig. Diese 700 Millionen Euro übertragen wir an die
    andtage. Liebe Kollegen, ich bin etwas erschrocken
    arüber, wie Sie mit den Kollegen in den Landtagen um-
    ehen. Die Aussage, dass all das, was wir tun, von Weis-
    eit geprägt ist, mag ich ja noch unterstützen,


    (Dr. Guido Westerwelle [FDP]: Na, ich nicht!)


    ass Sie die Landtagskollegen aber so behandeln, als
    eien das alles unverantwortliche Deppen, kann ich nicht
    ittragen.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD und des Abg. Dr. Guido Westerwelle [FDP])


    ch glaube, dass die Landtagsabgeordneten sehr verant-
    ortungsbewusst mit ihren Bürgerinnen und Bürgern
    mgehen.


    (Dr. Guido Westerwelle [FDP]: Jedenfalls die der FDP!)


    Auch die der FDP.


    (Dr. Guido Westerwelle [FDP]: Nein, „jedenfalls die der FDP“!)


    Aufgrund der Erfahrungen mit dem Solidarpakt II ha-
    en wir natürlich dafür gesorgt, dass uns für den Fall,
    ass diese Mittel nicht ordnungsgemäß eingesetzt wer-
    en, diesmal Sanktionen zur Verfügung stehen. Bis
    013 ist die investive Zweckbindung im Bereich des
    ochschulbaus sichergestellt und auch nach 2013 be-

    teht die Verpflichtung, diese Mittel für investive Maß-
    ahmen zur Verfügung zu stellen. Wir werden das selbst-
    erständlich kontrollieren.

    An dieser Stelle hätte ich Frau Sager sehr gerne er-
    lärt, warum sie Unrecht hat, wenn sie sagt, dass es nicht
    ehr möglich ist, dass der Bund die Länder in der Bil-

    ung unterstützt. Sie sagt, durch die Streichung der Fi-
    anzhilfen sei es nicht mehr möglich, dass sich der Bund
    n Länderaufgaben beteiligt. – Das stimmt so einfach
    icht; denn in unserer Verfassung ist vorgesehen, dass
    ie Aufgaben von Bund und Ländern mit den erforderli-
    hen finanziellen Einnahmen unterlegt werden. Es ist
    berhaupt kein Problem, das Finanzausgleichsgesetz zu
    erändern und den Ländern mehr Umsatzsteuerpunkte
    ukommen zu lassen. Aber damit sind wir als Bundes-
    agsabgeordnete in der Verpflichtung, zu überprüfen, ob
    s wirklich stimmt, dass der Bund für seine Aufgaben
    iel zu viel Geld erhält und die Länder für ihre Aufgaben
    u wenig Geld bekommen. Wir als Bundespolitiker tra-
    en die Verantwortung für den Bundeshaushalt. Ihr soll-
    en wir uns stellen.

    Das Einzige, was durch die Streichung im Art. 104 a
    es Grundgesetzes bei den Finanzhilfen nicht mehr mög-
    ich ist, sind kurzfristige Programme, die der Bildungs-
    olitik gar nicht angemessen sind; denn wir sind uns ei-
    ig, dass Bildungspolitik eine langfristige Aufgabe ist.






    (A) )



    (B) )


    Antje Tillmann
    Beim Finanzausgleichsgesetz sollten wir gemeinsam
    überprüfen, wer tatsächlich zu viel Steuereinnahmen aus
    dem Umsatzsteueraufkommen erhält: die Länder oder
    wir.


    (Volker Kröning [SPD]: Oder zu wenig!)


    Gegebenenfalls muss man bei beiden auf Haushaltsdis-
    ziplin und vielleicht auch auf die richtige Schwerpunkt-
    setzung achten.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)


    Der Blick auf den Haushalt und die Haushaltsdis-
    ziplin hilft gerade den neuen Ländern. Ich bin sehr froh,
    dass sich die Föderalismuskommission ausdrücklich
    zum Solidarpakt II bekannt hat. Aber ich sage auch: Je
    schlechter die Haushaltssituation des Bundes wird, umso
    größer ist natürlich die Gefahr, dass wir als Bund die
    51 Milliarden Euro, die bis 2019 fließen sollen, nicht zur
    Verfügung stellen können. Deshalb ist es im eindeutigen
    Interesse der neuen Länder, auf die Haushaltsdisziplin
    des Bundes zu achten. Wir brauchen den Solidarpakt II.
    Wir brauchen diese Sicherheit. Deshalb brauchen wir
    konsolidierte Haushalte, sowohl im Bund als auch bei
    den Ländern.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)


    Gegen diese Reform sind mehrfach Bedenken geäu-
    ßert worden. Wer an den Beratungen der letzten Jahre
    teilgenommen hat, der weiß, dass dies ein sehr ausge-
    klüngeltes System –


    (Klaus Uwe Benneter [SPD]: Nicht „ausgeklüngelt“, ausgeklügelt!)


    – ausgeklügelt – der Berücksichtigung der Interessen
    von Bund, Ländern, Kommunen und Bürgern ist. Jeder,
    der Änderungswünsche hat, soll diese selbstverständlich
    vortragen. Wir nicken diese Reform nicht einfach ab.
    Aber jeder muss sich auch die Frage stellen, ob sein per-
    sönliches Anliegen, das er zu Recht vorbringt, tatsäch-
    lich dazu geeignet ist, die Gesamtreform scheitern zu
    lassen. Wir werden das aus den genannten Gründen nicht
    tun.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)