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ID1600509400

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    10. CDU/SU-Fraktion.\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 16/5 Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE) . . . . . . . 200 A Antrag der Abgeordneten Cornelia Behm, Dr. Thea Dückert, Ulrike Höfken, weiterer Abge- ordneter und der Fraktion des BÜNDNIS- SES 90/DIE GRÜNEN: Hongkong als Zwi- schenschritt einer fairen und entwicklungs- orientierten Welthandelsrunde (Drucksache 16/86) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rainer Brüderle (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ludwig Stiegler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Oskar Lafontaine (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Dr. Thea Dückert (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Reinhard Loske (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulrich Kelber (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marie-Luise Dött (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ina Lenke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nicolette Kressl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jörn Wunderlich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Johannes Singhammer (CDU/CSU) . . . . . . . Sibylle Laurischk (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . 173 D 174 A 177 C 180 B 182 C 185 A 201 C 203 D 205 C 207 C 209 C 210 C 212 A 213 A 214 C 215 D Deutscher B Stenografisch 5. Sitzu Berlin, Donnerstag, den I n h a l Glückwünsche zum Geburtstag des Abgeord- neten Dr. Heinz Riesenhuber und der Abge- ordneten Dr. Petra Sitte . . . . . . . . . . . . . . . . . Begrüßung des neuen Abgeordneten Hermann Josef Scharf . . . . . . . . . . . . . . . . . Abwicklung der Tagesordnung . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 1: Fortsetzung der Aussprache zur Regierungs- erklärung der Bundeskanzlerin . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 2: A T ( A D b b ( S M K 173 A 173 B 173 C 173 D Laurenz Meyer (Hamm) (CDU/CSU) . . . . . . Dr. Rainer Wend (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 B 189 A undestag er Bericht ng 1. Dezember 2005 t : Dirk Niebel (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nnette Faße (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 4 in Verbindung mit Tagesordnungspunkt 1): ntrag der Fraktion des BÜNDNISSES 90/ IE GRÜNEN: Den Klimawandel wirksam ekämpfen – Deutschland muss Vorreiter leiben Drucksache 16/59) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . igmar Gabriel, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit . . . . . . ichael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . atherina Reiche (Potsdam) (CDU/CSU) . . . 190 D 191 B 192 C 192 C 196 A 198 A Christel Humme (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Diana Golze (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 216 D 218 C II Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 5. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 1. Dezember 2005 Tagesordnungspunkt 5 (in Verbindung mit Tagesordnungspunkt 1): a) Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und der SPD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Beschrän- kung der Verlustverrechnung im Zu- sammenhang mit Steuerstundungsmo- dellen (Drucksache 16/107) . . . . . . . . . . . . . . . . . b) Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und der SPD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Abschaf- fung der Eigenheimzulage (Drucksache 16/108) . . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 3: Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und der SPD eingebrachten Ent- wurfs eines Gesetzes zum Einstieg in ein steuerliches Sofortprogramm (Drucksache 16/105) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 4: Antrag der Abgeordneten Oskar Lafontaine, Dr. Barbara Höll, Dr. Axel Troost und der Fraktion der LINKEN: Hedgefondszulas- sung zurücknehmen (Drucksache 16/113) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Peer Steinbrück, Bundesminister der Finanzen Dr. Hermann Otto Solms (FDP) . . . . . . . . . . . Dr. Michael Meister (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Dr. Barbara Höll (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Christine Scheel (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Joachim Poß (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hermann Otto Solms (FDP) . . . . . . . . Dr. Axel Troost (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Steffen Kampeter (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Anja Hajduk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Bartholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung . . . . . . . . . . . . . . . Cornelia Pieper (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jörg Tauss (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Petra Sitte (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . K R I D T ( a b U D W D B E H A Z ( A D F c ( H H W D U U 219 B 219 C 219 C 219 D 219 D 224 C 227 B 230 B 231 C 233 B 234 B 236 A 237 A 238 D 240 A 241 D 243 D 245 D 247 B rista Sager (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ené Röspel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lse Aigner (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Ernst Dieter Rossmann (SPD) . . . . . . . . . agesordnungspunkt 6 in Verbindung mit Tagesordnungspunkt 1): ) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über den Ausgleich von Arbeitgeber- aufwendungen und zur Änderung wei- terer Gesetze (Drucksache 16/39) . . . . . . . . . . . . . . . . . ) Erste Beratung des vom Bundesrat einge- brachten Entwurfs eines Gesetzes über den Arbeitgeberausgleich bei Fortzah- lung des Arbeitsentgelts im Fall von Krankheit und Mutterschaft (Lohnfort- zahlungsausgleichsgesetz) (Drucksache 16/46) . . . . . . . . . . . . . . . . . lla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aniel Bahr (Münster) (FDP) . . . . . . . . . . . . olfgang Zöller (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . r. Martina Bunge (DIE LINKE) . . . . . . . . . irgitt Bender (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lke Ferner (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Daniel Bahr (Münster) (FDP) . . . . . . . . . einz Lanfermann (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . nnette Widmann-Mauz (CDU/CSU) . . . . . . usatztagesordnungspunkt 7 in Verbindung mit Tagesordnungspunkt 1): ntrag der Fraktion des BÜNDNISSES 90/ IE GRÜNEN: Konsequenzen aus den leischskandalen: Umfassende Verbrau- herinformation und bessere Kontrollen Drucksache 16/111) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . orst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz . . . ans-Michael Goldmann (FDP) . . . . . . . . . . altraud Wolff (Wolmirstedt) (SPD) . . . . . . r. Kirsten Tackmann (DIE LINKE) . . . . . . . lrike Höfken (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lrich Kelber (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248 D 250 C 251 D 253 C 255 B 255 B 255 C 257 C 258 D 260 C 262 A 263 A 263 D 264 D 266 A 268 A 268 A 270 B 271 B 272 D 274 B 275 D Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 5. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 1. Dezember 2005 III Peter Bleser (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Christel Happach-Kasan (FDP) . . . . . . . . Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 7 (in Verbindung mit Tagesordnungspunkt 1): Erste Beratung des vom Bundesrat einge- brachten Entwurfs eines Gesetzes zur Ände- rung des Verkehrswegeplanungsbeschleu- nigungsgesetzes (Drucksache 16/45) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung . . . . . . Horst Friedrich (Bayreuth) (FDP) . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Friedrich (Hof) (CDU/CSU) Dorothee Menzner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . Winfried Hermann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dirk Fischer (Hamburg) (CDU/CSU) . . . . . . Stephan Hilsberg (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . tion des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN: Abrissmoratorium für den Palast der Re- publik (Drucksache 16/60) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 6: Antrag der Abgeordneten Petra Pau, Dr. Gesine Lötzsch, Dr. Hakki Keskin, weite- rer Abgeordneter und der Fraktion der LINKEN: Abriss des Palastes der Republik stoppen (Drucksache 16/98) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bernd Neumann, Staatsminister bei der Bundeskanzlerin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hans-Joachim Otto (Frankfurt) (FDP) . . . . . . Monika Griefahn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE) . . . . . Grietje Bettin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wolfgang Börnsen (Bönstrup) (CDU/CSU) 276 D 278 D 279 D 281 B 281 C 284 A 285 D 287 C 288 D 290 D 292 A 295 A 295 A 295 B 296 D 298 B 300 C 301 D 303 A Arnold Vaatz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Zusatztagesordnungspunkt 5 (in Verbindung mit Tagesordnungspunkt 1): Antrag der Abgeordneten Hans-Christian Ströbele, Anna Lührmann, Volker Beck (Köln), weiterer Abgeordneter und der Frak- S N A L 294 A iegmund Ehrmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . ächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nlage iste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . 304 D 306 C 307 A Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 5. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 1. Dezember 2005 173 (A) ) (B) ) 5. Sitzu Berlin, Donnerstag, den Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 5. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 1. Dezember 2005 307 (A) (C) (B) (D) Anlage zum Stenografischen Bericht Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Bollen, Clemens SPD 01.12.2005 Ernstberger, Petra SPD 01.12.2005 Dr. Fuchs, Michael CDU/CSU 01.12.2005 Kipping, Katja DIE LINKE 01.12.2005 Kossendey, Thomas CDU/CSU 01.12.2005 Nachtwei, Winfried BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 01.12.2005 Dr. Schäuble, Wolfgang CDU/CSU 01.12.2005 Schily, Otto SPD 01.12.2005 Schmidt (Nürnberg), Renate SPD 01.12.2005 * für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver- sammlung des Europarates Wächter, Gerhard CDU/CSU 01.12.2005 Dr. Wodarg, Wolfgang SPD 01.12.2005* 5. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 1. Dezember 2005 Inhalt: Redetext Anlage zum Stenografischen Bericht
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von René Röspel


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und

    erren! Ich freue mich, wieder als Mitglied einer Regie-
    ungsfraktion an dieses Rednerpult treten zu dürfen,
    uch wenn es kein Geheimnis ist, dass ich mir durchaus
    ine andere Konstellation hätte vorstellen können.


    (Beifall des Abg. Hans Josef Fell [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN] – Cornelia Pieper [FDP]: Ich mir auch! – Jörg Tauss [SPD]: Das gilt sogar für Frau Pieper!)


    Ich freue mich auch deswegen, weil nicht nur die Um-
    elt- und die Familien-, sondern gerade auch die Bil-
    ungs- und Forschungspolitiker der Sozialdemokrati-
    chen Partei dadurch in die Lage versetzt werden, nicht
    ur die Früchte ihrer Arbeit, die sie in den letzten sieben
    ahren gesät haben, wachsen zu sehen und vielleicht so-
    ar zu ernten, sondern auch in den nächsten Jahren wei-
    er zu säen. Das ist, glaube ich, mit dieser Koalition
    urchaus möglich.


    (Beifall bei der SPD)


    Wir haben in den letzten Jahren im Bereich Bildung
    nd Forschung wirklich eine erfolgreiche Politik ge-
    acht. Mein Dank geht ausdrücklich an unseren ehema-

    igen Koalitionspartner, das Bündnis 90/Die Grünen, der
    abei mitgeholfen und wirklich gute Sachen gemacht
    at.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Aber nun schauen wir nach vorne. Wir haben in den
    etzten sieben Jahren in der Tat so viel in Bildung und
    orschung investiert wie keine andere Regierung zuvor,
    rau Sitte. Die Ausgaben für Bildung und Forschung
    aben wir von 1998 bis zum Jahr 2005 um 37 Prozent
    rhöht; das war ein schwieriger Kraftakt. Während
    eutschland bei den Ausgaben für Forschung und Ent-
    icklung 1998, gemessen am Anteil des Bruttoinlands-
    roduktes, noch im unteren Mittelfeld lag, haben wir es
    eschafft, uns auf Platz drei in Europa hinter Finnland
    nd Schweden vorzuarbeiten. Das ist der richtige Weg.

    Wir haben – das ist wirklich von sozialer Bedeutung –
    ie Zahl der Studienanfänger um 40 Prozent erhöht.


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD)


    uch haben wir den Studierendenanteil der Kinder aus
    rbeitnehmerfamilien und aus schwächeren, bildungs-

    ernen Schichten, wie es so schön heißt, deutlich erhöht.
    uch beim BAföG kam es zu deutlichen Erhöhungen:

    Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 5. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 1. Dezember 2005 251


    (A) )



    (B) )


    René Röspel
    Der Kreis der Studierenden, der BAföG erhält, ist heute
    um 45 Prozent größer als noch vor sieben Jahren. Bei al-
    lem Konsens in vielen Fragen wird das allerdings einer
    der strittigen Punkte bleiben; denn was Studiengebüh-
    ren anbelangt, haben wir eine deutlich andere Position
    als die Unionsfraktion.


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD)


    Im Jahr 2004 haben wir den Pakt für Forschung und
    Innovation auf den Weg gebracht. Diejenigen, die die
    parlamentarischen Abende oder die Forschungseinrich-
    tungen besuchen, wissen, wie wichtig er für die Deut-
    sche Forschungsgemeinschaft oder die Max-Planck-Ge-
    sellschaft ist. Gestern haben wir das auch vom
    Fraunhofer-Institut gehört. Eine jährliche Erhöhung der
    Mittel in Höhe von 3 Prozent für die nächsten Jahre ver-
    lässlich zugesagt zu bekommen, das ist eine Art von For-
    schungspolitik, die hin und wieder durchaus Applaus
    verdient, auch von der Opposition. Was mich freut, ist,
    dass wir diese Art von Forschungspolitik fortsetzen wer-
    den.

    Wir haben in Mikrosystemtechnologie, Nanotechno-
    logie und Materialforschung investiert und die Investi-
    tionen in die Biotechnologie um 82 Prozent erhöht, sie
    also fast verdoppelt, Frau Flach.


    (Beifall des Abg. Jörg Tauss [SPD])


    Sie wissen das, versuchen es aber immer zu negieren.

    Wir geben aber auch Geld aus für die Geisteswissen-
    schaften, die Konflikt- und Friedensforschung, die Ar-
    beitsforschung, die Gesundheitsforschung und die Frau-
    enförderung. Ich sage Ihnen – auch das ist nicht zu
    vernachlässigen –: Den Anteil der Frauen in der Profes-
    sorenschaft haben wir von 9,5 Prozent auf 14 Prozent
    gesteigert; das muss allerdings noch besser werden. Ich
    glaube, dazu werden wir in den nächsten Jahren unseren
    Beitrag leisten können.


    (Beifall bei der SPD)


    Wir sehen nicht nur die forschungspolitischen Erfolge
    unserer Politik, sondern auch ihre wirtschaftlichen Er-
    folge. Auch hierzu möchte ich Ihnen einige Aspekte
    nennen: Im Jahr 2002 betrug unser Exportüberschuss
    allein bei Gütern der Hoch- und Spitzentechnologie
    132 Milliarden Euro. Das heißt, Deutschland ist nach
    wie vor das Land, das Spitzentechnologie exportiert.
    Darauf können wir uns nicht ausruhen, sondern das müs-
    sen wir weiter fördern.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Bei forschungsintensiven Gütern belegen wir mit
    einem Weltmarktanteil von 15 Prozent Platz zwei hinter
    den USA, bei den weltmarktrelevanten Patenten
    Platz zwei hinter Japan. Wir werden diese Liste aus-
    bauen können; denn mittlerweile ist Deutschland ein gu-
    ter Forschungsstandort.


    (Beifall der Abg. Ilse Aigner [CDU/CSU])


    Das haben wir auch gestern von den Vertretern des
    Fraunhofer-Instituts gehört.

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    (C (D Dank unserer Förderung überlegen sich mittlerweile merikanische Unternehmen, zum Beispiel im Raum resden – sicherlich eine interessante Region –, ihre For chungseinrichtungen und -abteilungen nach Deutschand zu verlegen. (Beifall bei Abgeordneten der SPD und der CDU/CSU)


    as heißt, wir haben es geschafft, Deutschland wieder
    u einem guten Forschungs- und damit auch Wirt-
    chaftsstandort zu machen, was uns in die Lage versetzt,
    ine vernünftige Sozialpolitik zu betreiben.


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD – Cornelia Pieper [FDP]: Das ist ja eine alte Rede!)


    Das ist keine alte Rede, sondern das sind immer wieder
    ute Fakten.


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD – Lachen bei Abgeordneten der FDP)


    Wir verzeichnen nicht nur wirtschaftlichen und for-
    chungspolitischen Erfolg, sondern – das habe ich in den
    etzten fünf, sechs Jahren gespürt und das ist anders als
    or zehn Jahren – erleben auch einen Stimmungswan-
    el bei den Menschen, auch bei den Studentinnen und
    tudenten. Mein Eindruck ist, dass sie nicht mehr die
    niversität mit Diplom verlassen – zum Beispiel als
    hysiker, Elektroingenieur oder Maschinenbauer –, ohne
    u wissen, was ihnen die Zukunft bringt. Mein Eindruck
    st vielmehr, dass es ihnen wieder Spaß macht, in
    eutschland zu studieren und zu forschen; das ist nicht

    u unterschätzen. Dazu haben wir beigetragen und das
    erden wir auch in Zukunft fortsetzen.

    Ein großer, bedeutender deutscher Dichter des
    1. Jahrhunderts hat einmal gesagt: Opposition ist
    ist. – Da hat er zweifelsohne Recht. Ich freue mich

    eswegen, in dieser Regierungsfraktion und auch in die-
    er großen Koalition mitarbeiten zu können; denn wir
    erden diese wichtige Bildungs- und Forschungspolitik

    ortsetzen. Das steht im Koalitionsvertrag und das ist
    ine gute Basis: im Sinne des Fortschritts in Deutsch-
    and, im Sinne der Menschen und im Sinne unserer Ge-
    ellschaft.

    Meine Bitte und Aufforderung an Sie ist: Machen Sie
    it! Es ist wirklich eine sinnvolle Sache, wenn wir zu-

    ammen die Bildungs- und Forschungspolitik gestalten.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)




Rede von Dr. Hermann Otto Solms
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (FDP)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (FDP)

Das Wort hat die Kollegin Ilse Aigner von der CDU/

SU-Fraktion.


(Beifall bei der CDU/CSU)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Ilse Aigner


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)


    Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kollegin-

    en und Kollegen! Neue Koalitionspartner! Frühere
    ppositionsmitstreiter! Sehr geehrte Frau Pieper, Sie ha-
    en unserer Ministerin gratuliert und ihr Glück für ihre
    eue Aufgabe gewünscht – auch für die künftigen Auf-

    252 Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 5. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 1. Dezember 2005


    (A) )



    (B) )


    Ilse Aigner
    gaben, dass alles gut geht – und damit auch der großen
    Koalition. Ich finde es toll, dass Sie das mit Ihrer
    schwarz-roten Kleidung heute sogar optisch unterstri-
    chen haben; das ist ein sehr gutes Zeichen.


    (Heiterkeit und Beifall bei der SPD und der FDP)


    Das gilt ja auch für Herrn Winkler.

    Meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen, wenn
    es aus den letzten Jahren eine gute Botschaft gibt, dann
    ist es die Verankerung der Bedeutung von Bildung und
    Wissenschaft und Innovation in den Köpfen der Men-
    schen. Bildung und Forschung sind die Megathemen des
    21. Jahrhunderts und Zukunft pur. Sie entscheiden über
    unsere Innovationsfähigkeit, unsere Wettbewerbs-
    fähigkeit in einer globalisierten Welt, über unseren Bei-
    trag zur Lösung der großen Herausforderungen der
    Menschheit. Spitzenforschung und die Anwendung von
    Wissen sind im 21. Jahrhundert letztendlich die Wäh-
    rung, in der sich der Wohlstand misst. Wir stehen jetzt an
    dem Punkt, unsere Erkenntnisse in konkrete Politik und
    letztlich in Erfolge umzusetzen. Wir müssen im Zusam-
    menspiel mit Wissenschaft, Wirtschaft und Ländern die
    Grundlage schaffen für einen neuen Aufbruch, für die
    zweiten Gründerjahre Deutschlands.

    Zum Sanieren und Reformieren gehört das Investie-
    ren in die Zukunft. Schon das Signal aus den Sondie-
    rungsgesprächen der großen Koalition war eindeutig:
    Wir wollen bis zum Jahr 2010 das 3-Prozent-Ziel errei-
    chen. Das ist ein starkes Zeichen für die Zukunft.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)


    Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir geben
    diese Zusagen in einem extrem schwierigen Umfeld:
    Wir haben eine mehr als dramatische Haushaltslage,
    aber wir müssen eben diesen Kraftakt meistern;
    Deutschland braucht diesen Aufbruch. Bildungs- und
    Forschungspolitik ist Chancenpolitik.


    (Hartmut Koschyk [CDU/CSU]: So ist es!)


    Ich messe uns daran, welche Chancen wir der jungen
    Generation eröffnen.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)


    Es bedrückt mich wie schon eine Reihe von Vorrednern,
    dass Ausbildungsplätze trotz aller Anstrengungen
    knapp sind. 17 Prozent der unter 25-Jährigen in Deutsch-
    land haben weder eine abgeschlossene Berufsausbildung
    noch einen Schulabschluss der Sekundarstufe II. Theo-
    rieschwächere Jugendliche finden schon gar keinen Ein-
    stieg mehr in das Berufsleben, das heißt, sie starten ins
    Leben mit Frustration und Ausgrenzung. Das darf nicht
    so bleiben.


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD)


    Um unser duales System werden wir überall in der Welt
    beneidet. Es hat nach wie vor erhebliches Potenzial – wir
    müssen es nur nutzen. Deshalb werden wir den Ausbil-
    dungspakt mit Wirtschaft und Gewerkschaften erneuern
    und weiterentwickeln. Unser Ziel ist nach wie vor, dass

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    (C (D eder Jugendliche eine echte Ausbildungsstelle beommt. Zum Zweiten werden wir das neue Berufsbildungsesetz, das wir eben, sehr geehrter Herr Tauss, in voauseilender großer Koalition beschlossen haben, jetzt uch umsetzen. Durch die Stufung von Ausbildungsbeufen wollen wir die Eintrittsbarriere für bisher Benacheiligte, die eher praktisch als theoretisch begabt sind, enken. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD – Jörg Tauss [SPD]: Das haben wir im Berufsbildungsgesetz drin!)


    Ausbildung darf nicht mehr mit dem Berufsabschluss
    der dem Universitätszeugnis enden. Wissen und Arbeit
    ehören über die gesamte Strecke der beruflichen Tätig-
    eit zusammen. Wir wollen eine Kultur des ständigen
    ernens in unserer Gesellschaft verankern. Dazu gehört
    uch die Sicherung des Meister-BAföGs. Auch ältere
    rbeitnehmer, Quereinsteiger und bisher bildungsferne
    chichten müssen zunehmend berücksichtigt werden.
    ie Koalition wird das Vermögensbildungsgesetz novel-

    ieren und so ein neues Finanzierungsinstrument für das
    ildungssparen etablieren. Wir geben einen starken
    nreiz und ein Signal an Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

    Im Hochschulbereich wagen wir mit der Föderalis-
    usreform eine Entflechtung: Der Bund wird in Zu-

    unft alleine über Hochschulzugang und -abschlüsse so-
    ie deren Vergleichbarkeit bestimmen.


    (Cornelia Pieper [FDP]: Abweichregelungen für die Länder!)


    afür wird das Hochschulrahmengesetz mit seinen De-
    ailregelungen entfallen; wir hoffen, dass das an die
    ochschulen auch entsprechend weitergegeben wird.

    Dem Bund bleibt trotzdem noch eine Menge zu tun:
    eine Rolle wird gestärkt bei der Finanzierung von
    roßgeräten und Investitionen von überregionaler Be-
    eutung. Der Exzellenzwettbewerb zeigt bereits erheb-
    iche Wirkungen: 319 Projektanträge haben die Hoch-
    chulen gestellt und es herrscht Aufbruchstimmung.

    Wenn sich einige unserer Hochschulen in Richtung
    nternationaler Spitze entwickeln wollen, wenn sie
    tarke Marken werden wollen mit internationaler Anzie-
    ungskraft, brauchen sie ebenso selbstverständlich wie
    hre Konkurrenten in anderen Ländern auch privates
    eld. Hochschulen der Zukunft entscheiden nicht alleine
    ber die Ausgabe ihrer Geldmittel, sondern werben ei-
    en Teil auch selbst ein. Zurzeit fließen jährlich
    00 Millionen Euro aus Stiftungen in die Wissenschaft.


    (Jörg Tauss [SPD]: Viel zu wenig!)


    Viel zu wenig, genau. – Aber das Potenzial dafür ist
    ängst nicht ausgeschöpft. Uns als Bundespolitikern
    tellt sich die Aufgabe, stifterisches Handeln im Bereich
    er Wissenschaft zu erleichtern.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)


    er Bund zieht sich mit der Föderalismusreform also
    icht aus der Verantwortung zurück, sondern stellt an

    Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 5. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 1. Dezember 2005 253


    (A) )



    (B) )


    Ilse Aigner
    den entscheidenden Kreuzungen die Ampeln für die
    Hochschulen auf Grün.

    Es steht uns gut zu Gesicht, auch die Forschung wie-
    der stärker zu betonen, im Ausschuss und in der Bundes-
    regierung. Dabei kommt es auf folgende Punkte an:

    Erstens. Wir brauchen Verlässlichkeit. Der Pakt für
    Forschung wird umgesetzt. Forschung braucht Pla-
    nungssicherheit und Stabilität.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)


    Das hat auch der diesjährige Nobelpreisträger Professor
    Hänsch als absolutes Plus des Wissenschaftsstandortes
    Deutschland hervorgehoben. An ihn sende ich von hier
    aus ausdrücklich meine Glückwünsche. Deutschland ist
    stolz auf ihn. Seiner Ansicht nach fehlt es im Vergleich
    zu den USA allerdings an dem freiheitlichen und stimu-
    lierenden intellektuellen Reizklima und an der Begeiste-
    rung für alles Neue. Wir werden den fehlenden Schuss
    Wettbewerb und Freiheit in das deutsche Forschungssys-
    tem hineinbringen.

    Zweitens. Das Potenzial, das unsere Forschungsland-
    schaft hat, gilt es vollständig auszunutzen. Wir sind auf
    einem guten Weg. Forschungseinrichtungen und Hoch-
    schulen haben verstanden, dass sie stark sind, wenn sie
    ihre Kräfte bündeln. Sie beginnen, das Beste aus ihren
    jeweiligen Welten zu kombinieren: den Enthusiasmus
    des Nachwuchses aus den Hochschulen mit der guten
    Ausstattung der außeruniversitären Forschung. Die
    Helmholtz-Gemeinschaft stellte ihre diesjährige Jahres-
    tagung unter das Motto „Helmholtz und die Hochschu-
    len“, gründet virtuelle Institute und richtet Nachwuchs-
    gruppen ein. Die Max-Planck-Gesellschaft ist in
    derselben Richtung unterwegs, 70 der 78 Institute sind
    bei den Anträgen zur Exzellenzinitiative beteiligt. Alle
    Professoren der Leibniz-Gemeinschaft lehren gleichzei-
    tig an Hochschulen.

    Drittens. Wir machen eine Innovationspolitik aus ei-
    nem Guss. Förderung von Grundlagenforschung, ange-
    wandter Forschung und entsprechende Rahmenbedin-
    gungen gehören zusammen. Die Koalition hat sich zu
    innovationsfreundlichem Handeln in Gänze verpflich-
    tet. Wenn sich in Zukunft nicht nur die Forschungsmi-
    nisterin für Innovationen zuständig fühlt, sondern sich
    auch Umwelt- und Wirtschaftsminister ausdrücklich die
    Förderung der Technologie auf die Fahnen schreiben,
    dann sind wir auf einem guten Weg.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD und der FDP)


    Zu Bildung, Wissenschaft und Innovation gab es noch
    von keiner Bundesregierung und keiner Koalition zuvor
    ein so starkes und in allen Teilen untermauertes Be-
    kenntnis. Wir wollen den Rahmen schaffen für das, was
    wirklich zählt: Chancen für die junge Generation, he-
    rausragende Wissenschaft und Innovationskraft für un-
    ser Land.

    Ich möchte schließen mit einem Zitat von Albert
    Einstein:

    Politik ist schwieriger als Physik.

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    (C (D ir wissen, dass unsere Aufgabe nicht einfach ist, aber ir haben den festen Willen, sie zu lösen. Herzlichen Dank. Das Wort hat jetzt der Kollege Dr. Ernst Dieter ossmann von der SPD-Fraktion. Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die undeskanzlerin hat ihre Rede gestern damit eingeleitet, ass sie sich manches so nicht hatte vorstellen können. ie ich glaube, geht das vielen von uns so. Für uns So ialdemokraten will ich aber ausdrücklich sagen: Wir aben uns manches immer gewünscht. Wir haben uns um Beispiel gewünscht – nicht weil wir das bräuchten, ondern weil es ein gutes Zeichen für eine gute Politik st –, für das, was wir bisher im Bereich Bildung und orschung geleistet haben, Anerkennung auch von der nderen großen Volkspartei zu bekommen. Das ist dann brigens auch ein Kompliment an die Grünen. Wir könen nicht so schlecht regiert haben, wenn der erreichte tand nun weiterentwickelt werden soll. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN)


    (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)