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ID1822206700

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    Plenarprotokoll 18/222 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 222. Sitzung Berlin, Freitag, den 10. März 2017 Inhalt: Tagesordnungspunkt 50: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Infrastruk- turabgabengesetzes Drucksache 18/11237 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 B b) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Änderung des Zweiten Verkehr- steueränderungsgesetzes Drucksache 18/11235 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 B c) Erste Beratung des von den Abgeordne- ten Herbert Behrens, Sabine Leidig, Caren Lay, weiteren Abgeordneten und der Frak- tion DIE LINKE eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Aufhebung des Ge- setzes über die Erhebung einer zeitbe- zogenen Infrastrukturabgabe für die Benutzung von Bundesfernstraßen (In- frastrukturabgabenaufhebungsgesetz – InfrAGAufhG) Drucksache 18/11012 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 C Alexander Dobrindt, Bundesminister BMVI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 D Herbert Behrens (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22370 C Andreas Schwarz (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 22371 D Oliver Krischer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22373 A Steffen Bilger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22374 B Sabine Leidig (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 22375 C Sebastian Hartmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22376 B Dr . Valerie Wilms (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22378 A Dr. Philipp Murmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . 22379 A Kirsten Lühmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 22380 B Ulrich Lange (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22381 B Tagesordnungspunkt 51: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Ge- setzes zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung und zur Änderung anderer Gesetze (Betriebsrentenstär- kungsgesetz) Drucksache 18/11286 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 B b) Antrag der Abgeordneten Sabine Zimmermann (Zwickau), Matthias W . Birkwald, Katja Kipping, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Gesetzliche Rente stabilisieren – Gute Rente für alle sichern Drucksache 18/11402 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 C c) Antrag der Abgeordneten Markus Kurth, Kerstin Andreae, Maria Klein-Schmeink, weiterer Abgeordneter und der Frakti- on BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Für eine faire und nachhaltige betriebli- che Altersversorgung und ein stabiles Drei-Säulen-System Drucksache 18/10384 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 C Andrea Nahles, Bundesministerin BMAS . . . 22382 C Matthias W . Birkwald (DIE LINKE) . . . . . . . 22384 B Waltraud Wolff (Wolmirstedt) (SPD) . . . . . 22384 D Dr . Martin Rosemann (SPD) . . . . . . . . . . . . 22385 B Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . . . . 22387 A Markus Kurth (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22388 D Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017II Dr . Carola Reimann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22390 A Dr . Michael Meister, Parl . Staatssekretär BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22391 B Ralf Kapschack (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22392 D Stephan Stracke (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 22393 D Anja Karliczek (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 22395 B Tagesordnungspunkt 52: a) Antrag der Abgeordneten Irene Mihalic, Dr . Konstantin von Notz, Luise Amtsberg, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Mehr Si- cherheit durch weniger Waffen Drucksache 18/11417 . . . . . . . . . . . . . . . . 22396 D b) Beschlussempfehlung und Bericht des In- nenausschusses zu dem Antrag der Abge- ordneten Irene Mihalic, Dr . Konstantin von Notz, Luise Amtsberg, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Handlungsbedarf im Waffen- recht für mehr öffentliche Sicherheit Drucksachen 18/9674, 18/11444 . . . . . . . . 22396 D in Verbindung mit Tagesordnungspunkt 29: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Geset- zes zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften Drucksache 18/11239 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22396 D Irene Mihalic (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22397 A Oswin Veith (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 22398 B Martina Renner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22400 B Gabriele Fograscher (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22401 B Michael Frieser (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 22403 A Tagesordnungspunkt 53: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines … Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes Drucksache 18/11300 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22404 B Alexander Dobrindt, Bundesminister BMVI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22404 C Herbert Behrens (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22406 B Sören Bartol (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22407 B Stephan Kühn (Dresden) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22408 C Steffen Bilger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22409 B Andreas Rimkus (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22410 B Thomas Jarzombek (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22411 B Tagesordnungspunkt 54: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Ge- trennterfassung von wertstoffhaltigen Ab- fällen Drucksache 18/11274 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22412 B Dr . Barbara Hendricks, Bundesministerin BMUB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22412 C Ralph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 22413 C Dr. Thomas Gebhart (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22414 B Peter Meiwald (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22415 D Michael Thews (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22417 A Dr. Anja Weisgerber (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22418 B Tagesordnungspunkt 55: Beschlussempfehlung und Bericht des Aus- schusses für Arbeit und Soziales zu dem An- trag der Abgeordneten Cornelia Möhring, Katja Kipping, Sigrid Hupach, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Al- leinerziehende entlasten – Umgangsmehr- bedarf anerkennen Drucksachen 18/10283, 18/11434 . . . . . . . . . . 22419 D Markus Paschke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22419 D Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 22421 A Christel Voßbeck-Kayser (CDU/CSU) . . . . . . 22422 C Dr . Wolfgang Strengmann-Kuhn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . 22424 A Dr . Fritz Felgentreu (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22424 D Dr. Astrid Freudenstein (CDU/CSU) . . . . . . . 22425 D Dr . Franziska Brantner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22427 A Dr. Astrid Freudenstein (CDU/CSU) . . . . . . . 22427 B Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22427 D Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 22429 A Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22430 B (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22367 222. Sitzung Berlin, Freitag, den 10. März 2017 Beginn: 9.00 Uhr
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    Dr. Astrid Freudenstein (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22429 Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Albsteiger, Katrin CDU/CSU 10 .03 .2017 Andreae, Kerstin BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Beermann, Maik CDU/CSU 10 .03 .2017 Binder, Karin DIE LINKE 10 .03 .2017 Brandl, Dr . Reinhard CDU/CSU 10 .03 .2017 Bulling-Schröter, Eva DIE LINKE 10 .03 .2017 Dröge, Katharina * BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Ehrmann, Siegmund SPD 10 .03 .2017 Esken, Saskia SPD 10 .03 .2017 Ferner, Elke SPD 10 .03 .2017 Fuchs, Dr . Michael CDU/CSU 10 .03 .2017 Glöckner, Angelika SPD 10 .03 .2017 Gohlke, Nicole DIE LINKE 10 .03 .2017 Hartmann (Wackern- heim), Michael SPD 10 .03 .2017 Hasselfeldt, Gerda CDU/CSU 10 .03 .2017 Held, Marcus SPD 10 .03 .2017 Herzog, Gustav SPD 10 .03 .2017 Janecek, Dieter BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Jung, Xaver CDU/CSU 10 .03 .2017 Jüttner, Dr . Egon CDU/CSU 10 .03 .2017 Katzmarek, Gabriele SPD 10 .03 .2017 Knoerig, Axel CDU/CSU 10 .03 .2017 Kovac, Kordula CDU/CSU 10 .03 .2017 Kühn-Mengel, Helga SPD 10 .03 .2017 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Kunert, Katrin DIE LINKE 10 .03 .2017 Lange (Backnang), Christian SPD 10 .03 .2017 Lerchenfeld, Philipp Graf CDU/CSU 10 .03 .2017 Marks, Caren SPD 10 .03 .2017 Mast, Katja SPD 10 .03 .2017 Mattheis, Hilde SPD 10 .03 .2017 Merkel, Dr . Angela CDU/CSU 10 .03 .2017 Möhring, Cornelia DIE LINKE 10 .03 .2017 Mosblech, Volker CDU/CSU 10 .03 .2017 Nietan, Dietmar SPD 10 .03 .2017 Obermeier, Julia CDU/CSU 10 .03 .2017 Özdemir, Cem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Radwan, Alexander CDU/CSU 10 .03 .2017 Rawert, Mechthild SPD 10 .03 .2017 Riesenhuber, Dr . Heinz CDU/CSU 10 .03 .2017 Röring, Johannes CDU/CSU 10 .03 .2017 Röspel, René SPD 10 .03 .2017 Rüthrich, Susann * SPD 10 .03 .2017 Sarrazin, Manuel BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schauws, Ulle BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schlecht, Michael DIE LINKE 10 .03 .2017 Schmidt, Dr . Frithjof BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schulte, Ursula SPD 10 .03 .2017 Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 201722430 (A) (C) (B) (D) Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Strebl, Matthäus CDU/CSU 10 .03 .2017 Terpe, Dr . Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Ulrich, Alexander DIE LINKE 10 .03 .2017 Veit, Rüdiger SPD 10 .03 .2017 Vogt, Ute SPD 10 .03 .2017 Wagenknecht, Dr . Sahra DIE LINKE 10 .03 .2017 Wagner, Doris BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Walter-Rosenheimer, Beate BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Wawzyniak, Halina DIE LINKE 10 .03 .2017 Weber, Gabi SPD 10 .03 .2017 Wiese (Ehingen), Heinz CDU/CSU 10 .03 .2017 Wöllert, Birgit DIE LINKE 10 .03 .2017 Zdebel, Hubertus DIE LINKE 10 .03 .2017 Zimmermann, Pia DIE LINKE 10 .03 .2017 Zollner, Gudrun CDU/CSU 10 .03 .2017 *aufgrund gesetzlichen Mutterschutzes Anlage 2 Amtliche Mitteilungen ohne Verlesung Die folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass sie gemäß § 80 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absehen: Auswärtiger Ausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung zur Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinten Nationen und einzelnen, global agie- renden, internationalen Organisationen und Insti- tutionen im Rahmen des VN-Systems in den Jah- ren 2014 und 2015 Drucksachen 18/9482, 18/9596 Nr. 1.12 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 25. bis 29. Januar 2016 Drucksachen 18/10794, 18/10924 Nr. 1.12 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 18. bis 22. April 2016 Drucksachen 18/10795, 18/10924 Nr. 1.13 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 20. bis 24. Juni 2016 Drucksachen 18/10796, 18/10924 Nr. 1.14 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über Schüler-, Jugend- und Studentenaus- tausch mit der Republik Korea (Südkorea) und der Demokratischen Republik Korea (Nordkorea) Drucksachen 18/10912, 18/11025 Nr. 1.6 Ausschuss für Wirtschaft und Energie – Unterrichtung durch die Bundesregierung Sondergutachten der Monopolkommission gemäß § 44 Absatz 1 Satz 4 des Gesetzes gegen Wettbe- werbsbeschränkungen Wettbewerbspolitik: Herausforderung digitale Märkte Drucksachen 18/5080, 18/5285 Nr. 1 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Sondergutachten der Monopolkommission gemäß § 44 Absatz 1 Satz 4 des Gesetzes gegen Wettbe- werbsbeschränkungen Strafrechtliche Sanktionen bei Kartellverstößen Drucksache 18/7508 (v . 28 .01 .16) Ausschuss für Arbeit und Soziales – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung über die gesetzliche Ren- tenversicherung, insbesondere über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben, der Nachhaltigkeits- rücklage sowie des jeweils erforderlichen Beitragssat- zes in den künftigen 15 Kalenderjahren (Rentenversicherungsbericht 2016) und Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversi- cherungsbericht 2016 und zum Alterssicherungsbe- richt 2016 Drucksachen 18/10570, 18/10696 Nr. 1.3 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22431 (A) (C) (B) (D) Ergänzender Bericht der Bundesregierung zum Ren- tenversicherungsbericht 2016 (Alterssicherungsbericht 2016) und Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversi- cherungsbericht 2016 und zum Alterssicherungsbe- richt 2016 Drucksachen 18/10571, 18/10696 Nr. 1.4 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über die Tätigkeit der Verkehrsinfrastruk- turfinanzierungsgesellschaft im Jahr 2015 Drucksache 18/9545 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reak- torsicherheit – Unterrichtung durch die Bundesregierung Siebter Bericht der Bundesregierung über die Forschungsergebnisse in Bezug auf die Emissions- minderungsmöglichkeiten der gesamten Mobil- funktechnologie und in Bezug auf gesundheitliche Auswirkungen Drucksachen 18/10600, 18/10924 Nr. 1.1 Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Uni- onsdokumente zur Kenntnis genommen oder von einer Beratung abgesehen hat . Innenausschuss Drucksache 18/10449 Nr . A .5 Ratsdokument 13442/16 Drucksache 18/10706 Nr . A .4 Ratsdokument 14617/16 Finanzausschuss Drucksache 18/10932 Nr . A .11 Ratsdokument 14903/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .14 Ratsdokument 15818/16 Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Drucksache 18/10932 Nr . A .19 Ratsdokument 14886/16 Drucksache 18/10932 Nr . A .20 Ratsdokument 15485/16 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur Drucksache 18/10932 Nr . A .23 Ratsdokument 15047/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .22 Ratsdokument 15705/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .23 Ratsdokument 15777/16 Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent- wicklung Drucksache 18/10116 Nr . A .32 Ratsdokument 12373/16 Drucksache 18/10706 Nr . A .12 Ratsdokument 14774/16 Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union Drucksache 18/10449 Nr . A .23 Ratsdokument 13668/16 Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de 222. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 50 Infrastrukturabgaben und Verkehrsteuern TOP 51 Stärkung der betrieblichen Altersversorgung TOP 52, TOP 29 Gefahren durch Waffen TOP 53 Änderung des Straßenverkehrsgesetzes TOP 54 Getrennterfassung von wertstoffhaltigen Abfällen TOP 55 Entlastung Alleinerziehender Anlagen Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Michaela Tadjadod


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen spricht jetzt

    Stephan Kühn .

    Stephan Kühn (Dresden) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜ-
    NEN):

    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine lieben Kol-
    leginnen und Kollegen! Lieber Herr Verkehrsminister
    Dobrindt, ich finde es gut, dass Sie unsere Papiere lesen;
    Sie lesen aber sehr selektiv . Ich empfehle die Lektüre mei-
    ner Rede zur Änderung des Wiener Abkommens . Dann
    könnten Sie nachlesen, welche Chancen ich im Hinblick
    auf das automatisierte Fahren durchaus sehe . Allerdings
    erfüllen sich die Hoffnungen, die Sie beschreiben, mit der
    Verabschiedung dieses Gesetzentwurfs in keiner Form;
    denn Sie vertreten nur die Interessen der Autohersteller .
    Mit dem Gesetz laden Sie die Haftungsrisiken bei den
    Autofahrern ab und schaffen erhebliche Rechtsunsicher-
    heit für die Verbraucherinnen und Verbraucher .

    Automatisiertes Fahren soll es Autofahrern ermög-
    lichen, fahrfremde Tätigkeiten auszuüben . Das ist aber
    überhaupt nicht möglich . Das Gesetz verlangt von den
    Fahrzeugführern, die technischen Systeme jederzeit ma-
    nuell übersteuern oder deaktivieren zu können . Ist die
    Möglichkeit der Übersteuerung oder der Deaktivierung
    durch den Fahrer überhaupt in jedem Fall sinnvoll? Eine
    Systemübernahme in kritischen Verkehrssituationen
    könnte den Fahrer überfordern . Müsste man hier nicht
    differenziert vorgehen?

    Der Gesetzentwurf lässt offen, was der Fahrer beden-
    kenlos tun kann, während der Computer das Auto lenkt .
    Der Fahrer soll den Autopiloten überwachen . Er muss
    zum Beispiel erkennen, dass die Umstände für automa-
    tisiertes Fahren nicht mehr vorliegen . Müsste das aber
    nicht eigentlich der Computer machen? Welche fahr-
    fremden Tätigkeiten der Fahrer übernehmen darf, wird
    auch nicht geregelt . So wird Rechtssicherheit nicht ge-
    schaffen.


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Wer will da schon die Hände vom Lenkrad nehmen, wenn
    er die Verantwortung nicht ebenfalls abgeben kann?

    Unklar ist auch, was eigentlich in der Übernahme-
    zeit vom automatisierten Fahren zum manuellen Fahren
    passiert . Was muss das Auto eigentlich tun, wenn der
    Fahrzeugführer die Kontrolle doch nicht schnell wieder
    übernehmen kann? Muss der Computer den Warnblinker
    anschalten und sofort nach rechts fahren und anhalten?

    Sören Bartol






    (A) (C)



    (B) (D)


    Das wird überhaupt nicht geregelt . Die Hersteller tragen
    die Verantwortung für das Funktionieren der technischen
    Systeme . Der Gesetzentwurf aber lädt die Gefährdungs-
    haftung bei den Autofahrern ab . Das ist nicht akzeptabel .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Wenn die technischen Systeme das Fahrzeug führen,
    muss auch die Haftung auf die Hersteller übergehen .

    Auch die Bestimmungen zum Datenschutz sind indis-
    kutabel . Die Fahrzeuge werden zur Datenkrake, wenn
    die Fahrdaten bis zu drei Jahre lang gespeichert werden .
    Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert das zu
    Recht als Vorratsdatenspeicherung von Fahrdaten . Wie
    werden Daten geschützt, um Manipulation und Miss-
    brauch zu verhindern? Keine Antworten dazu im Gesetz-
    entwurf . Mit diesem Gesetz werden Sie die Bürgerinnen
    und Bürger nicht vom hoch- und vollautomatisierten
    Fahren überzeugen .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


    Wer sich teure Autopiloten als Ausstattung kauft, will
    Rechtssicherheit haben und wirklich beim Fahren entlas-
    tet werden . Ich stimme den Rednerinnen und Rednern zu,
    die gesagt haben, dass wir eine breite gesellschaftliche
    Debatte darüber brauchen, was wir Maschinen überlas-
    sen wollen; wir brauchen aber keine gesetzgeberischen
    Schnellschüsse . Wie ist eigentlich die Arbeit der schon
    beschriebenen Ethikkommission in den Gesetzentwurf
    eingeflossen?


    (Herbert Behrens [DIE LINKE]: Gar nicht!)


    Wie gehen wir mit Dilemmasituationen um? Ich finde
    dazu nichts im Gesetzentwurf . Herr Dobrindt, so wird es
    nichts mit dem Leitmarkt für automatisiertes Fahren . Sie
    verpassen erneut die Chance, die Mobilität der Zukunft
    zu gestalten . Das ist schade und traurig .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)




Rede von Michaela Tadjadod
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)

Das Wort hat jetzt Steffen Bilger für die CDU/

CSU-Fraktion.


(Beifall bei der CDU/CSU)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Steffen Bilger


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    Alexander Dobrindt hat in seiner Rede eine erschrecken-
    de Zahl genannt: Über 90 Prozent der Autounfälle sind
    auf menschliches Versagen zurückzuführen . Moderne
    Fahrassistenzsysteme bieten enorme Chancen, das Un-
    fallrisiko zu reduzieren . Studien gehen davon aus, dass
    bereits die Fahrassistenzsysteme, die heute vielfach im
    Einsatz sind, die Schadenshäufigkeit bis zu 75 Prozent
    senken können . Dies lässt erahnen, welche Chancen sich
    durch hoch- und vollautomatisierte Systeme eröffnen.

    Die technischen Systeme machen im Gegensatz zum
    Menschen kaum Fehler, sind nicht erschöpft oder unkon-
    zentriert und verfügen über eine weitaus schnellere Re-
    aktionsfähigkeit . Neben der Verkehrssicherheit bietet das
    automatisierte Fahren viele weitere Potenziale im Sinne

    einer effizienteren und nachhaltigeren individuellen Mo-
    bilität, beispielsweise durch eine Optimierung des Ver-
    kehrsflusses, durch die Reduzierung von Stauereignissen
    und damit auch von verkehrsbedingten Emissionen .

    Natürlich sind auch die Vorteile des automatisierten
    Fahrens für den Einzelnen revolutionär . Die Zeit wäh-
    rend des Autofahrens kann für viele sinnvolle Dinge ein-
    gesetzt werden .


    (Stephan Kühn [Dresden] [BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN]: Für was denn eigentlich?)


    Das Auto wird so mehr und mehr zu einem weiteren Ort,
    an dem gearbeitet oder entspannt werden kann . Hier geht
    es um Systeme, die in bestimmten Lagen, zum Beispiel
    auf der Autobahn, zeitweise die Fahrzeugsteuerung über-
    nehmen . Die technische Entwicklung auf diesem Feld
    schreitet rasant voran . Wir werden schon bald entspre-
    chende Systeme auf dem Markt haben . Daher müssen wir
    jetzt handeln, um einen verantwortungsvollen Umgang
    mit diesen Systemen zu gewährleisten .


    (Herbert Behrens [DIE LINKE]: Systeme, die wir nicht kennen, können wir nicht regulieren!)


    Diese Entwicklung wirft für Gesellschaft und Politik
    drängende Fragen auf . Wann dürfen automatisierte Fahr-
    systeme eingesetzt werden? Welche Möglichkeiten und
    Freiheiten eröffnen mir die Systeme als Fahrer? Wer haf-
    tet bei einem Unfall? Gehe ich als Fahrer ein Risiko ein,
    wenn ich solche Systeme benutze? Das alles sind Fra-
    gen, die sich im Zusammenhang mit dem automatisierten
    Fahren stellen . Ich denke, es ist nur allzu gut nachvoll-
    ziehbar, dass diese Fragen auch viele verunsichern, und
    deswegen wird mit Recht von uns eine Antwort erwartet .

    Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Sys-
    temen bedarf klarer Vorgaben und Regelungen . Gleich-
    wohl kann es aber nicht sein, dass jetzt von einigen Red-
    nern nur mögliche Risiken in den Vordergrund gestellt
    werden . Wir sollten positiv an diese große Innovation
    herangehen . Wir sollten die Zukunft gestalten . Das sollte
    unser Anspruch in Deutschland sein, gerade als Autoland
    Deutschland .


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)


    Zukünftig wird es für den Fahrer bei Aktivierung ei-
    nes hoch- oder vollautomatisierten Systems möglich
    sein, sich vom Verkehrsgeschehen abzuwenden, bei-
    spielsweise im Internet zu surfen oder E-Mails zu beant-
    worten, aber er wird natürlich auch in die Verantwortung
    genommen, die Fahrzeugkontrolle auf Aufforderung des
    Systems oder bei Unregelmäßigkeiten wieder zu über-
    nehmen und die Systeme ausschließlich bestimmungsge-
    mäß und für den zugedachten Zweck einzusetzen .

    Das schafft Klarheit für alle Beteiligten. Bewusst sind
    einige Punkte im Gesetzentwurf nicht im Detail geregelt .
    Bewusst haben wir auch eine baldige Evaluierung vorge-
    sehen . Das zeigt, dass wir noch nicht genau wissen, wie
    die Zukunft aussehen wird, dass wir die Herausforderung
    aber annehmen und einen geeigneten Rahmen schaffen.

    Stephan Kühn (Dresden)







    (A) (C)



    (B) (D)


    Der Gesetzentwurf ist ein wichtiger Schritt für die
    Zukunft des Automobils . Wenn wir mit den Regelungen
    Mensch und Computer rechtlich teilweise gleichstellen,
    setzt dies aus Beweisgründen zwingend voraus, dass die
    Systeme in einer Art Blackbox aufzeichnen, wann das
    Fahrzeug vom Fahrzeugführer gesteuert wurde und wann
    das System die Kontrolle innehatte .

    Um Unfall- oder Schadensereignisse und damit ver-
    bundene Haftungsfragen zu klären, ist eine Übermittlung
    der Daten an entsprechende Behörden oder beteiligte
    Dritte unabdingbar . Eine solche Datenübermittlung ist
    aber auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschrän-
    ken . Meines Erachtens trägt der vorgelegte Gesetzent-
    wurf dieser Anforderung Rechnung .

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit dem Gesetz-
    entwurf haben wir die Möglichkeit, Deutschland zum
    Vorreiter beim automatisierten Fahren zu machen und
    die dafür notwendigen Grundlagen weltweit erstmalig
    verkehrsrechtlich zu verankern . Das automatisierte Fah-
    ren wird das Reisen im Automobil sicherer, nachhaltiger,
    bequemer und attraktiver machen . Lassen Sie uns diese
    große Chance nutzen .


    (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)