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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 18/222 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 222. Sitzung Berlin, Freitag, den 10. März 2017 Inhalt: Tagesordnungspunkt 50: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Infrastruk- turabgabengesetzes Drucksache 18/11237 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 B b) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Änderung des Zweiten Verkehr- steueränderungsgesetzes Drucksache 18/11235 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 B c) Erste Beratung des von den Abgeordne- ten Herbert Behrens, Sabine Leidig, Caren Lay, weiteren Abgeordneten und der Frak- tion DIE LINKE eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Aufhebung des Ge- setzes über die Erhebung einer zeitbe- zogenen Infrastrukturabgabe für die Benutzung von Bundesfernstraßen (In- frastrukturabgabenaufhebungsgesetz – InfrAGAufhG) Drucksache 18/11012 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 C Alexander Dobrindt, Bundesminister BMVI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 D Herbert Behrens (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22370 C Andreas Schwarz (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 22371 D Oliver Krischer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22373 A Steffen Bilger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22374 B Sabine Leidig (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 22375 C Sebastian Hartmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22376 B Dr . Valerie Wilms (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22378 A Dr. Philipp Murmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . 22379 A Kirsten Lühmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 22380 B Ulrich Lange (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22381 B Tagesordnungspunkt 51: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Ge- setzes zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung und zur Änderung anderer Gesetze (Betriebsrentenstär- kungsgesetz) Drucksache 18/11286 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 B b) Antrag der Abgeordneten Sabine Zimmermann (Zwickau), Matthias W . Birkwald, Katja Kipping, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Gesetzliche Rente stabilisieren – Gute Rente für alle sichern Drucksache 18/11402 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 C c) Antrag der Abgeordneten Markus Kurth, Kerstin Andreae, Maria Klein-Schmeink, weiterer Abgeordneter und der Frakti- on BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Für eine faire und nachhaltige betriebli- che Altersversorgung und ein stabiles Drei-Säulen-System Drucksache 18/10384 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 C Andrea Nahles, Bundesministerin BMAS . . . 22382 C Matthias W . Birkwald (DIE LINKE) . . . . . . . 22384 B Waltraud Wolff (Wolmirstedt) (SPD) . . . . . 22384 D Dr . Martin Rosemann (SPD) . . . . . . . . . . . . 22385 B Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . . . . 22387 A Markus Kurth (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22388 D Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017II Dr . Carola Reimann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22390 A Dr . Michael Meister, Parl . Staatssekretär BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22391 B Ralf Kapschack (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22392 D Stephan Stracke (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 22393 D Anja Karliczek (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 22395 B Tagesordnungspunkt 52: a) Antrag der Abgeordneten Irene Mihalic, Dr . Konstantin von Notz, Luise Amtsberg, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Mehr Si- cherheit durch weniger Waffen Drucksache 18/11417 . . . . . . . . . . . . . . . . 22396 D b) Beschlussempfehlung und Bericht des In- nenausschusses zu dem Antrag der Abge- ordneten Irene Mihalic, Dr . Konstantin von Notz, Luise Amtsberg, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Handlungsbedarf im Waffen- recht für mehr öffentliche Sicherheit Drucksachen 18/9674, 18/11444 . . . . . . . . 22396 D in Verbindung mit Tagesordnungspunkt 29: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Geset- zes zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften Drucksache 18/11239 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22396 D Irene Mihalic (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22397 A Oswin Veith (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 22398 B Martina Renner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22400 B Gabriele Fograscher (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22401 B Michael Frieser (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 22403 A Tagesordnungspunkt 53: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines … Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes Drucksache 18/11300 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22404 B Alexander Dobrindt, Bundesminister BMVI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22404 C Herbert Behrens (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22406 B Sören Bartol (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22407 B Stephan Kühn (Dresden) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22408 C Steffen Bilger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22409 B Andreas Rimkus (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22410 B Thomas Jarzombek (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22411 B Tagesordnungspunkt 54: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Ge- trennterfassung von wertstoffhaltigen Ab- fällen Drucksache 18/11274 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22412 B Dr . Barbara Hendricks, Bundesministerin BMUB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22412 C Ralph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 22413 C Dr. Thomas Gebhart (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22414 B Peter Meiwald (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22415 D Michael Thews (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22417 A Dr. Anja Weisgerber (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22418 B Tagesordnungspunkt 55: Beschlussempfehlung und Bericht des Aus- schusses für Arbeit und Soziales zu dem An- trag der Abgeordneten Cornelia Möhring, Katja Kipping, Sigrid Hupach, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Al- leinerziehende entlasten – Umgangsmehr- bedarf anerkennen Drucksachen 18/10283, 18/11434 . . . . . . . . . . 22419 D Markus Paschke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22419 D Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 22421 A Christel Voßbeck-Kayser (CDU/CSU) . . . . . . 22422 C Dr . Wolfgang Strengmann-Kuhn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . 22424 A Dr . Fritz Felgentreu (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22424 D Dr. Astrid Freudenstein (CDU/CSU) . . . . . . . 22425 D Dr . Franziska Brantner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22427 A Dr. Astrid Freudenstein (CDU/CSU) . . . . . . . 22427 B Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22427 D Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 22429 A Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22430 B (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22367 222. Sitzung Berlin, Freitag, den 10. März 2017 Beginn: 9.00 Uhr
  • folderAnlagen
    Dr. Astrid Freudenstein (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22429 Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Albsteiger, Katrin CDU/CSU 10 .03 .2017 Andreae, Kerstin BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Beermann, Maik CDU/CSU 10 .03 .2017 Binder, Karin DIE LINKE 10 .03 .2017 Brandl, Dr . Reinhard CDU/CSU 10 .03 .2017 Bulling-Schröter, Eva DIE LINKE 10 .03 .2017 Dröge, Katharina * BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Ehrmann, Siegmund SPD 10 .03 .2017 Esken, Saskia SPD 10 .03 .2017 Ferner, Elke SPD 10 .03 .2017 Fuchs, Dr . Michael CDU/CSU 10 .03 .2017 Glöckner, Angelika SPD 10 .03 .2017 Gohlke, Nicole DIE LINKE 10 .03 .2017 Hartmann (Wackern- heim), Michael SPD 10 .03 .2017 Hasselfeldt, Gerda CDU/CSU 10 .03 .2017 Held, Marcus SPD 10 .03 .2017 Herzog, Gustav SPD 10 .03 .2017 Janecek, Dieter BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Jung, Xaver CDU/CSU 10 .03 .2017 Jüttner, Dr . Egon CDU/CSU 10 .03 .2017 Katzmarek, Gabriele SPD 10 .03 .2017 Knoerig, Axel CDU/CSU 10 .03 .2017 Kovac, Kordula CDU/CSU 10 .03 .2017 Kühn-Mengel, Helga SPD 10 .03 .2017 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Kunert, Katrin DIE LINKE 10 .03 .2017 Lange (Backnang), Christian SPD 10 .03 .2017 Lerchenfeld, Philipp Graf CDU/CSU 10 .03 .2017 Marks, Caren SPD 10 .03 .2017 Mast, Katja SPD 10 .03 .2017 Mattheis, Hilde SPD 10 .03 .2017 Merkel, Dr . Angela CDU/CSU 10 .03 .2017 Möhring, Cornelia DIE LINKE 10 .03 .2017 Mosblech, Volker CDU/CSU 10 .03 .2017 Nietan, Dietmar SPD 10 .03 .2017 Obermeier, Julia CDU/CSU 10 .03 .2017 Özdemir, Cem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Radwan, Alexander CDU/CSU 10 .03 .2017 Rawert, Mechthild SPD 10 .03 .2017 Riesenhuber, Dr . Heinz CDU/CSU 10 .03 .2017 Röring, Johannes CDU/CSU 10 .03 .2017 Röspel, René SPD 10 .03 .2017 Rüthrich, Susann * SPD 10 .03 .2017 Sarrazin, Manuel BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schauws, Ulle BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schlecht, Michael DIE LINKE 10 .03 .2017 Schmidt, Dr . Frithjof BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schulte, Ursula SPD 10 .03 .2017 Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 201722430 (A) (C) (B) (D) Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Strebl, Matthäus CDU/CSU 10 .03 .2017 Terpe, Dr . Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Ulrich, Alexander DIE LINKE 10 .03 .2017 Veit, Rüdiger SPD 10 .03 .2017 Vogt, Ute SPD 10 .03 .2017 Wagenknecht, Dr . Sahra DIE LINKE 10 .03 .2017 Wagner, Doris BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Walter-Rosenheimer, Beate BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Wawzyniak, Halina DIE LINKE 10 .03 .2017 Weber, Gabi SPD 10 .03 .2017 Wiese (Ehingen), Heinz CDU/CSU 10 .03 .2017 Wöllert, Birgit DIE LINKE 10 .03 .2017 Zdebel, Hubertus DIE LINKE 10 .03 .2017 Zimmermann, Pia DIE LINKE 10 .03 .2017 Zollner, Gudrun CDU/CSU 10 .03 .2017 *aufgrund gesetzlichen Mutterschutzes Anlage 2 Amtliche Mitteilungen ohne Verlesung Die folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass sie gemäß § 80 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absehen: Auswärtiger Ausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung zur Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinten Nationen und einzelnen, global agie- renden, internationalen Organisationen und Insti- tutionen im Rahmen des VN-Systems in den Jah- ren 2014 und 2015 Drucksachen 18/9482, 18/9596 Nr. 1.12 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 25. bis 29. Januar 2016 Drucksachen 18/10794, 18/10924 Nr. 1.12 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 18. bis 22. April 2016 Drucksachen 18/10795, 18/10924 Nr. 1.13 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 20. bis 24. Juni 2016 Drucksachen 18/10796, 18/10924 Nr. 1.14 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über Schüler-, Jugend- und Studentenaus- tausch mit der Republik Korea (Südkorea) und der Demokratischen Republik Korea (Nordkorea) Drucksachen 18/10912, 18/11025 Nr. 1.6 Ausschuss für Wirtschaft und Energie – Unterrichtung durch die Bundesregierung Sondergutachten der Monopolkommission gemäß § 44 Absatz 1 Satz 4 des Gesetzes gegen Wettbe- werbsbeschränkungen Wettbewerbspolitik: Herausforderung digitale Märkte Drucksachen 18/5080, 18/5285 Nr. 1 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Sondergutachten der Monopolkommission gemäß § 44 Absatz 1 Satz 4 des Gesetzes gegen Wettbe- werbsbeschränkungen Strafrechtliche Sanktionen bei Kartellverstößen Drucksache 18/7508 (v . 28 .01 .16) Ausschuss für Arbeit und Soziales – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung über die gesetzliche Ren- tenversicherung, insbesondere über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben, der Nachhaltigkeits- rücklage sowie des jeweils erforderlichen Beitragssat- zes in den künftigen 15 Kalenderjahren (Rentenversicherungsbericht 2016) und Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversi- cherungsbericht 2016 und zum Alterssicherungsbe- richt 2016 Drucksachen 18/10570, 18/10696 Nr. 1.3 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22431 (A) (C) (B) (D) Ergänzender Bericht der Bundesregierung zum Ren- tenversicherungsbericht 2016 (Alterssicherungsbericht 2016) und Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversi- cherungsbericht 2016 und zum Alterssicherungsbe- richt 2016 Drucksachen 18/10571, 18/10696 Nr. 1.4 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über die Tätigkeit der Verkehrsinfrastruk- turfinanzierungsgesellschaft im Jahr 2015 Drucksache 18/9545 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reak- torsicherheit – Unterrichtung durch die Bundesregierung Siebter Bericht der Bundesregierung über die Forschungsergebnisse in Bezug auf die Emissions- minderungsmöglichkeiten der gesamten Mobil- funktechnologie und in Bezug auf gesundheitliche Auswirkungen Drucksachen 18/10600, 18/10924 Nr. 1.1 Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Uni- onsdokumente zur Kenntnis genommen oder von einer Beratung abgesehen hat . Innenausschuss Drucksache 18/10449 Nr . A .5 Ratsdokument 13442/16 Drucksache 18/10706 Nr . A .4 Ratsdokument 14617/16 Finanzausschuss Drucksache 18/10932 Nr . A .11 Ratsdokument 14903/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .14 Ratsdokument 15818/16 Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Drucksache 18/10932 Nr . A .19 Ratsdokument 14886/16 Drucksache 18/10932 Nr . A .20 Ratsdokument 15485/16 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur Drucksache 18/10932 Nr . A .23 Ratsdokument 15047/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .22 Ratsdokument 15705/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .23 Ratsdokument 15777/16 Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent- wicklung Drucksache 18/10116 Nr . A .32 Ratsdokument 12373/16 Drucksache 18/10706 Nr . A .12 Ratsdokument 14774/16 Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union Drucksache 18/10449 Nr . A .23 Ratsdokument 13668/16 Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de 222. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 50 Infrastrukturabgaben und Verkehrsteuern TOP 51 Stärkung der betrieblichen Altersversorgung TOP 52, TOP 29 Gefahren durch Waffen TOP 53 Änderung des Straßenverkehrsgesetzes TOP 54 Getrennterfassung von wertstoffhaltigen Abfällen TOP 55 Entlastung Alleinerziehender Anlagen Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Ralf Kapschack


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    Verehrte Damen und Herren! Betriebsrenten haben in
    Deutschland eine lange Tradition . Die betriebliche Al-
    tersversorgung bei Krupp, Siemens oder BASF ist älter
    als die Deutsche Rentenversicherung .


    (Peter Weiß [Emmendingen] [CDU/CSU]: Ja!)


    Trotzdem sind Betriebsrenten noch vergleichsweise we-
    nig verbreitet. In Großbetrieben findet man sie und in
    Branchen, in denen es starke Tarifpartner gibt . In kleinen
    und mittleren Unternehmen und bei vielen gering bezahl-
    ten Jobs sind sie immer noch die Ausnahme . Genau das

    Parl. Staatssekretär Dr. Michael Meister






    (A) (C)



    (B) (D)


    wollen wir ändern . Deshalb reden wir heute über das Be-
    triebsrentenstärkungsgesetz .

    Die gesetzliche Rente – das ist schon mehrfach betont
    worden – bleibt für uns, für die SPD, die zentrale Säule
    der Altersversorgung . Da gibt es überhaupt kein Vertun .


    (Beifall bei der SPD)


    Betriebliche Altersversorgung ist aber als kollektive Ab-
    sicherung die beste Ergänzung zur gesetzlichen Rente .


    (Beifall bei der SPD)


    Deshalb – mein Kollege Martin Rosemann hat das vorhin
    schon angesprochen – kann es doch nicht sein, dass der-
    jenige, der in einem Großbetrieb arbeitet, Glück gehabt
    hat, und derjenige, der in einem kleinen oder mittleren
    Betrieb arbeitet, Pech gehabt hat, was eine zusätzliche
    betriebliche Altersversorgung angeht . Das kann doch
    wohl nicht wahr sein .


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun . Deshalb fordern
    auch die Gewerkschaften einen Ausbau der betrieblichen
    Altersversorgung .

    Ich finde, jeder und jede sollte Zugang zu einer betrieb-
    lichen Altersversorgung haben und dann frei entscheiden
    können, ob er bzw . sie das nutzt oder nicht nutzt . Deshalb
    bietet der Gesetzentwurf gerade für Geringverdienende
    und für kleine und mittlere Betriebe neue Möglichkeiten,
    in das Thema Betriebsrente einzusteigen. Ich hoffe sehr,
    dass davon auch Gebrauch gemacht wird .

    Ich sage ganz offen: Uns wäre es am liebsten, es gäbe
    eine Verpflichtung der Arbeitgeber, mindestens ein An-
    gebot zur betrieblichen Altersversorgung zu machen, am
    besten mit einer Beteiligung des Arbeitgebers . Da gibt
    es durchaus eine Übereinstimmung mit Bündnis 90/Die
    Grünen . Wer über Fachkräftemangel klagt, wer die de-
    mografische Entwicklung fast schon wie eine Apokalyp-
    se beschreibt, der sollte auch etwas dafür tun, das eige-
    ne Unternehmen im Wettbewerb um neue Beschäftigte
    attraktiv zu machen . Das Angebot für eine zusätzliche
    betriebliche Altersversorgung ist sicherlich ein gutes Ar-
    gument für den eigenen Betrieb .

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit diesem Gesetz-
    entwurf stärken wir die Rolle der Tarifvertragspartei-
    en und geben ihnen mehr Spielraum, in Tarifverträgen
    betriebliche Altersversorgung zu gestalten . Sie, die Ta-
    rifpartner, wissen am besten, was betriebs- und bran-
    chenspezifisch geregelt werden kann und geregelt wer-
    den muss . Ich sage an dieser Stelle auch: Mir wäre es am
    liebsten, wir würden auch eine leichtere Allgemeinver-
    bindlichkeitserklärung für entsprechende Tarifverträge
    hinbekommen .


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Wir geben den Tarifpartnern Spielräume, wir halsen
    den Tarifpartnern aber auch einiges an Verantwortung
    auf; auch das will ich ganz offen sagen. Mir ist schon
    klar, dass der Verzicht auf Garantien in dem Modell der
    Zielrente in gewisser Weise eine kommunikative Heraus-

    forderung ist . Angesichts des großen Sicherheitsbedürf-
    nisses in der Bevölkerung beim Thema Altersversorgung
    wird es darauf ankommen, klarzumachen, dass Chancen
    und Risiken in einem vernünftigen Verhältnis stehen
    müssen und auch stehen sollen . Deshalb sollen die Ta-
    rifpartner ja auch einen sogenannten Sicherungsbeitrag
    vorsehen, der dazu eingesetzt wird, Schwankungen des
    Kapitalmarkts auszugleichen . Wir halten es für sinnvoll,
    dass verpflichtend vorgegeben wird, einen solchen Si-
    cherungsbeitrag vorzusehen . Er soll nicht nur dazu die-
    nen, Kapitalmarktschwankungen abzufedern; dieser Si-
    cherungsbeitrag dient aber vor allem dazu, deutlich zu
    machen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das
    Anlagerisiko künftig nicht alleine tragen . Das ist ein ganz
    wichtiger Punkt, um die Akzeptanz des neuen Sozialpart-
    nermodells zu erhöhen .

    Jeder lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt . Ich
    habe keine Ahnung, wie lang der Weg zu einer wirk-
    lich flächendeckenden betrieblichen Altersversorgung
    ist . Aber wir gehen heute einen wichtigen, einen großen
    Schritt . Mitgehen müssen diesen Weg jedoch die Tarif-
    parteien, die kleinen und mittleren Unternehmen und vor
    allen Dingen die Beschäftigten .

    Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit .


    (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU)




Rede von Michaela Tadjadod
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)

Vielen Dank, Herr Kollege . – Als Nächstem erteile ich

das Wort Stephan Stracke, CDU/CSU-Fraktion.


(Beifall bei der CDU/CSU)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Stephan Stracke


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)


    Grüß Gott, Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten

    Damen und Herren! Deutschland hat ein verlässliches
    System der Alterssicherung, das auf drei Säulen beruht:
    der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen
    sowie der privaten Altersvorsorge. Unser Ziel ist es,
    auch langfristig ein Gesamtversorgungsniveau aus allen
    drei Säulen sicherzustellen, das annähernd dem heutigen
    Niveau entspricht und dabei die junge Generation nicht
    über Gebühr belastet .

    Gerade Letzteres, die Frage der Generationengerech-
    tigkeit, ist einer der zentralen Messsteine bei allen Vor-
    schlägen, die Opposition und SPD vorgelegt haben und
    vorlegen . Es geht also um die Frage: Wie generationen-
    gerecht ist es? Wie stark werden unsere Kinder und Kin-
    deskinder tatsächlich belastet?


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Sagen Sie doch einmal, wie viel das in Euro im Schnitt pro Beschäftigten ist, Herr Kollege!)


    Hier sehen wir letztlich auch, dass viele der Vorschläge
    tatsächlich nachhaltig hinterhältig sind, weil sie zu mas-
    sivsten Mehrbelastungen für die junge Generation füh-
    ren .

    Wir wollen das System an einzelnen Stellschrauben
    nachjustieren . Wir wollen keine Revolution, keine Rol-
    le rückwärts in der sozialen Sicherung in Deutschland,

    Ralf Kapschack






    (A) (C)



    (B) (D)


    sondern eine Evolution unseres bewährten Alterssiche-
    rungssystems .

    Mit der Rentenreform 2014 haben wir bereits in dieser
    Wahlperiode wichtige rentenpolitische Maßnahmen ver-
    abschiedet, die zu einer Stärkung der gesetzlichen Ren-
    tenversicherung als erster und zentraler Säule der Alters-
    sicherungssysteme in Deutschland geführt hat . Weitere
    gesetzliche Vorhaben, beispielsweise zur Erwerbsminde-
    rungsrente und zur Rentenangleichung Ost-West, werden
    wir noch im Frühjahr im Deutschen Bundestag beraten .
    Und mit dem Gesetzespaket, über das wir heute beraten,
    verbessern wir die Bedingungen für die private und die
    betriebliche Altersvorsorge .

    Man kann es sich natürlich ganz einfach machen und
    die kapitalgedeckte Altersvorsorge in Zeiten der Niedrig-
    zinsphase nach dem Motto „Alles gescheitert“ schlecht-
    reden .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: So ist es doch!)


    Nach demselben Muster hätte man im Übrigen vor zwölf
    Jahren auch sagen können, das Umlageverfahren der ge-
    setzlichen Rentenversicherung ist gescheitert .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Nein! Die Österreicher haben das, und das ist durchgängig besser!)


    Erinnern wir uns doch einmal zurück: Vor zwölf Jahren
    hatte Rot-Grün die gesetzliche Rentenversicherung an
    die Wand gefahren .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Da müssen wir Linke mitmachen, sonst wird das nichts, Herr Kollege! Das ist wohl wahr!)


    Damals war die Rentenkasse pleite, und die laufenden
    Renten konnten nur durch ein Bundesdarlehen des Bun-
    desfinanzministers gezahlt werden.

    Die umlagefinanzierte gesetzliche Rente steht heute
    deshalb so blendend da, weil der Jobmotor in Deutsch-
    land brummt, weil wir die Rahmenbedingungen für
    Wachstum und Beschäftigung seit Jahren richtig gesetzt
    haben .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Aber die Rentnerinnen und Rentner stehen nicht gut da, nur die Rentenversicherung! Das ist ein Unterschied!)


    Unsere Aufgabe als Union ist es, die Rahmenbedingun-
    gen auch in Zukunft sicher und richtig zu setzen . Es hat
    sich gezeigt: Das kann nur, meine sehr verehrten Damen
    und Herren, die Union richtig.


    (Beifall bei der CDU/CSU)


    All das, was Opposition und SPD und insbesondere
    Schulz vorschlagen,


    (Dr. Matthias Bartke [SPD]: Guter Mann! – Ralf Kapschack [SPD]: Wer ist das noch mal?)


    führt dazu, dass der Jobmotor abgewürgt wird – mit fata-
    len Folgen für alle .


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Kai Whittaker [CDU/CSU]: Schulz ist schuld!)


    Allein aufgrund unserer Maßnahmen konnten wir
    also in dieser Wahlperiode nach mehr als 20 Jahren die
    Leistungen für die Menschen wieder deutlich verbessern .
    Das hätten sich viele vor zwölf Jahren sicherlich nicht
    träumen lassen . Das zeigt: Rentenpolitik ist nichts für
    Schnappatmer .


    (Heiterkeit bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Das gilt auch für die Riester-Rente und vor allem auch
    für die betriebliche Altersvorsorge . Viele Millionen Men-
    schen sorgen privat für ihr Alter vor . Ich stehe zum Auf-
    und Ausbau der zweiten und dritten Säule und halte es
    deshalb auch sozialpolitisch für zwingend, ihre Bedin-
    gungen zu verbessern . Mit der Gesetzesvorlage der Re-
    gierung setzen wir an zwei entscheidenden Stellschrau-
    ben an .

    Zum einen geht es um die stärkere Verbreitung der be-
    trieblichen Altersvorsorge . Sie muss für die Mitarbeiter
    von kleinen und mittleren Betrieben selbstverständlich
    werden . Ende 2015 hatten circa 17,7 Millionen sozialver-
    sicherungspflichtig Beschäftigte eine Anwartschaft bei
    ihrem Arbeitgeber . Das sind knapp 60 Prozent aller sozi-
    alversicherungspflichtig Beschäftigten. Allerdings – der
    Kollege von den Grünen hat ja darauf hingewiesen –: In
    Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten verfügen
    lediglich 28 Prozent der Mitarbeiter über Betriebsren-
    tenanwartschaften . Das müssen wir ändern . Die Gründe
    hierfür sind vielfältig: Verwaltungsaufwand und andere
    Kosten, vielleicht auch ein nicht zu kalkulierendes Haf-
    tungsrisiko .

    Die Gesetzesvorlage der Bundesregierung setzt bei
    einer Analyse genau dieser Punkte an und setzt auf die
    Sozialpartner . Künftig sollen auf der Grundlage von Ta-
    rifverträgen sogenannte reine Beitragszusagen – nicht
    verbunden mit Mindest- oder Garantieleistungen – mög-
    lich gemacht werden . Der Gesetzentwurf ist an dieser
    Stelle zunächst einmal Ergebnis eines zähen Ringens von
    Bundesarbeitsministerium und Finanzministerium, aber
    auch Sozialpartnern . Sicherlich nicht alle Seiten sind
    zufrieden, wenngleich die Idee der Enthaftung, also nur
    eine reine Beitragszusage vorzusehen, stimmt . Die reine
    Beitragszusage ist eine große Chance für ein stärkeres
    Engagement in der betrieblichen Altersvorsorge .


    (Matthias W. Birkwald [DIE LINKE]: Und ein großes Risiko!)


    Wir setzen auch mehr Anreize für Geringverdiener,
    auch hier mittels zwei Stellschrauben . Einmal geht es um
    den Auf- und Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge .
    Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass wir in Zu-
    kunft bis zu 202 Euro anrechnungsfrei stellen und damit
    das klare Signal aussenden: Freiwillige Altersvorsorge
    zu betreiben, lohnt sich auf jeden Fall . – Zum anderen
    wird die staatliche Förderung optimiert durch ein spezi-
    fisches Steuerfördermodell gerade für Geringverdiener.
    Insgesamt sind es 430 Millionen Euro, die zusätzlich in

    Stephan Stracke






    (A) (C)



    (B) (D)


    die Hand genommen werden . Weitere 75 Millionen Euro
    stehen aktuell in der Prüfung, auch vonseiten der Bun-
    desregierung .

    Sicherlich werden wir weiterhin prüfen, wie wir es
    besser machen können, um gerade die betriebliche Al-
    tersvorsorge zu stärken . Stärkere Tarifbindung mag gut
    und schön sein; in erster Linie muss es jedoch darum
    gehen, die betriebliche Altersvorsorge deutlich zu ver-
    bessern, auch in der Breite . Hier sehe ich noch Diskus-
    sionsbedarf . Wir müssen auch darüber diskutieren, wie
    wir an dieser Stelle auch für nicht tarifgebundene Betrie-
    be – über das hinaus, was wir zur reinen Beitragszusage
    derzeit im Gesetzentwurf haben – noch weitere Verbes-
    serungen vornehmen können .

    Ich hoffe, dass wir eine fachlich ausgerichtete Debatte
    letztlich zu all diesen Punkten haben werden . Ich freue
    mich auf diese und freue mich vor allem, dass wir Ihnen
    nach Abschluss der parlamentarischen Beratungen einen
    noch besseren Gesetzentwurf zur Abstimmung vorlegen
    können .

    Ein herzliches Dankeschön .


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)