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ID1822201700

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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 18/222 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 222. Sitzung Berlin, Freitag, den 10. März 2017 Inhalt: Tagesordnungspunkt 50: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Infrastruk- turabgabengesetzes Drucksache 18/11237 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 B b) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Änderung des Zweiten Verkehr- steueränderungsgesetzes Drucksache 18/11235 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 B c) Erste Beratung des von den Abgeordne- ten Herbert Behrens, Sabine Leidig, Caren Lay, weiteren Abgeordneten und der Frak- tion DIE LINKE eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Aufhebung des Ge- setzes über die Erhebung einer zeitbe- zogenen Infrastrukturabgabe für die Benutzung von Bundesfernstraßen (In- frastrukturabgabenaufhebungsgesetz – InfrAGAufhG) Drucksache 18/11012 . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 C Alexander Dobrindt, Bundesminister BMVI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22367 D Herbert Behrens (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22370 C Andreas Schwarz (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 22371 D Oliver Krischer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22373 A Steffen Bilger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22374 B Sabine Leidig (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 22375 C Sebastian Hartmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22376 B Dr . Valerie Wilms (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22378 A Dr. Philipp Murmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . 22379 A Kirsten Lühmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 22380 B Ulrich Lange (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22381 B Tagesordnungspunkt 51: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Ge- setzes zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung und zur Änderung anderer Gesetze (Betriebsrentenstär- kungsgesetz) Drucksache 18/11286 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 B b) Antrag der Abgeordneten Sabine Zimmermann (Zwickau), Matthias W . Birkwald, Katja Kipping, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Gesetzliche Rente stabilisieren – Gute Rente für alle sichern Drucksache 18/11402 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 C c) Antrag der Abgeordneten Markus Kurth, Kerstin Andreae, Maria Klein-Schmeink, weiterer Abgeordneter und der Frakti- on BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Für eine faire und nachhaltige betriebli- che Altersversorgung und ein stabiles Drei-Säulen-System Drucksache 18/10384 . . . . . . . . . . . . . . . . 22382 C Andrea Nahles, Bundesministerin BMAS . . . 22382 C Matthias W . Birkwald (DIE LINKE) . . . . . . . 22384 B Waltraud Wolff (Wolmirstedt) (SPD) . . . . . 22384 D Dr . Martin Rosemann (SPD) . . . . . . . . . . . . 22385 B Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . . . . 22387 A Markus Kurth (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22388 D Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017II Dr . Carola Reimann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22390 A Dr . Michael Meister, Parl . Staatssekretär BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22391 B Ralf Kapschack (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22392 D Stephan Stracke (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 22393 D Anja Karliczek (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 22395 B Tagesordnungspunkt 52: a) Antrag der Abgeordneten Irene Mihalic, Dr . Konstantin von Notz, Luise Amtsberg, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Mehr Si- cherheit durch weniger Waffen Drucksache 18/11417 . . . . . . . . . . . . . . . . 22396 D b) Beschlussempfehlung und Bericht des In- nenausschusses zu dem Antrag der Abge- ordneten Irene Mihalic, Dr . Konstantin von Notz, Luise Amtsberg, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Handlungsbedarf im Waffen- recht für mehr öffentliche Sicherheit Drucksachen 18/9674, 18/11444 . . . . . . . . 22396 D in Verbindung mit Tagesordnungspunkt 29: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Geset- zes zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften Drucksache 18/11239 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22396 D Irene Mihalic (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22397 A Oswin Veith (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 22398 B Martina Renner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22400 B Gabriele Fograscher (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22401 B Michael Frieser (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 22403 A Tagesordnungspunkt 53: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines … Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes Drucksache 18/11300 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22404 B Alexander Dobrindt, Bundesminister BMVI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22404 C Herbert Behrens (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 22406 B Sören Bartol (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22407 B Stephan Kühn (Dresden) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22408 C Steffen Bilger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 22409 B Andreas Rimkus (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22410 B Thomas Jarzombek (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22411 B Tagesordnungspunkt 54: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Fortentwicklung der haushaltsnahen Ge- trennterfassung von wertstoffhaltigen Ab- fällen Drucksache 18/11274 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22412 B Dr . Barbara Hendricks, Bundesministerin BMUB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22412 C Ralph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 22413 C Dr. Thomas Gebhart (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22414 B Peter Meiwald (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22415 D Michael Thews (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22417 A Dr. Anja Weisgerber (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 22418 B Tagesordnungspunkt 55: Beschlussempfehlung und Bericht des Aus- schusses für Arbeit und Soziales zu dem An- trag der Abgeordneten Cornelia Möhring, Katja Kipping, Sigrid Hupach, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Al- leinerziehende entlasten – Umgangsmehr- bedarf anerkennen Drucksachen 18/10283, 18/11434 . . . . . . . . . . 22419 D Markus Paschke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22419 D Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 22421 A Christel Voßbeck-Kayser (CDU/CSU) . . . . . . 22422 C Dr . Wolfgang Strengmann-Kuhn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . 22424 A Dr . Fritz Felgentreu (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 22424 D Dr. Astrid Freudenstein (CDU/CSU) . . . . . . . 22425 D Dr . Franziska Brantner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22427 A Dr. Astrid Freudenstein (CDU/CSU) . . . . . . . 22427 B Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22427 D Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 22429 A Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22430 B (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22367 222. Sitzung Berlin, Freitag, den 10. März 2017 Beginn: 9.00 Uhr
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    Dr. Astrid Freudenstein (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22429 Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Albsteiger, Katrin CDU/CSU 10 .03 .2017 Andreae, Kerstin BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Beermann, Maik CDU/CSU 10 .03 .2017 Binder, Karin DIE LINKE 10 .03 .2017 Brandl, Dr . Reinhard CDU/CSU 10 .03 .2017 Bulling-Schröter, Eva DIE LINKE 10 .03 .2017 Dröge, Katharina * BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Ehrmann, Siegmund SPD 10 .03 .2017 Esken, Saskia SPD 10 .03 .2017 Ferner, Elke SPD 10 .03 .2017 Fuchs, Dr . Michael CDU/CSU 10 .03 .2017 Glöckner, Angelika SPD 10 .03 .2017 Gohlke, Nicole DIE LINKE 10 .03 .2017 Hartmann (Wackern- heim), Michael SPD 10 .03 .2017 Hasselfeldt, Gerda CDU/CSU 10 .03 .2017 Held, Marcus SPD 10 .03 .2017 Herzog, Gustav SPD 10 .03 .2017 Janecek, Dieter BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Jung, Xaver CDU/CSU 10 .03 .2017 Jüttner, Dr . Egon CDU/CSU 10 .03 .2017 Katzmarek, Gabriele SPD 10 .03 .2017 Knoerig, Axel CDU/CSU 10 .03 .2017 Kovac, Kordula CDU/CSU 10 .03 .2017 Kühn-Mengel, Helga SPD 10 .03 .2017 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Kunert, Katrin DIE LINKE 10 .03 .2017 Lange (Backnang), Christian SPD 10 .03 .2017 Lerchenfeld, Philipp Graf CDU/CSU 10 .03 .2017 Marks, Caren SPD 10 .03 .2017 Mast, Katja SPD 10 .03 .2017 Mattheis, Hilde SPD 10 .03 .2017 Merkel, Dr . Angela CDU/CSU 10 .03 .2017 Möhring, Cornelia DIE LINKE 10 .03 .2017 Mosblech, Volker CDU/CSU 10 .03 .2017 Nietan, Dietmar SPD 10 .03 .2017 Obermeier, Julia CDU/CSU 10 .03 .2017 Özdemir, Cem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Radwan, Alexander CDU/CSU 10 .03 .2017 Rawert, Mechthild SPD 10 .03 .2017 Riesenhuber, Dr . Heinz CDU/CSU 10 .03 .2017 Röring, Johannes CDU/CSU 10 .03 .2017 Röspel, René SPD 10 .03 .2017 Rüthrich, Susann * SPD 10 .03 .2017 Sarrazin, Manuel BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schauws, Ulle BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schlecht, Michael DIE LINKE 10 .03 .2017 Schmidt, Dr . Frithjof BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Schulte, Ursula SPD 10 .03 .2017 Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 201722430 (A) (C) (B) (D) Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Strebl, Matthäus CDU/CSU 10 .03 .2017 Terpe, Dr . Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Ulrich, Alexander DIE LINKE 10 .03 .2017 Veit, Rüdiger SPD 10 .03 .2017 Vogt, Ute SPD 10 .03 .2017 Wagenknecht, Dr . Sahra DIE LINKE 10 .03 .2017 Wagner, Doris BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Walter-Rosenheimer, Beate BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 10 .03 .2017 Wawzyniak, Halina DIE LINKE 10 .03 .2017 Weber, Gabi SPD 10 .03 .2017 Wiese (Ehingen), Heinz CDU/CSU 10 .03 .2017 Wöllert, Birgit DIE LINKE 10 .03 .2017 Zdebel, Hubertus DIE LINKE 10 .03 .2017 Zimmermann, Pia DIE LINKE 10 .03 .2017 Zollner, Gudrun CDU/CSU 10 .03 .2017 *aufgrund gesetzlichen Mutterschutzes Anlage 2 Amtliche Mitteilungen ohne Verlesung Die folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass sie gemäß § 80 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absehen: Auswärtiger Ausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung zur Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinten Nationen und einzelnen, global agie- renden, internationalen Organisationen und Insti- tutionen im Rahmen des VN-Systems in den Jah- ren 2014 und 2015 Drucksachen 18/9482, 18/9596 Nr. 1.12 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 25. bis 29. Januar 2016 Drucksachen 18/10794, 18/10924 Nr. 1.12 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 18. bis 22. April 2016 Drucksachen 18/10795, 18/10924 Nr. 1.13 – Unterrichtung durch die Delegation der Bundesrepu- blik Deutschland in der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 20. bis 24. Juni 2016 Drucksachen 18/10796, 18/10924 Nr. 1.14 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über Schüler-, Jugend- und Studentenaus- tausch mit der Republik Korea (Südkorea) und der Demokratischen Republik Korea (Nordkorea) Drucksachen 18/10912, 18/11025 Nr. 1.6 Ausschuss für Wirtschaft und Energie – Unterrichtung durch die Bundesregierung Sondergutachten der Monopolkommission gemäß § 44 Absatz 1 Satz 4 des Gesetzes gegen Wettbe- werbsbeschränkungen Wettbewerbspolitik: Herausforderung digitale Märkte Drucksachen 18/5080, 18/5285 Nr. 1 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Sondergutachten der Monopolkommission gemäß § 44 Absatz 1 Satz 4 des Gesetzes gegen Wettbe- werbsbeschränkungen Strafrechtliche Sanktionen bei Kartellverstößen Drucksache 18/7508 (v . 28 .01 .16) Ausschuss für Arbeit und Soziales – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung über die gesetzliche Ren- tenversicherung, insbesondere über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben, der Nachhaltigkeits- rücklage sowie des jeweils erforderlichen Beitragssat- zes in den künftigen 15 Kalenderjahren (Rentenversicherungsbericht 2016) und Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversi- cherungsbericht 2016 und zum Alterssicherungsbe- richt 2016 Drucksachen 18/10570, 18/10696 Nr. 1.3 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 222 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 10 . März 2017 22431 (A) (C) (B) (D) Ergänzender Bericht der Bundesregierung zum Ren- tenversicherungsbericht 2016 (Alterssicherungsbericht 2016) und Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversi- cherungsbericht 2016 und zum Alterssicherungsbe- richt 2016 Drucksachen 18/10571, 18/10696 Nr. 1.4 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über die Tätigkeit der Verkehrsinfrastruk- turfinanzierungsgesellschaft im Jahr 2015 Drucksache 18/9545 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reak- torsicherheit – Unterrichtung durch die Bundesregierung Siebter Bericht der Bundesregierung über die Forschungsergebnisse in Bezug auf die Emissions- minderungsmöglichkeiten der gesamten Mobil- funktechnologie und in Bezug auf gesundheitliche Auswirkungen Drucksachen 18/10600, 18/10924 Nr. 1.1 Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Uni- onsdokumente zur Kenntnis genommen oder von einer Beratung abgesehen hat . Innenausschuss Drucksache 18/10449 Nr . A .5 Ratsdokument 13442/16 Drucksache 18/10706 Nr . A .4 Ratsdokument 14617/16 Finanzausschuss Drucksache 18/10932 Nr . A .11 Ratsdokument 14903/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .14 Ratsdokument 15818/16 Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Drucksache 18/10932 Nr . A .19 Ratsdokument 14886/16 Drucksache 18/10932 Nr . A .20 Ratsdokument 15485/16 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur Drucksache 18/10932 Nr . A .23 Ratsdokument 15047/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .22 Ratsdokument 15705/16 Drucksache 18/11029 Nr . A .23 Ratsdokument 15777/16 Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent- wicklung Drucksache 18/10116 Nr . A .32 Ratsdokument 12373/16 Drucksache 18/10706 Nr . A .12 Ratsdokument 14774/16 Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union Drucksache 18/10449 Nr . A .23 Ratsdokument 13668/16 Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de 222. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 50 Infrastrukturabgaben und Verkehrsteuern TOP 51 Stärkung der betrieblichen Altersversorgung TOP 52, TOP 29 Gefahren durch Waffen TOP 53 Änderung des Straßenverkehrsgesetzes TOP 54 Getrennterfassung von wertstoffhaltigen Abfällen TOP 55 Entlastung Alleinerziehender Anlagen Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. Valerie Wilms


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen!

    Meine Damen und Herren! Was haben wir denn hier ei-
    gentlich erlebt? Das Ende einer Regierungskoalition!


    (Lachen bei der CDU/CSU)


    Redet die Union, klatscht die SPD nicht; redet die SPD,
    klatscht die Union nicht.


    (Michael Grosse-Brömer [CDU/CSU]: Bei Ihnen klatschen wir beide nicht! – Heiterkeit bei der CDU/CSU und der SPD – Thomas Oppermann [SPD]: Wir sind uns wieder einig! – Michael Grosse-Brömer [CDU/CSU]: Da sind wir uns einig!)


    Hier ist Schluss mit lustig . Geben Sie auf! Beenden Sie
    das ganze Spielchen hier!


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Meine Damen und Herren, die heutige Debatte ist wie
    aus der Zeit gefallen . Es ist beschämend, dass wir uns
    immer noch mit einer Idee befassen müssen, die Sie ir-
    gendwann vor der letzten Wahl an irgendeinem bayeri-
    schen Biertisch geboren haben . Eine ganze Wahlperiode
    geht das nun schon so . Die Leute im Land fragen sich
    doch, ob wir hier nichts Besseres zu tun haben, als uns
    mit einem solchen Zeug zu beschäftigen .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


    Die Rechtspopulisten wollen Europa zum Einsturz
    bringen . Herr Dobrindt hilft ihnen gern dabei, wieder
    neue Schlagbäume zu errichten . In den Städten, werte
    Kolleginnen und Kollegen, ist die Luft verpestet . Bald
    dürfen die Leute mit ihren Autos dort nicht mehr fahren .
    Kollege Hartmann, ich bin gespannt, wie die SPD sich
    dann verhält . Herr Dobrindt tut so, als ob ihn das einfach
    nichts angehe . Blaue Plakette – Fehlanzeige bei ihm .
    Stattdessen bekommen wir den zweiten Aufguss seiner
    Ausländermaut serviert .

    Beim letzten Mal haben Sie, Herr Dobrindt, großmun-
    dig versprochen, dass die Maut europarechtskonform ist .


    (Max Straubinger [CDU/CSU]: Ist sie!)


    Tja, das war sie offensichtlich nicht; denn sonst müssten
    wir nicht schon wieder über dieses Konstrukt reden . Sie

    legen aus ideologischer Verbohrtheit unrechtmäßige Ge-
    setze vor . So geht es nicht!


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


    Sie halten Ihre Versprechen nicht, und die ganze Koali-
    tion – das sage ich an die Kolleginnen und Kollegen der
    SPD gerichtet – macht diesen Bockmist auch noch mit .


    (Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Es war schon beim letzten Mal ziemlich sinnlos, mit
    Ihnen, Herr Dobrindt, über Ihre Maut zu reden . Deswe-
    gen können wir das lassen . Aber die Menschen in unse-
    rem Land müssen wissen, welchen Irrsinn dieser Minis-
    ter treibt . Lassen wir deswegen Europa einmal beiseite .
    Schauen wir uns stattdessen an, was das Ganze bringen
    soll . Das zeigt, welches Verhältnis der Minister zur Wahr-
    heit hat . Machen wir einmal den Faktencheck .

    Fakten interessieren ihn nur, wenn sie ihm in den
    Kram passen . Seine bestellten Gutachten reden von
    traumhaften Einnahmen . Leider bestehen diese Gutach-
    ten nicht vor seinem eigenen Wissenschaftlichen Beirat .
    Wozu hat er den eigentlich? Wenn Sie uns als Opposition
    schon nicht zuhören wollen, Herr Dobrindt, dann hören
    Sie doch wenigstens auf die Wissenschaftler aus Ihrem
    eigenen Beirat!


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Es gibt ernstzunehmende Bedenken, dass wir bei diesem
    Manöver draufzahlen . Fast 200 Millionen Euro könnten
    jährlich fehlen . Das allein muss doch reichen, um diesen
    Quatsch sein zu lassen.

    Kollege Schwarz, lassen Sie uns einmal im Detail an-
    sehen, wie dieser Minister rechnet!


    (Andreas Schwarz [SPD]: Ja!)


    Herr Dobrindt geht davon aus, dass er das Mautsystem
    geschenkt bekommt . 380 Millionen Euro für die Einfüh-
    rung des Mautsystems fehlen schlicht und ergreifend in
    seiner Rechnung . Ich bin gespannt, welcher Betreiber
    Ihnen, Herr Dobrindt, ein so großzügiges Geschenk ma-
    chen will .


    (Matthias Gastel [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Dobrindt, der Rechenmeister!)


    Es ist unfassbar, dass wir uns hier mit so einer Stümperei
    befassen müssen .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Liebe Kolleginnen und Kollegen der SPD, beim letz-
    ten Mal haben Sie betont, wie sehr Sie dem Minister ver-
    trauen, dass er rechtlich saubere Gesetze macht . Da hat
    er Sie getäuscht . Ihr Vertrauen hatte keine Basis . Das war
    nicht mehr als das Geplapper eines früheren Generalse-
    kretärs . Es bleibt mir ein Rätsel, warum Sie sich darauf
    eingelassen haben .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Sachverständige in den Anhörungen und unabhängige
    Gutachter des Bundestages haben schon damals auf die-
    sen Fehler hingewiesen, und ich bin gespannt, was bei

    Präsident Dr. Norbert Lammert






    (A) (C)



    (B) (D)


    den nächsten Anhörungen passieren wird . Auch beim
    neuen Aufguss ist es so: Es gibt keine diskriminierungs-
    freie Diskriminierung . Vielmehr gibt es eindeutige Aus-
    sagen, dass das nicht europarechtskonform ist und teuer
    werden wird . Es gibt keinen Grund, warum Sie diesem
    Minister, dem Noch-Minister, dieses Mal vertrauen soll-
    ten . Beenden Sie dieses Abenteuer schnellstens!

    Danke .


    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)




Rede von Dr. Norbert Lammert
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)

Philipp Murmann erhält das Wort für die CDU/

CSU-Fraktion.


(Beifall bei der CDU/CSU)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Dr. Philipp Murmann


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kolle-

    gen! Im Kern dient die Einführung der Maut doch dazu,
    eine zweckgebundene Abgabe für die Finanzierung der
    Infrastruktur zu schaffen. Das ist doch der Sinn der gan-
    zen Aktion, und es ist auch sinnvoll und notwendig, dass
    wir das machen .


    (Oliver Krischer [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Der Sinn ist: weil die CSU das will!)


    – Das hat nichts mit der CSU zu tun.


    (Oliver Krischer [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Doch!)


    Die CSU hat sicherlich das Thema aufgebracht; aber der
    Sinn des Ganzen ist, dass wir eine zweckgebundene In-
    frastrukturabgabe einführen . Gleichzeitig wollen wir die
    Leute entlasten .

    Ich spreche hier als Finanzpolitiker . Es geht um ein
    Konstrukt zur Finanzierung der Infrastruktur . Wir ha-
    ben ja schon mehrere Gesetze in diesem Bereich bera-
    ten . Gestern haben wir uns mit dem Sechsten Gesetz zur
    Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes beschäftigt .
    Dabei geht es darum, dass wir die Zulassungsverfahren
    ändern und ab September 2018 neue Zulassungsverfah-
    ren bekommen werden .


    (Oliver Krischer [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das ist heute nicht das Thema!)


    Eine andere wesentliche Änderung, die jetzt kommen
    wird, ist, dass Halter von Fahrzeugen, die die Abgasnorm
    Euro 6 erfüllen, deutlich stärker entlastet werden, als das
    vorher der Fall war . Das ist eine Änderung, die auf eu-
    ropäischer Ebene gemeinsam erarbeitet worden ist . Ich
    denke, das ist sinnvoll, weil es die ökologische Wirkung
    der Infrastrukturabgabe noch einmal herausstreicht .


    (Oliver Krischer [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Was? Werden nur noch Euro-6-Fahrzeuge zugelassen?)


    In diesem Paket ist auch das Zweite Verkehrssteuerän-
    derungsgesetz enthalten, auf das ich ganz kurz eingehen
    möchte. Was ändert sich? Halter von Euro-6-Fahrzeugen
    werden deutlich stärker entlastet, als das bisher der Fall
    war, nämlich noch einmal um 100 Millionen Euro . Ich

    mache das einmal an zwei Beispielen deutlich . Sie wis-
    sen alle, dass sich die Kfz-Steuer aus zwei Elementen
    zusammensetzt, nämlich der Besteuerung des CO2-Aus-
    stoßes und des Hubraumanteils . Diese ist für Diesel- und
    Benzinfahrzeuge natürlich unterschiedlich . Neu ist jetzt,
    dass es einen einmaligen Entlastungsbetrag und einen
    dauerhaften Entlastungsbetrag gibt . Dieser Entlastungs-
    betrag ist auf 130 Euro gedeckelt .

    Stellen Sie sich einmal vor, Herr Schwarz fährt einen
    roten VW Polo mit einem Hubraum von 1 200 cm3, der die
    Norm Euro 4 erfüllt . Das heißt: Die anteilige Steuer für
    den CO2-Ausstoß beträgt 28 Euro, die für die 1 200 cm3
    Hubraum 24 Euro . Das sind zusammen 52 Euro . Herr
    Schwarz bekommt jetzt im Zuge der Einführung einer
    Infrastrukturabgabe bzw . durch die Änderung des Ver-
    kehrssteuergesetzes eine Entlastung von 29,40 Euro . Das
    entspricht genau dem, was er an Infrastrukturabgabe zu
    zahlen hätte . Wenn er ein Euro-6-Fahrzeug hätte, dann
    wäre diese Entlastung höher . Genau das ist Sinn dieser
    Änderung . Insofern ist es sinnvoll, dass wir die Ände-
    rung vornehmen .

    Nehmen wir einmal an, der Kollege Bilger hätte einen
    schwarzen BMW 730 Diesel mit 3 000 cm3 Hubraum,
    der die Euro-6-Norm erfüllt .


    (Oliver Krischer [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Aha! Wir wissen nicht nur, wohin Sie in den Urlaub fahren! Wir wissen auch, welche Autos Sie fahren!)


    Hier erkennt man schon die Lenkungswirkung der
    Kfz-Steuer; denn Herr Bilger würde 391 Euro an Steuer
    zahlen, Herr Schwarz dagegen 52 Euro . Das liegt natür-
    lich am Hubraum und am CO2-Ausstoß . Wenn man das
    jetzt durchrechnen würde, bekäme er, weil es sich um
    ein Euro-6-Fahrzeug handelt, also eine deutlich höhere
    Entlastung von 163 Euro . Da diese aber bei 130 Euro ge-
    kappt wird, gibt es für ihn sozusagen keine Veränderung .
    Das heißt, die Lenkungswirkung gilt vor allen Dingen für
    kleine Euro-6-Fahrzeuge, deren Halter so zusätzlich ent-
    lastet werden . Das, meine Damen und Herren, ist genau
    das, was wir anstreben . Deswegen halte ich es auch für
    richtig, dass wir diesen Weg gehen .


    (Beifall bei der CDU/CSU)


    Ich möchte noch einen weiteren Aspekt anführen . Der
    Zoll ist seit 2014 für die Kfz-Steuer zuständig . Er hat
    mit der Einführung der Infrastrukturabgabe auch neue
    Aufgaben . Wir rechnen damit, dass es etwa 32 Millionen
    Euro kosten wird . Man muss sich vorstellen, es müssen
    16 Millionen geänderte Kfz-Steuerbescheide ausgestellt
    werden . Das ist natürlich eine erhebliche Zahl, aber es ist
    ein einmaliger Aufwand, der sich lohnt . Wie gesagt, wir
    haben dann zum ersten Mal eine zweckgebundene In-
    frastrukturfinanzierung. Wahrscheinlich müssen die Leu-
    te vom Zoll Fragen beantworten . Es wird natürlich auch
    Einsprüche geben . Man rechnet immer mit etwa 10 Pro-
    zent . Wir haben gesagt: Nach zwölf Monaten schauen
    wir uns einmal an, ob die Belastung des Zolls im Rahmen
    dessen ist, was wir erwarten .

    Ich möchte zum Schluss kommen und weise noch
    einmal darauf hin: Wir sind ein Mittelstandsland . Mittel-

    Dr. Valerie Wilms






    (A) (C)



    (B) (D)


    stand ist immer dezentral organisiert . Deswegen ist für
    unser Land Infrastruktur so wichtig . Das unterscheidet
    uns von vielen anderen Ländern . Deswegen, meine Da-
    men und Herren, ist diese zweckgebundene Infrastruk-
    turabgabe sinnvoll, damit wir wettbewerbsfähig bleiben .
    Auch deswegen bitte ich Sie, in den weiteren Beratungen
    konstruktive Beiträge zu leisten


    (Matthias Gastel [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Haben wir gemacht!)


    und nicht immer nur ideologische Diskussionen zu füh-
    ren . Dass die Grünen nicht unbedingt die Infrastruktur-
    partei sind, zeigen sie auch in Schleswig-Holstein immer .
    Das ist aber nicht mittelstandskonform .