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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 18/216 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 216. Sitzung Berlin, Freitag, den 27. Januar 2017 Inhalt: Tagesordnungspunkt 28: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Ge- setzes zur Verbesserung der Fahndung bei besonderen Gefahrenlagen und zum Schutz von Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei durch den Einsatz von mobiler Videotechnik Drucksache 18/10939 . . . . . . . . . . . . . . . . 21649 B b) Erste Beratung des von der Bundesre- gierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Bundesda- tenschutzgesetzes – Erhöhung der Si- cherheit in öffentlich zugänglichen groß- flächigen Anlagen und im öffentlichen Personenverkehr durch optisch-elek- tronische Einrichtungen (Videoüberwa- chungsverbesserungsgesetz) Drucksache 18/10941 . . . . . . . . . . . . . . . . 21649 B Dr . Thomas de Maizière, Bundesminister BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21649 C Frank Tempel (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 21651 A Uli Grötsch (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21651 D Irene Mihalic (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21652 C Stephan Mayer (Altötting) (CDU/CSU) . . . . . 21653 C Martina Renner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 21655 A Marian Wendt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 21655 C Sebastian Hartmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 21656 B Renate Künast (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21657 B Günter Baumann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 21658 B Matthias Schmidt (Berlin) (SPD) . . . . . . . . . . 21659 D Marian Wendt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 21660 D Zusatztagesordnungspunkt 5: Eidesleistung der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries, Bundesministerin BMWi . . . 21661 D Tagesordnungspunkt 29: Antrag der Abgeordneten Klaus Ernst, Susanna Karawanskij, Jutta Krellmann, weiterer Abge- ordneter und der Fraktion DIE LINKE: Euro- pa- und Verfassungsrecht wahren – Vorläu- fige Anwendung von CETA verhindern Drucksache 18/10970 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21662 B Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . 21662 B Brigitte Zypries, BMWi . . . . . . . . . . . . . . . . . 21663 C Katharina Dröge (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21664 C Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 21665 D Andreas G . Lämmel (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 21666 C Hansjörg Durz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 21667 D Alexander Ulrich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 21669 B Bernd Westphal (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21670 C Bärbel Höhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21671 D Dr . Heribert Hirte (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 21672 C Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . 21674 C Dr . Heribert Hirte (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 21675 A Claudia Tausend (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21675 C Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 216 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 27 . Januar 2017II Tagesordnungspunkt 30: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neu- en Zusammenlebens in der Stadt Drucksache 18/10942 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21677 A Dr . Barbara Hendricks, Bundesministerin BMUB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21677 B Caren Lay (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . 21678 B Kai Wegner (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 21679 C Caren Lay (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 21680 A Christian Kühn (Tübingen) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21681 A Claudia Tausend (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21682 C Dr . Anja Weisgerber (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 21683 C Volkmar Vogel (Kleinsaara) (CDU/CSU) . . . . 21684 D Tagesordnungspunkt 31: Beschlussempfehlung und Bericht des Aus- schusses für Bildung, Forschung und Tech- nikfolgenabschätzung zu dem Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD: Wissen- schaftskooperation mit Partnern in Sub- sahara-Afrika stärken Drucksachen 18/10632, 18/10973 . . . . . . . . . 21686 A Dr . Claudia Lücking-Michel (CDU/CSU) . . . 21686 B Christine Buchholz (DIE LINKE) . . . . . . . . . 21687 D Dr . Daniela De Ridder (SPD) . . . . . . . . . . . . . 21689 A Kai Gehring (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21690 C Dr . Thomas Feist (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 21691 D Kai Gehring (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21692 B Martin Rabanus (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21693 B Tagesordnungspunkt 32: Erste Beratung des von den Abgeordneten Katja Keul, Renate Künast, Luise Amtsberg, weiteren Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (Opferentschädigungsge- setz – OEG) Drucksache 18/10965 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21694 A Katja Keul (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21694 A Jutta Eckenbach (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 21695 B Ulla Jelpke (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . 21696 C Waltraud Wolff (Wolmirstedt) (SPD) . . . . . . . 21697 C Dr . h . c . Albert Weiler (CDU/CSU) . . . . . . . . 21698 D Dr . Karl-Heinz Brunner (SPD) . . . . . . . . . . . . 21699 D Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21700 D Berichtigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21700 D Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 21703 A Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21704 A (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 216 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 27 . Januar 2017 21649 216. Sitzung Berlin, Freitag, den 27. Januar 2017 Beginn: 10 .30 Uhr
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    Berichtigung 215 . Sitzung, Seite 21496 B, erster Absatz: Die Tages- ordnungspunkte 5 a und 5 b sind wie folgt zu lesen: a) Beratung des Antrags der Abgeordneten Katja Keul, Renate Künast, Uwe Kekeritz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dr. Karl-Heinz Brunner Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 216 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 27 . Januar 2017 21701 (A) (C) (B) (D) Zukunftsfähige Unternehmensverantwortung – Wirksame Sanktionen bei Rechtsverstößen von Unternehmen Drucksache 18/10038 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz (f) Ausschuss für Wirtschaft und Energie Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe b) Beratung des Antrags der Abgeordneten Uwe Kekeritz, Katja Keul, Renate Künast, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Zukunftsfähige Unternehmensverantwortung – Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten im deut- schen Recht verankern Drucksache 18/10255 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (f) Auswärtiger Ausschuss Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz Ausschuss für Wirtschaft und Energie Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 216 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 27 . Januar 2017 21703 Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Barthle, Norbert CDU/CSU 27 .01 .2017 Bartke, Dr . Matthias SPD 27 .01 .2017 Bosbach, Wolfgang CDU/CSU 27 .01 .2017 Bülow, Marco SPD 27 .01 .2017 Burkert, Martin SPD 27 .01 .2017 Dröge, Katharina * BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Eberl, Iris CDU/CSU 27 .01 .2017 Feiler, Uwe CDU/CSU 27 .01 .2017 Fischer (Karlsruhe- Land), Axel E . CDU/CSU 27 .01 .2017 Gehrcke, Wolfgang DIE LINKE 27 .01 .2017 Gohlke, Nicole DIE LINKE 27 .01 .2017 Gröhe, Hermann CDU/CSU 27 .01 .2017 Groth, Annette DIE LINKE 27 .01 .2017 Gunkel, Wolfgang SPD 27 .01 .2017 Hänsel, Heike DIE LINKE 27 .01 .2017 Henn, Heidtrud SPD 27 .01 .2017 Hochbaum, Robert CDU/CSU 27 .01 .2017 Hübinger, Anette CDU/CSU 27 .01 .2017 Kindler, Sven-Christian BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Korte, Jan DIE LINKE 27 .01 .2017 Krellmann, Jutta DIE LINKE 27 .01 .2017 Kudla, Bettina CDU/CSU 27 .01 .2017 Launert, Dr . Silke CDU/CSU 27 .01 .2017 Lenkert, Ralph DIE LINKE 27 .01 .2017 Lerchenfeld, Philipp Graf CDU/CSU 27 .01 .2017 Murmann, Dr . Philipp CDU/CSU 27 .01 .2017 Nord, Thomas DIE LINKE 27 .01 .2017 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Petzold (Havelland), Harald DIE LINKE 27 .01 .2017 Pronold, Florian SPD 27 .01 .2017 Rüthrich, Susann * SPD 27 .01 .2017 Saathoff, Johann SPD 27 .01 .2017 Scharfenberg, Elisabeth BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Schäuble, Dr . Wolfgang CDU/CSU 27 .01 .2017 Scheer, Dr . Nina SPD 27 .01 .2017 Schlecht, Michael DIE LINKE 27 .01 .2017 Schröder (Wiesbaden), Dr . Kristina CDU/CSU 27 .01 .2017 Schwartze, Stefan SPD 27 .01 .2017 Steffen, Sonja SPD 27 .01 .2017 Steineke, Sebastian CDU/CSU 27 .01 .2017 Storjohann, Gero CDU/CSU 27 .01 .2017 Strothmann, Lena CDU/CSU 27 .01 .2017 Terpe, Dr . Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Timmermann-Fechter, Astrid CDU/CSU 27 .01 .2017 Tressel, Markus BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Walter-Rosenheimer, Beate BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Wawzyniak, Halina DIE LINKE 27 .01 .2017 Weinberg, Harald DIE LINKE 27 .01 .2017 Wellenreuther, Ingo CDU/CSU 27 .01 .2017 Zdebel, Hubertus DIE LINKE 27 .01 .2017 Zeulner, Emmi * CDU/CSU 27 .01 .2017 Zollner, Gudrun CDU/CSU 27 .01 .2017 *aufgrund gesetzlichen Mutterschutzes Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 216 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 27 . Januar 201721704 (A) (C) (B) (D) Anlage 2 Amtliche Mitteilungen ohne Verlesung Die folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass sie gemäß § 80 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absehen: Innenausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung zur Verzichtbarkeit der Anordnungen der Schriftform und des persön- lichen Erscheinens im Verwaltungsrecht des Bun- des Drucksachen 18/9177, 18/9596 Nr. 1.3 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über Verkehrsverlagerungen auf das nach- geordnete Straßennetz in Folge der Einführung der Lkw-Maut Drucksachen 18/10567, 18/10696 Nr. 1.2 Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Uni- onsdokumente zur Kenntnis genommen oder von einer Beratung abgesehen hat . Innenausschuss Drucksache 18/6855 Nr . A .2 Ratsdokument 13621/15 Drucksache 18/8470 Nr . A .5 Ratsdokument 7762/16 Drucksache 18/8470 Nr . A .6 Ratsdokument 7763/16 Drucksache 18/8470 Nr . A .7 Ratsdokument 7765/16 Drucksache 18/8470 Nr . A .8 Ratsdokument 7766/16 Drucksache 18/8470 Nr . A .9 Ratsdokument 7767/16 Drucksache 18/8470 Nr . A .10 Ratsdokument 7769/16 Drucksache 18/8936 Nr . A .3 EP P8_TA-PROV(2016)0233 Drucksache 18/9141 Nr . A .3 Ratsdokument 9366/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .13 Ratsdokument 10991/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .15 Ratsdokument 11155/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .20 Ratsdokument 11414/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .21 Ratsdokument 11427/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .22 Ratsdokument 11428/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .24 Ratsdokument 11610/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .25 Ratsdokument 11611/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .26 Ratsdokument 11612/16 Drucksache 18/9746 Nr . A .2 Ratsdokument 11799/16 Drucksache 18/10116 Nr . A .5 Ratsdokument 11780/16 Drucksache 18/10116 Nr . A .6 Ratsdokument 12063/16 Drucksache 18/10116 Nr . A .8 Ratsdokument 12370/16 Drucksache 18/10555 Nr . B .1 Ratsdokument 13699/16 Sportausschuss Drucksache 18/5982 Nr . A .11 EP P8_TA-PROV(2015)0233 Ausschuss für Wirtschaft und Energie Drucksache 18/9180 Nr . A .1 Ratsdokument 10819/16 Drucksache 18/9180 Nr . A .2 Ratsdokument 10821/16 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsi- cherheit Drucksache 18/10706 Nr . A .10 Ratsdokument 14299/16 Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Uni- on Drucksache 18/8140 Nr . A .26 Ratsdokument 6317/16 Drucksache 18/8140 Nr . A .27 Ratsdokument 6318/16 Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de 216. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 28 Verbesserung der Videoüberwachung ZP 5 Eid der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie TOP 29 CETA-Abkommen TOP 30 Umsetzung einer EU-Richtlinie im Städtebaurecht TOP 31 Wissenschaftskooperation mit Subsahara-Afrika TOP 32 Opferentschädigungsgesetz Anlagen Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. Anja Weisgerber


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)


    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und

    Kollegen! „Billig Wohnen geht nur weit ab vom Schuss“,
    „Die Mieten werden immer teurer“, „Wohnen müssen
    alle“ – das sind nur einige Schlagzeilen aus den letzten
    Wochen und Monaten zum Thema „Wohnen und Bauen“ .

    Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Bal-
    lungsgebieten ist eine der drängendsten Herausforde-
    rungen, vor der wir stehen . Immer mehr Menschen zieht
    es in die Städte, und dadurch wird der Wohnraum dort
    immer knapper und auch immer teurer . Diese Wohnungs-
    knappheit wird in den Städten zunehmend zum Problem .

    Wir haben in dieser Wahlperiode schon vieles auf den
    Weg gebracht, um genau dem entgegenzuwirken; denn es
    muss doch auch der Krankenschwester oder dem Polizis-
    ten möglich sein, bezahlbaren Wohnraum in den Stadt-
    zentren zu finden. Mietpreisbremse, Wohngeldreform
    und die deutliche Erhöhung der Mittel für die soziale
    Wohnraumförderung von 500 Millionen auf 1,5 Milliar-
    den Euro jährlich – das sind alles wichtige Instrumente .
    Diese Gelder – das betone ich jedes Mal aufs Neue –
    müssen von den Ländern zielgenau für die soziale Wohn-
    raumförderung eingesetzt werden .


    (Klaus Mindrup [SPD]: Hat Bayern das gemacht?)


    – Bayern macht das sehr vorbildlich, ganz genau . Wir
    gehen mit gutem Beispiel voran .

    Das beste Instrument – das betone ich auch noch ein-
    mal – für mehr bezahlbaren Wohnraum, Frau Lay, ist und
    bleibt: Bauen, bauen, bauen . Es gibt bekanntlich auch
    den Sickerungseffekt. Wer eine teure Wohnung mietet,
    macht eine günstigere Wohnung frei .


    (Christian Kühn [Tübingen] [BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN]: Das stimmt doch gar nicht! Welche Studie belegt denn den Sickerungseffekt? Den gibt es nicht! Das ist ein Ammenmärchen! Es gibt keine Studie! Welche Studie denn?)


    Claudia Tausend






    (A) (C)



    (B) (D)


    – Dazu gibt es Studien . Wir haben darüber auch schon
    auf vielen Podiumsdiskussionen gesprochen . Wer eine
    teurere Wohnung mietet, macht eine andere Wohnung
    frei . Das ist Fakt . – An genau dieser Stelle setzen wir mit
    der Novelle an .

    Der derzeitige rechtliche Rahmen ermöglicht das Ne-
    beneinander von Wohnen und Gewerbe, aber den Bau
    zusätzlicher Wohnungen in urbanen Zentren nur einge-
    schränkt . Mit der neuen Baugebietskategorie „Urbanes
    Gebiet“ wollen wir das ändern . Wir wollen das Baupla-
    nungsrecht und das Immissionsschutzrecht flexibilisie-
    ren, das heißt: mehr Innenverdichtung, es kann dichter
    und höher gebaut werden . Und dadurch ermöglichen wir
    eine Nutzungsmischung von Wohnen und Gewerbe, auch
    von Kultur- und Sporteinrichtungen . Das, meine Damen
    und Herren, ist genau der richtige Schritt .

    Aber ich sage auch – Herr Kühn, hören Sie mir bit-
    te zu –: Allein durch die Innenentwicklung werden wir
    es nicht schaffen, den Bedarf an Wohnraum zu decken;
    denn wir brauchen 350 000 bis 400 000 neue Wohnun-
    gen pro Jahr . Einige Städte – München ist dafür ein gutes
    Beispiel – platzen schon jetzt schier aus allen Nähten .
    Auch in Berlin wird die Situation – ich habe mich gestern
    erst mit einem Berliner darüber unterhalten – auf dem
    Wohnungsmarkt immer schwieriger .

    Für mehr neuen und vor allem bezahlbaren Wohnraum
    benötigen wir mehr Bauland .


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Fehlendes Bauland ist ein wesentlicher Preistreiber beim
    Wohnen und Bauen . Das hat übrigens auch – Sie haben
    gerade nach Studien gefragt – die Baukostensenkungs-
    kommission ganz deutlich herausgearbeitet: Fehlendes
    Bauland ist ein Preistreiber . – Deshalb haben wir uns
    als Union – als CDU und CSU – uns für ein Signal am
    Ortsrand starkgemacht . Wir haben schließlich einen
    Kompromiss gefunden . Kommunen sollen künftig im
    beschleunigten Verfahren Bebauungspläne für den Orts-
    rand aufstellen können, allerdings unter strengen Voraus-
    setzungen: nur auf drei Jahre befristet, in engen Grenzen,
    und der Vorrang der Innenentwicklung als Grundsatz der
    Bauleitplanung bleibt selbstverständlich bestehen . Es ist
    so, wie Frau Tausend gerade gesagt hat: Es liegt in der
    Hand der Kommunen, verantwortungsvoll mit diesem In-
    strument umzugehen . Sie bekommen dieses Instrument,
    um auf die aktuelle Situation an den Wohnungsmärkten
    zu reagieren, ohne dass wir strukturelle Veränderungen
    im Baurecht vornehmen .

    Das beschleunigte Verfahren kommt gerade den Ge-
    meinden zugute, die mit der Nachverdichtung und der
    Innenentwicklung an ihre Grenzen stoßen . Herr Kühn,
    wir machen im Bereich der Ortskernrevitalisierung sehr
    viel mit LEADER-Mitteln, auch in meinem Heimatland-
    kreis – Besucher aus meiner Heimat sitzen oben auf der
    Tribüne; die können das bezeugen –, aber es gibt den-
    noch Gemeinden, die da an ihre Grenzen stoßen . Diesen

    Gemeinden möchten wir dieses Instrument an die Hand
    geben;


    (Christian Kühn [Tübingen] [BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN]: Dann beschränken wir das Ganze doch einfach gemeinsam!)


    denn neben dem freien Wohnungsbau kann auch der so-
    ziale Wohnungsbau davon profitieren, wenn dieses Inst-
    rument besteht .

    Meine Damen und Herren, der Gesetzentwurf ist eine
    gute Grundlage, um die Herausforderungen, vor die uns
    der Wohnraummangel stellt, an der Wurzel zu packen .
    An einer Stelle wünschen wir eine Ergänzung . Denn
    nach der aktuellen Rechtslage können Gemeinden keinen
    Bebauungsplan aufstellen, der dauerhaftes Wohnen in
    Erholungsgebieten ermöglicht; das wurde bereits ange-
    sprochen . Hier möchten wir eine Verbesserung erreichen .
    Gerade in stadtnahen Erholungsgebieten ist es nämlich
    Realität, dass dort auch gewohnt wird . Im Zuge dieser
    Baurechtsreform sollten wir versuchen, diese unklare Si-
    tuation der gelebten Realität anzupassen .

    Ich freue mich auf die weiteren – auch parteiüber-
    greifenden, fraktionsübergreifenden – Diskussionen im
    anstehenden Gesetzgebungsverfahren, die dazu führen
    werden, dass wir am Ende ein gutes Gesetz bekommen .

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit .


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)




Rede von Claudia Roth
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Vielen Dank, Frau Kollegin Weisgerber . – Der letzte

Redner in dieser Debatte: Volkmar Vogel für die CDU/
CSU-Fraktion .


(Beifall bei der CDU/CSU)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Volkmar Uwe Vogel


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    Ich möchte noch einmal daran erinnern: Wir bringen heu-
    te das Gesetz zur Stärkung des neuen Zusammenlebens
    in der Stadt ein . Die Diskussion, die eben stattgefunden
    hat, zeigt mir, dass wir da auf einem guten Weg sind
    und sicherlich eine gemeinsame Position finden werden.
    Wir setzen damit eine EU-Richtlinie um, aber unter dem
    Strich kann man sagen: Wir ändern in dieser Legislatur-
    periode auch das Baugesetzbuch, insbesondere das Pla-
    nungsrecht .

    Frau Ministerin, unabgesprochen habe ich auf mei-
    nem Spickzettel auch vermerkt, dass es wichtig ist, dass
    wir schnell zu einem Ergebnis kommen . Deswegen vie-
    len Dank auch an Ihr Haus, dass wir mit der Einbringung
    nicht im Verzug sind . Es kommt jetzt darauf an, dass sich
    der Bundesrat schnell – am 10 . Februar – damit beschäf-
    tigt, dass wir unsere Anhörung konstruktiv durchführen
    und noch im März hier zu einem Ergebnis kommen . Die
    Menschen und die Kommunen warten aus mehreren
    Gründen darauf . Die Kommunen warten darauf, damit
    Rechtsklarheit bei der Anpassung im Bereich Ferien-
    wohnungen herrscht . Klar ist, wir wollen nicht die so-
    genannten Rollladensiedlungen, sondern wollen Wohnen

    Dr. Anja Weisgerber






    (A) (C)



    (B) (D)


    möglich machen . Aber wir brauchen auch Rechtsklarheit
    für die Bestände . Das ist für diejenigen wichtig, die in
    diesem Bereich tätig sind .

    Meine lieben Kolleginnen und Kollegen, die Woh-
    nungssituation ist vor allem in den Ballungsräumen und
    in den sogenannten Schwarmstädten schwierig . Wir
    müssen hier zwei Strategien fahren, eine kurzfristige und
    eine, die langfristig wirken kann . Was die kurzfristige
    Strategie angeht, ist es richtig, dass wir unter bestimm-
    ten Voraussetzungen auch ein vereinfachtes Planungs-
    recht zulassen und dies – das möchte ich noch einmal
    ausdrücklich betonen – zeitlich begrenzen .


    (Christian Kühn [Tübingen] [BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN]: Vereinfachte Handlungsfähigkeit ohne Bürgerbeteiligung, ohne Umweltprüfung!)


    Wir sollten die Zeit aber auch nutzen, langfristig wir-
    kende Instrumente auf den Weg zu bringen . Dazu gehört
    meiner Meinung nach insbesondere – wir hatten Mitt-
    woch ein Expertengespräch dazu –, dass es möglich ist,
    in den Kommunen – auch mit Unterstützung des Bun-
    des und der Länder – Brachflächen zu erschließen – ob
    Brachflächen der Bahn oder Militärkonversionsflächen
    sei dahingestellt –, um auf diese Art und Weise zusätzli-
    ches Bauland zu schaffen. Denn wie sollen wir ansonsten
    jungen Familien erklären, die aus ihrer Mietwohnung he-
    rauswollen und sich Wohneigentum bilden wollen – sei es
    durch ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung –,
    dass wir dem durch die ungenügende Bereitstellung von
    Bauland – noch dazu zu überhöhten Preisen – einen Rie-
    gel vorschieben? Deswegen ist es auch wichtig – das
    ist zwar nicht unser Thema –, dass wir bei der Wohn-
    immobilienkreditrichtlinie eine Änderung auf den Weg
    gebracht haben . Auch das wird uns sehr dabei helfen .

    Aber das Kernstück, wenn es um das bessere Leben in
    der Stadt geht, ist das urbane Gebiet . Ich kann mich da-
    ran erinnern, wie wir vor drei Jahren in unserer Fraktion
    darangingen, die Baunutzungsverordnung zu ändern . Da
    war die Diskussion noch eine ganz andere . Aber ich den-
    ke, wir haben es gut auf den Weg gebracht, dass die urba-
    nen Gebiete hier eingeführt werden . Dadurch können wir
    zum einen Abstandsflächen verändern, um zusätzlichen
    Wohnraum zu schaffen, und zum anderen auch dafür
    sorgen, dass unsere Städte lebenswerter und attraktiver
    werden .

    Ich will hier ausdrücklich sagen: Es geht nicht darum –
    denn auch die Diskussion hatte ich –, Wohnen in Gewer-
    begebieten zuzulassen. Damit würde man neue Konflikte
    verursachen . Es geht darum, Wohnen und Arbeiten zu
    verbinden; denn die Arbeitswelt hat sich verändert . Sie
    ist nicht mehr mit derjenigen von vor 50 Jahren zu ver-
    gleichen – so alt ist die jetzige Baunutzungsverordnung .

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, auch wenn das nicht
    unsere Aufgabe ist, bitte ich doch darum, dass wir sehr
    sorgfältig vorgehen, wenn es um Veränderungen von
    Verwaltungsvorschriften geht . Ich meine hier insbeson-
    dere die TA Luft und die TA Lärm, die die Grundlage
    für das Verwaltungshandeln bilden . Bei diesem Thema
    dürfen wir das Kind nicht mit dem Bade ausschütten,
    sondern müssen sehr sorgfältig vorgehen .

    Lassen Sie mich noch ein Wort zum ländlichen Raum
    sagen . Mir ist sehr daran gelegen, dass wir bei dem, was
    wir jetzt für die Städte auf den Weg gebracht haben –
    Stichwort „urbanes Gebiet“ –, auch an die kleinen Städte
    und an die Dörfer denken . Die kleinen Städte und Dörfer
    haben sich gewandelt . Die Industrieentwicklung der letz-
    ten 70 Jahre hat dazu geführt, dass sie oftmals nur noch
    Schlafdörfer sind . Aber Dörfer waren eigentlich etwas
    anderes . Dörfer waren eigentlich, im übertragenen Sinne,
    Gewerbegebiete, wo Landwirtschaft, wo Handwerk, wo
    Mittelständler, wo kleine Betriebe auf engem Raum des
    dörflichen Lebens zusammengearbeitet haben. Ich bin
    der festen Überzeugung, dass so etwas in Zukunft wieder
    besser möglich sein muss .

    Ich glaube, das urbane Gebiet, das wir jetzt für Bal-
    lungszentrum und große Städte auf den Weg gebracht
    haben, ist ein gutes Beispiel . Das sollten wir auch in den
    Dörfern anwenden, damit der Schmied wieder im Ort ar-
    beiten kann . Die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsum-
    feld für einen Schmied und einen Schlosser haben sich
    enorm gewandelt, genauso wie für einen Tischler oder
    einen Bäcker . Manch ein Bäcker möchte seine Bäckerei
    vielleicht aus praktischen Erwägungen heraus erweitern,
    weil zwei, drei Asylsuchende da sind, die gute Falafel
    backen . Das würde zu einem größeren Angebot führen,
    und die Asylsuchenden würden integriert und könnten
    hier arbeiten .

    Lassen Sie mich zum Schluss noch einen Satz sagen:
    Wir wollen das Baugesetz erneut novellieren; das haben
    wir in der vergangenen Legislatur auch getan . Ein we-
    sentlicher Punkt, der damals eine Rolle gespielt hat, ist
    die Privilegierung landwirtschaftlicher Betriebe im Au-
    ßenbereich . Ich bitte darum, dass wir da sehr sorgfältig
    vorgehen und, wenn es um den Bau neuer Ställe geht,
    die landwirtschaftlichen Betriebe im Außenbereich von
    rein gewerblichen Ansiedlungen unterscheiden, weil ein
    Landwirt, dessen Familie den Hof vielleicht schon seit
    Generationen betreibt und die vor Ort notwendige wirt-
    schaftliche Tätigkeit ausübt, zu unterscheiden ist von je-
    mandem, der als Fremder kommt, um eine gewerbliche
    Tätigkeit auszuüben . Deswegen sollten wir zwischen de-
    nen unterscheiden, die da sind, und denen, die dazukom-
    men . Die, die da sind, sollten wir nicht verteufeln .