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ID1821604300

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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 18/216 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 216. Sitzung Berlin, Freitag, den 27. Januar 2017 Inhalt: Tagesordnungspunkt 28: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Ge- setzes zur Verbesserung der Fahndung bei besonderen Gefahrenlagen und zum Schutz von Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei durch den Einsatz von mobiler Videotechnik Drucksache 18/10939 . . . . . . . . . . . . . . . . 21649 B b) Erste Beratung des von der Bundesre- gierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Bundesda- tenschutzgesetzes – Erhöhung der Si- cherheit in öffentlich zugänglichen groß- flächigen Anlagen und im öffentlichen Personenverkehr durch optisch-elek- tronische Einrichtungen (Videoüberwa- chungsverbesserungsgesetz) Drucksache 18/10941 . . . . . . . . . . . . . . . . 21649 B Dr . Thomas de Maizière, Bundesminister BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21649 C Frank Tempel (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 21651 A Uli Grötsch (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21651 D Irene Mihalic (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21652 C Stephan Mayer (Altötting) (CDU/CSU) . . . . . 21653 C Martina Renner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 21655 A Marian Wendt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 21655 C Sebastian Hartmann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 21656 B Renate Künast (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21657 B Günter Baumann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 21658 B Matthias Schmidt (Berlin) (SPD) . . . . . . . . . . 21659 D Marian Wendt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 21660 D Zusatztagesordnungspunkt 5: Eidesleistung der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries, Bundesministerin BMWi . . . 21661 D Tagesordnungspunkt 29: Antrag der Abgeordneten Klaus Ernst, Susanna Karawanskij, Jutta Krellmann, weiterer Abge- ordneter und der Fraktion DIE LINKE: Euro- pa- und Verfassungsrecht wahren – Vorläu- fige Anwendung von CETA verhindern Drucksache 18/10970 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21662 B Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . 21662 B Brigitte Zypries, BMWi . . . . . . . . . . . . . . . . . 21663 C Katharina Dröge (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21664 C Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 21665 D Andreas G . Lämmel (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 21666 C Hansjörg Durz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 21667 D Alexander Ulrich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 21669 B Bernd Westphal (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21670 C Bärbel Höhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21671 D Dr . Heribert Hirte (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 21672 C Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . 21674 C Dr . Heribert Hirte (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 21675 A Claudia Tausend (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21675 C Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 216 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 27 . Januar 2017II Tagesordnungspunkt 30: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neu- en Zusammenlebens in der Stadt Drucksache 18/10942 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21677 A Dr . Barbara Hendricks, Bundesministerin BMUB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21677 B Caren Lay (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . 21678 B Kai Wegner (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 21679 C Caren Lay (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 21680 A Christian Kühn (Tübingen) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21681 A Claudia Tausend (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21682 C Dr . Anja Weisgerber (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 21683 C Volkmar Vogel (Kleinsaara) (CDU/CSU) . . . . 21684 D Tagesordnungspunkt 31: Beschlussempfehlung und Bericht des Aus- schusses für Bildung, Forschung und Tech- nikfolgenabschätzung zu dem Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD: Wissen- schaftskooperation mit Partnern in Sub- sahara-Afrika stärken Drucksachen 18/10632, 18/10973 . . . . . . . . . 21686 A Dr . Claudia Lücking-Michel (CDU/CSU) . . . 21686 B Christine Buchholz (DIE LINKE) . . . . . . . . . 21687 D Dr . Daniela De Ridder (SPD) . . . . . . . . . . . . . 21689 A Kai Gehring (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21690 C Dr . Thomas Feist (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 21691 D Kai Gehring (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21692 B Martin Rabanus (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21693 B Tagesordnungspunkt 32: Erste Beratung des von den Abgeordneten Katja Keul, Renate Künast, Luise Amtsberg, weiteren Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (Opferentschädigungsge- setz – OEG) Drucksache 18/10965 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21694 A Katja Keul (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21694 A Jutta Eckenbach (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 21695 B Ulla Jelpke (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . 21696 C Waltraud Wolff (Wolmirstedt) (SPD) . . . . . . . 21697 C Dr . h . c . Albert Weiler (CDU/CSU) . . . . . . . . 21698 D Dr . Karl-Heinz Brunner (SPD) . . . . . . . . . . . . 21699 D Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21700 D Berichtigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21700 D Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 21703 A Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21704 A (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 216 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 27 . Januar 2017 21649 216. Sitzung Berlin, Freitag, den 27. Januar 2017 Beginn: 10 .30 Uhr
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    Berichtigung 215 . Sitzung, Seite 21496 B, erster Absatz: Die Tages- ordnungspunkte 5 a und 5 b sind wie folgt zu lesen: a) Beratung des Antrags der Abgeordneten Katja Keul, Renate Künast, Uwe Kekeritz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dr. Karl-Heinz Brunner Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 216 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 27 . Januar 2017 21701 (A) (C) (B) (D) Zukunftsfähige Unternehmensverantwortung – Wirksame Sanktionen bei Rechtsverstößen von Unternehmen Drucksache 18/10038 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz (f) Ausschuss für Wirtschaft und Energie Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe b) Beratung des Antrags der Abgeordneten Uwe Kekeritz, Katja Keul, Renate Künast, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Zukunftsfähige Unternehmensverantwortung – Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten im deut- schen Recht verankern Drucksache 18/10255 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (f) Auswärtiger Ausschuss Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz Ausschuss für Wirtschaft und Energie Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 216 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 27 . Januar 2017 21703 Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Barthle, Norbert CDU/CSU 27 .01 .2017 Bartke, Dr . Matthias SPD 27 .01 .2017 Bosbach, Wolfgang CDU/CSU 27 .01 .2017 Bülow, Marco SPD 27 .01 .2017 Burkert, Martin SPD 27 .01 .2017 Dröge, Katharina * BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Eberl, Iris CDU/CSU 27 .01 .2017 Feiler, Uwe CDU/CSU 27 .01 .2017 Fischer (Karlsruhe- Land), Axel E . CDU/CSU 27 .01 .2017 Gehrcke, Wolfgang DIE LINKE 27 .01 .2017 Gohlke, Nicole DIE LINKE 27 .01 .2017 Gröhe, Hermann CDU/CSU 27 .01 .2017 Groth, Annette DIE LINKE 27 .01 .2017 Gunkel, Wolfgang SPD 27 .01 .2017 Hänsel, Heike DIE LINKE 27 .01 .2017 Henn, Heidtrud SPD 27 .01 .2017 Hochbaum, Robert CDU/CSU 27 .01 .2017 Hübinger, Anette CDU/CSU 27 .01 .2017 Kindler, Sven-Christian BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Korte, Jan DIE LINKE 27 .01 .2017 Krellmann, Jutta DIE LINKE 27 .01 .2017 Kudla, Bettina CDU/CSU 27 .01 .2017 Launert, Dr . Silke CDU/CSU 27 .01 .2017 Lenkert, Ralph DIE LINKE 27 .01 .2017 Lerchenfeld, Philipp Graf CDU/CSU 27 .01 .2017 Murmann, Dr . Philipp CDU/CSU 27 .01 .2017 Nord, Thomas DIE LINKE 27 .01 .2017 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Petzold (Havelland), Harald DIE LINKE 27 .01 .2017 Pronold, Florian SPD 27 .01 .2017 Rüthrich, Susann * SPD 27 .01 .2017 Saathoff, Johann SPD 27 .01 .2017 Scharfenberg, Elisabeth BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Schäuble, Dr . Wolfgang CDU/CSU 27 .01 .2017 Scheer, Dr . Nina SPD 27 .01 .2017 Schlecht, Michael DIE LINKE 27 .01 .2017 Schröder (Wiesbaden), Dr . Kristina CDU/CSU 27 .01 .2017 Schwartze, Stefan SPD 27 .01 .2017 Steffen, Sonja SPD 27 .01 .2017 Steineke, Sebastian CDU/CSU 27 .01 .2017 Storjohann, Gero CDU/CSU 27 .01 .2017 Strothmann, Lena CDU/CSU 27 .01 .2017 Terpe, Dr . Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Timmermann-Fechter, Astrid CDU/CSU 27 .01 .2017 Tressel, Markus BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Walter-Rosenheimer, Beate BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 27 .01 .2017 Wawzyniak, Halina DIE LINKE 27 .01 .2017 Weinberg, Harald DIE LINKE 27 .01 .2017 Wellenreuther, Ingo CDU/CSU 27 .01 .2017 Zdebel, Hubertus DIE LINKE 27 .01 .2017 Zeulner, Emmi * CDU/CSU 27 .01 .2017 Zollner, Gudrun CDU/CSU 27 .01 .2017 *aufgrund gesetzlichen Mutterschutzes Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 216 . Sitzung . Berlin, Freitag, den 27 . Januar 201721704 (A) (C) (B) (D) Anlage 2 Amtliche Mitteilungen ohne Verlesung Die folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass sie gemäß § 80 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absehen: Innenausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung zur Verzichtbarkeit der Anordnungen der Schriftform und des persön- lichen Erscheinens im Verwaltungsrecht des Bun- des Drucksachen 18/9177, 18/9596 Nr. 1.3 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über Verkehrsverlagerungen auf das nach- geordnete Straßennetz in Folge der Einführung der Lkw-Maut Drucksachen 18/10567, 18/10696 Nr. 1.2 Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Uni- onsdokumente zur Kenntnis genommen oder von einer Beratung abgesehen hat . Innenausschuss Drucksache 18/6855 Nr . A .2 Ratsdokument 13621/15 Drucksache 18/8470 Nr . A .5 Ratsdokument 7762/16 Drucksache 18/8470 Nr . A .6 Ratsdokument 7763/16 Drucksache 18/8470 Nr . A .7 Ratsdokument 7765/16 Drucksache 18/8470 Nr . A .8 Ratsdokument 7766/16 Drucksache 18/8470 Nr . A .9 Ratsdokument 7767/16 Drucksache 18/8470 Nr . A .10 Ratsdokument 7769/16 Drucksache 18/8936 Nr . A .3 EP P8_TA-PROV(2016)0233 Drucksache 18/9141 Nr . A .3 Ratsdokument 9366/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .13 Ratsdokument 10991/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .15 Ratsdokument 11155/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .20 Ratsdokument 11414/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .21 Ratsdokument 11427/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .22 Ratsdokument 11428/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .24 Ratsdokument 11610/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .25 Ratsdokument 11611/16 Drucksache 18/9605 Nr . A .26 Ratsdokument 11612/16 Drucksache 18/9746 Nr . A .2 Ratsdokument 11799/16 Drucksache 18/10116 Nr . A .5 Ratsdokument 11780/16 Drucksache 18/10116 Nr . A .6 Ratsdokument 12063/16 Drucksache 18/10116 Nr . A .8 Ratsdokument 12370/16 Drucksache 18/10555 Nr . B .1 Ratsdokument 13699/16 Sportausschuss Drucksache 18/5982 Nr . A .11 EP P8_TA-PROV(2015)0233 Ausschuss für Wirtschaft und Energie Drucksache 18/9180 Nr . A .1 Ratsdokument 10819/16 Drucksache 18/9180 Nr . A .2 Ratsdokument 10821/16 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsi- cherheit Drucksache 18/10706 Nr . A .10 Ratsdokument 14299/16 Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Uni- on Drucksache 18/8140 Nr . A .26 Ratsdokument 6317/16 Drucksache 18/8140 Nr . A .27 Ratsdokument 6318/16 Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de 216. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 28 Verbesserung der Videoüberwachung ZP 5 Eid der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie TOP 29 CETA-Abkommen TOP 30 Umsetzung einer EU-Richtlinie im Städtebaurecht TOP 31 Wissenschaftskooperation mit Subsahara-Afrika TOP 32 Opferentschädigungsgesetz Anlagen Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Alexander Ulrich


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (DIE LINKE.)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (DIE LINKE.)


    Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    Es gibt Veränderungen in der Rhetorik . Wer wie wir bis
    vor kurzem mit Hunderttausenden in Deutschland oder
    mit Millionen in Europa gegen CETA und TTIP demons-
    triert hat, wurde als antiamerikanisch hingestellt .


    (Zuruf von der LINKEN: Genau!)


    Jetzt sind wir auf der Seite des US-Präsidenten .


    (Heiterkeit des Abg . Klaus Ernst [DIE LINKE])


    Ich bin mal gespannt, wann bei Ihnen, den regierungs-
    tragenden Fraktionen, dieser Widerspruch ankommt,
    dass es uns nicht um Personen geht, um Verträge mit
    Ländern, sondern um die Inhalte . Deshalb lehnen wir
    TTIP und CETA ab . Das hat mit fairem Handel überhaupt
    nichts zu tun .


    (Beifall bei der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Frau Wirtschaftsministerin, das war kein guter Start,
    als Sie hier zum Ausdruck gebracht haben – das haben
    auch Herr Lämmel und mein Vorredner gesagt –, wir
    würden hier zu oft über CETA diskutieren . Ich möchte
    festhalten: Über TTIP und CETA ist in diesem Parlament
    fast nur aufgrund unserer Anträge und aufgrund von An-
    trägen der Grünen geredet worden . Wenn es nach der Re-
    gierung gegangen wäre, hätten wir über dieses Thema im
    Parlament fast nie debattiert . Aber wir brauchen eine De-
    batte hier im Parlament, insbesondere vor so wichtigen
    Entscheidungen wie der über die vorläufige Anwendung.


    (Beifall bei der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Bernd Westphal [SPD]: Das fängt ja nicht bei null an!)


    Ich frage mich langsam: Was muss denn noch alles
    passieren, damit man endlich einmal politisch reagiert
    auf Ereignisse wie den Brexit oder die Trump-Wahl?
    Immer nach solchen Ereignissen werden Analysen er-
    stellt – es gibt Globalisierungsverlierer; wir müssen die
    Menschen ernst nehmen; wir müssen die Menschen mit-
    nehmen –, aber dann wird die Politik einfach so fortge-
    setzt . Was muss denn noch passieren, damit endlich klar
    wird: Dieser unfaire Handel ist mit ein Grund dafür, dass
    die Rechten stärker werden, er ist mit ein Grund dafür,
    dass sich Länder auf das Nationale zurückziehen? Wir
    hätten jetzt die Chance für einen Neustart mit CETA, um
    diesen rechten Rattenfängern endlich das Wasser abzu-
    graben; aber dazu sind Sie nicht bereit .


    (Beifall bei der LINKEN sowie der Abg . Bärbel Höhn [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN] – Bernd Westphal [SPD]: Was muss noch alles herhalten?)


    Schade ist auch, dass wir die Debatte hier nicht
    mehr mit Sigmar Gabriel führen können . Es war immer
    schön, hier im Bundestag darüber zu diskutieren, wie der
    SPD-Parteivorsitzende mit seiner eigenen Partei Ach-
    terbahn gefahren ist . Wenn es einen Grund gibt, warum
    Sigmar Gabriel als Parteivorsitzender gescheitert ist,
    dann den, dass er hier immer im Geist der Agenda 2010
    weitergemacht hat,


    (Bernd Westphal [SPD]: Quatsch!)


    auch bei solchen Freihandelsverträgen, während seine
    eigene Partei auf diesem Weg kaum mehr mitzunehmen
    war . Wenn er, wie er sagt, keine ausreichende Unterstüt-
    zung durch seine Partei hatte, dann hing das auch damit
    zusammen, dass die SPD im Prinzip anders tickte als ihr
    Parteivorsitzender . Daran ist Sigmar Gabriel gescheitert .
    Aber auch jetzt merkt man nicht, dass die SPD endlich

    Hansjörg Durz






    (A) (C)



    (B) (D)


    erkennt, dass sie ihre Politik verändern muss, um wieder
    bessere Umfragewerte zu bekommen .


    (Beifall bei der LINKEN – Bernd Westphal [SPD]: Völliger Unsinn!)


    Schauen wir uns jetzt einmal an, was im Einzelnen
    beschlossen worden ist .


    (Bernd Westphal [SPD]: Beeindruckt keinen, das Argument!)


    Wir sind anders als meine Vorredner nicht der Auffas-
    sung, dass die Bundesregierung die Vorgaben des Bun-
    desverfassungsgerichts in ausreichendem Maße einge-
    halten hat .


    (Zuruf von der CDU/CSU: Das hat das Bundesverfassungsgericht anders gesehen!)


    Schauen wir uns die einzelnen Punkte an, zuerst den In-
    vestorenschutz . Beim Investorenschutz hat man zwar die
    Klagerechte herausgenommen, aber alles andere bleibt
    wie bisher . Auch die schwierigen Marktzugangsregeln
    bleiben wie bisher . Was haben Sie damit erreicht? Die
    Protokollerklärungen, die verabschiedet werden sollen,
    haben rechtlich überhaupt keine Verbindlichkeit .


    (Claudia Tausend [SPD]: Das ist nicht richtig!)


    Alles, was gesagt worden ist, um deutlich zu machen,
    man habe tatsächlich etwas erreicht im Sinne von Ver-
    besserungen für die Arbeitnehmer oder im Sinne des
    Verbraucherschutzes, ist nur heiße Luft . Sie versuchen,
    mit Protokollerklärungen etwas rechtsverbindlich zu ma-
    chen, was nicht rechtsverbindlich zu machen ist .


    (Beifall bei der LINKEN)


    Deshalb bleibt der Druck gegen CETA und TTIP wei-
    terhin aufrechterhalten . Wir werden diese Themen auch
    in den Bundestagswahlkampf tragen . Ich glaube nicht,
    dass Sie sich trauen, den Ratifizierungsprozess noch vor
    der Bundestagswahl abzuschließen, weil auch Sie wis-
    sen, dass es im Bundesrat keine Mehrheit dafür geben
    wird . Also wird das ein Thema im Bundestagswahl-
    kampf . Wir müssen deutlich machen: CDU, CSU und
    SPD stehen für unfairen Handel, für eine Politik gegen
    Verbraucherschutz, für eine Politik gegen Umweltschutz,
    für eine Politik gegen Arbeitnehmerrechte; und wir Lin-
    ke wollen fairen Handel, wollen diese Interessen berück-
    sichtigt wissen .

    In diesem Sinne: Vielen Dank . Die Debatte geht wei-
    ter .


    (Beifall bei der LINKEN – Zuruf von der CDU/CSU: Seite an Seite mit Herrn Trump!)




Rede von Claudia Roth
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Vielen Dank, Alexander Ulrich . – Nächster Redner für

die SPD-Fraktion: Bernd Westphal .


(Beifall bei Abgeordneten der SPD)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Bernd Westphal


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und

    Kollegen! Zunächst herzlichen Glückwunsch an die neue
    Bundeswirtschaftsministerin . Viel Erfolg, viel Kraft und
    viel Glück in Ihrem neuen Amt!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Aufforderung,
    dass die Debatte hier weitergehen soll, ist völlig richtig;
    aber es kann ruhig etwas niveauvoller sein .


    (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU – Klaus Ernst [DIE LINKE]: Das Niveau haben wir gestern gemerkt!)


    Neue Argumente, die wirklich schlagkräftig sind, und
    eine seriöse Auseinandersetzung habe ich vonseiten der
    Linksfraktion hier noch nicht erlebt .

    In dieser Woche haben wir hier in diesem Hause
    und auch im Wirtschaftsausschuss über den Jahreswirt-
    schaftsbericht 2017 diskutiert . Im Zentrum dieser De-
    batte stand die Bedeutung, die Wichtigkeit des globalen
    Handels, den wir brauchen . Unsere exportorientierte
    Wirtschaft ist Voraussetzung dafür, dass wir Zugang zu
    Märkten haben . Sie sichert nicht nur die Zukunft unserer
    Wirtschaft, sondern auch den Wohlstand unseres Landes .

    Wenn man verfolgt, was die Regierungschefin May
    in Großbritannien zurzeit auf ihrer politischen Agenda
    hat, fällt auf, dass sie in erster Linie Gespräche darüber
    führt, wie sie den Zugang zu Märkten sichern kann; denn
    sie muss Freihandelsabkommen aushandeln, um die Per-
    spektiven der britischen Wirtschaft abzusichern .

    Jetzt liegt hier dieser Antrag vor, um CETA zu verhin-
    dern; es ist nicht der erste Antrag zu diesem Thema . Das
    ist Ihr gutes Recht . Allerdings gehen Sie diesmal noch
    einen Schritt weiter . Sie formulieren, dass Sie CETA als
    europa- und verfassungsrechtlich problematisch einstu-
    fen . Dabei sind die Linken bereits mit Eilanträgen vor
    dem Bundesverfassungsgericht gescheitert, mit denen sie
    die vorläufige Anwendung von CETA verhindern woll-
    ten . Ich war selbst bei den Verhandlungen vor dem Bun-
    desverfassungsgericht in Karlsruhe dabei und habe die
    Argumentation der Richter sehr genau verfolgt . Hören
    Sie endlich auf, das zu bekämpfen, was unserem Land
    nutzt!


    (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU – Widerspruch bei der LINKEN)


    Seit genau drei Jahren diskutieren wir hier an dieser
    Stelle über immer mehr Anträge mit immer weniger Ar-
    gumenten . Sie zaubern immer wieder neue Argumente
    aus dem Hut, die von Gerichten widerlegt werden . Nun
    fordern Sie in Ihrem Antrag ein ausführliches Gutachten
    des Europäischen Gerichtshofs, bevor über die vorläufi-
    ge Anwendung Fakten geschaffen werden. Warum wird
    diese Forderung nicht an Ihre Kollegen im Europaparla-
    ment gestellt? Warum muss sich der Deutsche Bundestag
    überhaupt mit dieser Fragestellung befassen, wenn erst
    einmal das Europaparlament zuständig ist?


    (Dr. Petra Sitte [DIE LINKE]: Ratifizierung!)


    – Die Ratifizierung kommt danach. Erst einmal muss
    das Europaparlament beschließen . – Das wäre der Platz

    Alexander Ulrich






    (A) (C)



    (B) (D)


    für die Forderung nach solch einem Gutachten gewesen .
    Dort gibt es diese Forderung allerdings nicht . Ich will Sie
    fragen: Warum haben Sie sich nicht mit Ihren Kollegen
    im Europaparlament in einem Dialog über diese Dinge
    ausgetauscht?


    (Klaus Ernst [DIE LINKE]: Haben wir doch!)


    Diese wurden bereits im November 2016 im Europapar-
    lament mit satter Mehrheit abgelehnt . Jetzt beantragen
    Sie das Gleiche hier im Deutschen Bundestag . Keine
    wirklich originelle Idee!

    Ihre politische Ablehnung von CETA soll juristisch
    aufgewertet und mit angeblichen schwierigen europa-
    und verfassungsrechtlichen Problemen in Verbindung
    gebracht werden . Man mag zu CETA stehen, wie man
    will, aber ich bin grundsätzlich nicht der Meinung, dass
    die Legitimität europäischer Abkommen und Institutio-
    nen deshalb hinterfragt werden kann, weil gewisse Ent-
    scheidungen, zum Beispiel im Handelsbereich, nicht ge-
    fallen sind .

    Sie fordern die Bundesregierung auf, die Notifizierung
    an Kanada zur Inkraftsetzung der vorläufigen Anwen-
    dung von CETA zu verhindern . Damit sollen die vorläu-
    fige Anwendung und auch CETA insgesamt verhindert
    werden . Sie bezweifeln in Ihrem Antrag die Möglichkeit
    Deutschlands zur einseitigen Beendigung der vorläufi-
    gen Anwendung; allerdings hat das Bundesverfassungs-
    gericht genau das in seinem Beschluss am 7 . Dezember
    2016 eindeutig festgestellt .


    (Klaus Ernst [DIE LINKE]: Die Europäer sagen was anderes!)


    Ich denke, das sollten Sie berücksichtigen . Die Bundes-
    regierung hat eine entsprechende Erklärung in völker-
    rechtlich erheblicher Weise abgegeben . Die Juristischen
    Dienste der Kommission und auch des Europäischen
    Parlaments gehen davon aus, dass das Investitionsschutz-
    system, wie in CETA vorgeschlagen, EU-rechtskonform
    ist . Das ist also eine klare juristische Bewertung, die zu
    einem anderen Ergebnis kommt als dem, das Sie in Ihrem
    Antrag zum Ausdruck bringen .


    (Klaus Ernst [DIE LINKE]: Die Europäer sehen das anders!)


    Das Bundesverfassungsgericht hat schon am 13 . Ok-
    tober 2016 CETA behandelt und klargestellt, dass die
    Bundesregierung CETA im Rat zustimmen und sich auch
    für die vorläufige Anwendung aussprechen kann. Es gilt
    also auch weiterhin: Eilanträge, die vor dem Bundesver-
    fassungsgericht – zuletzt vor zwei Wochen – verhandelt
    wurden, blieben erfolglos . Die Antragsteller hatten er-
    neut gegen die vorläufige Anwendung geklagt und hatten
    damit keinen Erfolg .

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, der Deutsche Bun-
    destag hat am 22 . September 2016 – es gab auch eine
    namentliche Abstimmung dazu – über den CETA-Ver-
    tragstext debattiert . In der Plenardebatte wurde die
    Notwendigkeit von Handelsabkommen nochmals un-
    terstrichen . Es wurde darauf hingewiesen, dass sie eine
    Bereicherung für die Weltwirtschaft sind und welche
    Bedeutung die Standards haben, die dort definiert wur-

    den . Inzwischen haben sich vier Ausschüsse des Europa-
    parlaments mit CETA befasst und darüber beraten . Die
    Zustimmung des Europaparlaments steht kurz bevor und
    ist Voraussetzung für die Ratifizierung. Am 15. Februar
    wird sich das Parlament damit beschäftigen .

    Wir als SPD haben uns immer für fortschrittliche und
    faire Handelsabkommen ausgesprochen . Gerade Sigmar
    Gabriel hat auf europäischer Ebene wie auch mit der
    kanadischen Seite mit Politik auf wirklich höchstem Ni-
    veau eine ganze Reihe von Verbesserungen in den aus-
    gehandelten Text einbringen können . Wir haben immer
    gesagt, dass wir mit globalem Handel nicht nur freien
    Handel, sondern auch faire Bedingungen wollen . Genau
    diese sind hier verankert . Helmut Schmidt hat einmal
    gesagt: „Märkte sind wie Fallschirme: sie funktionieren
    nur, wenn sie offen sind.“

    Liebe Kolleginnen und Kollegen der Linken, gerade
    vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwick-
    lungen – die USA sind hier einige Male genannt wor-
    den – sind Sie mit Ihrem Antrag auf dem Holzweg . Des-
    halb werden wir ihn ablehnen .

    Vielen Dank .


    (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU)