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ID1820320900

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    Vokabeln: 15
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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 18/203 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 203. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 24. November 2016 Inhalt: Erweiterung und Abwicklung der Tagesord- nung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20263 A Absetzung des Tagesordnungspunktes V c . . . 20263 B Nachträgliche Ausschussüberweisungen . . . . 20263 C Tagesordnungspunkt I (Fortsetzung): a) Zweite Beratung des von der Bundesre- gierung eingebrachten Entwurfs eines Ge- setzes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2017 (Haushaltsgesetz 2017) Drucksachen 18/9200, 18/9202 . . . . . . . . . 20264 B b) Beratung der Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses zu der Unterrich- tung durch die Bundesregierung: Finanz- plan des Bundes 2016 bis 2020 Drucksachen 18/9201, 18/9202, 18/9827 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20264 C I.13 Einzelplan 09 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Drucksachen 18/9809, 18/9824 . . . . . . . 20264 C Roland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 20264 C Thomas Jurk (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20265 C Anja Hajduk (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20267 C Andreas Mattfeldt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 20269 A Sigmar Gabriel, Bundesminister BMWi . . . . . 20271 A Anja Hajduk (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20274 C Michael Schlecht (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 20275 D Dr. Joachim Pfeiffer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 20276 D Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 20278 B Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20279 D Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . . . 20281 A Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE) . . . . . . . . 20282 C Barbara Lanzinger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 20283 D Dr. Julia Verlinden (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20285 A Mark Hauptmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 20286 B Dr. Julia Verlinden (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20287 A Peter Stein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . 20288 B Dr. Heinz Riesenhuber (CDU/CSU) . . . . . . . . 20290 A I.14 Einzelplan 30 Bundesministerium für Bildung und Forschung Drucksachen 18/9821, 18/9824 . . . . . . . 20292 A Nicole Gohlke (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 20292 B Anette Hübinger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 20293 C Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20295 C Swen Schulz (Spandau) (SPD) . . . . . . . . . . . . 20297 C Thomas Rachel, Parl. Staatssekretär BMBF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20299 C Ralph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 20301 C Tankred Schipanski (CDU/CSU) . . . . . . . . 20302 B Dr. Philipp Lengsfeld (CDU/CSU) . . . . . . . . . 20303 D Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 203. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 24. November 2016II Ralph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 20304 A Dr. Ernst Dieter Rossmann (SPD) . . . . . . . . . 20304 B Kai Gehring (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20305 B Albert Rupprecht (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 20306 D Martin Rabanus (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20309 B Sven Volmering (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 20310 A Dr. Simone Raatz (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 20311 B Tankred Schipanski (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 20312 C Rainer Spiering (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20314 A Oliver Kaczmarek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 20315 A Tagesordnungspunkt IV: Antrag der Abgeordneten Peter Meiwald, Nicole Maisch, Harald Ebner, weiterer Abge- ordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu den Entwürfen der Kommis- sion für zwei Rechtsakte zur Festlegung wissenschaftlicher Kriterien für die Bestim- mung endokrinschädigender Eigenschaften im Zusammenhang mit Pflanzenschutzmit- teln und Biozidprodukten (C(2016) 3751, C(2016) 3752) hier: Stellungnahme gegenüber der Bun- desregierung gemäß Artikel 23 Ab- satz 3 des Grundgesetzes Schutz vor Hormongiften verbessern – Die Kriterien für endokrine Disruptoren müs- sen dem Vorsorgeprinzip entsprechen Drucksache 18/10382 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20316 B Zusatztagesordnungspunkt 1: a) Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD eingebrachten Ent- wurfs eines Vierten Gesetzes zur Ände- rung des Conterganstiftungsgesetzes Drucksache 18/10378 . . . . . . . . . . . . . . . . 20316 C b) Antrag der Abgeordneten Sylvia Kotting- Uhl, Dr. Julia Verlinden, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Atomkosten verursachergerecht anlas- ten –Kernbrennstoffsteuer beibehalten und anheben Drucksache 18/10034 . . . . . . . . . . . . . . . . 20316 C Tagesordnungspunkt V: a) – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Pro- tokoll vom 27. Juni 1997 zur Neufas- sung des Internationalen Überein- kommens vom 13. Dezember 1960 über Zusammenarbeit zur Sicherung der Luftfahrt „EUROCONTROL“ Drucksachen 18/9877, 18/10314 . . . . . 20317 A – Zweite Beratung und Schlussabstim- mung des von der Bundesregierung ein- gebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Protokoll vom 8. Oktober 2002 über den Beitritt der Europäischen Gemeinschaft zum Internationalen Übereinkommen vom 13. Dezember 1960 über Zusammenarbeit zur Si- cherung der Luftfahrt „EUROCON- TROL“ entsprechend den verschie- denen vorgenommenen Änderungen in der Neufassung des Protokolls vom 27. Juni 1997 Drucksachen 18/9878, 18/10314 . . . . . 20317 A b) Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Ent- wurfs eines Gesetzes zur Beteiligung des Bundes an den Kosten der Inte- gration und zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen Drucksachen 18/9980, 18/10264, 18/10307 Nr. 12, 18/10397 . . . . . . . . . 20317 C Eckhardt Rehberg (CDU/CSU) (Erklärung nach § 31 GO) . . . . . . . . . . . . . . 20317 D Sevim Dağdelen (DIE LINKE) (Erklärung nach § 31 GO) . . . . . . . . . . . . . . 20318 D Bernhard Daldrup (SPD) (Erklärung nach § 31 GO) . . . . . . . . . . . . . . 20319 C Britta Haßelmann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN) (Erklärung nach § 31 GO) . . . . . . . . 20321 B d)–j) Beratung der Beschlussempfehlungen des Petitionsausschusses: Sammelübersich- ten 375, 376, 377, 378, 379, 380 und 381 zu Petitionen Drucksachen 18/10266, 18/10267, 18/10268, 18/10269, 18/10270, 18/10271, 18/10272 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20322 C Tagesordnungspunkt II: Wahlvorschlag der Fraktionen CDU/CSU, SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Wahl der Mitglieder des Natio- nalen Begleitgremiums gemäß § 8 Absatz 3 des Standortauswahlgesetzes Drucksache 18/10377 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20323 A Tagesordnungspunkt I (Fortsetzung): a) Zweite Beratung des von der Bundesre- gierung eingebrachten Entwurfs eines Ge- setzes über die Feststellung des Bundes- Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 203. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 24. November 2016 Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 203. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 24. November 2016 III haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2017 (Haushaltsgesetz 2017) Drucksachen 18/9200, 18/9202 . . . . . . . . . 20264 B b) Beratung der Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses zu der Unterrich- tung durch die Bundesregierung: Finanz- plan des Bundes 2016 bis 2020 Drucksachen 18/9201, 18/9202, 18/9827 . 20264 C I.15 Einzelplan 11 Bundesministerium für Arbeit und So- ziales Drucksachen 18/9811, 18/9824 . . . . . . . 20323 B Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . 20323 B Andrea Nahles, Bundesministerin BMAS . . . 20325 A Markus Kurth (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20326 D Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20328 A Ewald Schurer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20329 C Sabine Zimmermann (Zwickau) (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20330 D Karl Schiewerling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 20332 C Matthias W. Birkwald (DIE LINKE) . . . . . . . 20334 D Karl Schiewerling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 20335 B Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20335 C Dr. Carola Reimann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 20337 A Mark Helfrich (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 20338 A Kerstin Griese (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20339 D Tobias Zech (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 20340 C Sabine Zimmermann (Zwickau) (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20341 A Katja Mast (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20343 B Antje Lezius (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 20344 A I.16 Einzelplan 17 Bundesministerium für Familie, Seni- oren, Frauen und Jugend Drucksachen 18/9816, 18/9824 . . . . . . . 20345 D Michael Leutert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 20346 A Manuela Schwesig, Bundesministerin BMFSFJ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20347 B Katja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20348 C Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20349 C Alois Rainer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 20350 D Ulrike Gottschalck (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 20352 B Jörn Wunderlich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 20353 D Nadine Schön (St. Wendel) (CDU/CSU) . . . . 20355 C Dr. Franziska Brantner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20357 B Svenja Stadler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20358 C Marcus Weinberg (Hamburg) (CDU/CSU). . . 20359 C Sönke Rix (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20361 D Sylvia Pantel (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 20362 D Christina Schwarzer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 20364 C I.17 Einzelplan 10 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Drucksachen 18/9810, 18/9824 . . . . . . . 20366 A Heidrun Bluhm (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 20366 B Cajus Caesar (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 20368 A Sven-Christian Kindler (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20369 D Ulrich Freese (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20371 B Christian Schmidt, Bundesminister BMEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20372 B Dr. Kirsten Tackmann (DIE LINKE) . . . . . . . 20374 D Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) . . . . . . . . . . . . 20375 C Harald Ebner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20376 D Johannes Röring (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 20378 A Elvira Drobinski-Weiß (SPD) . . . . . . . . . . . . . 20379 D Franz-Josef Holzenkamp (CDU/CSU) . . . . . . 20380 B Christina Jantz-Herrmann (SPD) . . . . . . . . . . 20382 B Alois Gerig (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . 20383 B Jeannine Pflugradt (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 20384 D Willi Brase (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20385 C Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20386 D Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 20387 A (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 203. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 24. November 2016 20263 203. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 24. November 2016 Beginn: 9.00 Uhr
  • folderAnlagen
    Willi Brase (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 203. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 24. November 2016 20387 Anlage zum Stenografischen Bericht Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Connemann, Gitta CDU/CSU 24.11.2016 De Ridder, Dr. Daniela SPD 24.11.2016 Gleicke, Iris SPD 24.11.2016 Heller, Uda CDU/CSU 24.11.2016 Hennrich, Michael CDU/CSU 24.11.2016 Hintze, Peter CDU/CSU 24.11.2016 Kretschmer, Michael CDU/CSU 24.11.2016 Marwitz, Hans-Georg von der CDU/CSU 24.11.2016 Möhring, Cornelia DIE LINKE 24.11.2016 Scharfenberg, Elisabeth BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 24.11.2016 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Schimke, Jana CDU/CSU 24.11.2016 Schlecht, Michael DIE LINKE 24.11.2016 Schnieder, Patrick CDU/CSU 24.11.2016 Strebl, Matthäus CDU/CSU 24.11.2016 Sütterlin-Waack, Dr. Sabine CDU/CSU 24.11.2016 Tank, Azize DIE LINKE 24.11.2016 Timmermann-Fechter, Astrid CDU/CSU 24.11.2016 Wawzyniak, Halina DIE LINKE 24.11.2016 Zeulner, Emmi * CDU/CSU 24.11.2016 *aufgrund gesetzlichen Mutterschutzes Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de 203. Sitzung Inhaltsverzeichnis EPL 09 Wirtschaft und Energie EPL 30 Bildung und Forschung TOP IV Überweisungen im vereinfachten Verfahren TOP V Abschließende Beratungen ohne Aussprache TOP II Wahl zum Begleitgremium gemäß Standortauswahlgesetz EPL 11 Arbeit und Soziales EPL 17 Familie, Senioren, Frauen und Jugend EPL 10 Ernährung und Landwirtschaft Anlage
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Jeannine Pflugradt


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Sehr geehrte Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kol-

    legen! So eine Haushaltsdebatte bietet uns Rednern im-
    mer sehr viele Möglichkeiten, unsere speziellen Themen
    in den Fokus zu rücken. Meist fordern wir Abgeordnete
    mehr Geld und sind mit dem vorgelegten Entwurf des
    Haushalts gar nicht so zufrieden. Ich werde weder für
    mehr finanzielle Mittel eintreten noch den Entwurf, den
    wir verabschieden werden, im negativen Sinne ausein-
    andernehmen. Mir geht es vielmehr darum, wie immer
    bei meinen Reden zum Thema Ernährung etwas Gehör
    zu bekommen.

    Die Bundesregierung bemüht sich seit Jahren um das
    Thema „Kita- und Schulverpflegung“. Das vom Bundes-
    ministerium für Ernährung und Landwirtschaft geschaf-
    fene Bundeszentrum für Ernährung übernimmt ab 2017
    unter anderem die Projekte des Nationalen Aktionsplanes
    IN FORM, der seit 2008 auf unterschiedlichen Ebenen
    umgesetzt wird, und baut seit Juli dieses Jahres das Nati-
    onale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule
    auf. Es soll die bereits bestehenden Maßnahmen rund um
    Kita- und Schulverpflegung koordinieren. Dafür stehen
    der übergeordneten Bundesanstalt für Landwirtschaft
    und Ernährung ab 2017 jährlich mehr als 20 Millionen
    Euro zur Verfügung. Dass der Nationale Aktionsplan IN

    Alois Gerig






    (A) (C)



    (B) (D)


    FORM weitergeführt wird, ist erfreulich, wenngleich ich
    es mir gewünscht hätte, dass das BMEL die zahlreichen
    voneinander unabhängigen Projekte in der Mitte der
    Laufzeit auf deren Wirkung bewertet hätte. Dann könn-
    ten wir zielführender, zeitiger und vor allem gründlicher
    auf das Ziel des Aktionsplanes, nämlich Gesundheitsför-
    derung und Prävention lebensstilbedingter Krankheiten
    durch ausgewogene Ernährung, vor allem ausreichend
    Bewegung und weniger Stress, eingehen.


    (Beifall bei der SPD)


    Auf den ersten Blick klingt die Initiative des BMEL
    gut. Sie will sich stärker um Qualität ausgewogener Er-
    nährung für Kinder und Jugendliche und deren Wissen
    darüber kümmern. Leider orientiert sich das BZE an dem
    Ansatz, eher das Verhalten der Menschen ändern zu wol-
    len, anstatt die Verhältnisse der jeweiligen Lebenswelt zu
    betrachten.


    (Beifall bei der SPD)


    Es ist für Kinder leichter, sich ausgewogen zu ernähren,
    wenn Kitas und Schulen ausgewogene Mahlzeiten anbie-
    ten und ihnen gleichzeitig das Wissen vermitteln, warum
    das eine gesünder ist als das andere. Ob Kinder daran
    teilnehmen, obliegt allein der Verantwortung der Eltern.
    Aber jedes Kind besitzt erst einmal die Möglichkeit, da-
    ran zu partizipieren, weil die Verhältnisse in der Schule
    geschaffen sind; denn es ist so wichtig, dass Kinder früh
    lernen, woraus eine ausgewogene Ernährung besteht.


    (Beifall bei der SPD)


    Ich werbe deshalb dafür, kostengünstige oder sogar kos-
    tenfreie Verpflegung in Kitas und Schulen bei gleichblei-
    bender Qualität zur Verfügung zu stellen. Wir alle wissen
    um die hohen Kosten, die auf unser Gesundheitssystem
    zukommen werden, wenn wir das Problem ernährungs-
    bedingter Krankheiten nicht positiv beeinflussen können.

    Das Nationale Qualitätszentrum wird zusätzlich einen
    Qualitätsnachweis für Caterer sowie Anbieter für Kita-
    und Schulessen entwickeln, der auf der Grundlage der
    DGE-Verpflegungsstandards entsteht. Die Verbreitung
    der Standards als verpflichtendes Element der Verpfle-
    gung wird eine Hauptaufgabe des Nationalen Qualitäts-
    zentrums werden. In Zusammenarbeit mit Vernetzungs-
    stellen gäbe es die Möglichkeit für Schulen, sich beraten
    zu lassen und ihre Speisepläne diesem Qualitätscheck zu
    unterziehen. Leider ist dieses Angebot noch freiwillig.
    Freiwilligkeit allein hilft aber nicht immer weiter; das
    wissen wir.

    Die 16 Vernetzungsstellen der Bundesländer fungie-
    ren als Zweigstellen zwischen den durchführenden Part-
    nern – Kommunen, Trägern, Schulen – und dem Natio-
    nalen Qualitätszentrum. Daher bleiben sie unberührt in
    der Hoheit der Bundesländer. Deshalb sollten wir – hier
    spreche ich ganz speziell unseren Koalitionspartner an –
    noch einmal über eine Lockerung des Kooperationsver-
    botes für den Bereich „Verpflegung und Aufklärung“
    nachdenken.


    (Beifall bei der SPD)


    Es ist doch längst überfällig, Synergien zwischen Bund
    und Länderkompetenzen effektiv zu bündeln.

    Aber eines, liebe Kolleginnen und Kollegen, bleibt ein
    Problem: Es sind die Eltern, die die Verantwortung für
    eine gesunde Ernährung ihrer Kinder tragen, aber leider
    nicht oft genug wahrnehmen. Wenn ich sehe, wie vie-
    le Schulkinder sich beim Bäcker morgens ihr Schulbrot
    oder – soll ich lieber sagen? – ihr Schulzuckerbrot kau-
    fen, dann weiß ich, was bei ihnen im Elternhaus los ist. In
    der nächsten Legislaturperiode müssen wir deutlich mehr
    Geld für Aufklärung in Kitas, Schulen und der Eltern in-
    vestieren. Das ist leider bitter nötig, aber langfristig kos-
    tensparend für unser Gesundheitssystem.

    Vielen Dank.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)




Rede von Claudia Roth
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Vielen Dank, Jeannine Pflugradt. – Der letzte Redner

in der Debatte: Willi Brase für die SPD-Fraktion.


(Beifall bei der SPD und der CDU/CSU)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Willi Brase


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch ich gehöre zu
    dem Club der heutigen Redner, der zum letzten Mal zum
    Haushalt 2017 redet.

    Ich möchte zuerst Ulrich Freese, unserem Haushälter,
    danken, weil er uns in Fragen ländlicher Entwicklung
    durchaus sehr gut unterstützt hat, zum Beispiel wenn wir
    versuchten, den Ländern die Möglichkeit zu eröffnen, die
    Mittel, die der Haushalt 2016 zur Verfügung gestellt hat,
    auch noch im nächsten Jahr abzugreifen. Ich glaube, das
    ist richtig.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Ich bin dem Minister dankbar, dass er den Begriff
    „ländliche Entwicklung und Weiterentwicklung des Mi-
    nisteriums“ ein Stück weit nicht nur heute hier, sondern
    auch gestern bei der Konferenz auf den Weg gebracht hat.

    Ich will Alois Gerig widersprechen: Es gibt nicht mehr
    viele Regionen, in denen die Landwirtschaft das Zentrum
    der wirtschaftlichen Stärke ist.


    (Harald Ebner [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ja, das ist leider so!)


    Dem ist leider so. Ich zum Beispiel komme aus Südwest-
    falen und kann nur sagen: Die dortige Struktur besteht
    aus kleinen und mittelständischen Betrieben. Im wirt-
    schaftlichen Zentrum stehen die KMU. Sie sind das Herz
    der Region, und das gilt auch für andere Regionen in
    Deutschland.


    (Beifall bei der SPD – Harald Ebner [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: So ist es! Ja!)


    Wenn wir über ländliche Regionen sprechen, dann
    müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass wir bei unseren
    neu hinzukommenden Programmen wesentlich differen-
    zierter und manchmal sogar kleinteiliger agieren müssen.
    Es gibt nicht mehr den großen Rundumschlag. Dafür ha-

    Jeannine Pflugradt






    (A) (C)



    (B) (D)


    ben sich die Bereiche zu unterschiedlich entwickelt. Egal
    ob ich nach Mecklenburg-Vorpommern, nach Branden-
    burg, nach Bayern, nach Nordrhein-Westfalen oder nach
    Niedersachsen blicke: Ich stelle fest, wie unterschiedlich
    sich die einzelnen Regionen entwickelt haben. Wenn der
    Minister sagt: „Ich möchte mich in meiner Arbeit auf die
    ländlichen Regionen, auf Landwirtschaft und Ernährung
    konzentrieren“, dann ist das richtig. Wir stellen fest, dass
    Politik für ländliche Regionen auch Querschnittspolitik
    ist.


    (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU)


    Im Altenbericht der Bundesregierung, der uns jetzt
    vorliegt, steht, dass von Bund und Ländern konzentrierte
    Maßnahmen ergriffen werden müssen, um zum Beispiel
    die Kommunen zu unterstützen; all diese Punkte sind
    von meinen Vorrednerinnen und Vorrednern in unter-
    schiedlicher Art und Weise schon angesprochen worden.
    Ja, die Situation ist sehr differenziert zu betrachten. Und
    wenn man sagt: „Politik für ländliche Regionen ist Quer-
    schnittspolitik“, dann darf es auch erlaubt sein, nachzu-
    fragen: Ist Landwirtschaft eigentlich noch eine besonde-
    re wirtschaftliche Produktionsweise?


    (Katharina Landgraf [CDU/CSU]: Natürlich!)


    – Lassen Sie mich doch ausreden. – Müssen wir die
    landwirtschaftliche Erzeugung nicht auch ein Stück weit
    gleichsetzen zum Beispiel mit der Automobilindustrie
    oder der Stahlindustrie? Ich kann verstehen, dass die
    Unionskollegen sagen: Um Gottes willen, das ist unsere
    Klientel. Aber wenn der Minister die ländlichen Regio-
    nen weiterentwickeln will, dann gibt es erst einmal kei-
    ne Denkverbote. Dazu gehört es auch, zu überlegen, wie
    man die Politik zukünftig strukturiert und wo die Quer-
    schnittsbereiche liegen. Wenn man dann zu der Auffas-
    sung gelangt: „Ja, die Landwirtschaft gehört auch weiter-
    hin dazu“, dann sollten wir etwas unternehmen. Aber ich
    bin absolut dagegen, dass man sagt: „Das geht gar nicht“,
    weil man vielleicht Parteiinteressen verfolgt, liebe Kolle-
    ginnen und Kollegen.


    (Beifall bei der SPD)


    Ich will auf diejenigen eingehen, die sagen: Wir brau-
    chen nur noch den ökologischen Landbau. – Ja, die Welt-
    bevölkerung wächst, und die Frage ist: Wie schaffen wir
    es, alle mit vernünftigen Lebensmitteln zu versorgen?
    Das ist ein Riesenproblem. Mir gefällt bei der Debatte,
    die von den Grünen ausgeht, nicht, dass völlig verges-

    sen wird, was eigentlich mit den Menschen ist, die in der
    Landwirtschaft und in der Ernährungsindustrie beschäf-
    tigt sind.


    (Sven-Christian Kindler [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das stimmt doch nicht!)


    Diese Koalition hat den Mindestlohn auch auf den Weg
    gebracht, um den in der fleischverarbeitenden Industrie
    arbeitenden Menschen mehr Rechte einzuräumen und
    mehr Geld zu geben.


    (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU)


    Und gute Arbeit ist für meine Fraktion ein wesentlicher
    Punkt,


    (Harald Ebner [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Genau darum geht es doch!)


    und wir wollen die Entwicklung, egal in welcher Form,
    entsprechend voranbringen.

    Ich danke allen, die hier diskutiert haben. Ich danke
    den Haushältern, und ich danke auch dem Finanzminis-
    ter. Ich kann es Ihnen aber nicht ersparen, zu sagen: Wir
    sind aus der Krise 2008/2009 gekommen, weil es damals
    SPD-Minister waren, die die richtigen Pflöcke einge-
    schlagen haben.

    Vielen Dank fürs Zuhören.


    (Beifall bei der SPD)