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ID1818516200

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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 18/185 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 185. Sitzung Berlin, Dienstag, den 6. September 2016 Inhalt: Glückwünsche zum Geburtstag der Abgeord- neten Michael Groß, Anita Schäfer (Saal- stadt), Eberhard Gienger, Dr. Hans-Peter Uhl und Erika Steinbach . . . . . . . . . . . . . . . . 18309 A Begrüßung des neuen Abgeordneten Jürgen Coße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18309 B Tagesordnungspunkt 1: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2017 (Haushaltsgesetz 2017) Drucksache 18/9200 . . . . . . . . . . . . . . . . . 18309 B b) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bundes 2016 bis 2020 Drucksache 18/9201 . . . . . . . . . . . . . . . . . 18309 C Dr . Wolfgang Schäuble, Bundesminister BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18309 D Allgemeine Finanzdebatte (einschließlich Einzelpläne 08, 20, 32 und 60) Dr . Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . 18317 C Carsten Schneider (Erfurt) (SPD) . . . . . . . . . . 18319 A Sven-Christian Kindler (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18321 B Ralph Brinkhaus (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 18323 B Dr . Petra Sitte (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 18325 B Ralph Brinkhaus (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 18325 D Dr . Gesine Lötzsch (DIE LINKE) (Erklärung nach § 30 GO) . . . . . . . . . . . . . . 18326 B Dr . André Berghegger (CDU/CSU) . . . . . . . . 18326 C Dr . Axel Troost (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 18328 C Johannes Kahrs (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18329 C Anja Hajduk (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18331 C Andreas Mattfeldt (CDU/CSU) . . . . . . . . . 18332 B Bartholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 18333 A Lothar Binding (Heidelberg) (SPD) . . . . . . . . 18334 C Dr . h . c . Hans Michelbach (CDU/CSU) . . . 18335 D Antje Tillmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 18337 B Carsten Körber (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 18339 B Einzelplan 06 Bundesministerium des Innern Dr . Thomas de Maizière, Bundesminister BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18340 D Ulla Jelpke (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . 18343 C Dr . Eva Högl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18344 C Dr . Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18346 D Clemens Binninger (CDU/CSU) . . . . . . . . . 18347 D Stephan Mayer (Altötting) (CDU/CSU) . . . . . 18349 A Frank Tempel (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 18349 D Roland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 18352 B Burkhard Lischka (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 18353 B Irene Mihalic (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18354 A Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/ CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18355 B Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 185 . Sitzung . Berlin, Dienstag, den 6 . September 2016II Renate Künast (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18357 D Dr . Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18359 A Frank Tempel (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 18359 C Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/ CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18359 D Gabriele Fograscher (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 18360 B Dr . Reinhard Brandl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 18361 B Gerold Reichenbach (SPD) . . . . . . . . . . . . . 18362 D Matthias Schmidt (Berlin) (SPD) . . . . . . . . . . 18363 C Einzelplan 07 Bundesministerium der Justiz und für Ver- braucherschutz Heiko Maas, Bundesminister BMJV . . . . . . . 18364 C Harald Petzold (Havelland) (DIE LINKE) . . . 18366 C Dr . Stephan Harbarth (CDU/CSU) . . . . . . . . . 18367 D Renate Künast (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18370 A Dennis Rohde (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18371 C Caren Lay (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . 18372 C Mechthild Heil (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 18373 D Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18375 C Dr . Johannes Fechner (SPD) . . . . . . . . . . . . . . 18376 D Dr . Volker Ullrich (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 18378 B Elvira Drobinski-Weiß (SPD) . . . . . . . . . . . . . 18379 C Klaus-Dieter Gröhler (CDU/CSU) . . . . . . . . . 18380 B Einzelplan 30 Bundesministerium für Bildung und For- schung Dr . Johanna Wanka, Bundesministerin BMBF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18382 C Roland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 18385 A Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . . . 18386 D Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18389 A Michael Kretschmer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 18390 B Dr . Rosemarie Hein (DIE LINKE) . . . . . . . . . 18392 B Swen Schulz (Spandau) (SPD) . . . . . . . . . . . . 18393 C Kai Gehring (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18395 B Katrin Albsteiger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 18396 C Beate Walter-Rosenheimer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18398 A Saskia Esken (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18398 D Anette Hübinger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 18400 A René Röspel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18401 D Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18403 C Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 18405 A Anlage 2 Neudruck: Inhaltsverzeichnis Anlage 2 (183 . Sit- zung, Seite VIII) und Anlage 2 (183 . Sitzung, Seite 18131 B) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18405 B Anlage 3 Neudruck: Antwort des Parl . Staatssekretärs Florian Pronold auf die Frage 39 der Abgeord- neten Sylvia Kotting-Uhl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) (182 . Sitzung, Anlage 28) . . . . . . 18405 D (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 185 . Sitzung . Berlin, Dienstag, den 6 . September 2016 18309 185. Sitzung Berlin, Dienstag, den 6. September 2016 Beginn: 10 .02 Uhr
  • folderAnlagen
    René Röspel (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 185 . Sitzung . Berlin, Dienstag, den 6 . September 2016 18405 Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Binder, Karin DIE LINKE 06 .09 .2016 Bluhm, Heidrun DIE LINKE 06 .09 .2016 Bülow, Marco SPD 06 .09 .2016 Dehm, Dr . Diether DIE LINKE 06 .09 .2016 Gerster, Martin SPD 06 .09 .2016 Hellmich, Wolfgang SPD 06 .09 .2016 Hintze, Peter CDU/CSU 06 .09 .2016 Karawanskij, Susanna DIE LINKE 06 .09 .2016 Kolbe, Daniela SPD 06 .09 .2016 Lerchenfeld, Philipp Graf CDU/CSU 06 .09 .2016 Menz, Birgit DIE LINKE 06 .09 .2016 Möhring, Cornelia DIE LINKE 06 .09 .2016 Neu, Dr . Alexander S . DIE LINKE 06 .09 .2016 Rosemann, Dr . Martin SPD 06 .09 .2016 Schlecht, Michael DIE LINKE 06 .09 .2016 Schmidt (Ühlingen), Gabriele CDU/CSU 06 .09 .2016 Steffen, Sonja SPD 06 .09 .2016 Träger, Carsten SPD 06 .09 .2016 Weisgerber, Dr . Anja CDU/CSU 06 .09 .2016 Zimmermann (Zwickau), Sabine DIE LINKE 06 .09 .2016 Zimmermann, Pia DIE LINKE 06 .09 .2016 Anlage 2 Neudruck: Inhaltsverzeichnis Anlage 2 (183. Sit- zung, Seite VIII) und Anlage 2 (183. Sitzung, Seite 18131 B) Anlage 2 Erklärung nach § 31 GO der Abgeordneten Marieluise Beck (Bremen) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) zur Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch die Bundeskanz- lerin zum NATO-Gipfel am 8 ./9 . Juli 2016 in Warschau (Drucksache 18/9086) (Tagesordnungspunkt 4) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18131 B Anlage 2 Erklärung nach § 31 GO der Abgeordneten Marieluise Beck (Bremen) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zur Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch die Bundeskanzlerin zum NATO-Gipfel am 8./9. Juli 2016 in Warschau (Drucksache 18/9086) (Tagesordnungspunkt 4) Ich nehme an der Abstimmung nicht teil . Wer das Agieren der NATO bewerten will, muss einen Blick auf den Charakter des Regimes Putin werfen . Das System Putin ist eine Mischung aus KGB/FSB-Struktu- ren mit Oligarchen und kriminellen Methoden . Der Staat ist auf dieses Herrschaftsmodell vollkommen ausgerich- tet . Nichts muss dieses Regime mehr fürchten als Demo- kratie, Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit . Um jegli- chen demokratischen Widerstand im Lande zu ersticken, braucht das Regime „Feinde“ im Ausland und erklärt jeg- liche demokratische Bewegung im Inneren als feindlich . Deswegen kann das Regime am Frieden draußen kein Interesse haben. Es braucht Konflikte, um durch Propa- ganda nach innen sein Regime aufrechtzuerhalten . In diesem Zusammenhang müssen auch die Vorgänge in der Ukraine bewertet werden . Der Kreml wünscht weder den demokratischen und ökonomischen Erfolg der Ukraine noch echten Frieden an seinen Grenzen . Eine erfolgreiche Ukraine könnte der Anstoß für eine ähnliche demokratische Entwicklung in der Russischen Föderation werden . Die Ausrichtung der Fähigkeiten der NATO muss die- se Analyse mit einbeziehen . Das schließt den geduldigen und zähen Dialog mit dem Regime im Kreml nicht aus, sondern er bleibt un- verzichtbar . Anlage 3 Neudruck: Antwort des Parl . Staatssekretärs Florian Pronold auf die Frage der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) (Drucksache 18/8998, Frage 39): Welche Erkenntnisse hat das Bundesministerium für Um- welt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) über den derzeitigen antragstellerseitigen Stand der Arbeiten an Anträgen zur Zwischenlagerung der insgesamt 26 ausstehen- den Castoren mit verglasten radioaktiven Wiederaufarbei- Deutscher Bundestag – 18 . Wahlperiode – 185 . Sitzung . Berlin, Dienstag, den 6 . September 201618406 (A) (C) (B) (D) Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de tungsabfällen aus La Hague und Sellafield in Zwischenlagern an Atomkraftwerkestandorten (gegebenenfalls bitte auch mit zeitlichen Prognosen), und gegebenenfalls welche Fortschrit- te wurden bei etwaigen weiteren Sitzungen der gemeinsamen Arbeitsgruppe (AG) des BMUB und der Energieversorgungs- unternehmen zu diesem Thema seit der zweiten AG-Sitzung vom 16 . November 2015 erzielt (gegebenenfalls bitte mög- lichst auch mit Angabe der jeweiligen Sitzungstermine und -teilnehmer wie in Plenarprotokoll 18/142, Anlage 32; dazu, dass zwischen dem 16 . November 2015 und 8 . Juni 2016 keine betreffende AG-Sitzung stattfand, siehe Antwort der Bundesregierung auf meine mündliche Frage 11, Plenarproto- koll 18/175, Anlage 10)? Nach dem Treffen der Arbeitsgruppe aus Vertretern des Bundesumweltministeriums und der Energieversor- gungsunternehmen am 16 . November 2015 hat keine weitere Sitzung der Arbeitsgruppe stattgefunden . In einem Gespräch zu unterschiedlichen Themen ha- ben die Energieversorgungsunternehmen (EVU) Bereit- schaft signalisiert, im Zusammenhang mit der von den Energieversorgungsunternehmen erwarteten und voraus- gesetzten Umsetzung der Empfehlungen der Kommis- sion zur Überprüfung der Finanzierung des Kernener- gieausstiegs (KFK) für die vier im Gesamtkonzept zur Rückführung von verglasten radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung vom 19 . Juni 2015 genannten Standorte Unterlagen für Genehmigungsverfahren nach § 4 und § 6 Atomgesetz vorbereiten zu wollen . (182 . Sitzung, Anlage 28) 185. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 1 Einbringung Haushaltsgesetz 2017, Finanzplan des Bundes 2016 bis 2020 Epl 06 Inneres Epl 30 Bildung und Forschung Epl 07 Justiz und Verbraucherschutz Epl 08, Epl 20, Epl 32, Epl 60 Allgemeine Finanzdebatte Anlagen Anlage 1 Anlage 2 Anlage 3
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von René Röspel


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und

    Herren! Bei uns in Westfalen ist das höchste Lob, das
    man verteilen kann: „Nicht schlecht gemacht“ oder „Da
    kannste nicht meckern“ . Insofern gerate ich geradezu in
    Ekstase, wenn ich zum Abschluss dieser Debatte sage:
    Dieser Haushalt ist ein richtig guter. Wir hoffen, dass
    sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland weiter
    so entwickelt, dass wir auch in den nächsten Jahren so
    viel Geld – und noch viel mehr – in Bildung und For-
    schung investieren können; denn da ist es wirklich gut
    aufgehoben .


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Allerdings, Frau Wanka und liebe Kolleginnen und
    Kollegen von der Union: Wenn Sie versuchen, neben

    Anette Hübinger






    (A) (C)



    (B) (D)


    dem gregorianischen Kalender einen weiteren Kalender
    zu etablieren, der das Leben erst 2005 beginnen lässt,
    darf ich daran erinnern, dass das goldene Zeitalter für
    Bildung und Forschung, verbunden mit einem neuen
    Stellenwert für Bildung und Forschung, auf Bundesebe-
    ne 1998 begonnen hat


    (Beifall bei der SPD)


    und es glücklicherweise von allen Fraktionen in diesem
    Haus – mit einer Ausnahme – fortgesetzt worden ist .

    Wesentliche Pakte, nämlich der Qualitätspakt Lehre,
    der Hochschulpakt, in dessen Rahmen wir mehr Studien-
    plätze schaffen und sie bundesseitig finanzieren, die Ex-
    zellenzinitiative, die einen großartigen Impuls gegeben
    hat, und der Pakt für Forschung und Innovation stammen
    aus SPD-Feder; das muss man, was die Kalenderwahr-
    heit betrifft, dazusagen. Wie gesagt, ich glaube, wir alle
    können zufrieden sein, wenn es darum geht, was wir in
    den letzten Jahren für Bildung und Forschung getan ha-
    ben .


    (Beifall bei der SPD)


    Der Pakt für Forschung und Innovation war für mich
    als Forschungspolitiker ein wesentliches Element . 2005
    haben wir all den Forscherinnen und Forschern bei der
    Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft,
    dem Fraunhofer-Institut und vielen anderen Forschungs-
    einrichtungen zugesagt: Ihr werdet euch darauf verlas-
    sen können, dass ihr in den nächsten Jahren jedes Jahr
    mindestens 3 Prozent mehr Geld bekommt . – Wir woll-
    ten mehr Investitionen in die Forschung und mehr für
    die Köpfe, die in der Wissenschaft arbeiten, tun . Es ist
    das Verdienst vieler, dass wir dieses Versprechen haben
    einhalten können . Dies hat wesentlich dazu beigetra-
    gen, dass Deutschland im Bereich von Wissenschaft und
    Forschung besser dasteht als viele andere Länder, dass
    Deutschland auch international wieder nachgefragt wird
    und gute Köpfe zu uns kommen .

    Mich freut an diesem Haushalt ganz besonders, dass
    wir – anders als beim Pakt für Forschung und Innovation,
    in dessen Rahmen wir das Geld an die Forschungsorgani-
    sationen geben, auch verbunden mit dem Hinweis, dass
    im Hinblick auf die großen Herausforderungen für die
    Gesellschaft, nämlich Gesundheit, Klimawandel, Ener-
    gie und Arbeit, mehr getan werden muss – diesmal mehr
    Möglichkeiten haben, gezielt Schwerpunkte zu setzen .
    Denn auch die Mittel für die Programmförderung beim
    Bundesministerium für Bildung und Forschung wachsen
    in den unterschiedlichen Bereichen deutlich an, sodass
    wir hier Akzente setzen können .


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD)


    Mein Dank gilt dem Bildungsministerium, und zwar
    dafür, dass wir gerade in dem Bereich, der die Generati-
    onengerechtigkeit trägt und der von vielen immer noch
    unterschätzt wird, ein großes Stück vorankommen wer-
    den, indem wir den Etat von 449 auf 511 Millionen Euro
    erhöhen . Ich meine den gesamten Bereich Klima, Nach-
    haltigkeit und Energie . Das, was uns die Wissenschaft
    heute sagt, bedeutet, dass, wenn diese Generation nicht
    tatsächlich etwas gegen den Klimawandel unternimmt,
    die nächste Generation immer weniger Optionen haben

    wird, darauf zu reagieren . Das ist eine Verantwortung,
    die wir als Politik heute wahrnehmen müssen . Das wird
    auch an diesem Haushalt deutlich .


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Herzlichen Dank dafür! Das ist der richtige Weg . Wir
    werden diese Maßnahmen noch verstärken müssen . All
    diese Programme, das Projekt „Zukunftsstadt“, das so-
    lare Bauen, die Forderung nach mehr Photovoltaik und
    das Thema „Effiziente Städte“ sind Bestandteile genau
    des Weges, den wir, auch als Vorbild für andere Länder,
    beschreiten müssen, um den Klimawandel beherrschbar
    zu machen .

    Ich freue mich darüber, dass es auch im Bereich von
    Energieforschung und Energieeffizienz – hierzu haben
    die Grünen erst kürzlich einen Antrag vorgelegt – einen
    deutlichen Zuwachs gibt . Das ist auch richtig; denn Ener-
    gie ist viel zu schade, um sie nichtgenutzt irgendwo ver-
    puffen zu lassen.


    (Beifall bei der SPD)


    Hierzu zählt auch ein Bereich, der in den letzten Jah-
    ren leider unterschätzt und finanziell nicht immer ange-
    messen ausgestattet worden ist, der jetzt aber ebenfalls
    einen Zuwachs von 5 Millionen Euro erfährt: die neu-
    en Werkstoffe und Materialien. Ich will diesen Aspekt
    ausdrücklich erwähnen . In diesem Zusammenhang wird
    nicht nur über neue Werkstoffe wie Graphen oder Karbon
    diskutiert, sondern auch darüber, wie man bestehende
    Werkstoffe verbessern kann. Einen will ich ausdrücklich
    nennen, nämlich Stahl . Er ist hochinnovativ . Ich freue
    mich, dass entgegen der Einschätzung einiger politischer
    Initiativen wieder Ruhe eingekehrt ist, was die Situati-
    on beim Stahl anbelangt . Vielleicht ist es die besondere
    Aufgabe der SPD – das kann ich hier einmal sagen –,
    in dieser schwierigen Gemengenlage aus dem Erhalt von
    Arbeitsplätzen in der Stahlindustrie, einem hochinnova-
    tiven Bereich, der Effizienzsteigerung beim Energiever-
    brauch und dem Klimawandel immer einen Mittelweg zu
    finden, der es zulässt, dass Deutschland ein Industrieland
    bleibt und solche Bereiche eben nicht verloren gehen .

    Damit komme ich zu einem letzten Bereich, der uns
    ebenso sehr am Herzen liegt und bei dem wir uns auch
    über einen Zuwachs freuen, nämlich dem Bereich Ar-
    beits-, Dienstleistungs- und Produktionsforschung . Wie
    wettbewerbsfähig wir international sind, wird wesentlich
    davon abhängen, welche neuen Dienstleistungen, aber
    auch, welche neuen Produktionsmethoden wir entwi-
    ckeln . Uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemo-
    kraten interessiert natürlich besonders die Frage, wie wir
    künftig arbeiten werden .

    Wir werden uns diesen Bereich noch einmal genauer
    anschauen, weil es nicht nur darum geht, den Arbeits- und
    Gesundheitsschutz voranzubringen, sondern auch um die
    Frage, mit welchen Modellen wir zukünftig arbeiten wer-
    den . Es geht hier nicht nur darum, dass Frau und Mann
    in der digitalisierten Welt einen Arbeitsplatz finden, son-
    dern wir wollen auch stärker die Frage beleuchten, wie

    René Röspel






    (A) (C)



    (B) (D)


    Frau und Mann in der digitalisierten Welt Arbeit finden
    und gleichzeitig eine Familie gründen können .


    (Kai Gehring [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Und leben können!)


    Das wollen wir entwickeln, und deswegen wollen wir
    diesen Ansatz breiter gestalten .

    Am Ende der Redezeit sei mir folgender Hinweis ge-
    stattet: Wir werden in den nächsten Monaten und Jahren
    darüber reden, wie mit hoffentlich weiteren Überschüs-
    sen umgegangen wird . Die Wähler können dann, wie ich
    finde, sehr gut entscheiden, ob wir den einzelnen Fami-
    lien über eine Steuersenkung 20 Euro zurückgeben soll-
    ten oder ob wir das Geld nicht viel besser dafür nutzen
    sollten, in frühkindliche Bildung, in die Infrastruktur und
    in die Zukunft des Landes, nämlich in Bildung und For-
    schung, zu investieren . Ich glaube, der letzte Weg ist der
    nachhaltigere und erfolgreichere .

    Vielen Dank .


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)




Rede von Ulla Schmidt
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

Vielen Dank . – Wir sind damit am Schluss der heuti-

gen Tagesordnung angelangt .

Ich berufe die nächste Sitzung des Deutschen Bun-
destages auf morgen, Mittwoch, den 7 . September 2016,
9 Uhr, ein .

Die Sitzung ist geschlossen . Ich wünsche Ihnen jetzt
einen angenehmen und hoffentlich nicht zu arbeitsrei-
chen Abend .