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    Plenarprotokoll 18/149 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 149. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 14. Januar 2016 Inhalt: Glückwünsche zum Geburtstag des Bundesmi- nisters Dr. Frank-Walter Steinmeier sowie der Abgeordneten Jutta Krellmann, Bettina Hagedorn, Erwin Rüddel, Klaus Barthel und Johannes Selle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14633 A Wahl der Abgeordneten Petra Rode-Bosse als Schriftführerin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14633 B Zusätzliche Ausschussüberweisungen . . . . . . 14633 B Tagesordnungspunkt 4: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Aufstiegs- fortbildungsförderungsgesetzes Drucksache 18/7055 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14633 C b) Antrag der Abgeordneten Beate Walter- Rosenheimer, Kai Gehring, Özcan Mutlu, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Bildungs- zeit PLUS – Weiterbildung für alle er- möglichen, lebenslanges Lernen fördern Drucksache 18/7239 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14633 D c) Antrag der Abgeordneten Dr. Rosemarie Hein, Sigrid Hupach, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Durchlässigkeit in der Bildung sichern, Förderlücken zwi- schen beruflicher Bildung und Studium schließen Drucksache 18/7234 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14633 D Michael Kretschmer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 14634 A Dr. Rosemarie Hein (DIE LINKE) . . . . . . . . . 14635 A Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . . . 14637 A Beate Walter-Rosenheimer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14639 A Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin BMBF 14640 B Martin Rabanus (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14642 C Albert Rupprecht (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 14643 D Katja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14646 A Oliver Kaczmarek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 14647 B Dr. Thomas Feist (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 14648 C Katja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14648 D Swen Schulz (Spandau) (SPD) . . . . . . . . . . . . 14650 A Tagesordnungspunkt 5: a) Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD: Mehr Klarheit für den Ver- braucher bei der Bezeichnung von Lebensmitteln – Das Deutsche Le- bensmittelbuch und die Deutsche Le- bensmittelbuch-Kommission reformie- ren Drucksache 18/7238 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14651 A b) Antrag der Abgeordneten Nicole Maisch, Harald Ebner, Friedrich Ostendorff, weite- rer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Echte Reform der Deutschen Lebensmittelbuch-Kom- mission – Mehr Transparenz und Betei- ligung Drucksache 18/7242 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14651 B Gitta Connemann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 14651 B Britta Haßelmann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) (zur Geschäftsordnung) . . . 14653 A Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 149. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 14. Januar 2016II Michael Grosse-Brömer (CDU/CSU) (zur Geschäftsordnung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14653 B Britta Haßelmann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) (zur Geschäftsordnung) . . . 14653 C Karin Binder (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 14653 D Elvira Drobinski-Weiß (SPD) . . . . . . . . . . . . . 14655 D Nicole Maisch (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14656 D Dr. Maria Flachsbarth, Parl. Staatssekretärin BMEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14658 A Oliver Krischer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14659 D Carsten Träger (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14660 D Alois Rainer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 14661 C Dirk Wiese (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14663 A Carola Stauche (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 14664 D Ursula Schulte (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14666 A Tagesordnungspunkt 6: a) Antrag der Abgeordneten Harald Weinberg, Sabine Zimmermann (Zwickau), Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Zusatzbeiträge abschaffen – Parität wiederherstellen Drucksache 18/7237 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14667 D b) Antrag der Abgeordneten Maria Klein- Schmeink, Elisabeth Scharfenberg, Kordula Schulz-Asche, weiterer Abge- ordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN: Lasten und Kosten fair teilen – Paritätische Beteiligung der Ar- beitgeberinnen und Arbeitgeber an den Beiträgen der gesetzlichen Krankenver- sicherung wiederherstellen Drucksache 18/7241 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14667 D Sabine Zimmermann (Zwickau) (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14668 A Maria Michalk (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 14668 D Maria Klein-Schmeink (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14670 B Dr. Karl Lauterbach (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 14671 B Erich Irlstorfer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 14672 C Maria Klein-Schmeink (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14673 C Harald Weinberg (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 14674 B Dr. Karl Lauterbach (SPD) . . . . . . . . . . . . . 14675 A Hilde Mattheis (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14675 C Lothar Riebsamen (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 14676 D Maria Klein-Schmeink (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14677 B Dr. Edgar Franke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 14678 D Rudolf Henke (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 14679 D Maria Klein-Schmeink (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14680 B Dr. Karl Lauterbach (SPD) . . . . . . . . . . . . . 14681 B Sabine Zimmermann (Zwickau) (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14681 D Tagesordnungspunkt 22: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Ersten Geset- zes zur Änderung des Mess- und Eichgeset- zes Drucksache 18/7194 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14682 D Zusatztagesordnungspunkt 3: Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktion DIE LINKE: Fortgesetzte Militärkooperati- on mit Saudi-Arabien und der Türkei Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE) . . . . . . . . . . 14682 D Roderich Kiesewetter (CDU/CSU) . . . . . . . . . 14684 A Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14685 A Dr. Karl-Heinz Brunner (SPD) . . . . . . . . . . . . 14686 A Dr. Andreas Nick (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 14687 A Sevim Dağdelen (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 14687 D Dr. Dorothee Schlegel (SPD) . . . . . . . . . . . . . 14688 D Omid Nouripour (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14689 D Volker Mosblech (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 14690 D Thomas Hitschler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 14692 A Dagmar G. Wöhrl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 14693 A Dr. Johann Wadephul (CDU/CSU) . . . . . . . . . 14694 A Tagesordnungspunkt 7: Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung und Erweiterung der Beteiligung bewaff- neter deutscher Streitkräfte an der Multidi- mensionalen Integrierten Stabilisierungs- mission der Vereinten Nationen in Mali (MINUSMA) auf Grundlage der Resolu- tionen 2100 (2013), 2164 (2014) und 2227 (2015) des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen vom 25. April 2013, 25. Juni 2014 und 29. Juni 2015 Drucksache 18/7206 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14695 C Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 149. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 14. Januar 2016 Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 149. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 14. Januar 2016 III Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMVg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14695 D Niema Movassat (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 14696 C Rainer Arnold (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14697 D Dr. Frithjof Schmidt (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14699 B Peter Beyer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . 14700 C Dr. Bärbel Kofler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 14701 C Florian Hahn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 14702 B Tagesordnungspunkt 8: Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streit- kräfte zur Ausbildungsunterstützung der Sicherheitskräfte der Regierung der Region Kurdistan-Irak und der irakischen Streit- kräfte Drucksache 18/7207 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14703 C Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMVg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14703 C Christine Buchholz (DIE LINKE) . . . . . . . . . 14704 C Michael Roth, Staatsminister AA . . . . . . . . . . 14705 C Agnieszka Brugger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14707 C Dr. Johann Wadephul (CDU/CSU) . . . . . . . . . 14708 D Florian Hahn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 14709 D Tagesordnungspunkt 9: Erste Beratung des von den Abgeordneten Luise Amtsberg, Volker Beck (Köln), Katja Keul, weiteren Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Asylverfahrensgesetzes – Streichung der obligatorischen Widerrufsprüfung Drucksache 18/6202 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14710 C Luise Amtsberg (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14710 D Andrea Lindholz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 14711 C Ulla Jelpke (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . 14712 D Dr. Lars Castellucci (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 14714 A Barbara Woltmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 14716 A Tagesordnungspunkt 10: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie über Tabaker- zeugnisse und verwandte Erzeugnisse Drucksache 18/7218 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14717 C Dr. Maria Flachsbarth, Parl. Staatssekretärin BMEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14717 D Frank Tempel (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 14718 B Rainer Spiering (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14719 B Dr. Harald Terpe (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14720 D Kordula Kovac (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 14721 C Tagesordnungspunkt 11: Antrag der Abgeordneten Kathrin Vogler, Sabine Zimmermann (Zwickau), Herbert Behrens, weiterer Abgeordneter und der Frak- tion DIE LINKE: Patientenberatung unab- hängig und gemeinnützig ausgestalten Drucksache 18/7042 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14722 C Harald Weinberg (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 14722 D Reiner Meier (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 14723 D Maria Klein-Schmeink (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14725 A Helga Kühn-Mengel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 14726 B Dr. Georg Kippels (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 14727 B Heike Baehrens (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14728 D Tagesordnungspunkt 12: – Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD ein- gebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Verbesserung der Registrierung und des Datenaustausches zu aufenthalts- und asylrechtlichen Zwecken (Datenaus- tauschverbesserungsgesetz) Drucksache 18/7043 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14729 D – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Verbesserung der Re- gistrierung und des Datenaustausches zu aufenthalts- und asylrechtlichen Zwe- cken (Datenaustauschverbesserungsge- setz) Drucksachen 18/7203, 18/7258 . . . . . . . . . 14730 A – Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 18/7259 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14730 A Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14730 A Ulla Jelpke (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . 14731 B Matthias Schmidt (Berlin) (SPD) . . . . . . . . . . 14732 B Luise Amtsberg (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14733 B Nina Warken (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 14734 C Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 149. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 14. Januar 2016IV Daniela Kolbe (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14735 C Andrea Lindholz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 14736 C Tagesordnungspunkt 13: a) Antrag der Abgeordneten Ulle Schauws, Katja Dörner, Dr. Franziska Brantner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Gesetz zur Regulierung der Prostitutionsstätten vorlegen Drucksache 18/7243 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14737 D b) Antrag der Abgeordneten Cornelia Möhring, Ulla Jelpke, Sigrid Hupach, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Selbstbestimmungsrechte von Sexarbei- terinnen und Sexarbeitern stärken Drucksache 18/7236 . . . . . . . . . . . . . . . . . 14738 A Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14738 A Marcus Weinberg (Hamburg) (CDU/CSU). . . 14739 A Kordula Schulz-Asche (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14739 D Cornelia Möhring (DIE LINKE) . . . . . . . . . . 14740 D Ulrike Bahr (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14742 A Paul Lehrieder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 14743 B Kordula Schulz-Asche (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14743 C Cornelia Möhring (DIE LINKE) . . . . . . . . 14744 D Tagesordnungspunkt 14: Beschlussempfehlung und Bericht des Aus- schusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu dem Antrag der Fraktio- nen der CDU/CSU und SPD: Bevölkerungs- statistiken verbessern – Zivile Registrie- rungssysteme stärken Drucksachen 18/6549, 18/6994 . . . . . . . . . . . 14745 C Dr. Georg Kippels (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 14745 D Niema Movassat (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 14747 A Michaela Engelmeier (SPD) . . . . . . . . . . . . . . 14747 D Uwe Kekeritz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14749 B Tagesordnungspunkt 15: Antrag der Abgeordneten Dr. Rosemarie Hein, Sigrid Hupach, Eva Bulling-Schröter, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Bildungsherausforderungen gemeinsam verantworten – Kooperationsverbot in der Bildung endlich aufheben Drucksache 18/6875 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14750 B Dr. Rosemarie Hein (DIE LINKE) . . . . . . . . . 14750 C Tankred Schipanski (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 14751 C Dr. Rosemarie Hein (DIE LINKE) . . . . . . . . . 14752 D Tankred Schipanski (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 14753 A Özcan Mutlu (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14753 B Dr. Ernst Dieter Rossmann (SPD) . . . . . . . . . 14754 B Xaver Jung (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . 14755 C Dr. Daniela De Ridder (SPD) . . . . . . . . . . . . . 14756 D Elfi Scho-Antwerpes (SPD) . . . . . . . . . . . . 14757 B Tagesordnungspunkt 16: Beschlussempfehlung und Bericht des Aus- schusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe zu dem Antrag der Abgeordneten Tom Koenigs, Luise Amtsberg, Omid Nouripour, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Den Men- schenrechtsrat der Vereinten Nationen stär- ken Drucksachen 18/4430, 18/6433 . . . . . . . . . . . 14758 A Frank Schwabe (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14758 B Inge Höger (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . 14759 C Frank Heinrich (Chemnitz) (CDU/CSU) . . . . 14760 B Tom Koenigs (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14762 B Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14763 C Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 14765 A (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 149. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 14. Januar 2016 14633 149. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 14. Januar 2016 Beginn: 9.00 Uhr
  • folderAnlagen
    (A) (C) (B) (D) Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 149. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 14. Januar 2016 14765 Anlage zum Stenografischen Bericht Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Albsteiger, Katrin CDU/CSU 14.01.2016 Berghegger, Dr. André CDU/CSU 14.01.2016 Daldrup, Bernhard SPD 14.01.2016 Dittmar, Sabine SPD 14.01.2016 Gottschalck, Ulrike SPD 14.01.2016 Gysi, Dr. Gregor DIE LINKE 14.01.2016 Hardt, Jürgen CDU/CSU 14.01.2016 Heinrich, Gabriela SPD 14.01.2016 Janecek, Dieter BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 14.01.2016 Jantz, Christina SPD 14.01.2016 Kapschack, Ralf SPD 14.01.2016 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Kühn (Tübingen), Christian BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 14.01.2016 Nahles, Andrea SPD 14.01.2016 Post (Minden), Achim SPD 14.01.2016 Rehberg, Eckhardt CDU/CSU 14.01.2016 Röring, Johannes CDU/CSU 14.01.2016 Schäuble, Dr. Wolfgang CDU/CSU 14.01.2016 Spinrath, Norbert SPD 14.01.2016 Steinmeier, Dr. Frank- Walter SPD 14.01.2016 Veit, Rüdiger SPD 14.01.2016 Wicklein, Andrea SPD 14.01.2016 Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de 149. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 4 Berufliche Aufstiegsfortbildung TOP 5 Reform der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission TOP 6 Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherung TOP 22 Überweisungen im vereinfachten Verfahren ZP 3 Aktuelle Stunde zur fortgesetzten Militärkooperation mit Saudi-Arabien und der Türkei TOP 7 Bundeswehreinsatz in Mali (MINUSMA) TOP 8 Bundeswehreinsatz Kurdistan-Irak TOP 9 Asylverfahrensgesetz – Widerrufsprüfung – TOP 10 Umsetzung der Richtlinie über Tabakerzeugnisse TOP 11 Patientenberatung TOP 12 Datenaustauschverbesserungsgesetz TOP 13 Stärkung der Rechte von Prostituierten TOP 14 Bevölkerungsstatistik TOP 15 Kooperationsverbot in der Bildung TOP 16 Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen Anlage
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    Rede von Nina Warken


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    Das Datenaustauschverbesserungsgesetz, das wir heute
    beschließen wollen, ist ein wichtiger Baustein, um den
    Zustrom von Menschen in unser Land bewältigen zu
    können. Sie, Frau Kollegin Jelpke, können, glaube ich,
    auch nicht von der Hand weisen, dass Schnelligkeit hier
    jetzt wirklich wichtig ist.

    Gleichwohl ist natürlich auch Gründlichkeit wichtig.
    Ich denke, wir sind hier sehr gründlich vorgegangen,
    und wir werden auch in Zukunft bei der Umsetzung sehr
    gründlich vorgehen. Ich darf den Vorwurf zurückweisen,
    dass man hier nicht gründlich gearbeitet hat.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)


    Das Gesetz wird dafür sorgen, dass jeder Flüchtling
    und jeder, der unerlaubt einreist, durch ein einheitliches
    und vereinfachtes System umgehend zweifelsfrei regis-
    triert wird. Die notwendigen Daten, wie Name, Herkunft,
    Fingerabdrücke, aber auch Informationen zur beruflichen
    Qualifikation und zu mit eingereisten Kindern, stehen
    allen beteiligten Behörden sofort zur Verfügung. Die
    Zuwanderung und die Asylverfahren können so besser
    gesteuert und geordnet werden, und angesichts der aktu-
    ellen Lage ist das unverzichtbar.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)


    Liebe Kolleginnen und Kollegen, lassen Sie mich an-
    hand einiger Beispiele ein wenig näher erläutern, warum
    wir eine lückenlose Erfassung der Einreisenden und ei-
    nen verbesserten Datenaustausch dringend brauchen:

    Einen unkontrollierten Zustrom darf es nicht länger
    geben. Schon aus Sicherheitsgründen müssen und wollen
    wir kontrollieren, wer mit welcher Absicht zu uns kommt
    und wo sich die Neuankömmlinge aufhalten. Dass dies
    dringend notwendig ist, wird angesichts der erhöhten
    Terrorgefahr und auch aufgrund der jüngsten Ereignisse
    in Köln, Stuttgart und Hamburg niemand mehr bestrei-
    ten.

    Ebenso müssen wir entscheiden können, wo die Asyl-
    verfahren durchgeführt werden. 2015 sind über 1 Mil-
    lion Asylbewerber zu uns gekommen. Aufgrund dieser
    hohen Zahl sind die Aufnahmekapazitäten inzwischen
    überall in Deutschland knapp. Es kann daher nicht sein,
    dass rund 30 Prozent der Asylbewerber einfach aus den
    Erstaufnahmeeinrichtungen in den neuen Bundesländern

    Luise Amtsberg






    (A) (C)



    (B) (D)


    verschwinden und dort hingehen, wo es ihnen am bes-
    ten gefällt. Dagegen müssen wir dringend etwas tun. Mit
    dem Ankunftsnachweis und dem automatisierten Daten-
    austausch werden hierfür die notwendigen Voraussetzun-
    gen geschaffen. Weitere Schritte müssen folgen.

    Nur wenn es uns gelingt, die Flüchtlinge in Deutsch-
    land wirklich gleichmäßig zu verteilen und die Flücht-
    lingszahlen deutlich zu reduzieren, werden wir in der
    Lage sein, unsere Kapazitäten bestmöglich zu nutzen.
    Nur so können wir auch die Mammutaufgabe Integration
    bewältigen.

    Deutschland hat für die Integration der Menschen, die
    zu uns gekommen sind, bereits sehr viel getan und wird
    dies in Zukunft erst recht tun. Aber: Integration ist keine
    Einbahnstraße. Integration braucht Verbindlichkeit für
    beide Seiten. Meine Damen und Herren, wir brauchen
    das Datenaustauschverbesserungsgesetz, um die Integra-
    tion besser zu koordinieren, und wir brauchen es für alle
    Folgefragen, die sich nach der Ankunft ergeben. So weiß
    zum Beispiel die Bundesagentur für Arbeit künftig, wo
    wie viele Flüchtlinge untergebracht sind, wie alt sie sind
    und welche Qualifikation sie mitbringen. Aber auch die
    Länder und die Verantwortlichen vor Ort in den Kom-
    munen wissen beispielsweise, wo wie viele Familien mit
    Kindern leben und wie viele zusätzliche Lehrer und Stel-
    len in der Kinderbetreuung benötigt werden.

    Meine Damen und Herren, auch der Datenschutz – das
    wurde bereits angesprochen – muss natürlich Berücksich-
    tigung finden. Er wird mit diesem Gesetz auch gewahrt.
    Was zum Beispiel die besonders sensiblen Gesundheits-
    daten angeht, so wird nur erfasst, ob eine Untersuchung
    bereits stattgefunden hat. Das dient gerade dazu, Dop-
    peluntersuchungen zu vermeiden, also auch dem Schutz
    derjenigen, die zu uns kommen.

    Obendrein werden im Gesetzentwurf dem Daten-
    schutzbeauftragten und den Datenschützern der Länder
    effektive Kontrollmöglichkeiten eingeräumt. Das war
    unter anderem ein Anliegen der Länder im Bundesrat.
    Deren Anregungen wurden auch im Übrigen überwie-
    gend berücksichtigt.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, am vergangenen
    Montag haben wir den Gesetzentwurf bei einer Anhö-
    rung mit mehreren Sachverständigen intensiv diskutiert.
    Das Feedback war sehr positiv. Vor allem die Experten
    aus der Asylpraxis haben betont, dass es sich um ein
    gutes und wichtiges Gesetz handelt. Der Mehraufwand
    wird eindeutig durch den Nutzen überwogen. Ein zentra-
    les Anliegen aus der Praxis war die längere Gültigkeits-
    dauer des Ankunftsnachweises, der den Asylbewerbern
    künftig ausgestellt wird. Auch das haben wir noch be-
    rücksichtigt.

    Meine Damen und Herren, das Datenaustauschver-
    besserungsgesetz spielt auch für die Strafverfolgung eine
    wichtige Rolle. Mithilfe der biometrischen Daten kann in
    vielen Fällen künftig leichter geklärt werden, ob Asylbe-
    werber Straftaten begangen haben oder nicht. So können
    zum Beispiel Fingerabdrücke und andere Daten eines
    Tatverdächtigen von der Polizei mit dem Ausländerzen-
    tralregister abgeglichen werden.

    Meine Damen und Herren, Sie sehen an all diesen Bei-
    spielen, warum wir eine lückenlose Erfassung mit biome-
    trischen Daten und einen verbesserten Datenaustausch
    dringend brauchen. Der vorliegende Gesetzentwurf hilft
    Behörden auf allen Ebenen, für Recht und Ordnung zu
    sorgen. Das ist sowohl im Interesse der Schutzsuchenden
    als auch im Interesse unserer Sicherheit, für die wir 2016
    mehr denn je kämpfen müssen. Sorgen wir also gemein-
    sam dafür, dass das Gesetz so schnell wie möglich umge-
    setzt werden kann!

    Vielen Dank.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)




Rede von Ulla Schmidt
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

Vielen Dank. – Für die SPD-Fraktion spricht jetzt die

Kollegin Daniela Kolbe.


(Beifall bei der SPD)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Daniela Kolbe


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen

    und Kollegen! Ich will mich bei diesem wichtigen Ge-
    setz auf den integrationspolitischen Mehrwert, den es
    auch hat, konzentrieren. Wenn dieser Tage ein Flüchtling
    nach Deutschland kommt, hat er oft eine sehr gefährli-
    che Reise hinter sich und ist froh und dankbar, dass er in
    Deutschland in Sicherheit ist.

    Hier beginnt allerdings eine neue Reise, und zwar
    durch den Behördendschungel Deutschlands. Nach
    Aufnahme in die erste Notunterkunft wird er nach dem
    Königsteiner Schlüssel weiterverteilt. Er lebt oft in un-
    terschiedlichen Erstaufnahmeeinrichtungen, wird dann
    an die Kommunen weiterverteilt und kann sich anschlie-
    ßend womöglich eine Wohnung suchen. Er hat im Laufe
    der Zeit Kontakt zu unzähligen Behörden, wird oft mehr-
    fach registriert. Er hat Kontakt zur Bundespolizei, zur
    Landespolizei, zu Ausländerbehörden, zum Bundesamt
    für Migration und Flüchtlinge sowie, wenn er Kinder hat,
    zum Sozialamt, zum Jugendamt, zu Kitas, Schulen usw.

    Wenn er sich dann – hoffentlich möglichst schnell – in
    der Bundesagentur befindet oder, wenn er schon aner-
    kannt ist, im Jobcenter einem Berater oder einer Beraterin
    gegenübersitzt, dann weiß dieser bzw. diese nichts über
    ihn, nicht, was der Flüchtling für einen Berufsabschluss
    hat, nicht, wie er heißt und woher er kommt. Alles muss
    mithilfe eines Dolmetschers mühselig eruiert werden.
    Das ist im Moment der Stand. Liebe Kolleginnen und
    Kollegen, so konnte das eindeutig nicht weitergehen.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Wir wissen, dass Arbeit zusammen mit Sprache eine
    der wichtigsten Voraussetzungen für ein Gelingen der
    Integration ist. Deshalb müssen wir investieren, damit
    diese Integration möglichst schnell gelingt. Dazu braucht
    es eine qualifizierte Beratung. Mit dem vorliegenden Ge-
    setz, das wir heute beraten und verabschieden wollen,
    wird genau das ermöglicht.

    Nina Warken






    (A) (C)



    (B) (D)


    Der starke Anstieg der Flüchtlingszahlen 2015 hat uns
    ganz deutlich vor Augen geführt, dass wir in unserem
    Asylverfahren und im Verwaltungsapparat starke Defizi-
    te haben. Eines der gravierendsten Defizite bisher: zu we-
    nig Kommunikation zwischen den Behörden, aber auch
    zu wenig valide Daten. Das sieht man auch im Bereich
    Arbeitsmarkt ganz klar.

    Das IAB hat ein paar Kenntnisse über die berufliche
    Qualifikation von Flüchtlingen, und zwar aus dem Pro-
    jekt „Early Intervention“, einem sehr kleinen Projekt. Da-
    rüber hinaus wissen wir recht wenig über die Menschen,
    die gerade zu uns kommen. Das ist höchst bedenklich,
    wenn man sich klarmacht, dass wir dabei sind, Program-
    me für die Flüchtlinge aufzulegen. Eigentlich sollten wir
    diese Programme auf Grundlage von validen Daten ent-
    wickeln. Diese aber liegen leider noch nicht vor.

    Deswegen bin ich froh und glücklich, dass jetzt das
    Datenaustauschverbesserungsgesetz kommt. Im Aus-
    länderzentralregister werden jetzt zusätzlich freiwillige
    Daten über Schulbildung, Berufsausbildung und sonstige
    Qualifikationen möglichst gleich beim Erstkontakt ge-
    speichert. Alle öffentlichen Stellen können darauf zugrei-
    fen, endlich auch die für Asylbewerberleistungen zustän-
    digen Behörden und die Bundesagentur für Arbeit, also
    die Stellen, die für die Grundsicherung zuständig sind,
    und auch die Jugendämter – das ist für die unbegleite-
    ten minderjährigen Flüchtlinge wichtig –; darauf hat der
    Bundesrat hingewirkt.


    (Beifall bei der SPD)


    Sie können die Daten abrufen, aber auch welche über-
    mitteln. Ein Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit
    kann zum Beispiel eintragen, wenn ein Integrations-
    kurs begonnen oder absolviert worden ist. Er kann eine
    Adress änderung speichern. Auch hier ist das Ganze keine
    Einbahnstraße, sondern hier ist eine vorbildliche Kom-
    munikation vorgesehen.

    Ein weiterer wegweisender Schritt: Das BAMF erhält
    endlich Daten zu Forschungszwecken. Das ist enorm
    wichtig, da eine große Zahl Menschen zu uns kommt,
    über die wir noch recht wenig wissen. Wenn wir diese
    Aufgabe aber gut bewältigen wollen, dann lohnt sich die
    Neugierde, und dann lohnt sich jede Forschungsanstren-
    gung, damit wir diese Menschen gut integrieren und gut
    auf die Bedarfe reagieren können.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Fazit: Das Gesetz ist wichtig. Es kommt endlich. Es ist
    überfällig; da müssen wir uns nichts vormachen. Es wird
    die Integration von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt
    und die Arbeit der Menschen in der BA und in den Job-
    centern stark verbessern und vereinfachen.

    Ja, ich kann nur dafür werben, sich hier nicht einfach
    zu enthalten, wie das die Opposition macht, sondern die-
    sem wichtigen Schritt hin zu mehr Integration zuzustim-
    men. Ich jedenfalls werde das mit großer Freude tun.

    Vielen Dank.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)