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    Plenarprotokoll 18/113 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 113. Sitzung Berlin, Freitag, den 19. Juni 2015 I n h a l t : Änderung der Tagesordnung . . . . . . . . . . . . . 10883 A Tagesordnungspunkt 28: – Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der interna- tionalen Sicherheitspräsenz in Kosovo auf der Grundlage der Resolution 1244 (1999) des Sicherheitsrates der Verein- ten Nationen vom 10. Juni 1999 und des Militärisch-Technischen Abkommens zwischen der internationalen Sicher- heitspräsenz (KFOR) und den Regie- rungen der Bundesrepublik Jugosla- wien (jetzt: Republik Serbien) und der Republik Serbien vom 9. Juni 1999 Drucksachen 18/5052, 18/5248 . . . . . . . . 10883 A – Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 18/5249 . . . . . . . . . . . . . . . . . 10883 B Dietmar Nietan (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10883 C Sevim Dağdelen (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 10885 A Roderich Kiesewetter (CDU/CSU) . . . . . . . . 10885 D Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE) . . . . . . . . . . 10886 D Roderich Kiesewetter (CDU/CSU) . . . . . . . . 10887 C Dr. Tobias Lindner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10887 D Gisela Manderla (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 10888 D Namentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . 10889 D Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10892 C Tagesordnungspunkt 29: – Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streit- kräfte an der Multidimensionalen Inte- grierten Stabilisierungsmission der Ver- einten Nationen in Mali (MINUSMA) auf Grundlage der Resolutionen 2100 (2013) und 2164 (2014) des Sicherheits- rates der Vereinten Nationen vom 25. April 2013 und 25. Juni 2014 Drucksachen 18/5053, 18/5250. . . . . . . . . 10890 A – Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 18/5251 . . . . . . . . . . . . . . . . . 10890 A Gabi Weber (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10890 B Christine Buchholz (DIE LINKE) . . . . . . . . . 10891 C Philipp Mißfelder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 10895 A Agnieszka Brugger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10896 A Elisabeth Motschmann (CDU/CSU) . . . . . . . 10897 A Namentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . 10897 D Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10899 C Tagesordnungspunkt 30: – Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streit- kräfte an der „United Nations Interim Force in Lebanon“ (UNIFIL) auf Inhaltsverzeichnis II Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 113. Sitzung. Berlin, Freitag, den 19. Juni 2015 Grundlage der Resolution 1701 (2006) vom 11. August 2006 und nachfolgender Verlängerungsresolutionen des Sicher- heitsrates der Vereinten Nationen, zu- letzt Resolution 2172 (2014) vom 26. August 2014 Drucksachen 18/5054, 18/5252 . . . . . . . . . 10898 A – Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 18/5253 . . . . . . . . . . . . . . . . . 10898 A Thomas Hitschler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 10898 B Inge Höger (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . 10902 A Philipp Mißfelder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 10902 D Agnieszka Brugger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10903 D Ingo Gädechens (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 10905 B Namentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . 10906 A Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10907 C Tagesordnungspunkt 31: a) Antrag der Abgeordneten Petra Pau, Jan Korte, Martina Renner, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion DIE LINKE: Un- abhängige Polizeibeschwerdestelle auf Bundesebene einrichten Drucksache 18/4450 . . . . . . . . . . . . . . . . . 10906 B b) Erste Beratung des von den Abgeordneten Ulla Jelpke, Jan Korte, Sevim Dağdelen, weiteren Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Aufenthalts- gesetzes – Aufenthaltsrecht für Opfer rechter Gewalt Drucksache 18/2492 . . . . . . . . . . . . . . . . . 10906 B c) Antrag der Abgeordneten Ulla Jelpke, Jan Korte, Diana Golze, weiterer Abgeordne- ter und der Fraktion DIE LINKE: Bundes- programme gegen Rechtsextremismus verstetigen und finanziell absichern Drucksache 18/2493 . . . . . . . . . . . . . . . . . 10906 C Petra Pau (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . 10906 D Günter Baumann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 10910 A Irene Mihalic (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10912 A Wolfgang Gunkel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 10912 D Dr. Volker Ullrich (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 10914 A Frank Tempel (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 10915 D Dr. Volker Ullrich (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 10916 C Monika Lazar (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10916 D Marian Wendt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 10917 D Dr. Lars Castellucci (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 10918 C Petra Pau (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . 10919 B Martin Patzelt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 10920 A Susann Rüthrich (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 10922 A Tagesordnungspunkt 32: Unterrichtung durch die Bundesregierung: Agrarpolitischer Bericht der Bundesregie- rung 2015 Drucksache 18/4970 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10923 A Christian Schmidt, Bundesminister BMEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10923 B Dr. Kirsten Tackmann (DIE LINKE) . . . . . . . 10924 D Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) . . . . . . . . . . . . 10926 A Friedrich Ostendorff (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10927 C Christian Schmidt (Fürth) (CDU/CSU) . . . 10929 B Ingrid Pahlmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 10930 B Rainer Spiering (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10931 C Franz-Josef Holzenkamp (CDU/CSU) . . . . . . 10932 D Tagesordnungspunkt 33: Beratung des von den Fraktionen der CDU/ CSU und SPD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Neuordnung des Rechts der Syndikusanwälte Drucksache 18/5201 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10934 B Heiko Maas, Bundesminister BMJV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10934 B Harald Petzold (Havelland) (DIE LINKE) . . 10935 B Dr. Jan-Marco Luczak (CDU/CSU) . . . . . . . . 10936 B Renate Künast (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10937 D Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU/CSU) . 10938 D Christian Flisek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10940 A Dr. Silke Launert (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 10941 B Tagesordnungspunkt 34: a) Antrag der Abgeordneten Harald Ebner, Kordula Schulz-Asche, Uwe Kekeritz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Bevölke- rung vor Krebsgefahr durch das Un- krautvernichtungsmittel Glyphosat schüt- Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 113. Sitzung. Berlin, Freitag, den 19. Juni 2015 III zen und EU-Neuzulassungsverfahren für Glyphosat stoppen Drucksache 18/5101 . . . . . . . . . . . . . . . . . 10942 C b) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Ernährung und Landwirt- schaft zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Kirsten Tackmann, Karin Binder, Heidrun Bluhm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Zulassung glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel einschränken Drucksachen 18/1873, 18/5087 . . . . . . . . 10942 C Harald Ebner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10942 D Hermann Färber (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 10944 A Harald Ebner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10946 C Hermann Färber (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 10946 D Dr. Kirsten Tackmann (DIE LINKE) . . . . . . . 10947 B Rita Hagl-Kehl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10948 B Artur Auernhammer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 10949 C Elvira Drobinski-Weiß (SPD) . . . . . . . . . . . . . 10950 D Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10951 D Berichtigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10951 C Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . 10953 A Anlage 2 Erklärung nach § 31 GO des Abgeordneten Christian Freiherr von Stetten (CDU/CSU) zu der namentlichen Abstimmung über die Be- schlussempfehlung des Auswärtigen Aus- schusses zu dem Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deut- scher Streitkräfte an der Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission der Ver- einten Nationen in Mali (MINUSMA) (Tages- ordnungspunkt 29) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10953 C Anlage 3 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10953 C Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 113. Sitzung. Berlin, Freitag, den 19. Juni 2015 10883 (A) (C) (D)(B) 113. Sitzung Berlin, Freitag, den 19. Juni 2015 Beginn: 9.00 Uhr
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    Berichtigung 112. Sitzung, Seite 10774 D, vorletzter Absatz, letzter Satz, ist wie folgt zu lesen: „Zu deren Mitgliedern gehören wiederum zahlreiche ärztliche und pflegerische Organisa- tionen, als deren Mitglied auch ich als Person.“ Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 113. Sitzung. Berlin, Freitag, den 19. Juni 2015 10953 (A) (C) (B) Anlagen zum Stenografischen Bericht (D) Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Amtsberg, Luise BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 19.06.2015 Baerbock, Annalena BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 19.06.2015 Bär, Dorothee CDU/CSU 19.06.2015 Brase, Willi SPD 19.06.2015 Dinges-Dierig, Alexandra CDU/CSU 19.06.2015 Dröge, Katharina BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 19.06.2015 Gleicke, Iris SPD 19.06.2015 Groneberg, Gabriele SPD 19.06.2015 Groß, Michael SPD 19.06.2015 Hartmann (Wackern- heim), Michael SPD 19.06.2015 Dr. Hendricks, Barbara SPD 19.06.2015 Ilgen, Matthias SPD 19.06.2015 Karawanskij, Susanna DIE LINKE 19.06.2015 Krellmann, Jutta DIE LINKE 19.06.2015 Kunert, Katrin DIE LINKE 19.06.2015 Mortler, Marlene CDU/CSU 19.06.2015 Nahles, Andrea SPD 19.06.2015 Özoğuz, Aydan SPD 19.06.2015 Renner, Martina DIE LINKE 19.06.2015 Dr. Schäuble, Wolfgang CDU/CSU 19.06.2015 Dr. Wagenknecht, Sahra DIE LINKE 19.06.2015 Weinberg, Harald DIE LINKE 19.06.2015 Wiese, Dirk SPD 19.06.2015 Anlage 2 Erklärung nach § 31 GO des Abgeordneten Christian Freiherr von Stetten (CDU/CSU) zu der namentlichen Ab- stimmung über die Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Mul- tidimensionalen Integrierten Stabilisierungs- mission der Vereinten Nationen in Mali (MINUSMA) (Tagesordnungspunkt 29) Mein Name ist in der Ergebnisliste nicht enthalten. Mein Votum lautet „Ja“. Anlage 3 Amtliche Mitteilungen Der Bundesrat hat in seiner 934. Sitzung am 12. Juni 2015 beschlossen, den nachstehenden Gesetzen zuzu- stimmen bzw. einen Antrag gemäß Artikel 77 Absatz 2 des Grundgesetzes nicht zu stellen: – Gesetz zur Tarifeinheit (Tarifeinheitsgesetz) – Viertes Gesetz zur Änderung des Rindfleisch- etikettierungsgesetzes – Gesetz über die Feststellung eines Nachtrags zum Bundeshaushaltsplan für das Haushaltsjahr 2015 (Nachtragshaushaltsgesetz 2015) – Gesetz zur Förderung von Investitionen finanz- schwacher Kommunen und zur Entlastung von Ländern und Kommunen bei der Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern – Kleinanlegerschutzgesetz – Neuntes Gesetz zur Änderung des Bundesverfas- sungsgerichtsgesetzes (9. BVerfGGÄndG) – Gesetz zum Internationalen Erbrecht und zur Änderung von Vorschriften zum Erbschein sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften – Gesetz zur Neuregelung der Unterhaltssicherung sowie zur Änderung soldatenrechtlicher Vor- schriften – Zweites Gesetz zur Änderung des Erneuerbare- Energien-Gesetzes – Erstes Gesetz zur Änderung des Informationswei- terverwendungsgesetzes Anlagen 10954 Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 113. Sitzung. Berlin, Freitag, den 19. Juni 2015 (A) (C) (D)(B) Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Unionsdokumente zur Kenntnis genommen oder von ei- ner Beratung abgesehen hat. Auswärtiger Ausschuss Drucksache 18/5004 Nr. A.1 EuB-BReg 30/2015 Drucksache 18/5004 Nr. A.2 EuB-BReg 31/2015 Drucksache 18/5004 Nr. A.3 EuB-BReg 36/2015 Drucksache 18/5004 Nr. A.4 Ratsdokument 7949/15 Drucksache 18/5004 Nr. A.5 Ratsdokument 8129/15 Drucksache 18/5004 Nr. A.6 Ratsdokument 8216/15 Innenausschuss Drucksache 18/642 Nr. C.7 Ratsdokument 8229/13 Drucksache 18/1393 Nr. A.21 Ratsdokument 8478/14 Drucksache 18/1393 Nr. A.23 Ratsdokument 8720/14 Drucksache 18/2533 Nr. A.16 Ratsdokument 11580/14 Drucksache 18/2677 Nr. A.3 Ratsdokument 12719/14 Drucksache 18/3110 Nr. A.8 Ratsdokument 13699/14 Drucksache 18/4375 Nr. A.2 EP P8_TA-PROV(2015)0032 Drucksache 18/4749 Nr. A.5 Ratsdokument 6884/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.6 Ratsdokument 6885/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.7 Ratsdokument 6886/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.8 Ratsdokument 6887/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.9 Ratsdokument 6889/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.14 Ratsdokument 6945/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.15 Ratsdokument 6946/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.16 Ratsdokument 6948/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.17 Ratsdokument 6949/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.18 Ratsdokument 6952/15 Drucksache 18/5004 Nr. A.7 Ratsdokument 8293/15 Drucksache 18/5004 Nr. A.8 Ratsdokument 8961/15 Finanzausschuss Drucksache 18/4857 Nr. A.4 EU-Dok 100/2015 Drucksache 18/4857 Nr. A.5 EP P8_TA-PROV(2015)0089 Offsetdruc Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Te Haushaltsausschuss Drucksache 18/4504 Nr. A.5 Ratsdokument 6644/15 Drucksache 18/4504 Nr. A.6 Ratsdokument 6733/15 Drucksache 18/4504 Nr. A.7 Ratsdokument 6734/15 Drucksache 18/4504 Nr. A.8 Ratsdokument 6736/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.30 Ratsdokument 6586/15 Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Drucksache 18/5004 Nr. A.11 Ratsdokument 8344/15 Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe Drucksache 18/419 Nr. A.159 Ratsdokument 14110/13 Drucksache 18/2677 Nr. A.11 Ratsdokument 12770/14 Drucksache 18/2935 Nr. A.7 EP P8_TA-PROV(2014)0023 Drucksache 18/3477 Nr. A.4 Ratsdokument 15345/14 Drucksache 18/3765 Nr. A.13 EP P8_TA-PROV(2014)0064 Drucksache 18/4749 Nr. A.37 EP P8_TA-PROV(2015)0071 Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Drucksache 18/2845 Nr. A.12 Ratsdokument 13197/14 Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Drucksache 18/4504 Nr. A.13 Ratsdokument 5902/15 Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union Drucksache 18/2533 Nr. A.67 ERH 11/2014 Drucksache 18/4504 Nr. A.14 Ratsdokument 6632/15 Drucksache 18/4749 Nr. A.41 EP P8_TA-PROV(2015)0067 Drucksache 18/4749 Nr. A.42 EP P8_TA-PROV(2015)0069 Ausschuss für Kultur und Medien Drucksache 18/4749 Nr. A.44 Ratsdokument 6729/15 kerei, Bessemerstraße 83–91, 1 lefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de 22 113. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 28 Bundeswehreinsatz in Kosovo (KFOR) TOP 29 Bundeswehreinsatz in Mali (MINUSMA) TOP 30 Bundeswehreinsatz in Libanon (UNIFIL) TOP 31 Schutz für Opfer rechter Gewalt TOP 32 Agrarpolitischer Bericht 2015 TOP 33 Recht der Syndikusanwälte TOP 34 Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat Anlagen
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. Kirsten Tackmann


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (DIE LINKE.)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (DIE LINKE.)


    Frau Präsidentin! Liebe Gäste auf den Tribünen!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der gefährliche Un-
    krautvernichter Glyphosat ist in aller Munde, und zwar
    leider nicht nur im übertragenen Sinne. Das hat der
    BUND vor fast zwei Jahren in einer Studie gezeigt.
    182 Urinproben von Menschen aus Großstädten in
    18 Ländern Europas wurden auf Glyphosat untersucht,
    und in keinem einzigen Land waren alle Proben frei von
    Glyphosat. Im Gegenteil: In Malta wurde in 90 Prozent
    der Urinproben, in Deutschland immer noch in 70 Pro-
    zent der Proben Glyphosat gefunden. Ich finde das alar-
    mierend.


    (Beifall bei der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Nein, das ist keine repräsentative Studie. Aber selbst
    das Bundesinstitut für Risikobewertung hält die Ergeb-
    nisse für plausibel. Die Messwerte liegen zwar unterhalb
    der Schwelle der gesundheitlichen Unbedenklichkeit,
    aber sind ein Hinweis auf eine allgemeine Hintergrund-
    belastung europäischer Bürgerinnen und Bürger mit
    Glyphosat. Ich finde das bedenklich.


    (Beifall bei der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Aber bis heute wurde keine einzige repräsentative Studie
    in Auftrag gegeben, um diese alarmierenden Ergebnisse
    entweder zu widerlegen oder zu bestätigen. Das finde
    ich fahrlässig. Wir brauchen hier endlich Klarheit.


    (Beifall bei der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Bis dahin sollten wir davon ausgehen, dass der
    BUND recht hat. Dann stellen sich aber mindestens drei
    dringende Fragen: Erstens. Warum wird so häufig Gly-
    phosat im Urin von Menschen gefunden? Zweitens. Wel-
    che Risiken sind damit verbunden? Drittens. Was kann
    oder, besser gesagt, was muss getan werden?

    Warum haben so viele Menschen Glyphosat im Urin?
    Das ist der Fall, weil Glyphosat sehr häufig in der Land-
    wirtschaft eingesetzt wird und so in die Lebensmittel ge-
    langt. Vielleicht haben Sie schon einmal im Frühjahr
    Äcker gesehen, auf denen alle Pflanzen totgespritzt wa-
    ren. Das ist Unkrautbekämpfung mit Glyphosat. Wenn
    ein Mähdrescher einmal nicht schnell genug für die
    Ernte bereitsteht oder die Ernte nicht gleichmäßig genug
    reift – die Antwort ist Glyphosat. Das wurde im Sommer
    2014 selbst dem Bundesamt für Verbraucherschutz und
    Lebensmittelsicherheit zu krass, und es schränkte die
    Zulassung ein. Immerhin! Ob es daran liegt oder an der
    öffentlichen Debatte, zumindest habe ich in meiner Hei-
    matregion Priegnitz in diesem Frühjahr seltener totge-
    spritzte Felder gesehen.

    Aber auch für den Haus- und Kleingartenbereich sind
    51 glyphosathaltige Mittel zugelassen. Man kann sie ka-
    nisterweise im Baumarkt kaufen, angeblich mit Bera-
    tung; nun ja. Bei www.amazon.de gibt es 500 Milliliter
    Roundup Easy für 17,63 Euro, gänzlich ohne Beratung.
    In Nord- und Südamerika werden glyphosatresistente
    Gentech-Pflanzen, zum Beispiel Roundup-Ready-Soja,
    in großem Stil angebaut und nach Europa importiert.
    Auch so kommt Glyphosat in den Urin der europäischen
    Bevölkerung. Glyphosat ist unterdessen das weltweit am
    stärksten verbreitete Pflanzenschutzmittel. Das ist ein
    Riesengeschäft für Monsanto, und zwar auf unsere Kos-
    ten.

    Umso wichtiger ist die zweite Frage: Welche Risiken
    sind damit verbunden? Die ökologischen Risiken sind
    im Grundsatz klar. Wenn auf einem Acker ausschließlich
    Mais, Getreide oder Kartoffeln wachsen dürfen, ist das
    eine ökologische Wüste. Auch Hinweise auf Schäden
    bei Lebewesen in Gewässern gibt es, übrigens auch von
    Bundesoberbehörden. Über das konkrete Ausmaß der
    ökologischen Schäden wissen wir fast nichts. Aber noch
    größer sind die Wissenslücken bei den gesundheitlichen
    Risiken. Es gibt zwar immer wieder Hinweise auf erheb-
    liche Tiergesundheitsprobleme bei Rindern und Schwei-
    nen, die mit Glyphosat in Verbindung gebracht werden.
    Aber offiziell wurden diese gesundheitlichen Risiken
    immer verneint – bis zum Paukenschlag Ende März, als





    Dr. Kirsten Tackmann


    (A) (C)



    (D)(B)

    die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO
    – das ist schon erwähnt worden – Glyphosat als „wahr-
    scheinlich krebserregend“ eingestuft hat.

    Ja, die wissenschaftliche Dokumentation dazu liegt
    erst Mitte Juli vor, und ja, es ist völlig legitim, diese
    noch einmal zu überprüfen. Aber dass Union und Bun-
    desregierung schon vorab die wissenschaftliche Kompe-
    tenz dieser WHO-Agentur infrage stellen, finde ich ab-
    solut inakzeptabel.


    (Beifall bei der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Ich muss ehrlich sagen: Diese deutsche Arroganz ist er-
    schreckend und hochnotpeinlich.


    (Beifall bei der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Damit kommen wir zur dritten Frage: Was muss jetzt
    eigentlich getan werden? Die Forderungen der Linken
    liegen seit einem Jahr vor. Wenn die Krebsforscher der
    WHO recht haben, dann sind das, was wir fordern, nur
    die allernötigsten Maßnahmen.

    Unsere erste Forderung wird von vielen Baumärkten
    – vielleicht in vorauseilendem Gehorsam – schon umge-
    setzt. Sie nehmen Glyphosat aus dem Sortiment, und das
    ist auch gut so.


    (Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Was sagt es eigentlich über unser Land, wenn Baumärkte
    vorsorgender denken als die Bundesregierung?


    (Beifall bei Abgeordneten der LINKEN und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Uwe Kekeritz [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Dass sie intelligenter sind!)


    Zweitens. Glyphosat gehört nicht in die Ernte. Drit-
    tens wollen wir mehr Forschung zu ökologischen und
    gesundheitlichen Risiken. Das kann man nun wirklich
    nicht ablehnen.


    (Beifall bei der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)




Rede von Claudia Roth
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Vielen Dank, Frau Kollegin Tackmann. – Nächste

Rednerin in der Debatte: Rita Hagl-Kehl für die SPD.


(Beifall bei der SPD)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Rita Hagl-Kehl


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und

    Kollegen! „Unser täglich Brot gib uns heute.“ Diesen
    Satz habe ich als gläubige Christin – genauso wie Mil-
    lionen andere Menschen – schon tausendfach gen Him-
    mel gesandt, immer in der Überzeugung, dass dieses Le-
    bensmittel gut für mich, meine Kinder, meine Familie
    ist. Genau dieses Lebensmittel steht nun im Verdacht,
    ein krebserregendes Pflanzenschutzmittel in unseren
    Körper zu bringen.
    Glyphosat ist ein Wirkstoff, der in den letzten Jahren
    immer mehr zum Einsatz kommt. Es ist das weltweit
    – auch in Deutschland – am meisten verwendete Her-
    bizid. Die Zahlen wurden schon genannt. Allein in
    Deutschland werden 5 000 bis 6 000 Tonnen Glyphosat
    jährlich eingesetzt. Durch die massive Anwendung von
    Glyphosat werden die damit bespritzten Unkräuter aber
    immer resistenter. Dies führt zu einem verstärkten Ein-
    satz dieses Herbizidwirkstoffs und steigender Konzen-
    tration des Wirkstoffs. Darüber hinaus kommt es oft zur
    Vermischung mit anderen Herbiziden. Dadurch entsteht
    eine noch größere Toxizität.

    In Deutschland sind derzeit 83 glyphosathaltige Mit-
    tel zugelassen, etwa die Hälfte davon auch für Haushalt
    und Kleingärten. Das heißt, man kann sie, wie wir von
    der Kollegin vorhin gehört haben, in Baumärkten frei er-
    halten. Diese Mittel stehen in einem mit einem Schloss
    gesicherten Schrank. Man geht zur Verkäuferin und sagt,
    dass man 500 Milliliter haben möchte. Die Verkäuferin
    fragt dann zurück: Welche Marke hätten Sie denn gerne?
    Dann gibt sie uns die gewünschte Marke. Ähnliches gilt
    für das Schneckenkorn. Beratung findet kaum statt. Ich
    kann mich jedenfalls an keine ausführliche Beratung er-
    innern. Gleichzeitig verlangen wir von den Landwirten
    einen Sachkundenachweis. Dabei darf jeder Hobbygärt-
    ner solche Mittel einfach so verwenden.

    Laut einer Studie werden 39 Prozent der Ackerflä-
    chen in Deutschland mit glyphosathaltigen Wirkstoffen
    behandelt. Das ist eine sehr hohe Zahl. Aber die Anwen-
    dung von glyphosathaltigen Mitteln betrifft nicht nur die
    Ackerbauflächen und die heimischen Gärten, sondern
    auch den öffentlichen und insbesondere den kommuna-
    len Bereich. Dieser Wirkstoff wird zur Pflege von öf-
    fentlichen Grünflächen und Spielplätzen sowie zur
    Pflege von Bahnstrecken und Autobahnrandstreifen ver-
    wendet. Welche Mutter lässt es kalt, wenn sie weiß, dass
    der Spielplatz, auf dem ihr Kind gerade im Sand buddelt,
    zuvor mit Glyphosat behandelt wurde? Mich würde es
    nicht kaltlassen.


    (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


    Die aktuelle Studie der Arbeitsgruppe der Krebsfor-
    schungsagentur, die von meinen Vorrednern bereits
    mehrfach genannt wurde, hat mit der Einstufung von
    Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Men-
    schen“ große Besorgnis in der Bevölkerung ausgelöst.
    Dazu hat auch die Presse beigetragen, die dies vermittelt
    hat; das ist auch richtig so. Die neuesten Erkenntnisse
    haben bewirkt, dass Produkte mit diesem Wirkstoff in
    den Baumärkten zum Teil schon freiwillig aus dem Sor-
    timent genommen wurden.

    Wie der Kollege Ebner bereits gesagt hat, haben wir
    die Aufgabe, bis Ende 2015 bei der Entscheidung auf
    EU-Ebene mitzuwirken, ob Glyphosat auch in den
    nächsten zehn Jahren verwendet werden soll. Bei dieser
    Entscheidung muss der Schwerpunkt auf die Gesundheit
    von Menschen und Tieren sowie auf die Folgen für die
    Umwelt gesetzt werden. Wir als SPD nehmen dieses





    Rita Hagl-Kehl


    (A) (C)



    (D)(B)

    Problem sehr ernst und haben deswegen der Anhörung
    zugestimmt, die wir im September haben werden. Wir
    wollten diese Anhörung auch deshalb, weil dort hoffent-
    lich die neuesten Erkenntnisse für uns zusammengetra-
    gen werden.


    (Beifall bei der SPD)


    Bevor wir an ein umfassendes Verbot denken, sollten
    wir eine Reihe von bevorstehenden Ereignissen noch ab-
    warten. Auf die Monografie der Krebsforschungsagen-
    tur, die die Belege für die Einstufung von Glyphosat als
    „wahrscheinlich krebserregend“ enthalten wird, warten
    wir noch bis Juli. Auch die Schlussfolgerung der Neube-
    wertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsi-
    cherheit zum Pflanzenschutzmittelwirkstoff wird noch
    veröffentlicht werden. Wir werden darauf einwirken,
    dass die EU auch diese Studie der IARC mit einbezieht.

    Bei der Anwendung von Glyphosat zur Abreifebe-
    schleunigung wurde bereits 2014 eine Einschränkung
    vorgenommen. So dürfen nur noch Flächen behandelt
    werden, auf denen das Getreide unregelmäßig gereift ist
    und auf denen eine Beerntung ohne diese Behandlung
    nicht möglich wäre. Dies ist ein erster Schritt; aber wir
    wissen auch, dass diese Maßgabe schwer zu kontrollie-
    ren ist.

    Wir brauchen mehr Forschung, um relevante Alterna-
    tiven zum Glyphosateinsatz zu finden und weiterzuent-
    wickeln, die zum einen denselben Effekt haben und die
    Produktion nicht hemmen, zum anderen aber nicht ge-
    fährlich für Menschen, Tiere und Umwelt sind. Es ist
    uns wenig geholfen, wenn wir in Deutschland sofort den
    Einsatz verbieten


    (Friedrich Ostendorff [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Warum?)


    und dann aufgrund von Ernteausfällen, die womöglich
    eintreten, Getreide importiert wird, von dem wir auch
    nicht wissen, ob es belastet ist.


    (Widerspruch beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


    Auch andere Länder, wie zum Beispiel die Schweiz
    – vorhin wurde auch Frankreich genannt –, arbeiten be-
    reits an einer entsprechenden Gesetzgebung.


    (Friedrich Ostendorff [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ja! So ist das!)


    Immer mehr Länder nehmen die Gefahr der Verwendung
    ernst. Obwohl ein vollkommenes Verbot mehr Zeit in
    Anspruch nehmen wird, als wir heute haben, scheint mir
    doch ein Verbot des Verkaufs zum privaten Gebrauch ei-
    gentlich sehr realistisch. Dieses Ziel müssen wir uns vor-
    nehmen.


    (Beifall bei der SPD und der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Denn ich kann zwar nicht vom Bauern verlangen, dass er
    jedes Unkraut auszupft; aber von einem Hobbygärtner
    kann ich sehr wohl verlangen, dass er seine Unkräuter
    noch mit der Hand auszupft und nicht die Giftspritze be-
    nutzt.

    Herzlichen Dank.


    (Beifall bei der SPD)