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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 18/67 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 67. Sitzung Berlin, Freitag, den 14. November 2014 I n h a l t : Begrüßung der Abgeordneten Angelika Glöckner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6337 A Tagesordnungspunkt 5: a) – Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurfs eines … Gesetzes zur Änderung des Straf- gesetzbuches – Umsetzung europäi- scher Vorgaben zum Sexualstraf- recht Drucksachen 18/2601, 18/3202 (neu) . 6337 B – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Ent- wurfs eines … Gesetzes zur Ände- rung des Strafgesetzbuches – Umset- zung europäischer Vorgaben zum Sexualstrafrecht Drucksachen 18/2954, 18/3202 (neu) . 6337 B b) Beschlussempfehlung und Bericht des Aus- schusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu dem Antrag der Abgeord- neten Dr. Franziska Brantner, Katja Dörner, Tabea Rößner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN: Kinder schützen – Prävention stärken Drucksachen 18/2619, 18/3201 . . . . . . . . 6337 C Dr. Johannes Fechner (SPD) . . . . . . . . . . . . . 6337 D Jörn Wunderlich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 6338 D Anja Hajduk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) (zur Geschäftsordnung). . . . . . . . . . . . . . . . 6340 C Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU/CSU) . 6341 A Katja Keul (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6343 B Susanne Mittag (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6345 A Alexander Hoffmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . 6346 A Katja Keul (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6347 C Renate Künast (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6348 A Dirk Wiese (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6348 C Christina Schwarzer (CDU/CSU) . . . . . . . . . 6349 C Tagesordnungspunkt 22: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf Drucksachen 18/3124, 18/3157 . . . . . . . . . . . 6351 D Manuela Schwesig, Bundesministerin BMFSFJ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6352 A Pia Zimmermann (DIE LINKE) . . . . . . . . . . 6354 B Marcus Weinberg (Hamburg) (CDU/CSU) . . 6355 D Pia Zimmermann (DIE LINKE) . . . . . . . . 6356 B Elisabeth Scharfenberg (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6358 C Dr. Carola Reimann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 6359 C Jörn Wunderlich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . 6361 A Astrid Timmermann-Fechter (CDU/CSU) . . . 6362 A Katja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6363 C Paul Lehrieder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 6364 D Pia Zimmermann (DIE LINKE) . . . . . . . . 6365 C Petra Crone (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6367 C Inhaltsverzeichnis II Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. November 2014 Antje Lezius (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 6368 D Erwin Rüddel (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 6370 B Tagesordnungspunkt 23: Erste Beratung des von den Abgeordneten Dr. Konstantin von Notz, Luise Amtsberg, Volker Beck (Köln), weiteren Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN sowie den Abgeordneten Halina Wawzyniak, Herbert Behrens, Dr. Petra Sitte, weiteren Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Änderung des Telemediengesetzes – Störerhaftung Drucksache 18/3047 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6371 C Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6371 D Hansjörg Durz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 6373 B Thomas Jarzombek (CDU/CSU) . . . . . . . . 6374 D Halina Wawzyniak (DIE LINKE) . . . . . . . . . 6375 B Marcus Held (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6376 C Axel Knoerig (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 6377 C Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6379 B Christian Flisek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6379 D Tagesordnungspunkt 24: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Umsetzung von Empfehlungen des NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages Drucksache 18/3007 . . . . . . . . . . . . . . . . . 6380 D b) Antrag der Abgeordneten Volker Beck (Köln), Luise Amtsberg, Kai Gehring, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Hasskri- minalität wirkungsvoll statt symbolisch verfolgen Drucksache 18/3150 . . . . . . . . . . . . . . . . . 6381 A Heiko Maas, Bundesminister BMJV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6381 A Martina Renner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 6382 A Dr. Volker Ullrich (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 6383 B Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6384 B Monika Lazar (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6385 A Dr. Eva Högl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6386 B Tankred Schipanski (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 6387 C Martina Renner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . 6388 D Tankred Schipanski (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 6389 B Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6389 C Tankred Schipanski (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 6389 D Tagesordnungspunkt 25: a) Erste Beratung des von der Bundesre- gierung eingebrachten Entwurfs eines Fünften Gesetzes zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschrif- ten für Opfer der politischen Verfol- gung in der ehemaligen DDR Drucksache 18/3120 . . . . . . . . . . . . . . . . . 6390 B b) Erste Beratung des von den Abgeordneten Halina Wawzyniak, Dr. Dietmar Bartsch, Jan Korte, weiteren Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE eingebrachten Entwurfs eines Fünften Gesetzes zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR Drucksache 18/3145 . . . . . . . . . . . . . . . . . 6390 C Heiko Maas, Bundesminister BMJV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6390 D Halina Wawzyniak (DIE LINKE) . . . . . . . . . 6391 B Arnold Vaatz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 6392 B Dr. Stefan Heck (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 6393 A Katja Keul (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6394 D Dr. Matthias Bartke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 6395 D Dr. Volker Ullrich (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 6396 D Tagesordnungspunkt 26: Antrag der Abgeordneten Ralph Lenkert, Eva Bulling-Schröter, Caren Lay, weiterer Abge- ordneter und der Fraktion DIE LINKE: Bun- deseinheitliche Netzentgelte für Strom Drucksache 18/3050 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6397 C Ralph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 6397 C Thomas Bareiß (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 6398 D Ralph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 6400 C Thomas Bareiß (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 6401 A Oliver Krischer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6401 B Dirk Becker (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6402 B Dr. Herlind Gundelach (CDU/CSU) . . . . . . . 6403 B Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. November 2014 III Johann Saathoff (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6404 D Nächste Sitzung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6405 D Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 6407 A Anlage 2 Erklärung nach § 31 GO des Abgeordneten Sönke Rix (SPD) zur namentlichen Abstim- mung über den Änderungsantrag des Abge- ordneten Kai Gehring, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN zu dem von der Bundesregierung einge- brachten Entwurf eines Fünfundzwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Bundesausbil- dungsförderungsgesetzes (25. BAföGÄndG) Drucksache 18/3182 (66. Sitzung, Tagesord- nungspunkt 13a) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6407 D Anlage 3 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6407 D Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. November 2014 6337 (A) (C) (D)(B) 67. Sitzung Berlin, Freitag, den 14. November 2014 Beginn: 9.00 Uhr
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    Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. November 2014 6407 (A) (C) (B) Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten (D) Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Alpers, Agnes DIE LINKE 14.11.2014 Andreae, Kerstin BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 14.11.2014 Behrens, Herbert DIE LINKE 14.11.2014 Bülow, Marco SPD 14.11.2014 Dağdelen, Sevim DIE LINKE 14.11.2014 Hänsel, Heike DIE LINKE 14.11.2014 Helfrich, Mark CDU/CSU 14.11.2014 Henn, Heidtrud SPD 14.11.2014 Höhn, Bärbel BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 14.11.2014 Klein-Schmeink, Maria BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 14.11.2014 Koenigs, Tom BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 14.11.2014 Kömpel, Birgit SPD 14.11.2014 Dr. Launert, Silke CDU/CSU 14.11.2014 Dr. Merkel, Angela CDU/CSU 14.11.2014 Dr. Nick, Andreas CDU/CSU 14.11.2014 Ostendorff, Friedrich BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 14.11.2014 Özdemir, Cem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 14.11.2014 Pau, Petra DIE LINKE 14.11.2014 Pronold, Florian SPD 14.11.2014 Dr. Riesenhuber, Heinz CDU/CSU 14.11.2014 Roth, Michael SPD 14.11.2014 Schlecht, Michael DIE LINKE 14.11.2014 Schön (St. Wendel), Nadine CDU/CSU 14.11.2014 Steinbach, Erika CDU/CSU 14.11.2014 Strässer, Christoph SPD 14.11.2014 Strobl (Heilbronn), Thomas CDU/CSU 14.11.2014 Tack, Kerstin SPD 14.11.2014 Dr. Terpe, Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 14.11.2014 Trittin, Jürgen BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 14.11.2014 Werner, Katrin DIE LINKE 14.11.2014 Wöllert, Birgit DIE LINKE 14.11.2014 Zypries, Brigitte SPD 14.11.2014 Anlage 2 Erklärung nach § 31 GO des Abgeordneten Sönke Rix (SPD) zur na- mentlichen Abstimmung über den Änderungs- antrag des Abgeordneten Kai Gehring, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu dem von der Bundesregierung einge- brachten Entwurf eines Fünfundzwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Bundesausbildungs- förderungsgesetzes (25. BAföGÄndG) Druck- sache 18/3182 (66. Sitzung, Tagesordnungs- punkt 13a) Mein Name ist in der Abstimmungsliste nicht da- bei. Mein Votum zum Änderungsantrag der Drucksache 18/3182 ist „Nein“. Anlage 3 Amtliche Mitteilungen Der Bundesrat hat in seiner 927. Sitzung am 7. No- vember 2014 beschlossen, den nachstehenden Gesetzen zuzustimmen bzw. einen Antrag gemäß Artikel 77 Ab- satz 2 des Grundgesetzes nicht zu stellen: – Gesetz zum Erlass und zur Änderung von Vor- schriften zur Durchführung unionsrechtlicher Vorschriften über Agrarzahlungen und deren Kontrollen in der Gemeinsamen Agrarpolitik Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Anlagen 6408 Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. November 2014 (A) (C) (D)(B) – Gesetz zur Teilauflösung des Sondervermögens „Aufbauhilfe“ und zur Änderung der Aufbauhil- feverordnung – Erstes Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Ver- sorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Erstes Pflegestärkungsgesetz – PSG I) – Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungs- gesetz 2014/2015 (BBVAnpG 2014/2015) – Sechstes Gesetz zur Änderung des Verwaltungs- Vollstreckungsgesetzes – Gesetz zur Änderung des Antiterrordateigesetzes und anderer Gesetze – Gesetz zu dem Vertrag vom 14. April 2014 zwi- schen der Bundesrepublik Deutschland und der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen – Kör- perschaft des öffentlichen Rechts – – Gesetz zur Erleichterung der Umsetzung der Grundbuchamtsreform in Baden-Württemberg sowie zur Änderung des Gesetzes betreffend die Einführung der Zivilprozessordnung und des Wohnungseigentumsgesetzes – Zwölftes Gesetz zur Änderung des Bundes-Im- missionsschutzgesetzes – Gesetz zur Änderung des Umweltstatistikgesetzes und des Wasserhaushaltsgesetzes – Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgeset- zes, der Gewerbeordnung und des Bundeszentral- registergesetzes – Zweites Gesetz zur Änderung des Bundesfern- straßenmautgesetzes – Gesetz über die Feststellung des Wirtschaftsplans des ERP-Sondervermögens für das Jahr 2015 (ERP-Wirtschaftsplangesetz 2015) – Gesetz zu dem Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Änderung der Verordnung (EWG, EURATOM) Nr. 354/83 im Hinblick auf die Hin- terlegung der historischen Archive der Organe beim Europäischen Hochschulinstitut in Florenz – Gesetz zu dem Abkommen vom 13. Februar 2014 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Costa Rica zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen – Gesetz zu dem Protokoll vom 24. Juni 2013 zur Änderung des Abkommens vom 4. Oktober 1991 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Norwegen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und über gegenseitige Amts- hilfe auf dem Gebiet der Steuern vom Einkom- men und vom Vermögen sowie des dazugehörigen Protokolls – Gesetz zu dem Protokoll vom 11. März 2014 zur Änderung des Abkommens vom 1. Juni 2006 zwi- schen der Bundesrepublik Deutschland und Georgien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen – Gesetz zu dem Zweiten Zusatzprotokoll vom 8. November 2001 zum Europäischen Überein- kommen vom 20. April 1959 über die Rechtshilfe in Strafsachen – Gesetz zu dem Abkommen vom 22. Juni 2010 zur zweiten Änderung des Partnerschaftsabkom- mens zwischen den Mitgliedern der Gruppe der Staaten in Afrika, im Karibischen Raum und im Pazifischen Ozean einerseits und der Europäi- schen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits (Zweites Änderungsabkommen zum AKP-EG-Partnerschaftsabkommen) – Gesetz zu dem Internen Abkommen vom 24. Juni 2013 zwischen den im Rat vereinigten Vertretern der Regierungen der Mitgliedstaaten der Euro- päischen Union über die Finanzierung der im mehrjährigen Finanzrahmen für den Zeitraum 2014 bis 2020 vorgesehenen Hilfe der Europäi- schen Union im Rahmen des AKP-EU-Partner- schaftsabkommens und über die Bereitstellung von finanzieller Hilfe für die überseeischen Län- der und Gebiete, auf die der vierte Teil des Ver- trags über die Arbeitsweise der Europäischen Union Anwendung findet (Internes Abkommen) – Gesetz über Maßnahmen im Bauplanungsrecht zur Erleichterung der Unterbringung von Flücht- lingen Die folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass sie gemäß § 80 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absehen: Auswärtiger Ausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Vierter Bericht der Bundesregierung über Maßnahmen zur Umsetzung von Resolution 1325 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu Frauen, Frieden und Sicher- heit im Zeitraum August 2010 bis Dezember 2013 Drucksachen 18/1003, 18/1702 Nr. 1.1 Innenausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Zwischenbericht des Staatssekretärsausschusses zu Rechtsfragen und Herausforderungen bei der Inan- spruchnahme der sozialen Sicherungssysteme durch Angehörige der EU-Mitgliedstaaten Drucksache 18/960 – Unterrichtung durch die Bundesregierung Abschlussbericht des Staatssekretärsausschusses zu „Rechtsfragen und Herausforderungen bei der Inan- spruchnahme der sozialen Sicherungssysteme durch Angehörige der EU-Mitgliedstaaten“ Drucksache 18/2470 Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. November 2014 6409 (A) (C) (B) Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über Maßnahmen auf dem Gebiet der Unfall- verhütung im Straßenverkehr 2012 und 2013 (Unfallverhütungsbericht Straßenverkehr 2012/2013) Drucksachen 18/2420, 18/2530 Nr. 11 Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Unionsdokumente zur Kenntnis genommen oder von ei- ner Beratung abgesehen hat. Auswärtiger Ausschuss Drucksache 18/2533 Nr. A.1 EuB-BReg 56/2014 Drucksache 18/2533 Nr. A.2 EuB-BReg 60/2014 Drucksache 18/2533 Nr. A.7 Ratsdokument 7224/14 Drucksache 18/2845 Nr. A.1 EuB-BReg 72/2014 Drucksache 18/2935 Nr. A.1 EuB-BReg 73/2014 Drucksache 18/2935 Nr. A.2 Ratsdokument 13519/14 Innenausschuss Drucksache 18/419 Nr. A.30 Ratsdokument 15369/13 Drucksache 18/2533 Nr. A.15 Ratsdokument 11260/14 Drucksache 18/2533 Nr. A.19 Ratsdokument 11970/14 Drucksache 18/3110 Nr. A.6 Ratsdokument 13680/14 Drucksache 18/3110 Nr. A.7 Ratsdokument 13683/14 Haushaltsausschuss Drucksache 18/2055 Nr. A.5 KOM(2014)300 endg. Drucksache 18/2055 Nr. A.6 Ratsdokument 10340/14 Drucksache 18/2055 Nr. A.7 Ratsdokument 10341/14 Drucksache 18/2533 Nr. A.35 Ratsdokument 11775/14 Drucksache 18/2677 Nr. A.5 Ratsdokument 12621/14 Drucksache 18/2677 Nr. A.6 Ratsdokument 12659/14 Drucksache 18/2677 Nr. A.7 Ratsdokument 12698/14 Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Drucksache 18/2935 Nr. A.3 Ratsdokument 13426/14 Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur Drucksache 18/1935 Nr. A.11 Ratsdokument 10070/14 Drucksache 18/1935 Nr. A.12 Ratsdokument 10201/14 Drucksache 18/2533 Nr. A.53 Ratsdokument 12370/14 (D) 67. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 5 Umsetzung europäischer Vorgaben zum Sexualstrafrecht TOP 22 Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf TOP 23 Telemediengesetz – Störerhaftung TOP 24 Empfehlungen des NSU-Untersuchungsausschusses TOP 25 Rehabilitierung politisch Verfolgter der DDR TOP 26 Bundeseinheitliche Netzentgelte für Strom Anlagen
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dirk Becker


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Herr Präsident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen!

    Ich habe gerade zu Oliver Krischer aus Spaß gesagt:
    Mensch, du kannst ja auch vernünftig sein.


    (Oliver Krischer [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ich bin vernünftig! Ich bin die Vernünftigkeit in Person!)


    Was will ich damit sagen? Ich bin der Fraktion Die
    Linke durchaus dankbar, dass sie sich dem Energiethema
    widmet, mit dem man in der Tat vielleicht keine Wahl-
    kämpfe gewinnt. Es sind etliche Themen in der Pipeline,
    die für die Energiewende unverzichtbar sind, und das
    Thema der Verteilnetze, der Übertragungsnetze gehört
    unstrittig dazu.

    Ich will zu Beginn auch mit Blick auf Thomas Bareiß
    kurz den Koalitionsvertrag zitieren, wenn ich darf, Herr
    Präsident. Dort ist nämlich das festgehalten, was Oliver
    Krischer eben gesagt hat.

    Die Koalition wird das System der Netzentgelte auf
    eine faire Lastenverteilung bei der Finanzierung der
    Netzinfrastruktur überprüfen.

    Es ist klar: Wir haben in den Koalitionsverhandlun-
    gen erkannt, dass es hier Handlungsbedarf gibt. Es gibt
    Unterschiede, die aus den eben dargestellten Gründen
    herrühren. Wir wollen uns das anschauen und dann für
    eine fairere Verteilung sorgen.

    Aber, lieber Ralph Lenkert, man darf das Thema nicht
    an diesem Punkt beenden.


    (Ralph Lenkert [DIE LINKE]: Nein!)


    Man darf nicht nur eine Gerechtigkeitsdebatte daraus
    machen, sondern es handelt sich auch um eine Frage der
    Technik, der neuen Herausforderungen, der Weiterent-
    wicklung und ob wir Leistungskomponenten brauchen.
    Auch das ist im Koalitionsvertrag genauso adressiert.
    Das heißt, es geht nicht nur um die Frage, ob es gerecht
    oder fair ist, sondern auch darum, wie ich die künftigen
    Herausforderungen angehen kann. Man muss aufpassen
    – das hat Oliver Krischer gesagt –, dass man die Anreize
    für Effizienzmaßnahmen hochhält, dass man aber die
    ungerechten Differenzierungen, die gesamtsystematisch
    entstanden sind – denn die Energiewende ist eine ge-
    samtdeutsche Herausforderung –, ausgleicht.

    Lieber Thomas Bareiß, gestatte mir einen Hinweis.
    Möglicherweise könnte hier und da der Eindruck entste-
    hen, dass wir in dieser Debatte grundsätzlich noch ein-
    mal die Frage der Entschädigungsregelung diskutieren.
    Du kennst die offizielle Sprachregelung in der Koalition.
    Wir haben das im Rahmen der EEG-Novelle diskutiert.
    Wir sind zu einer anderen Überzeugung gekommen, und
    die gilt bis zum Ende dieser Legislaturperiode. Ich sage
    das nur, damit für Außenstehende an dieser Stelle keine
    Verunsicherung entsteht.


    (Zuruf vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Danke für die Klarstellung!)


    Was mir relativ wichtig ist, ist, dass wir Folgendes
    noch einmal miteinander besprechen – das klang eben an –:
    Das ist die Frage, ob Annahmen der Energiewende heute
    noch so zutreffen wie beispielsweise zu dem Zeitpunkt,
    als wir über die vermiedenen Netznutzungsentgelte ge-
    sprochen haben. Wir haben vor einigen Jahren angenom-
    men, dass wir mit dem Ausbau der erneuerbaren Ener-
    gien weniger Investitionen in die Netze zu tätigen haben.
    Der Gegenbeweis ist heute an vielen Stellen erbracht:
    Die Netze haben neue Funktionen erhalten; sie müssen
    anders aufgestellt werden; andere Investitionen sind er-
    forderlich. Von daher müssen wir an dieser Stelle in Er-
    wägung ziehen, dass die vermiedenen Netznutzungsent-
    gelte heute eigentlich nicht mehr zeitgemäß sind, und
    müssen darüber hinaus – wir haben das beim Thema Ei-
    genverbrauch und beim EEG diskutiert – schauen, wie
    wir alle stärker an den Kosten der Infrastruktur beteili-
    gen, unabhängig davon, ob sie sie ständig nutzen oder
    nur als Rückfalloption betrachten. Diese Investitionen





    Dirk Becker


    (A) (C)



    (D)(B)

    sind für das gesamte System erforderlich, und alle sind
    daran zu beteiligen.

    Von Oliver Krischer wurde eben die Frage gestellt:
    Wie seid ihr denn aufgestellt? Es ist so – ich glaube, das
    weißt du auch; der Zeitplan ist ja nicht geheim –, dass
    bis zur Sommerpause des nächsten Jahres die Regierung
    eine Reform der Anreizregulierungsverordnung plant
    und dass wir in dem Zusammenhang die vom Kollegen
    Lenkert aufgeworfenen Fragen prüfen.

    Ich will an dieser Stelle eines aber auch sagen – ich
    habe es Ihnen vorweg schon gesagt –: Wir haben natür-
    lich schon Gespräche mit den Akteuren im Markt ge-
    führt; denn so etwas macht man nicht am Reißbrett und
    nicht, indem man das nur als Gerechtigkeitsfrage behan-
    delt. Dabei hat man es mit etwas zu tun, was oft vor-
    kommt: Jeder Übertragungsnetzbetreiber hat eine andere
    Position. Den Vorschlag, den Sie machen, sehe ich ge-
    genwärtig – ich sage es einmal vorsichtig – noch am
    weitesten weg. Es gibt viele Vorschläge dazu, wie man
    so etwas in einem Übergang, vielleicht in verschiedenen
    Stufen, modellieren kann.

    All das werden wir besprechen, gern mit der Opposi-
    tion, in jedem Fall aber mit den Akteuren am Markt. Das
    Problem ist angekommen, es steht auf der Agenda der
    Großen Koalition, und wir werden es entsprechend lö-
    sen.

    Vielen Dank.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)




Rede von Johannes Singhammer
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CSU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)

Vielen Dank, Herr Kollege Becker. – Sie hatten ge-

fragt, ob das Zitieren des Koalitionsvertrags zulässig ist.
Ich möchte Ihnen hier eindeutig erklären: Es ist zulässig;
allerdings wird es auf die Redezeit angerechnet.


(Heiterkeit)


Nächste Rednerin ist die Kollegin Dr. Herlind
Gundelach für die CDU/CSU.


(Beifall bei der CDU/CSU sowie des Abg. Bernd Westphal [SPD])



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Dr. Herlind Gundelach


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    Meine sehr geehrten Damen und Herren! Unsere Netze
    sind in allen drei Spannungsebenen ein unverzichtbarer
    Teil unseres Energiesystems – ich glaube, da sind wir
    uns einig –, und sie sind auch das Rückgrat unserer
    Energieversorgung. Daraus folgt: Ohne eine ausrei-
    chende Netzkapazität kann letztendlich auch die Ener-
    giewende nicht gelingen. Um dieses Rückgrat der Ener-
    giewende kontinuierlich stabil zu halten, arbeiten wir
    seit vielen Jahren daran, die Netzinfrastruktur mit der
    Energieerzeugung und dem Energieverbrauch in Ein-
    klang zu bringen; denn Netzausbau und Ausbau der er-
    neuerbaren Energien bedingen einander und müssen des-
    wegen eng verzahnt miteinander gestaltet werden.
    Dabei müssen wir aber auch berücksichtigen, dass der
    Aus- und Umbau unseres Stromnetzes je nach regionaler
    Beschaffenheit unterschiedliche Anforderungen auf-
    weist und dadurch auch unterschiedlich intensiv ausge-
    prägt ist. Dies hat vor allem zwei Gründe – auf sie sind
    die Vorredner schon eingegangen; deswegen, denke ich,
    muss ich das nicht auch noch tun –: Diese betreffen zum
    einen die Entwicklung in den neuen Bundesländern und
    zum anderen all die Regionen, wo erneuerbare Energien
    in stärkerem Umfang installiert worden sind als an-
    derswo.

    Ich möchte einmal ganz nüchtern auf die von der Lin-
    ken präsentierten Zahlen eingehen. Sie sprechen in Ih-
    rem Antrag davon, dass es teilweise eine Kostendiffe-
    renz von 100 Prozent geben würde, bei einem Verbrauch
    von 3 500 Kilowattstunden eine Kostendifferenz von
    192 Euro. Da habe ich selber angefangen, ein bisschen
    zu rechnen. Gehen wir davon aus, dass die Netznut-
    zungsentgelte ungefähr 22 Prozent des Strompreises aus-
    machen.


    (Ralph Lenkert [DIE LINKE]: Nein!)


    Ich habe die Netzentgelte in ungefähr gleich großen
    Städten im Westen und im Osten miteinander verglichen
    und erhielt ganz andere Zahlen. Sie haben in Ihrem An-
    trag – darauf ist schon hingewiesen worden – eine Groß-
    stadt, nämlich Düsseldorf, mit einer Region, dem Havel-
    land, verglichen. Damit ändern Sie Vergleichsparameter.
    Jeder Statistiker wird Ihnen sagen, dass das nicht geht.

    Ich habe die Netzkosten der Kleinstädte Wittenberge
    in Brandenburg und Bad Saulgau in Baden-Württem-
    berg miteinander verglichen. Beide Städte haben rund
    17 000 Einwohner. Vergleicht man nun auf Grundlage
    des von Ihnen zitierten Vergleichsportals Verivox, müs-
    sen die Wittenberger bei einem Verbrauch von 3 500 Ki-
    lowattstunden rund 168 Euro an Netzkosten bezahlen,
    die Bad-Saulgauer rund 170 Euro. Ich glaube, das ist
    kein allzu großer Unterschied.


    (Dr. Matthias Heider [CDU/CSU]: Hört! Hört!)


    Dieser Vergleich belegt, dass Sie Ihre Argumente offen-
    sichtlich nur mit einer bestimmten Brille gewählt haben;
    denn höhere Netznutzungsentgelte – das ist heute schon
    deutlich geworden – sind nicht nur im Osten und in
    strukturschwachen Regionen zu finden. Vielmehr zeigt
    sich, dass diese Netznutzungsentgelte regional unter-
    schiedlich hoch ausfallen, und zwar im Westen wie im
    Osten.


    (Ralph Lenkert [DIE LINKE]: Habe ich doch gesagt! Sie können nachlesen, dass ich das gesagt habe!)


    Regionale Unterschiede müssen aus meiner Sicht aber
    auch regional gelöst werden.


    (Beifall des Abg. Dr. Joachim Pfeiffer [CDU/ CSU])


    Genau aus diesen Gründen werden die Netznutzungsent-
    gelte gemäß dem Verursacherprinzip regional gewälzt und
    dort getragen, wo sie anfallen. Wir haben in Deutschland





    Dr. Herlind Gundelach


    (A) (C)



    (D)(B)

    doch auch ganz bewusst keinen Einheitsmietpreis und
    keinen Einheitswasserpreis. So etwas wie ein Länderfi-
    nanzausgleich für Netze wäre nicht marktwirtschaftlich
    und aus unserer Sicht auch nicht umsetzbar.

    Davon abgesehen ignorieren Sie einen weiteren
    Punkt, auf den ich jetzt nur kurz eingehen möchte, näm-
    lich dass mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien
    durchaus auch Wertschöpfung in diesen Regionen er-
    folgt, was zu erhöhten Steuereinnahmen und auch mehr
    Ausbildungs- und Arbeitsplätzen führt. Durch eine bun-
    desweite Vereinheitlichung der Netzentgelte würden wir
    den gewünschten Standortwettbewerb der Länder unter-
    binden. Die Höhe der Netzentgelte stellt gerade für
    stromintensive Unternehmen einen bedeutsamen Stand-
    ortfaktor dar, der durch die Schaffung bundeseinheitli-
    cher Netzentgelte nicht nachteilig beeinflusst werden
    sollte. Für die industriell geprägten Bundesländer, die
    nicht von einer gestärkten Wertschöpfung durch die
    Energiewirtschaft profitieren, könnten einheitliche
    Netzentgelte zu einer Mehrbelastung von bis zu 40 Pro-
    zent führen.

    Die Energiewende führt, wie Sie in Ihrem Antrag
    richtig ausgeführt haben, zu einer Dezentralisierung un-
    seres Energiesystems. Daher ist in der Vergangenheit
    auch immer wieder über die sachgerechte und angemes-
    sene Ausgestaltung der Netznutzungsentgelte diskutiert
    worden. Wir haben im Koalitionsvertrag vereinbart, die
    Netzentgelte dahin gehend zu überprüfen; das hat Herr
    Becker gerade gesagt. Das werden wir auch machen. Vor
    diesem Hintergrund haben wir bereits 2007 die Berech-
    nung der Netznutzungsentgelte auf das Anreizregulie-
    rungssystem umgestellt. Ich kann mich erinnern, dass
    ich damals im Vermittlungsausschuss, als wir die ersten
    Überlegungen dazu anstellten, auf Länderseite dabei
    war. Das war ein schwieriger Komplex; aber ich glaube,
    der Ansatz, den wir damals gewählt haben, war richtig.
    Dieses System soll Netzbetreibern gerade Anreize zur
    Steigerung der Effizienz geben und damit zu Kostensen-
    kungen für den Verbraucher führen. Die Genehmigung
    der Netzentgelte erfolgt durch die Bundesnetzagentur,
    die diese Prüfung sehr sorgfältig durchführt und dabei
    stets das Interesse der Verbraucher im Blick hat.

    Eine Vereinheitlichung der Netzentgelte würde hinge-
    gen nach unserer Auffassung zu einer Aushebelung des
    Wettbewerbs und damit zu einer Entkopplung der An-
    reizmechanismen führen.


    (Ralph Lenkert [DIE LINKE]: Zuhören!)


    Netzbetreiber hätten dann keine großen Anreize mehr
    für eine effiziente Bewirtschaftung ihrer Netze. Im Netz
    darf der Effizienzdruck nicht über Regulierung erfolgen,
    sondern muss weiterhin über den marktwirtschaftlichen
    Mechanismus des Preises funktionieren; alles andere
    geht aus meiner Sicht in Richtung Planwirtschaft. Sie
    fordern im Prinzip eine Situation ein, die einer Verstaat-
    lichung der Netze gleichkommt. Planwirtschaft und Ver-
    staatlichung durch die Hintertür, das wollen wir nicht
    unterstützen.


    (Oliver Krischer [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das ist nun auch Quatsch!)

    Um die Wirkungsweise des Anreizregulierungssys-
    tems beurteilen zu können, haben wir die regelmäßige
    Erstellung eines Evaluierungsberichts durch die Bundes-
    netzagentur eingeführt. Dieser Evaluierungsbericht ist
    bis zum 31. Dezember 2014 dem Bundesministerium für
    Wirtschaft und Energie vorzulegen. Der Bericht wird un-
    ter anderem Angaben zum Investitionsverhalten der
    Netzbetreiber und zur Notwendigkeit von Maßnahmen
    zur Beseitigung von Investitionshemmnissen enthalten.

    Sollten wir bei Überprüfung der Anreizregulierung
    feststellen, dass die vorhandene Netzentgeltsystematik
    nicht ausreichend greift, müssen wir uns Gedanken ma-
    chen, wie wir eine Novellierung systematisch angehen
    können, ohne dass bereits bestehende marktwirtschaftli-
    che Instrumente ausgehebelt werden.

    Ich sehe beispielsweise in der steigenden Eigenstrom-
    versorgung durchaus eine Herausforderung, der wir uns
    auch im Bereich der Netze stellen müssen. Hier könnte
    man zum Beispiel über eine Änderung der Netzanschluss-
    kosten oder anderes nachdenken. Nicht durchdachte
    Schnellschüsse, wie sie Ihrem Antrag zugrunde liegen,
    sollten wir aus meiner Sicht in jedem Fall vermeiden.

    Herzlichen Dank.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)