Rede:
ID1800811000

insert_comment

Metadaten
  • sort_by_alphaVokabular
    Vokabeln: 13
    1. Das: 1
    2. Wort: 1
    3. hat: 1
    4. jetzt: 1
    5. der: 1
    6. Kollege: 1
    7. Jan: 1
    8. van: 1
    9. Aken: 1
    10. für: 1
    11. dieFraktion: 1
    12. Die: 1
    13. Linke.\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 18/8 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 8. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 16. Januar 2014 I n h a l t : Glückwünsche zum Geburtstag der Abgeord- neten Joachim Poß und Peter Wichtel . . . . . 393 A Erweiterung und Abwicklung der Tagesord- nung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 393 B Absetzung der Tagesordnungspunkte 14 und 17 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 395 A Tagesordnungspunkt 3: Vereinbarte Debatte: zur OECD-Studie PISA 2012: Schulische Bildung in Deutsch- land besser und gerechter . . . . . . . . . . . . . . 395 A Albert Rupprecht (Weiden) (CDU/CSU) . . . . 395 A Dr. Rosemarie Hein (DIE LINKE) . . . . . . . . . 396 C Dr. Ernst Dieter Rossmann (SPD) . . . . . . . . . 397 D Özcan Mutlu (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 399 B Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin BMBF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 400 D Azize Tank (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . 403 A Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . . . 403 D Katja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 405 C Michael Kretschmer (CDU/CSU) . . . . . . . . . 406 C Dr. Daniela De Ridder (SPD) . . . . . . . . . . . . . 408 A Uwe Schummer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 409 B Dr. Karamba Diaby (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 410 C Marcus Weinberg (Hamburg) (CDU/CSU) . . . 411 D Martin Rabanus (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 413 B Dr. Stefan Kaufmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . 414 A Tagesordnungspunkt 4: Beschlussempfehlung und Bericht des Vertei- digungsausschusses zu der Unterrichtung durch den Wehrbeauftragten: Jahresbericht 2012 (54. Bericht) Drucksachen 17/12050, 18/297 . . . . . . . . . . . 415 B Hellmut Königshaus, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages . . . . . . . . . . . . . . . 415 C Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMVg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 417 B Christine Buchholz (DIE LINKE) . . . . . . . . . 419 A Rainer Arnold (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 420 D Agnieszka Brugger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 422 B Anita Schäfer (Saalstadt) (CDU/CSU) . . . . . 423 B Doris Wagner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 424 D Dr. Karl-Heinz Brunner (SPD) . . . . . . . . . . . 425 D Dr. Reinhard Brandl (CDU/CSU) . . . . . . . . . 426 D Heidtrud Henn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 427 D Tagesordnungspunkt 5: a) Antrag der Abgeordneten Britta Haßelmann, Luise Amtsberg, Volker Beck (Köln), wei- terer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Karenz- zeit für ausscheidende Regierungsmit- glieder Drucksache 18/292 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 428 D b) Antrag der Abgeordneten Jan Korte, Dr. Petra Sitte, Halina Wawzyniak, weite- rer Abgeordneter und der Fraktion DIE Inhaltsverzeichnis II Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 8. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. Januar 2014 LINKE: Gesetzliche Karenzzeit für aus- geschiedene Regierungsmitglieder ein- führen Drucksache 18/285 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 429 A Britta Haßelmann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 429 A Bernhard Kaster (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 430 B Halina Wawzyniak (DIE LINKE) . . . . . . . . . 431 C Mahmut Özdemir (Duisburg) (SPD) . . . . . . . 432 C Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 434 C Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . 435 C Britta Haßelmann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 437 A Sabine Leidig (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 438 B Sonja Steffen (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 439 A Britta Haßelmann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 440 D Sonja Steffen (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 441 A Helmut Brandt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 441 C Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 442 C Tagesordnungspunkt 18: Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Gewährung einer Um- verteilungsprämie 2014 (Umverteilungs- prämiengesetz 2014 – UmvertPrämG 2014) Drucksache 18/282 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 443 D Zusatztagesordnungspunkt 2: a) Erste Beratung des von den Abgeordneten Klaus Ernst, Susanna Karawanskij, Katja Kipping, weiteren Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE eingebrachten Ent- wurfs eines Gesetzes zur Einführung ei- nes Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MinLohnG) Drucksache 18/6 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 444 A b) Erste Beratung des von den Abgeordneten Klaus Ernst, Susanna Karawanskij, Jutta Krellmann, weiteren Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Abschaf- fung der sachgrundlosen Befristung Drucksache 18/7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 444 A c) Erste Beratung des von den Abgeordneten Matthias W. Birkwald, Sabine Zimmermann (Zwickau), Katja Kipping, weiteren Abge- ordneten und der Fraktion DIE LINKE eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Rentenversicherung (Beitragssatzgesetz 2014) Drucksache 18/52 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 444 A d) Beratung des Entschließungsantrags der Fraktion DIE LINKE: zu der vereinbar- ten Debatte zu den Abhöraktivitäten der NSA und den Auswirkungen auf Deutschland und die transatlantischen Beziehungen Drucksache 18/56 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 444 B e) Beratung des Entschließungsantrags der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: zu der vereinbarten Debatte zu den Ab- höraktivitäten der NSA und den Aus- wirkungen auf Deutschland und die transatlantischen Beziehungen Drucksache 18/65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 444 B f) Antrag der Abgeordneten Oliver Krischer, Bärbel Höhn, Annalena Baerbock, weite- rer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Klima- konferenz in Warschau – Ohne deut- sche Vorreiterrolle kein internationaler Klimaschutz Drucksache 18/96 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 444 C g) Antrag der Abgeordneten Dr. Gerhard Schick, Kerstin Andreae, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Risiko und Haftung zusammenführen – Gläubigerbeteiligung nach EZB-Ban- kentest sicherstellen Drucksache 18/97 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 444 C h) Antrag der Abgeordneten Dr. Gerhard Schick, Kerstin Andreae, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Gemeinsam die Haftung der Steuerzah- lerinnen und Steuerzahler beenden – Für einen einheitlichen europäischen Restrukturierungsmechanismus Drucksache 18/98 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 444 D i) Antrag der Abgeordneten Dr. Frithjof Schmidt, Omid Nouripour, Agnieszka Brugger, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Operation Active Endeavour beenden Drucksache 18/99 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 445 A j) Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD eingebrachten Ent- wurfs eines Vierzehnten Gesetzes zur Änderung des Fünften Buches Sozialge- setzbuch (14. SGB V-Änderungsgesetz – 14. SGB V-ÄndG) Drucksache 18/201 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 445 A Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 8. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. Januar 2014 III Tagesordnungspunkt 6: Wahl der Schriftführer gemäß § 3 der Ge- schäftsordnung Drucksache 18/289 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 445 B Tagesordnungspunkt 8: Wahl der Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates gemäß den Artikeln 1 und 2 des Gesetzes über die Wahl der Vertreter der Bundesrepublik Deutschland zur Parlamentarischen Ver- sammlung des Europarates Drucksache 18/290 (neu) . . . . . . . . . . . . . . . . 445 C Tagesordnungspunkt 7: Antrag der Fraktionen CDU/CSU, SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Einsetzung des Parlamentarischen Kon- trollgremiums gemäß Artikel 45 d des Grundgesetzes Drucksache 18/283 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 445 C Wahl der Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums gemäß Artikel 45 d des Grundgesetzes Drucksache 18/284 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 445 C Wahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 446 A Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 499 B Zusatztagesordnungspunkt 3: Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Finanzierung künftiger Kosten des geplanten Rentenpa- kets der Bundesregierung . . . . . . . . . . . . . . 446 B Katrin Göring-Eckardt (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 446 B Dr. Matthias Zimmer (CDU/CSU) . . . . . . . . . 447 C Matthias W. Birkwald (DIE LINKE) . . . . . . . 448 D Dr. Carola Reimann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 449 D Markus Kurth (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 451 A Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . . . 452 A Roland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . 453 A Daniela Kolbe (Leipzig) (SPD) . . . . . . . . . . . 454 B Tobias Zech (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . 455 B Markus Paschke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 456 C Uwe Schummer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 457 C Karl Schiewerling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 458 B Tagesordnungspunkt 9: Beratung des Antrags der Bundesregierung: Fortsetzung der Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO auf Ersuchen der Türkei und auf Grund- lage des Rechts auf kollektive Selbstvertei- digung (Artikel 51 der Charta der Verein- ten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom 4. Dezember 2012 Drucksache 18/262 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 459 C Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 459 D Jan van Aken (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 461 B Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMVg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 462 B Agnieszka Brugger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 463 A Philipp Mißfelder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 464 B Florian Hahn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 465 B Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 466 B Tagesordnungspunkt 10: Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streit- kräfte an der NATO-geführten Operation Active Endeavour im gesamten Mittelmeer Drucksache 18/263 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 466 D Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 467 A Stefan Liebich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 467 D Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMVg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 468 C Dr. Frithjof Schmidt (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 469 A Philipp Mißfelder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 470 A Lars Klingbeil (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 470 D Julia Bartz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . 471 D Tagesordnungspunkt 11: Erste Beratung des von den Abgeordneten Sabine Zimmermann (Zwickau), Matthias W. Birkwald, Klaus Ernst, weiteren Abgeordne- ten und der Fraktion DIE LINKE eingebrach- ten Entwurfs eines Gesetzes zur Verbesse- rung des Erwerbsminderungsschutzes Drucksache 18/9 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 473 A Matthias W. Birkwald (DIE LINKE) . . . . . . . 473 A Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . . . 474 B IV Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 8. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. Januar 2014 Markus Kurth (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 475 D Michael Gerdes (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 477 A Uwe Lagosky (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 478 A Dr. Martin Rosemann (SPD) . . . . . . . . . . . . . 479 A Stephan Stracke (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 480 A Waltraud Wolff (Wolmirstedt) (SPD) . . . . . . . 480 D Tagesordnungspunkt 12: a) Erste Beratung des von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrach- ten Entwurfs eines Gesetzes zur Ände- rung des Staatsangehörigkeitsgesetzes Drucksache 18/185 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 481 D b) Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Verlust der deutschen Staats- angehörigkeit bis zur Abschaffung des Optionszwanges vermeiden Drucksache 18/186 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 481 D c) Antrag der Abgeordneten Sevim Dağdelen, Jan Korte, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Für ein fortschrittliches Staats- angehörigkeitsrecht Drucksache 18/286 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 481 D Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 482 A Helmut Brandt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 483 A Özcan Mutlu (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 483 D Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 485 A Petra Pau (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . 485 B Uli Grötsch (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 486 A Özcan Mutlu (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 487 B Michael Frieser (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 488 A Rüdiger Veit (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 489 A Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 490 B Tagesordnungspunkt 13: Antrag der Abgeordneten Inge Höger, Wolfgang Gehrcke, Jan van Aken, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Atomwaffen ächten Drucksache 18/287 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 491 C Inge Höger (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . 491 C Ingo Gädechens (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 492 B Agnieszka Brugger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 493 D Wolfgang Hellmich (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . 494 D Agnieszka Brugger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 495 C Florian Hahn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . 496 C Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 497 C Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . 499 A Anlage 2 Ergebnis und Namensverzeichnis der Mitglie- der des Deutschen Bundestages, die an der Wahl der Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums gemäß Art. 45 d des Grund- gesetzes teilgenommen haben . . . . . . . . . . . . 499 B Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 8. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. Januar 2014 393 (A) (C) (D)(B) 8. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 16. Januar 2014 Beginn: 9.00 Uhr
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 8. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. Januar 2014 499 (A) (C) (B) Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Alpers, Agnes DIE LINKE 16.01.2014 Bertram, Ute CDU/CSU 16.01.2014 Binder, Karin DIE LINKE 16.01.2014 Dr. Friedrich, Hans- Peter CDU/CSU 16.01.2014 Gröhler, Klaus-Dieter CDU/CSU 16.01.2014 Heller, Uda CDU/CSU 16.01.2014 Hinz (Herborn), Priska BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 16.01.2014 Krellmann, Jutta DIE LINKE 16.01.2014 Maisch, Nicole BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 16.01.2014 Mattfeldt, Andreas CDU/CSU 16.01.2014 Post (Minden), Achim SPD 16.01.2014 Dr. Schick, Gerhard BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 16.01.2014 Schlecht, Michael DIE LINKE 16.01.2014 Schmidt (Ühlingen), Gabriele CDU/CSU 16.01.2014 Steinbach, Erika CDU/CSU 16.01.2014 Dr. Troost, Axel DIE LINKE 16.01.2014 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich (D) Anlage 2 Ergebnis und Namensverzeichnis der Mitglieder des Deutschen Bundestages, die an der Wahl der Mitglieder des Parlamentarischen Kon- trollgremiums gemäß Art. 45 d des Grundgesetzes teilgenommen haben Abgegebene Stimmkarten: 596 Ergebnis Abgeordnete/r ja nein enthalten ungültig Clemens Binninger 555 15 23 3 Manfred Grund 522 26 41 7 Stephan Mayer 500 46 42 8 Armin Schuster 522 22 46 6 Gabriele Fograscher 540 15 32 9 Michael Hartmann 527 27 32 10 Burkhard Lischka 543 19 26 8 Dr. André Hahn 371 131 66 28 Hans-Christian Ströbele 344 159 65 28 Anlagen 500 Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 8. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. Januar 2014 (A) (C) (B) Namensverzeichnis (D) CDU/CSU Stephan Albani Katrin Albsteiger Peter Altmaier Artur Auernhammer Dorothee Bär Thomas Bareiß Norbert Barthle Julia Bartz Günter Baumann Maik Beermann Manfred Behrens (Börde) Veronika Bellmann Sybille Benning Dr. André Berghegger Dr. Christoph Bergner Steffen Bilger Clemens Binninger Dr. Maria Böhmer Wolfgang Bosbach Norbert Brackmann Klaus Brähmig Michael Brand Dr. Reinhard Brandl Helmut Brandt Dr. Ralf Brauksiepe Dr. Helge Braun Heike Brehmer Ralph Brinkhaus Cajus Caesar Gitta Connemann Alexandra Dinges-Dierig Alexander Dobrindt Michael Donth Thomas Dörflinger Marie-Luise Dött Hansjörg Durz Jutta Eckenbach Dr. Bernd Fabritius Hermann Färber Uwe Feiler Dr. Thomas Feist Enak Ferlemann Ingrid Fischbach Dirk Fischer (Hamburg) Axel E. Fischer (Karlsruhe- Land) Klaus-Peter Flosbach Thorsten Frei Dr. Astrid Freudenstein Michael Frieser Dr. Michael Fuchs Hans-Joachim Fuchtel Alexander Funk Ingo Gädechens Dr. Thomas Gebhart Alois Gerig Eberhard Gienger Cemile Giousouf Josef Göppel Reinhard Grindel Ursula Groden-Kranich Hermann Gröhe Michael Grosse-Brömer Astrid Grotelüschen Markus Grübel Manfred Grund Oliver Grundmann Monika Grütters Dr. Herlind Gundelach Fritz Güntzler Olav Gutting Christian Haase Florian Hahn Jürgen Hardt Gerda Hasselfeldt Matthias Hauer Mark Hauptmann Dr. Stefan Heck Dr. Matthias Heider Helmut Heiderich Mechthild Heil Frank Heinrich (Chemnitz) Mark Helfrich Jörg Hellmuth Michael Hennrich Ansgar Heveling Peter Hintze Christian Hirte Dr. Heribert Hirte Robert Hochbaum Alexander Hoffmann Karl Holmeier Franz-Josef Holzenkamp Dr. Hendrik Hoppenstedt Margaret Horb Bettina Hornhues Charles M. Huber Anette Hübinger Hubert Hüppe Erich Irlstorfer Thomas Jarzombek Sylvia Jörrißen Dr. Franz Josef Jung Xaver Jung Andreas Jung (Konstanz) Dr. Egon Jüttner Bartholomäus Kalb Hans-Werner Kammer Steffen Kampeter Steffen Kanitz Alois Karl Anja Karliczek Bernhard Kaster Volker Kauder Dr. Stefan Kaufmann Dr. Georg Kippels Volkmar Klein Jürgen Klimke Axel Knoerig Jens Koeppen Markus Koob Carsten Körber Hartmut Koschyk Kordula Kovac Michael Kretschmer Gunther Krichbaum Dr. Günter Krings Rüdiger Kruse Bettina Kudla Dr. Roy Kühne Günter Lach Uwe Lagosky Dr. Karl A. Lamers Dr. Norbert Lammert Katharina Landgraf Ulrich Lange Barbara Lanzinger Dr. Silke Launert Paul Lehrieder Dr. Katja Leikert Dr. Philipp Lengsfeld Dr. Andreas Lenz Philipp Graf Lerchenfeld Dr. Ursula von der Leyen Antje Lezius Ingbert Liebing Matthias Lietz Andrea Lindholz Dr. Carsten Linnemann Patricia Lips Wilfried Lorenz Dr. Claudia Lücking-Michel Dr. Jan-Marco Luczak Daniela Ludwig Karin Maag Yvonne Magwas Thomas Mahlberg Dr. Thomas de Maizière Gisela Manderla Matern von Marschall Stephan Mayer (Altötting) Reiner Meier Dr. Michael Meister Jan Metzler Dr. Mathias Middelberg Philipp Mißfelder Dietrich Monstadt Karsten Möring Marlene Mortler Elisabeth Motschmann Dr. Gerd Müller Carsten Müller (Braunschweig) Stefan Müller (Erlangen) Dr. Philipp Murmann Dr. Andreas Nick Michaela Noll Helmut Nowak Dr. Georg Nüßlein Wilfried Oellers Florian Oßner Dr. Tim Ostermann Henning Otte Ingrid Pahlmann Sylvia Pantel Martin Patzelt Dr. Martin Pätzold Ulrich Petzold Dr. Joachim Pfeiffer Sibylle Pfeiffer Ronald Pofalla Eckhard Pols Thomas Rachel Kerstin Radomski Alexander Radwan Alois Rainer Dr. Peter Ramsauer Eckhardt Rehberg Katherina Reiche (Potsdam) Lothar Riebsamen Josef Rief Dr. Heinz Riesenhuber Johannes Röring Dr. Norbert Röttgen Erwin Rüddel Albert Rupprecht (Weiden) Anita Schäfer (Saalstadt) Dr. Wolfgang Schäuble Karl Schiewerling Jana Schimke Norbert Schindler Tankred Schipanski Heiko Schmelzle Patrick Schnieder Dr. Andreas Schockenhoff Nadine Schön (St. Wendel) Dr. Ole Schröder Dr. Kristina Schröder (Wiesbaden) Bernhard Schulte-Drüggelte Dr. Klaus-Peter Schulze Uwe Schummer Armin Schuster (Weil am Rhein) Christina Schwarzer Johannes Selle Reinhold Sendker Dr. Patrick Sensburg Bernd Siebert Thomas Silberhorn Johannes Singhammer Tino Sorge Jens Spahn Carola Stauche Dr. Frank Steffel Dr. Wolfgang Stefinger Albert Stegemann Peter Stein Sebastian Steineke Johannes Steiniger Christian Freiherr von Stetten Dieter Stier Rita Stockhofe Gero Storjohann Stephan Stracke Max Straubinger Matthäus Strebl Karin Strenz Thomas Stritzl Thomas Strobl (Heilbronn) Lena Strothmann Michael Stübgen Dr. Sabine Sütterlin-Waack Dr. Peter Tauber Antje Tillmann Astrid Timmermann-Fechter Dr. Hans-Peter Uhl Dr. Volker Ullrich Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 8. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. Januar 2014 501 (A) (C) (D)(B) Arnold Vaatz Oswin Veith Thomas Viesehon Michael Vietz Volkmar Vogel (Kleinsaara) Sven Volmering Christel Voßbeck-Kayser Kees de Vries Dr. Johann Wadephul Marco Wanderwitz Nina Warken Kai Wegner Albert Weiler Marcus Weinberg (Hamburg) Dr. Anja Weisgerber Peter Weiß (Emmendingen) Sabine Weiss (Wesel I) Ingo Wellenreuther Karl-Georg Wellmann Marian Wendt Kai Whittaker Peter Wichtel Annette Widmann-Mauz Heinz Wiese (Ehingen) Elisabeth Winkelmeier- Becker Oliver Wittke Dagmar G. Wöhrl Barbara Woltmann Tobias Zech Heinrich Zertik Emmi Zeulner Dr. Matthias Zimmer Gudrun Zollner SPD Niels Annen Ingrid Arndt-Brauer Rainer Arnold Heike Baehrens Ulrike Bahr Heinz-Joachim Barchmann Dr. Katarina Barley Doris Barnett Dr. Hans-Peter Bartels Klaus Barthel Dr. Matthias Bartke Sören Bartol Bärbel Bas Sabine Bätzing-Lichtenthäler Dirk Becker Uwe Beckmeyer Lothar Binding (Heidelberg) Burkhard Blienert Willi Brase Dr. Karl-Heinz Brunner Edelgard Bulmahn Marco Bülow Martin Burkert Dr. Lars Castellucci Petra Crone Bernhard Daldrup Dr. Daniela De Ridder Dr. Karamba Diaby Sabine Dittmar Martin Dörmann Elvira Drobinski-Weiß Siegmund Ehrmann Michaela Engelmeier-Heite Petra Ernstberger Saskia Esken Karin Evers-Meyer Dr. Johannes Fechner Dr. Fritz Felgentreu Elke Ferner Dr. Ute Finckh-Krämer Christian Flisek Gabriele Fograscher Dr. Edgar Franke Ulrich Freese Dagmar Freitag Sigmar Gabriel Michael Gerdes Martin Gerster Iris Gleicke Ulrike Gottschalck Kerstin Griese Michael Groß Uli Grötsch Wolfgang Gunkel Bettina Hagedorn Rita Hagl-Kehl Metin Hakverdi Ulrich Hampel Sebastian Hartmann Michael Hartmann (Wackernheim) Dirk Heidenblut Hubertus Heil (Peine) Gabriela Heinrich Marcus Held Wolfgang Hellmich Dr. Barbara Hendricks Heidtrud Henn Gustav Herzog Gabriele Hiller-Ohm Petra Hinz (Essen) Thomas Hitschler Dr. Eva Högl Matthias Ilgen Christina Jantz Frank Junge Josip Juratovic Thomas Jurk Oliver Kaczmarek Johannes Kahrs Christina Kampmann Ralf Kapschack Gabriele Katzmarek Ulrich Kelber Marina Kermer Cansel Kiziltepe Arno Klare Lars Klingbeil Dr. Bärbel Kofler Daniela Kolbe (Leipzig) Birgit Kömpel Anette Kramme Dr. Hans-Ulrich Krüger Helga Kühn-Mengel Christine Lambrecht Christian Lange (Backnang) Dr. Karl Lauterbach Steffen-Claudio Lemme Burkhard Lischka Gabriele Lösekrug-Möller Hiltrud Lotze Kirsten Lühmann Dr. Birgit Malecha-Nissen Caren Marks Katja Mast Hilde Mattheis Dr. Matthias Miersch Klaus Mindrup Susanne Mittag Bettina Müller Michelle Müntefering Dr. Rolf Mützenich Andrea Nahles Dietmar Nietan Ulli Nissen Thomas Oppermann Mahmut Özdemir (Duisburg) Aydan Özoğuz Markus Paschke Christian Petry Jeannine Pflugradt Detlev Pilger Sabine Poschmann Joachim Poß Florian Post Dr. Wilhelm Priesmeier Florian Pronold Dr. Sascha Raabe Dr. Simone Raatz Martin Rabanus Mechthild Rawert Stefan Rebmann Gerold Reichenbach Dr. Carola Reimann Andreas Rimkus Sönke Rix Dennis Rohde Dr. Martin Rosemann René Röspel Dr. Ernst Dieter Rossmann Michael Roth (Heringen) Susann Rüthrich Bernd Rützel Johann Saathoff Annette Sawade Dr. Hans-Joachim Schabedoth Axel Schäfer (Bochum) Dr. Nina Scheer Marianne Schieder (Schwandorf) Udo Schiefner Dr. Dorothee Schlegel Ulla Schmidt (Aachen) Matthias Schmidt (Berlin) Dagmar Schmidt (Wetzlar) Carsten Schneider (Erfurt) Ursula Schulte Swen Schulz (Spandau) Ewald Schurer Frank Schwabe Stefan Schwartze Andreas Schwarz Rita Schwarzelühr-Sutter Dr. Carsten Sieling Rainer Spiering Norbert Spinrath Svenja Stadler Martina Stamm-Fibich Sonja Steffen Peer Steinbrück Dr. Frank-Walter Steinmeier Christoph Strässer Kerstin Tack Claudia Tausend Michael Thews Franz Thönnes Wolfgang Tiefensee Carsten Träger Rüdiger Veit Ute Vogt Dirk Vöpel Gabi Weber Bernd Westphal Andrea Wicklein Dirk Wiese Waltraud Wolff (Wolmirstedt) Gülistan Yüksel Dagmar Ziegler Stefan Zierke Dr. Jens Zimmermann Manfred Zöllmer Brigitte Zypries DIE LINKE Jan van Aken Dr. Dietmar Bartsch Herbert Behrens Matthias W. Birkwald Heidrun Bluhm Christine Buchholz Eva Bulling-Schröter Roland Claus Sevim Dağdelen Dr. Diether Dehm Klaus Ernst Wolfgang Gehrcke Nicole Gohlke Diana Golze Annette Groth Dr. Gregor Gysi Dr. André Hahn Heike Hänsel Dr. Rosemarie Hein Inge Höger Andrej Hunko Sigrid Hupach Ulla Jelpke Susanna Karawanskij Kerstin Kassner Katja Kipping Jan Korte Katrin Kunert Caren Lay Sabine Leidig Ralph Lenkert Michael Leutert Stefan Liebich Dr. Gesine Lötzsch Cornelia Möhring Niema Movassat Dr. Alexander S. Neu Thomas Nord 502 Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 8. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. Januar 2014 (A) (C) (B) Petra Pau Harald Petzold (Havelland) Richard Pitterle Martina Renner Dr. Petra Sitte Kersten Steinke Dr. Kirsten Tackmann Azize Tank Frank Tempel Alexander Ulrich Kathrin Vogler Dr. Sahra Wagenknecht Halina Wawzyniak Harald Weinberg Katrin Werner Birgit Wöllert Jörn Wunderlich Hubertus Zdebel Pia Zimmermann Sabine Zimmermann (Zwickau) BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Luise Amtsberg Kerstin Andreae Annalena Baerbock Marieluise Beck (Bremen) Volker Beck (Köln) Dr. Franziska Brantner Agnieszka Brugger Ekin Deligöz Katja Dörner Katharina Dröge Harald Ebner Dr. Thomas Gambke Matthias Gastel Kai Gehring Katrin Göring-Eckardt Anja Hajduk Britta Haßelmann Dr. Anton Hofreiter Bärbel Höhn Dieter Janecek Uwe Kekeritz Katja Keul Sven-Christian Kindler Maria Klein-Schmeink Tom Koenigs Sylvia Kotting-Uhl Oliver Krischer Stephan Kühn (Dresden) Christian Kühn (Tübingen) Renate Künast Markus Kurth Monika Lazar Steffi Lemke Dr. Tobias Lindner Peter Meiwald Irene Mihalic Beate Müller-Gemmeke Özcan Mutlu Dr. Konstantin von Notz Omid Nouripour Friedrich Ostendorff Cem Özdemir Lisa Paus Brigitte Pothmer Tabea Rößner Claudia Roth (Augsburg) Corinna Rüffer Manuel Sarrazin Elisabeth Scharfenberg Ulle Schauws Dr. Frithjof Schmidt Kordula Schulz-Asche Hans-Christian Ströbele Dr. Harald Terpe Markus Tressel Jürgen Trittin Julia Verlinden Doris Wagner Beate Walter-Rosenheimer Dr. Valerie Wilms (D) 8. Sitzung Inhaltsverzeichnis TOP 3 Vereinbarte Debatte zur Pisa-Studie 2012 TOP 4 Jahresbericht 2012 des Wehrbeauftragten TOP 5 Karenzzeit für ausscheidende Regierungsmitglieder TOP 18, ZP * Überweisungen im vereinfachten Verfahren TOP 6 Wahl der Schriftführer TOP 8 Wahl: Parlamentarische Versammlung des Europarates TOP 7 Wahl: Parlamentarisches Kontrollgremium ZP 3 Aktuelle Stunde zu den Kosten des geplantenRentenpakets TOP 9 Bundeswehreinsatz Operation Active Fence (Türkei) TOP 10 Bundeswehreinsatz Operation Active Endeavour TOP 11 Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit TOP 12 Staatsangehörigkeitsrecht TOP 13 Atomwaffen Anlagen
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. h.c. Edelgard Bulmahn


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Die Aktuelle Stunde ist damit beendet.
    Bevor ich den nächsten Tagesordnungspunkt aufrufe,
    möchte ich bekannt geben, dass alle neun Mitglieder, die
    sich der Wahl zum Parlamentarischen Kontrollgremium
    gestellt haben, gewählt worden sind.1) Sie haben die
    nach § 2 Abs. 3 des Gesetzes über die parlamentarische
    Kontrolle nachrichtendienstlicher Tätigkeit des Bundes
    erforderliche Mehrheit von 316 Stimmen erreicht. Sie
    sind damit als Mitglieder des Parlamentarischen Kon-
    trollgremiums gewählt.


    (Beifall bei der LINKEN)


    Ich rufe jetzt den Tagesordnungspunkt 9 auf:

    Beratung des Antrags der Bundesregierung

    Fortsetzung der Entsendung bewaffneter
    deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der
    integrierten Luftverteidigung der NATO auf
    Ersuchen der Türkei und auf Grundlage des

    (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen)

    sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates
    vom 4. Dezember 2012

    Drucksache 18/262
    Überweisungsvorschlag:
    Auswärtiger Ausschuss (f)

    Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz
    Verteidigungsausschuss
    Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
    Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit
    und Entwicklung
    Haushaltsauschuss gemäß § 96 der GO

    Nach einer interfraktionellen Vereinbarung sind für
    die Aussprache 38 Minuten vorgesehen. – Ich höre dazu
    keinen Widerspruch. Dann ist das so beschlossen.

    Ich eröffne die Aussprache. Als Erster hat das Wort
    der Bundesminister Frank-Walter Steinmeier. – Herr
    Minister, Sie haben das Wort.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des
    Auswärtigen:

    Verehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und
    Kollegen! Mit Blick in den Nahen Osten müssen wir
    feststellen: Seit drei Jahren hält das Blutvergießen in Sy-
    rien jetzt an. Mehr als Hunderttausend Menschen haben
    in diesen Auseinandersetzungen ihr Leben lassen müs-
    sen. Das sind drei Jahre, in denen Millionen von Men-
    schen aus ihrer Heimat vertrieben worden sind. 2 Millio-
    nen Syrer sind in die Nachbarländer geflohen. Noch viel
    mehr Menschen sind auf der Flucht vor Gewalt und Ver-
    folgung. Nicht nur Syrien und die Syrer, auch die Nach-
    barländer haben schwer zu tragen an diesen Ereignissen.
    Das gilt vor allen Dingen für den Libanon und Jorda-
    nien, aber nicht zuletzt auch für die Türkei.

    Wir sind Zeugen der größten humanitären Katastro-
    phe der letzten Jahre, wenn nicht gar der letzten Jahr-
    zehnte, einer Katastrophe, die mit dem monströsen Che-

    1) Anlage 2





    Bundesminister Dr. Frank-Walter Steinmeier


    (C)



    (D)(B)

    miewaffenangriff auf die syrische Zivilbevölkerung eine
    neue Dimension erreicht hat. So sehr uns in Deutschland
    gerade seit jenen Bildern aus Damaskus das Leiden und
    die Not der Zivilbevölkerung vor Augen stehen, so un-
    übersichtlich erscheinen uns die Fronten der Kämpfen-
    den zwischen dem wankenden Regime auf der einen
    Seite, der zerstrittenen Opposition auf der anderen Seite,
    zwischen extremistischen Kräften und jenen demokrati-
    schen Kräften in der Opposition, die sich tatsächlich
    nach Frieden und nach Sicherheit sehnen.

    Doch ich sage auch: Je unübersichtlicher die Fronten
    sind, desto klarer muss unsere Überzeugung sein, dass
    nur eine politische Lösung der Ausweg sein kann. Nur
    dann, wenn in Syrien die Spirale der Gewalt abebbt und
    der Wille zu Frieden und Freiheit aufkeimt, wird das
    Leiden der Menschen dort ein Ende haben. Für diese
    politische Lösung müssen wir uns mit aller Kraft einset-
    zen, die Bundesregierung, aber auch das Hohe Haus. Ich
    danke Ihnen für die Unterstützung.


    (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der LINKEN und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Wolfgang Gehrcke [DIE LINKE]: Hat aber lange gedauert!)


    Vielleicht öffnet sich gerade in diesen Tagen zum ers-
    ten Mal die Tür zu einer solchen Lösung auf einem poli-
    tischen Weg. Vielleicht war der Anfang das, was wir vor
    einigen Wochen, vor Weihnachten, gesehen haben, näm-
    lich die Initiative zur Vernichtung der Chemiewaffen in
    den syrischen Waffenlagern. Aus meiner Sicht darf man
    die Bedeutung dessen, was da zustande gekommen ist,
    mit Blick auf die Gewaltsamkeit des Konfliktes nicht un-
    terschätzen. Es ist nicht nur gelungen – das ist in einer
    solchen Situation viel –, die scheinbar unvermeidliche
    nächste Stufe der Eskalation in dieser Auseinanderset-
    zung zu vermeiden – das ist gelungen, und das ist schon
    viel –, sondern – ich glaube, das ist noch viel bedeutsa-
    mer; das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten
    zeigen – es ist auch gelungen, die Selbstblockade im
    Weltsicherheitsrat zu durchbrechen und auch die USA
    und Russland zu einer gemeinsamen Kooperation
    – diese ist sehr begrenzt; ich will das nicht überschätzen,
    aber es ist ein Anfang – im Syrienkonflikt zu bewegen.

    Es wird weiter gestorben in Syrien, aber die Tür ist
    jetzt einen kleinen Spalt offen. Wir sind vom Frieden
    weit, weit entfernt; das weiß ich. Ich befürchte, wir sind
    auch vom Ende des Blutvergießens noch weit entfernt.
    Aber aus dem, was da geschehen ist, kann mehr werden,
    wenn tatsächlich alle zu ihrer Verantwortung stehen, und
    diese Verantwortung – darauf weise ich hin – trifft auch
    uns, gerade mit Blick auf die Vernichtung der syrischen
    Chemiewaffen. Es ist auch eine Nagelprobe, ob wir auf
    dem Weg zum Frieden in Syrien in einer zeitlichen Per-
    spektive tatsächlich weiterkommen.

    Andersherum gesagt: Wenn sich die wenigen Staaten,
    die über Kapazitäten zur Chemiewaffenvernichtung ver-
    fügen, aus ihrer Verantwortung heraushalten und nicht
    mitmachen, dann wird es auch keine weiteren Schritte
    auf dem Weg zu einer politischen Lösung geben. Des-
    halb ist es richtig, dass wir gesagt haben: Wenn die
    Chance besteht, die Chemiewaffenlager zu räumen,
    wenn die Chance besteht, die Chemiewaffen aus Syrien
    abzutransportieren und anschließend zu vernichten, dann
    dürfen wir uns nicht verweigern, dann müssen wir unser
    Know-how und unsere Kapazitäten zur Verfügung stel-
    len. – Das haben wir getan, und ich bedanke mich für die
    breite Unterstützung hier in diesem Haus.


    (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der LINKEN und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Das ist der eine Teil der Verantwortung. Der andere
    Teil der Verantwortung ist natürlich, humanitäre Hilfe da
    zu leisten, wo immer es geht. Das müssen wir in Syrien
    selbst tun, aber – ich habe es am Anfang angedeutet –
    den Blick nur auf Syrien zu richten, wäre zu wenig. Wer
    einmal ein Flüchtlingslager in den Nachbarländern gese-
    hen hat, der weiß ungefähr, wie der Vorhof zur Hölle
    aussieht. Deshalb sind wir aufgefordert und stehen wir in
    der Verantwortung, hier Zusätzliches zu leisten. Zu dem,
    was wir in den Nachbarländern und in Syrien zusätzlich
    an humanitärer Hilfe leisten, gehört auch, dass wir uns
    für diejenigen, die Syrien oder die Nachbarländer Sy-
    riens verlassen müssen, ein wenig öffnen.

    Über 30 000 Menschen aus Syrien haben bisher ihren
    Weg hierher gefunden. Sie sind aufgenommen worden
    mithilfe der Programme von Bund und Ländern, die es
    gibt. Wir stehen mit Blick auf die Aufnahmebereitschaft
    im Vergleich zu den anderen europäischen Staaten nicht
    schlecht da. Ich finde, das steht uns auch gut an. Das ist
    gut und richtig so. Das ist ein kleiner, aber wichtiger
    Beitrag zur Linderung der Not. Lassen Sie uns aber auch
    einmal den Ländern Dank sagen, die an der Aufnahme
    dieser Menschen mitgewirkt haben. Herzlichen Dank
    von hier aus!


    (Beifall bei der SPD, der CDU/CSU und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


    Wir tragen Verantwortung, wenn es um die Vernich-
    tung von Waffen geht und wenn es um die humanitäre
    Hilfe geht, und wir tragen natürlich erst recht am Ver-
    handlungstisch Verantwortung. Wir haben uns bemüht
    – Sie haben das verfolgt –, die gemäßigte Opposition in
    Syrien in die Friedenskonferenzen, die jetzt anstehen,
    tatsächlich einzubeziehen, nach unserer Vorstellung
    möglichst breit, möglichst flächendeckend. Aber Sie se-
    hen auch: Es gibt in Syrien eine zynische Auseinander-
    setzung innerhalb der Opposition. Manche sagen: Wer
    sich jetzt, da wir den Sieg auf dem Schlachtfeld davon-
    tragen können, an den Verhandlungstisch setzt, der ver-
    rät den Sieg, den wir vor Augen haben. – Ich finde das
    zynisch, weil der Frieden auf dem Schlachtfeld in Syrien
    – da bin ich mir ganz sicher – nicht gefunden werden
    wird. Frieden wird es nur auf dem Weg einer politischen
    Lösung geben. Deshalb werden wir die syrische Opposi-
    tion in den nächsten Tagen und Wochen weiterhin auf-
    fordern – das haben wir auch bisher getan –, an den Ver-
    handlungen, die jetzt anstehen, teilzunehmen.

    (A)






    Bundesminister Dr. Frank-Walter Steinmeier


    (A) (C)



    (D)(B)


    (Beifall bei der SPD, der CDU/CSU und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


    Verantwortung, meine Damen und Herren, tragen wir
    auch und nicht zuletzt gegenüber der Türkei. Die Türkei
    ist ganz unmittelbar betroffen. Eine Dreiviertelmillion
    Flüchtlinge kam mittlerweile über die Grenzen Syriens
    in die Türkei. Das ist für den Süden der Türkei natürlich
    eine Belastung. Deshalb muss sich unsere humanitäre
    Unterstützung auch dorthin richten. Ich sage das natür-
    lich auch deshalb, weil das nicht nur eine Belastung ist,
    sondern weil sich daraus auch eine wirkliche militäri-
    sche Bedrohung für die Türkei ergibt. Deshalb hat uns
    die Türkei ersucht, mit Patriot-Abwehrsystemen zur Ver-
    fügung zu stehen, um die eigene Bevölkerung vor Rake-
    tenbeschuss aus Syrien zu schützen. Die Stationierung
    ist und bleibt – und wird es bleiben – ausschließlich eine
    Maßnahme der Verteidigung. Die Patriot-Abwehrsys-
    teme unterstehen weiterhin dem NATO-Oberbefehl und
    dem politischen Mandat des NATO-Rates. Es werden
    weiterhin maximal 400 Soldatinnen und Soldaten vor
    Ort bleiben. Die Bedingungen des Einsatzes, so wie ihn
    das Hohe Haus bereits einmal beschlossen hat, bleiben
    unverändert. Der Einsatz bleibt rein defensiv. Wir, die
    Bundesregierung, bitten Sie um Ihre Unterstützung und
    Zustimmung.

    Herzlichen Dank.


    (Beifall bei der SPD, der CDU/CSU und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)




Rede von Ulla Schmidt
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

Das Wort hat jetzt der Kollege Jan van Aken für die

Fraktion Die Linke.


(Beifall bei der LINKEN)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Jan van Aken


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (DIE LINKE.)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (DIE LINKE.)


    Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Ich war

    dieses Wochenende in Syrien. Die Lage vor Ort ist wirk-
    lich katastrophal. Wir haben die Flüchtlingsströme gese-
    hen. Teilweise versuchen Menschen, nur mit einer Plas-
    tiktüte in der Hand das Land zu verlassen und diesen
    Krieg irgendwie hinter sich zu lassen. Wir haben mit
    Menschen gesprochen, die verzweifelt irgendwie versu-
    chen, ihre Heimat noch zu verteidigen. Da war eine
    Frau, Mitte 20 – sie war vor dem Krieg Hausfrau und hat
    zu Hause zwei kleine Kinder –, die sich den kurdischen
    Milizen angeschlossen hat, um ihr Dorf vor den Islamis-
    ten zu verteidigen. Das sind Schicksale, die wir uns hier,
    glaube ich, kaum vorstellen können.

    Aber – darüber will ich jetzt reden –: Wir haben auch
    einen Hoffnungsschimmer gesehen. Im Norden Syriens
    – das ist der Teil, den ich besucht habe; das ist eine Re-
    gion mit etwa 4 Millionen Menschen, die zum größten
    Teil von Kurdinnen und Kurden bewohnt ist – haben die
    Menschen ihr Schicksal in die eigene Hand genommen.
    Dort haben sie eine Selbstverwaltung aufgebaut. Vor an-
    derthalb Jahren haben sie das Assad-Regime vertrieben.
    Sie haben in den Dörfern basisdemokratisch Komitees
    gewählt, die jetzt die Selbstversorgung sicherstellen. Das
    Wichtigste dabei ist: Daran sind alle Volksgruppen, alle
    Religionsgruppen und fast alle Parteien in der Region
    beteiligt. Für dieses Frühjahr plant man dort sogar Wah-
    len – mitten im Krieg. Das finde ich sehr bemerkens-
    wert.

    Wir haben mit dem Sprecher der Assyrer – das sind
    die Christen in der Region – gesprochen. Sie sprechen
    bis heute Aramäisch – diese Sprache habe ich vorher
    noch nie gehört –; das ist die Sprache von Jesus. Auch
    die Christen beteiligen sich an dieser Selbstverwaltung
    und an der Vorbereitung der Wahlen. Man muss feststel-
    len, dass die Christen dort nicht alles teilen, was die Kur-
    den für die Wahlen planen. Dass für das neue Regional-
    parlament eine Frauenquote von 40 Prozent gelten soll,
    sehen die Christen dort kritisch; das geht denen in Syrien
    nicht anders als den christlichen Parteien hier im Bun-
    destag.


    (Heiterkeit bei Abgeordneten der LINKEN)


    Aber ansonsten beteiligen sich die Christen an der
    Selbstverwaltung.

    Dieses demokratische Experiment wird jetzt von zwei
    Seiten existenziell bedroht, auf der einen Seite durch mi-
    litärische Angriffe: Die Islamisten, aber auch die Assad-
    Truppen greifen ständig an und versuchen, das zu zerstö-
    ren. Auf der anderen Seite ist die Region durch ein strik-
    tes Embargo seitens der Türkei und des Irak fast kom-
    plett von der Außenwelt abgeschnitten. Dahinter steht
    die Politik der Türkei, Herr Steinmeier, die versucht,
    jede Art von kurdischer Selbstverwaltung in der Region
    schon im Keim zu ersticken. Deshalb versucht die Tür-
    kei, die eine Region in Syrien, die sich gegen den Krieg
    stellt, die sich demokratisch organisiert, durch eine
    strikte Blockade in die Knie zu zwingen.

    Wir waren zum Beispiel in Qamishli, einer großen
    Stadt im Norden. Dort gibt es kaum noch Medikamente.
    Ein paar Pappkartons standen dort herum mit einzelnen
    Packungen von Medikamenten, die privat gespendet
    worden sind. Chronisch Nierenkranke können nicht
    mehr versorgt werden, einige von ihnen sind bereits ge-
    storben. – Und das, obwohl nur einen Katzensprung ent-
    fernt, vielleicht ein paar Hundert Meter, ein Grenzüber-
    gang zur Türkei besteht. Doch die Türkei hat diese
    Grenze dichtgemacht: Da kommt keine einzige Tablette
    durch, da kommt kein Sack Reis durch, und da kommt
    kein Kanister Öl durch. Das einzige, was über die
    Grenze geht, sind Waffen für Dschihadisten. Herr
    Steinmeier – das muss ich wirklich sagen –, Ihr Bündnis-
    partner Türkei ist gerade dabei, den einen Hoffnungs-
    schimmer, den wir in Syrien sehen, die eine Keimzelle
    für ein demokratisches Syrien, kaputtzumachen.

    Deshalb finde ich es auch falsch, dass die Bundes-
    wehr dort mit Patriot-Raketen stationiert ist; denn das ist
    doch eine politische Unterstützung für die Türkei. Ich
    finde es bemerkenswert, Herr Außenminister, dass Sie in
    der Debatte über eine Bundeswehrstationierung von
    zehn Minuten Redezeit gerade einmal dreißig Sekunden
    der Stationierung gewidmet haben – weil Sie genau wis-
    sen: Es gibt kein objektives Argument dafür, es geht ein-
    zig und allein um politische Unterstützung.





    Jan van Aken


    (A) (C)



    (D)(B)

    Wir alle hier im Raum wissen, dass die Türkei im Sy-
    rienkonflikt momentan eher ein Teil des Problems ist.
    Sie wissen doch auch, Herr Steinmeier, dass über die
    Türkei Al-Qaida-Kämpfer in das Kampfgebiet einsi-
    ckern. Sie wissen doch auch, dass über die Türkei Waf-
    fen an die Dschihadisten nach Syrien geschmuggelt wer-
    den. Ein Abzug der Bundeswehr aus der Türkei wäre ein
    politisches Signal an Ankara, diese falsche Politik zu
    stoppen.


    (Beifall bei der LINKEN)


    Ich möchte Sie bitten, wirklich alles dafür zu tun, dass
    die Türkei die Blockade gegen den Norden Syriens auf-
    hebt, dass die Grenzen geöffnet werden für humanitäre
    Hilfe, aber auch für normalen Handel. Die Menschen
    dort betreiben Landwirtschaft, in der Region gibt es Öl.
    Durch Handel könnte dieses demokratische Experiment
    unterstützt werden. Das ist doch genau das, was wir alle
    hier wollen: ein demokratisches, ein freies, ein multieth-
    nisches, multireligiöses Syrien, in dem die verschiede-
    nen Volksgruppen friedlich miteinander und nebeneinan-
    der leben. Das wird im Norden Syriens gerade versucht,
    und das müssen wir doch unterstützen.


    (Beifall bei der LINKEN)


    Ein letztes Wort. Es gibt eine Sache, die ich wirklich
    nicht verstehe: Warum eigentlich sollen die Kurden auf
    der Friedenskonferenz in Genf nicht vertreten sein dür-
    fen? Wenn Sie Frieden für ganz Syrien wollen, dann
    muss auch ganz Syrien mitverhandeln. Die Kurden sind
    ein Teil Syriens: 10 bis 15 Prozent der Menschen in Sy-
    rien sind Kurden. Das Hohe Kurdische Komitee im Nor-
    den verlangt nicht mehr und nicht weniger, als auch eine
    Delegation entsenden zu dürfen. Ich finde das sehr gut.
    Denn wenn nur ein Teil der Syrer eingeladen wird, wird
    man auch nur eine Teillösung für den Frieden bekom-
    men. Deswegen sollten die Kurden mit vertreten sein.


    (Beifall bei der LINKEN)


    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Deutschland
    keine Waffen mehr exportieren sollte. Gerade an Syrien
    kann man doch sehen – und ich sage Ihnen: ich habe es
    persönlich gesehen –, dass deutsche Waffen mitten in ei-
    nem furchtbaren Bürgerkrieg in die Hände von echten
    Menschenfeinden gelangen. Damit sollten wir endlich
    aufhören.

    Ich danke Ihnen.


    (Beifall bei der LINKEN)