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    Vokabeln: 0
    1. tocInhaltsverzeichnis
      Plenarprotokoll 17/124 zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisie- rungsmechanismus (Drucksache 17/6916) . . . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 2: Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und FDP: Parlamentsrechte im Rahmen zu- künftiger europäischer Stabilisierungs- maßnahmen sichern und stärken (Drucksache 17/6945) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sigmar Gabriel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marco Buschmann (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . Manuel Sarrazin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marco Buschmann (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . Peter Altmaier (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Peter Altmaier (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 1: (Fortsetzung) a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2012 (Haushaltsgesetz 2012) (Drucksache 17/6600) . . . . . . . . . . . . . . . 14551 B 14551 C 14551 D 14554 D 14574 D 14575 D 14575 D 14576 B 14576 C 14576 D 14578 C Deutscher B Stenografisch 124. Sitz Berlin, Donnerstag, den I n h a l Wahl des Abgeordneten Siegmund Ehrmann und des Herrn Markus Meckel als ordentli- che Mitglieder des Stiftungsrates der Stif- tung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Wahl der Abgeordneten Dr. Valerie Wilms als stellvertretendes Mitglied im Eisenbahn- infrastrukturbeirat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erweiterung der Tagesordnung . . . . . . . . . . . Nachträgliche Ausschussüberweisungen . . . . Nachruf auf den ehemaligen Abgeordneten Hans Apel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zusatztagesordnungspunkt 1: Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und FDP eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes R K J J B A O U M N 14549 A 14549 B 14549 B 14550 B 14550 D Peter Altmaier (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Sigmar Gabriel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14559 B 14559 B undestag er Bericht ung 8. September 2011 t : ainer Brüderle (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . laus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . ürgen Trittin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Otto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ürgen Trittin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . artholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . . . xel Schäfer (Bochum) (SPD) . . . . . . . . . . . tto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lrich Maurer (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . anuel Sarrazin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . orbert Barthle (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 14560 D 14563 A 14565 A 14566 A 14566 B 14567 C 14568 D 14570 A 14571 A 14572 B 14573 B b) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bundes 2011 bis 2015 (Drucksache 17/6601) . . . . . . . . . . . . . . . 14578 D II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 124. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 8. September 2011 Einzelplan 09 Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler, Bundesminister BMWi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Fuchs (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Roland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . Fritz Kuhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Klaus Brandner (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Florian Toncar (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Schlecht (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Dr. Tobias Lindner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Joachim Pfeiffer (CDU/CSU) . . . . . . . . . Garrelt Duin (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ernst Hinsken (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Luther (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Einzelplan 11 Bundesministerium für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Ilja Seifert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anette Kramme (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Claudia Winterstein (FDP) . . . . . . . . . . . . Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Dr. Martin Lindner (Berlin) (FDP) . . . . . . Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Priska Hinz (Herborn) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Karl Schiewerling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Dr. Ilja Seifert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Karl Schiewerling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Karl Schiewerling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Katja Mast (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D S S K K P A A B T a b c d e in 14578 D 14581 C 14584 C 14587 B 14588 D 14590 D 14592 C 14594 B 14596 C 14597 D 14598 D 14601 A 14602 D 14604 D 14606 A 14607 C 14607 D 14609 C 14609 D 14610 B 14611 B 14612 D 14613 D 14614 A 14615 C 14616 C 14618 A 14618 C 14619 A 14619 B 14619 C r. Heinrich L. Kolb (FDP) . . . . . . . . . . . . . . abine Zimmermann (DIE LINKE) . . . . . . . . Dr. Martin Lindner (Berlin) (FDP) . . . . . . abine Zimmermann (DIE LINKE) . . . . . . . . atrin Göring-Eckardt (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . atrin Göring-Eckardt (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aul Lehrieder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . ngelika Krüger-Leißner (SPD) . . . . . . . . . . xel E. Fischer (Karlsruhe-Land) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ettina Hagedorn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 3: ) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Zwei- ten Gesetzes zur Änderung des Um- weltauditgesetzes (Drucksache 17/6611) . . . . . . . . . . . . . . . . ) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Verleihung der Rechtsfähigkeit an das Gemeinsame Wattenmeersekre- tariat – Common Wadden Sea Secreta- riat (CWSS) (CWSSRechtsG) (Drucksache 17/6612) . . . . . . . . . . . . . . . . ) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zu dem Abkommen vom 21. Okto- ber 2010 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg über die Erneuerung und Erhaltung der Grenzbrücke über die Mosel zwischen Wellen und Grevenma- cher (Drucksache 17/6615) . . . . . . . . . . . . . . . ) Erste Beratung des von der Bundesre- gierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Beher- bergungsstatistikgesetzes und des Han- delsstatistikgesetzes (Drucksache 17/6851) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag des Bundesministeriums der Fi- nanzen: Entlastung der Bundesregie- rung für das Haushaltsjahr 2010 – Vor- lage der Vermögensrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2010 – (Drucksache 17/6009) . . . . . . . . . . . . . . . Verbindung mit 14620 D 14622 A 14623 A 14623 A 14623 B 14624 A 14624 C 14625 A 14626 D 14628 A 14629 C 14631 A 14631 A 14631 A 14631 B 14631 B Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 124. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 8. September 2011 III Zusatztagesordnungspunkt 3: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Änderung von Vorschriften über Verkündung und Bekanntma- chungen (Drucksache 17/6610) . . . . . . . . . . . . . . . . b) Antrag der Abgeordneten Johanna Voß, Ulla Lötzer, Dr. Barbara Höll, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Universaldienste für Breit- band-Internetanschlüsse jetzt (Drucksache 17/6912) . . . . . . . . . . . . . . . . c) Antrag der Abgeordneten Kai Gehring, Krista Sager, Ekin Deligöz, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Den Hochschul- pakt weiterentwickeln: Mehr Studien- plätze, bessere Studienbedingungen und höhere Lehrqualität schaffen (Drucksache 17/6918) . . . . . . . . . . . . . . . . d) Antrag der Abgeordneten Krista Sager, Memet Kilic, Ekin Deligöz, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Anerkennung ausländischer Abschlüsse tatsächlich voranbringen (Drucksache 17/6919) . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 4: a) Beschlussempfehlung und Bericht des Haushaltsausschusses – zu dem Antrag des Bundesministe- riums der Finanzen: Entlastung der Bundesregierung für das Haushalts- jahr 2009 – Vorlage der Haushaltsrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2009 – – zu dem Antrag des Bundesministe- riums der Finanzen: Entlastung der Bundesregierung für das Haushalts- jahr 2009 – Vorlage der Vermögensrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2009 – – zu der Unterrichtung durch den Bun- desrechnungshof: Bemerkungen des Bundesrechnungshofes 2010 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes (einschließlich der Fest- stellungen zur Jahresrechnung 2009) – zu der Unterrichtung durch den Bun- desrechnungshof: Bemerkungen des Bundesrechnungshofes 2010 zur b c in Z A d A g (D 14631 B 14631 C 14631 C 14631 C Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes – Weitere Prüfungsergebnisse – (Drucksachen 17/1500, 17/2305, 17/3650, 17/3956 Nr. 3, 17/5350, 17/5820 Nr. 5, 17/6423) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ) Beschlussempfehlung und Bericht des Haushaltsausschusses zu dem Antrag des
    2. folderAnlagen
      ung C, letzter Absatz, der n: „Von gewissen Teilen kandalisiert, wir würden ersorgung der Menschen htlingen aus Irak und Pa- rten Kolleginnen und Kol- h hauptsächlich damit be- emismusbekämpfung auf- itig immer als Retter der sterin Schröder mit ihrem für, dass Armut gar nicht e ich konstruktive Politik. SU und der FDP) nsere Ministerin tatkräftig en, die Opfer von Gewalt zten Jahr haben wir in den Geld zur Anschubfinan- es bundesweiten Hilfetele- Meine Damen und Herren, i lich-konstruktive Haushaltsbera allen eine gute Nacht wünschen Danke schön. (Beifall bei der CDU/CS Vizepräsident Eduard Osw Der Herr Kollege macht sch letzte Redner war. In der Tat ste weiteren Wortmeldungen mehr auch keiner mehr trauen. Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 124. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 8. September 2011 14719 (A) (C) )(B) Anlage zum Stenografischen Bericht Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Behrens, Herbert DIE LINKE 08.09.2011 Dr. Dehm, Diether DIE LINKE 08.09.2011 Gerster, Martin SPD 08.09.2011 Glos, Michael CDU/CSU 08.09.2011 Heveling, Ansgar CDU/CSU 08.09.2011 Hunko, Andrej DIE LINKE 08.09.2011 Dr. Jochimsen, Lukrezia DIE LINKE 08.09.2011 Kamp, Heiner FDP 08.09.2011 Krestel, Holger FDP 08.09.2011 Krischer, Oliver BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.09.2011 Dr. Lehmer, Max CDU/CSU 08.09.2011 Maisch, Nicole BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.09.2011 von der Marwitz, Hans- Georg CDU/CSU 08.09.2011 Nietan, Dietmar SPD 08.09.2011 Nink, Manfred SPD 08.09.2011 Dr. Röttgen, Norbert CDU/CSU 08.09.2011 Schreiner, Ottmar SPD 08.09.2011 Werner, Katrin DIE LINKE 08.09.2011 Wunderlich, Jörn DIE LINKE 08.09.2011 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Lambrecht, Christine SPD 08.09.2011 (D 124. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 8. September 2011 Inhalt: Wahl des Abgeordneten Siegmund Ehrmannund des Herrn Markus Meckel als ordentlicheMitglieder des Stiftungsrates der Stiftungzur Aufarbeitung der SED-Diktatur Wahl der Abgeordneten Dr. Valerie Wilmsals stellvertretendes Mitglied im Eisenbahninfrastrukturbeirat Erweiterung der Tagesordnung Nachträgliche Ausschussüberweisungen Nachruf auf den ehemaligen Abgeordneten Hans Apel ZP 1 Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und FDP eingebrachten Entwurfs eines Gesetzeszur Änderung des Gesetzes zur Übernahmevon Gewährleistungen im Rahmen eineseuropäischen Stabilisierungsmechanismus ZP 2 Beratung des Antrags der Fraktionen der CDU/CSU und FDPParlamentsrechte im Rahmen zukünftigereuropäischer Stabilisierungsmaßnahmen sichernund stärken a) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2012 (Haushaltsgesetz 2012) b) Beratung der Unterrichtung durch die Bundesregierung Finanzplan des Bundes 2011 bis 2015 Epl. 09: BMWi Epl. 11: BMAS 3 a) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Umweltauditgesetzes b) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Verleihung der Rechtsfähigkeit an das Gemeinsame Wattenmeersekretariat - Common Wadden Sea Secretariat (CWSS) (CWSSRechtsG) c) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 21. Oktober 2010 zwische... d) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Beherbergungsstatistikgesetzes und des Handelsstatistikgesetzes e) Beratung des Antrags des Bundesministeriums der Finanzen Entlastung der Bundesregierung für das Haushaltsjahr 2010 - Vorlage der Vermögensrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2010 - ZP 3 a) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung von Vorschriften über Verkündung und Bekanntmachungen b) Beratung des Antrags der Abgeordneten Johanna Voß, Ulla Lötzer, Dr. Barbara Höll, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE Universaldienste für Breitband-Internetanschlüsse jetzt c) Beratung des Antrags der Abgeordneten Kai Gehring, Krista Sager, Ekin Deligöz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Den Hochschulpakt weiterentwickeln: Mehr Studienplätze, bessere Studienbedingungen und höhere Lehrqualität schaffen d) Beratung des Antrags der Abgeordneten Krista Sager, Memet Kilic, Ekin Deligöz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Anerkennung ausländischer Abschlüsse tatsächlich voranbringen Tagesordnungspunkt 4 a:Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichtsdes Haushaltsausschusses (8. Ausschuss)– zu dem Antrag des Bundesministeriums derFinanzen Entlastung der Bundesregierung für das Haushaltsjahr 2009 - Vorlage der Haushaltsrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2009 - Entlastung der Bundesregierung für das Haushaltsjahr 2009 - Vorlage der Vermögensrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2009 - Bemerkungen des Bundesrechnungshofes 2010 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes (einschließlich der Feststellungen zur Jahresrechnung 2009) Bemerkungen des Bundesrechnungshofes 2010 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes - Weitere Prüfungsergebnisse - Tagesordnungspunkt 4 b: Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) zu dem Antrag des Präsidenten des Bundesrechnungshofes Rechnung des Bundesrechnungshofes für das Haushaltsjahr 2010 - Einzelplan 20 - Tagesordnungspunkt 4 c: Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichtsdes Ausschusses für Verkehr, Bau undStadtentwicklung (15. Ausschuss) – zu dem Antrag der Abgeordneten UlrichLange, Dirk Fischer (Hamburg), Arnold Vaatz,weiterer Abgeordneter und der Fraktion derCDU/CSU sowie der Abgeordneten PatrickDöring, Werner Simmling, Oliver Luksic, weitererAbgeordneter und der Fraktion der FDPSicherheit im Eisenbahnverkehr verbessern –Streckennetz mit Sicherungssystemen ausstatten – zu dem Antrag der Abgeordneten UweBeckmeyer, Waltraud Wolff (Wolmirstedt),Sören Bartol, weiterer Abgeordneter und derFraktion der SPD sowie der AbgeordnetenDr. Anton Hofreiter, Undine Kurth (Quedlinburg),Winfried Hermann, weiterer Abgeordneterund der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜ-NENKonsequenzen aus dem Zugunglück vonHordorf ziehen – zu dem Antrag der Abgeordneten SabineLeidig, Dr. Dietmar Bartsch, Herbert Behrens,weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIELINKEUmgehend die Konsequenzen aus dem Unglückvon Hordorf ziehen Zusatzpunkt 4:Beratung des Antrags der BundesregierungAusnahme von dem Verbot der Zugehörigkeitzu einem Aufsichtsrat für Mitglieder der Bundesregierung Epl. 30: BMBF Epl. 10: BMELV Epl. 15: BMG Epl. 17: BMFSFJ Anlage zum Stenografischen Bericht Anlage
    • insert_commentVorherige Rede als Kontext
      Rede von Dr. Rosemarie Hein


      • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (DIE LINKE.)
      • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (DIE LINKE.)


      Danke schön, Herr Präsident. – Meine Damen und

      Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich muss Ih-
      nen sagen: Die Zahlenjongliererei, die wir vorhin vorge-
      führt bekamen, finde ich einigermaßen erbärmlich. Es
      geht doch nicht um die Frage, wer es erfunden hat: die
      CDU oder die SPD; oder waren es vielleicht doch die
      Schweizer?


      (Kai Gehring [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wir führen keine Urheberrechtsdebatte!)


      Es geht um die Zukunftschancen junger Menschen in
      diesem Land, und dazu sollte der Bildungshaushalt einen
      Beitrag leisten. Diesen Satz der Ministerin könnte ich
      glatt unterschreiben, nur leistet der Bildungshaushalt das
      nicht.


      (Heiner Kamp [FDP]: Haben Sie denn nicht zugehört?)


      Ich kann schon verstehen, dass die Ministerin wenig er-
      freut gewesen ist über die jüngste Pressemeldung, dass

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      (C (D ie nicht wisse, wohin mit ihrem Geld. Nur: Die Zahlen tammen allesamt aus Ihrem Haus, Frau Ministerin. In mehreren Positionen stellt diese Zahlentabelle klar, ass die Auslastung im Haushalt 2011 bis zum 31. Juli eutlich unter 10 Prozent gelegen hat. (Dr. Thomas Feist [CDU/CSU]: Sie sollten mal diese Zahlenspielerei lassen!)


      Das ist keine Zahlenspielerei, das ist eine Tabelle aus
      em BMBF. – Wenn man sich anschaut, welche Projekte
      on dieser geringen Auslastung betroffen sind, dann
      tellt man fest: Es sind die Prestigeobjekte der Koalition
      nd der Bundesregierung – die Bildungsketten, das so-
      enannte Deutschlandstipendium und der Qualitätspakt
      ehre.

      In all diesen Positionen schaffen Sie lange nicht das,
      as Sie vorgeben, schaffen zu können. Das kritisieren
      ir heftig,


      (Beifall bei der LINKEN)


      nd zwar nicht, weil wir diese Projekte nicht schön fin-
      en, sondern weil das Geld woanders besser aufgehoben
      äre.


      (Beifall bei der LINKEN)


      Wir werden nicht kritisieren, dass Sie an anderen Stel-
      n zum Teil Geld draufsatteln; denn Geld für Bildung
      ird sehr dringend gebraucht. Insgesamt muss für allge-
      eine und berufliche Bildung deutlich mehr aufgebracht
      erden.

      Trotzdem müssen Sie uns einmal erklären, woraus
      ich zum Beispiel der höhere Bedarf bei den Bildungs-
      etten ergibt, wenn bis zum 31. Juli kaum etwas abge-
      ossen ist. Wäre das Geld dann nicht direkt in den Schu-
      n besser aufgehoben, wo man dafür sorgen könnte,
      ass die Kinder einen Schulabschluss erlangen und dann
      ine ordentliche Ausbildung erhalten können?


      (Beifall bei der LINKEN – Georg Schirmbeck [CDU/CSU]: Dafür ist der Bund gar nicht zuständig!)


      ort aber kommt das Geld doch gar nicht an.

      Allerdings hätten wir auch gerne im gesamten Be-
      ich der beruflichen Bildung deutlich mehr Mittel, um

      ie kolossalen Defizite der vergangenen Jahre auszuglei-
      hen, wenn auch mit einer anderen Zielrichtung. Es gibt
      war für Jugendliche unter 25 Jahren einen Rechtsan-
      pruch auf eine Berufsausbildung, eine Vermittlung in
      rbeit oder Beschäftigung oder eine Bildungsmaß-
      ahme. Wer aber bis zum 25. Lebensjahr keinen Berufs-
      bschluss erreichen konnte, ist irgendwann über 25 und
      ird dann nicht mehr gefördert und hat immer noch kei-
      en beruflichen Abschluss. Etwa 17 Prozent in der Al-
      rsgruppe zwischen 25 und 30 Jahren haben keinen be-
      flichen Abschluss. Hier sehen wir dringenden
      andlungsbedarf.


      (Beifall bei der LINKEN)


      Frau Ministerin, das größte Fiasko – es hat heute
      chon mehrfach eine Rolle gespielt – erleiden Sie offen-





      Dr. Rosemarie Hein


      (A) )


      )(B)

      sichtlich mit Ihrem famosen Deutschlandstipendium für
      besonders Begabte. Sie wollten 2010 schon einmal
      10 Millionen Euro dafür ausgeben; aber nur 20 Prozent
      davon sind tatsächlich abgeflossen. Das restliche Geld
      ist liegen geblieben, Herr Neumann. In diesem Jahr sol-
      len es wieder 10 Millionen Euro sein; aber es wird nicht
      viel mehr abfließen als letztes Jahr. Trotzdem veran-
      schlagen Sie für das nächste Jahr fast den vierfachen Be-
      trag. Frau Schavan, Ihr Lieblingskind findet keine Ab-
      nehmer. Da hilft auch nicht der Aufruf, den wir alle
      kürzlich per Mail erhalten haben: Private werden aufge-
      fordert, über Stipendien Bildung zu finanzieren, wie es
      in anderen Ländern üblich sei.


      (Dr. Thomas Feist [CDU/CSU]: Das können Sie machen! Gehen Sie mit gutem Beispiel voran!)


      Ich will Sie diesbezüglich gerne mit einer Neuigkeit
      überraschen, die Sie vielleicht noch nicht kennen: An
      der Fachhochschule Köthen ist man an solchen Stipen-
      dien interessiert. Vor einigen Monaten wandte sich ein
      Kreistagsabgeordneter aus Köthen mit der Bitte an den
      Kreistag, doch für die Fachhochschule den Privatanteil
      in Höhe von 150 Euro über ein Stipendium zu finanzie-
      ren, weil man den Betrag selbst nicht aufbringen könne.
      Vielleicht kennen Sie sich in den Hochschulen nicht aus
      und wissen nicht, wie schwierig es ist, private Sponsoren
      für ein solches Stipendium zu finden.


      (Dr. Thomas Feist [CDU/CSU]: Da sind Sie eingesprungen, Frau Hein, stimmt’s?)


      Frau Schavan, ziehen Sie daraus die Lehre und lenken
      Sie die dafür eingeplanten Ausgaben in Höhe von
      38 Millionen Euro am besten ins BAföG um. Dann
      kommt das Geld wenigstens da an, wo es gebraucht
      wird.


      (Beifall bei der LINKEN sowie des Abg. Kai Gehring [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])


      All dies zeigt – man müsste noch viel mehr anführen –,
      wie falsch Ihr Versuch ist, die Verantwortung des Staates
      für die Bildungsfinanzierung immer mehr aufzugeben
      und sie in private Hände zu legen. Das tut die Bundes-
      regierung auch beim Bildungs- und Teilhabepaket, das
      bestenfalls privaten Nachhilfelehrerinnen und -lehrern
      zugutekommt. Welch ein Armutszeugnis!


      (Dr. Thomas Feist [CDU/CSU]: Das ist doch eine Rede aus dem Handbuch des Kommunismus!)


      Es ist überhaupt ein Problem, dass immer mehr Bil-
      dungsaufgaben nicht von den Bildungsinstitutionen, die
      dafür da sind, geleistet werden, sondern von der Bundes-
      anstalt für Arbeit, den Jobcentern, den Sozialämtern
      usw. Dabei könnte man direkt in den Schulen helfen,
      wenn man das Geld anders verteilte.


      (Dr. Thomas Feist [CDU/CSU]: Gelder verteilen? Das kennen Sie ja von früher!)


      Für Bildung sind bekanntlich die Länder und Kom-
      munen zuständig, die das Geld in aller Regel auch für
      Bildung ausgeben, wenn sie es denn haben. In meiner

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      (C (D tadt Magdeburg wurden die Mittel aus dem Konjunkrpaket II vorrangig verwendet, um Schulen, Kitas und ultureinrichtungen zu sanieren. Das Konjunkturpaket II ar aber kein Bildungsprogramm. Damit der Bildungshaushalt des Bundes künftig tatächlich wieder als Bildungshaushalt bezeichnet werden ann, müsste der Bund in Bildungsfragen wieder mit den ändern kooperieren können. Dann müssten Bildungsufgaben nicht über andere Ressorts oder Bundesinstituonen gesteuert werden; die Mittel könnten direkt in die ildungsarbeit der Schulen und Hochschulen fließen. as würde wirklich helfen. Frau Ministerin, meine Damen und Herren von der oalition, die Anträge für eine Aufhebung des Kooperaonsverbots in der Bildung liegen auf dem Tisch. Die änder sind überwiegend dazu bereit; alle, die ich frage, ollen das. Die Initiative liegt bei Ihnen. Schönen Dank. Das Wort hat nun Kai Gehring für die Fraktion Bünd is 90/Die Grünen. Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! ber dem schwarz-gelben Koalitionsvertrag steht Wachstum. Bildung. Zusammenhalt.“ emessen an Ihrem Bildungsetat und vor allem an der irklichkeit in unserem Land, muss ich feststellen: Ihr achstumsund Bildungsversprechen ist leider ein Ver precher. Chancen gibt es kaum, Wege zum sozialen ufstieg sind blockiert. Unsere Gesellschaft bleibt leider iel zu undurchlässig. Ein Sechstel aller Kinder lebt in artz-IV-Bedarfsgemeinschaften, in Berlin sogar jedes ierte Kind. Kaum eines dieser Kinder hat Aussicht auf inen Universitätsabschluss, weil es unsere Schulen ben nicht gut genug hinbekommen, vererbte Armut zu berwinden. Wie reagiert Schwarz-Gelb darauf? Ihre Werbeagenr erfindet den Euphemismus „Bildungsrepublik“. Eine rientierungslose CDU führt strukturkonservative auptschuldebatten aus dem letzten Jahrtausend. (Georg Schirmbeck [CDU/CSU]: Jetzt kommen Sie mit so was! Unglaublich!)


      (Beifall bei der LINKEN)


    Rede von Dr. h.c. Wolfgang Thierse
    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)
    • insert_commentNächste Rede als Kontext
      Rede von Kai Gehring


      • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
      • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


      (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)


      rau von der Leyen schnürt ein bürokratisches Bildungs-
      aket, das kaum einem armen Kind in diesem Land hilft.


      (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der Abg. Dr. Petra Sitte [DIE LINKE])


      ie regieren ganz klar an den Kernproblemen unseres
      ildungs- und Wissenschaftssystems vorbei; Sie packen

      ie nicht an.

      Sie packen auch nicht Maßnahmen für mehr Bil-
      ungsgerechtigkeit und den sozial-ökologischen Umbau





      Kai Gehring


      (A) )


      )(B)

      unserer Gesellschaft und Wirtschaft an. Hier sind ge-
      zielte Investitionen und Innovationen bitter nötig. Nur
      einige Beispiele: Aktivitäten in den Bereichen Klimaka-
      tastrophe, Energiewende und Atomausstieg müssen sich
      ganz klar im Forschungshaushalt widerspiegeln und dort
      Niederschlag finden.


      (Zurufe von der CDU/CSU: Tun sie doch!)


      Falsche Prioritäten und zögerliches Handeln von
      Ministerin Schavan führen aktuell dazu, dass allein in
      diesem Wintersemester mindestens 50 000 junge Men-
      schen keinen Studienplatz finden. Diesen 50 000 jungen
      Hochschulzugangsberechtigten droht eine Warteschleife.


      (Dr. Thomas Feist [CDU/CSU]: Was hat das mit der Energiewende zu tun?)


      Es ist schlichtweg paradox, dass diese Bundesregierung
      den Fachkräfte- und Akademikermangel immer wieder
      beklagt, aber nichts zu dessen Behebung liefert.


      (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD)


      Ob Warteschleifen für Azubis, die Stagnation bei den
      Weiterbildungsmitteln oder Studienplatznotstand – das
      schwarz-gelbe Motto lautet: Mangel verwalten, statt Lö-
      sungen gestalten. Es war nicht nur in diesem Haus lange
      bekannt, dass aufgrund von höherer Studierneigung,
      doppelten Abiturjahrgängen und des Ausstiegs aus der
      Wehrpflicht die Zahl der Studienberechtigten erheblich
      steigt. Frau Schavan, dennoch haben Sie den Hochschul-
      pakt kaum nachgerüstet.


      (Eckhardt Rehberg [CDU/CSU]: Das stimmt doch gar nicht!)


      Es kann nicht sein, dass Sie stoisch auf Ihrem 12-Mil-
      liarden-Paket sitzen bleiben. Eile mit Weile hilft keinem
      einzigen Studienberechtigten in diesem Land, vor allem
      nicht den 50 000, die keinen Platz finden.


      (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD)


      Für dieses Wintersemester helfen deshalb nur noch Not-
      maßnahmen vor Ort, damit sich die Studienplatzlücke
      verkleinert. Länder wie Baden-Württemberg und Nord-
      rhein-Westfalen unternehmen außerordentliche Anstren-
      gungen, um die unerledigten Hausaufgaben der Bundes-
      bildungsministerin nachzuarbeiten. Deshalb fordern wir
      Sie auf, noch in diesem Herbst den Hochschulpakt nach-
      zuverhandeln und vor allem eine Masterkomponente
      einzuführen. Das ist dringend notwendig.


      (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD)


      Ich kann es Ihnen nicht ersparen, darauf hinzuweisen,
      dass zu diesem Studienplatzmangel verschärfend hinzu-
      kommt, dass wir noch immer kein bundesweit funktio-
      nierendes Hochschulzulassungsverfahren haben.


      (Dr. Thomas Feist [CDU/CSU]: Und daran haben Sie schon so lange gearbeitet!)


      Das ist der nächste große Skandal. Zu spät wurde im
      Sommer 2008 ein neues Zulassungsverfahren verabre-

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      (C (D et. Drei Jahre und 15 Millionen Euro später haben wir och immer kein funktionierendes System. Das anhalnde Zulassungschaos ist unzumutbar. Ich frage mich mer wieder: Frau Schavan, wo bleibt hier Ihr Einsatz? – erden Sie endlich von der Zuschauerin zur Krisenanagerin. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD)


      Hinsichtlich der Studienfinanzierung sollten Sie ideo-
      gischen Ballast abwerfen.


      (Lachen des Abg. Dr. Thomas Feist [CDU/ CSU])


      as BAföG-Reförmchen aus dem letzten Jahr hat
      chwarz-Gelb mit dem unausgegorenen nationalen Sti-
      endienprogramm verbunden.


      (Dr. Thomas Feist [CDU/CSU]: Gut, dass das keine Ideologie ist!)


      ie Praxis gibt uns bisher klar recht, weil die Mittel aus
      em großspurig verkündeten Deutschlandstipendium auf
      in Gartenzwergniveau herabgesunken sind. Die Wirt-
      chaft lässt Sie hier im Regen stehen, und private Stifter
      ollen das Programm nicht.


      (Heiner Kamp [FDP]: Das stimmt doch gar nicht!)


      or allem aber geht dieses Eliteprogramm an den Bil-
      ungsaufsteigern aus nicht akademischen und einkom-
      ensarmen Elternhäusern vorbei. Deshalb sage ich:
      assieren Sie diesen Ladenhüter ein, statt weiter in ihn

      u investieren. Stecken Sie das Geld ins BAföG, das
      ringt viel mehr.


      (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


      Wir hätten es heute spannend gefunden, zu erfahren,
      ie Sie mit dem Urteil des Bundesfinanzhofs zur steuer-
      chen Absetzbarkeit von Erstausbildungskosten umge-
      en wollen. Es wäre spannend gewesen, dazu etwas von
      er Bundesbildungsministerin zu hören. Anstelle einer
      achlaufenden Kostenerstattung wollen wir eine bessere
      irekte Förderung während der Ausbildungszeiten.


      (Beifall des Abg. René Röspel [SPD])


      ir haben hierzu Vorschläge für eine neue und moderne
      tudienfinanzierung gemacht. Die staatliche Studienfi-
      anzierung ist zu stärken; kurzfristig durch einen
      AföG-Ausbau, mittelfristig durch ein Zwei-Säulen-
      odell mit einem Sockel für alle und einem Bedarfszu-

      chuss für Bedürftige. Das wäre eine moderne und ge-
      ielte Studienfinanzierung der Zukunft.


      (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


      Letztlich kann man nur sagen: Das ist eine magere
      albzeitbilanz, weil dieser schwarz-gelbe Bildungshaus-
      alt nicht das hält, was er verspricht. Sie setzen falsche
      rioritäten und stecken Geld in alte Strukturen und La-
      enhüter.





      Kai Gehring


      (A) )


      )(B)

      Ich möchte trotzdem versöhnlich schließen. Wir kön-
      nen den Bildungserfolg in Deutschland insgesamt und
      gemeinsam steigern, wenn strukturelle Blockaden end-
      lich aufgebrochen und finanzielle Prioritäten richtig ge-
      setzt werden. Dazu gehören auch moderne Bund-Län-
      der-Finanzbeziehungen im Bildungsbereich und die
      Überwindung des Kooperationsverbots im Grundgesetz.
      Unsere grüne und klare Botschaft an die Ministerin, an
      die Koalition und an die Opposition ist: Wir sind offen
      für gemeinsame Gespräche zur Überwindung des Ko-
      operationsverbots und zu einer modernen Bund-Länder-
      Finanzbeziehung in diesem Bereich. Ich glaube, wir alle
      gemeinsam müssen den Bildungsföderalismus moderni-
      sieren. Sonst wird er noch weiter an Akzeptanz verlie-
      ren.

      Vielen Dank.


      (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN)