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ID1712414400

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    Vokabeln: 0
    1. tocInhaltsverzeichnis
      Plenarprotokoll 17/124 zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisie- rungsmechanismus (Drucksache 17/6916) . . . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 2: Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und FDP: Parlamentsrechte im Rahmen zu- künftiger europäischer Stabilisierungs- maßnahmen sichern und stärken (Drucksache 17/6945) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sigmar Gabriel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marco Buschmann (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . Manuel Sarrazin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marco Buschmann (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . Peter Altmaier (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Peter Altmaier (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 1: (Fortsetzung) a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2012 (Haushaltsgesetz 2012) (Drucksache 17/6600) . . . . . . . . . . . . . . . 14551 B 14551 C 14551 D 14554 D 14574 D 14575 D 14575 D 14576 B 14576 C 14576 D 14578 C Deutscher B Stenografisch 124. Sitz Berlin, Donnerstag, den I n h a l Wahl des Abgeordneten Siegmund Ehrmann und des Herrn Markus Meckel als ordentli- che Mitglieder des Stiftungsrates der Stif- tung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Wahl der Abgeordneten Dr. Valerie Wilms als stellvertretendes Mitglied im Eisenbahn- infrastrukturbeirat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erweiterung der Tagesordnung . . . . . . . . . . . Nachträgliche Ausschussüberweisungen . . . . Nachruf auf den ehemaligen Abgeordneten Hans Apel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zusatztagesordnungspunkt 1: Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und FDP eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes R K J J B A O U M N 14549 A 14549 B 14549 B 14550 B 14550 D Peter Altmaier (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Sigmar Gabriel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14559 B 14559 B undestag er Bericht ung 8. September 2011 t : ainer Brüderle (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . laus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . ürgen Trittin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Otto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ürgen Trittin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . artholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . . . xel Schäfer (Bochum) (SPD) . . . . . . . . . . . tto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lrich Maurer (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . anuel Sarrazin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . orbert Barthle (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 14560 D 14563 A 14565 A 14566 A 14566 B 14567 C 14568 D 14570 A 14571 A 14572 B 14573 B b) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bundes 2011 bis 2015 (Drucksache 17/6601) . . . . . . . . . . . . . . . 14578 D II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 124. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 8. September 2011 Einzelplan 09 Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler, Bundesminister BMWi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Fuchs (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Roland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . Fritz Kuhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Klaus Brandner (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Florian Toncar (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Schlecht (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Dr. Tobias Lindner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Joachim Pfeiffer (CDU/CSU) . . . . . . . . . Garrelt Duin (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ernst Hinsken (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Luther (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Einzelplan 11 Bundesministerium für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Ilja Seifert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anette Kramme (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Claudia Winterstein (FDP) . . . . . . . . . . . . Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Dr. Martin Lindner (Berlin) (FDP) . . . . . . Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Priska Hinz (Herborn) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Karl Schiewerling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Dr. Ilja Seifert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Karl Schiewerling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Karl Schiewerling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Katja Mast (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D S S K K P A A B T a b c d e in 14578 D 14581 C 14584 C 14587 B 14588 D 14590 D 14592 C 14594 B 14596 C 14597 D 14598 D 14601 A 14602 D 14604 D 14606 A 14607 C 14607 D 14609 C 14609 D 14610 B 14611 B 14612 D 14613 D 14614 A 14615 C 14616 C 14618 A 14618 C 14619 A 14619 B 14619 C r. Heinrich L. Kolb (FDP) . . . . . . . . . . . . . . abine Zimmermann (DIE LINKE) . . . . . . . . Dr. Martin Lindner (Berlin) (FDP) . . . . . . abine Zimmermann (DIE LINKE) . . . . . . . . atrin Göring-Eckardt (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) . atrin Göring-Eckardt (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aul Lehrieder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . ngelika Krüger-Leißner (SPD) . . . . . . . . . . xel E. Fischer (Karlsruhe-Land) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ettina Hagedorn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 3: ) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Zwei- ten Gesetzes zur Änderung des Um- weltauditgesetzes (Drucksache 17/6611) . . . . . . . . . . . . . . . . ) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Verleihung der Rechtsfähigkeit an das Gemeinsame Wattenmeersekre- tariat – Common Wadden Sea Secreta- riat (CWSS) (CWSSRechtsG) (Drucksache 17/6612) . . . . . . . . . . . . . . . . ) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zu dem Abkommen vom 21. Okto- ber 2010 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg über die Erneuerung und Erhaltung der Grenzbrücke über die Mosel zwischen Wellen und Grevenma- cher (Drucksache 17/6615) . . . . . . . . . . . . . . . ) Erste Beratung des von der Bundesre- gierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Beher- bergungsstatistikgesetzes und des Han- delsstatistikgesetzes (Drucksache 17/6851) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag des Bundesministeriums der Fi- nanzen: Entlastung der Bundesregie- rung für das Haushaltsjahr 2010 – Vor- lage der Vermögensrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2010 – (Drucksache 17/6009) . . . . . . . . . . . . . . . Verbindung mit 14620 D 14622 A 14623 A 14623 A 14623 B 14624 A 14624 C 14625 A 14626 D 14628 A 14629 C 14631 A 14631 A 14631 A 14631 B 14631 B Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 124. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 8. September 2011 III Zusatztagesordnungspunkt 3: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Änderung von Vorschriften über Verkündung und Bekanntma- chungen (Drucksache 17/6610) . . . . . . . . . . . . . . . . b) Antrag der Abgeordneten Johanna Voß, Ulla Lötzer, Dr. Barbara Höll, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Universaldienste für Breit- band-Internetanschlüsse jetzt (Drucksache 17/6912) . . . . . . . . . . . . . . . . c) Antrag der Abgeordneten Kai Gehring, Krista Sager, Ekin Deligöz, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Den Hochschul- pakt weiterentwickeln: Mehr Studien- plätze, bessere Studienbedingungen und höhere Lehrqualität schaffen (Drucksache 17/6918) . . . . . . . . . . . . . . . . d) Antrag der Abgeordneten Krista Sager, Memet Kilic, Ekin Deligöz, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Anerkennung ausländischer Abschlüsse tatsächlich voranbringen (Drucksache 17/6919) . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 4: a) Beschlussempfehlung und Bericht des Haushaltsausschusses – zu dem Antrag des Bundesministe- riums der Finanzen: Entlastung der Bundesregierung für das Haushalts- jahr 2009 – Vorlage der Haushaltsrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2009 – – zu dem Antrag des Bundesministe- riums der Finanzen: Entlastung der Bundesregierung für das Haushalts- jahr 2009 – Vorlage der Vermögensrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2009 – – zu der Unterrichtung durch den Bun- desrechnungshof: Bemerkungen des Bundesrechnungshofes 2010 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes (einschließlich der Fest- stellungen zur Jahresrechnung 2009) – zu der Unterrichtung durch den Bun- desrechnungshof: Bemerkungen des Bundesrechnungshofes 2010 zur b c in Z A d A g (D 14631 B 14631 C 14631 C 14631 C Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes – Weitere Prüfungsergebnisse – (Drucksachen 17/1500, 17/2305, 17/3650, 17/3956 Nr. 3, 17/5350, 17/5820 Nr. 5, 17/6423) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ) Beschlussempfehlung und Bericht des Haushaltsausschusses zu dem Antrag des
    2. folderAnlagen
      ung C, letzter Absatz, der n: „Von gewissen Teilen kandalisiert, wir würden ersorgung der Menschen htlingen aus Irak und Pa- rten Kolleginnen und Kol- h hauptsächlich damit be- emismusbekämpfung auf- itig immer als Retter der sterin Schröder mit ihrem für, dass Armut gar nicht e ich konstruktive Politik. SU und der FDP) nsere Ministerin tatkräftig en, die Opfer von Gewalt zten Jahr haben wir in den Geld zur Anschubfinan- es bundesweiten Hilfetele- Meine Damen und Herren, i lich-konstruktive Haushaltsbera allen eine gute Nacht wünschen Danke schön. (Beifall bei der CDU/CS Vizepräsident Eduard Osw Der Herr Kollege macht sch letzte Redner war. In der Tat ste weiteren Wortmeldungen mehr auch keiner mehr trauen. Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 124. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 8. September 2011 14719 (A) (C) )(B) Anlage zum Stenografischen Bericht Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Behrens, Herbert DIE LINKE 08.09.2011 Dr. Dehm, Diether DIE LINKE 08.09.2011 Gerster, Martin SPD 08.09.2011 Glos, Michael CDU/CSU 08.09.2011 Heveling, Ansgar CDU/CSU 08.09.2011 Hunko, Andrej DIE LINKE 08.09.2011 Dr. Jochimsen, Lukrezia DIE LINKE 08.09.2011 Kamp, Heiner FDP 08.09.2011 Krestel, Holger FDP 08.09.2011 Krischer, Oliver BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.09.2011 Dr. Lehmer, Max CDU/CSU 08.09.2011 Maisch, Nicole BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.09.2011 von der Marwitz, Hans- Georg CDU/CSU 08.09.2011 Nietan, Dietmar SPD 08.09.2011 Nink, Manfred SPD 08.09.2011 Dr. Röttgen, Norbert CDU/CSU 08.09.2011 Schreiner, Ottmar SPD 08.09.2011 Werner, Katrin DIE LINKE 08.09.2011 Wunderlich, Jörn DIE LINKE 08.09.2011 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Lambrecht, Christine SPD 08.09.2011 (D 124. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 8. September 2011 Inhalt: Wahl des Abgeordneten Siegmund Ehrmannund des Herrn Markus Meckel als ordentlicheMitglieder des Stiftungsrates der Stiftungzur Aufarbeitung der SED-Diktatur Wahl der Abgeordneten Dr. Valerie Wilmsals stellvertretendes Mitglied im Eisenbahninfrastrukturbeirat Erweiterung der Tagesordnung Nachträgliche Ausschussüberweisungen Nachruf auf den ehemaligen Abgeordneten Hans Apel ZP 1 Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und FDP eingebrachten Entwurfs eines Gesetzeszur Änderung des Gesetzes zur Übernahmevon Gewährleistungen im Rahmen eineseuropäischen Stabilisierungsmechanismus ZP 2 Beratung des Antrags der Fraktionen der CDU/CSU und FDPParlamentsrechte im Rahmen zukünftigereuropäischer Stabilisierungsmaßnahmen sichernund stärken a) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2012 (Haushaltsgesetz 2012) b) Beratung der Unterrichtung durch die Bundesregierung Finanzplan des Bundes 2011 bis 2015 Epl. 09: BMWi Epl. 11: BMAS 3 a) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Umweltauditgesetzes b) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Verleihung der Rechtsfähigkeit an das Gemeinsame Wattenmeersekretariat - Common Wadden Sea Secretariat (CWSS) (CWSSRechtsG) c) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 21. Oktober 2010 zwische... d) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Beherbergungsstatistikgesetzes und des Handelsstatistikgesetzes e) Beratung des Antrags des Bundesministeriums der Finanzen Entlastung der Bundesregierung für das Haushaltsjahr 2010 - Vorlage der Vermögensrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2010 - ZP 3 a) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung von Vorschriften über Verkündung und Bekanntmachungen b) Beratung des Antrags der Abgeordneten Johanna Voß, Ulla Lötzer, Dr. Barbara Höll, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE Universaldienste für Breitband-Internetanschlüsse jetzt c) Beratung des Antrags der Abgeordneten Kai Gehring, Krista Sager, Ekin Deligöz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Den Hochschulpakt weiterentwickeln: Mehr Studienplätze, bessere Studienbedingungen und höhere Lehrqualität schaffen d) Beratung des Antrags der Abgeordneten Krista Sager, Memet Kilic, Ekin Deligöz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Anerkennung ausländischer Abschlüsse tatsächlich voranbringen Tagesordnungspunkt 4 a:Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichtsdes Haushaltsausschusses (8. Ausschuss)– zu dem Antrag des Bundesministeriums derFinanzen Entlastung der Bundesregierung für das Haushaltsjahr 2009 - Vorlage der Haushaltsrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2009 - Entlastung der Bundesregierung für das Haushaltsjahr 2009 - Vorlage der Vermögensrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2009 - Bemerkungen des Bundesrechnungshofes 2010 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes (einschließlich der Feststellungen zur Jahresrechnung 2009) Bemerkungen des Bundesrechnungshofes 2010 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes - Weitere Prüfungsergebnisse - Tagesordnungspunkt 4 b: Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) zu dem Antrag des Präsidenten des Bundesrechnungshofes Rechnung des Bundesrechnungshofes für das Haushaltsjahr 2010 - Einzelplan 20 - Tagesordnungspunkt 4 c: Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichtsdes Ausschusses für Verkehr, Bau undStadtentwicklung (15. Ausschuss) – zu dem Antrag der Abgeordneten UlrichLange, Dirk Fischer (Hamburg), Arnold Vaatz,weiterer Abgeordneter und der Fraktion derCDU/CSU sowie der Abgeordneten PatrickDöring, Werner Simmling, Oliver Luksic, weitererAbgeordneter und der Fraktion der FDPSicherheit im Eisenbahnverkehr verbessern –Streckennetz mit Sicherungssystemen ausstatten – zu dem Antrag der Abgeordneten UweBeckmeyer, Waltraud Wolff (Wolmirstedt),Sören Bartol, weiterer Abgeordneter und derFraktion der SPD sowie der AbgeordnetenDr. Anton Hofreiter, Undine Kurth (Quedlinburg),Winfried Hermann, weiterer Abgeordneterund der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜ-NENKonsequenzen aus dem Zugunglück vonHordorf ziehen – zu dem Antrag der Abgeordneten SabineLeidig, Dr. Dietmar Bartsch, Herbert Behrens,weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIELINKEUmgehend die Konsequenzen aus dem Unglückvon Hordorf ziehen Zusatzpunkt 4:Beratung des Antrags der BundesregierungAusnahme von dem Verbot der Zugehörigkeitzu einem Aufsichtsrat für Mitglieder der Bundesregierung Epl. 30: BMBF Epl. 10: BMELV Epl. 15: BMG Epl. 17: BMFSFJ Anlage zum Stenografischen Bericht Anlage
    • insert_commentVorherige Rede als Kontext
      Rede von Eduard Oswald


      • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CSU)
      • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)


      Vielen Dank, Frau Kollegin. – Jetzt für die Fraktion

      er CDU/CSU unser Kollege Axel Fischer. Bitte schön,
      ollege Axel Fischer.


      (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)







      (A) )


      )(B)

      Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land) (CDU/CSU):
      Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

      Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wenn ich man-
      che Aussagen der Kolleginnen und Kollegen Revue pas-
      sieren lasse, dann frage ich mich, in welchem Land sie
      eigentlich leben oder was sie heute Morgen zu sich ge-
      nommen haben.


      (Heiterkeit bei der CDU/CSU)


      Wenn die Kollegin Hinz noch da wäre – sie hat bestimmt
      gute Gründe, nicht da zu sein –, würde ich ihr sagen:
      Was wir für Eingliederung und Verwaltung für das Jahr
      2012 vorsehen, nämlich 8,5 Milliarden Euro, ist der
      gleiche Betrag wie in 2007. Es gibt nur einen kleinen
      Unterschied: Im Vergleich zu 2007 wird die Zahl der
      Arbeitslosen im SGB-II-Bezug jetzt nur noch auf
      1,861 Millionen geschätzt. Es steht also deutlich mehr
      Geld pro Arbeitslosem zur Verfügung. Das muss man
      hier auch einmal deutlich sagen.


      (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


      Der vorliegende Haushaltsentwurf trägt eindeutig die
      Handschrift der christlich-liberalen Koalition.


      (Bettina Hagedorn [SPD]: Das stimmt! Das ist wahr!)


      Darin ist deutlich die Orientierung an unseren Zielen zu
      erkennen: die Menschen wieder in Arbeit zu bringen und
      den Bundeshaushalt zu konsolidieren.

      Die geplanten Ausgaben von 126,6 Milliarden Euro
      im Einzelplan 11 liegen um knapp 5 Milliarden Euro un-
      ter den Ansätzen des laufenden Jahres. Das ist möglich
      ohne Einschnitte bei der Rente, mit erhöhten Hartz-IV-
      Regelsätzen und mit verstärkter Übernahme der Kosten
      der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
      durch den Bund. Die erheblich gesunkenen Haushaltsan-
      sätze sind ein erfolgreicher Beitrag zur notwendigen
      Haushaltskonsolidierung und zur Zurückführung der
      Neuverschuldung des Bundes. Dieser Beitrag wäre ohne
      die entschlossene und zielgerichtete Arbeit der christ-
      lich-liberalen Koalition und der Frau Bundesministerin
      von der Leyen in den letzten beiden Jahren nicht mög-
      lich gewesen.


      (Beifall bei der CDU/CSU)


      Er ergibt sich im Wesentlichen aus der geplanten Absen-
      kung der Ausgaben im Bereich des Arbeitsmarktes.
      Diese Absenkung ist nur möglich geworden, weil wir die
      Arbeitslosigkeit erfolgreich bekämpft haben und weiter
      bekämpfen werden.

      Gleichzeitig steigen die Ausgaben für die Sozialversi-
      cherung um mehr als 3 Milliarden Euro auf jetzt 84 Mil-
      liarden Euro, davon 82 Milliarden Euro für die Rentner;
      das sind etwa zwei Drittel des Arbeits- und Sozialhaus-
      halts. Mit diesem Aufwuchs setzen wir trotz allem not-
      wendigen Sparen ein Zeichen dafür, wie wichtig uns ein
      sicheres Auskommen für unsere Rentner ist; denn Rente
      ist Lohn für Lebensleistung.


      (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)


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      (C (D Auch wenn es durch manch andere politische Diskusion derzeit überdeckt wird: Der bisherige Kurs der hristlich-liberalen Koalition, orientiert am Leitbild der eistungsgerechtigkeit, war mit Blick auf den Arbeitsarkt sehr erfolgreich. Es ist uns gelungen, seit 2009 die ahl der Arbeitslosen um 500 000 zu reduzieren, von ,4 auf nur noch 2,9 Millionen. Für das kommende Jahr, 012, erwarten wir nur noch gut 2,6 Millionen Arbeitsse. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen im SGB-IIezug ist in diesem Zeitraum um 200 000 auf knapp Millionen gesunken. Das sind weniger Arbeitslose, als jeder der Anwesenen noch vor zwei Jahren gedacht bzw. erhofft hätte. Das t es, was wichtig ist für unser Land. Die christlich-libele Koalition hat vielen Menschen nicht nur Hoffnung uf ein selbstbestimmtes Leben mit Arbeit gegeben; ielmehr haben wir die Menschen tatsächlich in Arbeit ebracht. Ich rede hier nicht von staatlicher Beschäftigung, von tatistikschönendem Parken von Arbeitslosen in mehr der weniger sinnvollen Schulungen; nein, viele Menchen haben in den letzten zwei Jahren die Erfahrung achen können, dass sie im ersten Arbeitsmarkt beste en, dass sie ohne staatlichen Schutzraum aus eigener raft ihr Auskommen haben und für sich und ihre Famien sorgen können. Das ist es, was für die Menschen im and zählt. Mit zielgerichteter und angemessener Hilfe r jeden Einzelnen fahren wir fort. So erfreulich diese Entwicklung ist, so positiv ist auch ie Wirkung auf den Bundeshaushalt: Erheblich weniger rbeitslose – das bedeutet erhebliche Potenziale für Ein parungen. Wir haben Spielräume eröffnet, die wir drinend zur Haushaltskonsolidierung brauchen, zum Abbau er Neuverschuldung und für viele andere Dinge mehr. Wir werden die Menschen sicher nicht durch noch höere steuerliche Belastungen ihres Einkommens für ehr und bessere Leistungen motivieren können. Es ist och geradezu absurd, Menschen mit viel Mühe zu quafizieren und in produktive Arbeit zu bringen, wenn sie interher aufgrund der Steuerund Abgabenlast nicht ehr haben als ein Arbeitsloser. (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP – Dr. Heinrich L. Kolb [FDP]: So ist es!)


      (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


      (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


      ein, wer arbeitet, muss mehr haben als der, der nicht ar-
      eitet. Mit steigender Steuer- und Abgabenlast werden
      ir keinen wirtschaftlichen Aufschwung fördern kön-
      en.

      Leistungsgerechtigkeit in einer Verantwortungsge-
      einschaft – dieses Leitbild bringt uns weiter als das
      eitbild von Verteilungsgerechtigkeit in einer Gemein-
      chaft mit beschränkter Haftung. „TEAM“ darf nicht zur
      bkürzung für den Satz: „Toll, ein anderer macht’s“
      erden.





      Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land)



      (A) )


      )(B)

      Nicht nur die sinkende Zahl der Arbeitslosen bringt
      Entlastung für den Haushalt; vielmehr ermöglichen ins-
      besondere Effizienzverbesserungen bei der Arbeits-
      marktvermittlung im Bereich von SGB II erhebliche Ein-
      sparungen.


      (Katja Kipping [DIE LINKE]: Wen meinen Sie denn damit?)


      Dies ist ein Verdienst der Umstrukturierung der Arbeits-
      vermittlung, wie sie in den vergangenen Jahren erfolgt
      ist. Ausgangspunkt war vor sieben Jahren der Streit um
      die Aufgabenwahrnehmung bei der Arbeitsvermittlung.


      (Katja Kipping [DIE LINKE]: Sagen Sie doch mal: Wer handelt denn so?)


      Mit der Zulassung unterschiedlicher Träger – kom-
      munaler und der Bundesagentur – wurde damals die Saat
      ausgebracht für die Früchte, die wir heute ernten können.
      Denn nur durch dieses gelungene Experiment konnten
      vielfältige Erfahrungen in allen Teilen Deutschlands ge-
      sammelt werden. Diese Erfahrungen sind die Grundlage
      für die heutige, vielerorts sehr erfolgreiche Vermitt-
      lungstätigkeit bei Jobcentern.

      Dass dies bis heute so erfolgreich umgesetzt wurde,
      ist nicht zuletzt auch Verdienst der Bundesagentur für
      Arbeit. Unter Leitung von Herrn Weise hat sich die Bun-
      desagentur in den letzten Jahren permanent weiterent-
      wickelt, hat die politischen Entscheidungen erfolgreich
      umgesetzt und praktikable Lösungen für den Arbeits-
      markt erarbeitet.


      (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)


      Aufbauend auf diesen positiven Erfahrungen gehen
      wir schon einen Schritt weiter. Mit der Internetver-
      gleichsplattform für den SGB-II-Bereich ermöglichen
      wir es Kommunalpolitikern und anderen Menschen, zu
      jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit die Jobcenter in
      ihrer Region und darüber hinaus anzuschauen und ent-
      sprechend zu bewerten.


      (Beifall bei der CDU/CSU – Dr. Heinrich L. Kolb [FDP]: Das finde ich gut!)


      Sie sehen, wir nutzen auch die neuen Medien intensiv.
      Ich glaube, auch da sind wir auf einem guten Weg. Ich
      möchte an dieser Stelle Herrn Staatssekretär Fuchtel an-
      sprechen, der sich hier in besonderer Weise verdient ge-
      macht hat. Herzlichen Dank für diesen Einsatz!


      (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


      Sie sehen, der vorgelegte Haushaltsentwurf ist eine
      ideale Grundlage, um bei intensiven Diskussionen in den
      Ausschüssen zu einem Etat zu kommen, der die Ziele,
      die wir uns setzen – Leistungsgerechtigkeit, Senkung der
      Arbeitslosigkeit und Haushaltskonsolidierung –, in
      Übereinstimmung bringt.

      Herzlichen Dank.


      (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


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      (C (D Vielen Dank, Herr Kollege. – Letzte Rednerin in die er Debatte ist für die Fraktion der Sozialdemokraten unere Kollegin Bettina Hagedorn. Bitte schön, Frau Kollein Hagedorn. (Beifall bei der SPD – Dr. Heinrich L. Kolb [FDP]: Lenken Sie ein, Frau Hagedorn! Der Haushalt ist besser, als Sie zugeben wollen!)


    Rede von Eduard Oswald
    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)


    • insert_commentNächste Rede als Kontext
      Rede von Bettina Hagedorn


      • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
      • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


      Verehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen! Liebe

      ollegen! Als letzte Rednerin in dieser Runde sage ich:
      err Kollege Fischer, Sie haben gerade eben gemeint,
      ie Opposition habe heute ausnahmslos etwas Komi-
      ches getrunken, um zu einer ganz anderen Wahrneh-
      ung des Einzelplans 11 zu kommen als Sie.


      (Heiterkeit bei der CDU/CSU und der FDP)


      en Eindruck hat, glaube ich, die Opposition bei den
      edebeiträgen von FDP und CDU/CSU in der heutigen
      unde. Wir haben es also nicht nur mit einem gespalte-
      em Arbeitsmarkt, sondern offensichtlich auch mit einer
      espaltenen Wahrnehmung zu tun.


      (Paul Lehrieder [CDU/CSU]: Das liegt an Ihnen!)


      Darum will ich ein bisschen zur Aufklärung beitra-
      en. Frau Ministerin von der Leyen, Sie haben mit dem
      inweis darauf eingeleitet, der Etat betrage 18 Milliar-
      en Euro weniger als noch in Krisenzeiten, und das sei
      öglich dadurch, dass man am Arbeitsmarkt so erfolg-
      ich gewesen sei. Das ist richtig. Richtig ist auch, dass
      ir alle uns darüber freuen und dass alle in der Regie-
      ngskoalition, die uns unterstellen wollen, wir würden

      ns darüber nicht freuen, vollkommen schief gewickelt
      ind. Wir freuen uns darüber. Der Punkt ist nur: Politik
      arf sich, wenn es gut geht, nicht im Feiern einer Party
      enügen. Wir sind im Moment in einer konjunkturell gu-
      n Zeit; darüber freuen wir uns.


      (Max Straubinger [CDU/CSU]: Das merkt man aber sehr selten!)


      erade im Bereich der Arbeits- und Sozialpolitik ist es
      ber unsere Aufgabe, Rahmenbedingungen zu schaffen,
      ie Sicherheit für die Zukunft geben;


      (Beifall bei der SPD)


      as hat sogar der Kollege Schiewerling hier gesagt.

      Wenn das unser Ziel sein soll, dann ist der Etat unge-
      ügend. Das ist er deshalb, Frau von der Leyen, weil die
      8 Milliarden Euro an Ersparnis, die Sie hier angespro-
      hen haben, eine konjunkturelle Rendite darstellen, die
      de Regierung, egal wie sie heißt, im Haushalt abbilden
      ürde. Das ist sozusagen Sparen im Schlafwagen. Diese
      endite ist das Ergebnis einer guten und vorsorgenden
      rbeits- und Sozialpolitik mitten in der Krise, damals
      emeinsam in der Großen Koalition.

      Es ist aber Fakt, dass es leider nicht immer so bleiben
      uss: Es gibt nicht nur von der OECD Hinweise darauf,

      ass wir beim Haushalt 2012 – über den sprechen wir





      Bettina Hagedorn


      (A) )


      )(B)

      hier – nicht unbedingt davon ausgehen können, dass es
      immer so gut weitergeht wie bisher.

      Wie sind eigentlich Ihr Haus und die Bundesagentur
      für Arbeit als wichtiger Player in diesem Feld gerüstet?
      Die Bundesagentur für Arbeit, die hier schon angespro-
      chen worden ist, hatte 2008 dank unserer gemeinsamen
      Politik noch eine Rücklage von 17 Milliarden Euro. Da-
      rum war die Bundesagentur für Arbeit in der Lage, in der
      Krise die von uns gewünschten Instrumente, etwa das
      Kurzarbeitergeld, einzusetzen. 2009 blieb dann von die-
      ser Rücklage aufgrund eines Defizits von 15 Milliarden
      Euro logischerweise kaum noch etwas übrig. 2010 – da
      waren wir uns sogar einig – haben wir den Abbau des
      Defizits bei der Bundesagentur für Arbeit bezuschusst.
      Jetzt erhält sie ein Darlehen.

      Sie von der Regierung waren vor neun Monaten der
      Meinung, dass die Bundesagentur für Arbeit 2011 und
      2012 ein Bundesdarlehen in Höhe von 7,4 Milliarden
      Euro in Anspruch nehmen müsse. Dank der guten Kon-
      junkturdaten, über die wir alle uns freuen, prognostizieren
      Sie jetzt – Frau Dr. Winterstein hat es vorhin gesagt –,
      dass die Bundesagentur für Arbeit in diesem Jahr ein
      Darlehen von nur 1,9 Milliarden Euro braucht, schon im
      nächsten Jahr 1 Milliarde Euro davon zurückzahlt und ab
      2013 wieder eine Rücklage bildet. Sie haben aber nicht
      einkalkuliert, dass es möglicherweise auch anders kom-
      men kann.

      Sie von der Regierung haben aber im Sommer 2010
      das sogenannte Zukunftspaket – das Kürzungspaket,
      über das wir hier reden – auf den Weg gebracht, damit
      die Schuldenbremse eingehalten wird. Dieses Kürzungs-
      paket umfasst strukturelle Kürzungen. Für diejenigen am
      Fernseher, die es nicht verstehen: Strukturelle Kürzung
      bedeutet, dass Sie diese Milliardenbeträge in jedem Fall
      kürzen, völlig egal, wie sich die Arbeitslosigkeit und die
      Krise weiterentwickeln. Das Geld steht also weder der
      Bundesagentur für Arbeit noch in Ihrem Bereich zur
      Verfügung. Wir reden hier über Summen von über
      20 Milliarden Euro; die Zahlen sind schon genannt wor-
      den.

      Weil sich viele Menschen in der letzten Zeit bei hohen
      Beträgen, gerade im Milliardenbereich, nicht mehr rich-
      tig vorstellen können, was sich dahinter verbirgt, sage
      ich Ihnen jetzt konkret, was das eigentlich für das Land
      Berlin bedeutet.


      (Dr. Heinrich L. Kolb [FDP]: Wie kommen Sie auf Berlin?)


      Man muss dazu wissen, dass diese Kürzungen sehr un-
      terschiedlich wirken; das haben wir in der Vergangenheit
      schon besprochen. Der Deutsche Paritätischen Wohl-
      fahrtsverband hat als Sachverständiger dem Haushalts-
      ausschuss eine bemerkenswerte Studie dazu vorgelegt.
      Sie zeigt, dass es gerade in den östlichen Bundesländern
      und den Stadtstaaten zu einem Kahlschlag kommt, der
      noch größer als in anderen Bereichen ist. Auch in den
      strukturschwachen Flächenländern im Westen und Nor-
      den ist es schlimm. Baden-Württemberg und Bayern
      kommen praktisch ohne Kürzung davon.

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      (C (D Was bedeutet es also für Berlin? Berlin hat durch das parpaket in diesem Jahr für den SGB-II-Bereich, also r die Jobcenter, nur – so könnte man sagen – 36,5 Millionen Euro weniger erhalten; im Bereich der undesagentur für Arbeit waren es rund 80 Millionen uro weniger. Das sind in diesem Jahr summa summam über 200 Millionen Euro. Man muss aber sagen: Die ürzungen wurden in diesem Jahr durch die brummende onjunktur abgefedert. Ich zeige jetzt exemplarisch für Berlin, wie es 2012 eitergeht. 2012 werden sich die Kürzungen im SGB-IIereich auf 226 Millionen Euro fast verdoppeln. 2013 erden es – nur im SGB-II-Bereich – schon über 00 Millionen Euro sein. 2014 und 2015 werden es jeeils knapp 540 Millionen Euro sein. Das summiert sich is 2015 in Berlin auf Kürzungen von sage und schreibe ,7 Milliarden Euro. Dazu kommen die Kürzungen im ereich der Bundesagentur für Arbeit. Diese summieren ich bis 2015 für Berlin auf 611 Millionen Euro. Summa ummarum ergibt sich allein für Berlin bis 2015 ein ahlschlag von 2,3 Milliarden Euro. Das bedeutet, dass die engagierten Mitarbeiterinnen nd Mitarbeiter in den Jobcentern und in der Bundesgentur für Arbeit nicht wissen, wie sich dies auswirken ird. Sie arbeiten nämlich mit Langzeitarbeitslosen und it Arbeitslosen, und wir können heute noch gar nicht issen, wie viele wir davon in den nächsten Jahren aufrund von möglicherweise krisenhaften Entwicklungen anderen Teilen der Welt, von denen wir als export bhängiges Land abhängig sind, haben werden, Frau von er Leyen. Weder die Bundesagentur für Arbeit noch Sie der Ihre möglichen Nachfolger haben dann im Rahmen es Haushalts noch irgendetwas in der Hand, um prävenv tätig werden zu können. Liebe Kolleginnen und Kolgen, das ist eine Katastrophe. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


      Ich muss zum Schluss kommen. Frau von der Leyen,
      ie sind von Frau Dr. Winterstein dafür gelobt worden,
      ie brav Sie das Sparpaket umsetzen.


      (Paul Lehrieder [CDU/CSU]: Völlig zu Recht!)


      as sollte Sie stutzig machen. Von der FDP, die die BA
      chon immer auf dem Kieker hatte, so gelobt zu werden,
      edeutet eigentlich, dass Sie im Kabinett Ihren Job ver-
      hlt haben. Von Ihnen war der geringste Widerstand ge-

      en dieses Sparpaket zu spüren. Kollegen von Ihnen wa-
      n da erfolgreicher als Sie. Das ist bitter für die
      enschen, für die Sie Verantwortung tragen.


      (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN – Karl Schiewerling [CDU/ CSU]: Gut für den Euro!)