Rede:
ID1712201800

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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 17/122 b) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bundes 2011 bis 2015 (Drucksache 17/6601) . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Joachim Poß (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Meister (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . Otto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Priska Hinz (Herborn) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Norbert Barthle (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Carsten Schneider (Erfurt) (SPD) . . . . . . . . . . Michael Hartmann (Wackernheim) (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Florian Toncar (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Dagmar Ziegler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14349 C 14349 D 14360 A 14362 A 14365 A 14367 A 14369 A 14370 D 14373 A 14389 A 14390 C 14391 C 14393 A 14394 A 14393 B 14394 D 14394 D 14395 D Deutscher B Stenografisch 122. Sitz Berlin, Dienstag, den 6 I n h a l Glückwünsche zum Geburtstag der Abge- ordneten Uta Zapf, Franz Obermeier, Anita Schäfer, Sabine Leutheusser- Schnarrenberger, Angelika Krüger- Leißner, Undine Kurth und Eberhard Gienger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wahl der Abgeordneten Stefan Rebmann, Holger Krestel und Johanna Voß als Schrift- führer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 1: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2012 (Haushaltsgesetz 2012) (Drucksache 17/6600) . . . . . . . . . . . . . . . . D B D G H J K D 14349 B 14349 B 14349 C Otto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Carsten Schneider (Erfurt) (SPD) . . . . . . . . . . 14374 C 14374 D undestag er Bericht ung . September 2011 t : r. Volker Wissing (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . artholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Einzelplan 06 Bundesministerium des Innern r. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . abriele Fograscher (SPD) . . . . . . . . . . . . . . artfrid Wolff (Rems-Murr) (FDP) . . . . . . . . an Korte (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . atja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Günter Krings (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 14375 D 14377 B 14378 D 14381 A 14382 C 14383 C 14385 D 14387 A Gisela Piltz (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jürgen Herrmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 14397 A 14398 B II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 122. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 6. September 2011 Einzelplan 07 Bundesministerium der Justiz Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin BMJ . . . . . . . . . . . . . . . Burkhard Lischka (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Andrea Astrid Voßhoff (CDU/CSU) . . . . . . . Jörg van Essen (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Andrea Astrid Voßhoff (CDU/CSU) . . . . . . . Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Andrea Astrid Voßhoff (CDU/CSU) . . . . . . . Jens Petermann (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stephan Thomae (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Ingrid Hönlinger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Patrick Sensburg (CDU/CSU) . . . . . . . . . Dr. Eva Högl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Alexander Funk (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 16 Bundesministerium für Umwelt, Natur- schutz und Reaktorsicherheit Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister BMU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Matthias Miersch (SPD) . . . . . . . . . . . . . Stephan Thomae (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Leutert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Dorothea Steiner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14400 A 14401 C 14403 A 14404 B 14404 B 14404 C 14404 C 14406 A 14408 A 14409 B 14415 D 14417 A 14418 C 14420 A 14421 B 14424 B 14425 C 14427 A 14428 A Dr. Edgar Franke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Siegfried Kauder (Villingen-Schwenningen) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Edgar Franke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Edgar Franke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Edgar Franke (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Thomas Silberhorn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Thomas Silberhorn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . U D M E U D U B N A L 14406 A 14411 B 14411 B 14411 D 14412 A 14412 A 14412 B 14413 B 14415 A 14415 C lrich Petzold (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . r. Bärbel Kofler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . ichael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . va Bulling-Schröter (DIE LINKE) . . . . . . . ndine Kurth (Quedlinburg) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . lrich Kelber (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ernhard Schulte-Drüggelte (CDU/CSU) . . . ächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . nlage iste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . 14429 C 14430 D 14432 C 14434 A 14435 A 14436 B 14438 A 14439 C 14440 D 14441 A Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 122. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 6. September 2011 14349 (A) ) )(B) 122. Sitz Berlin, Dienstag, den 6 Beginn: 10.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 122. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 6. September 2011 14441 (A) (C) )(B) Anlage zum Stenografischen Bericht Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Ahrendt, Christian FDP 06.09.2011 Behrens, Herbert DIE LINKE 06.09.2011 Bockhahn, Steffen DIE LINKE 06.09.2011 Fischer (Karlsruhe- Land), Axel E. CDU/CSU 06.09.2011 Gerdes, Michael SPD 06.09.2011 Holmeier, Karl CDU/CSU 06.09.2011 Hunko, Andrej DIE LINKE 06.09.2011* Dr. Jochimsen, Lukrezia DIE LINKE 06.09.2011 Koch, Harald DIE LINKE 06.09.2011 Lambrecht, Christine SPD 06.09.2011 Dr. Lehmer, Max CDU/CSU 06.09.2011 Maisch, Nicole BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 06.09.2011 von der Marwitz, Hans- Georg CDU/CSU 06.09.2011 Nink, Manfred SPD 06.09.2011 Polenz, Ruprecht CDU/CSU 06.09.2011 Schreiner, Ottmar SPD 06.09.2011 Schwabe, Frank SPD 06.09.2011 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich * Kramme, Anette SPD 06.09.2011 Krestel, Holger FDP 06.09.2011 Krischer, Oliver BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 06.09.2011 W (D für die Teilnahme an Sitzungen der Parlamentarischen Versamm- lung des Europarates underlich, Jörn DIE LINKE 06.09.2011 122. Sitzung Berlin, Dienstag, den 6. September 2011 Inhalt: Redetext Anlage zum Stenografischen Bericht Anlage
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Carsten Schneider


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    h komme gleich zu unseren Vorstellungen im Einzel-
    en. Im Rahmen der Haushaltsberatungen werden wir
    nen klipp und klar unsere Vorschläge vorlegen, um die
    erschuldung in dieser Größenordnung abzubauen. Es
    t richtig, was Herr Minister Schäuble sagte. In der ers-
    n Anwendungsphase der Schuldenbremse schreiben
    ie die Geschichte für die nächsten Jahrzehnte. Diese
    chuldenbremse haben die meisten hier im Parlament
    eschlossen. Sie dehnen jetzt den Interpretationsspiel-
    um in dem entscheidenden Punkt des Kontrollkontos

    us und bunkern 50 Milliarden Euro.


    (Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister: Wir nutzen sie doch nicht!)


    Herr Kollege Schäuble, dann legen Sie einen entspre-
    henden Gesetzentwurf vor, der vorsieht, dass Sie den
    pielraum nicht nutzen. – Ich habe im Haushaltsaus-
    chuss dem Staatssekretär exakt die Frage gestellt, ob





    Carsten Schneider (Erfurt)



    (A) )


    )(B)

    der Betrag genutzt wird oder nicht. Wenn er nicht ge-
    nutzt wird, dann können Sie es hier erklären und das
    rechtlich absichern. Genau das aber tun Sie nicht.


    (Otto Fricke [FDP]: Wir haben es im Ausschuss gesagt!)


    – Verbale Äußerungen sind etwas anderes als rechtlich
    abgesicherte Festlegungen. – Sie haben den Spielraum,
    ob Sie ihn nutzen oder nicht. Das haben Sie im Haus-
    haltsausschuss zugegeben. Ich behaupte: Sie werden ihn
    nutzen, weil Sie Ihren Steuersenkungs- und Entstaatli-
    chungsfantasien auf den letzten Drücker nachgeben wer-
    den, auch um der FDP etwas entgegenzukommen.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Das sagen wir die ganze Zeit.


    (Otto Fricke [FDP]: Sie behaupten: Wir lügen!)


    Ich glaube, das wird so geschehen, weil Sie alle Verspre-
    chen letztendlich brechen.

    Ich habe bereits vorhin gesagt, dass das Thema
    Staatsfinanzen in der Bevölkerung wahrscheinlich viel
    bedeutender als früher ist. Wir, die SPD, haben uns ent-
    schlossen – Sie haben uns das vorher nicht geglaubt –, in
    den nächsten Jahren einen sehr strikten, konsequenten
    Weg zu gehen; wir sehen den Abbau der Neuverschul-
    dung, die Konsolidierung des Staatshaushalts als einen
    unserer Hauptpunkte. Deswegen hat der Parteivorstand
    der SPD gestern ein Programm für die Jahre bis 2016 be-
    schlossen, das nur zwei Schwerpunkte beinhaltet: ers-
    tens den Abbau der Staatsverschuldung – was wir pla-
    nen, ist härter und ehrgeiziger als das, was Sie vorlegen


    (Bettina Hagedorn [SPD]: Ehrgeiziges Ziel!)


    – und zweitens die Stärkung des Bereichs Bildung.


    (Bettina Hagedorn [SPD]: Ja!)


    Wir wollen etwas für die Flanke tun, die Sie – entweder
    die CDU allein oder nur die FDP – ignorieren. All die
    Krisen, mit denen wir es jetzt zu tun haben – Staatsfinan-
    zierungskrisen, Neuverschuldung –, haben ihre Ursache
    in den extremen Spekulationen auf den Finanzmärkten.
    Infolgedessen mussten erst Banken und müssen jetzt
    Länder gerettet werden.


    (Otto Fricke [FDP]: Der Grund ist die Verschuldung!)


    Die Vermögenden, diejenigen, die über ein hohes Ein-
    kommen verfügen, haben von diesen Rettungen enorm
    profitiert; denn nur sie konnten auch etwas verlieren. Es
    wurde somit auch ein Beitrag zur Stabilität ihrer Ein-
    kommen geleistet. Die Reichen müssen nun einen Bei-
    trag zur Krisenbewältigung leisten. Deswegen schlagen
    wir vor, dass die oberen 4 Prozent der einkommensteuer-
    pflichtigen Haushalte in Deutschland einem höheren
    Steuersatz unterliegen. Das ist einer von vielen unserer
    Vorschläge.

    Außerdem wollen wir einen Vorschlag zum Subven-
    tionsabbau machen; wir haben das schon detailliert be-

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    (C (D prochen. Wir bieten Ihnen an, auf unser Angebot einzuehen. Man sollte nicht einseitig Verschuldung betreiben der bei den sozial Schwächsten kürzen. Ich komme zum Schluss. Sie haben eine neue Euro xpertin; sie ist leider schon gegangen. Sie hat sehr benteuerliche Vorstellungen, was Gold und andere inge betrifft. Ich bin der Meinung, Frau von der Leyen ollte sich lieber um diejenigen kümmern, für die sie erantwortung trägt. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN)


    (Bettina Hagedorn [SPD]: Ja!)


    ie stiftet nur Verwirrung. Verantwortung trägt sie vor
    llen Dingen für die Langzeitarbeitslosen. Mit Blick auf
    ie Ausgaben will ich klar sagen: Das, was Sie im Be-
    ich der beruflichen Weiterbildung und Qualifikation

    ürzen, fehlt, um diejenigen in den Arbeitsmarkt zu inte-
    rieren, die auf dem gespaltenen Arbeitsmarkt keine
    hance haben. Wer zulässt, dass stattdessen Fachkräfte
    us dem Ausland geholt werden, der versündigt sich an
    en hiesigen Arbeitslosen, und das werden wir nicht mit-
    achen.
    Vielen Dank.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)




Rede von Petra Pau
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (DIE LINKE.)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (DIE LINKE.)

Für die FDP-Fraktion hat der Kollege Dr. Wissing das

ort.

(Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Dr. Volker Wissing


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (FDP)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (FDP)


    Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    err Kollege Schneider, ich habe Ihnen sehr aufmerk-
    am zugehört. Eines fand ich bemerkenswert und auch
    ntlarvend: Sie haben die ganze Zeit von Zahlen geredet
    nd angeregt, größere Verschuldungsspielräume zu nut-
    en. Als wir Ihnen vorgehalten haben, dass das mit dem
    aushalt gar nicht in Einklang zu bringen ist, sagten Sie:
    h behaupte, Sie werden das tun. Ich finde, wenn sich

    in Oppositionspolitiker hier zehn Minuten lang mit sei-
    en eigenen Behauptungen anstatt mit den konkreten
    ahlen, die die Regierung vorlegt, auseinandersetzt,
    ann müssen die Regierung und die Koalition einen ver-
    ammt guten Haushaltsentwurf eingebracht haben.


    (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    sofern danke ich Ihnen dafür, dass Sie uns hier diesen
    ntlarvenden Beleg erbracht haben.

    Wenn man sich mit Ihren finanzpolitischen Konzep-
    n auseinandersetzt, dann merkt man schnell: Es gibt ei-
    en großen Konsens zwischen den Sozialdemokraten
    nd den Grünen. Was sie verbindet, ist das, was sie
    chon in der Vergangenheit verbunden hat: Steuererhö-
    ungen.


    (Bettina Hagedorn [SPD]: Für 4 Prozent!)






    Dr. Volker Wissing


    (A) )


    )(B)

    Angesichts ihres Finanzkonzepts, das sie gezielt vorge-
    legt haben – auch um vor dieser Haushaltsdebatte Auf-
    merksamkeit in der Öffentlichkeit zu erhalten –, entbehrt
    es nicht einer gewissen Ironie, wenn ausgerechnet dieje-
    nige Partei, die den europäischen Stabilitäts- und Wachs-
    tumspakt ausgehebelt hat, heute treuherzig erklärt, dass
    – ich zitiere – Euro-Länder, die ihre öffentliche Ver-
    schuldung nicht mehr im Griff haben, konsequente Kon-
    solidierungsprogramme beschließen und durchsetzen
    müssen.


    (Stefan Müller [Erlangen] [CDU/CSU]: Das wollen sie nicht mehr hören!)


    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Sie solche
    Sätze von sich geben.


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU)


    Sie haben den Menschen jahrzehntelang eingeredet,
    man müsse mehr Schulden machen, um Wachstum zu
    schaffen. Über alle Warnungen der bürgerlichen Parteien
    haben Sie sich hinweggesetzt. Wo immer Sie Regie-
    rungsverantwortung hatten, haben Sie diesen Weg einge-
    schlagen. Jetzt wollen Sie noch die Kurve kriegen; Sie
    wollen auf der Seite der anderen sein und spielen plötz-
    lich die Haushaltssanierer. Das lassen wir Ihnen nicht
    durchgehen, und das glaubt Ihnen auch keiner in
    Deutschland.


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU)


    Meine Damen und Herren, hätte die damalige rot-
    grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder und
    Joschka Fischer, anstatt den Stabilitäts- und Wachstums-
    pakt aufzuweichen, ein konsequentes Konsolidierungs-
    programm beschlossen und durchgesetzt, wäre Europa
    die Staatsverschuldungskrise in dieser Härte erspart ge-
    blieben.

    Der Gipfel unsolider Finanzpolitik war das, was die
    Grünen gemacht haben. In der Föderalismuskommission
    haben sie sich in die Büsche geschlagen und haben der
    Schuldenbremse im Grundgesetz nicht zugestimmt. Das,
    fand ich, war ein starkes Stück. Das zeigt, wie wenig vo-
    rausschauend Sie in der Finanz- und Haushaltspolitik
    sind.


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU)


    Liebe Kolleginnen und Kollegen, in finanzpolitischer
    Hinsicht war Rot-Grün ein Unglücksfall für ganz
    Europa.


    (Dagmar Ziegler [SPD]: Das sagt der Richtige!)


    Keine deutsche Regierung lag in der Finanzpolitik so da-
    neben wie die Regierung Schröder/Fischer.


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU – Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wann kommen Sie zur FDP, Herr Wissing?)


    Wenn Sie von den Sozialdemokraten heute konstatieren,
    dass in den letzten Jahrzehnten die Reichen reicher und
    die Armen ärmer geworden sind, dann sollten Sie auch
    hinzufügen, dass das letzte Jahrzehnt ein Jahrzehnt so-

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    (C (D ialdemokratischer Finanzpolitik war. Sie haben dem useinanderdriften der Gesellschaft nicht entgegengeirkt, sondern Sie haben tatenund ideenlos zugesehen. ie haben durch ständige Mehrbelastungen der Mitte den rozess auch noch beschleunigt und wollen die Menchen jetzt glauben machen, dass die SPD in den letzten lf Jahren keinerlei Verantwortung getragen hätte. Sie aben weder unter Rot-Grün noch unter Schwarz-Rot as erreicht, was Sie heute groß ankündigen, und es wird nen auch beim nächsten Mal nicht gelingen. (Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Sagen Sie doch mal was zur FDP!)


    Wir werden dafür sorgen, dass Sie auch beim nächs-
    n Mal keine Regierungsverantwortung haben.


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU – Lachen bei der SPD – Joachim Poß [SPD]: Der kann ja vor Kraft kaum laufen!)


    Sie stellen sich hier hin und sagen, Sie wollen alle
    inkommen höher besteuern. Wenn die Leute trotzdem
    och etwas zurücklegen, dann wollen Sie sie durch er-
    öhte Kapitalertragsteuern zur Kasse bitten. In Ihrem
    apier sind Sie auch noch so dreist, Steuererhöhungen
    amit zu legitimieren, dass Sie darauf verweisen, dass
    hnehin nur noch 40 Prozent der Haushalte Einkommen-
    teuer zahlen. Ist es denn ein Beitrag zu mehr sozialer
    erechtigkeit, wenn Sie den 40 Prozent, die den Karren

    iehen, immer noch mehr auf die Schultern laden?


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU)


    Das, meine Damen und Herren, ist Zynismus einer
    artei, die in Wahrheit kein finanzpolitisches Konzept
    ehr hat.


    (Joachim Poß [SPD]: 5 Prozent!)


    enn sich ein Herr Schneider hier hinstellt und sagt, der
    ufschwung sei das Verdienst der fleißigen Menschen in
    eutschland, dann kann ich nur sagen: Passen Sie doch
    r Steuerkonzept entsprechend an, und verweigern Sie

    ich nicht dem Abbau der kalten Progression.


    (Carsten Schneider [Erfurt] [SPD]: Beschließen Sie das erst mal! Wo ist Ihr Vorschlag? – Joachim Poß [SPD]: Wo ist denn euer Vorschlag?)


    Sie sind doch längst keine Arbeitnehmerpartei mehr:
    eil Sie auf die Steuermehreinnahmen bei unteren und
    ittleren Einkommen spekulieren. Sie machen keine
    onsolidierungspolitik, sondern können nur Ausgaben-
    olitik machen. Deswegen wollen Sie den kleinen und
    ittleren Einkommensbeziehern in die Tasche greifen.
    ie verraten die Arbeitnehmerschaft in Deutschland.


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU – Carsten Schneider [Erfurt] [SPD]: Oi!)


    Hinter all dem steckt doch in Wahrheit eines: Sie su-
    hen sich bequeme Wege, um das Sparen zu umgehen.
    o immer Rot-Grün regiert, sehen wir Schuldenhaus-

    alte: in Nordrhein-Westfalen, in Rheinland-Pfalz, in
    aden-Württemberg.





    Dr. Volker Wissing


    (A) )


    )(B)


    (Carsten Schneider [Erfurt] [SPD]: Hessen, Niedersachsen!)


    Es wurde hier schon angesprochen: Rot-grüne Regierun-
    gen sind die Schuldenmacherregierungen in diesem
    Land. Deswegen dürfen Sie keine Verantwortung für die
    öffentlichen Haushalte haben.


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU)


    Das Finanzkonzept, das die Grünen vorlegen, ist
    nichts anderes als ein ungedeckter Scheck. Jede Menge
    Unsinn steckt in Ihrem Finanzkonzept.


    (Priska Hinz [Herborn] [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Da müssen Sie ja selber lachen!)


    Eine Finanztransaktionsteuer wird eingefordert, die an-
    geblich 12 Milliarden Euro Einnahmen bringen soll. In
    Ihrem Finanztableau wird sie dann gar nicht mehr er-
    wähnt, weil Sie selber nicht daran glauben. Sie haben es
    ja auch nicht hingekriegt, als Sie mit der SPD regiert ha-
    ben; da gab es keine Finanztransaktionsteuer. Sie sehen
    ja, dass man es international nicht durchsetzen kann.


    (Zuruf von Bündnis 90/Die Grünen: Wer blockiert das denn?)


    Wenn es eben nicht geht, dann werden wir nicht so
    dumm sein und den Finanzplatz Deutschland schwä-
    chen. Wir machen immer noch Politik für dieses Land,
    für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Deutsch-
    land und nicht für andere Finanzplätze.


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU – Joachim Poß [SPD]: Ein Meister der Unehrlichkeit!)


    Meine Damen und Herren, wenn man sich fragt, wa-
    rum die Arbeitslosigkeit unter Rot-Grün bei 5 Millionen
    lag, während sie unter Union und FDP inzwischen auf
    unter 3 Millionen gesunken ist; wenn man wissen will,
    warum SPD und Grüne den Stabilitäts- und Wachstums-
    pakt aufgeweicht haben, während Union und FDP zu-
    sammen das Defizit auf 0,6 Prozent drücken konnten,
    dann findet man die Antwort, wenn man Ihre tollen
    finanzpolitischen Konzepte durchliest. Sie bieten näm-
    lich nichts Neues, sondern nur aufgewärmten Klassen-
    kampf mit einem Schuss Leistungsfeindlichkeit und ei-
    ner gehörigen Prise Neidgesellschaft.

    Vielen Dank.


    (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU – Widerspruch bei Abgeordneten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Joachim Poß [SPD]: Das Wort hat noch gefehlt!)