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ID1710302500

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    13. Tagesordnungs-punkt.\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 17/103 Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Abgeordneten Jan van Aken, Christine Buchholz, Sevim Dağdelen, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Atomwaffen unverzüglich aus Deutsch- land abziehen (Drucksachen 17/116, 17/2214) . . . . . . . . c) Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Abgeordneten Jan van Aken, Christine Buchholz, Sevim Dağdelen, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Überprüfungskonferenz des Atomwaf- fensperrvertrages durch atomare Ab- rüstung stärken (Drucksachen 17/886, 17/2215) . . . . . . . . d) Antrag der Abgeordneten Agnes Malczak, Bei der Abrüstung der Atomwaffen vo- rangehen (Drucksachen 17/122, 17/2213) . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 8: Antrag der Fraktion der SPD: Deutschland im VN-Sicherheitsrat – Impulse für Frieden und Abrüstung (Drucksache 17/4863) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Guido Westerwelle, Bundesminister AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Groschek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 11805 B 11805 C 11806 A 11806 A 11806 B 11807 C Deutscher B Stenografisch 103. Sitz Berlin, Freitag, den I n h a l Glückwünsche zum Geburtstag des Abgeord- neten Johannes Pflug . . . . . . . . . . . . . . . . . . Begrüßung der Botschafterin der Ukraine, Frau Natalia Zarudna . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 26: a) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Bericht der Bundesregierung zum Stand der Bemühungen um Rüstungs- kontrolle, Abrüstung und Nichtverbrei- tung sowie über die Entwicklung der Streitkräftepotenziale (Jahresabrüstungs- bericht 2010) (Drucksache 17/4620) . . . . . . . . . . . . . . . . b) Beschlussempfehlung und Bericht des e f) 11805 A 11829 C 11805 B Dr. Gerhard Schick, Dr. Thomas Gambke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Investitio- undestag er Bericht ung 8. April 2011 t : nen in Antipersonenminen und Streu- munition gesetzlich verbieten und die steuerliche Förderung beenden (Drucksache 17/4697) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag der Abgeordneten Agnes Malczak, Sylvia Kotting-Uhl, Ute Koczy, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Aufnahme In- diens in die Nuclear Suppliers Group verhindern – Keine weitere Erosion des nuklearen Nichtverbreitungsregimes (Drucksache 17/5374) . . . . . . . . . . . . . . . Beschlussempfehlung und Bericht des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Abgeordneten Agnes Malczak, Omid Nouripour, Katja Keul, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Deutschland atomwaffenfrei – 11805 D 11805 D Dr. Rainer Stinner (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Groschek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . 11808 D 11809 B II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 103. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. April 2011 Roderich Kiesewetter (CDU/CSU) . . . . . . . . . Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Agnes Malczak (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christoph Schnurr (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Uta Zapf (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erich G. Fritz (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) . . . . . . . . Dr. Reinhard Brandl (CDU/CSU) . . . . . . . . . Robert Hochbaum (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 27: a) Antrag der Abgeordneten Jürgen Trittin, Renate Künast, Sylvia Kotting-Uhl, weite- rer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Nie wieder Tscher- nobyl – Atomzeitalter beenden (Drucksache 17/5375) . . . . . . . . . . . . . . . . b) Antrag der Abgeordneten Dorothee Menzner, Eva Bulling-Schröter, Ralph Lenkert, wei- terer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: 25 Jahre Reaktorkatastrophe von Tschernobyl – Atomkraftwerke ab- schalten (Drucksache 17/5379) . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 9: Antrag der Fraktion der SPD: Tschernobyl mahnt – Für eine zukunftssichere Energie- versorgung ohne Atomkraft und eine le- bendige europäische Erinnerungskultur (Drucksache 17/5366) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jürgen Trittin (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marie-Luise Dött (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Marco Bülow (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE) . . . . . . . . Dr. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Eva Bulling-Schröter (DIE LINKE) . . . . . Hans-Josef Fell (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Oliver Kaczmarek (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Angelika Brunkhorst (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Dorothee Menzner (DIE LINKE) . . . . . . . . . . M D D T Z d G 2 u s g z (D 1 P D B H D R L T B s A B d ti (D C D E K M D M T E W w L z s (D 11809 D 11811 D 11814 B 11816 B 11817 D 11819 B 11820 D 11821 D 11823 A 11824 C 11824 D 11824 D 11824 D 11826 B 11828 A 11829 D 11830 D 11831 D 11832 B 11832 D 11834 C 11836 A 11837 A anfred Grund (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . r. Bärbel Kofler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . r. Michael Paul (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 28: weite und dritte Beratung des von der Bun- esregierung eingebrachten Entwurfs eines esetzes zur Umsetzung der Richtlinie 009/65/EG zur Koordinierung der Rechts- nd Verwaltungsvorschriften betreffend be- timmte Organismen für gemeinsame Anla- en in Wertpapieren (OGAW-IV-Umset- ungsgesetz – OGAW-IV-UmsG) rucksachen 17/4510, 17/4811, 17/5403, 7/5417) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . eter Aumer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . r. Carsten Sieling (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . jörn Sänger (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . arald Koch (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . r. Gerhard Schick (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . alph Brinkhaus (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . othar Binding (Heidelberg) (SPD) . . . . . . . . agesordnungspunkt 29: eschlussempfehlung und Bericht des Aus- chusses für Gesundheit zu dem Antrag der bgeordneten Dr. Marlies Volkmer, Bärbel as, Elke Ferner, weiterer Abgeordneter und er Fraktion der SPD: Für ein modernes Pa- entenrechtegesetz rucksachen 17/907, 17/5227) . . . . . . . . . . . hristine Aschenberg-Dugnus (FDP) . . . . . . r. Marlies Volkmer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . rwin Rüddel (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . athrin Vogler (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . aria Anna Klein-Schmeink (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ietrich Monstadt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . echthild Rawert (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 30: rste Beratung des von den Abgeordneten olfgang Nešković, Harald Koch, Jan Korte, eiteren Abgeordneten und der Fraktion DIE INKE eingebrachten Entwurfs eines Geset- es zur Bekämpfung der Abgeordnetenbe- techung rucksache 17/1412) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11838 A 11839 B 11841 A 11842 C 11842 D 11844 A 11845 C 11846 C 11847 C 11848 D 11850 C 11851 D 11852 A 11853 B 11854 C 11856 A 11857 B 11858 C 11859 D 11860 D Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 103. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. April 2011 III Halina Wawzyniak (DIE LINKE) . . . . . . . . . Ansgar Heveling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Michael Hartmann (Wackernheim) (SPD) . . . Jörg van Essen (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Siegfried Kauder (Villingen-Schwenningen) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christine Lambrecht (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . Siegfried Kauder (Villingen-Schwenningen) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11860 D 11861 D 11863 A 11864 A 11865 D 11867 A 11868 C 11869 D 11871 A 11872 C 11873 A 11874 A Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 103. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. April 2011 11805 (A) ) )(B) 103. Sitz Berlin, Freitag, den Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 103. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. April 2011 11873 (A) (C) )(B) Anlagen zum Stenografischen Bericht Kramme, Anette SPD 08.04.2011 Kressl, Nicolette SPD 08.04.2011 Wagenknecht, Sahra DIE LINKE 08.04.2011 Winkler, Josef Philip BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 Anlage 1 Liste der entschuldigte Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Bluhm, Heidrun DIE LINKE 08.04.2011 Bonde, Alexander BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 Brinkmann (Hildesheim), Bernhard SPD 08.04.2011 Crone, Petra SPD 08.04.2011 Dr. Danckert, Peter SPD 08.04.2011 Friedhoff, Paul K. FDP 08.04.2011 Friedrich, Peter SPD 08.04.2011 Dr. Fuchs, Michael CDU/CSU 08.04.2011 Gädechens, Ingo CDU/CSU 08.04.2011 Dr. Gerhardt, Wolfgang FDP 08.04.2011 Gruß, Miriam FDP 08.04.2011 Günther (Plauen), Joachim FDP 08.04.2011 Hasselfeldt, Gerda CDU/CSU 08.04.2011 Haustein, Heinz-Peter FDP 08.04.2011 Hinz (Herborn), Priska BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 Hinz (Essen), Petra SPD 08.04.2011 Höfken, Ulrike BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 Höhn, Bärbel BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 Hörster, Joachim CDU/CSU 08.04.2011 Jasper, Dieter CDU/CSU 08.04.2011 Jung (Konstanz), Andreas CDU/CSU 08.04.2011 Kotting-Uhl, Sylvia BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 K K D L L L L L L L L M P P P D D S S S T D A (D n Abgeordneten ühn, Stephan BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 uhn, Fritz BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 r. Lamers (Heidelberg), Karl A. CDU/CSU 08.04.2011 ange, Ulrich CDU/CSU 08.04.2011 ange (Backnang), Christian SPD 08.04.2011 aurischk, Sibylle FDP 08.04.2011 enkert, Ralph DIE LINKE 08.04.2011 eutheusser- Schnarrenberger, Sabine FDP 08.04.2011 indner, Christian FDP 08.04.2011 ips, Patricia CDU/CSU 08.04.2011 udwig, Daniela CDU/CSU 08.04.2011 öller, Kornelia DIE LINKE 08.04.2011 etermann, Jens DIE LINKE 08.04.2011 flug, Johannes SPD 08.04.2011 ieper, Cornelia FDP 08.04.2011 r. Riesenhuber, Heinz CDU/CSU 08.04.2011 r. Schäuble, Wolfgang CDU/CSU 08.04.2011 chlecht, Michael DIE LINKE 08.04.2011 chmidt (Eisleben), Silvia SPD 08.04.2011 teinke, Kersten DIE LINKE 08.04.2011 empel, Frank DIE LINKE 08.04.2011 r. Terpe, Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.04.2011 bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich 11874 Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 103. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. April 2011 (A) (C) )(B) Anlage 2 Amtliche Mitteilungen Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss gemäß § 80 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absieht: Auswärtiger Ausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik 2009/2010 – Drucksachen 17/4413, 17/4742 Nr. 4 – Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Unionsdokumente zur Kenntnis genommen oder von ei- ner Beratung abgesehen hat. Auswärtiger Ausschuss Drucksache 17/4768 Nr. A.l Ratsdokument 16689/10 Innenausschuss Drucksache 17/4509 Nr. A.7 Ratsdokument 15894/1/10 REV 1 Drucksache 17/4768 Nr. A.2 Ratsdokument 16271/1/10 REV 1 Haushaltsausschuss Finanzausschuss – Unterrichtung durch den Bundesrechnungshof Bericht nach § 99 der Bundeshaushaltsordnung über die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistun- gen und Handwerkerleistungen nach § 35a des Einkom- mensteuergesetzes – Drucksachen 17/4641, 17/4917 Nr. 1.2 – Ausschuss für Wirtschaft und Technologie – Unterrichtung durch die Bundesregierung Raumfahrtstrategie der Bundesregierung – Für eine zu- kunftsfähige deutsche Raumfahrt – Drucksachen 17/4140, 17/4499 Nr. 1.4 – Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung – Unterrichtung durch die Bundesregierung Tätigkeitsberichte 2008 und 2009 der Bundesnetzagen- tur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen für den Bereich Eisenbahnen gemäß § 14b des Allgemeinen Eisenbahngesetzes und Stellungnahme der Bundesregierung – Drucksachen 17/4630, 17/4917 Nr. 1 – (D Drucksache 17/4768 Nr. A.7 Ratsdokument 5330/11 Drucksache 17/4768 Nr. A.8 Ratsdokument 5331/11 Ausschuss für Wirtschaft und Technologie Drucksache 17/4768 Nr. A.10 EuB-BReg 135/2011 Drucksache 17/4927 Nr. A.l5 Ratsdokument 2115 Drucksache 17/4927 Nr. A.l6 Ratsdokument 5559/11 Ausschuss für Arbeit und Soziales Drucksache 17/4768 Nr. A.l3 Ratsdokument 5064/11 Drucksache 17/4768 Nr. A.l4 Ratsdokument 5068/11 Drucksache 17/4768 Nr. A.l5 Ratsdokument 5520/11 Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Drucksache 17/4927 Nr. A.25 Ratsdokument 5541/11 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Drucksache 17/3791 Nr. A.15 Ratsdokument 14868/10 103. Sitzung Berlin, Freitag, den 8. April 2011 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. Reinhard Brandl


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)


    Herr Präsident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen!

    ie Umsetzung der Vision einer Welt ohne nukleare und
    ndere Arten von Massenvernichtungswaffen ist ein Ge-
    erationenprojekt. Es ist kein Thema wie andere The-
    en, die man sich vielleicht für eine Legislaturperiode

    ornimmt, um dann darauf hinzuarbeiten, innerhalb die-
    er einen Periode einen Haken daran zu setzen. Nichts-
    estotrotz stehen wir zu unserer Verantwortung, unsere
    ktive Zeit dafür zu nutzen, diesem Ziel Stück für Stück
    äherzukommen. Das Ziel wird aber nie erreicht werden,
    enn man sich nur auf die Waffen selbst konzentriert. Es





    Dr. Reinhard Brandl


    (A) )


    )(B)

    muss in erster Linie darum gehen, in internationalen
    Bündnissen Rahmenbedingungen zu schaffen und Ver-
    trauen herzustellen, sodass diese Waffen irgendwann
    einmal von selbst überflüssig werden.

    So betrachtet, war das Jahr 2010 ein gutes Jahr. Der
    Abschluss und die Ratifizierung des neuen START-Ver-
    trags zwischen den USA und Russland markieren einen
    weiteren Schritt der Annäherung und Kooperation zwi-
    schen den beiden Ländern. Mit dem Vertrag wurden
    Transparenz- und Verifikationsmaßnahmen beschlossen
    und neue Obergrenzen für die strategischen Arsenale
    festgelegt. Der Vertrag ist aber auch ein Signal für die
    Welt. Das sichtbare Bemühen um nukleare Abrüstung
    bei beiden Mächten des Kalten Krieges hebt die Bedeu-
    tung des Themas auf der internationalen Bühne.

    Meine Damen und Herren, aus meiner Sicht ist es
    aber mindestens genauso wichtig, dass jetzt in einem
    nächsten Schritt wieder Bewegung in die Verhandlungen
    mit Russland über die konventionellen Streitkräfte
    kommt. Die NATO hat im letzten Jahr ebenfalls ein Si-
    gnal gesetzt: Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nicht-
    verbreitung sind wesentliche Elemente des neuen strate-
    gischen Konzepts, das im November in Lissabon
    beschlossen wurde. Erstmalig in ihrer Geschichte hat
    sich die NATO dem Ziel verschrieben, Voraussetzungen
    für eine Welt ohne Atomwaffen zu schaffen. Das ist auch
    ein großer Erfolg der diplomatischen Bemühungen der
    Bundesregierung.

    Frau Zapf, die Arbeit auf Ebene der NATO geht ja
    nun weiter mit der Einrichtung des Abrüstungs- und
    Rüstungskontrollausschusses und der umfassenden
    Überprüfung des NATO-Abschreckungs- und Verteidi-
    gungsdispositivs. Ihr Vorwurf, dass da jetzt nichts mehr
    passiert, trifft also nicht zu.

    Natürlich sind das alles kleine Schritte, genauso wie
    zum Beispiel der Dialog zwischen der NATO und Russ-
    land im NATO-Russland-Rat. Aber die Abrüstung inner-
    halb der NATO und innerhalb Russlands ist nur die eine
    Seite. Daneben steht – das ist die weitaus konkretere Ge-
    fahr – das Streben nach Atomwaffen vor allem in Län-
    dern wie Iran, Syrien oder Nordkorea. Nordkorea wei-
    gerte sich auch 2010 konsequent, Transparenz über sein
    Atomprogramm herzustellen. Im Gegenteil: Durch die
    Bekanntgabe einer bisher unbekannten Urananreiche-
    rungsanlage und einen Angriff auf Südkorea hat sich die
    Lage in der Region weiter zugespitzt.

    Es gibt weiter Unklarheiten darüber, was denn Israel
    2007 in Syrien überhaupt bombardiert hat. Die starke
    Vermutung, dass es sich dabei um den Rohbau eines
    nicht bekanntgegebenen Reaktors handelt, wurde bisher
    nicht ausgeräumt.

    Weiterhin kritisch ist auch die Lage im Iran. Auch
    2010 ist das Land nicht den Auflagen des UN-Sicher-
    heitsrates gefolgt. Es hat sein Atomprogramm fortge-
    setzt, die Urananreicherung ausgebaut und mit dem Bau
    des Schwerwasserreaktors in Arak fortgeführt. Durch
    Presseveröffentlichungen im Herbst letzten Jahres haben
    wir erfahren, wie groß die Nervosität in der Region ist,
    wie groß die Angst vor der iranischen Atombombe ist
    und welches Konfliktpotenzial damit verbunden ist.

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    (C (D eutschland bringt sich hier sehr konstruktiv in die 3+3-Gespräche ein. Gesprächsbereitschaft auf der inen Seite, aber auch harte Sanktionen auf der anderen eite, wenn das Angebot zum Dialog und zur Kooperaon nicht angenommen wird, sind weiterhin der richtige eg. Meine Damen und Herren, zu den Risiken der Prolifetion kommt die Bedrohung durch den Nuklearterrorisus. Organisationen wie al-Qaida folgen nicht der ogik der Abschreckung und hätten sicher keine Hemungen, Atomwaffen auch tatsächlich einzusetzen. Es uss deswegen alles unternommen werden, damit sol he Organisationen nicht in den Besitz von Atomwaffen ommen. ber selbst, wenn sie nicht in den Besitz eines Sprengopfes kommen, würde der Diebstahl von nuklearem aterial zum Bau einer schmutzigen Bombe die Bedro ung durch den internationalen Terrorismus auf eine anz neue Stufe heben. Der Gipfel zur nuklearen Sicherung im April letzten ahres war deswegen richtig und wichtig. Deutschland tellt beispielsweise bis 2012 für die Einrichtung einer atenbank durch die IAEO für gering angereichertes aterial 10 Millionen Euro zur Verfügung. Aber gerade, as die Etablierung internationaler Standards zur Absi herung von Nuklearanlagen und von Nuklearmaterial ngeht, müssen wir noch dringend nachlegen. Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich möchte uch nicht verschweigen, dass es jenseits der Fragen von uklearer Abrüstung auch in anderen Bereichen der Rüsngskontrolle im Jahr 2010 wichtige Erfolge gab. Einen rfolg möchte ich besonders herausstellen – er ist heute chon mehrfach angesprochen worden–: Am 1. August 010 ist das Übereinkommen über Streumunition in raft getreten. Dies ist aus deutscher Sicht besonders ereulich, weil wir es – auch schon während Ihrer Regiengszeit, verehrte Kollegen von der SPD – vorangetrie en haben und weil wir eines der ersten Länder waren, ie diesen Vertrag unterzeichnet und im Parlament ratifiiert haben. Das Übereinkommen beschreibt einen umssenden Verbotstatbestand für diese Art der Munition, ie durch die hohen Raten von Blindgängern über Jahrehnte hinweg noch eine Gefahr für die Bevölkerung arstellt. Es geht bei diesem Abkommen nicht nur um ie Munition selbst, sondern es geht in besonderem aße um Hilfe für die Opfer. Deutschland war wesent ch am Erfolg des Abkommens und am Erfolg der ersten ertragsstaatenkonferenz im letzten Jahr beteiligt. Das ist aber nur ein Beispiel für die vielen deutschen nstrengungen, die der Jahresabrüstungsbericht 2010 ufzeigt. Ich möchte allen Vertretern der Bundesregieng, aber auch allen Nichtregierungsorganisationen, die ich im vergangenen Jahr dafür starkgemacht haben, von ieser Stelle aus ganz herzlich danken. Sie alle leisten leine Beiträge, kleine Schritte, von denen aber jeder auf em Weg zu mehr Frieden und Sicherheit in der Welt ichtig ist. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. )


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)





    (A) )



Rede von Dr. Norbert Lammert
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)

Der Kollege Robert Hochbaum von der CDU/CSU-

Fraktion ist der letzte Redner zu diesem Tagesordnungs-
punkt.


(Beifall bei der CDU/CSU)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Robert Hochbaum


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und

    Kollegen! Das Jahr 2010 war meiner Meinung nach,
    auch wenn in Frau Zapfs Manuskript an dieser Stelle ein
    Fragezeichen steht, richtungsweisend, was Abrüstung
    und Rüstungskontrolle angeht. Ich möchte deshalb
    gleich zu Beginn meiner Rede der Bundesregierung und
    allen Beteiligten für ihr Engagement und ihr nachhalti-
    ges Handeln bei allen Bemühungen um dieses Thema
    und natürlich auch für das Verfassen dieses sehr ausführ-
    lichen Berichts herzlich danken.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


    Dass für Deutschland die Themen Abrüstung und
    Rüstungskontrolle von herausragender Bedeutung sind,
    zeigt dabei nicht allein der Umstand, dass bereits
    26 Tage nach Jahresende das Kabinett den Bericht be-
    schlossen hat, sondern vor allem auch die im Berichts-
    zeitraum erzielten Ergebnisse. Sie sind nämlich auf ei-
    nen wesentlichen Beitrag Deutschlands zurückzuführen,
    und sie unterstützen maßgeblich den häufig genannten
    und von Barak Obama eingeleiteten weltweiten Paradig-
    menwechsel hin zu einer nuklearwaffenfreien Welt.

    Nicht zuletzt prägen die aktuellen Geschehnisse – ich
    erinnere da an die Vorkommnisse in der arabischen
    Welt – auch die heutige Debatte. Durch sie wird einmal
    mehr auf die Notwendigkeit von Abrüstung und Rüs-
    tungskontrolle verwiesen. Dies waren und sind zentrale
    Bestandteile deutscher Außen- und Sicherheitspolitik
    und müssen es auch weiterhin sein.

    Lassen Sie mich vor diesem Hintergrund auf einige
    wichtige Punkte eingehen, die speziell im deutschen
    Fokus stehen und auch weiterhin stehen werden. Mit
    Sicherheit kann dabei die Einigung auf ein Abschluss-
    dokument der Staaten des Nuklearen Nichtverbreitungs-
    vertrages als zentraler Erfolg gewertet werden. Nach,
    wie Sie wissen, zehnjährigem Stillstand konnte hier
    nicht zuletzt aufgrund der Bemühungen Deutschlands
    ein Konsens zu verpflichtenden Handlungsempfehlun-
    gen zur nuklearen Abrüstung gefunden werden.

    Deutschland hatte sich darüber hinaus intensiv dafür
    eingesetzt, taktische Atomwaffen, also sogenannte sub-
    strategische Nuklearwaffen, die gegenwärtig leider noch
    keiner Rüstungskontrolle unterliegen, in den weiteren
    Abrüstungsprozess aufzunehmen. Diese Diskussion
    steht nun auf der internationalen Agenda. Man kann mit
    Fug und Recht behaupten, dass dies zu einem nicht uner-
    heblichen Teil den Aktivitäten der Bundesregierung zu
    verdanken ist. Auch dafür gilt mein herzlicher Dank.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


    Aber auch mit Blick auf Amerika kann von einer
    positiven Entwicklung, was die Abrüstung bei den tak-
    tischen Atomwaffen angeht, gesprochen werden. So hat

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    (C (D räsident Obama – wir hörten es schon – bei der Untereichnung des neuen START-Vertrages erklärt, taktische tomwaffen in zukünftige Verhandlungen mit Russland nbedingt einbeziehen zu wollen. Ich denke, das ist ein ichtiger Schritt in die richtige Richtung, und ich hoffe, ussland wird diesen Weg eines Tages mitgehen. Dies oll natürlich keinesfalls die Stellung des neuen STARTertrages abschwächen, der eine immense politische Sinalwirkung für weitere weltweite Bemühungen um die ukleare Abrüstung besitzt. Er gehört neben dem Abchlussdokument mit Sicherheit zu den abrüstungspolitichen Erfolgen der letzten Zeit. Aber auch mit dem neuen Strategischen Konzept der ATO – ich bin nicht ganz der Meinung, dass sich da ichts getan hätte – und der darin formulierten Verpflichng, Bedingungen für eine Welt frei von Atomwaffen u schaffen, konnte 2010 ein wahrer Meilenstein zum aradigmenwechsel bei der nuklearen Abrüstung gechaffen werden. Gerade in diesen Tagen – wir hörten es – tritt hier in erlin im Rahmen des NATO-Außenministertreffens rstmalig der in Lissabon beschlossene Abrüstungsauschuss der NATO zusammen. Bemerkenswert ist dabei uch, dass dieses Gremium trotz der Vorbehalte einiger artner – ich nenne da zum Beispiel Frankreich – ins Leen gerufen wurde. Ich meine, das ist ein kleiner, aber ichtiger Schritt zu mehr Abrüstung auch innerhalb der ATO. Darüber hinaus war es ein zentrales Anliegen der undesregierung, die Krise um den KSE-Vertrag nach er bekanntermaßen langen Ruhepause zu beenden. Ereulicherweise wurde dieses Gesprächsangebot von ussland und den anderen nicht der NATO angehörenen KSE-Staaten grundsätzlich positiv aufgenommen. h hoffe, dass auch hier bald Bewegung in die Sache ommt. Das Ziel sollte auf jeden Fall sein – darin kann h die Bundesregierung nur bestärken –, noch in diesem ahr den Einstieg in wirklich konkrete Verhandlungen, in enen Maßnahmen der Transparenz dann auch festgeurrt werden, zu schaffen. Aber es sind nicht nur die großen Ereignisse, die das ahr 2010 abrüstungspolitisch prägten. So leistete eutschland im Bereich der chemischen Waffen im uge des G-8-Programms „Globale Partnerschaft“ fianzielle und technische Hilfe für entsprechende Verichtungsprogramme, zum Beispiel in Russland. Russiche Atom-U-Boote konnten abgewrackt werden, und er Bau einer dritten Anlage zur Vernichtung chemischer affen, den Deutschland kofinanzierte, wurde abge chlossen. (Uta Zapf [SPD]: Nur, jetzt gibt es kein Geld mehr!)


    Und – man glaubt es kaum –: Auch bei uns wurden
    Jahre 2010 die letzten Granaten des Lagerbestandes

    n chemischen Waffen des Ersten Weltkrieges vernich-
    t. Man sieht also, wie lange Abrüstung dauern kann.

    Das sind zwar kleine Schritte, aber handfeste und
    reifbare Abrüstungsschritte, die trotz der großen globa-





    Robert Hochbaum


    (A) )


    )(B)

    len nuklearen Herausforderungen nicht unter den Tisch
    fallen sollten.

    Nicht zuletzt darf bei all diesen Fragen unser En-
    gagement – es wurde mehrfach genannt – bei der Ver-
    nichtung von Streumunition nicht unerwähnt bleiben.
    Seit der Unterzeichnung der Osloer Konvention hat sich
    Deutschland zu einer der führenden Kräfte unter diesen
    Vertragsstaaten entwickelt und die Abrüstung im Be-
    reich der Streumunition auch im letzten Jahr entschei-
    dend mit vorangetrieben.

    Meine Damen und Herren, abschließend kann man
    zum Jahresabrüstungsbericht festhalten – auch wenn ich
    weiß, dass hier im Raum nicht alle derselben Meinung
    sind –, dass alle Bemühungen der Bundesregierung in
    die richtige Richtung gewiesen haben bzw. weisen. Na-
    türlich ist Abrüstung ein schwieriger, oft auch von Rück-
    schlägen begleiteter Prozess und natürlich sollte alles
    viel, viel schneller gehen, umfassender sein und mit weit
    mehr Erfolgen verbunden sein. Aber seien wir nicht
    blauäugig. Halten wir uns an die Realitäten und kämpfen
    wir um jeden kleinen Schritt. Alle Themen in dieser Hin-
    sicht gilt es im internationalen Rahmen, im Verbund mit
    der NATO, mit Russland, mit der EU und mit anderen
    internationalen Gremien zu vereinbaren. Dabei müssen
    Abrüstungspolitik und Rüstungskontrolle immer auf
    Vertrauen und gemeinsamer Verständigung basieren. Al-
    leingänge nutzen da wenig. Das ist sicherlich nicht im-
    mer der einfachste und leider nicht immer der schnellste
    Weg. Es ist aber sicherlich immer der nachhaltigste und
    ein Weg, der entscheidend zu mehr Sicherheit und zu
    mehr politischer Stabilität in unserer Welt führen wird.

    Herzlichen Dank.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)