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ID1707309500

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    9. dieDP-Fraktion.\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 17/73 Alexander Bonde (BÜNDNIS 90/ Bundesregierung: Finanzplan des Bun- des 2010 bis 2014 (Drucksachen 17/2501, 17/2502, 17/3526) 1 Einzelplan 01 Bundespräsident und Bundespräsidial- amt (Drucksachen 17/3501, 17/3523) . . . . . . . 2 Einzelplan 02 Deutscher Bundestag (Drucksachen 17/3502, 17/3523) . . . . . . . 3 Einzelplan 03 DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bettina Hagedorn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Nicolette Kressl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Horst Meierhofer (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Volker Wissing (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . Stefan Liebich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . Norbert Barthle (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Bartholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Sven-Christian Kindler (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7939 B 7939 D 7939 D 7949 D 7951 B 7952 D 7953 D 7955 A 7955 D 7956 B 7956 D 7958 A 7959 A Deutscher B Stenografisch 73. Sitz Berlin, Dienstag, den 2 I n h a l Auswirkungen der aktuellen Sicherheitslage Glückwünsche zum Geburtstag der Abgeord- neten Heinz-Joachim Barchmann, Siegfried Kauder (Villingen-Schwenningen) und Alois Karl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt I: a) Zweite Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2011 (Haushaltsgesetz 2011) (Drucksachen 17/2500, 17/2502) . . . . . . . b) Beschlussempfehlung des Haushaltsaus- schusses zu der Unterrichtung durch die 4 in C N D O 7939 A 7939 B 7939 B Bundesrat (Drucksachen 17/3523, 17/3524) . . . . . . . 7940 A undestag er Bericht ung 3. November 2010 t : a) Einzelplan 08 Bundesministerium der Finanzen (Drucksachen 17/3508, 17/3523) . . . . . . . Verbindung mit b) Einzelplan 20 Bundesrechnungshof (Drucksachen 17/3523, 17/3524) . . . . . . . arsten Schneider (Erfurt) (SPD) . . . . . . . . . orbert Barthle (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . r. Dietmar Bartsch (DIE LINKE) . . . . . . . . tto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7940 A 7940 B 7940 B 7943 C 7945 A 7947 D Norbert Brackmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Peter Altmaier (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . 7960 B 7961 B II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 73. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 23. November 2010 5 Einzelplan 11 Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Drucksachen 17/3511, 17/3523) . . . . . . . Bettina Hagedorn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . . . Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Heinrich L. Kolb (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Claudia Winterstein (FDP) . . . . . . . . . . . . Brigitte Pothmer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Brigitte Pothmer (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . . . Dr. Heinrich L. Kolb (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Karl Schiewerling (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Katrin Kunert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Paul Lehrieder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . Namentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Einzelplan 12 Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Drucksachen 17/3512, 17/3523) . . . . . . . Johannes Kahrs (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bartholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Roland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . Dr. Claudia Winterstein (FDP) . . . . . . . . . . . . Johannes Kahrs (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Claudia Winterstein (FDP) . . . . . . . . . . . . Dr. Anton Hofreiter (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bartholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . D B D F S B S S D D S P N E 7 E U M A S D E J D B J B 7963 B 7963 C 7965 D 7967 C 7968 A 7968 B 7970 A 7970 C 7971 A 7972 C 7974 A 7976 B 7976 C 7977 B 7977 C 7980 A 7981 D 7983 C 7984 B 7985 C 7986 D 7987 C 7989 B 7990 A 7992 A 7993 D 7994 D 7996 B 7996 D 7997 A 7997 D r. Peter Ramsauer, Bundesminister BMVBS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ettina Hagedorn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . r. Peter Ramsauer, Bundesminister BMVBS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lorian Pronold (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Horst Meierhofer (FDP) . . . . . . . . . . . . . . ebastian Körber (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . ettina Herlitzius (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ebastian Körber (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . abine Leidig (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . aniela Wagner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bartholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . irk Fischer (Hamburg) (CDU/CSU) . . . . . . ören Bartol (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stefanie Vogelsang (CDU/CSU) . . . . . . . . Stefan Liebich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . atrick Schnieder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . amentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . rgebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 15 Bundesministerium für Gesundheit (Drucksachen 17/3514, 17/3523) . . . . . . . wald Schurer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ichael Leutert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . lois Karl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . ven-Christian Kindler (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Johannes Singhammer (CDU/CSU) . . . . . r. Philipp Rösler, Bundesminister BMG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lke Ferner (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Max Straubinger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . ens Spahn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Martina Bunge (DIE LINKE) . . . . . . . . . irgitt Bender (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ens Spahn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . irgitt Bender (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7998 B 8000 A 8000 B 8000 C 8001 C 8002 A 8003 D 8004 A 8004 C 8005 B 8005 C 8006 C 8000 A 8010 A 8010 B 8010 D 8012 B 8012 D 8015 B 8015 B 8017 A 8018 C 8020 A 8022 B 8023 D 8024 B 8026 A 8027 A 8028 A 8030 D 8032 D 8033 D 8034 B Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 73. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 23. November 2010 III Willi Zylajew (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Karl Lauterbach (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . Heinz Lanfermann (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Bärbel Bas (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lothar Riebsamen (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Karin Maag (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Erklärung des Abgeordneten Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zur Abstimmung über den Änderungsantrag der Fraktion der SPD zu dem Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2011 hier: Einzelplan 12 Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Tagesordnungspunkt I. 6, Drucksache 17/3832) Anlage 3 Erklärung nach § 31 GO des Abgeordneten Kai Wegner (CDU/CSU) zur Abstimmung über den Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2011 hier: Einzelplan 12 Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Tagesordnungspunkt I. 6, Drucksache 17/3512) 8035 A 8036 C 8038 A 8039 D 8041 B 8043 A 8045 C 8047 A 8047 C 8047 D Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 73. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 23. November 2010 7939 (A) ) )(B) 73. Sitz Berlin, Dienstag, den 2 Beginn: 10.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 73. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 23. November 2010 8047 (A) ) )(B) mit die im Rahmen der Städtebauförderung bisher be- reitgestellten Mittel für das Programm „Soziale Stadt“ inDIE GRÜNEN der Bundesregierung ausdrücklich begrüße. Grundsätz- lich kann ich die mehrheitliche Auffassung nachvollzie- hen, dass sich die Städtebauförderung systembedingt auf die investiven Maßnahmen konzentrieren sollte und so- Scharfenberg, Elisabeth BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 23.11.2010 Scheel, Christine BÜNDNIS 90/ 23.11.2010 Anlage 1 Liste der entschuldigte * A G A s te Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Bätzing-Lichtenthäler, Sabine SPD 23.11.2010 Bellmann, Veronika CDU/CSU 23.11.2010 Bluhm, Heidrun DIE LINKE 23.11.2010 Bülow, Marco SPD 23.11.2010 Frankenhauser, Herbert CDU/CSU 23.11.2010 Friedhoff, Paul K. FDP 23.11.2010 Frieser, Michael CDU/CSU 23.11.2010 Glos, Michael CDU/CSU 23.11.2010 Dr. Freiherr zu Guttenberg, Karl-Theodor CDU/CSU 23.11.2010 Dr. Höll, Barbara DIE LINKE 23.11.2010 Kossendey, Thomas CDU/CSU 23.11.2010 Kretschmer, Michael CDU/CSU 23.11.2010 Laurischk, Sibylle FDP 23.11.2010 Liebing, Ingbert CDU/CSU 23.11.2010 Maisch, Nicole BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 23.11.2010 Meinhardt, Patrick FDP 23.11.2010 Menzner, Dorothee DIE LINKE 23.11.2010 Mortler, Marlene CDU/CSU 23.11.2010 Dr. Müller, Gerd CDU/CSU 23.11.2010 Oswald, Eduard CDU/CSU 23.11.2010 Röspel, René SPD 23.11.2010 Dr. Röttgen, Norbert CDU/CSU 23.11.2010 Roth, Michael SPD 23.11.2010 S S S S A (C (D Anlagen zum Stenografischen Bericht n Abgeordneten für die Teilnahme an der Ostseeparlamentarierkonferenz nlage 2 Erklärung des Abgeordneten Volker Beck (Köln) (BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN) zur Abstimmung über den Änderungsantrag der Fraktion der SPD zu dem Entwurf eines Gesetzes über die Feststel- lung des Bundeshaushaltsplans für das Haus- haltsjahr 2011 hier: Einzelplan 12 Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Tagesordnungspunkt I. 6, Drucksache 17/3832) Ich erkläre im Namen der Fraktion Bündnis 90/Die rünen, dass unser Votum „Ja“ lautet. nlage 3 Erklärung nach § 31 GO des Abgeordneten Kai Wegner (CDU/CSU) zur Abstimmung über den Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2011 hier: Einzelplan 12 Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Tagesordnungspunkt I. 6, Drucksache 17/3512) Ich stimme der Beschlussempfehlung des 8. Aus- chusses zu, da ich die erhebliche Aufstockung der Mit- l für die Städtebauförderung gegenüber dem Entwurf chmidt (Bochum), Frithjof BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 23.11.2010 chnurr, Christoph FDP 23.11.2010 chreiner, Ottmar SPD 23.11.2010 taffeldt, Torsten FDP 23.11.2010* bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich 8048 Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 73. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 23. November 2010 (A) (C) (D)(B) diesem Einzelplan erheblich reduziert werden. Da ich je- doch von der Notwendigkeit und dem Erfolg des Pro- gramms „Soziale Stadt“ überzeugt bin, bedaure ich die hier beschlossenen Kürzungen. Ich begrüße daher, dass Herr Minister Ramsauer angekündigt hat, dass sein Ministerium „die Belange der Stadtteile weiter unterstüt- zen“ wird und er sich vom Ministerium „neue konzeptio- nelle Ansätze erarbeiten lassen wird, die die Förderung in solchen Quartieren unter Einbeziehung arbeitsmarkt- politischer Instrumente stärker bündeln und damit effek- tiver und schlagkräftiger gestalten“ wird. Denn die Quartiersmanagements leisten größtenteils sehr gute Ar- beit, um die Probleme und sozialen Schieflagen in die- sen Quartieren zu verringern. 73. Sitzung Berlin, Dienstag, den 23. November 2010 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2 Anlage 3
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Roland Claus


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (DIE LINKE.)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (DIE LINKE.)


    Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Mein

    eschätzter Vorredner hat soeben den Vorschlag unter-
    reitet, zugleich in Köpfe und Beton zu investieren. Ich
    uss ihn auf die Gefahr hinweisen, dass bei dieser Ver-

    indung zuweilen Betonköpfe herauskommen;


    (Heiterkeit und Beifall bei der LINKEN – Dirk Fischer [Hamburg] [CDU/CSU]: Der ist ziemlich alt und abgedroschen!)


    h habe das nicht vergessen, Herr Kollege.

    Wir reden und entscheiden hier über den Infrastruktur-
    tat des Bundes, einfacher gesagt: über die Frage, wie
    ir in Städten und Gemeinden zusammen leben, wohnen
    nd uns bewegen wollen, und zwar zu Wasser, zu Lande
    nd in der Luft.

    Die Linke steht für eine Verkehrs-, Bau- und Stadtent-
    icklungspolitik, die stets von sozialer Verantwortung
    nd demokratischer Teilhabe aller an den öffentlichen
    ütern ausgeht. Was alle brauchen, muss öffentlich zu-
    änglich und bezahlbar sein. Wenn die Linke sagt, unser
    usammenleben müsse ökologischer werden, dann meint
    ie – um auch das einmal klargestellt zu haben –: ökolo-
    ischer für alle und nicht ökologischer für Reiche.


    (Beifall bei der LINKEN)


    Die Bundesregierung und Minister Ramsauer hatten
    it diesem Etat eine, wie ich finde, wunderbare Chance,





    Roland Claus


    (A) )


    )(B)

    Zukunft zu gestalten. Die Koalition und die Bundesre-
    gierung haben sich aber anders entschieden. Sie be-
    schließen rückwärtsgewandten Murks, zum großen Teil
    ohne Not, aber eben Murks. Ich möchte das mit drei
    Fakten belegen:

    Erstens. Es gibt zwei besonders gut laufende Förder-
    programme des Bundes, nämlich das zur CO2-Gebäu-
    desanierung und das zur Städtebauförderung. In mei-
    ner Kreisstadt, in Naumburg, sind täglich Hunderte,
    wenn nicht Tausende Touristen, die sich das Ergebnis
    ansehen können. Ich als Ostdeutscher bin froh darüber
    und dankbar dafür, dass wir ein solches Ergebnis haben.

    Was schlagen Sie mit dem Haushaltsentwurf vor? Bei
    den am besten laufenden Programmen, bei denen alles
    stimmt, nämlich Handwerksleistungen, Gewerke, Finan-
    zierung und Bedarfe, bei denen alles funktioniert, sehen
    Sie eine Halbierung, eine Absenkung um 50 Prozent vor.
    Nun haben wir zwar ein Ergebnis von 50 Prozent plus,
    aber es ist noch immer wahr: Eine Regierung, die ihre
    besten Förderinstrumente aus der Hand gibt, macht eine
    Opposition fast sprachlos. Das ist Politik ohne jede Lo-
    gik. Ich darf Ihnen sagen: Das hat schon einen Hauch
    von Spätberliner Dekadenz.

    Sie haben Widerspruch aus allen gesellschaftlichen
    Bereichen erfahren. Es muss Ihnen doch zu denken ge-
    ben, wenn Ortsvereine von Christlich-Sozialer Union,
    Sozialdemokratischer Partei und Linken Sie mit nahezu
    gleichen Texten bombardieren und sagen: So wollen wir
    das nicht hinnehmen. – Da muss doch bei Ihnen endlich
    einmal das Denken einsetzen.


    (Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Für besonders bemerkenswert hielten wir, dass die
    Kritik, die uns erreichte, eine gesellschaftspolitische Kri-
    tik war. Hier ist nicht betriebswirtschaftlich, wie sonst
    oft, argumentiert worden nach dem Motto: Hier gehen
    Arbeitsplätze flöten. – Auch das ist genannt worden.
    Aber die gesellschaftspolitische Kritik, die uns erreicht
    hat, hatte die klare Botschaft: Sie machen hier das Ge-
    meinwesen kaputt. – Dann dürfen Sie sich nicht wun-
    dern, wenn es auch in diesem Parlament Kräfte gibt, die
    sich dem ausdrücklich widersetzen.


    (Beifall bei der LINKEN)


    Ein zweiter Fakt. Wir reden in der Tat über den größten
    Investitionsetat. Ja, Sie investieren viel, aber in der Re-
    gel falsch. Sie investieren viel und gerne in überteuerte
    Prestigeprojekte statt in die Ertüchtigung einer flächende-
    ckenden Infrastruktur. Sie hängen einer inzwischen über-
    lebten Metropolendominanz nach. Ihre Metropolenpoli-
    tik passt in keiner Weise mit einer Politik für ländliche
    Räume, sofern Sie sie überhaupt haben, zusammen. Ihre
    Ideen von vorgestern werden heute in Beton gegossen.
    Sie sind – entgegen eigenen besseren Erkenntnissen –
    nicht in der Lage, in der Bau- und Verkehrspolitik Lern-
    und Korrekturfähigkeit an den Tag zu legen. Schließlich
    tragen Sie mit Ihrer verfehlten Steuer- und Finanzpolitik
    dazu bei, dass die Kommunen immer investitionsunfähi-

    g
    G

    O
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    (C (D er werden. Das alles beweist eines: Sie können nicht mit eld umgehen, und schon gar nicht mit viel Geld. (Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Mein dritter Punkt. Der Erfahrungsvorsprung im
    sten liegt leider brach und wird auch in diesem Etat

    icht aufgenommen. Ich hätte mir von einem Bauminis-
    r einmal eine richtige Idee gewünscht, nämlich dass
    err Minister Ramsauer sagt: Wir haben eine miserable
    ituation in der Kinderbetreuung im Westen, im Osten
    t sie viel besser. Ich trage von der Bau- und Infrastruk-
    rseite dazu bei, dass wir die Kinderbetreuung im Wes-
    n wenigstens auf Ostniveau bringen. – Das wäre ein-
    al eine Idee gewesen, Herr Ramsauer!


    (Beifall bei der LINKEN)


    Es ist schon gesagt worden, dass das sogenannte
    parpaket Bürgerinnen und Bürger im Osten doppelt so
    och belastet. Es gibt viele andere Beispiele: Statt die
    orzüge fließender Flüsse als Nutzen zu begreifen, wol-
    n Sie für fast 100 Millionen Euro in den nächsten Jah-
    n auch die Saale ausbauen und betonieren.

    Ein letzter Punkt: Zu Ihrem Etat gehören auch alle
    undesbauten in Berlin. Nun hätte ich mir gewünscht,
    ass Sie für den Umzug der noch in Bonn ansässigen
    eile der Bundesregierung etatmäßig Vorsorge treffen.
    h denke, zu einem geeinten Deutschland gehört auch

    ine geeinte Bundesregierung.


    (Florian Pronold [SPD]: Das wird unter Schwarz-Gelb nie klappen!)


    h erinnere daran: Fast die Hälfte der Beamten sitzt
    och in Bonn. Deswegen sind wir für einen Komplett-
    mzug. Eines können wir Ihnen sagen: Keinem Bonner
    ird es danach schlechter gehen.


    (Beifall bei der LINKEN)




Rede von Petra Pau
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (DIE LINKE.)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (DIE LINKE.)

Das Wort hat die Kollegin Dr. Winterstein für die

DP-Fraktion.


(Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Dr. Claudia Winterstein


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (FDP)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (FDP)


    Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und

    erren! Der Haushalt 2011 ist der erste Sparhaushalt,
    it dem die Koalition einen wichtigen Schritt in Rich-
    ng Einhaltung der Schuldenbremse bis zum Jahr 2016

    eht.


    (Bettina Hagedorn [SPD]: Das ist kein Sparhaushalt!)


    Der Einzelplan 12 spielt bei der Konsolidierung der
    taatsfinanzen eine wichtige Rolle. Zum einen muss die-
    er Etat wie alle anderen einen Beitrag zu den Sparmaß-
    ahmen leisten; zum anderen leistet der Einzelplan 12
    ls größter Investitionshaushalt auch einen wichtigen
    eitrag zum Wirtschaftsaufschwung. Der Koalition ist
    s gelungen, diese beiden Aspekte miteinander in Ein-





    Dr. Claudia Winterstein


    (A) )


    )(B)

    klang zu bringen; denn auf der einen Seite werden die
    Ausgaben im Einzelplan 12 um 1 Milliarde Euro ge-
    senkt, und auf der anderen Seite werden wir trotz allem
    in der Lage sein, weiter in unsere Verkehrswege zu in-
    vestieren und sie auf dem gleichen Niveau zu halten.


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU)


    Fast 10 Milliarden Euro wird der Bund im nächsten
    Jahr in Autobahnen, Bundesstraßen, Schienenwege und
    Wasserstraßen investieren. Das ist die gleiche Summe
    wie vor der Krise. Man muss aber sagen: Angesichts
    wachsender Verkehrszahlen brauchen wir mehr Mittel
    für Investitionen, zum Beispiel eben auch für die Auto-
    bahnen. Im Bundesverkehrswegeplan ist allein unter
    dem Vordringlichen Bedarf der Ausbau von 2 200 Kilo-
    metern Autobahn von 2001 bis 2015 vorgesehen. Ende
    2009 waren davon gerade einmal 570 Kilometer umge-
    setzt. So geht das ganz sicher nicht weiter.


    (Sabine Leidig [DIE LINKE]: Ja, das stimmt!)


    Jeder Autofahrer ärgert sich, wenn er während der Ar-
    beit oder auf dem Weg nach Hause wieder einmal im
    Stau steht. Allein 2009 wurden insgesamt 140 000 Staus
    auf den Autobahnen gemeldet. Das bedeutet nicht nur
    wirtschaftliche Verluste, sondern das schadet auch
    Mensch und Umwelt. An denen liegt ja auch Ihnen viel.

    Die Koalition will deswegen bei der Finanzierung der
    Fernstraßen neue Wege gehen. Es geht um die zielge-
    richtete Verwendung der Lkw-Maut und die künftige
    Rolle der Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft,
    kurz VIFG genannt.

    In einem ersten Schritt beenden wir mit diesem Haus-
    halt die undurchsichtige Verteilung der Mittel aus der
    Lkw-Maut. Das sind insgesamt 4,6 Milliarden Euro. Wir
    weisen alle Mauteinnahmen der Straße zu, nach dem
    Motto: Straße finanziert Straße. Durch diese Maßnah-
    men wird die Akzeptanz der Maut bei denjenigen erhöht,
    die sie bezahlen müssen; denn sie nehmen besser wahr,
    wofür die Mittel überhaupt verwendet werden.


    (Lachen des Abg. Dr. Anton Hofreiter [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])


    Die Mautgelder, die bisher in die Bereiche Schiene und
    Wasserstraße geflossen sind, werden durch Steuermittel
    ersetzt, sodass alle Verkehrsträger auf dem gleichen Ni-
    veau weiter finanziert werden können.

    In einem zweiten Schritt wollen wir dann die direkte
    Zuweisung der Mautmittel an die VIFG erreichen, die
    darüber hinaus in begrenztem Maße Kredite aufnehmen
    soll, um mehr Mittel für den Aus- und Neubau der Fern-
    straßen zur Verfügung stellen zu können.

    Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung eines sol-
    chen Modells gibt es noch offene Fragen, etwa das
    Risiko der schwankenden Mauthöhe oder die Kontroll-
    möglichkeiten durch das Parlament. Hier laufen noch
    Gespräche zwischen dem Parlament und der VIFG.

    Darüber hinaus bietet die Neuordnung der Infrastruk-
    turfinanzierung natürlich auch die Chance, die vorhan-
    denen Mittel effektiver einzusetzen, zum Beispiel um
    Prioritäten bei der Erneuerung festzulegen. Wir wollen,

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    (C (D ass die Arbeit auf den Baustellen schneller abgeschlosen wird, der Verkehr besser fließt und alle weniger im tau stehen. Ich glaube, das ist in unser aller Sinne. Ich möchte nun noch auf zwei wichtige Punkte eingeen, und zwar zunächst auf das Thema Städtebaufördeung. Dieses Thema war eben schon angesprochen woren. Im aktuellen Haushaltsjahr 2010 stellt der Bund laut er Verwaltungsvereinbarung mit den Ländern 534 Milonen Euro zur Verfügung. Hinzu kommt einmalig die umme von 80 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaet in diesem Jahr. Der Entwurf der Regierung für 2011 ah im Bereich Städtebau vor, 305 Millionen Euro zur erfügung zu stellen. In den parlamentarischen Beratunen haben wir dann entschieden, diesen Beitrag auf 55 Millionen Euro aufzustocken. Das sind im Prinzip 21 Millionen Euro weniger, als bisher zur Verfügung tanden. Von einer radikalen Halbierung kann also überaupt nicht die Rede sein. Man kann auch in keiner eise behaupten, dass Programme gestrichen würden. ie Programme, die begonnen worden sind, sind durchnanziert und werden auch ganz ordnungsgemäß beenet. Nur neue Programme können nicht in der vollen öhe, sondern mit 121 Millionen Euro weniger begonen werden. Da ich speziell auf das Thema „Soziale Stadt“ angeprochen worden bin, will ich dazu sagen: Städtebauförerung bedeutet Investitionen. Man muss schon darauf chtgeben, dass diese Mittel für den richtigen Zweck erwendet werden. (Florian Pronold [SPD]: Waren Sie einmal bei einem Projekt „Soziale Stadt“ und haben sich das angeschaut? Nur einmal?)


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU)


    sofern haben wir den Schwerpunkt gerade in diesem
    ahr auf Investitionen gesetzt. Die Projekte „Soziale
    tadt“ werden wir weiterhin finanzieren.


    (Florian Pronold [SPD]: Wovon denn?)


    ir haben in den Titel auch dafür Gelder eingestellt. Wir
    aben keinen Titel gestrichen;


    (Beifall bei Abgeordneten der FDP)


    ir haben ihn nur nicht so hoch angesetzt wie bisher.
    ber mein Kollege Sebastian Körber wird zum Thema
    tädtebau nachher noch zu Ihnen sprechen und, wie ich
    enke, darauf noch näher eingehen.


    (Abg. Bettina Herlitzius [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN] und Abg. Johannes Kahrs [SPD] melden sich zu einer Zwischenfrage)