Rede:
ID1706610400

insert_comment

Metadaten
  • sort_by_alphaVokabular
    Vokabeln: 8
    1. Reiner: 1
    2. Deutschmann: 1
    3. hat: 1
    4. das: 1
    5. Wort: 1
    6. für: 1
    7. die: 1
    8. FDP-Frak-on.\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 17/66 Klaus Hagemann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Albert Rupprecht (Weiden) (CDU/CSU) . . . . Krista Sager (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Albert Rupprecht (Weiden) (CDU/CSU) . . . . Axel Knoerig (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 28: Große Anfrage der Abgeordneten Garrelt Duin, Hubertus Heil (Peine), Doris Barnett, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD: Ökonomische Wirkung der Konjunk- turpakete (Drucksachen 17/1616, 17/2568) . . . . . . . . . . a) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Kultur und Medien – zu dem Antrag der Abgeordneten Christoph Poland, Rita Pawelski, Wolfgang Börnsen (Bönstrup), weite- rer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten Helga Daub, Reiner Deutschmann, Patrick Meinhardt, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion der FDP: Kul- turtourismus in Deutschland stär- ken – zu dem Antrag der Abgeordneten Ulla Schmidt (Aachen), Heinz Paula, Sören Bartol, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD: Potenziale von Kultur und Tourismus nutzen – Kul- 7022 C 7023 D 7025 B 7025 D 7026 A 7027 A Deutscher B Stenografisch 66. Sitz Berlin, Freitag, den 8 I n h a l Tagesordnungspunkt 27: Unterrichtung durch die Bundesregierung: Hightech-Strategie 2020 für Deutschland (Drucksache 17/2691) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Annette Schavan, Bundesministerin BMBF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Florian Pronold (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Martin Neumann (Lausitz) (FDP) . . . . . . Dr. Petra Sitte (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Krista Sager (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Heinz Riesenhuber (CDU/CSU) . . . . . . . Andrea Wicklein (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Peter Röhlinger (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . M D K E G D K D T 7011 A 7011 B 7013 A 7014 C 7015 C 7017 A 7018 D 7020 D 7021 D Wolfgang Tiefensee (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . Lena Strothmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . 7027 A 7028 B undestag er Bericht ung . Oktober 2010 t : ichael Schlecht (DIE LINKE) . . . . . . . . . . r. Martin Lindner (Berlin) (FDP) . . . . . . . . Wolfgang Tiefensee (SPD) . . . . . . . . . . . . erstin Andreae (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . rnst Hinsken (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . arrelt Duin (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Matthias Heider (CDU/CSU) . . . . . . . . . . laus Barthel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ieter Jasper (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Kathrin Vogler (DIE LINKE) . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 29: 7029 C 7031 B 7032 C 7034 C 7036 C 7038 B 7039 D 7041 A 7042 D 7043 D turtourismus gezielt fördern (Drucksachen 17/676, 17/1966, 17/2940) 7044 B II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 66. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. Oktober 2010 b) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Kultur und Medien zu der Unterrichtung: Grünbuch Erschließung des Potenzials der Kultur- und Kreativindustrien KOM(2010) 183 endg.: Ratsdok. 9073/10 hier: Stellungnahme gegenüber der Bundesregierung gemäß Artikel 23 Ab- satz 2 des Grundgesetzes (Drucksachen 17/2071 Nr. A.39, 17/2941) Rita Pawelski (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Ulla Schmidt (Aachen) (SPD) . . . . . . . . . . . . Ernst Hinsken (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Otto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulla Schmidt (Aachen) (SPD) . . . . . . . . . . . . Helga Daub (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE) . . . . . . Markus Tressel (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christoph Poland (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Dr. Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE) . . . Reiner Deutschmann (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 30: Antrag der Abgeordneten Jörn Wunderlich, Cornelia Möhring, Diana Golze, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Ar- beit familienfreundlich gestalten (Drucksache 17/3189) . . . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 8: Antrag der Abgeordneten Katja Dörner, Ekin Deligöz, Kai Gehring, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN: „Kinder, Küche und Karriere“ – Vereinbarkeit für Frauen und Männer bes- ser möglich machen (Drucksache 17/3203) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jörn Wunderlich (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Dorothee Bär (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Gabriele Hiller-Ohm (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Miriam Gruß (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Katja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nadine Schön (St. Wendel) (CDU/CSU) . . . . Stefan Schwartze (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . T A F z s (D in Z A G te U z (D in Z A (B C d S s R (D D G R T M F T a b in 7044 C 7044 D 7046 A 7046 C 7048 A 7048 C 7048 D 7049 B 7050 B 7051 B 7051 C 7052 D 7053 D 7053 D 7054 A 7055 A 7056 C 7058 A 7059 B 7060 B 7061 C agesordnungspunkt 31: ntrag der Fraktionen der CDU/CSU und der DP: Beitrittsantrag der Republik Serbien ur Prüfung an die Europäische Kommis- ion weiterleiten rucksache 17/3190) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Verbindung mit usatztagesordnungspunkt 9: ntrag der Abgeordneten Uta Zapf, Günter loser, Dietmar Nietan, weiterer Abgeordne- r und der Fraktion der SPD: Glaubhafte nterstützung für Serbiens Beitrittsantrag ur Europäischen Union rucksache 17/3175) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Verbindung mit usatztagesordnungspunkt 10: ntrag der Abgeordneten Marieluise Beck remen), Volker Beck (Köln), Viola von ramon-Taubadel, weiterer Abgeordneter und er Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: erbiens Beitrittsgesuch an die Europäi- che Kommission weiterleiten – Gesamte egion im Blick behalten rucksache 17/3204) . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Rainer Stinner (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . ünter Gloser (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . oderich Kiesewetter (CDU/CSU) . . . . . . . . homas Nord (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . arieluise Beck (Bremen) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lorian Hahn (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 32: ) Antrag der Abgeordneten Kerstin Müller (Köln), Katja Keul, Ute Koczy, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN: 10 Jahre UN-Resolution 1325 – „Frauen, Frieden, Sicherheit“ – Nationaler Aktionsplan für eine gezielte Umsetzung (Drucksache 17/2484) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag der Fraktion der SPD: 10 Jahre UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ (Drucksache 17/3176) . . . . . . . . . . . . . . . Verbindung mit 7062 B 7062 C 7062 C 7062 D 7064 A 7065 C 7066 D 7068 A 7068 D 7070 A 7070 A Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 66. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. Oktober 2010 III Zusatztagesordnungspunkt 11: Antrag der Abgeordneten Cornelia Möhring, Jan van Aken, Agnes Alpers, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion DIE LINKE: Verpflichtung zur UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ einhal- ten – Auf Gewalt in internationalen Kon- flikten verzichten (Drucksache 17/3205) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kerstin Müller (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Philipp Mißfelder (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Kerstin Müller (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Angelika Graf (Rosenheim) (SPD) . . . . . . . . Marina Schuster (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Kathrin Vogler (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Peter Beyer (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7070 B 7070 B 7071 B 7072 A 7072 D 7074 C 7075 B 7076 C 7077 D 7079 A 7080 A Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 66. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. Oktober 2010 7011 (A) ) )(B) 66. Sitz Berlin, Freitag, den 8 Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 66. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. Oktober 2010 7079 (A) ) )(B) Kober, Pascal FDP 08.10.2010 Krestel, Holger FDP 08.10.2010 Dr. Steinmeier, Frank- Walter SPD 08.10.2010 Strenz, Karin CDU/CSU 08.10.2010* Anlage 1 Liste der entschuldigte Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Aigner, Ilse CDU/CSU 08.10.2010 Alpers, Agnes DIE LINKE 08.10.2010 Binder, Karin DIE LINKE 08.10.2010 Binninger, Clemens CDU/CSU 08.10.2010 Bülow, Marco SPD 08.10.2010 Burchardt, Ulla SPD 08.10.2010 Ehrmann, Siegmund SPD 08.10.2010 Fischer (Karlsruhe- Land), Axel E. CDU/CSU 08.10.2010 Freitag, Dagmar SPD 08.10.2010 Friedhoff, Paul K. FDP 08.10.2010 Fritz, Erich G. CDU/CSU 08.10.2010* Dr. Geisen, Edmund FDP 08.10.2010 Dr. Gerhardt, Wolfgang FDP 08.10.2010 Götz, Peter CDU/CSU 08.10.2010 Dr. Götzer, Wolfgang CDU/CSU 08.10.2010 Golze, Diana DIE LINKE 08.10.2010 Griese, Kerstin SPD 08.10.2010 Günther (Plauen), Joachim FDP 08.10.2010 Dr. Hendricks, Barbara SPD 08.10.2010 Höger, Inge DIE LINKE 08.10.2010** Hörster, Joachim CDU/CSU 08.10.2010* Homburger, Birgit FDP 08.10.2010 Kauder, Volker CDU/CSU 08.10.2010 Klöckner, Julia CDU/CSU 08.10.2010 K K K L L D D M M M N Ö O P P R D S D S D S A (C (D Anlagen zum Stenografischen Bericht n Abgeordneten retschmer, Michael CDU/CSU 08.10.2010 rischer, Oliver BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.10.2010 uhn, Fritz BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.10.2010 aurischk, Sibylle FDP 08.10.2010 iebich, Stefan DIE LINKE 08.10.2010** r. Lötzsch, Gesine DIE LINKE 08.10.2010 r. Lotter, Erwin FDP 08.10.2010 arks, Caren SPD 08.10.2010 enzner, Dorothee DIE LINKE 08.10.2010 öller, Kornelia DIE LINKE 08.10.2010 iebel, Dirk FDP 08.10.2010 zoguz, Aydan SPD 08.10.2010 swald, Eduard CDU/CSU 08.10.2010 flug, Johannes SPD 08.10.2010 loetz, Yvonne DIE LINKE 08.10.2010 emmers, Ingrid Liselotte DIE LINKE 08.10.2010 r. Schäuble, Wolfgang CDU/CSU 08.10.2010 chreiner, Ottmar SPD 08.10.2010 r. Seifert, Ilja DIE LINKE 08.10.2010 enger-Schäfer, Kathrin DIE LINKE 08.10.2010 r. Solms, Hermann Otto FDP 08.10.2010 pahn, Jens CDU/CSU 08.10.2010 bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich 7080 Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 66. Sitzung. Berlin, Freitag, den 8. Oktober 2010 (A) (C) )(B) Ausschuss für Arbeit und Soziales – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe – Drucksachen 16/13829, 17/591 Nr. 1.19 – Dr. Terpe, Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 08.10.2010 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich * für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver- sammlung des Europarates ** für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver- sammlung der OSZE Anlage 2 Amtliche Mitteilungen ohne Verlesung Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss gemäß § 80 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absieht: Finanzausschuss – Unterrichtung durch den Bundesrechnungshof Bericht nach § 99 Bundeshaushaltsordnung über den ermäßigten Umsatzsteuersatz – Vorschläge für eine künftige Ausgestaltung der Steuerermäßigung – Drucksachen 17/2290 (neu), 17/2548 Nr. 1.4 – – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht über die aktualisierten Stabilitäts- und Konver- genzprogramme 2009/2010 der EU-Mitgliedstaaten – Drucksachen 17/2536, 17/2971 Nr. 1.3 – Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung über die Ergebnisse der Evaluation des Verbraucherinformationsgesetzes – Drucksachen 17/1800, 17/2373 Nr. 1 – m U n Toncar, Florian FDP 08.10.2010 Wagenknecht, Sahra DIE LINKE 08.10.2010 Wellmann, Karl-Georg CDU/CSU 08.10.2010** Werner, Katrin DIE LINKE. 08.10.2010* Widmann-Mauz, Annette CDU/CSU 08.10.2010 Wieczorek-Zeul, Heidemarie SPD 08.10.2010 Zöllmer, Manfred Helmut SPD 08.10.2010 (D – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. zum Sachstand über die Reduzierung der Träger- zahl bei den gewerblichen Berufsgenossenschaften und Stellungnahme der Bundesregierung – Drucksachen 16/13908, 17/591 Nr. 1.23 – Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben itgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden nionsdokumente zur Kenntnis genommen oder von ei- er Beratung abgesehen hat. Auswärtiger Ausschuss Drucksache 17/2224 Nr. A.1 Ratsdokument 10070/10 Drucksache 17/2408 Nr. A.1 EuB-EP 2037; P7_TA-PROV(2010)0149 Finanzausschuss Drucksache 17/2580 Nr. A.3 Ratsdokument 10822/10 Drucksache 17/2580 Nr. A.4 Ratsdokument 11046/10 Haushaltsausschuss Drucksache 17/859 Nr. A.7 Ratsdokument 6254/10 Drucksache 17/2071 Nr. A.13 Ratsdokument 9433/10 Drucksache 17/2994 Nr. A.32 Ratsdokument 12699/10 Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Drucksache 17/178 Nr. A.23 Ratsdokument 14738/09 Drucksache 17/1821 Nr. A.16 Ratsdokument 9247/10 Drucksache 17/2408 Nr. A.18 Ratsdokument 9388/10 Drucksache 17/2408 Nr. A.26 Ratsdokument 11620/10 Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Drucksache 17/2994 Nr. A.56 Ratsdokument 12614/10 66. Sitzung Berlin, Freitag, den 8. Oktober 2010 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Christoph Poland


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Frau Jochimsen, inhaltlich gibt es durchaus einige

    bereinstimmungen. Aber Sie haben sich von den Ver-
    andlungen selbst ausgeschlossen, indem Sie darauf be-
    tanden haben, dass es bei einem solchen Antrag immer
    m soziale Dinge gehen müsse.


    (Dr. Lukrezia Jochimsen [DIE LINKE]: Richtig! In diesem Fall, ja!)


    ber das ist nicht der Inhalt dieses Antrags. Deswegen
    ibt es keine gemeinsame Verhandlungsbasis.


    (Beifall bei der CDU/CSU)


    Ich möchte Ihnen einige Beispiele aus meinem Wahl-
    reis nennen, die zeigen, wie man mit degressiver Förde-
    ng leben kann. Mit einer Anschubfinanzierung der

    tadt entstand der Ueckermünder Musiksommer auf





    Christoph Poland


    (A) )


    )(B)

    dem Ueckermünder Marktplatz; dies ist eine schöne Sa-
    che. Nach zwei Jahren hat sich das allein getragen. Die
    Unternehmen der Stadt zahlen die Ausgaben aus eigener
    Tasche, weil sie merken, dass diese touristische Attrak-
    tion ihnen nutzt.

    Ich nenne ferner das Kulturzentrum Alte Kachelofen-
    fabrik in Neustrelitz. Jedes Jahr wird das dazugehörige
    Kino von Bernd Neumann mit einem Preis ausgezeich-
    net. Das angeschlossene Öko-Hotel strahlt weit über die
    Grenzen der Stadt hinaus. Oder nehmen Sie die Aktion
    „Mecklenburgische Seenplatte wasserREICH – barriere-
    ARM“. Hier weisen wir Multiplikatoren darauf hin
    – dies haben wir auch in dem Antrag festgehalten –, wie
    wir dem Ruf nach Barrierefreiheit gerecht werden.

    Für den Kulturtourismus gilt: Großstädte und Klein-
    städte sowie ländliche Räume profitieren von der zuneh-
    menden Nachfrage. Ich habe hierzu ein Beispiel für Ber-
    lin herausgesucht. Letztens hat die Zeitung Die Welt von
    wunderbaren Zahlen berichtet: Allein im Jahr 2008 hat
    der Tourismus in Berlin 9 Milliarden Euro Umsatz er-
    zielt. Ein großer Teil der Besucher reist wegen der Kul-
    tur, der Theater, der Konzerte, der Schlösser und der Mu-
    seen hierher.


    (Rita Pawelski [CDU/CSU]: Und wegen des Bundestags!)


    – Sicher auch wegen des Bundestages und des schönen
    Regierungsviertels. – Von den 9 Milliarden Euro ver-
    bleibt 1 Milliarde Euro im Stadtsäckel. Berlin hat einen
    Kulturetat von 370 Millionen Euro. Unter dem Strich
    muss die Stadt Berlin also nichts draufzahlen: Die Kultur
    rechnet sich von alleine.

    Sie haben schon im Zusammenhang mit unserem An-
    trag zur Kultur- und Kreativwirtschaft erfahren, dass die
    Kultur ein zuverlässiger Jobmotor ist. Ich will nur zwei
    Zahlen nennen: Die Zahl der Arbeitsplätze ist hier in den
    letzten zehn Jahren um 3 Prozent gestiegen. Wenige
    Branchen sind so erfolgreich wie die Kulturwirtschaft.
    825 000 Beschäftigte werden zu diesem Bereich gezählt.
    Frau Jochimsen, die Beschäftigten können sich von ihrer
    Arbeit ernähren; die meisten werden nicht schlecht be-
    zahlt. Die Kultur- und Kreativwirtschaft zieht mit der
    Chemiewirtschaft gleich und übertrumpft die Automo-
    bilwirtschaft. Auch der Kulturtourismus profitiert von
    der Kreativwirtschaft.

    Ich möchte einen Punkt aus dem Antrag hervorheben,
    der uns sehr wichtig war: bürgerschaftliches Engage-
    ment. Es gibt zwei Säulen, die den Kulturtourismus im
    Wesentlichen tragen: die Wirtschaft sowie das bürger-
    schaftliche Engagement bzw. das Ehrenamt.

    Seit dem Jahr 2000 steigt die Zahl der Kulturreisen;
    das haben wir heute schon gehört. Laut World Travel
    Monitor ist die Zahl der Kulturreisen nach Deutschland
    um 30 Prozent gestiegen. Es ist kein Wunder, dass das
    kulturelle Deutschland so beliebt ist. Ich weise in diesem
    Zusammenhang nur auf die 33 UNESCO-Welterbestät-
    ten hin; wir haben vorhin davon gehört. Wir können von
    der Küste bis zum Bodensee gehen, von der Stralsunder
    Altstadt bis zur Klosterinsel Reichenau: Überall kom-
    men Menschen in unsere romantischen Städte und in die

    s
    e

    K
    D
    k


    n
    d
    in
    m
    m
    o

    s
    te
    C
    s
    S
    s
    2
    m
    w
    w
    d
    s
    s
    R

    D

    ti

    D
    s
    im
    re
    g
    z
    W

    a
    K
    d
    tu

    (C (D chönen Stadtzentren, die wir ausgebaut haben und trotz iniger Sparmaßnahmen weiter ausbauen werden. Lassen Sie mich zusammenfassen: Der Städteund ulturtourismus zählt zu den wichtigsten Segmenten des eutschland-Tourismus. Es gibt Orte, die allmählich beannt werden. Ich will Ihnen ein Beispiel geben. (Hans-Joachim Hacker [SPD]: Neustrelitz zum Beispiel!)


    Richtig! Danke für den Tipp. Ich wollte eigentlich gar
    icht so heimatnah argumentieren. – Mein Beispiel ist
    as Hans-Fallada-Haus in Carwitz. Nach der Aufnahme
    s Blaubuch haben sich dort Sponsoren und Unterneh-
    er gefunden, die die Einrichtung des Originalesszim-
    ers des Dichters Hans Fallada bezahlt haben. Das ging

    hne irgendwelches Geld von öffentlichen Stellen.

    Ich selbst lebe Kulturtourismus. Ich mache auch Ge-
    chenkreisen. Zum Beispiel fahre ich mit meinem Thea-
    rförderverein übernächste Woche für drei Tage nach
    hemnitz. Ich verschenke Reisen und fahre selber bei-

    pielsweise zu den Störtebeker-Festspielen oder zu den
    chlossgartenfestspielen. Oder nehmen Sie die Passions-
    piele in Oberammergau – ich war in diesem Jahr dort –:
    ,5 Millionen Euro der Einnahmen bleiben in der Ge-
    einde. Die Friseure haben auch noch Hochkonjunktur,
    eil sie jetzt die Haare – die vielen „Jesus-Frisuren“
    erden nicht mehr benötigt – abschneiden. Wir haben
    ie Nibelungen-Festspiele in Worms, die Musikfest-
    piele in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Hol-
    tein und auf Usedom sowie das Weltmusikfestival in
    udolstadt.

    Ich möchte mit Augustinus enden:

    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine
    Seite davon.

    as ist ein guter Leitspruch für den Kulturtourismus.

    Vielen Dank.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)




Rede von Katrin Dagmar Göring-Eckardt
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Reiner Deutschmann hat das Wort für die FDP-Frak-

on.


(Beifall bei der FDP)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Reiner Deutschmann


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (FDP)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (FDP)


    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten

    amen und Herren! Die Prognosen der Wirtschaftswei-
    en sagen der deutschen Wirtschaft in diesem und auch

    nächsten Jahr solide Wachstumszahlen voraus, wäh-
    nd andere Länder noch in starkem Maße mit den Fol-

    en der Wirtschafts- und Finanzkrise kämpfen. Gleich-
    eitig sinkt die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten
    ert seit Anfang der 90er-Jahre.

    Wenn man sich die Gründe für diesen Aufschwung
    nsieht, dann erkennt man, dass auch die Kultur- und
    reativwirtschaft zu diesem Erfolg beiträgt. Selbst in
    er jüngsten Wirtschaftskrise sank der Umsatz der Kul-
    r- und Kreativindustrie vergleichsweise nur leicht um





    Reiner Deutschmann


    (A) )


    )(B)

    3,5 Prozent, während der Rückgang in der Gesamtwirt-
    schaft 8,5 Prozent betrug.


    (Jens Ackermann [FDP]: Hört! Hört!)


    Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
    ist im letzten Jahr sogar um rund 24 000 auf 787 000 ge-
    stiegen.


    (Jens Ackermann [FDP]: Genau!)


    Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich auch die Eu-
    ropäische Union der Erschließung dieses Potenzials an-
    nimmt. Schließlich arbeiten in der EU über 5 Millionen
    Menschen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Damit
    leisten sie einen Beitrag zum EU-Bruttoinlandsprodukt
    von circa 2,6 Prozent.


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU)


    Die Kultur- und Kreativindustrie hilft beim Struktur-
    wandel. Dort, wo alte Industrien niedergehen, blühen
    neue kreative Unternehmen auf. Das Ruhrgebiet als Kul-
    turhauptstadt – RUHR.2010 – zeigt, wie auch Kultur
    helfen kann, den notwendigen Strukturwandel zu bewäl-
    tigen. Wir stehen in einem weltweiten Wettbewerb. Gute
    Ideen zu haben, war immer ein Standortvorteil Deutsch-
    lands. Aufstrebende Länder wie China und Indien haben,
    was Kreativität und Innovation angeht, inzwischen im-
    mer öfter die Nase vorn. Hier muss Europa wieder auf-
    schließen.


    (Jens Ackermann [FDP]: Sehr richtig!)


    Das Grünbuch der Europäischen Union zur Erschlie-
    ßung des Potenzials der Kultur- und Kreativindustrien
    dient der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbe-
    dingungen. Ziel ist es, wichtige Triebkräfte zu unterstüt-
    zen und gleichzeitig Hemmnisse abzubauen. Das betrifft
    den Ausbau der Infrastruktur, zum Beispiel durch flä-
    chendeckende Versorgung mit Breitbandinternet sowohl
    im ländlichen als auch im städtischen Raum, genauso
    wie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.


    (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Hier leistet das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativ-
    wirtschaft des Bundes mit seinen acht Regionalbüros
    eine sehr wichtige Arbeit.

    Wir unterstützen mit unserem Entschließungsantrag
    vom 7. Juli ausdrücklich die Initiative der EU-Kommis-
    sion. Das Potenzial der Kultur- und Kreativindustrien ist
    einfach zu groß und zu wichtig, als dass man diese Ent-
    wicklung dem Zufall überlassen sollte. Wir brauchen
    vielmehr einen systematischen Ansatz, um das Wachs-
    tum dieses Wirtschaftszweiges weiter zu befördern.

    Ohne Frage: Kreativität hängt auch immer von guter
    Bildung ab. Das betrifft nicht nur die Naturwissenschaf-
    ten, sondern genauso den kulturellen Bereich. Auch hier
    ist die Ebene der Europäischen Union noch stärker ge-
    fordert. Ohne Kreativität gibt es keine Innovationen, und
    ohne Innovationen gibt es kein Wirtschaftswachstum.

    d
    g
    s
    K
    F
    k

    e
    D
    C

    A
    m
    n
    s
    n
    sc
    e
    D
    m
    h
    e

    s
    z
    tu
    K
    A

    E
    m

    p

    Z

    (C (D Ein Fundament jeder Kreativität ist für uns Liberale er Schutz des geistigen Eigentums. Dort, wo Ideen und eistige Leistungen nicht mehr ausreichend geschützt ind, wird es über kurz oder lang einen Rückgang an reativität geben. Kreativität muss sich lohnen, auch in orm einer angemessenen Vergütung. Daher verdient die reative Leistung unsere besondere Aufmerksamkeit. Vielen Dank. Ich schließe die Aussprache. Wir kommen zur Abstimmung über die Beschlussmpfehlung des Ausschusses für Kultur und Medien auf rucksache 17/2940 zu dem Antrag der Fraktion der DU/CSU und FDP auf Drucksache 17/676 mit dem Titel Kulturtourismus in Deutschland stärken“ und zu dem ntrag der Fraktion der SPD auf Drucksache 17/1966 it dem Titel „Potenziale von Kultur und Tourismus utzen – Kulturtourismus gezielt fördern“. Der Auschuss empfiehlt in seiner Beschlussempfehlung, die geannten Anträge zusammenzuführen und in der Aushussfassung anzunehmen. Wer stimmt für die Beschluss mpfehlung? – Wer stimmt dagegen? – Enthaltungen? – ie Beschlussempfehlung ist angenommen bei Zustimung durch die vier einbringenden Fraktionen, dagegen at niemand gestimmt, die Fraktion Die Linke hat sich nthalten. Wir kommen zur Beschlussempfehlung des Auschusses für Kultur und Medien auf Drucksache 17/2941 u dem Grünbuch „Erschließung des Potenzials der Kulrund Kreativindustrien“. Der Ausschuss empfiehlt, in enntnis der Unterrichtung eine Entschließung gemäß rt. 23 Abs. 2 Grundgesetz anzunehmen. Wer stimmt r diese Beschlussempfehlung? – Wer stimmt dagegen? – nthaltungen? – Die Beschlussempfehlung ist einstimig angenommen. Ich rufe den Tagesordnungspunkt 30 sowie Zusatzunkt 8 auf: 30 Beratung des Antrags der Abgeordneten Jörn Wunderlich, Cornelia Möhring, Diana Golze, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE Arbeit familienfreundlich gestalten – Drucksache 17/3189 – Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Rechtsausschuss Ausschuss für Wirtschaft und Technologie Ausschuss für Arbeit und Soziales P 8 Beratung des Antrags der Abgeordneten Katja Dörner, Ekin Deligöz, Kai Gehring, weiterer Ab Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt )


    (Beifall der Abg. Helga Daub [FDP])


    (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU)