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ID1705922900

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    10. derSPD-Fraktion.maJMctiVgrGhsürMdmggciP3jwdidRwwdpslRdSnwffbsghiESf\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 17/59 Elke Ferner (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6176 B Einzelplan 09 Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rainer Brüderle, Bundesminister BMWi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Fuchs (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Peter Friedrich (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Ralph Lenkert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Fuchs (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Sahra Wagenknecht (DIE LINKE) . . . . . . . . . Fritz Kuhn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . Dr. Claudia Winterstein (FDP) . . . . . . . . . . . . Bettina Hagedorn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Claudia Winterstein (FDP) . . . . . . . . . . . . Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . Markus Kurth (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ingrid Fischbach (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Bettina Hagedorn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Heinrich L. Kolb (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Anton Schaaf (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Klaus Ernst (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 6152 C 6152 D 6154 B 6156 D 0000 A6158 C 6160 A 6160 B 6160 C 6161 D 6178 C 6180 A 6180 C 6181 A 6182 B 6184 A 6186 C 6188 A 6189 C 6190 B 6191 A Deutscher B Stenografisch 59. Sitz Berlin, Donnerstag, den I n h a l Erweiterung und Abwicklung der Tagesord- nung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nachträgliche Ausschussüberweisung . . . . . . Tagesordnungspunkt 1: (Fortsetzung) a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2011 (Haushaltsgesetz 2011) (Drucksache 17/2500) b) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bundes 2010 bis 2014 (Drucksache 17/2501) . . . . . . . . . . . . . . . . G D M D D D 6151 A 6152 B 6152 C 6152 C Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hubertus Heil (Peine) (SPD) . . . . . . . . . . . 6164 A 6165 A undestag er Bericht ung 16. September 2010 t : arrelt Duin (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Joachim Pfeiffer (CDU/CSU) . . . . . . . . . ichael Schlecht (DIE LINKE) . . . . . . . . . . r. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . r. Michael Luther (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Garrelt Duin (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 11 Bundesministerium für Arbeit und So- ziales . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Ursula von der Leyen, Bundesministerin BMAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bettina Hagedorn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . 6165 D 6167 D 6169 D 6170 C 6172 A 6172 D 6173 D 6174 A 6174 D Max Straubinger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Anton Schaaf (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . 6192 B 6193 C II Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 59. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. September 2010 Katja Mast (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 2: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zum Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Finanzbeiträge der Europäi- schen Union zum Internationalen Fonds für Irland (2007 bis 2010) (Drucksache 17/2629) b) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Modernisierung der Regelungen über Teilzeit-Wohnrechteverträge, Ver- träge über langfristige Urlaubsprodukte sowie Vermittlungsverträge und Tausch- systemverträge (Drucksache 17/2764) c) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Vier- ten Gesetzes zur Änderung der Wirt- schaftsprüferordnung – Wahlrecht der Wirtschaftsprüferkammer (Drucksache 17/2628) d) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Neun- ten Gesetzes zur Änderung des Bundes- Immissionsschutzgesetzes (Drucksache 17/2866) Zusatztagesordnungspunkt 1: a) Antrag der Abgeordneten Dr. Harald Terpe, Birgitt Bender, Katrin Göring-Eckardt, wei- terer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Gesundheitliche Risiken des Drogengebrauchs verrin- gern – Drugchecking ermöglichen (Drucksache 17/2050) . . . . . . . . . . . . . . . . b) Antrag der Abgeordneten Winfried Hermann, Kerstin Andreae, Birgitt Bender, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Sofortiger Bau- stopp für Stuttgart 21 und die Neubau- strecke Wendlingen–Ulm (Drucksache 17/2893) . . . . . . . . . . . . . . . . c) Antrag der Abgeordneten Tabea Rößner, Agnes Krumwiede, Ekin Deligöz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Kultur und Rund- funk nicht durch die Frequenzumstel- lung schädigen (Drucksache 17/2920) . . . . . . . . . . . . . . . . d e f g h i) T a 6194 B 6195 B 6196 D 6196 D 6197 A 6197 A 6197 A 6197 B 6197 B ) Antrag der Abgeordneten Markus Kurth, Fritz Kuhn, Ekin Deligöz, weiterer Abge- ordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN: Bedarfsgerechte Regel- sätze und ein zuverlässiges Hilfesystem für Kinder, Jugendliche und Erwach- sene statt Experimenten (Drucksache 17/2921) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag der Abgeordneten Brigitte Pothmer, Beate Müller-Gemmeke, Fritz Kuhn, wei- terer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Kein Sachgrund, keine Befristung – Befristete Arbeitsver- träge begrenzen (Drucksache 17/2922) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag der Abgeordneten Daniela Wagner, Bettina Herlitzius, Markus Kurth, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Heizkostenkom- ponente beim Wohngeld erhalten (Drucksache 17/2923) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrags der Abgeordneten Sabine Leidig, Dr. Dietmar Bartsch, Herbert Behrens, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Stuttgart 21, Neubaustre- cke Wendlingen–Ulm und Sparpaket der Bundesregierung (Drucksache 17/2914) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag der Abgeordneten Katja Kipping, Matthias W. Birkwald, Diana Golze, wei- terer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Maßnahmen zur Gewährleis- tung eines menschenwürdigen Existenz- und Teilhabeminimums (Drucksache 17/2934) . . . . . . . . . . . . . . . Antrag der Abgeordneten Uwe Beckmeyer, Rainer Arnold, Sören Bartol, weiterer Ab- geordneter und der Fraktion der SPD: Kein Weiterbau von Stuttgart 21 bis zur Volks- abstimmung (Drucksache 17/2933) . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt 3: ) Beschlussempfehlung und Bericht des Haushaltsausschusses: – zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Bärbel Kofler, Sören Bartol, Dirk Becker, weiterer Abgeordneter und der Frak- tion der SPD: Marktanreizprogramm und nationale Klimaschutzinitiative fortsetzen – zu dem Antrag der Abgeordneten Oliver Krischer, Sven-Christian Kindler, Hans- Josef Fell, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN: Aufhebung der Haushaltssperre und Weiterführung des Marktan- 6197 C 6197 C 6197 C 6197 D 6197 D 6198 A Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 59. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. September 2010 III reizprogramms und der nationalen Klimaschutzinitiative zur Förderung erneuerbarer Energien (Drucksachen 17/2119, 17/2007, 17/2477) b) Beschlussempfehlung und Bericht des Haus- haltsausschusses zu dem Antrag des Präsi- denten des Bundesrechnungshofes: Rech- nung des Bundesrechnungshofes für das Haushaltsjahr 2009 – Einzelplan 20 – (Drucksachen 17/1730, 17/2489) . . . . . . . c) Beschlussempfehlung und Bericht des Haus- haltsausschusses – zu dem Antrag des Bundesministe- riums der Finanzen: Entlastung der Bundesregierung für das Haushalts- jahr 2008 – Vorlage der Haushalts- und Vermögensrechnung des Bun- des – (Jahresrechnung 2008) – zu der Unterrichtung durch den Bun- desrechnungshof: Bemerkungen des Bundesrechnungshofes 2009 zur Haus- halts- und Wirtschaftsführung des Bundes (einschließlich der Feststel- lungen zur Jahresrechnung 2008) – zu der Unterrichtung durch den Bundes- rechnungshof: Bemerkungen des Bun- desrechnungshofes 2009 zur Haus- halts- und Wirtschaftsführung des Bundes – Weitere Prüfungsergeb- nisse – (Drucksachen 16/12620, 17/790 Nr. 21, 17/77, 17/317 Nr. 3, 17/1300, 17/1644 Nr. 2, 17/2492) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 17 Bundesministerium für Familie, Senio- ren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin BMFSFJ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dagmar Ziegler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Florian Toncar (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Steffen Bockhahn (DIE LINKE) . . . . . . . . . . Katja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Georg Schirmbeck (CDU/CSU) . . . . . . . . Ingrid Fischbach (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Steffen Bockhahn (DIE LINKE) . . . . . . . . Katja Dörner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rolf Schwanitz (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . M D M D C A S S C A S C H I F B M R J S D A D 6198 A 6198 C 6198 D 6199 A 6199 B 6201 A 6201 C 6202 D 6204 B 6205 C 6206 A 6208 A 6208 B 6210 B 6211 B Thomas Jarzombek (CDU/CSU) . . . . . . . . iriam Gruß (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . iana Golze (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . onika Lazar (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . orothee Bär (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Kai Gehring (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aren Marks (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ndreas Mattfeldt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . önke Rix (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 07 Bundesministerium der Justiz . . . . . . . . abine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin BMJ . . . . . . . . . . . . . . . Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . hristine Lambrecht (SPD) . . . . . . . . . . . . . . ndrea Astrid Voßhoff (CDU/CSU) . . . . . . . iegfried Kauder (Villingen-Schwenningen) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . hristine Lambrecht (SPD) . . . . . . . . . . . . . . alina Wawzyniak (DIE LINKE) . . . . . . . . . ngrid Hönlinger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lorian Toncar (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . urkhard Lischka (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . ichael Grosse-Brömer (CDU/CSU) . . . . . . Sevim Dağdelen (DIE LINKE) . . . . . . . . . Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aju Sharma (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . erzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . tephan Mayer (Altötting) (CDU/CSU) . . . . Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Eva Högl (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . lexander Funk (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 06 Bundesministerium des Inneren . . . . . . r. Thomas de Maizière, Bundesminister BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6211 C 6213 A 6214 C 6216 A 6217 B 6219 A 6219 D 6221 A 6222 B 6223 C 6223 C 6224 C 6225 B 6227 B 6229 B 6229 C 6229 D 6231 A 6232 A 6233 B 6234 B 6235 B 6236 C 6237 D 6238 D 6239 C 6240 A 6241 B 6242 B 6243 B 6243 C IV Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 59. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. September 2010 Olaf Scholz (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hartfrid Wolff (Rems-Murr) (FDP) . . . . . . . . Steffen Bockhahn (DIE LINKE) . . . . . . . . . . Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Günter Krings (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Gabriele Fograscher (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Gisela Piltz (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jan Korte (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . Frank Tempel (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Dr. Peter Danckert (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Florian Toncar (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jürgen Herrmann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Dr. Peter Danckert (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Erklärung des Abgeordneten Jörn Wunderlich (DIE LINKE) zur Abstimmung über die Be- schlussempfehlung des Haushaltsausschusses zur Entlastung der Bundesregierung für das Haushaltsjahr 2008 (Drucksache 17/2492 Nr. 1) (Tagesordnungspunkt 3 c) . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 3 Erklärung des Abgeordneten Jörn Wunderlich (DIE LINKE) zur Abstimmung über die Be- schlussempfehlung des Haushaltsausschusses zu Aufforderungen an die Bundesregierung zur Aufstellung und Durchführung der Bundes- haushaltspläne (Drucksache 17/2492 Nr. 2) (Tagesordnungspunkt 3 c) . . . . . . . . . . . . . . . 6245 D 6248 A 6249 C 6250 C 6251 D 6253 D 6255 A 6255 D 6256 C 6257 D 6258 D 6260 C 6262 A 6262 D 6264 A 6264 D 6265 A 6265 C 6265 D Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 59. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. September 2010 6151 (A) ) )(B) 59. Sitz Berlin, Donnerstag, den Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    finden. Ich sage an dieser Stelle ganz offen: Wenn wir Weitere Wortmeldungen zu diesem Einzelplan liegen Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 59. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 16. September 2010 6265 (A) (C) )(B) Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Liste der entschul bgeordneten entschuldigt bis entschuldigt bis * A l A l Abgeordnete(r) einschließlich Aigner, Ilse CDU/CSU 17.09.2010 Dr. Bartels, Hans-Peter SPD 17.09.2010 Bartol, Sören SPD 17.09.2010 Beck (Bremen), Marieluise BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.09.2010* Bernschneider, Florian FDP 17.09.2010 Binder, Karin DIE LINKE 17.09.2010 Birkwald, Matthias W. DIE LINKE 17.09.2010 Duin, Garrelt SPD 17.09.2010 Erdel, Rainer FDP 17.09.2010 Herzog, Gustav SPD 17.09.2010 Lay, Caren DIE LINKE 17.09.2010 Lenkert, Ralph DIE LINKE 17.09.2010 Meierhofer, Horst FDP 17.09.2010 Nahles, Andrea SPD 17.09.2010 Nink, Manfred SPD 17.09.2010 Oswald, Eduard CDU/CSU 17.09.2010 Pothmer, Brigitte BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.09.2010 Roth (Augsburg), Claudia BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.09.2010 Schnieder, Patrick CDU/CSU 17.09.2010 Dr. Schui, Herbert DIE LINKE 17.09.2010 D D D W W A (D für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver- sammlung des Europarates nlage 2 Erklärung des Abgeordneten Jörn Wunderlich (DIE LINKE) zur Abstimmung über die Beschluss- empfehlung des Haushaltsausschusses zur Entlastung der Bundesregierung für das Haus- haltsjahr 2008 (Drucksache 17/2492 Nr. 1) (Ta- gesordnungspunkt 3 c) Für die Fraktion Die Linke erkläre ich: Das Votum autet Ablehnung. nlage 3 Erklärung des Abgeordneten Jörn Wunderlich (DIE LINKE) zur Abstimmung über die Beschluss- empfehlung des Haushaltsausschusses zu Aufforderungen an die Bundesregierung zur Aufstellung und Durchführung der Bundes- haushaltspläne (Drucksache 17/2492 Nr. 2) (Ta- gesordnungspunkt 3 c) Für die Fraktion Die Linke erkläre ich: Das Votum autet Zustimmung. r. Seifert, Ilja DIE LINKE 17.09.2010 r. Steinmeier, Frank- Walter SPD 17.09.2010 r. Terpe, Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.09.2010 einberg, Harald DIE LINKE 17.09.2010 ieland, Wolfgang BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.09.2010 bgeordnete(r) einschließlich digten A 59. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 16. September 2010 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Dr. Hans-Peter Uhl


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)


    Herr Präsident! Meine verehrten Kolleginnen und

    ollegen! Bei Haushaltsberatungen ist es vielleicht nicht
    chlecht, wenn man daran erinnert, wie die finanzielle
    usgangslage ist. Wir müssen sparen. Das heißt, auch
    ie Haushaltsmittel des Innenministeriums müssen ge-





    Dr. Hans-Peter Uhl


    (A) )


    )(B)

    kürzt werden, und zwar um 2 Prozent. Wir haben also
    nicht mehr Geld zu verteilen, Herr Wieland, sondern we-
    niger. Ich meine, dass wir die Sorgen und Ängste der
    Bürger ernst nehmen müssen und trotz weniger Geld für
    Sicherheit sorgen müssen und auch sorgen können.


    (Wolfgang Wieland [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Eben! Sparen und Gestalten haben Sie versprochen!)


    Beispiel Sicherungsverwahrung. Das Gesetz zur Si-
    cherungsverwahrung, dessen Entwurf wir Ihnen in aller-
    nächster Zeit vorlegen werden, wird in dem ganz sensi-
    blen Bereich der Täter, die einschlägig vorbestraft sind
    und nach Verbüßen ihrer Strafhaft entlassen werden
    müssen, obwohl von ihnen da und dort noch erkennbar
    eine Gefahr ausgeht, ein Mehr an Sicherheit bringen.
    Wir können es uns nicht leisten, Tag und Nacht solche
    potenziellen Schwerkriminellen mit einer Unzahl von
    Polizeibeamten zu bewachen. Es muss eine Möglichkeit
    zur Sicherungsverwahrung geben.


    (Dr. Konstantin von Notz [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Da schüttelt Ihre Justizministerin den Kopf! – Wolfgang Wieland [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Die gibt es leider nicht, Herr Uhl! Die wollen wir einmal sehen!)


    Das wird kommen. Der Gesetzentwurf ist in Vorberei-
    tung, wie Sie wissen.

    Zweites Thema: Vorratsdatenspeicherung. Gehen
    Sie bitte zum Bundeskriminalamt nach Wiesbaden – wir
    haben das getan, ebenso die FDP-Fraktion –, und lassen
    Sie sich von den Fachleuten erklären, wie es um die Si-
    cherheit im Internet und um die Sicherheit beim Online-
    banking und wie es um die Sicherheit bestellt ist, wenn
    es darum geht, Kriminelle bei der Vorbereitung ihrer
    Straftaten via Internet, via Skype zu überwachen. Es ist
    hochdramatisch, dass sich im Internet ein ermittlungs-
    freier, ein fast rechtsfreier Raum entwickelt. Dabei geht
    es, wie bei Google, nicht nur um Fassaden, sondern um
    ganz andere Dinge, von denen eine ganz massive Ge-
    fährdung der Bürger in unserem Land ausgeht. Wir müs-
    sen das Bundeskriminalamt und die anderen Sicherheits-
    behörden endlich in die Lage versetzen, auf die
    Vorratsdaten zurückzugreifen.


    (Beifall bei der CDU/CSU)


    Die Welt des Internets beherrscht die reale Welt im-
    mer mehr. Die Menschen haben blindes Vertrauen in die-
    ses Medium, obwohl das Medium hoch unsicher ist. Mit
    dem De-Mail-Gesetz tun wir alles, um wenigstens
    Rechtsgeschäfte und bestimmte Kommunikationsmög-
    lichkeiten sicherer zu organisieren. Dieser Gesetzent-
    wurf wird demnächst in den Bundestag kommen.

    Wir versuchen, mit dem neuen elektronischen Perso-
    nalausweis, der am 1. November 2010 eingeführt wird,
    für mehr Sicherheit zu sorgen.


    (Wolfgang Wieland [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Nein! Er ist ein Unsicherheitsfaktor!)


    – Lassen Sie sich von allerlei Fernsehsendungen nicht ir-
    remachen, in denen immer wieder versucht wird, darzu-

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    (C (D tellen, dass er unsicher sei. Zugegeben, Herr Wieland: otale, hundertprozentige Sicherheit wird es niemals geen, wenn es um Dinge von Menschenhand geht. (Josef Philip Winkler [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Er ist aber unsicherer als der alte! Das ist das Problem!)


    ber egal, wer Deutschland regiert, es geht darum, ein
    öchstmaß an Sicherheit herzustellen, und das wird mit
    iesem elektronischen Personalausweis erreicht.


    (Beifall bei der CDU/CSU – Wolfgang Wieland [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Gerade nicht!)


    as heißt, dass Kriminelle lange Zeit brauchen werden
    nd hohe Hürden nehmen müssen, um dieses System zu
    berwinden. So ist es bei diesem Personalausweis.

    Im Bereich des Datenschutzes werden wir sehr viel zu
    un haben. Das ist ein langer Prozess, der in dieser Le-
    islaturperiode nicht zu bewältigen sein wird. Es ist si-
    her richtig, dass die Fassaden von Häusern kein Persön-
    ichkeitsrecht haben, das zu schützen ist. Aber es ist
    enauso richtig, dass man mit den Fassadenbildern an-
    ere, hochsensible Daten verknüpfen kann.


    (Dr. Konstantin von Notz [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Dann los!)


    er Staat muss auf solche Verknüpfungen achten, damit
    r die Menschen schützen kann. Wir sind dabei. Die
    ussage dieses Herrn aus Amerika, der zurzeit Google

    eitet, ist unsäglich. Er war ja letzte Woche in Berlin und
    at Audienz gehalten. Ich bin nicht hingegangen. Sol-
    hen Leuten muss man heimleuchten, um es einmal et-
    as salopp zu formulieren. Das geht natürlich nicht.


    (Wolfgang Wieland [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wären Sie mal hingegangen und hätten dem den Bayerischen Defiliermarsch geblasen!)


    Nein, das muss man nicht tun. – Wir machen Gesetze,
    nd er wird die Gesetze auch in Amerika nachlesen kön-
    en.

    Wir verzeichnen – ich möchte das letzte Thema noch
    urz ansprechen – glücklicherweise bei einer großen
    ahl von ausländischen Menschen erfolgreiche Inte-
    rationsprozesse; das ist zu begrüßen. Die Menschen ha-
    en sich in diesem Land integriert. Aber es gibt eben
    uch eine Minderheit, über die man reden muss. Es ist
    nsere Aufgabe als Gesetzgeber, zu überlegen, wie wir
    it dieser Minderheit umgehen. Jetzt kommen Sie mit

    en Integrationskursen, Herr Wieland.


    (Wolfgang Wieland [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ja!)


    ir geben auch im nächsten Jahr 218 Millionen Euro für
    ntegrationskurse aus; das ist genauso viel wie im Jahr
    uvor. Das ist sehr viel Geld. Wenn wir mehr zu vertei-
    en hätten, würden wir da noch mehr Geld ausgeben.


    (Wolfgang Wieland [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Man muss jedes Mal aufstocken!)






    Dr. Hans-Peter Uhl


    (A) )


    )(B)

    Aber wir haben nicht mehr, sondern weniger zu vertei-
    len.


    (Sevim Dağdelen [DIE LINKE]: Fragen Sie mal die Atomlobby!)


    Als wir mit dieser millionenschweren Aufgabe be-
    gonnen haben, haben Sie bei den Grünen noch von Mul-
    tikulti geschwafelt.


    (Wolfgang Wieland [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ach, wer hat diese Kurse denn eingeführt? Sie waren gegen diese Kurse!)


    Da haben wir schon Sprachkurse finanziert. Das unter-
    scheidet Sie von uns.


    (Beifall bei der CDU/CSU – Wolfgang Wieland [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Sie haben immer nur gesagt, wir sind kein Einwanderungsland! – Dr. Konstantin von Notz [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Sie haben jahrzehntelang nichts getan!)


    Wir wollen Ernst machen mit Integration. Das habe
    ich schon vor 20 Jahren gesagt. Da bin ich von den Grü-
    nen im Münchener Rathaus ausgebuht worden. Was
    heißt denn Integration in Deutschland? Das heißt,
    Deutsch, Deutsch und nochmals Deutsch lernen. Da hieß
    es: Zwangsgermanisierer. „Administrativer Rassismus“
    und ähnlichen Unflat musste ich mir anhören. Jetzt sagt
    sogar ein grüner Ströbele: Ja, man muss in Deutschland
    Deutsch lernen. Das heißt, Sie haben dazugelernt. Res-
    pekt, aber es kommt sehr spät.


    (Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Bei Ihnen darf man heute noch nicht „Einwanderungsland“ sagen! – Zuruf des Abg. Hans-Christian Ströbele [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])


    Jetzt haben wir mit den Spätfolgen Ihrer völlig ver-
    korksten Multikultipolitik zu kämpfen, und das tun wir.


    (Dr. Konstantin von Notz [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Sie haben jahrzehntelang regiert!)


    Wir werden mit 218 Millionen Euro versuchen, dieses
    Problem Jahr für Jahr weiter zu lösen. Wer nicht zum
    Sprachkurs geht, wird dazu gezwungen werden, notfalls
    durch Kürzung von Hartz IV.

    Ich darf mich beim Minister und seinem Haus bedan-
    ken. Es wurde schon gesagt, dass er der Minister der lei-
    sen, der sanften Töne ist. Das ist nicht entscheidend.
    Entscheidend ist die Sicherheit in Deutschland. Dafür
    kämpft er wie kein anderer und wir mit ihm an seiner
    Seite: die CDU, die CSU und die FDP. Sie werden se-
    hen, die nächsten Gesetze kommen bestimmt.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP – Wolfgang Wieland [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ha!)




Rede von Dr. Hermann Otto Solms
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (FDP)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (FDP)

Das Wort hat der Kollege Dr. Peter Danckert von der

SPD-Fraktion.

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(C (D Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Im Mo ent sind noch die beiden für das Problem Zuständigen nwesend, das ich jetzt kurz ansprechen will, die Frau ustizministerin und der Herr Innenminister. Ende dieses onats jährt sich zum 30. Mal der Tag, an dem in Mün hen am Rande des Oktoberfestes das schrecklichste Atentat in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands passiert st. Es gab 13 Tote und über 200 zum Teil sehr schwer erletzte. Der Vorgang ist meines Erachtens noch nicht genüend aufgeklärt. Es gibt inzwischen zusätzliches Mateial. Ich verstehe nicht, warum die Justizministerin, die eneralbundesanwältin oder, besser gesagt, ihre Beörde, das BKA und der Innenminister hier nicht entcheidende Impulse setzen. Wir können nicht immer nur ber den Kampf gegen Rechtsextremismus reden, wähend wir hier nichts machen, obwohl dort grausame ordtaten geschehen sind. Ich appelliere an Sie und das Parlament, endlich mit em nötigen Nachdruck dafür zu sorgen, dass die Erittlungen wieder aufgenommen werden. Wir haben enügend neues Material. An diesem Jahrestag ist es anezeigt, dass Sie sich dazu bekennen und die entsprehenden öffentlichen Erklärungen abgeben. Darum bitte ch Sie. Ich bitte auch die Kolleginnen und Kollegen im arlament, sich mit dieser Materie zu beschäftigen. Der 0. Jahrestag des schlimmen Oktoberfestattentats ist a, Gott sei Dank, in diesen Tagen auch in der Presse etas stärker beachtet worden. Meine herzliche Bitte an ie Mitglieder des Parlaments und der Bundesregierung st, hier etwas zu tun. Zum Haushalt. Herr Minister, es ist schon gelobt woren – dem kann ich mich anschließen –: Das war eine ede der sanften, der leisen Töne, die aber insgesamt, enn Sie mir diese Bemerkung gestatten, etwas sehr olkig war. Sie haben sich an keiner Stelle richtig zu en Problemen geäußert. In der kurzen verbleibenden Zeit kann ich noch ein aar Stichworte nennen, unabhängig von der Frage, wie ich die Kürzungen auswirken; das will ich nicht beeuchten. Für die Bundespolizei ist im Zusammenhang mit der eform eine Studie erstellt worden, wonach 25 Prozent er Angehörigen der Bundespolizei an einem Burn-outyndrom leiden. Das ist eine Erkrankung, die man ernst ehmen muss. Entweder das stimmt, und man muss etas dagegen tun und sich dazu äußern, oder man sagt öf entlich: Diese Studie ist falsch. Außerdem will ich mich noch zum Thema Digitalunk äußern. Auch das ist ein leidiges Thema. Wir haen Mittel freigegeben, und man hat den Eindruck, dass ich an dieser Stelle fast gar nichts tut. Seit August verangenen Jahres wissen wir, dass die besonderen Sichereitsnetze des Bundes, der Länder und der Dienste nicht m vorgesehenen Regelbetrieb betrieben werden können. s ist eine ganz beschränkte Ausschreibung gelaufen. eit über einem Jahr ist noch keine Entscheidung getrofen worden. Ich weiß gar nicht, was in diesem Hause ge Dr. Peter Danckert )

  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Dr. Peter Danckert


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)





    (A) )

    schieht. Da muss doch einmal einer richtig Druck ma-
    chen. Entweder wir brauchen diese Netze – dann muss
    beschleunigt daran gearbeitet werden –, oder wir brau-
    chen sie nicht, und dann müssen wir nicht Milliarden da-
    für ausgeben.

    Zu den Kosten. Das Problem ist nicht nur, dass der
    Anteil des Bundes von ursprünglich 2,6 Milliarden Euro
    auf 3,6 Milliarden Euro angestiegen ist. Den Anteil der
    Länder, der sich auf etwa die gleiche Höhe belaufen soll,
    kennen wir gar nicht. Ich verstehe nicht, warum das so
    intransparent ist. – Ich bitte Sie, sich mit dem nötigen
    Nachdruck dafür einzusetzen, dass dieses Thema endlich
    wirklich befördert wird. Ich hätte auch nichts dagegen,
    wenn es hier und da zu Personalentscheidungen kommt,
    damit es endlich vorangeht.

    Wir haben heute in ganzer Breite die Frage der Inte-
    grationskurse besprochen. Das ist richtig und wichtig.
    Angefangen von Rot-Grün über Schwarz-Rot bis hin zur
    jetzigen Koalition haben alle daran mitgewirkt; das ist gar
    keine Frage. Die Zahlen sind auch interessant. Insgesamt
    haben wir seit Beginn dieser Maßnahme 945 Millionen
    Euro hierfür ausgegeben. Rund 700 000 Menschen haben
    – Gott sei Dank in den meisten Fällen erfolgreich – an den
    Integrationskursen teilgenommen und davon profitiert.
    Das ist ein ganz wichtiger Beitrag.

    Heute gehören aber immer noch 1,4 Millionen Men-
    schen diesem Personenkreis an und brauchen diese Maß-
    nahmen. Ich weiß gar nicht, wann wir das abarbeiten wol-
    len. Neulich habe ich einen Bericht des Bundesamtes
    gelesen, wonach das noch etwa zehn Jahre dauern soll.
    Das ist natürlich überhaupt nicht zu vertreten. Wenn diese
    Menschen integriert werden und deutsch sprechen kön-
    nen, was man wirklich erwarten kann – da gebe ich Peter
    Uhl recht –, dann können sie viel schneller in den Arbeits-
    prozess eingegliedert werden. Dann sparen wir an dieser
    Stelle Geld. Wir müssen also zusehen, dass das etwas um-
    fassender behandelt wird.

    Nun zu den Zahlen. Bereits in der vergangenen Haus-
    haltsrede habe ich gesagt, dass diese 218 Millionen Euro
    ein wichtiger Beitrag gewesen sind. Wir wussten aber
    bereits Anfang des Jahres, dass diese Mittel nicht ausrei-
    chen würden. Fakt ist auch – der Kollege Tempel hat es
    gesagt –, dass wir in diesem Jahr die 218 Millionen Euro
    noch um 15 Millionen Euro aus Haushaltsmitteln ergän-
    zen mussten. Diese Mittel waren übrigens nicht für die
    laufenden Kurse erforderlich. Wenn ich richtig infor-
    miert bin, waren diese Mittel erforderlich für noch of-
    fene Posten aus dem vergangenen Jahr. An dieser Stelle
    ist also ein ehrlicher Umgang geboten.

    Noch ein letztes Wort zur politischen Bildung. Wir
    sind uns alle einig, dass Bildung ein wichtiges Thema
    ist. Wenn aber die Haushaltsmittel für die Bundeszen-
    trale für politische Bildung im nächsten Haushaltsjahr
    um 1,4 Millionen Euro, dann um 4,2 Millionen Euro und
    dann um 4,4 Millionen Euro gekürzt werden sollen,
    dann verstehe ich nicht, was die Kürzung an dieser Stelle
    soll. Sie haben gesagt, man müsse die 18 Millionen Euro
    hinzurechnen, die aus einem anderen Haushalt kommen.
    Das kann man machen. Wenn wir das aber bilanzieren,

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    (C (D eigt sich kein besonders erfreulicher Saldo. Wir erweken den Eindruck, dass 18 Millionen Euro hinzukomen. Tatsächlich wird der Haushalt der Bundeszentrale ber um 10 Millionen Euro gekürzt. Auch das ist sehr idersprüchlich. Wenn wir über das Thema Bildung disutieren, das das wichtigste Thema dieser Regierung nd dieses Parlaments ist, dann sollten wir ehrlich sein nd nicht die Mittel für die Einrichtung kürzen, die jahrehntelang erfolgreich gearbeitet hat. Herr Kollege! Ich halte das für nicht vertretbar. Ich bitte Sie, in den aushaltsberatungen darüber noch einmal vernünftig zu eden. Ich glaube, bei dieser Frage werden wir sehr chnell Einigkeit zwischen Koalition und Opposition ereichen. Vielen Dank. Es ist bedauerlich, dass in keiner der Reden ein Wort um Sport gesagt worden ist, Klaus Riegert. (Gisela Piltz [FDP]: Dann haben Sie bei mir nicht zugehört!)