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ID1619104700

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    Vokabeln: 9
    1. Herr: 1
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    9. Westerwelle?ecIzSSTmbsCck–d–szgdfFOBKs2DbDnsb\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 16/191 (Drucksachen 16/10409, 16/10423) . . . . . eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über20599 B Rainer Brüderle (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Glos, Bundesminister BMWi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . Volker Kröning (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kerstin Andreae (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kurt J. Rossmanith (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Edelgard Bulmahn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Roland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . Laurenz Meyer (Hamm) die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2009 (Haushaltsge- setz 2009) (Drucksachen 16/9900, 16/9902, 16/10402, 16/10404 bis 16/10409, 16/10411 bis 16/10416, 16/10419 bis 16/10422, 16/10423, 16/10424, 16/10425) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Carsten Schneider (Erfurt) (SPD) . . . . . . . . . Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . Steffen Kampeter (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Otto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anna Lührmann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20599 C 20601 B 20603 D 20605 A 20607 B 20610 A 20611 C 20612 B 20615 A 20619 C 20619 D 20620 D 20622 B 20624 C 20626 A 20627 C Deutscher B Stenografisch 191. Sitz Berlin, Freitag, den 28 I n h a l Tagesordnungspunkt II (Fortsetzung): a) Zweite Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2009 (Haushaltsgesetz 2009) (Drucksachen 16/9900, 16/9902) . . . . . . . b) Beschlussempfehlung des Haushaltsaus- schusses zu der Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bun- des 2008 bis 2012 (Drucksachen 16/9901, 16/9902, 16/10426) 18 Einzelplan 09 Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie 1 2 2 S T D 20599 A 20599 B (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Fuchs (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . 20616 A 20617 C undestag er Bericht ung . November 2008 t : 9 Einzelplan 32 Bundesschuld (Drucksache 16/10421) . . . . . . . . . . . . . . 0 Einzelplan 60 Allgemeine Finanzverwaltung (Drucksache 16/10422) . . . . . . . . . . . . . . 1 Haushaltsgesetz 2009 (Drucksachen 16/10424, 16/10425) . . . . . chlussrunde agesordnungspunkt V: ritte Beratung des von der Bundesregierung 20618 C 20619 A 20619 B Peer Steinbrück, Bundesminister BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20629 C II Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 191. Sitzung. Berlin, Freitag, den 28. November 2008 Dr. Guido Westerwelle (FDP) . . . . . . . . . . Otto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bartholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Dr. Hans-Ulrich Krüger (SPD) . . . . . . . . . . . . Otto Bernhardt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Namentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt VI: – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Jahressteuergesetzes 2009 (JStG 2009) (Drucksachen 16/10189, 16/10494, 16/11055, 16/11108) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . – Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung (Drucksache 16/11086) . . . . . . . . . . . . . . . Gabriele Frechen (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Volker Wissing (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . Olav Gutting (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Volker Wissing (FDP) . . . . . . . . . . . . . Dr. Barbara Höll (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Christine Scheel (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bernd Scheelen (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20631 C 20632 D 20635 A 20636 C 20637 D 20639 A 20640 C 20642 A 20642 B 20642 B 20643 D 20645 A 20645 D 20647 B 20648 B 20649 A 20650 D 20651 A 20652 A Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 191. Sitzung. Berlin, Freitag, den 28. November 2008 20599 (A) ) (B) ) 191. Sitz Berlin, Freitag, den 28 Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 191. Sitzung. Berlin, Freitag, den 28. November 2008 20651 (A) ) (B) ) DIE GRÜNEN DIE GRÜNEN Heinen, Ursula CDU/CSU 28.11.2008 Herlitzius, Bettina BÜNDNIS 90/ 28.11.2008 Schäfer (Bochum), Axel SPD 28.11.2008 Scharfenberg, Elisabeth BÜNDNIS 90/ 28.11.2008 Anlage 1 Liste der entschuldigt Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Bätzing, Sabine SPD 28.11.2008 Bareiß, Thomas CDU/CSU 28.11.2008 Beck (Bremen), Marieluise BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 28.11.2008 Dr. Bergner, Christoph CDU/CSU 28.11.2008 Dr. Bisky, Lothar DIE LINKE 28.11.2008 Blank, Renate CDU/CSU 28.11.2008 Bluhm, Heidrun DIE LINKE 28.11.2008 Blumenthal, Antje CDU/CSU 28.11.2008 Bollen, Clemens SPD 28.11.2008 Bonde, Alexander BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 28.11.2008 Brunkhorst, Angelika FDP 28.11.2008 Brunnhuber, Georg CDU/CSU 28.11.2008 Bulling-Schröter, Eva DIE LINKE 28.11.2008 Fischer (Hamburg), Dirk CDU/CSU 28.11.2008 Friedhoff, Paul K. FDP 28.11.2008 Dr. Geisen, Edmund Peter FDP 28.11.2008 Göppel, Josef CDU/CSU 28.11.2008 Gradistanac, Renate SPD 28.11.2008 Granold, Ute CDU/CSU 28.11.2008 Grütters, Monika CDU/CSU 28.11.2008 Gruß, Miriam FDP 28.11.2008 Hänsel, Heike DIE LINKE 28.11.2008 Dr. Happach-Kasan, Christel FDP 28.11.2008 H H H J K K K L D L L L D M M M N D P R R R R A (C (D Anlagen zum Stenografischen Bericht en Abgeordneten ill, Hans-Kurt DIE LINKE 28.11.2008 öfken, Ulrike BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 28.11.2008 örster, Joachim CDU/CSU 28.11.2008 affke-Witt, Susanne CDU/CSU 28.11.2008 auder, Volker CDU/CSU 28.11.2008 noche, Monika DIE LINKE 28.11.2008 richbaum, Gunther CDU/CSU 28.11.2008 ehn, Waltraud SPD 28.11.2008 r. Lippold, Klaus W. CDU/CSU 28.11.2008 ips, Patricia CDU/CSU 28.11.2008 ötzer, Ulla DIE LINKE 28.11.2008 opez, Helga SPD 28.11.2008 r. Lotter, Erwin FDP 28.11.2008 eierhofer, Horst FDP 28.11.2008 erten, Ulrike SPD 28.11.2008 ortler, Marlene CDU/CSU 28.11.2008 oll, Michaela CDU/CSU 28.11.2008 r. Paech, Norman DIE LINKE 28.11.2008 feiffer, Sibylle CDU/CSU 28.11.2008 eichel, Maik SPD 28.11.2008 oth (Heringen), Michael SPD 28.11.2008 oth (Esslingen), Karin SPD 28.11.2008 upprecht (Tuchenbach), Marlene SPD 28.11.2008 bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich 20652 Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 191. Sitzung. Berlin, Freitag, den 28. November 2008 (A) ) (B) ) Anlage 2 Amtliche Mitteilung Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mit- geteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden Unions- dokumente zur Kenntnis genommen oder von einer Be- ratung abgesehen hat. Auswärtiger Ausschuss Drucksache 16/7575 Nr. 1.18 Ratsdokument 14938/07 Drucksache 16/10286 Nr. A.2 EuB-EP 1741; P6_TA-PROV(2008)0255 Drucksache 16/10286 Nr. A.3 EuB-EP 1763; P6_TA-PROV(2008)0337 Drucksache 16/10286 Nr. A.4 EuB-EP 1770; P6_TA-PROV(2008)0365 Drucksache 16/10286 Nr. A.5 Ratsdokument 11032/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.6 Ratsdokument 11947/08 Innenausschuss Drucksache 16/8815 Nr. A.7 Ratsdokument 6970/08 Drucksache 16/9867 Nr. A.1 Ratsdokument 10082/08 Rechtsausschuss Drucksache 16/150 Nr. 2.241 Ratsdokument 13193/05 Drucksache 16/4105 Nr. 2.49 Ratsdokument 16372/06 Drucksache 16/4258 Nr. 2.62 Ratsdokument 17010/06 Drucksache 16/7070 Nr. 1.24 Ratsdokument 13441/07 Schily, Otto SPD 28.11.2008 Dr. Schui, Herbert DIE LINKE 28.11.2008 Schultz (Everswinkel), Reinhard SPD 28.11.2008 Dr. Spielmann, Margrit SPD 28.11.2008 Staffelt, Grietje BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 28.11.2008 Dr. h. c. Thierse, Wolfgang SPD 28.11.2008 Wieczorek-Zeul, Heidemarie SPD 28.11.2008 Zimmermann, Sabine DIE LINKE 28.11.2008 Zypries, Brigitte SPD 28.11.2008 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich (C (D Drucksache 16/9394 Nr. A.2 Ratsdokument 8647/08 Finanzausschuss Drucksache 16/10286 Nr. A.24 Ratsdokument 11350/08 Haushaltsausschuss Drucksache 16/10286 Nr. A.27 Ratsdokument 10815/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.29 Ratsdokument 12244/08 Ausschuss für Wirtschaft und Technologie Drucksache 16/4635 Nr. 2.14 Ratsdokument 6223/07 Drucksache 16/4635 Nr. 2.22 Ratsdokument 6313/07 Drucksache 16/7905 Nr. 2.18 Ratsdokument 16488/07 Drucksache 16/7905 Nr. 2.21 Ratsdokument 16534/07 Drucksache 16/7905 Nr. 2.31 Ratsdokument 16682/07 Drucksache 16/9169 Nr. A.8 Ratsdokument 8235/08 Drucksache 16/9394 Nr. A.5 Ratsdokument 8611/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.31 Ratsdokument 10824/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.32 Ratsdokument 11262/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.33 Ratsdokument 12026/08 Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Drucksache 16/8135 Nr. 2.60 Ratsdokument 5431/08 Drucksache 16/8455 Nr. A.9 Ratsdokument 6172/08 Drucksache 16/9169 Nr. A.10 Ratsdokument 7676/08 Drucksache 16/9693 Nr. A.10 Ratsdokument 9656/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.35 EuB-EP 1750; P6_TA-PROV(2008)0307 Drucksache 16/10286 Nr. A.36 EuB-EP 1752; P6_TA-PROV(2008)0310 Drucksache 16/10286 Nr. A.38 Ratsdokument 10351/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.39 Ratsdokument 10476/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.41 Ratsdokument 10907/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.42 Ratsdokument 11288/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.43 Ratsdokument 11289/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.44 Ratsdokument 11380/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.45 Ratsdokument 12379/08 Ausschuss für Arbeit und Soziales Drucksache 16/10286 Nr. A.47 Ratsdokument 10369/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.49 Ratsdokument 11554/08 Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 191. Sitzung. Berlin, Freitag, den 28. November 2008 20653 (A) (C) (B) ) Ausschuss für Gesundheit Drucksache 16/9693 Nr. A.11 EuB-EP 1697; P6_TA-PROV(2008)0130 Drucksache 16/10286 Nr. A.56 Ratsdokument 11327/08 Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Drucksache 16/9867 Nr. A.5 Ratsdokument 10099/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.58 Ratsdokument 10648/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.59 Ratsdokument 11285/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.63 Ratsdokument 11842/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.65 Ratsdokument 12028/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.66 Ratsdokument 12204/08 Ratsdokument 11959/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.87 Ratsdokument 11983/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.88 Ratsdokument 12092/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.89 Ratsdokument 12353/08 Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union Drucksache 16/2555 Nr. 2.131 Ratsdokument 12029/06 Drucksache 16/4105 Nr. 2.4 Ratsdokument 15510/06 Drucksache 16/6715 Nr. 2.14 Ratsdokument 12493/07 Drucksache 16/7393 Nr. 2.43 Ratsdokument 14663/07 Drucksache 16/8455 Nr. A.22 Ratsdokument 6322/08 Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Drucksache 16/9394 Nr. A.9 Ratsdokument 8513/08 Drucksache 16/9867 Nr. A.6 Ratsdokument 10059/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.74 Ratsdokument 11473/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.75 Ratsdokument 11631/08 Drucksache 16/10666 Nr. A.21 Ratsdokument 13253/08 Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Drucksache 16/8983 Nr. A.17 Ratsdokument 7505/08 Drucksache 16/9169 Nr. A.16 Ratsdokument 8012/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.80 Ratsdokument 11137/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.82 Ratsdokument 11852/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.83 Ratsdokument 11862/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.84 Ratsdokument 11913/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.85 Ratsdokument 11958/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.86 (D Drucksache 16/8983 Nr. A.19 Ratsdokument 6688/08 Drucksache 16/9394 Nr. A.10 Ratsdokument 8483/08 Drucksache 16/9538 Nr. A.9 Ratsdokument 9200/08 Drucksache 16/9693 Nr. A.13 EuB-EP 1698; P6_TA-PROV(2008)0131 Drucksache 16/9693 Nr. A.14 EuB-EP 1704 Drucksache 16/10286 Nr. A.94 Ratsdokument 12177/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.95 Ratsdokument 12182/08 Ausschuss für Kultur und Medien Drucksache 16/5681 Nr. 1.23 Ratsdokument 9496/07 Drucksache 16/7393 Nr. 1.10 EuB-EP 1569; P6_TA-PROV(2007)0416 Drucksache 16/8609 Nr. A.11 Ratsdokument 6327/08 Drucksache 16/9394 Nr. A.12 EuB-EP 1695; P6_TA-PROV(2008)0124 Drucksache 16/9538 Nr. A.11 Ratsdokument 8805/08 Drucksache 16/9693 Nr. A.15 Ratsdokument 9009/08 Drucksache 16/10286 Nr. A.96 Ratsdokument 12405/08 Drucksache 16/10399 Nr. A.3 Ratsdokument 12580/08 191. Sitzung Berlin, Freitag, den 28. November 2008 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von: Unbekanntinfo_outline


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: ()
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: ()


    Dass aus der Oppositionsriege kommt, dass wir abge-
    ählt werden müssten und dass das alles nichts taugt, ist
    un wirklich nichts Überraschendes.


    (Otto Fricke [FDP]: Jetzt kommt die Überraschung: Sie stimmen zu!)


    Ich habe in meiner Rede in der zweiten Lesung ver-
    ucht, Begriffe wie „Beständigkeit“ und „Stetigkeit“
    ufzugreifen. Die Kanzlerin hat in ihrem Redebeitrag
    on Maß und Mitte gesprochen. Ich würde ganz gerne
    hre Aufmerksamkeit darauf richten, in welcher großen
    eschwindigkeit wir es mit Themen- und Szenenwech-

    eln, mit Akzentveränderungen zu tun haben. Mein Rat
    n die Bundesregierung, an die Koalitionsfraktionen ist
    n der Tat der gleiche, den auch Herr Kampeter gibt: dies
    icht dem Aktionismus zu opfern, sondern diese Stetig-
    eit und Beständigkeit in Zeiten, in denen es wirklich
    brupte Szenenwechsel gibt, einigermaßen beizubehal-
    en. Ich will solche Beispiele geben.

    Es ist noch nicht sehr lange her, dass wir uns – wahr-
    cheinlich über die Fraktionsgrenzen hinaus – einig gewe-
    en sind, dass wir eine nachhaltige Wachstumspolitik
    etreiben müssen. Anders als manche Oppositionsredne-
    innen und -redner glaube ich, dass die Bundesregierung
    inen Teil der Steuermehreinnahmen im Sinne dieser
    achhaltigen Wachstumspolitik richtig verwandt hat,


    (Otto Fricke [FDP]: Aber leider nur einen Teil!)


    ndem wir Forschung und Entwicklung, Infrastruktur,
    as Elterngeld, das BAföG und den Hochschulpakt
    inanziert haben.


    (Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das ist aber auch nichts Neues, Herr Steinbrück!)


    eshalb trifft mich der Vorwurf von vielen nach dem
    otto: „Du hättest mit allen Steuermehreinnahmen nur
    aushaltskonsolidierung betreiben müssen“ nicht. Der

    ntscheidende Punkt ist vielmehr gewesen, beides zu tun
    nd Impulse für die Zukunft dieses Landes zu setzen.
    as bedeutet, dass man insbesondere in Forschung und
    ntwicklung, in Hochschulen und in die Erziehung der
    inder finanziert und gleichzeitig konsolidiert. Dies ist
    ommon Sense gewesen.


    (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU)


    Jetzt haben wir es mit einem sehr schnellen Szenen-
    echsel zu tun. Plötzlich sind alle der Auffassung, dass






    (A) )



    (B) )


    Bundesminister Peer Steinbrück
    wir in der Rezession, in der wir stecken, nur noch dem
    Motto folgen sollen: Viel hilft viel.


    (Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Können Sie das nicht im Koalitionsausschuss klären?)


    Je höher die Etatisierung ist, je mehr Geld wir in die
    Hand nehmen – unbenommen der Fragestellung, ob wir
    darüber wirklich eine nachhaltige Wachstumspolitik be-
    treiben –, sind wir dabei, uns fast im Tagesrhythmus in
    den Summen zu übertreffen, die in die Hand genommen
    werden sollen, um der weltweiten Rezession und ihrer
    Auswirkungen auf die Bundesrepublik Deutschland ent-
    gegenzuwirken. Dies ist innerhalb weniger Wochen eine
    vollständige Akzentverschiebung.

    Die gleiche Erfahrung mache ich mit Blick darauf,
    dass wir bis in die jüngsten Wochen hinein, bis in den
    Sommer dieses Jahres vor dem Hintergrund einer sehr
    bedenklichen Inflationsentwicklung fast erstarrt gewe-
    sen sind. Inzwischen ist die Inflationsentwicklung voll-
    ständig nach unten gerichtet. Im Vorjahresmonatsver-
    gleich liegt die Inflation jetzt nur noch bei 1,4 Prozent,
    und plötzlich steigt das neue Gespenst einer Deflation
    auf. Dies ist innerhalb weniger Wochen eine Akzentver-
    schiebung. Erst Inflationsgefahr, und jetzt werde ich mit
    der Fragestellung konfrontiert, ob wir es nicht eigentlich
    längst mit Maßnahmen einer Deflationsbekämpfung zu
    tun haben müssten.

    Nächster Szenenwechsel. Wir haben es mit einem
    Euro zu tun gehabt, der noch vor einem halben Jahr in
    vielen Gesprächen insbesondere mit der deutschen Ex-
    portindustrie als ausgesprochenes Hindernis für die Ex-
    portstrategien bezeichnet wurde. Seinerzeit sind bei ei-
    nem Eurokurs von 1,26 bzw. 1,27 in Dollar in einer
    aufsteigenden Entwicklung viele Leute in meinem Büro
    erschienen, weil sie meinten, dies sei ein zu starker Euro.
    Heute haben wir nach einem Peak von fast 1,50 wieder
    einen Eurokurs von 1,25 bzw. 1,26 in einem absteigen-
    den Ast – wie lange diese Entwicklung andauert, weiß
    keiner –, und plötzlich stehen dieselben Leute vor mei-
    nem Schreibtisch und sagen: Wir haben einen schwä-
    chelnden Euro. – Dies ist eine Entwicklung innerhalb
    von vier, fünf, sechs Wochen.

    Das Gleiche haben wir mit Blick auf die Energie-
    preise erlebt. Wir haben im Juli dieses Jahres beim
    Rohöl einen durchschnittlichen Barrelpreis von 134 Dol-
    lar gehabt. Inzwischen ist er auf unter 50 Dollar hinun-
    ter. Können sich alle in diesem Hohen Haus noch an die
    Erregungszustände bei diesem Barrelpreis vor drei, vier
    Monaten erinnern?


    (Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Bisher haben Sie nichts Neues erzählt, Herr Minister!)


    Haben wir nicht einige Maßnahmen, wie zum Beispiel
    das Vorziehen der Wohngeldnovelle, vor dem Hinter-
    grund dieser enorm hohen Energiepreise vorgenommen?
    Allein das Absinken des Monatsdurchschnittspreises
    von 134 Dollar auf jetzt unter 50 Dollar ist übrigens eine
    Erleichterung, eine Förderung für diejenigen, die konsu-

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    (C (D ieren, von 6 Milliarden Euro. Kein Mensch redet daüber. Wenn wir es nächstes Jahr mit einer gegenüber dieem Jahr ähnlichen monatsdurchschnittlichen Entwickung zu tun haben sollten – ich hatte jüngst die Gelegeneit, mit einem BP-Vorstandsmitglied aus London arüber zu reden; die rechnen im nächsten Jahr mit einer chwankungsbandbreite von vielleicht 45 bis 60 Dollar –, ann ist das eine Entlastung für diejenigen, die in diesem ahr unter den hohen Benzinpreisen, Heizölpreisen und it einem Zeitverzug auch unter den Erdgaspreisen zu eiden gehabt haben, in einer Dimension von 15 Milliaren Euro. Keiner redet davon. Den größten und abruptesten Szenenwechsel hat es it Blick darauf gegeben, dass wir es alle für richtig er chtet haben, die öffentlichen Haushalte in Deutschland u konsolidieren, und zwar nicht nur unter dem Geichtspunkt der Generationengerechtigkeit – was müssen ines Tages unsere Kinder und Enkelkinder an Kapitalienst leisten, weil wir über unsere Verhältnisse leben? –, ondern auch mit Blick darauf, dass wir wieder größere pielräume in den Haushalten erschließen müssen, dait die Zinsgarrotte, die Zinsschlinge, die wir um den als haben, nicht immer enger wird, sondern letztlich nsere Möglichkeiten, in die Zukunft dieses Landes zu nvestieren, wieder erweitert werden. Plötzlich haben wir einen Szenenwechsel, und die ettokreditaufnahme kann gar nicht schnell genug ge teigert werden. ir werden nicht nur von unseren eigenen politischen ebatten getrieben, sondern auch von denen, die in der issenschaftlichen Expertise rasante Tanzschrittwech el vornehmen – bis hin zum Sachverständigenrat –, was ir dann hier vorgehalten wird. Das gilt auch für all die rofessoren, von denen man täglich etwas in der Zeitung esen kann – ich habe gar nicht gewusst, dass es so viele eutsche Professoren gibt, die auch Finanzmarktfacheute sind –, (Heiterkeit und Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    (Steffen Kampeter [CDU/CSU]: Sehr wahr!)


    (Petra Merkel [Berlin] [SPD]: Ja!)


    nd die medialen Verstärker, die uns in genau diese
    ichtung treiben wollen. Sie erzeugen ein Klima, bei
    em wir fast den Eindruck haben, wir müssten jede Wo-
    he noch mehr bieten. Es gibt das Märchen vom kleinen
    äwelmann, der immer schreit: „Mehr, mehr!“ Und, ha-
    en wir den Eindruck, dass das vertrauensbildend ist?


    (Steffen Kampeter [CDU/CSU]: Nein!)


    ch glaube nicht, dass das vertrauensbildend ist.

    Ich rate dazu, das weiterzuverfolgen, was wir als rich-
    ig erkannt haben. Es bleibt dabei, dass die Konsolidie-
    ung der öffentlichen Haushalte ein Ziel sein muss,
    chon allein, weil ich am Ende dieser Legislaturperiode
    icht dort enden will, wo wir angefangen haben: bei
    iner strukturellen Verschuldung des Bundes von






    (A) )



    (B) )


    Bundesminister Peer Steinbrück
    55 Milliarden Euro. Dann hätte diese Große Koalition
    keinen guten Job gemacht.


    (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU)


    Ein anderer Vorschlag, auf den ich kurz eingehen will,
    ist ein großes Steuersenkungsprogramm. Herr Westerwelle
    hat wesentliche Teile seiner Redezeit darauf verwandt.
    Worauf Sie nicht eingegangen sind, Herr Westerwelle,
    sind drei von mir nicht agitatorisch vorgetragene Hin-
    weise:

    Erstens. Ich habe versucht, Sie darauf hinzuweisen,
    dass die Hälfte der ungefähr 47 Millionen privaten
    Haushalte in Deutschland gar nicht einkommensteuer-
    pflichtig ist. Das heißt, eine Steuersenkung erreicht diese
    Menschen gar nicht.

    Zweitens habe ich Sie darauf hingewiesen, dass
    50 Prozent derjenigen, die steuerpflichtig sind, lediglich
    6 Prozent des Steueraufkommens erbringen, das heißt,
    durch Steuererleichterungen in ihrer Konsumkraft kei-
    neswegs gestärkt werden.

    Dann habe ich Sie drittens darauf hingewiesen, dass
    diejenigen, die allemal über einen finanziellen Spiel-
    raum verfügen und zusätzlich etwas ausgeben könnten,
    also die aus den höheren Einkommensetagen, die höchs-
    ten Sparquoten haben, die man sich vorstellen kann.


    (Bettina Hagedorn [SPD]: Richtig!)


    Ich würde gerne mit Ihnen in eine sachliche Debatte
    darüber einsteigen, welchen Konjunktureffekt eine sol-
    che Steuersenkung haben kann. Oder versuchen Sie le-
    diglich, eine Umverteilungspolitik unter dem Mantel der
    Konjunkturpolitik zu betreiben?


    (Beifall bei der SPD – Petra Merkel [Berlin] [SPD]: Genau so ist das!)


    Das ist nichts anderes als Umverteilungspolitik. Die
    Wählerklientel, die Sie erreichen wollen, was aus Sicht
    der FDP ja legitim sein mag, besteht vornehmlich aus
    denjenigen, die ein monatliches Nettoeinkommen von
    mindestens 4 000 oder 5 000 Euro haben und bei denen
    die Sparquote laut Statistischem Bundesamt bei 22 Pro-
    zent liegt. Das ist irrelevant für die Konjunkturentwick-
    lung und für die Konjunkturpolitik.


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD – Otto Fricke [FDP]: Und das will Ihr Koalitionspartner auch?)


    Vor dem Hintergrund bitte ich darum, gelegentlich
    manche Argumente mit Blick auf den konjunkturstei-
    gernden Effekt von Steuersenkungsprogrammen endlich
    einmal zu entkleiden und auf das zurückzuführen, wo-
    rum es geht: Das ist eine klare Umverteilungspolitik, die
    Arme und Reiche in Deutschland noch weiter auseinan-
    derziehen würde.


    (Beifall bei der SPD)




Rede von Petra Pau
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (DIE LINKE.)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (DIE LINKE.)

Herr Bundesminister, gestatten Sie eine Zwischen-

frage des Kollegen Westerwelle?

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(C (D Ja, bitte. Herr Minister, dass Steuersenkungen nur diejenigen ntlasten, die Steuern zahlen, liegt in der Natur der Sahe. (Zurufe von der SPD: Ja! – Anna Lührmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Tolle Erkenntnis!)