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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 16/188 Dr. Michael Meister (CDU/CSU) . . . . . . . . . 20241 A Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt I: Erste Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Umsetzung steuerrecht- licher Regelungen des Maßnahmenpakets „Beschäftigungssicherung durch Wachs- tumsstärkung“ (Drucksache 16/10930) . . . . . . . . . . . . . . . . . in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 1: Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . Fritz Kuhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. h. c. Hans Michelbach (CDU/CSU) . . . . . Dr. Axel Troost (DIE LINKE) . . . . . . . . . . Reinhard Schultz (Everswinkel) (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Olav Gutting (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt II: a) Zweite Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- 20235 B 20236 D 20243 A 20245 A 20246 C 20247 A 20247 C 20249 B Deutscher B Stenografisch 188. Sitz Berlin, Dienstag, den 2 I n h a l Glückwünsche zum Geburtstag der Abgeord- neten Hartwig Fischer (Göttingen) und Dr. Christoph Bergner . . . . . . . . . . . . . . . . . Wahl der Abgeordneten Jürgen Koppelin und Dr. Gesine Lötzsch in den Verwaltungs- rat der Kreditanstalt für Wiederaufbau . . Erweiterung und Abwicklung der Tagesord- nung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zur Geschäftsordnung: Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Norbert Röttgen (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) . . . . . . Thomas Oppermann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . K W ( i Z A B g D K ( J D 20231 A 20231 B 20236 D 20231 D 20232 D 20233 D 20234 C Antrag der Abgeordneten Ulla Lötzer, Dr. Barbara Höll, Werner Dreibus, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: undestag er Bericht ung 5. November 2008 t : onjunkturprogramm gegen die drohende irtschaftskrise Drucksache 16/10619) . . . . . . . . . . . . . . . . . n Verbindung mit usatztagesordnungspunkt 2: ntrag der Abgeordneten Christine Scheel, ärbel Höhn, Kerstin Andreae, weiterer Ab- eordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ IE GRÜNEN: Nachhaltig investieren in lima, Bildung, soziale Gerechtigkeit Drucksache 16/11023) . . . . . . . . . . . . . . . . . oachim Poß (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Volker Wissing (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . 20237 A 20237 A 20237 B 20239 C haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2009 (Haushaltsgesetz 2009) (Drucksachen 16/9900, 16/9902) . . . . . . . 20250 C II Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 188. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 25. November 2008 b) Beschlussempfehlung des Haushaltsaus- schusses zu der Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bun- des 2008 bis 2012 (Drucksachen 16/9901, 16/9902, 16/10426) 1 Einzelplan 01 Bundespräsident und Bundespräsidial- amt (Drucksache 16/10424) . . . . . . . . . . . . . . . 2 Einzelplan 02 Deutscher Bundestag (Drucksachen 16/10402, 16/10423) . . . . . 3 Einzelplan 03 Bundesrat (Drucksachen 16/10423, 16/10424) . . . . . 4 a) Einzelplan 08 Bundesministerium der Finanzen (Drucksachen 16/10408, 16/10423) in Verbindung mit b) Einzelplan 20 Bundesrechnungshof (Drucksachen 16/10423, 16/10424) . . Carsten Schneider (Erfurt) (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Steffen Kampeter (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . Christine Scheel (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Peer Steinbrück, Bundesminister BMF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Otto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jochen-Konrad Fromme (CDU/CSU) . . . . . . Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . Jochen-Konrad Fromme (CDU/CSU) . . . . . . Dr. Axel Troost (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Bernhard Brinkmann (Hildesheim) (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Axel Troost (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Bernhard Brinkmann (Hildesheim) (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eduard Oswald (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . 5 U K C K P D U J V K K 6 G D U B O D D D P H D 7 U 20250 C 20250 D 20250 D 20251 A 20251 A 20251 B 20251 B 20254 A 20256 B 20259 C 20261 B 20263 C 20265 D 20268 A 20269 C 20271 D 20272 A 20272 B 20273 C 20275 C 20275 C 20276 A Einzelplan 30 Bundesministerium für Bildung und Forschung (Drucksachen 16/10420, 16/10423) . . . . . lrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . laus-Peter Willsch (CDU/CSU) . . . . . . . . . ornelia Hirsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . laus Hagemann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . riska Hinz (Herborn) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Annette Schavan, Bundesministerin BMBF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . we Barth (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . örg Tauss (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Priska Hinz (Herborn) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . olker Schneider (Saarbrücken) (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ai Gehring (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . atherina Reiche (Potsdam) (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 06 Bundesministerium des Innern (Drucksachen 16/10406, 16/10423) . . . . . isela Piltz (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Michael Luther (CDU/CSU) . . . . . . . . . . lla Jelpke (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . ettina Hagedorn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . mid Nouripour (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Wolfgang Schäuble, Bundesminister BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Max Stadler (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Michael Bürsch (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . etra Pau (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . elmut Brandt (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . agmar Freitag (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 16 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Drucksachen 16/10415, 16/10423) . . lrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20277 D 20278 A 20279 B 20281 B 20282 B 20284 A 20285 B 20286 C 20288 C 20290 A 20291 A 20291 D 20293 B 20294 B 20295 C 20296 C 20296 D 20298 B 20300 A 20301 A 20303 C 20305 B 20307 C 20308 B 20309 B 20310 B 20311 C 20313 A 20313 B Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 188. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 25. November 2008 III Andreas Weigel (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Leutert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Bernhard Schulte-Drüggelte (CDU/CSU) . . . Hans-Josef Fell (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sigmar Gabriel, Bundesminister BMU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Leutert (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Sigmar Gabriel, Bundesminister BMU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marie-Luise Dött (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Hans-Kurt Hill (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . Bärbel Höhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marco Bülow (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Hans-Kurt Hill (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Dr. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Ulrich Petzold (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Erklärung des Abgeordneten Jürgen Herrmann (CDU/CSU) zur namentlichen Ab- stimmung über die Anträge: Missbilligung der Amtsführung und Entlassung von Bun- desminister Wolfgang Tiefensee (187. Sit- zung, Tagesordnungspunkt 17 und Zusatzta- gesordnungspunkt 7) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20314 B 20315 B 20316 B 20317 D 20318 D 20321 A 20321 B 20321 C 20322 C 20323 D 20324 C 20325 D 20327 C 20328 C 20328 D 20329 A 20330 C 20331 A 20331 D Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 188. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 25. November 2008 20231 (A) ) (B) ) 188. Sitz Berlin, Dienstag, den 2 Beginn: 10.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 188. Sitzung. Berlin, Dienstag, den 25. November 2008 20331 (A) (C) (B) ) Anlagen zum Stenografischen Bericht (187. Sitzung, Tagesordnungspunkt 17 und Zu- satztagesordnungspunkt 7) In der Ergebnisliste ist mein Name nicht aufgeführt. Mein Votum lautet „Nein“. Lehn, Waltraud SPD 25.11.2008 Lips, Patricia CDU/CSU 25.11.2008 Lopez, Helga SPD 25.11.2008 Anlage 1 Liste der entschuldigt A Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Beck (Bremen), Marieluise BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 25.11.2008 Dr. Bisky, Lothar DIE LINKE 25.11.2008 Bluhm, Heidrun DIE LINKE 25.11.2008 Bollen, Clemens SPD 25.11.2008 Bonde, Alexander BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 25.11.2008 Brunkhorst, Angelika FDP 25.11.2008 Ernst, Klaus DIE LINKE 25.11.2008 Fograscher, Gabriele SPD 25.11.2008 Friedhoff, Paul K. FDP 25.11.2008 Dr. Geisen, Edmund Peter FDP 25.11.2008 Gloser, Günter SPD 25.11.2008 Göppel, Josef CDU/CSU 25.11.2008 Gradistanac, Renate SPD 25.11.2008 Hänsel, Heike DIE LINKE 25.11.2008 Dr. Happach-Kasan, Christel FDP 25.11.2008 Hiller-Ohm, Gabriele SPD 25.11.2008 Hintze, Peter CDU/CSU 25.11.2008 Jaffke-Witt, Susanne CDU/CSU 25.11.2008 Dr. Jung, Franz Josef CDU/CSU 25.11.2008 Knoche, Monika DIE LINKE 25.11.2008 Krichbaum, Gunther CDU/CSU 25.11.2008 Krüger-Leißner, Angelika SPD 25.11.2008 N N D R R R S S S S S D T D W D Z A (D en Abgeordneten nlage 2 Erklärung des Abgeordneten Jürgen Herrmann (CDU/ CSU) zur namentlichen Abstimmung über die Anträge: Missbilligung der Amtsführung und Ent- lassung von Bundesminister Wolfgang Tiefensee itzsche, Henry fraktionslos 25.11.2008 oll, Michaela CDU/CSU 25.11.2008 r. Paech, Norman DIE LINKE 25.11.2008 awert, Mechthild SPD 25.11.2008 oth (Heringen), Michael SPD 25.11.2008 upprecht (Tuchenbach), Marlene SPD 25.11.2008 charfenberg, Elisabeth BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 25.11.2008 chauerte, Hartmut CDU/CSU 25.11.2008 chily, Otto SPD 25.11.2008 taffelt, Grietje BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 25.11.2008 trothmann, Lena CDU/CSU 25.11.2008 r. Terpe, Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 25.11.2008 hönnes, Franz SPD 25.11.2008 r. Wiefelspütz, Dieter SPD 25.11.2008 inkelmeier-Becker, Elisabeth CDU/CSU 25.11.2008 r. Wodarg, Wolfgang SPD 25.11.2008 immermann, Sabine DIE LINKE 25.11.2008 bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich 188. Sitzung Berlin, Dienstag, den 25. November 2008 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2
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    Rede von Eduard Oswald


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)


    Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    Wenn man über den Haushalt des Finanzministers debat-
    tiert, gehört richtigerweise dazu, zu den Themen der Fi-
    nanzpolitik Bemerkungen zu machen und dabei die Ar-
    beit des Finanzministers zu würdigen – positiv natürlich.
    Die Bundesregierung und die Koalition haben durch ver-
    antwortungsbewusstes politisches Handeln alles getan,
    um Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern und der
    Wirtschaft in unserem Lande zu schaffen.


    (Zuruf von der SPD: Insbesondere auch der Haushaltsausschuss!)


    Ich glaube, das ist das Entscheidende.
    Die weltweite Finanzkrise hat uns gezeigt, dass die

    Selbstregulierungsmechanismen des Marktes nicht aus-
    reichen, um eine schwere Krise des internationalen Fi-
    nanzsystems zu verhindern. Deshalb muss alles getan
    werden, um die Krise zu überwinden und eine Wieder-
    holung auszuschließen. Durch konkrete staatliche
    Regulierungsvorschriften müssen wir dem Finanzsys-
    tem dauerhaft die Stabilität zurückgeben, die es als
    Rückgrat der Realwirtschaft benötigt. Für mich ist klar:
    Letzten Endes kann nur ein international abgestimmtes
    Vorgehen auf einem international vernetzten Finanz-
    markt künftige Krisen verhindern.

    Klar ist auch: Der Staat kann den Markt nicht erset-
    zen. Die soziale Marktwirtschaft ist das erfolgreichste
    Wirtschaftssystem in der Geschichte. Aufgabe der Poli-
    tik ist es und muss es sein, die Voraussetzungen dafür zu
    schaffen, dass dies auch so bleibt. Deshalb muss es unser
    Ziel sein, die Finanzmärkte nachhaltig zu stabilisieren,
    um die soziale Marktwirtschaft auch international zu-
    kunftsfähig zu machen.

    Das entschlossene und rasche Vorgehen der wichtigs-
    ten Industrienationen und der wichtigen Schwellen-
    länder ist ein deutliches Signal: Die internationale Staa-

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    (C (D engemeinschaft handelt. Unser Dank gilt unserer undeskanzlerin und dem Finanzminister für ihren Ein atz und ihren Beitrag beim Weltfinanzgipfel in ashington. Die G-20-Staaten haben ohne Zweifel den rundstein für die Reform des internationalen Finanz ystems gelegt. Bis zum nächsten Treffen im März nächsten Jahres ollen für einige Punkte bereits konkrete Maßnahmen errbeitet werden: erstens eine schärfere Kontrolle und lükenlose Aufsicht der Finanzmärkte unter Einbeziehung er Ratingagenturen; zweitens einheitliche Bilanzieungsregeln, die für mehr Transparenz und internationale ergleichbarkeit sorgen sollen; drittens weniger Risiken urch einen neuen Verhaltenskodex, eine verbesserte Riikobewertung sowie die Schaffung eines Frühwarnsysems; viertens eine Stärkung des Internationalen Wähungsfonds, IWF, der die zentrale Frühwarneinrichtung es internationalen Finanzsystems werden soll. Die Bechlüsse machen deutlich: Die Kapitalmärkte sind für ie Wirtschaft und das Wohlergehen der Menschen da nd nicht umgekehrt. (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der SPD)


    Das Neue an der gegenwärtigen Situation ist: So wie
    ie Globalisierung in der ganzen Welt jahrelang zu
    ehr Wohlstand geführt hat, erfasst auch der Ab-

    chwung alle Länder gleichzeitig. Eine Welt, die sich
    mmer schneller zu drehen scheint, in der Geldströme in

    illisekunden um den Globus geschickt werden, in der
    aren über das Internet in Sekunden von einem Ort an

    en anderen verkauft werden, überfordert viele Men-
    chen in unserem Lande. Was wir also brauchen – das
    ilt insgesamt –, ist nicht eine weitere Beschleunigung,
    ondern als erste Folgerung daraus eine Entschleuni-
    ung, das heißt, das Tempo muss aus dieser Entwick-
    ung herausgenommen werden. Wir brauchen eine Ent-
    chleunigung zum Beispiel bei den Bankern, die immer
    eue Produkte kreieren und ihr Gewinnstreben überpro-
    ortional gesteigert haben. Wir brauchen eine Entschleu-
    igung bei den Unternehmen, die allein auf kurzfristige
    ktienkurssteigerungen geschaut haben. Das heißt, wir
    üssen die Langfristigkeit im Denken wieder stärken.
    urzfristige Erfolge mögen das Selbstbewusstsein Ein-

    elner sicher kräftigen. Sie sind aber nicht nachhaltig,
    eder für unsere Wirtschaft noch für unsere Umwelt.
    ntschleunigung heißt aber auch, dass die vielen Pro-
    ukte mit den fantasievollen Namen, die die Banker
    und um die Uhr in alle Welt verkauft haben, besser kon-
    rolliert werden. Wer etwas verkauft, muss sagen, was
    rin ist, und wer etwas kauft, muss wissen, was und wer
    ahinter steckt.


    (Jürgen Koppelin [FDP]: Das trifft auch auf eure Politik zu!)


    Nicht jeder deiner Zwischenrufe ist gut; dieser war es
    edenfalls nicht.


    (Heiterkeit bei der CDU/CSU)


    Wir müssen nicht nur auf internationaler Ebene die
    erausforderungen angehen, sondern wir müssen auch

    chauen, was wir im nationalen Bereich tun können. Wir
    aben für die Bankenaufsicht zwei Institutionen: die






    (A) )



    (B) )


    Eduard Oswald
    Bundesbank und die BaFin. Zwei Institutionen haben
    immer Reibungsverluste. Eine Integration der Banken-
    aufsicht in die Bundesbank sollte überlegt werden. Dop-
    pelarbeiten könnten vermieden werden, eine einheitliche
    Aufsicht würde gewährleistet und die Potenziale der
    Bundesbank in der Fläche würden besser genutzt.


    (Beifall bei der FDP sowie des Abg. Otto Bernhardt [CDU/CSU])


    – Da hätten meine Fraktionskollegen ruhig mitklatschen
    können. Aber gut, es ist schon in Ordnung.

    Um die Unabhängigkeit der Bundesbank aber nicht
    zu gefährden, muss eine Lösung gefunden werden, wo
    die Bankenaufsicht in einer der Zentralbank nachgeord-
    neten Einheit konzentriert ist. Auch im europäischen Be-
    reich muss sichergestellt werden, dass die Aufsichtsbe-
    hörden besser zusammenarbeiten, um schneller agieren
    und reagieren zu können.


    (Steffen Kampeter [CDU/CSU]: Sehr richtig!)


    Die Gründung von europäischen Aufsichtskollegs ist ein
    erster und richtiger Schritt. Die Europäische Zentralbank
    könnte hier in Zukunft koordinierend tätig werden. Aus
    all dem ersehen wir, dass es nicht reicht, nur national
    vorzugehen. Wir müssen auch auf europäischer und in-
    ternationaler Ebene handeln.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)


    Heute wissen wir, dass die Krise in Europa womög-
    lich weitaus geringer hätte ausfallen können; doch die
    US-Regierung wollte die traditionsreiche Investment-
    bank Lehman Brothers nicht retten. Dies löste eine welt-
    weite Vertrauenskrise aus. Die Botschaft aus den USA
    war: Es gibt keine Regel, wonach ein Institut gerettet
    wird oder nicht. Darauf muss man sich aber international
    einigen; denn die Auswirkungen einer solchen Pleite
    treffen fast immer eine ganze Reihe von Ländern und
    eine Vielzahl von Menschen. Die Staaten müssen Ge-
    wissheit haben, dass sie sich hier im Notfall auf Partner
    im Ausland verlassen können. Daher ist international zu
    regeln, wie sich der Staat verhalten soll, wenn Banken
    vorübergehend Liquiditätshilfen benötigen oder gar auf
    Dauer am Leben gehalten werden müssen, weil sonst
    nicht wiedergutzumachende Schäden für die Volkswirt-
    schaften zu erwarten wären.

    Als weiterer Regulierungsschritt ist den Banken vor-
    zuschreiben, dass künftig alle Geschäfte in den Bilanzen
    auftauchen müssen – auch die von Ablegern möglicher-
    weise in Niedrigsteuerländern.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)


    Es geht also um mehr Transparenz und Offen-
    legung; es geht um Transparenz über Risiken und die
    effizientere Aufsicht etwa über Ratingagenturen. Das ist
    ein ganz entscheidendes Thema der nächsten Wochen
    und Monate. Nur so kann wieder Vertrauen entstehen.
    Der zentrale Punkt ist: Wo Vertrauen ist, da ist wirt-
    schaftliches Handeln möglich. Vertrauen bewirkt, dass
    Menschen konsumieren.

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    (C (D (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD)


    Auf eine funktionierende Kreditversorgung sind
    nsere soliden Unternehmen und auch die Mittelständler
    ngewiesen. Auch in diesen turbulenten Zeiten gilt fest-
    uhalten: Ein starker Finanzplatz ist ein zentraler Eck-
    feiler des Wirtschaftsstandortes Deutschland, und der
    inanzmarkt darf nicht pauschal für jede Fehlentwick-

    ung verantwortlich gemacht werden. Wir müssen aber
    uch deutlich machen, dass nicht der Finanzmarkt der ei-
    entliche Markt ist, sondern dass der Finanzmarkt der
    lassischen Wirtschaft zu dienen hat. Dies scheint mir in
    er zurückliegenden Zeit von manchen vergessen wor-
    en zu sein.

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)




Rede von Dr. h.c. Wolfgang Thierse
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

Ich schließe die Aussprache.

Wir kommen zu den Abstimmungen, und zwar zu-
ächst über den Einzelplan 08, Bundesministerium der
inanzen, in der Ausschussfassung. Hierzu liegen zwei
nderungsanträge der Fraktion Die Linke vor, über die
ir zuerst abstimmen.

Wer stimmt für den Änderungsantrag der Linken auf
rucksache 16/11025? – Wer stimmt dagegen? – Enthal-

ungen? – Der Änderungsantrag ist mit den Stimmen des
anzen Hauses gegen die Stimmen der Fraktion Die
inke abgelehnt.

Wer stimmt für den Änderungsantrag der Linken auf
rucksache 16/11026? – Wer stimmt dagegen? – Enthal-

ungen? – Der Änderungsantrag ist mit den Stimmen von
DU/CSU und SPD gegen die Stimmen von FDP und
er Linken bei Stimmenthaltung der Grünen abgelehnt.

Wir kommen jetzt zu Einzelplan 08. Wer stimmt da-
ür? – Wer stimmt dagegen? – Enthaltungen? – Der
inzelplan 08 ist mit den Stimmen von CDU/CSU und
PD gegen die Stimmen der drei Oppositionsfraktionen
ngenommen.

Abstimmung über den Einzelplan 20, Bundesrech-
ungshof, in der Ausschussfassung. Wer stimmt dafür? –
er stimmt dagegen? – Enthaltungen? – Der Einzel-

lan 20 ist einstimmig angenommen.

Ich rufe nun Tagesordnungspunkt II.5 auf:

Einzelplan 30
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung

– Drucksachen 16/10420, 16/10423 –

Berichterstattung:
Abgeordnete Klaus-Peter Willsch
Klaus Hagemann
Ulrike Flach
Michael Leutert
Anna Lührmann






(A) )



(B) )


Vizepräsident Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Hierzu liegt ein Entschließungsantrag der Fraktion
Die Linke vor, über den wir am Freitag im Anschluss an
die Schlussabstimmung abstimmen werden.

Nach einer interfraktionellen Vereinbarung sind für
die Aussprache eineinviertel Stunden vorgesehen. – Ich
höre keinen Widerspruch. Dann ist das so beschlossen.

Ich eröffne die Aussprache und erteile Kollegin
Ulrike Flach für die FDP-Fraktion das Wort.


(Beifall bei der FDP)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Ulrike Flach


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (FDP)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (FDP)


    Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der

    Haushalt, über den wir heute hier beraten, ist der letzte in
    dieser Regierungsperiode und bietet damit natürlich eine
    gewisse Chance, eine Bilanz der bisherigen Arbeit der
    Bildungs- und Forschungsministerin zu ziehen. Frau
    Schavan, aus unserer Sicht fällt diese Bilanz sehr ge-
    mischt aus. Sie haben auf der Habenseite erfreuliche
    Steigerungen im Haushalt


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD)


    sowie bundesweite Initiativen wie den Hochschulpakt
    und die Exzellenzinitiative, die Ihrer Vorgängerin, liebe
    Kollegen von der SPD und den Grünen, noch nicht ein-
    mal im Ansatz gelungen sind.


    (Zurufe von der SPD: Was? – Oh! – Falsch!)


    Aber Sie haben genauso wie Edelgard Bulmahn weder
    das 3-Prozent-Ziel erreicht noch für Deutschland den
    großen Schritt – das ist eigentlich das Wichtigste bei ei-
    ner Bildungs- und Forschungsministerin – in die Crème
    de la Crème der Hightechländer geschafft. Deutschland
    ist nach wie vor Spitze in Bereichen wie Automobilbau;
    aber es fehlt der Schritt in die internationale Elite der
    Hochtechnologie – und das übrigens in Zeiten, in denen
    die Treiber der bisherigen Technologiepolitik, insbeson-
    dere die Autoindustrie, in schwere Turbulenzen geraten
    sind.

    Sie springen von Gipfel zu Gipfel, Frau Schavan. Ich
    beobachte das eigentlich fast jeden Abend in den Nach-
    richten. Ich habe das Gefühl, diese Regierung macht
    gerne Gruppenreisen zu Gipfeln. Da sind auch Sie im-
    mer dabei. Aber selbst Ihnen wohlgesonnene Medienbe-
    richterstatter haben jedes Mal mehr Schwierigkeiten, et-
    was Positives bei diesen Gipfeln herauszuloben.


    (Beifall bei der FDP)


    Dass nach nunmehr zehnjähriger Diskussion auf dem
    letzten IT-Gipfel endlich die Bedeutung Deutschlands
    als Breitbandstandort erkannt wird, ist schon mehr als
    erstaunlich. Statt über gewünschte Jobzahlen zu speku-
    lieren, hätte sich die Große Koalition in den letzten Jah-
    ren mit den mehr bodenständigeren Sektoren des IT-Be-
    reichs befassen sollen. Warum zum Beispiel – so muss
    man sich fragen – gelingt es Ihnen als Chefkoordinatorin
    der Hightech-Strategie so gar nicht, den Innovationsstau
    in den Behörden in den Griff zu bekommen? Warum
    sieht die Telekom immer noch in der Überregulierung
    des Telekommunikationsmarktes das bedeutendste Pro-
    blem für den flächendeckenden Ausbau von Breitband-

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    (C (D nschlüssen? Das heißt, es ist Ihnen unter der Großen oalition genauso wenig wie unter Rot-Grün gelungen, n diesem sicherlich innovationskräftigsten und zuunftsträchtigsten Bereich der Wirtschaftspolitik auch ur in etwa Fuß zu fassen. Bildungsund Forschungspolitik ist mehr – das haben erade die Haushaltsberatungen der letzten Wochen geeigt – als das Verteilen von Milliarden. Wenn die Rahenbedingungen nicht stimmen – das zeigt das Beispiel reitbandtechnologie nur zu deutlich –, werden Sie un er Land nie an die Weltspitze der wichtigsten Zukunftsärkte, (Jörg Tauss [SPD]: Aber die Analyse ist völlig falsch, Frau Kollegin! – Weiterer Zuruf von der SPD: Schwarz in schwarz!)


    ie Sie sich das vorgestellt haben, führen.


    (Beifall bei der FDP)


    Zu diesen Rahmenbedingungen gehört auch die Stei-
    erung der FuE-Tätigkeit unserer Wirtschaft. Drei
    ahre hatten Sie jetzt Zeit. Wir mussten vor wenigen Ta-
    en im Haushaltsausschuss mit großem Erstaunen fest-
    tellen, dass die von Ihnen mit lautem Getöse eingeführ-
    en Innovationsallianzen zwischen Wirtschaft und

    issenschaft nach wie vor in den Kinderschuhen ste-
    ken. Die Forschungsprämie, Frau Schavan, ist leider
    so muss man an dieser Stelle sagen – ein Flop.


    (Cornelia Pieper [FDP]: Stimmt!)


    ie FuE-Förderung ist nach wie vor hochselektiv und
    it hohem Bewerbungsaufwand und Bürokratiekosten

    erbunden.

    Ich finde es besonders bedauerlich – ich bedauere
    uch, dass unser Freund Riesenhuber heute nicht da ist;
    enn er hätte an dieser Stelle eigentlich dazugehört –,


    (Steffen Kampeter [CDU/CSU]: Es ist immer ein Verlust, wenn Riesenhuber nicht da ist!)


    ass es Ihnen nicht gelungen ist, gegen den Finanzminis-
    er endlich eine steuerliche F-und-E-Förderung durchzu-
    etzen.


    (Beifall bei der FDP)


    as ist etwas, was Sie mit der FDP mit links geschafft
    ätten


    (Swen Schulz [Spandau] [SPD]: Links?)


    nd was diesem Land vor allen Dingen wirklich gutge-
    an hätte.

    Wie der Hochschulpakt und die Exzellenzinitiative
    eiterfinanziert werden sollen, haben wir in den Haus-
    altsberatungen nicht erkunden können. Aus unserer
    icht sind Sie diesbezüglich genauso in die Länderfalle
    ineingeraten wie Ihre Vorgängerin, Frau Bulmahn.

    Beim Thema Wissenschaftsfreiheit wirft Ihnen sogar
    er hochgeschätzte Kollege Hagemann – ich muss das
    blesen – ein „zielloses Verfahrens(miss)management“
    or. Herr Hagemann, ich bin da ganz bei Ihnen. An
    ieser Stelle hätten wir ein ordentliches Gesetz haben






    (A) )



    (B) )


    Ulrike Flach
    müssen und nicht eine Initiative, die sogar in der Berei-
    nigungssitzung des Haushaltsausschusses noch nachbe-
    arbeitet werden musste, damit sie in einigermaßen treff-
    sicherer Form bei den Wissenschaftsorganisationen
    ankommt.


    (Beifall bei der FDP)


    Wenn Sie sich in diesen Tagen zum Beispiel mit dem
    Präsidenten der DFG darüber unterhalten, stellen Sie
    fest, dass Ihre Initiative vor allen Dinge große Irritatio-
    nen hinterlassen hat.

    Liebe Frau Schavan, lassen Sie mich zum Abschluss
    sagen – das sage ich ganz neidlos –: Sie sitzen auf einem
    Sack mit wirklich viel Geld. Ihre Regierungszeit ist ge-
    nauso schillernd wie Ihr Geld. Sie haben viel Geld und
    viele schöne Worte, aber Sie haben nur einige wenige
    Erfolge auf dem Weg zu verzeichnen, den wir alle seit
    vielen Jahren gemeinsam verfolgen, nämlich Deutsch-
    land zu dem Wissens- und Innovationsstandort zu ma-
    chen, den wir uns alle erwünschen.


    (Beifall bei der FDP)