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    Vokabeln: 0
    1. tocInhaltsverzeichnis
      Plenarprotokoll 16/67 Einzelplan 11 Bundesministerium für Arbeit und So- ziales (Drucksachen 16/3111, 16/3123) . . . . . . . Dr. Claudia Winterstein (FDP) . . . . . . . . . . . . Waltraud Lehn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kornelia Möller (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Hans-Joachim Fuchtel (CDU/CSU) . . . . . . . . Anja Hajduk (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Franz Müntefering, Bundesminister BMAS Dr. Heinrich L. Kolb (FDP) . . . . . . . . . . . . . . Peter Weiß (Emmendingen) (CDU/CSU) Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 06 Bundesministerium des Innern (Drucksachen 16/3106, 16/3123) . . . . . . . Gisela Piltz (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Luther (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Jan Korte (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . Bettina Hagedorn (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister 6622 C 6622 D 6624 B 6626 C 6628 A 6629 D 6631 B 6634 A 6635 A 6650 A, 6652 A 6654 B 6654 D 6656 C 6659 C 6661 A 6664 C Deutscher B Stenografisch 67. Sitz Berlin, Donnerstag, den I n h a l Erweiterung der Tagesordnung . . . . . . . . . . . Nachträgliche Ausschussüberweisungen . . . . Tagesordnungspunkt I (Fortsetzung): a) Zweite Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2007 (Haushaltsgesetz 2007) (Drucksachen 16/2300, 16/2302) . . . . . . . b) Beschlussempfehlung des Haushaltsaus- schusses zu der Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bun- des 2006 bis 2010 (Drucksachen 16/2301, 16/2302, 16/3126) D M K D K W K D W N 6621 A 6621 B 6622 C 6622 C Ilse Falk (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . 6636 C 6638 D undestag er Bericht ung 23. November 2006 t : r. Thea Dückert (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ax Straubinger (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . laus Brandner (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Heinrich L. Kolb (FDP) . . . . . . . . . . . . . . laus Brandner (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . olfgang Meckelburg (CDU/CSU) . . . . . . . . Katja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . atja Kipping (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . r. Gregor Gysi (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . olfgang Meckelburg (CDU/CSU) . . . . . . . . amentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . 6640 A 6641 C 6643 A 6645 C 6646 A 6646 C 6647 C 6648 C 6648 D 6649 A 6649 C BMI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jürgen Koppelin (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . 6667 C 6668 D II Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 23. November 2006 Josef Philip Winkler (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jan Korte (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . Ernst Burgbacher (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . Gabriele Fograscher (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Petra Pau (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Detlef Parr (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Martin Gerster (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt III: a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Änderung des Investitionszula- gengesetzes 2007 (InvZulG 2007) (Drucksache 16/3437) . . . . . . . . . . . . . . . . b) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes zur Änderung arbeitsrechtlicher Vor- schriften in der Wissenschaft (Drucksache 16/3438) . . . . . . . . . . . . . . . . c) Antrag der Abgeordneten Harald Leibrecht, Dr. Karl Addicks, Christian Ahrendt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP: Für eine zügige Um- stellung auf Budgetierung beim Goethe- Institut (Drucksache 16/2090) . . . . . . . . . . . . . . . . d) Antrag der Abgeordneten Dr. Werner Hoyer, Jürgen Koppelin, Dr. Karl Addicks, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP: Den Auswärtigen Dienst für die Aufgaben der Diplomatie des 21. Jahrhunderts stärken (Drucksache 16/3018) . . . . . . . . . . . . . . . . e) Antrag der Abgeordneten Horst Friedrich (Bayreuth), Jan Mücke, Patrick Döring, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP: Beleuchtete Dachwerbeträger auf Taxen zulassen (Drucksache 16/3050) . . . . . . . . . . . . . . . . f) Antrag der Abgeordneten Dr. Anton Hofreiter, Winfried Hermann, Anna Lührmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜ- NEN: Erhaltungsrückstand bei Bundes- fernstraßen beenden (Drucksache 16/3141) . . . . . . . . . . . . . . . . g) Antrag der Bundesregierung: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Ope- ration „ALTHEA“ zur weiteren Stabili- sierung des Friedensprozesses in Bos- nien und Herzegowina im Rahmen der h Z a b c d T a 6670 C 6671 C 6671 D 6672 D 6674 C 6675 C 6677 D 6678 B 6680 B 6680 B 6680 C 6680 C 6680 C 6680 D Implementierung der Annexe 1-A und 2 der Dayton-Friedensvereinbarung sowie an dem NATO-Hauptquartier Sarajevo und seinen Aufgaben, auf Grundlage der Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen 1575 (2004) vom 22. November 2004, 1639 (2005) vom 21. November 2005 und 1722 (2006) vom 21. November 2006 (Drucksache 16/3521) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und der SPD: UN-Resolution 1325 – Frauen, Frieden und Sicherheit – konsequent umsetzen (Drucksache 16/3501) . . . . . . . . . . . . . . . usatztagesordnungspunkt 1: ) Antrag der Abgeordneten Dr. Peter Gauweiler, Monika Grütters, Eckart von Klaeden, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abge- ordneten Monika Griefahn, Petra Hinz (Essen), Lothar Mark, weiterer Abgeord- neter und der Fraktion der SPD: Stärkung des Goethe-Instituts durch neues Kon- zept (Drucksache 16/3502) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag der Abgeordneten Grietje Bettin, Ekin Deligöz, Kai Gehring, weiterer Abge- ordneter und der Fraktion des BÜNDNIS- SES 90/DIE GRÜNEN: Verbraucher beim Telemediengesetz nicht übergehen (Drucksache 16/3499) . . . . . . . . . . . . . . . ) Antrag der Abgeordneten Marieluise Beck (Bremen), Rainder Steenblock, Volker Beck (Köln), weiterer Abgeordneter und der Fraktion des BÜNDNISSES 90/ DIE GRÜNEN: Eine europäische Per- spektive für das Kosovo (Drucksache 16/3520) . . . . . . . . . . . . . . . ) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Bericht der Bundesregierung über die Entwicklung der Finanzhilfen des Bun- des und der Steuervergünstigungen für die Jahre 2003 bis 2006 (20. Subven- tionsbericht) (Drucksache 16/1020) . . . . . . . . . . . . . . . agesordnungspunkt IV: ) Zweite Beratung und Schlussabstimmung des von der Bundesregierung eingebrach- ten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Über- einkommen Nr. 170 der Internationalen Arbeitsorganisation vom 25. Juni 1990 über Sicherheit bei der Verwendung chemischer Stoffe bei der Arbeit (Drucksachen 16/2227, 16/3347) . . . . . . . 6680 D 6681 A 6681 A 6681 B 6681 B 6681 C 6681 D Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 23. November 2006 III b) Zweite Beratung und Schlussabstimmung des von der Bundesregierung eingebrach- ten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Part- nerschafts- und Kooperationsabkom- men vom 11. Oktober 2004 zur Gründung einer Partnerschaft zwischen den Euro- päischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Re- publik Tadschikistan andererseits (Drucksachen 16/1621, 16/3352) . . . . . . . c) – k) Beschlussempfehlungen des Petitionsaus- schusses: Sammelübersichten 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133 und 134 zu Petitionen (Drucksachen 16/3331, 16/3332, 16/3333, 16/3334, 16/3335, 16/3336, 16/3337, 16/3338, 16/3339) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 12 Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Drucksachen 16/3112, 16/3123) . . . . . . . Dr. Claudia Winterstein (FDP) . . . . . . . . . . . . Klaas Hübner (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dorothée Menzner (DIE LINKE) . . . . . . . Roland Claus (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . Bartholomäus Kalb (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Winfried Hermann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wolfgang Tiefensee, Bundesminister BMVBS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Horst Friedrich (Bayreuth) (FDP) . . . . . . . . . Norbert Königshofen (CDU/CSU) . . . . . . . . . Dorothée Menzner (DIE LINKE) . . . . . . . Heidrun Bluhm (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . Uwe Beckmeyer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Enak Ferlemann (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Anna Lührmann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dirk Fischer (Hamburg) (CDU/CSU) . . . . . . Einzelplan 30 Bundesministerium für Bildung und For- schung (Drucksachen 16/3120, 16/3123) . . . . . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klaus Hagemann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . K V K K D U J C S P D D U P L B A S M M E B M D N E 6682 A 6682 A 6683 A 6683 B 6684 D 6687 C 6688 C 6689 D 6691 C 6693 C 6695 C 6697 C 6698 A 6699 D 6701 A 6703 A 6704 C 6705 D 6707 D 6708 A 6709 A laus-Peter Willsch (CDU/CSU) . . . . . . . . . olker Schneider (Saarbrücken) (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . laus Hagemann (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . rista Sager (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Annette Schavan, Bundesministerin BMBF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . we Barth (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . örg Tauss (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ornelia Hirsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . wen Schulz (Spandau) (SPD) . . . . . . . . . . . riska Hinz (Herborn) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . orothee Bär (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . r. Ernst Dieter Rossmann (SPD) . . . . . . . . . Einzelplan 16 Bundesministerium für Umwelt, Natur- schutz und Reaktorsicherheit (Drucksachen 16/3115, 16/3123) . . . . . . . lrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . etra Hinz (Essen) (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . utz Heilmann (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . ernhard Schulte-Drüggelte (CDU/CSU) . . . Michael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . nna Lührmann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Petra Hinz (Essen) (SPD) . . . . . . . . . . . . . igmar Gabriel, Bundesminister BMU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . ichael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . arie-Luise Dött (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . va Bulling-Schröter (DIE LINKE) . . . . . . . ärbel Höhn (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . arco Bülow (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . r. Georg Nüßlein (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Michael Kauch (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . amentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . rgebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6710 A 6712 A 6713 C 6715 D 6717 C 6719 D 6721 B 6723 A 6724 A 6725 D 6726 D 6728 C 6730 A 6730 B 6731 C 6733 D 6735 A 6736 A 6737 A 6738 B 6739 A 6740 B 6741 D 6743 B 6745 B 6746 C 6747 C 6748 D 6749 B 6750 D 6751 A IV Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 23. November 2006 Einzelplan 10 Bundesministerium für Ernährung, Land- wirtschaft und Verbraucherschutz (Drucksachen 16/3110, 16/3123) . . . . . . . Hans-Michael Goldmann (FDP) . . . . . . . . . . Georg Schirmbeck (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Dr. Kirsten Tackmann (DIE LINKE) . . . . . . . Ernst Bahr (Neuruppin) (SPD) . . . . . . . . . . . . Dr. Kirsten Tackmann (DIE LINKE) . . . . . Ulrike Höfken (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Horst Seehofer, Bundesminister BMELV . . . Dr. Edmund Peter Geisen (FDP) . . . . . . . . . . Manfred Zöllmer (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Cornelia Behm (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) . . . . . . . . . . . . Dr. Edmund Peter Geisen (FDP) . . . . . . . . . . Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD) . . . . . . . . . . . . Peter Bleser (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . . . . Elvira Drobinski-Weiß (SPD) . . . . . . . . . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . 6753 A 6753 B 6755 B 6757 B 6759 C 6760 A 6761 C 6762 D 6766 B 6767 C 6769 A 6770 A 6771 C 6771 D 6772 A 6774 A 6775 D 6777 A Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 23. November 2006 6621 (A) ) (B) ) 67. Sitz Berlin, Donnerstag, den Beginn: 9.0
    2. folderAnlagen
      Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 67. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 23. November 2006 6777 (A) (C) (B) ) Anlage zum Stenografischen Bericht Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Bätzing, Sabine SPD 23.11.2006 Binder, Karin DIE LINKE 23.11.2006 Dagdelen, Sevim DIE LINKE 23.11.2006 Evers-Meyer, Karin SPD 23.11.2006 Eymer (Lübeck), Anke CDU/CSU 23.11.2006 Kasparick, Ulrich SPD 23.11.2006 Kopp, Gudrun FDP 23.11.2006 Lötzer, Ulla DIE LINKE 23.11.2006 Merten, Ulrike SPD 23.11.2006 Mortler, Marlene CDU/CSU 23.11.2006 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich * Faße, Annette SPD 23.11.2006 Fischer (Karlsruhe- Land), Axel E. CDU/CSU 23.11.2006* Gloser, Günter SPD 23.11.2006 Großmann, Achim SPD 23.11.2006 Hettlich, Peter BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 23.11.2006 Hilsberg, Stephan SPD 23.11.2006 Hoppe, Thilo BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 23.11.2006 Hovermann, Eike SPD 23.11.2006 Dr. Hoyer, Werner FDP 23.11.2006 Jelpke, Ulla DIE LINKE 23.11.2006 Dr. Jung, Franz Josef CDU/CSU 23.11.2006 N O R R D S D W W (D für die Teilnahme an den Sitzungen der Westeuropäischen Union itzsche, Henry CDU/CSU 23.11.2006 rtel, Holger SPD 23.11.2006 öspel, René SPD 23.11.2006 upprecht (Tuchenbach), Marlene SPD 23.11.2006 r. Schmidt, Frank SPD 23.11.2006 panier, Wolfgang SPD 23.11.2006 r. Terpe, Harald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 23.11.2006 ellenreuther, Ingo CDU/CSU 23.11.2006 olff (Wolmirstedt), Waltraud SPD 23.11.2006 67. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 23. November 2006 Inhalt: Redetext Anlage zum Stenografischen Bericht Anlage
    • insert_commentVorherige Rede als Kontext
      Rede von Ulrike Flach


      • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (FDP)
      • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (FDP)


      Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der

      Haushalt des Bundesumweltministers ist nach wie vor
      ein relativ kleiner Haushalt. Dennoch hat sich das, was
      ich in der ersten Lesung gesagt habe, noch verstärkt.
      Durch die zusätzlichen 53,7 Millionen Euro aus der Be-
      reinigungssitzung steigt Ihr Haushalt zwar auf 844 Mil-
      lionen Euro und ist derjenige mit dem prozentual höchs-
      ten Aufwuchs. Im Vergleich zum Wachstum des

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      (C (D esamthaushaltes wirkt der Einzelplan 16 allerdings becheiden. Trotzdem ist er Ausdruck dessen, wie die Bundesreierung alte Pfründe sichert und eine nachhaltige Konsoidierung und Ausgabensenkung verzögert. in Beleg hierfür ist die mittelfristige Finanzplanung es BMU im Jahr 2006. Der Mittelansatz des vorliegenen Haushalts 2007 ist nicht nur um 77 Millionen Euro öher, als noch vor einem halben Jahr prognostiziert; er nthält auch keine globale Minderausgabe. Herr Gabriel, ie schon im letzten Jahr verweigern Sie sich der Hausaltskonsolidierung im Vollzug. Angesichts des finaniellen Aufwuchses ist das Ziel Ihrer mittelfristigen inanzplanung, das Gesamtbudget pro Jahr um 1 Proent zu reduzieren, reine Makulatur. Das passt in das mediale Bild, das Herr Gabriel erzeuen will. Hier wird ein neues Schwergewicht der SPD ufgebaut, und zwar offensichtlich ganz bewusst als Geenpol zu Bundeswirtschaftsminister Glos. Vor und hiner den Kulissen findet eine Aufrüstung für den Grabenampf statt: Spiegelreferate werden eingerichtet und es ird mit Lust im Bereich des jeweils anderen gewildert. as betrifft in besonderem Maße die Energiepolitik. Es ässt sich beinahe täglich erkennen, dass CDU und SPD n diesem Bereich Lichtjahre auseinander liegen. as zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die atomaren ndlager Schacht Konrad und Gorleben auf Kosten der teuerzahler offen gehalten werden. Trotz gegenläufiger utachten gehen sie nicht in Betrieb und auch die Erundung wird nicht fortgeführt. Herr Minister, was Sie ier aufführen, ist eine Farce, aber mit Sicherheit keine laubwürdige, langfristige Politik. Der niedersächsische Umweltminister Sander schrieb n Ministerpräsident Wulff am 9. Oktober 2006: Bundesminister Gabriel hat öffentlich erklärt, die Einrichtung des Endlagers im ehemaligen Erzbergwerk Schacht Konrad sei sehr wahrscheinlich geworden. Dennoch enthält der Haushaltsplan … lediglich einen Kostenansatz von 24,9 Millionen Euro. as reicht noch nicht einmal für die Basiskosten der Ofenhaltung und erst recht nicht für eine für die Inbetriebahme notwendige Umrüstung. Wir haben Ihnen aus iesem Grunde Anträge vorgelegt, in denen wir die Beeitstellung der nötigen Mittel fordern. Jetzt kommt der Minister mit einem geradezu abeneuerlichen Vorschlag, nämlich bis 2010 erst einmal wieer nach neuen Standorten zu suchen, diese bis 2020 zu rkunden und dann bis 2025 ein Endlagergesetz zu bechließen. (Uwe Barth [FDP]: Der Wahnsinn hat Methode!)


      (Beifall bei der FDP)


      (Beifall bei der FDP)


      (Beifall bei der FDP)


      (Beifall bei der FDP)







      (A) )



      (B) )


      Ulrike Flach
      Was gilt denn nun? Wird Schacht Konrad bald ein End-
      lager sein oder ist nun alles wieder offen? Sie sind die-
      sem Hause Rede und Antwort schuldig. Auch wenn es
      gerade im Umweltbereich „langfristig denken“ heißt, ist
      es schon eine Form von Hilflosigkeit, ein solches Gesetz
      für das Jahr 2025 zu fordern; denn dann werden Sie – da
      können wir ziemlich sicher sein – nicht mehr im Amt
      des Bundesumweltministers und die allermeisten von
      uns nicht mehr in diesem Hause sein. Wollen Sie
      Schacht Konrad und Gorleben noch 20 Jahre auf Kosten
      der Steuerzahler offen halten? Diese Frage müssen Sie
      beantworten.

      Herr Minister, Sie haben einen Haushalt vorgelegt,
      der vor allem der Befriedigung der Interessen Ihrer Kli-
      entel dient. Der strategische Auftrag lautet, die Wähler
      der Grünen zurückzugewinnen. Das ist zwar nicht die ei-
      gentliche Aufgabe eines Umweltministers; offensicht-
      lich haben Sie diese aber gerne angenommen. Gleichzei-
      tig sind Sie mit Herrn Glos in einen Wettbewerb darüber
      getreten: Wer verteilt die meisten Subventionen in die-
      sem Lande?


      (Beifall bei der FDP)


      Hier stimmt die Grundphilosophie der großen Koali-
      tion nicht; darüber werden wir auch morgen beim
      Einzelplan 09 diskutieren. Schauen wir uns doch einmal
      die umweltrelevanten Leitmärkte an: Die deutschen
      Kraftwerksbauer haben 2005 Aufträge mit einem Volu-
      men von über 10 Milliarden Euro erhalten. Moderne,
      saubere Kohletechnologie, die klimaschädliches CO2
      auffängt, ist ein boomender Markt. Das DIW schätzt das
      Marktvolumen derzeit auf 400 Milliarden Euro. Ebenso
      hohe Wachstumspotenziale werden den erneuerbaren
      Energien vorausgesagt. Bereits im Jahr 2005 wird mit
      einem Investitionsanteil deutscher Unternehmen von
      8,7 Milliarden Euro gerechnet. Diese Zahlen, zu denen
      jeder in diesem Lande fragt, was das eigentlich soll, hin-
      dern Sie, Herr Gabriel, nicht daran, weiter mit der Sub-
      ventionsgießkanne durchs Land zu ziehen und so zu tun,
      als ob wir es hier mit Not leidenden Industrien zu tun
      hätten, die das Steuerzahlergeld zusätzlich brauchen.


      (Beifall bei der FDP)


      Allein 213 Millionen Euro geben Sie für Einzelmaß-
      nahmen zur Nutzung der erneuerbaren Energien aus,
      39 Millionen Euro mehr als 2006. Sie pumpen Geld in
      die Subvention von Investitionen, verzerren den Markt
      und – das ist noch viel schlimmer – wirken preistrei-
      bend. Sie stimulieren mithilfe der Kollegen von der
      CDU/CSU einen boomenden Markt zulasten der Steuer-
      zahler und übrigens auch der neuen Technologien, die
      uns den Sprung in das nächste Hightechsegment bringen
      könnten.

      Ihr Haushalt wird immer mehr von einem Vorsorge-
      haushalt für Natur- und Umweltschutz zu einem Versor-
      gungshaushalt für die erneuerbaren Energien.


      (Beifall bei der FDP)


      Ein Bundesumweltministerium, Herr Gabriel, ist kein in-
      dustriepolitisches Ersatzministerium. Ich kann nur hof-
      fen, dass zumindest der CDU/CSU-Teil dieses Hauses

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      (C (D as genauso sieht und es im nächsten Jahr deutlich beser machen wird. Ich erteile das Wort Kollegin Petra Hinz, SPD-Frak ion. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


      (Beifall bei der FDP)


    Rede von Dr. h.c. Wolfgang Thierse
    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    • insert_commentNächste Rede als Kontext
      Rede von Petra Hinz


      • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
      • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


      Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

      rau Flach, Sie haben tatsächlich nichts anderes vorge-
      ragen als das, was Sie bereits in der ersten Lesung zum
      aushalt 2007 vorgetragen haben.


      (Ulrike Flach [FDP]: Es hat sich nichts verbessert!)


      ch kann verstehen, dass Sie als Mitglied einer kleinen
      raktion sehr viele Berichterstattungen zu leisten haben,
      ber Sie müssen doch nicht immer die Reden komplett
      iederholen. Das war ein bisschen wenig.


      (Ulrike Flach [FDP]: Ist es denn besser geworden?)


      Nein, Ihre Rede ist weiß Gott nicht besser geworden.


      (Beifall bei der SPD – Ulrike Flach [FDP]: Aha!)


      Der Bereich Umwelt ist im Wandel. Ich bin sehr froh,
      ass gerade unser Umweltminister bzw. unser Umwelt-
      inisterium – Sie haben von einem Schwergewicht ge-

      prochen; das würde ich natürlich nie sagen – ein sehr
      ewichtiges Ministerium ist.


      (Heiterkeit bei der SPD – Georg Schirmbeck [CDU/CSU]: So kann man hier nicht über Männer sprechen!)


      uch im Bewusstsein der öffentlichen Meinung ist Um-
      eltpolitik mittlerweile Motor für die Schaffung moder-
      er Arbeitsplätze und für Innovationen und führt zu
      ehr Beschäftigung. Das ist gut so.

      Zielorientierte Umweltpolitik ist eine Querschnitts-
      ufgabe. Sie betrifft nicht nur ein kleines Ministerium.
      ir haben heute im Rahmen der Haushaltsberatungen

      ntensiv vernommen, dass in den Bereichen Verkehr,
      ohnen, Gesundheit und anderen der Aspekt Umwelt

      mmer wieder eine erhebliche Rolle spielt.

      Die Beratungen zum Haushalt 2007 waren von vier
      chwerpunkten geprägt. Der erste Schwerpunkt lautet
      rogrammhaushalt. Hier werde ich gleich exemplarisch
      as Marktanreizprogramm ansprechen. Der zweite Schwer-
      unkt betrifft zukünftige Projekte und Vorhaben. Der
      ritte Schwerpunkt ist Kostentransparenz – hier werde
      ch das Beispiel UN-Campus nennen – und der vierte
      chwerpunkt ist die Personalentwicklung.

      Erstens. Es waren sich fast alle Fraktionen einig,


      (Ulrike Flach [FDP]: Aber nur fast!)







      (A) )



      (B) )


      Petra Hinz (Essen)

      im Einzelplan 16 die Mittel für das Marktanreizpro-
      gramm aufzustocken. Wer nicht dafür war, können Sie
      sich nach der Rede von gerade sicherlich denken.


      (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


      Es ist ein Herzstück des Einzelplans. Wir alle, ob Mit-
      glieder des Umweltausschusses oder des Haushaltsaus-
      schusses, haben zahlreiche Anschreiben erhalten. Inhalt
      und Anliegen kennen wir. Die Mittel für das Marktan-
      reizprogramm sollen erhöht werden, weil zahlreiche An-
      träge bisher abgelehnt wurden. Ich muss sagen: Wer den
      20. Subventionsbericht kennt, hat gelesen, dass es sich
      um eine Subvention handelt. Aber es ist noch mehr. Es
      ist auch eine Investition. Man muss bei der Beurteilung
      von Subventionen entsprechende Abwägungen treffen.


      (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU – Ulrike Flach [FDP]: Nein! Leider nicht!)


      Folgendes ist im Subventionsbericht nachzulesen:

      Die wirtschaftlichen, sozialen und umweltpoliti-
      schen Zielsetzungen sind stets gegeneinander abzu-
      wägen.

      Wenn es eine Subvention gibt, die tatsächlich notwen-
      dig, zielgerichtet und richtig ist, dann ist es das Marktan-
      reizprogramm. Genau das ist dort nachzulesen.


      (Beifall bei Abgeordneten der SPD und der CDU/CSU – Ulrike Flach [FDP]: Aber doch nicht in einem boomenden Markt! Frau Hinz, wo leben Sie denn?)


      Richtig ist: Durch diese Gelder werden eine ökologisch
      sinnvolle Bauweise sowie Know-how und Arbeitsplätze
      vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen
      der Bauwirtschaft gefördert.

      Als Haushälterin gestehe ich gerne ein: Es sind Sub-
      ventionen, aber auch Investitionen. Wir haben gerade
      eine ganze Menge dazu gehört. Diese 213 Millio-
      nen Euro – wir haben in diesem Jahr 39 Millionen Euro
      draufgesattelt – ziehen – hören Sie bitte gut zu, Frau
      Flach –


      (Ulrike Flach [FDP]: Tu ich doch!)


      private Investitionen in Höhe von circa 1,5 bis 2 Mil-
      liarden Euro nach sich. Sollen wir dazu Nein sagen?


      (Ulrike Flach [FDP]: Ja, natürlich!)


      Ganz im Gegenteil. Hier einen Anreiz zu schaffen, geht
      in die richtige Richtung.

      Zweitens. Zukünftige Projekte und Vorhaben. Ma-
      chen wir uns nichts vor: Lärm macht krank. In diesem
      Zusammenhang möchte ich auf den Entwurf zur Ände-
      rung des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm zu spre-
      chen kommen, der dem Haushaltsausschuss in seiner
      nächsten Sitzung zur Beratung vorliegen wird. Auch hier
      geben wir das richtige Signal in die richtige Richtung.
      Ich nenne nur einige der geplanten Änderungen im Flug-
      lärmschutzgesetz: Geplant ist die Senkung der Pegel und
      die stärkere Differenzierung der Grenzwerte für die Er-

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      (C (D ichtung von Lärmschutzzonen. Darüber hinaus sollen auvorhaben in Lärmschutzzonen genauer definiert erden. Angesichts der Tatsache, dass familiengerechte Wohungen und kleine Einfamilienhäuser auch heutzutage och immer in Einflugschneisen geplant werden, ist es ichtig und richtig, diesen Gesetzentwurf in seiner jetzien Form zu verabschieden. (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU – Horst Friedrich [Bayreuth] [FDP]: Quatsch! Ich brauche bloß ein Bauverbot!)


      uch wenn wir alle sicherlich sehr viel fliegen, dürfen
      ir uns nichts vormachen: Lärm macht krank. Zwei Gut-

      chten bzw. Stellungnahmen stehen noch aus. Nun zu
      hrem Lieblingsthema, dem Konzept zur Lösung der
      ndlagerfrage. Auch, aber nicht nur in den Bericht-
      rstattergesprächen hat der Minister den Fahrplan ganz
      lar aufgezeigt. Das Konzept zur Endlagerfrage wird in
      en zuständigen Gremien vorgetragen und beraten. Dann
      ird darüber entschieden. Die Hetze, die Sie an den Tag

      egen, ist unnötig und Ihre unwahren Tatsachenbehaup-
      ungen in diesem Zusammenhang sind schon sehr inte-
      essant.


      (Ulrike Flach [FDP]: Ich habe nur zitiert, was heute in den Medien geschrieben steht! Vielleicht sollten Sie häufiger Zeitung lesen!)


      Die Stellungnahme zum Bericht des Wissenschaftsra-
      es zum Strahlenschutz steht noch aus. Im Rahmen der
      erichterstattergespräche ist angekündigt worden, dass
      ir die Stellungnahme des Ministeriums rechtzeitig be-
      ommen, um die darin genannten Argumente abwägen
      nd beraten zu können.

      Drittens. Zur Frage der Kostentransparenz. Hier
      öchte ich den UN-Campus in Bonn erwähnen. Wir ha-

      en es geschafft, dass der Etat des UN-Campus in Bonn
      ur noch durchlaufend im Einzelplan zu finden ist und
      as Budget des Ministeriums nicht länger fremd genutzt
      zw. benutzt wird. Der Rechnungshof schlägt vor, dass
      ine endgültige Lösung am Kabinettstisch gefunden
      erden soll. Ich bin davon überzeugt, dass dies bis zur
      ächsten Haushaltsberatung geschehen wird.

      Zu den internationalen Beziehungen. Die Erfah-
      ung, das Know-how und die Verantwortung deutscher
      mweltpolitik wachsen auf allen Ebenen, national und

      nternational. Unsere Konzepte sind gefragter denn je.
      uf der Nairobikonferenz hat sich gezeigt: Nicht nur un-

      er Know-how, unsere Erfahrung und unsere Konzepte
      ind gefragter denn je. Beispielhaft sind auch unsere
      oderation sowie die Art und Weise, in der wir unsere

      olitik und unsere Themen einbringen, und wie der Mi-
      ister dies koordiniert. Die Gespräche, die im Rahmen
      er Klimakonferenz von Nairobi geführt wurden, haben
      eutlich gemacht, dass der Weg, den wir eingeschlagen
      aben, richtig ist.


      (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


      Zu den Anträgen, die heute von den Grünen einge-
      racht wurden, muss ich sagen: Wer will nicht, dass ge-






      (A) )



      (B) )


      Petra Hinz (Essen)

      rade in den Klimaschutz mehr investiert wird? Aber
      musste dieses Thema heute wirklich ganz spontan auf
      die Tagesordnung gesetzt werden?


      (Anna Lührmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wie lange wollen Sie denn noch warten? Wann, wenn nicht heute? – Michael Kauch [FDP]: Da merkt man wieder einmal, dass Sie keine Ahnung von diesem Thema haben! – Zurufe von der LINKEN)


      Haben wir nicht erst vor kurzem über den Klimaschutz,
      das Ergebnis der Nairobikonferenz und die Zusagen, die
      wir der Weltgemeinschaft gegeben haben, diskutiert?
      Diese Themen hätten wir im Rahmen der Haushaltsbera-
      tungen erörtern können.


      (Michael Kauch [FDP]: 24 Millionen Euro in fünf Jahren!)


      Zu diesem Zeitpunkt hatte die Nairobikonferenz bereits
      stattgefunden. Auch auf diesem Gebiet sind wir nämlich
      ein verlässlicher Partner.

      Wir müssen die deutsche EU-Präsidentschaft nutzen,
      um offene Fragen im Bereich des Klimaschutzes zu klä-
      ren. Ich weise noch einmal auf Folgendes hin, insbeson-
      dere in Richtung der Fraktion des Bündnisses 90/
      Die Grünen: Klimaschutz und Kiotoprotokoll gibt es
      nicht erst seit gestern. Mit diesen Themen beschäftigen
      sich die Sozialdemokraten schon seit vielen Jahren. Dass
      dem so ist, findet auch im Haushalt seinen Niederschlag.


      (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU – Michael Kauch [FDP]: Nein! Damit hat die CDU/CSU-FDP-Regierung angefangen!)


      Viertens. Zur Personalentwicklung und zum Stellen-
      plan. Durch die Föderalismusreform wurde der Weg frei
      gemacht, um noch in dieser Legislaturperiode ein Um-
      weltgesetzbuch beraten und auf den Weg bringen zu
      können. Wir haben beschlossen, zwei neue Planstellen
      zu schaffen.

      Die Themen Personalentwicklung und Stellenplan
      waren in der Tat immer wieder Bestandteil der Haus-
      haltsberatungen. Es macht auf jeden Fall Sinn, dafür zu
      sorgen, dass wir über objektive Informationen verfügen,
      um abwägen zu können, in welchen Bereichen neue
      Stellen geschaffen werden können. Denn es reicht in der
      Tat nicht aus, kw-Stellen oder Teilzeitstellen vorzuhal-
      ten. Da das Ministerium immer umfangreichere und
      schwierigere Aufgaben zu bewältigen hat, muss genug
      Personal zur Verfügung stehen, allerdings an der richti-
      gen Stelle.


      (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


      Verwundert habe ich nach der Bereinigungssitzung
      am Dienstag letzter Woche über die Medien den Bericht
      des Bundesrechnungshofes zur Kenntnis genommen.
      Auch dem BMU sind einige Einsparvorschläge gemacht
      worden. Da frage ich mich: Inwieweit ist so ein Bericht
      über den Zeitraum von 2002 bis 2005 zielführend?


      (Otto Fricke [FDP]: Das ist immer so!)


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      (C (D ätten die Vertreter des Bundesrechnungshofs auf der ereinigungssitzung, die gerade einmal fünf Tage zuvor tattgefunden hat, nicht schon Hinweise geben können? ein Appell an den Bundesrechnungshof lautet, uns rüh genug Informationen zu geben, sodass beide Seiten sowohl das Ministerium als auch wir Fachpolitiker und aushaltspolitiker – entsprechende Maßnahmen einlei en können. Ich komme zum Schluss und sage deutlich: Die Heausforderung anzunehmen, eine nachhaltige und innoative Umweltpolitik zu machen, hat sich bewährt. Wir aben den Haushalt zielgerichtet dort erhöht, wo es für nnovationen für die Zukunft notwendig ist. Allerdings ollten Ausgaben für internationale Verpflichtungen das muss ich hier einflechten – künftig bereits im Enturf Berücksichtigung finden. Ich bin mir natürlich da über im Klaren, dass dies nicht grundsätzlich und imer geht. Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Herr Präsient – oder sehr geehrter Herr Präsident –, er Haushalt 2007 setzt Impulse für Wachstum und eschäftigung. Ich möchte mich ganz herzlich bei den olleginnen und Kollegen und bei allen, die dazu beige ragen haben, dass wir informative und gute Haushaltseratungen durchgeführt haben, bedanken. Herzlichen ank! Sie merken, ich zucke nicht zusammen, wenn jemand u mir sagt: Lieber Herr Präsident! as ertrage ich mit Fassung. Ich erteile nun das Wort Kollegen Lutz Heilmann, raktion Die Linke. Sehr geehrter Herr Präsident! iebe Kolleginnen und Kollegen! Der Gesamthaushalt mwelt ist mit 790 Millionen Euro angesetzt. Meine ahl weicht etwas ab von der, die Sie, Frau Kollegin lach, vorhin genannt haben. Vielleicht sollten Sie noch inmal nachschauen. (Ulrike Flach [FDP]: Vielleicht haben Sie nicht die aktuellen Zahlen!)


      (Heiterkeit)


      (Beifall bei der SPD und der CDU/CSU)