Rede:
ID1603002700

insert_comment

Metadaten
  • sort_by_alphaVokabular
    Vokabeln: 8
    1. Nächste: 1
    2. Rednerin: 1
    3. ist: 1
    4. die: 1
    5. Kollegin: 1
    6. Ulrike: 1
    7. Flach,: 1
    8. FDP-raktion.\n: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 16/30 2006 (Haushaltsgesetz 2006) (Drucksache 16/750) . . . . . . . . . . . . . . . . . b) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanzplan des Bundes 2005 bis 2009 (Drucksache 16/751) . . . . . . . . . . . . . . . . . Einzelplan 09 Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Michael Glos, Bundesminister BMWi . . . . . . Rainer Brüderle (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ludwig Stiegler (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rainer Brüderle (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Ulla Lötzer (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . Rainer Brüderle (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . Ute Berg (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kurt J. Rossmanith (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Klaus Brähmig (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Schlussrunde: Haushaltsgesetz 2006 Bernhard Brinkmann (Hildesheim) (SPD) . . . Anja Hajduk (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bernhard Brinkmann (Hildesheim) (SPD) . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2455 B 2455 B 2455 C 2458 C 2460 C 2462 D 2464 A 2480 B 2482 A 2483 C 2484 D 2484 C 2485 D 2487 D 2488 A 2488 B Deutscher B Stenografisch 30. Sitz Berlin, Freitag, den I n h a l Stellungnahme des Ältestenrates zu Angriffen gegen den Bundestagspräsidenten im Zusam- menhang mit einer eventuellen Diätenanpas- sung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zur Geschäftsordnung Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jörg van Essen (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 1 (Fortsetzung): a) Erste Beratung des von der Bundesregie- rung eingebrachten Entwurfs eines Geset- zes über die Feststellung des Bundes- haushaltsplans für das Haushaltsjahr L U D S A K 2453 A 2453 C 2425 C Matthias Berninger (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2465 C undestag er Bericht ung 31. März 2006 t : aurenz Meyer (Hamm) (CDU/CSU) . . . . . . Cornelia Pieper (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . Sabine Zimmermann (DIE LINKE) . . . . . lrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kurt J. Rossmanith (CDU/CSU) . . . . . . . . r. Rainer Wend (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . abine Zimmermann (DIE LINKE) . . . . . . . . nna Lührmann (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Volker Kröning (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . urt J. Rossmanith (CDU/CSU) . . . . . . . . . . Ulrike Flach (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2467 D 2469 A 2469 C 2470 C 2472 A 2472 D 2475 A 2475 D 2477 B 2477 D 2477 D 2479 D Steffen Kampeter (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . 2489 B 2492 A II Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 30. Sitzung. Berlin, Freitag, den 31. März 2006 Carsten Schneider (Erfurt) (SPD) . . . . . . . . . . Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) . . . . . . . . . Alexander Bonde (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eduard Oswald (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . . Petra Merkel (Berlin) (SPD) . . . . . . . . . . . . . . Leo Dautzenberg (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Peer Steinbrück, Bundesminister BMF . . . . . Anja Hajduk (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Otto Fricke (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt 2: Antrag der Abgeordneten Jens Ackermann, Dr. Karl Addicks, Christian Ahrendt und wei- terer Abgeordneter: Einsetzung eines Unter- suchungsausschusses (Drucksache 16/990) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jörg van Essen (FDP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bernhard Kaster (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Dr. Guido Westerwelle (FDP) . . . . . . . . . . . . Bernhard Kaster (CDU/CSU) . . . . . . . . . . . . Petra Pau (DIE LINKE) . . . . . . . . . . . . . . . . . Joachim Stünker (SPD) . . . . . . . . . . . . . . . . . Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stephan Mayer (Altötting) (CDU/CSU) . . . . Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2494 C 2495 A 2495 C 2498 C 2501 A 2502 D 2504 D 2509 A 2510 C 2513 A 2513 A 2514 B 2516 B 2516 D 2517 B 2518 B 2521 A 2522 B 2523 D 2525 A 2526 A Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 30. Sitzung. Berlin, Freitag, den 31. März 2006 2453 (A) ) (B) ) 30. Sitz Berlin, Freitag, den Beginn: 9.0
  • folderAnlagen
    Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 30. Sitzung. Berlin, Freitag, den 31. März 2006 2525 (A) ) (B) ) Kurth (Quedlinburg), Undine BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 31.03.2006 Strobl (Heilbronn), Thomas CDU/CSU 31.03.2006 Anlage 1 Liste der entschuldigt Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Ahrendt, Christian FDP 31.03.2006 Bätzing, Sabine SPD 31.03.2006 Bareiß, Thomas CDU/CSU 31.03.2006 Dr. Bartsch, Dietmar DIE LINKE 31.03.2006 Bernhardt, Otto CDU/CSU 31.03.2006 Dr. Bisky, Lothar DIE LINKE 31.03.2006 Bülow, Marco SPD 31.03.2006 Dr. Däubler-Gmelin, Herta SPD 31.03.2006 Fischer (Karlsruhe- Land), Axel E. CDU/CSU 31.03.2006* Freitag, Dagmar SPD 31.03.2006 Dr. Fuchs, Michael CDU/CSU 31.03.2006 Gabriel, Sigmar SPD 31.03.2006 Dr. Göhner, Reinhard CDU/CSU 31.03.2006 Gradistanac, Renate SPD 31.03.2006 Dr. Gysi, Gregor DIE LINKE. 31.03.2006 Heinen, Ursula CDU/CSU 31.03.2006 Hilsberg, Stephan SPD 31.03.2006 Hintze, Peter CDU/CSU 31.03.2006 Hofbauer, Klaus CDU/CSU 31.03.2006 Homburger, Birgit FDP 31.03.2006 Ibrügger, Lothar SPD 31.03.2006 Kressl, Nicolette SPD 31.03.2006 Krichbaum, Gunther CDU/CSU 31.03.2006 L D L M M M M N O P P R D R S D S D S D D A (C (D Anlagen zum Stenografischen Bericht en Abgeordneten ämmel, Andreas G. CDU/CSU 31.03.2006 r. Lamers (Heidelberg), Karl CDU/CSU 31.03.2006** intner, Eduard CDU/CSU 31.03.2006* eierhofer, Horst FDP 31.03.2006 ücke, Jan FDP 31.03.2006 üller (Gera), Bernward CDU/CSU 31.03.2006 üller (Köln), Kerstin BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 31.03.2006 eumann (Bremen), Bernd CDU/CSU 31.03.2006 tto (Frankfurt), Hans- Joachim FDP 31.03.2006 flug, Johannes SPD 31.03.2006 ofalla, Ronald CDU/CSU 31.03.2006 aidel, Hans CDU/CSU 31.03.2006** r. Ramsauer, Peter CDU/CSU 31.03.2006 oth (Esslingen), Karin SPD 31.03.2006 chäfer (Bochum), Axel SPD 31.03.2006 r. Schäuble, Wolfgang CDU/CSU 31.03.2006 chmidt (Nürnberg), Renate SPD 31.03.2006 r. Schui, Herbert DIE LINKE 31.03.2006 chwanitz, Rolf SPD 31.03.2006 r. Solms, Hermann Otto FDP 31.03.2006 r. Spielmann, Margrit SPD 31.03.2006 bgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich (A) (C) (B) ) – Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung über die Fortschritte zur Entwicklung der verschiedenen Felder des Geoinforma- tionswesens im nationalen, europäischen und interna- tionalen Kontext – Drucksache 15/5834 – Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mitgeteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden EU- Stübgen, Michael CDU/CSU 31.03.2006 Tillmann, Antje CDU/CSU 31.03.2006 Dr. Uhl, Hans-Peter CDU/CSU 31.03.2006 Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich * für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver- sammlung des Europarates ** für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver- sammlung der NATO Anlage 2 Amtliche Mitteilungen Der Vorsitzende des folgenden Ausschusses hat mit- geteilt, dass der Ausschuss gemäß § 80 Abs. 3 Satz 2 der Geschäftsordnung von einer Berichterstattung zu den nachstehenden Vorlagen absieht: Innenausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Fünfter Bericht der Bundesregierung über den Stand der Auszahlungen und die Zusammenarbeit der Stif- tung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ mit den Partnerorganisationen – Drucksachen 15/5936, 16/480 Nr. 1.16 – – Unterrichtung durch die Bundesregierung Sechster Bericht der Bundesregierung über den Stand der Rechtssicherheit für deutsche Unternehmen im Zu- sammenhang mit der Stiftung „Erinnerung, Verant- wortung und Zukunft“ – Drucksachen 15/5505, 15/5634 Nr. 1.3, 16/820 Nr. 3 – V P t Vaatz, Arnold CDU/CSU 31.03.2006 Weinberg, Marcus CDU/CSU 31.03.2006 Weisskirchen (Wiesloch), Gert SPD 31.03.2006 Wissmann, Matthias CDU/CSU 31.03.2006 (D orlagen bzw. Unterrichtungen durch das Europäische arlament zur Kenntnis genommen oder von einer Bera- ung abgesehen hat. Petitionsausschuss Drucksache 16/419 Nr. 1.4 Innenausschuss Drucksache 16/150 Nr. 2.253 Rechtsausschuss Drucksache 16/150 Nr. 2.32 Drucksache 16/150 Nr. 2.44 Drucksache 16/150 Nr. 2.200 Drucksache 16/150 Nr. 2.226 Drucksache 16/150 Nr. 2.232 Drucksache 16/150 Nr. 2.247 Drucksache 16/419 Nr. 2.10 Drucksache 16/419 Nr. 2.52 Finanzausschuss Drucksache 16/629 Nr. 2.2 Drucksache 16/629 Nr. 2.18 Drucksache 16/629 Nr. 2.33 Haushaltsausschuss Drucksache 16/481 Nr. 1.14 Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Drucksache 16/419 Nr. 2.68 Drucksache 16/629 Nr. 2.13 Drucksache 16/629 Nr. 2.15 Ausschuss für Arbeit und Soziales Drucksache 16/419 Nr. 1.6 Drucksache 16/419 Nr. 2.15 Drucksache 16/481 Nr. 1.22 Ausschuss für Gesundheit Drucksache 16/629 Nr. 2.36 2526 Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 30. Sitzung. Berlin, Freitag, den 31. März 2006 91, 1 0, T 30. Sitzung Berlin, Freitag, den 31. März 2006 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Laurenz Meyer


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    In diesem Sommer werden wir alle Instrumente über-

    rüfen. Diejenigen, die sinnvoll sind, werden wir beibe-
    alten. Wir wollen jede Chance, die es gibt, nutzen, um
    ie Menschen schnell wieder in Arbeit zu bringen.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    ir müssen Instrumente schaffen, die bewirken, dass die
    enschen, die lange arbeitslos waren, einen neuen Ar-

    eitsplatz bekommen. Dies wollen wir zum Beispiel
    urch die Einführung des Kombilohns erreichen. Ver-
    eisen Sie diejenigen, die in Ihr Büro kommen, doch in
    ukunft an Ihren CDU-Kollegen vor Ort.


    (Zurufe von der LINKEN: Oh, oh!)


    r wird ihnen unser Konzept, dem Sie ja nicht zustim-
    en wollen, erklären können. Wir werden alles tun, da-
    it die Menschen wieder in Arbeit kommen,


    (Volker Kauder [CDU/CSU]: Genau!)







    (A) )



    (B) )


    Laurenz Meyer (Hamm)

    sich beweisen können und die Chance bekommen, wie-
    der am Arbeitsleben teilzunehmen.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD und der FDP)


    Nach unserem Grundwerteverständnis hat das auch mit
    der Achtung der Würde des Menschen zu tun.

    Herr Stiegler, weil Sie im Zusammenhang mit dem
    Thema Kernenergie den Kollegen Glos angesprochen
    haben und ich heute Morgen Herrn Gabriel im Fernse-
    hen gesehen habe, möchte ich eines klarstellen: Die
    CDU/CSU ist auf der Seite von Michael Glos. Denn
    Herr Gabriel hat die Dinge im Fernsehen falsch darge-
    stellt. Die Frage, wie der Energiemix in Deutschland in
    20 Jahren aussieht, ist zwischen uns nicht unstrittig.

    Herr Gabriel hat gesagt, die Auffassung, man könne
    ohne Kernenergie auskommen, sei zwischen dem Um-
    welt- und dem Wirtschaftsministerium abgestimmt. Wir
    sind aber der Überzeugung, dass wir wegen der Kli-
    mafrage in 20 Jahren einen Energiemix zu vertretbaren
    Kosten nicht bekommen werden, wenn wir der Auffas-
    sung von Herrn Gabriel folgen.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)


    Zu diesem Thema haben wir also unterschiedliche Mei-
    nungen; damit müssen wir leben. Da in den vier Jahren
    dieser Legislaturperiode aber keine Entscheidungen über
    neue Kernkraftwerke anstehen, können wir unsere Ziele
    verfolgen, ohne in der Energiepolitik aneinander zu ge-
    raten.

    Wenn ich allerdings höre, was Herr Berninger hierzu
    sagt, dann muss ich feststellen: Hier wird der Unter-
    schied deutlich zwischen der Politik, die wir machen,
    und der Politik, die bisher insbesondere auf Druck der
    Grünen betrieben wurde. Wir haben die Philosophie der
    Grünen nach dem Motto „So viel Alternativenergie wie
    möglich, egal zu welchen Kosten“ umgedreht. Wir for-
    mulieren zunächst einmal die Ziele, die wir verfolgen
    wollen, sagen dann aber: Diese Ziele wollen wir mög-
    lichst kosteneffizient erreichen.


    (Beifall bei der CDU/CSU sowie des Abg. Ludwig Stiegler [SPD])


    Diese Philosophie ist gegenüber der Bevölkerung ver-
    tretbar und ruft weniger Widerstände hervor. Das Glei-
    che gilt übrigens auch für den Kiotoprozess. Wir werden
    alles tun müssen, um dafür zu sorgen, dass unsere Wirt-
    schaft in der Konkurrenz mit den anderen Volkswirt-
    schaften eine Chance hat. Wir müssen nicht an jeder
    Stelle übertreiben.

    Wir wollen unsere politischen Ziele gemeinsam errei-
    chen, und zwar zu vertretbaren Kosten und auf effiziente
    Art und Weise. Vor allen Dingen müssen wir eines im-
    mer im Auge haben: Wir müssen alles unternehmen, wo-
    durch Wachstum gefördert und Arbeitsplätze geschaffen
    werden. Denn ohne neue sozialversicherungspflichtige
    Arbeitsplätze werden wir unsere sozialen Sicherungssys-
    teme nicht sanieren können und in der Einkommensskala

    g
    w

    s
    g
    k
    A
    a

    F

    M
    z
    d
    S

    W
    n
    a

    r
    r
    s
    b
    W
    d
    s
    S
    w

    s
    D
    v
    u
    S

    s
    d
    d
    i
    t
    S

    (C (D egenüber anderen Ländern weiter zurückfallen. Das ollen wir nicht. (Beifall des Abg. Hans Michelbach [CDU/ CSU])


    In diesem Haushalt werden die Weichen richtig ge-
    tellt und die Prioritäten geändert, unter anderem zu-
    unsten von Forschung und Entwicklung und einer Stär-
    ung unseres Mittelstandes, damit Deutschland wieder
    nschluss an die anderen Länder findet und in sechs bis

    cht Jahren wieder unter den ersten drei in Europa ist.

    Vielen Dank.


    (Beifall bei der CDU/CSU und der SPD)




Rede von Dr. Norbert Lammert
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)

Nächste Rednerin ist die Kollegin Ulrike Flach, FDP-

raktion.


(Beifall bei der FDP)



  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Ulrike Flach


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (FDP)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (FDP)


    Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Herr
    eyer, mit Ihrem Kuschelkurs scheint es nicht weit her

    u sein. Beim Thema Kernenergie muss ich angesichts
    er verschiedenen Bemerkungen hierzu vermuten, dass
    ie sich noch über etwa 30 Prozent streiten.


    (Ludwig Stiegler [SPD]: Das ist die einzige Stelle, wo die Decke kratzt! – Volker Kauder [CDU/CSU]: Wir kuscheln privat und nicht öffentlich!)


    ir wären sehr froh, wenn Sie sich endlich zu einer Ei-
    igung durchringen würden. Das Bild, das wir so nach
    ußen abgeben, ist sehr dürftig.


    (Beifall bei der FDP)


    Minister Glos ist jetzt auch für den sehr schönen Be-
    eich der Technologie zuständig. Deswegen ist es inte-
    essant – ich blicke zum Kollegen Riesenhuber, der das
    icherlich auch mit großem Interesse verfolgt –, wie der
    etreffende Etat hierzu in diesem Jahr aufgestellt ist. Das
    ort „Hightechstrategie“ zieht sich wie ein roter Faden

    urch den Etat. Man sollte also erwarten, dass das Wirt-
    chaftsministerium neben dem BMBF als Motor oder
    pielmacher bei der Umsetzung dieser Strategie eine
    ichtige Rolle spielt.

    Wenn man sich den Etat aber genauer ansieht, dann
    tellt man fest, dass alles sehr wolkig beschrieben ist.
    as, was wir im Haushalt des Wirtschaftsministeriums
    orfinden, ist nach wie vor der alte Gemischtwarenladen
    nd weiß Gott nicht die geballte Hightechoffensive, wie
    ie uns jeden Tag über die Medien mitteilen.


    (Beifall bei der FDP)


    Ich sehe ein, dass es für dieses Haus nicht leicht ist,
    ich in seine neue Rolle einzufinden. Große Teile wur-
    en ans Arbeitsministerium abgegeben, einiges kam aus
    em Finanzministerium hinzu, ganze Abteilungen mit
    nsgesamt 42 Stellen wurden aus dem Forschungsminis-
    erium übernommen. Mit der Neuorganisation scheinen
    ie Ihre Probleme zu haben. Sie können sicher sein: Wir






    (A) )



    (B) )


    Ulrike Flach
    als Haushälter von der FDP werden sehr genau hinsehen,
    wo es Überschneidungen zu den anderen Ministerien
    gibt, wo sich Doppelungen ergeben haben, welche Be-
    reiche sozusagen als Folge der Koalitionsverhandlungen
    Ihres Freundes Edmund Stoiber zu Ihrem Ministerium
    gekommen sind, die dort aber keinen Sinn machen.

    Wenn es um das hoch gesetzte Ziel der Innovations-
    förderung geht, richtet sich der Blick eines jeden For-
    schungs- und Technologiepolitikers zwangsweise auf
    den neuen Teil Ihres Ministeriums, den Sie vom BMBF
    übernommen haben. Ich muss deutlich sagen – das ha-
    ben auch die Berichterstattergespräche gezeigt –: Von
    einer gelungenen Integration ist weiß Gott nicht zu spre-
    chen. Sie haben etwas zusammengefügt, was offensicht-
    lich nicht zusammen passt.

    Sie, Herr Glos, haben eben ganz stolz über das Deut-
    sche Zentrum für Luft- und Raumfahrt gesprochen.
    Herr Stiegler hat – das hat mich gewundert, ist aber sehr
    lobenswert – das Deutsche Zentrum für Luft- und Raum-
    fahrt offensichtlich zum ersten Mal in seinem langen
    Parlamentarierleben besichtigt. Das spricht doch Bände!
    Hier treffen zwei Kulturen aufeinander, die ganz offen-
    sichtlich nichts miteinander zu tun haben. Dann kommt
    es natürlich zu Reibungen, was wir aus forschungspoliti-
    scher und aus innovationspolitischer Sicht als verhee-
    rend empfinden müssen.


    (Beifall bei der FDP)


    Das DLR ist eine Forschungsorganisation, die zur
    Helmholtz-Gemeinschaft gehört. Dort ist man nicht ge-
    wohnt, dass von oben befohlen wird, worüber geforscht
    werden soll. So sieht man das aber offensichtlich im
    BMWT. Das ist ein Drama! Frau Bulmahn, Sie lächeln
    freundlich, aber Sie sehen das doch bestimmt genauso.

    Wir haben uns alle zusammen, über alle Fraktionen
    hinweg, entschlossen, die Helmholtz-Gemeinschaft so
    aufzustellen, dass die Forscher die Freiheit haben, zu
    forschen.


    (Beifall bei der FDP)


    Das war unser Ziel. Ich sage Ihnen, Herr Glos – das ist in
    diesem Fall wirklich eine Drohung –: Wehe, diese Frei-
    heit der Forscher geht in Ihrem Ministerium über die
    Wupper! Wir werden genau prüfen, wo Sie vom Ministe-
    rium per Detailsteuerung vorgehen. Beim DLR haben
    Sie einen Fehlstart hingelegt. Wir werden in den nächs-
    ten Tagen noch etliche Gespräche zu diesem Thema zu
    führen haben.

    Das Ganze wird nicht dadurch leichter, Herr Glos,
    dass Sie bis zum heutigen Tage das wichtige Thema
    Luft- und Raumfahrt nicht mit dem Koordinator bedacht
    haben, den dieser Bereich eigentlich braucht. Drei
    Ministerien beschäftigen sich mit diesem Bereich. Mit
    Ihrer ersten Personalentscheidung sind Sie kläglich ge-
    scheitert. Wir müssen jetzt überlegen, wie dieser Bereich
    in den verschiedenen Ministerien koordiniert werden
    soll.

    Wie sieht es mit den nackten Zahlen aus und mit Ihrer
    Aussage, wir machen ernst mit der Umschichtung der
    Mittel zugunsten der Investitionen in Zukunftstechno-

    l
    S
    e
    e
    v
    d
    S
    t
    H
    d
    i

    s
    s
    d
    d
    z
    w
    l
    f
    S
    h
    n
    e
    h
    s

    S
    S
    v
    d
    s
    f
    d
    g
    v

    b
    t
    s
    k
    F
    g

    W
    p

    w
    d

    (C (D ogien? Sehr geehrter Minister, Sie schichten nicht um, ie stocken einfach überall ein bisschen auf. Sie geben twas mehr für Mobilität aus, etwas mehr für Schifffahrt, twas sehr wenig für Energieforschung, das heißt, Sie ersuchen, überall in großer Hast ein paar Millionen raufzusetzen, allerdings ohne dass man an irgendeiner telle erkennt, dass wir es mit einer Hightechstrategie zu un haben, die das Ganze nach vorne bringen würde. err Glos, Ihnen fehlt ganz offensichtlich der rote Faen, um eine Strategie nach vorne zu bringen, die Sie ja mmer einfordern. (Beifall bei der FDP – Irmingard ScheweGerigk [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Schwarzer Faden!)


    Hinzu kommt: Als Haushälterin bin ich schon sehr er-
    taunt, was wir im Augenblick in den Zeitungen dazu le-
    en. Gemäß Haushaltsgesetz stehen Ihnen im Rahmen
    er vorläufigen Haushaltsführung maximal 45 Prozent
    er Mittel zur Fortsetzung bereits angefangener Projekte
    ur Verfügung. Gerade eben klang auch wieder durch,
    ie schön es doch ist, dass man versucht, diese Gelder

    oszuwerden. Diese Gelder stecken aber nach wie vor
    est, und zwar nicht zuletzt auch deshalb, weil Herr
    teinbrück natürlich auch versucht, seinen Weg zu ge-
    en. Die Gelder kommen nicht an. Wir haben vom Mi-
    isterium sehr deutlich gehört, dass das offensichtlich zu
    inem Projektstau führt. Somit müssen wir davon ausge-
    en, dass wir ungefähr bis Mitte des Jahres warten müs-
    en, bis die hoch gelobte Strategie ihren Gang nimmt.

    Herr Glos, genauso wie ich kennen auch Sie das
    chreiben der beiden Staatssekretäre, die Ihnen das ins
    tammbuch geschrieben haben. Sie haben deutlich da-
    on geredet, dass die Gefahr eines technologischen Fa-
    enrisses und internationaler Wettbewerbsnachteile be-
    teht, wenn die Gelder nicht freigegeben werden. Ich
    rage mich natürlich: Wie passt das denn zu der Rede,
    ie Sie eben hier gehalten haben? Hier scheint doch ir-
    endetwas abzulaufen, das von Ihnen nicht ganz nachzu-
    ollziehen ist.

    Herr Minister, falls es entgegen der Aussage dieser
    eiden Staatssekretäre hinter dem Rücken der Haushäl-
    er trotzdem zu einer Freigabe von Geldern kommen
    ollte, dann – das kann ich Ihnen schon jetzt sagen – be-
    ommen Sie sehr viel Freude mit den Haushältern der
    DP im Ausschuss; denn das wäre wirklich ein Bruch
    eltenden Rechts.


    (Beifall bei der FDP)


    ir werden sehr genau darauf schauen, ob hier etwas
    assiert oder nicht.

    Sie haben eben noch einmal darauf hingewiesen,
    elch schöne und Erfolg versprechende Projekte Sie auf
    er Schiene der Hightechstrategie angegangen sind.