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ID1507902700

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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 15/79 nes Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2004 (Haushaltsge- setz 2004) (Drucksachen 15/1500, 15/1670) . . . . b) Beschlussempfehlung des Haushalts- ausschusses zu der Unterrichtung durch die Bundesregierung: Finanz- plan des Bundes 2003 bis 2007 (Drucksachen 15/1501, 15/1670, 15/1924) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12. a) Einzelplan 09 Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Drucksachen 15/1909, 15/1921) . . . . in Verbindung mit Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit – zu dem Antrag der Abgeordneten Ernst Hinsken, Dagmar Wöhrl, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der CDU/CSU: Hand- werk mit Zukunft – zu dem Antrag der Abgeordneten Rainer Brüderle, Angelika Brunkhorst, weiterer Abgeordne- ter und der Fraktion der FDP: Meisterbrief erhalten und Hand- werksordnung zukunftsfest ma- chen (Drucksachen 15/1107, 15/1108, 15/2083) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Friedrich Merz CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . 6867 C 6867 C 6867 D 6868 A 6868 B Deutscher B Stenografisch 79. Sitz Berlin, Donnerstag, den I n h a l Bestellung von Mitgliedern des Verwaltungs- rates der Kreditanstalt für Wiederaufbau Entsendung der Abgeordneten Gisela Piltz in den Beirat des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Benennung des Abgeordneten Dr. Jürgen Gehb als stellvertretendes Mitglied sowohl im Gemeinsamen Ausschuss gemäß Art. 53 a des Grundgesetzes als auch in den Kontroll- ausschuss beim Bundesausgleichsamt . . . . . . Änderung der Tagesordnung . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt I: (Fortsetzung) a) Zweite Beratung des von der Bundes- regierung eingebrachten Entwurfs ei- in 6867 A 6867 B 6867 B 6867 C b) – Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen der SPD und des undestag er Bericht ung 27. November 2003 t : BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Drit- ten Gesetzes zur Änderung der Handwerksordnung und ande- rer handwerksrechtlicher Vor- schriften (Drucksachen 15/1206, 15/2083) . . – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrach- ten Entwurfs eines Dritten Geset- zes zur Änderung der Hand- werksordnung und anderer handwerksrechtlicher Vorschrif- ten (Drucksachen 15/1481, 15/2083) . . Verbindung mit c) Beschlussempfehlung und Bericht des 6867 D 6868 A Volker Kröning SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rainer Brüderle FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6872 D 6877 A II Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 79. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 27. November 2003 Fritz Kuhn BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN . . Hartmut Schauerte CDU/CSU . . . . . . . . . Dagmar Wöhrl CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . Wolfgang Clement, Bundesminister BMWA Friedrich Merz CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . Wolfgang Clement, Bundesminister BMWA Dirk Niebel FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Werner Schulz (Berlin) BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Carl-Ludwig Thiele FDP . . . . . . . . . . . . . Carl-Ludwig Thiele FDP . . . . . . . . . . . . . . . . Hans-Joachim Fuchtel CDU/CSU . . . . . . . . . Klaus Brandner SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Petra Pau fraktionslos . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kurt J. Rossmanith CDU/CSU . . . . . . . . . . . Klaus Brandner SPD . . . . . . . . . . . . . . . . Rainer Brüderle FDP . . . . . . . . . . . . . . . . Ernst Hinsken CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . Christian Lange (Backnang) SPD . . . . . . . . . Rainer Brüderle FDP . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Michael Fuchs CDU/CSU . . . . . . . . . . . . Karl-Josef Laumann CDU/CSU (Erklärung nach § 31 GO) . . . . . . . . . . . . . . . Namentliche Abstimmung . . . . . . . . . . . . . . . Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13. Einzelplan 15 Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (Drucksachen 15/1913, 15/1921) . . . . . . . Dr. Michael Luther CDU/CSU . . . . . . . . . . . Waltraud Lehn SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Heinrich L. Kolb FDP . . . . . . . . . . . . . . . Birgitt Bender BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Heinrich L. Kolb FDP . . . . . . . . . . . . Wolfgang Zöller CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . Helga Kühn-Mengel SPD . . . . . . . . . . . . . . . Otto Fricke FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Anja Hajduk BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Markus Kurth BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Andreas Storm CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . Anja Hajduk BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D U P A T 6879 D 6880 B 6883 D 6885 D 6891 B 6892 A 6893 A 6894 A 6895 C 6896 C 6897 B 6899 C 6902 B 6903 C 6904 A 6904 D 6906 D 6908 D 6910 C 6911 C 6912 D 6914 A 6914 C 6916 B 6916 D 6919 C 6923 C 6925 B 6927 B 6928 A 6930 A 6931 D 6932 B 6934 A 6935 C 6937 A r. Gesine Lötzsch fraktionslos . . . . . . . . . . lla Schmidt, Bundesministerin BMGS . . . . Dr. Heinrich L. Kolb FDP . . . . . . . . . . . . etra Pau fraktionslos . . . . . . . . . . . . . . . . . . nnette Widmann-Mauz CDU/CSU . . . . . . agesordnungspunkt III: a) Erste Beratung des von der Bundesre- gierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Übereinkommen auf Grund von Art. K.3 des Vertrags über die Europäische Union vom 26. Juli 1995 über den Einsatz der Informationstechnologie im Zollbe- reich (Drucksache 15/1969) . . . . . . . . . . . . . b) Erste Beratung des von der Bundes- regierung eingebrachten Entwurfs ei- nes Gesetzes zur Ausführung des Übereinkommens auf Grund von Art. K.3 des Vertrags über die Euro- päische Union vom 26. Juli 1995 über den Einsatz der Informa- tionstechnologie im Zollbereich, zu dem Protokoll gemäß Art. 34 des Vertrags über die Europäische Union vom 8. Mai 2003 zur Ände- rung des Übereinkommens über den Einsatz der Informationstechnologie im Zollbereich hinsichtlich der Ein- richtung eines Aktennachweissys- tems für Zollzwecke sowie zur Ver- ordnung (EG) Nr. 515/97 des Rates vom 13. März 1997 über die gegen- seitige Amtshilfe zwischen Verwal- tungsbehörden der Mitgliedstaaten und die Zusammenarbeit dieser Behörde mit der Kommission im Hinblick auf die ordnungsgemäße Anwendung der Zoll- und Agrarre- gelung (ZIS-Ausführungsgesetz) (Drucksache 15/1970) . . . . . . . . . . . . . c) Erste Beratung des von der Bundesre- gierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses über den Euro- päischen Haftbefehl und die Über- gabeverfahren zwischen den Mit- gliedstaaten der Europäischen Union (Europäisches Haftbefehlsge- setz – EuHbG) (Drucksache 15/1718) . . . . . . . . . . . . . d) Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschät- zung gemäß § 56 a der Geschäftsord- nung: Technikfolgenabschätzung; 6938 B 6939 B 6941 A 6944 C 6945 A 6947 C 6947 D 6948 A Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 79. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 27. November 2003 III hier: Vorstudie „Folgen von Um- welt- und Ressourcenschutz für Ausbildung, Qualifikation und Be- schäftigung“ (Drucksache 14/9459) . . . . . . . . . . . . . Tagesordnungspunkt IV: a) Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Ent- wurfs eines Fünfunddreißigsten Strafrechtsänderungsgesetzes zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses des Rates der Europäischen Union vom 28. Mai 2001 zur Bekämpfung von Betrug und Fälschung im Zu- sammenhang mit unbaren Zah- lungsmitteln (35. StrÄndG) (Drucksachen 15/1720, 15/2046) . . . . b) Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Ent- wurfs eines Gesetzes zur Änderung des Internationalen Übereinkom- mens von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See und zum Internationalen Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen (Drucksachen 15/1780, 15/1989, 15/2081) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . c) Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Ent- wurfs eines Gesetzes zur Neuord- nung der Statistiken der Rohstoff- und Produktionswirtschaft einzelner Wirtschaftszweige (Rohstoffstatis- tikgesetz – RohstoffStatG) (Drucksachen 15/1849, 15/2080) . . . . d) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Kultur und Medien zu dem Antrag der Abgeordneten Eckhardt Barthel (Berlin), Ernst Bahr (Neuruppin), weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD sowie der Abgeordneten Dr. Antje Vollmer, Grietje Bettin, weiterer Abgeordneter und der Fraktion des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN: Den Deutschen Musikrat stärken (Drucksachen 15/48, 15/266) . . . . . . . e) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit zu der Verordnung der Bundesregie- rung: Sechzigste Verordnung zur Änderung der Außenwirtschaftsver- ordnung (AWV) (Drucksachen 15/1499, 15/1546 Nr. 2.1, 15/2012) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 B G H F D D U J A D N R H R K D B A F D A W 1 i 6948 A 6948 B 6948 C 6948 D 6949 A 6949 B f)–h) Beschlussempfehlungen des Petitions- ausschusses: Sammelübersichten 78, 79 und 80 zu Petitionen (Drucksachen 15/1997, 15/1998, 15/1999) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4. Einzelplan 12 Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (Drucksachen 15/1911, 15/1921) . . . . . . . artholomäus Kalb CDU/CSU . . . . . . . . . . . unter Weißgerber SPD . . . . . . . . . . . . . . . . orst Friedrich (Bayreuth) FDP . . . . . . . . . . ranziska Eichstädt-Bohlig BÜNDNIS 90/ IE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . irk Fischer (Hamburg) CDU/CSU . . . . . . . Lena Strothmann CDU/CSU . . . . . . . . . . we Göllner SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . oachim Günther (Plauen) FDP . . . . . . . . . . lbert Schmidt (Ingolstadt) BÜNDNIS 90/ IE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bartholomäus Kalb CDU/CSU . . . . . . . . Eduard Lintner CDU/CSU . . . . . . . . . . . orbert Barthle CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . einhard Weis (Stendal) SPD . . . . . . . . . . . . orst Friedrich (Bayreuth) FDP . . . . . . . . . . einhard Weis (Stendal) SPD . . . . . . . . . . . . laus Minkel CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . r. h. c. Manfred Stolpe, undesminister BMVBW . . . . . . . . . . . . . . . Michael Kretschmer CDU/CSU . . . . . . . rnold Vaatz CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . . ranziska Eichstädt-Bohlig BÜNDNIS 90/ IE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . rnold Vaatz CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . . erner Kuhn (Zingst) CDU/CSU . . . . . . . . . 5. a) Einzelplan 16 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Drucksachen 15/1914, 15/1921) . . . . n Verbindung mit b) Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN ein- gebrachten Entwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Erneu- erbare-Energien-Gesetzes (EEG) (Drucksachen 15/1974, 15/2084) . . . . 6949 C 6949 D 6950 A 6952 A 6953 D 6955 B 6957 B 6959 A 6960 A 6961 D 6963 B 6964 A 6964 D 6965 B 6966 D 6969 C 6969 D 6969 D 6971 C 6973 C 6974 B 6975 D 6976 B 6976 C 6978 B 6978 C IV Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 79. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 27. November 2003 Albrecht Feibel CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . Elke Ferner SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Kauch FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Winfried Hermann BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Michael Kauch FDP . . . . . . . . . . . . . . . . Albrecht Feibel CDU/CSU . . . . . . . . . . . Dr. Klaus W. Lippold (Offenbach) CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Reinhard Loske BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Klaus W. Lippold (Offenbach) CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ulrich Kelber SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Albrecht Feibel CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . Ulrich Kelber SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dr. Peter Paziorek CDU/CSU . . . . . . . . . . . . Hans-Josef Fell BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jürgen Trittin, Bundesminister BMU . . . . . . . Dr. Peter Ramsauer CDU/CSU . . . . . . . . Doris Meyer (Tapfheim) CDU/CSU . . . . . . . Marco Bülow SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16. a) Einzelplan 07 Bundesministerium der Justiz (Drucksachen 15/1907, 15/1921) . . . . in Verbindung mit b) Einzelplan 19 Bundesverfassungsgericht (Drucksachen 15/1916, 15/1921) . . . . in Verbindung mit c) – Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen der SPD, der CDU/ CSU, des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und der FDP einge- brachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung rehabilitierungs- rechtlicher Vorschriften (Drucksachen 15/1975, 15/2082) . . – Zweite und dritte Beratung des vom Bundesrat eingebrachten Ent- wurfs eines Gesetzes zur Ände- rung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften (Drucksachen 15/1467, 15/2082) . . N D R H D A H D B 1 in S K O S D B O H 1 1 2 N 6978 D 6980 B 6982 D 6985 A 6986 A 6987 B 6988 A 6990 B 6990 D 6991 B 6993 B 6994 A 6994 B 6995 D 6997 A 6997 D 6998 D 6999 D 7002 B 7002 B 7002 B 7002 C orbert Barthle CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . r. Heinz Köhler SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . Siegfried Kauder (Bad Dürrheim) CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ainer Funke FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ans-Christian Ströbele BÜNDNIS 90/ IE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klaus Uwe Benneter SPD . . . . . . . . . . . . ndrea Astrid Voßhoff CDU/CSU . . . . . . . . ans-Joachim Hacker SPD . . . . . . . . . . . . . . r. Wolfgang Götzer CDU/CSU . . . . . . . . . . rigitte Zypries, Bundesministerin BMJ . . . . Siegfried Kauder (Bad Dürrheim) CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7. a) Einzelplan 06 Bundesministerium des Innern (Drucksachen 15/1906, 15/1921) . . . . Verbindung mit b) Einzelplan 33 Versorgung (Drucksache 15/1921) . . . . . . . . . . . . . usanne Jaffke CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . laus Hagemann SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . Clemens Binninger CDU/CSU . . . . . . . . Ralf Göbel CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . tto Fricke FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ilke Stokar von Neuforn BÜNDNIS 90/ IE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . eatrix Philipp CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . tto Schily, Bundesminister BMI . . . . . . . . . artmut Koschyk CDU/CSU . . . . . . . . . . . . 8. Einzelplan 32 Bundesschuld (Drucksache 15/1919) . . . . . . . . . . . . . . . 9. Einzelplan 60 Allgemeine Finanzverwaltung (Drucksache 15/1920) . . . . . . . . . . . . . . . 0.Haushaltsgesetz 2004 (Drucksachen 15/1922, 15/1923) . . . . . . . ächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7002 D 7003 D 7004 D 7005 C 7006 C 7007 A 7008 D 7010 C 7011 C 7014 A 7015 D 7016 C 7016 D 7016 D 7019 A 7019 C 7020 C 7022 B 7024 A 7025 C 7027 C 7031 A 7033 B 7033 B 7033 C 7033 D Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 79. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 27. November 2003 V Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . Anlage 2 Erklärung nach § 31 GO der Abgeordneten Günter Baumann, Veronika Bellmann, Klaus Brähmig, Dr. Peter Jahr, Robert Hochbaum, Manfred Kolbe, Michael Kretschmer, Dr. Michael Luther, Maria Michalk, Christa Reichard (Dresden), Arnold Vaatz, Marco Wanderwitz, Ulrich Adam, Dr. Angela Merkel, Susanne Jaffke, Werner Kuhn (Zingst), Verena Butalikakis, Roland Gewalt, Siegfried Helias, Günter Nooke, Peter Rzepka, Edeltraut Töpfer, Rainer Eppelmann, Katherina Reiche, Michael Stübgen, Andrea Astrid Voßhoff, Dr. Christoph Bergner, Hartmut Büttner (Schönebeck), Uda Carmen Freia Heller, Bernd Heynemann, Peter Letzgus, Ulrich Petzold, Manfred Grund, Bernward Müller (Gera), Volkmar Uwe Vogel und Vera Lengsfeld (alle CDU/CSU) zur Ab- stimmung über den Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushalts- plans für das Haushaltsjahr 2004; hier: Einzelplan 09 – Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Tagesordnungspunkt I. 12 a) . . . . . . . . . . . . Anlage 3 Erklärung nach § 31 GO der Abgeordneten Daniel Bahr (Münster), Michael Kauch und Markus Löning (alle FDP) zur namentlichen Abstimmung über den Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung der Handwerks- ordnung und anderer handwerksrechtli- cher Vorschriften (Tagesordnungspunkt I. 12 b) . . . . . . . . . . . . Anlage 4 Erklärung nach § 31 GO der Abgeordneten Helmut Lamp, Peter H. Carstensen (Nord- strand), Ernst Hinsken, Horst Seehofer, Josef Göppel, Peter Bleser und Heinrich-Wilhelm Ronsöhr (alle CDU/CSU) über den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (Tagesordnungspunkt I .15 b) . . . . . . . . . . . . 7035 A 7035 A 7035 D 7036 A Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 79. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 27. November 2003 6867 (A) ) (B) ) 79. Sitz Berlin, Donnerstag, den Beginn: 9.0
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    Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 79. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 27. November 2003 7035 (A) ) (B) ) Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Berlin desregierung deckt sich nicht vollständig mit unseren Zuweisungen an Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, H andwerk sein. Der vorliegende Gesetzentwurf der Bun- Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Anlage 2 Erklärung nach § 31 GO der Abgeordneten Günter Baumann, Veronika Bellmann, Klaus Brähmig, Robert Hochbaum, Dr. Peter Jahr, Manfred Kolbe, Michael Kretschmer, Dr. Michael Luther, Maria Michalk, Christa Reichard (Dresden), Arnold Vaatz, Marco Wanderwitz, Ulrich Adam, Dr. Angela Merkel, Susanne Jaffke, Werner Kühn (Zingst), Verena Butalikakis, Roland Gewalt, Siegfried Helias, Günter Nooke, Peter Rzepka, Edeltraut Töpfer, Rainer Eppelmann, Katherina Reiche, Michael Stübgen, Andrea Astrid Voßhoff, Dr. Christoph Bergner, Hartmut Büttner (Schönbeck), Uda Carmen Freia Heller, Bernd Heynemann, Peter Letzgus, Ulrich Petzold, Manfred Grund, Bernward Müller (Gera), Volkmar Uwe Vogel und Vera Lengsfeld (alle CDU/CSU) zur Abstimmung über den Ent- wurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2004; hier: Einzelplan 09 – Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Tagesordnungs- punkt I.12 a) Wir erklären hiermit unsere Ablehnung zum Einzel- plan 09. Insbesondere lehnen wir die geplanten Ände- rungen bei der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“; Kap. 0902, 12 bei den [ r r g d d b O li s h 7 n b b E s t R a ü u c 2 M b g l g d w M g z w F A f M Abgeordnete(r) entschuldigt biseinschließlich Göppel, Josef CDU/CSU 27.11.2003 Göring-Eckardt, Katrin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 27.11.2003 Marschewski (Recklinghausen), Erwin CDU/CSU 27.11.2003 Nitzsche, Henry CDU/CSU 27.11.2003 Nolte, Claudia CDU/CSU 27.11.2003 Pflug, Johannes SPD 27.11.2003 Sauer, Thomas SPD 27.11.2003 Schösser, Fritz SPD 27.11.2003 Teuchner, Jella SPD 27.11.2003 (C (D Anlagen zum Stenografischen Bericht …], Titel 882 88 (GA-Ost) ab. Wir sehen in den Ände- ungen einen Einstieg zum Ausstieg der Bundesregie- ung aus dem Solidarpakt II. Mit dieser Erklärung brin- en wir unsere Ablehnung zum Ausdruck. Der Solidarpakt II wurde vereinbart, um unter anderm en wirtschaftlichen Nachholbedarf in den neuen Län- ern anzuschieben. Im Korb II sind für die Jahre 2005 is 2019 rund 51 Milliarden Euro vorgesehen. Die GA- st ist ein wesentlicher Bestandteil des Solidarpaktes II. Mit den jetzigen Regelungen führt die Regierungskoa- tion den Solidarpakt nicht mehr wie vereinbart fort. Ent- chieden wurde, dass die im Regierungsentwurf vorgese- ene Verpflichtungsermächtigung ab 2005 in Höhe von 00 Millionen Euro bei der GA-Ost um bis zu 100 Millio- en Euro für die GA-West verwendet werden kann. Da- ei wird vorgetäuscht, dass die GA-Ost unverändert liebe. In Wahrheit wird die GA-Ost um 100 Millionen uro gekürzt. Gleichzeitig findet damit eine Vermi- chung zwischen GA-Ost und GA-West statt. Wir möch- en die Bundesregierung daran erinnern, dass auch die egierungschefs der Länder auf ihrer Jahreskonferenz m 13./14. November 2003 in München ihr Befremden ber die Absicht der Bundesregierung geäußert haben, nd erinnern gleichzeitig auch an die auf der Bespre- hung der Regierungschefs von Bund und Ländern am 0. Dezember 2001 gegebene Zusage des Bundes, die ittelansätze nicht aus Gründen einer möglichen Aufga- en-Überführung an die Länder zu verringern. Wir sind ebenfalls gegen die in den Haushaltsberatun- en deutlich gewordenen Planungen der Regierungskoa- ition, ab 2006 GA-Ost und GA-West zusammenzule- en. Dies widerspricht eklatant dem Solidarpakt II, in em ausdrücklich die Förderinstrumentarien für den irtschaftlichen Aufbau bis 2019 festgeschrieben sind. Wir wenden uns nicht gegen die GA-West. Unserer einung nach sollte auch die GA-West als selbstständi- es Wirtschaftsförderinstrument fortgesetzt werden. Bis um Ablauf des Solidarpakts II Ende 2019 muss aber so- ohl das Volumen als auch die Proportionen der GA- örderung in Ost und West erhalten bleiben. nlage 3 Erklärung nach § 31 GO der Abgeordneten Daniel Bahr (Münster), Michael Kauch und Markus Löning (alle FDP) zur namentlichen Abstimmung über den Ent- wurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung der Handwerksordnung und anderer handwerks- rechtlicher Vorschriften (Drucksachen 15/1206) (Tagesordnungspunkt I. 12 b) Die Liberalisierung der Handwerksordnung ist über- ällig. Ziel muss der weitestgehende Verzicht auf die eisterpflicht beim Weg in die Selbstständigkeit im 7036 Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 79. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 27. November 2003 (A) (C) (B) ) Vorstellungen. Wir können ihn als Schritt in Richtung Li- beralisierung aber nicht ablehnen. Die modifizierte Haltung der FDP-Bundestagsfrak- tion, die diese am 24. November 2003 beschlossen hat, ist ein großer Schritt in Richtung Liberalisierung der Handwerksordnung. Angesichts der Kopplung der Meis- terpflicht an die Ausbildungsleistung können wir diese Position aber nicht mittragen. Wir respektieren die Beschlüsse des Bundespartei- tages der FDP vom Mai 2003 und können auch daher dem Gesetzentwurf der Bundesregierung nicht zustim- men. In Abwägung aller Argumente haben wir uns daher entschlossen, uns der Stimme zu enthalten. Anlage 4 Erklärung nach § 31 GO der Abgeordneten Helmut Lamp, Peter H. Ziel der laufenden EEG-Novellierung ist es unter an- derem, die enormen Marktpotenziale der Bioenergie zu- künftig deutlich stärker zu erschließen. Auch wenn zur Höhe der Einspeisevergütungen nach wie vor Diskussi- onsbedarf besteht, ist anzuerkennen, dass Wirtschafts- und Umweltministerium vereinbarten, künftig die Ver- gütungssätze im EEG für Strom aus Bioenergie anzuhe- ben, den Einsatz naturbelassener Biomasse und die Nut- zung innovativer Technik besonders zu vergüten. Aber bei einer Gesamtbewertung der Vereinbarungen auf Ministerebene zur EEG-Novellierung zwischen dem BMWA und dem BMU sind dringend notwendige Bes- serstellungen für die Bioenergie nicht erkennbar. Eher ist das Gegenteil der Fall: Durch die vorgesehene Verkür- zung des Förderzeitraums für Bioenergieanlagen um ein Viertel – von 20 auf 15 Jahre – und durch die Verdoppe- lung des Degressionssatzes von 1 Prozent auf 2 Prozent werden die positiven Ansätze mehr als aufgehoben! Ins- gesamt gesehen stellt sich – im Vergleich zum geltenden Recht – der gemeinsame EEG-Novellierungsvorschlag des Bundeswirtschafts- und des Bundesumweltministeri- ums als erhebliche Verschlechterung und Rückschritt für Carstensen (Nordstrand), Ernst Hinsken, Horst Seehofer, Josef Göppel, Peter Bleser und Heinrich-Wilhelm Ronsöhr (alle CDU/CSU) über den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (Tagesordnungspunkt I. 15 b) Mit einem Vorschaltgesetz will das Parlament heute ein Element der bevorstehenden Novellierung des Er- neuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) – die Regelungen zur Photovoltaik – vorziehen. Hierzu gibt es gute Gründe: Die Photovoltaikbranche in Deutschland sta- gniert seit Auslaufen des 100 000-Dächer-Programms und wartet dringend auf Anschlussregelungen. Doch Ähnliches, mit erheblichen Auswirkungen für mehrere tausend Arbeitsplätze, gilt für den Bioenergie- bereich. d w M U r l c e W d n d z b d (D ie Verstromung von Biomasse dar. Dies kann genauso enig hingenommen werden, wie die sich nun schon seit onaten verzögernden Beratungen zum EEG. Mit Blick auf die lange überfällige, zukunftsgerechte msetzung des Novellierungsvorhabens und dem daraus esultierenden, sich türmenden Investitionsstau, auf täg- ich zunehmende Entlassungen in der Bioenergiebran- he, auf schwindende Exportchancen, auf den bereits insetzenden Niedergang eines jungen, hoffnungsvollen irtschaftszweiges hätten die Belange der Bioenergie in em vorliegenden Entwurf zum EEG-Vorschaltgesetz ei- en ihrer Bedeutung entsprechenden Niederschlag fin- en müssen. Wenn wir mit diesen Bedenken dem Vorschaltgesetz ustimmen, dann ausschließlich um der Photovoltaik- ranche keine weiteren Verzögerungen zuzumuten und amit in diesem Bereich Arbeitsplätze zu gefährden. 79. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 27. November 2003 Inhalt: Redetext Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 1 Anlage 2 Anlage 3 Anlage 4
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Carl-Ludwig Thiele


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (FDP)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (FDP)


    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Ich kann hier nur fest-

    tellen, dass die FDP beantragt hat, die Streichung dieser
    icht ordnungsgemäß beschlossenen Erklärung, die
    urch einen Umdruck ins Haushaltsverfahren einge-
    racht worden ist, zur namentlichen Abstimmung zu
    tellen, und dass ich auf die Frage, wie die Grünen votie-
    en werden, keine Antwort vom Kollegen Schulz erhal-
    en habe.


    (Beifall bei Abgeordneten der FDP – Anja Hajduk [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das Carl-Ludwig Thiele können Sie nachher bei der Abstimmung sehen! Das ist ganz einfach!)





    (A) )


    (B) )


    Ich finde es bedauerlich, dass unser Antrag, eine kon-
    krete Passage des Haushaltsgesetzes, welches wir heute
    beraten und über dessen Einzelpläne wir einzeln abstim-
    men, zu streichen, als Schaufensterantrag bezeichnet
    wird. Das ist kein vernünftiger Umgang mit einem Ge-
    setz, das Sie ja immerhin wollen. Das ist kein Schaufens-
    terantrag, sondern ein sehr konkreter Antrag.

    Die Sperre – ich sage das hier noch einmal, weil diese
    Ausflucht überhaupt nicht gelten kann – bezieht sich auf
    die Verpflichtungsermächtigung. Die Verpflichtungser-
    mächtigung hat aber nichts mit der verbindlichen Erklä-
    rung zu tun. In der verbindlichen Erklärung wurde zuge-
    sagt, dass die deutsche Steinkohle zwischen 2006 und
    2012 mit weiteren 16 Milliarden Euro gefördert werden
    soll.


    (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)


    Das finde ich skandalös: Wir beraten hier einen Haushalt
    und die Bundesregierung erklärt, sie könne nicht mehr
    sparen. Bei der Bildung, der Forschung und in anderen
    Bereichen fehlen Gelder und hier kommt es zu einer
    Vorfestlegung der Bundesregierung, nach der in sechs
    Jahren 16 Milliarden Euro gezahlt werden. Das ist nicht
    vermittelbar. Deshalb muss hierzu eine namentliche Ab-
    stimmung stattfinden.

    Ich bitte diejenigen, die nicht in die Vergangenheit,
    sondern in die Zukunft unseres Landes investieren wol-
    len, dieser Streichung zuzustimmen. Um es deutlich zu
    sagen: Mit der Streichung würde noch nicht festgelegt
    werden, was in dem Zeitraum passiert. Dass hier von
    heute auf morgen nicht alles auf null gefahren werden
    kann, ist auch für uns Liberale vollkommen klar. Wie
    Rot-Grün aber in der heutigen Situation dazu kommt,
    diese Zahlen für verbindlich zu erklären, ist mir unbe-
    greiflich. Das halte ich für skandalös. Wir hoffen, dass
    der eine oder andere von Rot-Grün dieser Argumenta-
    tion in der namentlichen Abstimmung folgen wird.


    (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)




Rede von Dr. h.c. Susanne Kastner
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

Herr Kollege Schulz verzichtet auf eine Erwide-

rung. – Der Kollege Hans-Joachim Fuchtel, CDU/CSU-
Fraktion, hat das Wort.


(Beifall bei der CDU/CSU)


  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Hans-Joachim Fuchtel


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)


    Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Fast je-

    der Redner der Koalition hat die Verpflichtung der Haus-
    banken angemahnt. Diese sollen mehr tun, um die Wirt-
    schaft zu fördern. Aus dem Mund von Rot-Grün kann
    man das nicht mehr akzeptieren.


    (Beifall bei der CDU/CSU)

    Ich nenne drei Argumente – man könnte noch viel

    mehr nennen –: Erstens. Kapital ist so scheu wie ein
    Reh. Solange Sie ständig über Erbschaftsteuer, Vermö-

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    (C (D ensteuer oder sonstige Dinge diskutieren, brauchen Sie ich überhaupt nicht zu wundern, dass die Banken nur enige Chancen haben, sich gut zu refinanzieren, weil hnen die Substanz entzogen wird. (Beifall bei der CDU/CSU sowie des Abg. Rainer Brüderle [FDP])


    weitens. Ihre Gesetze und Vorschläge sind sehr kurzle-
    ig. Deshalb fehlt die Verlässlichkeit, die ein wesentli-
    hes Element ist, um Vertrauen zu erwirtschaften, wel-
    hes Voraussetzung für ein größeres Engagement ist.
    rittens. Durch die Rekordpleitenwelle wird den kleine-
    en Banken die Substanz dafür entzogen, dass sie sich
    ort weiter engagieren können.
    Bringen Sie das alles in Ordnung! Dann können Sie

    ber dieses Thema wieder ernsthaft mitsprechen.

    (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)


    Herr Minister Clement, wenn ich mich richtig erin-
    ere, sind Sie mal als Superminister geholt worden, um
    ie Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Man hat Ihnen wirk-
    ich sämtliche Kompetenzen gegeben, damit Sie diese
    ufgabe angehen können.


    (Wolfgang Clement, Bundesminister: Ja!)

    Ich sehe, Sie bestätigen das. Aber ich muss Sie fragen:
    as haben Sie daraus gemacht?


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Steffen Kampeter [CDU/CSU]: Nichts!)


    ine Rekordarbeitslosigkeit haben Sie daraus gemacht,
    bwohl Sie alle Kompetenzen besitzen, um entspre-
    hend durchzugreifen. Leider sind Sie mit Ihrem Etat
    ur bei der Schuldenmacherei Superminister.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)

    Am Anfang dieses Jahres hat man festgelegt, dass es

    eine neuen Zuschüsse für die Bundesanstalt für Ar-
    eit gibt. Als es dann anders kam, hat man dies mit dem
    artz-Konzept verteidigt. Der Kollege Kröning lächelt
    in wenig; er kennt offensichtlich einige Interna. Der
    ollege Schulz hat selbst im Ausschuss angemahnt, dass
    s zu einem Argumentationsbruch bei der Koalition
    ommen könnte. Am Ende des Jahres wurde nicht mehr
    as Hartz-Konzept als Argument für die Zuschüsse an-
    eführt, auf einmal war die schlechte Konjunktur aus-
    chlaggebend. Wer soll einem solchen Wirtschaftsminis-
    er noch glauben? Wer soll dessen Argumente und
    ahlen noch ernst nehmen? Wer erwartet von diesem
    irtschaftsminister noch die Verlässlichkeit, die not-
    endig ist, um die Wirtschaft in Gang zu bringen?
    Das Problem ist: Der Haushalt dieses Arbeits- und
    irtschaftsministers beinhaltet Risiken von mehreren
    illiarden Euro. Darüber ist heute gar nicht gesprochen
    orden. Am Ende des Jahres werden Sie mit einem un-
    chuldigen Augenaufschlag wieder ein paar Milliarden
    uro für die Bundesanstalt für Arbeit überweisen. Das
    ilft niemandem. Am wenigsten hilft es den nächsten
    enerationen. Um sie müssen wir uns sorgen. Für sie
    üssen wir Politik machen.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)







    (A) )



    (B) )


    Hans-Joachim Fuchtel

    Die zu erwartenden Einspareffekte sind nicht so

    spektakulär, wie sie manchmal dargestellt werden. Man
    könnte fast den Eindruck gewinnen, dass das Rad neu er-
    funden worden ist. Ich kann Ihnen, ohne zu tief einstei-
    gen zu müssen, sagen: Mit der Union wären diese Ein-
    sparungen schon vor einigen Jahren erzielt worden.
    Wenn wir dies getan hätten, wären wir heute weiter.


    (Beifall bei der CDU/CSU – Fritz Kuhn [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das glauben Sie doch selber nicht! – Lachen bei Abgeordneten der SPD)


    – Sie lachen, Herr Brandner – wie immer! 4,5 Millionen
    Arbeitslose, das kann Sie offenbar nicht erschüttern.


    (Klaus Brandner [SPD]: Sie haben uns fast 5 Millionen Arbeitslose hinterlassen!)


    Sie sollten über diese Dinge ein wenig ernster mit uns
    sprechen. Was muss denn noch alles in diesem Land ge-
    schehen, damit Sie mit Ihrer arroganten Art aufhören?


    (Beifall bei der CDU/CSU)

    Sie haben doch die Zumutbarkeitsregeln wieder zu-

    rückgeschraubt

    (Klaus Brandner [SPD]: Zu Recht!)


    und dann vier Jahre nichts getan. Erst jetzt fangen Sie
    mit ersten Maßnahmen an. Das ist zu wenig, um wirklich
    erfolgreich zu sein.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Fritz Kuhn [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Fuchteln Sie doch nicht so herum!)


    Ein anderes Stichwort sind die Meldekontrollen. Sie
    haben diese Meldekontrollen bis aufs Messer bekämpft.
    Jetzt brauchen Sie zur Umsetzung dieser Maßnahme viel
    Personal. Trotzdem bleibt die Arbeitslosigkeit auf Re-
    kordniveau. Das können wir doch nicht als Leistung an-
    erkennen.


    (Fritz Kuhn [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Sie platzen ja gleich!)


    – Herr Kuhn, Sie waren doch damals noch im Landtag.
    Sie können gar nicht mitreden.

    Damals hat bei Ihnen jede Leistungseinschränkung
    sofort eine Grundsatzdiskussion über Armut in Deutsch-
    land ausgelöst. Jetzt gelten bei Ihnen diese Argumente
    nicht mehr. Nun ist es an uns, sich der Armen in diesem
    Lande stärker als bisher anzunehmen. Das ist die Wahr-
    heit.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)

    Die Union ist die Partei, die die soziale Marktwirtschaft
    verteidigt, weil Sie mit Ihren Maßnahmen das soziale
    Gleichgewicht durcheinander bringen.

    Ich frage Sie: Was ist das für eine Leistung, wenn
    man die Bundesanstalt für Arbeit auf jetzt 90 000 Mitar-
    beiter aufbläht?


    (Fritz Kuhn [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Sie sollten nicht von aufblähen reden!)


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    (C (D as hilft es, die Statistik zu schönen? Herausgekommen ind trotz dieser Veränderungen bei der Statistik nur imer mehr Arbeitslose. Wie wir nun hören und lesen, ollen Sie damit nächstes Jahr weitermachen. Wir weren uns zu gegebener Zeit dazu äußern. Die einzig wirkliche Veränderung war die Einführung er Minijobs. Dafür aber haben Sie im Vermittlungsauschuss die Vorgaben von Union und FDP benötigt, um ine wirkliche Wende herbeizuführen. Deswegen, Herr inister Clement, sollten Sie nicht so arrogant auf das eagieren, was der Kollege Merz gesagt hat. Ein politicher Kompromiss ist immer das Ergebnis politischer öglichkeiten. Wenn die Union der Meinung ist, dass eregulierung ein entscheidender Schritt auf dem richtien Weg ist, dann sollten Sie das nicht einfach oberleherhaft wegwischen, sondern dies als Anregung versteen, über die man ernsthaft verhandeln kann. Nur so ann man zu Kompromissen kommen. Dann ist noch einiges zur Bundesanstalt für Arbeit u sagen. (Steffen Kampeter [CDU/CSU]: Oh, jetzt wird es teuer!)


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)

    unächst einmal: Es ist nicht so gewesen, dass der Herr
    inister und sein Staatssekretär überrascht wurden. Man
    at uns trotz dreimaliger Intervention dreimal abblitzen
    ssen und uns keine Information gegeben. Wenn gestern
    n der Zeitung zu lesen war „Clement wundert sich über
    erster“, dann ist die Information falsch.


    (Wolfgang Clement, Bundesminister: Richtig!)


    hr Haus hat alle diese Dinge vorher gewusst. Sie sollten
    as zugeben und sich nicht davonstehlen,


    (Doris Barnett [SPD]: Hat er doch gar nicht!)

    ie Sie es gerade mit Ihrer Zwischenintervention ver-
    ucht haben, in der Sie gesagt haben, das habe die
    echtsabteilung geprüft und da diese das für gut emp-
    unden habe, hätten Sie keine Einwände erhoben.


    (Steffen Kampeter [CDU/CSU]: Er hat offensichtlich keine Kenntnis, was in seinem Hause läuft!)


    ir haben bei anderer Gelegenheit – da ging es um ein
    uropäisches Thema – schon einmal feststellen müssen,
    ass Ihr Haus informiert war, woraufhin schließlich ein
    taatssekretär gehen musste.
    Meine Damen und Herren, wenn Sie sich bis jetzt

    och nicht über diese Bundesanstalt gewundert haben,
    ann nehmen Sie noch einige Punkte mit, über die Sie
    ich künftig noch mehr wundern können. Mir ist ein In-
    erat der Bundesanstalt für Arbeit in die Hand gefallen.
    s ist ordentlich groß; man könnte denken, sie suche ei-
    en Generaldirektor. Sie sucht aber einen Universitäts-
    bsolventen, nämlich einen Diplom-Informatiker. Wir
    aben 4,5 Millionen Arbeitslose. Trotzdem muss die
    undesanstalt für Arbeit eine Agentur einschalten,


    (Dietrich Austermann [CDU/CSU]: Das ist unglaublich!)







    (A) )



    (B) )


    Hans-Joachim Fuchtel

    die ein Inserat in der Zeitung aufgibt, mit dem ein Di-
    plom-Informatiker gesucht wird. Wo ist die Kompetenz
    dieser Behörde, in der so etwas vorkommt? Es sind an
    die 10 000 Euro, die alleine für dieses Inserat ausgege-
    ben werden.


    (Beifall bei der CDU/CSU)

    Dafür müssen 300 Beitragszahler ihren Monatsbeitrag
    abliefern. Ich habe versucht, dies einmal in Gedichtform
    zu kommentieren: „Bei schlechter politischer Figur be-
    schäftigen wir eine Agentur.“ So kommt mir das vor.

    Der Kollege Kröning hat hier zwar als Berichterstat-
    ter im wahrsten Sinne des Wortes Bericht erstattet – in-
    sofern möchte ich ihn in Schutz nehmen; auch das muss
    in einer Haushaltsdebatte noch möglich sein –, nicht
    aber über den Öffentlichkeitsetat. Lieber Kollege
    Kröning, warum sind Sie denn eigentlich über diese
    Position hinweggeglitten? Das ist doch sonst nicht Ihre
    Art. Wenn unsere Partei betroffen gewesen wäre, hätten
    Sie eine halbe Stunde darüber referiert und eine Verlän-
    gerung der Redezeit verlangt.


    (Volker Kröning [SPD]: Habe ich klar erwähnt!)


    Dieses Ministerium hat sich im Bereich der Öffent-
    lichkeitsarbeit einen Mittelaufwuchs von 300 Prozent
    genehmigt.


    (Hans Michelbach [CDU/CSU]: Hört! Hört!)

    Nur macht man es da etwas anders als die anderen; man
    sagt einfach: Das Hartz-Konzept erfordert eine eigene
    Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit.


    (Dietrich Austermann [CDU/CSU]: Das gibt es doch nicht!)


    Dafür allein werden 15 Millionen Euro im Jahr ausgege-
    ben. Wenn Sie nicht sensibel genug sind, um zu merken,
    dass das Volk von einer solchen Politik langsam genug
    hat, dann tun Sie uns Leid. Hören Sie auf, eine solche
    Politik zu machen, damit die politische Landschaft nicht
    noch mehr an Vertrauen verliert. Machen Sie mit uns
    Sachpolitik und versuchen Sie nicht, den abgeplatzten
    Lack durch zusätzliche Kosmetik zulasten der Steuer-
    zahler zu polieren.


    (Beifall bei der CDU/CSU)

    In dem Sinne hoffe ich, dass Sie nach dem Erlebnis mit
    Gerster wenigstens in diesem Bereich etwas mehr Sorg-
    falt walten lassen.

    Vielen Dank.

    (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeord neten der FDP)