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ID1502601900

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    Vokabeln: 9
    1. Kollege: 1
    2. Müntefering,: 1
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    9. Michelbach?: 1
  • tocInhaltsverzeichnis
    Gratulation des Abgeordneten Klaus Lippold zum 60. Geburtstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2013 A Tagesordnungspunkt 2: a) Unterrichtung durch die Bundesregie- rung: Jahreswirtschaftsbericht 2003 der Bundesregierung: Allianz für Er- neuerung – Reformen gemeinsam voranbringen (Drucksache 15/372) . . . . . . . . . . . . . . 2013 A b) Unterrichtung durch die Bundesregie- rung: Jahresgutachten 2002/03 des Sachverständigenrates zur Begutach- tung der gesamtwirtschaftlichen Ent- wicklung (Drucksache 15/100) . . . . . . . . . . . . . . 2013 B Wolfgang Clement, Bundesminister BMWA 2013 C Friedrich Merz CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . 2016 C Werner Schulz (Berlin) BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2020 B Rainer Brüderle FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2022 D Franz Müntefering SPD . . . . . . . . . . . . . . . . 2024 D Johannes Singhammer CDU/CSU . . . . . . 2025 D Ernst Hinsken CDU/CSU . . . . . . . . . . . . 2027 A Hans Michelbach CDU/CSU . . . . . . . . . . . . 2028 D Franz Müntefering SPD . . . . . . . . . . . . . . . . 2029 A Dr. Heinz Riesenhuber CDU/CSU . . . . . . . . 2030 A Dr. Gesine Lötzsch fraktionslos . . . . . . . . . . 2032 B Joachim Poß SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2033 B Hartwig Fischer (Göttingen) CDU/CSU 2034 A Karl-Josef Laumann CDU/CSU . . . . . . . 2034 C Max Straubinger CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . 2036 B Hartmut Schauerte CDU/CSU . . . . . . . . . . . 2037 D Wilhelm Schmidt (Salzgitter) SPD . . . . . . . . 2038 A Tagesordnungspunkt 11: Erste Beratung über den von den Abgeord- neten Dirk Fischer (Hamburg), Eduard Oswald, weiteren Abgeordneten und der Fraktion der CDU/CSU eingebrachten Ent- wurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Einführung von strecken- bezogenen Gebühren für die Benutzung von Bundesautobahnen mit schweren Nutzfahrzeugen (Drucksache 15/355) . . . . . . . . . . . . . . . . . 2038 B Georg Brunnhuber CDU/CSU . . . . . . . . . . . 2038 C Uwe Beckmeyer SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2040 B Horst Friedrich (Bayreuth) FDP . . . . . . . . . . 2042 A Albert Schmidt (Ingolstadt) BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2042 D Horst Friedrich (Bayreuth) FDP . . . . . . . . . . 2044 A Albert Schmidt (Ingolstadt) BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2044 B Angelika Mertens, Parl. Staatssekretärin BMVBW . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2044 C Tagesordnungspunkt 12: Zweite und dritte Beratung über den von den Fraktionen der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN einge- brachten Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Neurege- lung des Energiewirtschaftsrechts (Drucksachen 15/197, 15/432) . . . . . . . . . 2045 C Plenarprotokoll 15/26 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 26. Sitzung Berlin, Freitag, den 14. Februar 2003 I n h a l t : Dr. Ditmar Staffelt, Parl. Staatssekretär BMWA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2045 D Dr. Joachim Pfeiffer CDU/CSU . . . . . . . . . . 2046 D Michaele Hustedt BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2048 B Gudrun Kopp FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2049 B Rolf Hempelmann SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . 2050 A Dr. Rolf Bietmann CDU/CSU . . . . . . . . . . . . 2051 C Tagesordnungspunkt 13: Antrag der Abgeordneten Rainer Brüderle, Dirk Niebel, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP: Abbau von Bürokratie sofort einleiten (Drucksache 15/65) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2053 A Birgit Homburger FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . 2053 B Walter Hoffmann (Darmstadt) SPD . . . . . . . 2054 C Birgit Homburger FDP . . . . . . . . . . . . . . 2056 B Dr. Michael Fuchs CDU/CSU . . . . . . . . . . . . 2056 D Dr. Michael Bürsch SPD . . . . . . . . . . . . . 2058 D Fritz Kuhn BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 2059 C Stephan Mayer (Altötting) CDU/CSU . . . . . 2061 A Dr. Ditmar Staffelt, Parl. Staatssekretär BMWA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2062 D Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2064 C Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . . 2065 A Anlage 2 Erklärung des Abgeordneten Hans-Jürgen Uhl (SPD) zur Abstimmung über den Ent- schließungsantrag der Fraktion der CDU/CSU zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler zur aktuellen politi- schen Lage (25. Sitzung, Zusatztagesordnungs- punkte 3 und 4) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2065 D Anlage 3 Erklärung des Abgeordneten Rezzo Schlauch (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zur Abstim- mung über den Antrag der Fraktionen der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN: Gemeindefinanzen dauerhaft stärken (25. Sit- zung, Zusatztagesordnungspunkt 5) . . . . . . . . 2065 D Anlage 4 Erklärung des Abgeordneten Rezzo Schlauch (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zur Abstim- mung über den Entwurf eines Gesetzes zur Än- derung des Gesetzes zur Neuordnung der Gemeindefinanzen (Gemeindefinanzreform- gesetz) (25. Sitzung, Tagesordnungspunkt 3) 2066 A Anlage 5 Amtliche Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2066 A Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 26. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. Februar 2003II (A) (B) (C) (D) Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 26. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. Februar 2003 2013 26. Sitzung Berlin, Freitag, den 14. Februar 2003 Beginn: 9.00 Uhr
  • folderAnlagen
    (A) (B) (C) (D) 2064 Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 26. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. Februar 2003 2065 (C) (D) (A) (B) Andreae, Kerstin BÜNDNIS 90/ 14.02.2003 DIE GRÜNEN Andres, Gerd SPD 14.02.2003 Brase, Willi SPD 14.02.2003 Breuer, Paul CDU/CSU 14.02.2003 Bülow, Marco SPD 14.02.2003 Daub, Helga FDP 14.02.2003 Dobrindt, Alexander CDU/CSU 14.02.2003 Fischer (Frankfurt), BÜNDNIS 90/ 14.02.2003 Joseph DIE GRÜNEN Dr. Gauweiler, Peter CDU/CSU 14.02.2003 Dr. Gerhardt, Wolfgang FDP 14.02.2003 Gleicke, Iris SPD 14.02.2003 Glos, Michael CDU/CSU 14.02.2003 Göbel, Ralf CDU/CSU 14.02.2003 Günther (Plauen), FDP 14.02.2003 Joachim Hartnagel, Anke SPD 14.02.2003 Janssen, Jann-Peter SPD 14.02.2003 Kaupa, Gerlinde CDU/CSU 14.02.2003 Kolbe, Manfred CDU/CSU 14.02.2003 Krüger-Leißner, SPD 14.02.2003 Angelika Meckelburg, Wolfgang CDU/CSU 14.02.2003 Möllemann, Jürgen W. FDP 14.02.2003 Müller (Köln), Kerstin BÜNDNIS 90/ 14.02.2003 DIE GRÜNEN Multhaupt, Gesine SPD 14.02.2003 Neumann (Bremen), CDU/CSU 14.02.2003 Bernd Nitzsche, Henry CDU/CSU 14.02.2003 Dr. Nüßlein, Georg CDU/CSU 14.02.2003 Oswald, Eduard CDU/CSU 14.02.2003 Pofalla, Ronald CDU/CSU 14.02.2003 Polenz, Ruprecht CDU/CSU 14.02.2003 Rauen, Peter CDU/CSU 14.02.2003 Repnik, Hans-Peter CDU/CSU 14.02.2003 Scharping, Rudolf SPD 14.02.2003 Schmidbauer SPD 14.02.2003 (Nürnberg), Horst Schmidt (Eisleben), SPD 14.02.2003 Silvia Simm, Erika SPD 14.02.2003 Dr. Stadler, Max FDP 14.02.2003 Freiherr von Stetten, CDU/CSU 14.02.2003 Christian Thiele, Carl-Ludwig FDP 14.02.2003 Vaatz, Arnold CDU/CSU 14.02.2003 Volquartz, Angelika CDU/CSU 14.02.2003 Wellenreuther, Ingo CDU/CSU 14.02.2003 Wettig-Danielmeier, SPD 14.02.2003 Inge Anlage 2 Erklärung des Abgeordneten Hans-Jürgen Uhl (SPD) zur Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion der CDU/CSU zu derAbgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler zur aktuellen politischen Lage (25. Sitzung, Zusatztagesordnungspunkte 3 und 4) In der Ergebnisliste ist mein Name nicht aufgeführt. Mein Votum lautet „Nein“. Anlage 3 Erklärung des Abgeordneten Rezzo Schlauch (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) zur Abstimmung über den An- trag der Fraktionen der SPD und des BÜND- NISSES 90/DIE GRÜNEN: Gemeindefinanzen dauerhaft stärken (25. Sitzung, Zusatztages- ordnungspunkt 5) In der Ergebnisliste ist mein Name nicht aufgeführt. Mein Votum lautet „Ja“. entschuldigt bis Abgeordnete(r) einschließlich entschuldigt bis Abgeordnete(r) einschließlich Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Anlagen zum Stenografischen Bericht Anlage 4 Erklärung des Abgeordneten Rezzo Schlauch (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) zur Abstimmung über den Ent- wurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Neuordnung der Gemeindefinanzen (Ge- meindefinanzreformgesetz) (25. Sitzung, Tages- ordnungspunkt 3) In der Ergebnisliste ist mein Name nicht aufgeführt. Mein Votum lautet „Nein“. Anlage 5 Amtliche Mitteilungen Der Vorsitzende des folgenden Ausschusses hat mitge- teilt, dass der Ausschuss gemäß § 80 Abs. 3 Satz 2 der Ge- schäftsordnung von einer Berichterstattung zu der nach- stehenden Vorlage absieht: Haushaltsausschuss – Unterrichtung durch die Bundesregierung Haushaltsführung 2002 Überplanmäßige Ausgabe bei Kapitel 17 02 Titel 632 01 – Aufwendungen für Gräber und Opfer von Krieg und Ge- waltherrschaft – – Drucksachen 15/174, 15/264 Nr. 1.4 – Die Vorsitzenden der folgenden Ausschüsse haben mit- geteilt, dass der Ausschuss die nachstehenden EU-Vorla- gen bzw. Unterrichtungen durch das Europäische Parla- ment zur Kenntnis genommen oder von einer Beratung abgesehen hat. Auswärtiger Ausschuss Drucksache 15/103 Nr. 2.1 Rechtsausschuss Drucksache 15/173 Nr. 1.7 Finanzausschuss Drucksache 15/103 Nr. 2.11 Drucksache 15/103 Nr. 2.19 Drucksache 15/103 Nr. 2.20 Drucksache 15/103 Nr. 2.21 Drucksache 15/103 Nr. 2.22 Drucksache 15/103 Nr. 2.23 Drucksache 15/103 Nr. 2.25 Drucksache 15/103 Nr. 2.37 Drucksache 15/103 Nr. 2.62 Drucksache 15/103 Nr. 2.64 Drucksache 15/103 Nr. 2.65 Drucksache 15/103 Nr. 2.67 Drucksache 15/103 Nr. 2.68 Drucksache 15/103 Nr. 2.82 Drucksache 15/103 Nr. 2.109 Drucksache 15/103 Nr. 2.118 Drucksache 15/173 Nr. 2.7 Drucksache 15/173 Nr. 2.12 Drucksache 15/173 Nr. 2.24 Drucksache 15/173 Nr. 2.27 Drucksache 15/173 Nr. 2.28 Drucksache 15/173 Nr. 2.39 Drucksache 15/173 Nr. 2.44 Drucksache 15/173 Nr. 2.48 Drucksache 15/173 Nr. 2.51 Drucksache 15/173 Nr. 2.63 Drucksache 15/173 Nr. 2.67 Drucksache 15/173 Nr. 2.72 Drucksache 15/173 Nr. 2.85 Drucksache 15/173 Nr. 2.86 Haushaltsausschuss Drucksache 15/103 Nr. 2.3 Ausschuss fürWirtschaft und Arbeit Drucksache 15/103 Nr. 2.4 Drucksache 15/103 Nr. 2.29 Drucksache 15/103 Nr. 2.30 Drucksache 15/103 Nr. 2.31 Drucksache 15/103 Nr. 2.43 Drucksache 15/103 Nr. 2.44 Drucksache 15/103 Nr. 2.45 Drucksache 15/103 Nr. 2.46 Drucksache 15/103 Nr. 2.49 Drucksache 15/103 Nr. 2.51 Drucksache 15/103 Nr. 2.52 Drucksache 15/103 Nr. 2.53 Drucksache 15/103 Nr. 2.55 Drucksache 15/103 Nr. 2.60 Drucksache 15/103 Nr. 2.76 Drucksache 15/103 Nr. 2.78 Drucksache 15/103 Nr. 2.84 Drucksache 15/103 Nr. 2.88 Drucksache 15/103 Nr. 2.92 Drucksache 15/103 Nr. 2.94 Drucksache 15/103 Nr. 2.97 Drucksache 15/103 Nr. 2.98 Drucksache 15/103 Nr. 2.102 Drucksache 15/103 Nr. 2.104 Drucksache 15/103 Nr. 2.113 Drucksache 15/103 Nr. 2.120 Drucksache 15/103 Nr. 2.121 Drucksache 15/103 Nr. 2.122 Drucksache 15/103 Nr. 2.123 Drucksache 15/103 Nr. 2.124 Drucksache 15/103 Nr. 2.127 Drucksache 15/103 Nr. 2.132 Drucksache 15/103 Nr. 2.134 Drucksache 15/103 Nr. 2.135 Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft Drucksache 15/103 Nr. 2.32 Drucksache 15/103 Nr. 2.96 Drucksache 15/103 Nr. 2.107 Drucksache 15/103 Nr. 2.108 Drucksache 15/173 Nr. 2.8 Drucksache 15/173 Nr. 2.61 Drucksache 15/173 Nr. 2.64 Ausschuss für Verkehr, Bau und Wohnungswesen Drucksache 15/339 Nr. 2.26 Drucksache 15/339 Nr. 2.37 Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Drucksache 15/103 Nr. 2.9 Drucksache 15/103 Nr. 2.38 Drucksache 15/103 Nr. 2.74 Drucksache 15/103 Nr. 2.80 Drucksache 15/103 Nr. 2.87 Drucksache 15/173 Nr. 2.15 Drucksache 15/173 Nr. 2.54 Drucksache 15/173 Nr. 2.73 Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe Drucksache 15/103 Nr. 2.73 Drucksache 15/173 Nr. 1.5 Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 26. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. Februar 20032066 (C) (D) (A) (B) Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Drucksache 15/173 Nr. 2.50 Drucksache 15/173 Nr. 2.56 Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union Drucksache 15/103 Nr. 1.5 Drucksache 15/103 Nr. 1.7 Drucksache 15/103 Nr. 2.13 Drucksache 15/103 Nr. 2.26 Drucksache 15/103 Nr. 2.36 Drucksache 15/103 Nr. 2.54 Drucksache 15/103 Nr. 2.56 Drucksache 15/103 Nr. 2.103 Drucksache 15/103 Nr. 2.136 Drucksache 15/173 Nr. 2.94 Drucksache 15/268 Nr. 2.1 Drucksache 15/268 Nr. 2.2 Deutscher Bundestag – 15. Wahlperiode – 26. Sitzung. Berlin, Freitag, den 14. Februar 2003 2067 (C)(A) Druck: MuK. Medien- und Kommunikations GmbH, Berlin
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Franz Müntefering


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Herr Hinsken, das ist unsere gemeinsame Sorge. Das,

    was Sie sagen, wissen wir und das nehmen wir ernst. Ich
    weiß, dass Sie im Bereich des Handwerks in besonderer
    Weise engagiert sind. Wir sind ganz nahe beieinander: Es
    geht um die Frage, was man an dieser Stelle tun kann.

    Ich sage noch einmal: Das, was Wolfgang Clement ge-
    tan hat, nämlich durch eine besondere Initiative mit der
    Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Deutschen Aus-
    gleichsbank zumindest partiell Hilfestellung zu geben, ist
    sehr viel besser und für die Unternehmen hilfreicher als
    die großen Reden, die Ihr Kollege Merz hier führt. Das
    sollten Sie zur Kenntnis nehmen.


    (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN)


    Es gibt in Deutschland Arbeit, auch für das Handwerk
    und die kleinen und mittleren Unternehmen. Die Frage ist

    nur, wie wir sie mobilisieren. Es gibt Arbeit im produzie-
    renden Bereich, es gibt Arbeit im Dienstleistungsbereich,
    es gibt Arbeit in der Baubranche. Wir müssen auch den
    Kommunen die Chance geben, wieder stärker zu inves-
    tieren: in die Infrastruktur, in Gebäude. Die Arbeit liegt in
    Deutschland doch wirklich auf der Straße; sie muss nur
    mobilisiert werden. Die Kommunen fragen uns händerin-
    gend, wie das zu finanzieren ist, und die Handwerker fra-
    gen händeringend, wie das in Bewegung zu setzen ist.

    Wir haben ein Gesetz zur Steuerehrlichkeit vorgelegt.
    Uns geht es unter anderem darum, dass die großen Unter-
    nehmen, die in den vergangenen Jahren keine oder fast
    keine Körperschaftsteuer mehr gezahlt haben,


    (Werner Kuhn [Zingst] [CDU/CSU]: Wer hat das denn zu verantworten?)


    so sie denn Gewinne machen, in Zukunft wieder Körper-
    schaftsteuer zahlen müssen – wenn auch nur noch 25 Pro-
    zent. An dieser Stelle aber – immerhin geht es darum, ob im
    Verlauf der Legislatur 8 bis 9 Milliarden Euro zusätzlich in
    die Kassen der Kommunen in Deutschland fließen – sagt
    die CDU/CSU: Abgelehnt! Die Bürgermeister und die
    Oberbürgermeister der CDU und der CSU haben die durch
    das Steuervergünstigungsabbaugesetz zu erwartenden
    Mehreinnahmen längst in ihre Haushalte eingestellt, weil
    sie dieses Geld dringend brauchen. Sie aber verweigern
    sich.


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Deshalb noch einmal die Bitte an Sie, Herr Hinsken, und
    an alle bei Ihnen, die klaren Verstand haben und nicht so
    ideologisch herangehen, wie das Herr Merz tut:


    (Beifall bei Abgeordneten der SPD – Widerspruch bei der CDU/CSU)


    Sorgen Sie dafür, dass das Steuervergünstigungsabbauge-
    setz beschlossen wird! Sie tragen sonst die Verantwortung
    dafür, dass die Kommunen auch in Zukunft die Investi-
    tionen, die dringend erforderlich wären, nicht finanzieren
    können. Es liegt an Ihnen! Sie haben die Chance, dem
    Handwerk zu Arbeit zu verhelfen. Von der FDPwill ich in
    diesem Zusammenhang gar nicht sprechen.


    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)


    Über illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit reden
    Sie nicht – das passt in das Schema von Herrn Merz nicht
    hinein –, obwohl dies eines der größten Probleme über-
    haupt ist und diese „Branche“ so schnell wächst wie keine
    andere. Wo aber sind sie denn, diese Leute? Viele der Un-
    ternehmen sind in den Arbeitgeberverbänden organisiert.
    Deshalb sage ich an dieser Stelle den Herren Rogowski
    und Hundt: Wenn ihr über die hohen Lohnnebenkosten
    klagt, dann seht doch bitte ein, dass ihr selbst etwas dafür
    tun müsst! Auch Mitglieder eurer Organisationen tun ihre
    Arbeit am Finanzminister und am Sozialsystem vorbei;
    der ehrliche Handwerker, der ehrliche Unternehmer ist der
    Dumme, während sich die anderen ins Fäustchen lachen.


    (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN – Volker Kauder [CDU/CSU]: Das habt ihr doch gemacht! Ihr habt doch die Steuersätze gemacht!)


    Franz Müntefering




    Franz Müntefering

    Wir haben in der letzten Legislaturperiode in Bezug auf
    das Tariftreuegesetz und das Arbeitnehmer-Entsende-
    gesetz sowie die Regelungen zum Lohndumping im Bau-
    gewerbe Gesetzesinitiativen ergriffen,


    (Hartmut Schauerte [CDU/CSU]: Und die Ergebnisse? Runter! Alles runter!)


    die von Ihnen alle bekämpft worden sind. Deshalb lautet
    meine Aufforderung an Sie: Wer über die Senkung der
    Lohnnebenkosten spricht –


    (Hartmut Schauerte [CDU/CSU]: Alles runter!)


    – Herr Schauerte, lassen Sie das! –, der muss auch im Blick
    haben, dass es ganz wichtig ist, die illegale Beschäftigung
    und die Schwarzarbeit in Deutschland einzudämmen! Das
    wissen Sie doch auch, Sie tun nur nichts dagegen.


    (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN)




Rede von Dr. h.c. Wolfgang Thierse
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

Kollege Müntefering, gestatten Sie eine Zwischen-

frage des Kollegen Michelbach?


  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Franz Müntefering


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)


    Nein, es tut mir Leid, ich habe nur noch eine Minute

    Redezeit.
    Ich will noch zwei Bereiche ansprechen, die für die

    Binnennachfrage in unserem Land ganz wichtig sind.
    Wir wissen: Der Export läuft. Wir hoffen, dass das so wei-
    tergeht. Deutschland ist als Industrieland exportfähig und
    die großen Unternehmen sind gut drauf. Aber wir wissen
    auch, dass die Binnennachfrage nicht so groß ist, wie sie
    sein sollte. Woran liegt das?


    (Hartmut Schauerte [CDU/CSU]: An Ihnen!)

    – Herr Schauerte sagt natürlich, das liegt daran, dass die
    Sozis regieren.


    (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)

    – Jetzt klatschen Sie auch noch.


    (Volker Kauder [CDU/CSU]: Genauso ist es doch!)


    – Wer es so billig erklären will, der soll das doch tun.
    Wenn Sie es jedoch genau ansehen, werden Sie feststel-
    len, dass die Zurückhaltung beim Kaufverhalten während
    der 90er-Jahre gewachsen ist. Im Jahre 2001 betrug die
    Sparquote 140 Milliarden DM.

    In welchen Bereichen können wir die Binnennachfrage
    anstoßen? Wir können zu Investitionen in den Kommunen
    beitragen, aber auch im Bau- und Gesundheitsbereich. In
    der Gesundheitspolitikmüssen wir in diesem Jahr große
    Reformen anpacken und zu Entscheidungen kommen.
    Das Gesundheitswesen ist eine der größten Branchen in
    unserem Land; dort sind viele Menschen beschäftigt und
    werden in Zukunft noch mehr Menschen beschäftigt sein.
    Dies ist nicht die Stunde, über Gesundheitsreformen zu
    sprechen, aber für die Debatte, die wir darüber führen
    werden, kündige ich schon jetzt an, dass wir gemeinsam
    darauf achten müssen – das werden wir auch tun –, die

    Existenzfähigkeit dieser Branche – ich sage das mit Blick
    auf die Arbeitsplätze – zu erhalten; denn das Gesund-
    heitswesen ist ein ganz wichtiger Aspekt für die Entwick-
    lung der Binnennachfrage.

    Abschließend möchte ich nur noch stichwortartig den
    Bereich der Energiepolitik nennen. Hier geht es darum
    zu prüfen, ob mit der energetischen Gebäudesanierung
    – 160Millionen Euro sind dafür in den Haushalt 2003 ein-
    gestellt – zwei Dingen gleichzeitig Genüge getan werden
    kann:


    (Beifall der Abg. Michaele Hustedt [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])


    dem der Schutz unserer Umwelt und der Schaffung von
    Arbeitsplätzen. Sie von der Opposition haben sich in der
    Energiepolitik in der vergangenen Legislaturperiode ver-
    weigert. Wir haben 15 Gesetzentwürfe in den Bundestag
    eingebracht, Sie haben 13 Mal dagegen gestimmt.

    Wir haben die Verwendung der erneuerbaren Energien
    aus ökologischen Gründen gestärkt, wir haben das aber
    auch getan, um Arbeitsplätze zu schaffen. Die Energiepo-
    litik muss auch bei der Verbesserung des Gebäudebestan-
    des in der Bundesrepublik Deutschland eine Rolle spie-
    len. Hier liegt eine große Chance für die kleinen und
    mittleren Unternehmen; hier können wir etwas am Ar-
    beitsmarkt bewegen.


    (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN)


    Ich verstehe natürlich, dass Sie jetzt ungläubig schauen
    und nicht klatschen; denn Sie wissen, dass ich Recht habe.
    Mein Angebot und meine Bitte lauten: Wir müssen in den
    nächsten Wochen und Monaten im Bundestag darüber
    sprechen, wie wir den Arbeitnehmern und Unternehmen
    konkret helfen können; denn wir brauchen mehr Arbeits-
    plätze in diesem Land. Wir müssen aber endlich aufhören,
    in Schlagworten die großen makroökonomischen Dinge
    anzusprechen, wie es Herr Merz tut; sie sind nämlich bei
    ihm nichts anderes als Luftschlösser.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

    (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN)