Tagesordnungspunkt 1:
Befragung der Bundesregierung: Sachstand
zum „Galileo“-Projekt . . . . . . . . . . . . . . . . . 21809 A
Kurt Bodewig, Bundesminister BMVBW . . . 21809 B
Ilse Aigner CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21810 A
Kurt Bodewig, Bundesminister BMVBW . . . 21810 A
Jürgen Koppelin FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21811 C
Kurt Bodewig, Bundesminister BMVBW . . . 21811 D
Katrin Göring-Eckardt BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21812 A
Kurt Bodewig, Bundesminister BMVBW . . . 21812 A
Ilse Aigner CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21812 B
Kurt Bodewig, Bundesminister BMVBW . . . 21812 B
Tagesordnungspunkt 2:
Fragestunde
(Drucksachen 14/8318, 14/8353) . . . . . . . 21813 A
Änderung bei der Arbeitslosenstatistik
DringlAnfr 1
Eckart von Klaeden CDU/CSU
Antw PStSekr Gerd Andres BMA . . . . . . . . . . 21813 B
ZusFr Eckart von Klaeden CDU/CSU . . . . . . 21813 C
ZusFr Dirk Niebel FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . 21814 B
ZusFr Wolfgang Meckelburg CDU/CSU . . . . 21814 C
ZusFr Gerald Weiß (Groß-Gerau) CDU/CSU 21815 B
ZusFr Peter Dreßen SPD . . . . . . . . . . . . . . . . 21815 C
ZusFr Wolfgang Gehrcke PDS . . . . . . . . . . . . 21816 A
ZusFr Dr. Ilja Seifert PDS . . . . . . . . . . . . . . . 21816 C
ZusFr Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU 21816 D
ZusFr Karl-Josef Laumann CDU/CSU . . . . . 21817 C
ZusFr Klaus Brandner SPD . . . . . . . . . . . . . . 21818 B
ZusFr Dr. Klaus Grehn PDS . . . . . . . . . . . . . . 21819 A
ZusFr Christine Ostrowski PDS . . . . . . . . . . . 21819 D
ZusFr Ingrid Fischbach CDU/CSU . . . . . . . . 21820 A
ZusFr Claudia Nolte CDU/CSU . . . . . . . . . . . 21820 B
Änderung bei der Arbeitslosenstatistik
DringlAnfr 2
Eckart von Klaeden CDU/CSU
Antw PStSekr Gerd Andres BMA . . . . . . . . . . 21820 D
ZusFr Eckart von Klaeden . . . . . . . . . . . . . . . 21821 A
ZusFr Dirk Niebel FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . 21821 D
ZusFr Wolfgang Meckelburg CDU/CSU . . . . 21822 C
ZusFr Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU 21823 A
ZusFr Dr. Klaus Grehn PDS . . . . . . . . . . . . . . 21823 C
ZusFr Dr. Heinrich L. Kolb FDP . . . . . . . . . . 21824 A
Stärke des Kommandos Spezialkräfte im Aus-
landseinsatz
DringlAnfr 5
Wolfgang Gehrcke PDS
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21824 D
ZusFr Wolfgang Gehrcke PDS . . . . . . . . . . . . 21824 D
ZusFr Carsten Hübner PDS . . . . . . . . . . . . . . 21825 C
Plenarprotokoll 14/220
Deutscher Bundestag
Stenographischer Bericht
220. Sitzung
Berlin, Mittwoch, den 27. Februar 2002
I n h a l t :
Stärke des Kommandos Spezialkräfte im Aus-
landseinsatz
DringlAnfr 6
Wolfgang Gehrcke PDS
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21826 A
ZusFr Wolfgang Gehrcke PDS . . . . . . . . . . . . 21826 A
ZusFr Carsten Hübner PDS . . . . . . . . . . . . . . 21826 C
ZusFr Dr. Ilja Seifert PDS . . . . . . . . . . . . . . . 21826 D
Beteiligung deutscher Spezialeinheiten an Ver-
haftungen und Gefangennahmen im Rahmen
der Operation „Enduring Freedom“
DringlAnfr 7
Carsten Hübner PDS
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21827 A
ZusFr Carsten Hübner PDS . . . . . . . . . . . . . . 21827 B
Informationen über das Vorgehen der Bundes-
wehrsoldaten gegenüber amerikanischen Sol-
daten in Kandahar
DringlAnfr 8
Carsten Hübner PDS
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21828 A
ZusFr Carsten Hübner PDS . . . . . . . . . . . . . . . 21828 A
ZusFr Wolfgang Gehrcke PDS . . . . . . . . . . . . 21828 B
Änderungen der Strafandrohung für die Störung
des öffentlichen Friedens analog dem deutschen
§ 126 Strafgesetzbuch (Trittbrettfahrer) in den
Mitgliedstaaten der EU
MdlAnfr 1
Dr. Jürgen Gehb CDU/CSU
Antw PStSekr Dr. Eckhart Pick BMJ . . . . . . . 21828 D
ZusFr Dr. Jürgen Gehb CDU/CSU . . . . . . . . . 21828 D
Änderungen im deutschen Strafrecht als Folge
der Erklärung der Staats- und Regierungschefs
der EU vom 19. Oktober 2001
MdlAnfr 2
Dr. Jürgen Gehb CDU/CSU
Antw PStSekr Dr. Eckhart Pick BMJ . . . . . . . 21829 A
ZusFr Dr. Jürgen Gehb CDU/CSU . . . . . . . . . 21829 C
Rückwirkende Heranziehung der Betreuungs-
vereine zur Zahlung von Umsatzsteuer
MdlAnfr 3
Dr. Norbert Röttgen CDU/CSU
Antw PStSekr’in Dr. Barbara Hendricks BMF 21830 A
ZusFr Dr. Norbert Röttgen CDU/CSU . . . . . . 21830 B
ZusFr Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU 21831 C
Mögliche Existenzgefährdung der Betreuungs-
vereine durch rückwirkende Heranziehung zur
Zahlung von Umsatzsteuer
MdlAnfr 4
Dr. Norbert Röttgen CDU/CSU
Antw PStSekr’in Dr. Barbara Hendricks BMF 21831 D
ZusFr Dr. Norbert Röttgen CDU/CSU . . . . . . 21832 A
ZusFr Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU 21832 D
Aufenthalt von al-Qaida-Kämpfern im zu Ge-
orgien gehörenden Pankisi-Tal
MdlAnfr 7
PeterWeiß (Emmendingen) CDU/CSU
Antw StMin Dr. Ludger Volmer AA . . . . . . . . 21833 B
ZusFr Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU 21833 B
Beteiligung Georgiens an einer Militäraktion
gegen die al-Qaida-Kämpfer und andere Ter-
rorgruppen
MdlAnfr 8
PeterWeiß (Emmendingen) CDU/CSU
Antw StMin Dr. Ludger Volmer AA . . . . . . . . 21833 C
ZusFr Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU 21833 C
Schikanen und Benachteiligungen der deut-
schen Minderheit in der Tschechischen Repu-
blik
MdlAnfr 9
Georg Janovsky CDU/CSU
Antw StMin Dr. Ludger Volmer AA . . . . . . . . 21834 A
ZusFr Georg Janovsky CDU/CSU . . . . . . . . . 21834 B
Wahrung bzw. Verbesserung der Rechte der
deutschen Minderheit in der Tschechischen
Republik
MdlAnfr 10
Georg Janovsky CDU/CSU
Antw StMin Dr. Ludger Volmer AA . . . . . . . . 21834 C
ZusFr Georg Janovsky CDU/CSU . . . . . . . . . 21834 D
Klärung der nach den Äußerungen des tsche-
chischen Ministerpräsidenten Zeman entstan-
denen Irritationen in den deutsch-tschechischen
Beziehungen durch den Bundesaußenminister
MdlAnfr 11
Hartmut Koschyk CDU/CSU
Antw StMin Dr. Ludger Volmer AA . . . . . . . . 21835 A
ZusFr Hartmut Koschyk CDU/CSU . . . . . . . 21835 B
Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 220. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 27. Februar 2002II
Bewertung der Auffassung des tschechischen
Außenministers zu den Benesch-Dekreten
durch die Bundesregierung
MdlAnfr 12
Hartmut Koschyk CDU/CSU
Antw StMin Dr. Ludger Volmer AA . . . . . . . . 21835 D
ZusFr Hartmut Koschyk CDU/CSU . . . . . . . 21836 A
Äußerung des Oberlandesgerichts Düsseldorf
zur Rechtmäßigkeit des Vertrages mit der
Firma efp zur Abwicklung der EU-Fördermit-
tel EQUAL
MdlAnfr 13, 14
Dirk Niebel FDP
Antw PStSekr Gerd Andres BMA . . . . . . . . . 21836 C
ZusFr Dirk Niebel FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . 21836 D
Nachforderung von Sozialversicherungs-
beiträgen auf nicht zugeflossene Arbeitsent-
gelte (so genannter Phantomlohn)
MdlAnfr 15, 16
Dr. Heinrich L. Kolb FDP
Antw PStSekr Gerd Andres BMA . . . . . . . . . 21837 D
ZusFr Dr. Heinrich L. Kolb FDP . . . . . . . . . . 21838 A
Aktuelle Stunde betr. Haltung der Bun-
desregierung zum Vorschlag des Bun-
desarbeitsministers, 1,2 Millionen Ar-
beitslose aus der Arbeitslosenstatistik
herauszustreichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21839 A
Andreas Storm CDU/CSU . . . . . . . . . . . . . . . 21839 B
Gerd Andres, Parl. Staatssekretär BMA . . . . . 21840 C
Dirk Niebel FDP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21842 A
Dr. Thea Dückert BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21843 C
Dr. Klaus Grehn PDS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21844 B
Doris Barnett SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21845 C
Dr. Hans-Peter Friedrich (Hof) CDU/CSU . . 21846 C
Wolfgang Grotthaus SPD . . . . . . . . . . . . . . . . 21848 A
Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU . . . . . 21849 A
Renate Rennebach SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . 21850 C
Wolfgang Meckelburg CDU/CSU . . . . . . . . . 21851 A
Franz Thönnes SPD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21852 C
Dorothea Störr-Ritter CDU/CSU . . . . . . . . . . 21853 C
Nächste Sitzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21854 D
Anlage 1
Liste der entschuldigten Abgeordneten . . . . . 21855 A
Anlage 2
Auslandseinsatz des Kommandos Spezial-
kräfte
DringlAnfr 3, 4
Heidi Lippmann PDS
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21855 C
Anlage 3
Bedeutung der Siliciumherstellung in Bayern
für den Wirtschaftsstandort Deutschland;
Stromkosten von Siliciumproduzenten
MdlAnfr 5, 6
Dr. Klaus Rose CDU/CSU
Antw PStSekr’in Margareta Wolf BMWi . . . . 21855 D
Anlage 4
Investitionsmittel zur Schaffung der infra-
strukturellen Voraussetzungen im Bundes-
wehrstandort Rotenburg/Fulda zur Aufnahme
des Divisionskommandos „Luftbewegliche
Operationen“ im Bundeshaushalt 2003 sowie
Zeitpunkt des Umzuges von Veitshöchheim
nach Rotenburg/Fulda
MdlAnfr 17, 18
Helmut Heiderich CDU/CSU
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21856 C
Anlage 5
Zukunft des Truppenübungsplatzes Münsingen
MdlAnfr 19, 20
Dr. Helmut Haussmann FDP
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21856 D
Anlage 6
Schließung des Truppenübungsplatzes Mün-
singen
MdlAnfr 21, 22
Dr. Karl A. Lamers (Heidelberg) CDU/CSU
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21857 A
Anlage 7
Schließung von Truppenübungsplätzen im
Rahmen des neuen Truppenübungsplatzkon-
zeptes; Kürzung des Auslandsverwendungszu-
schlags für die im Kosovo und in Mazedonien
eingesetzten Soldaten der Bundeswehr
MdlAnfr 23, 24
Werner Siemann CDU/CSU
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21857 B
Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 220. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 27. Februar 2002 III
Anlage 8
Baustopp in der Fernmeldeschule des Heeres
Feldafing sowie Schließung des Standortes
Murnau zugunsten des Standortes Dillingen
MdlAnfr 25, 26
Ilse Aigner CDU/CSU
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21857 D
Anlage 9
Überprüfung der Kostenschätzungen für die
Sanierung der Generaloberst-Beck-Kaserne in
Sonthofen und der Erhebung der Investitions-
und Verlegungskosten in der Emmich-
Cambrai-Kaserne in Hannover durch einen un-
abhängigen Gutachter
MdlAnfr 27, 28
Dr. Gerd Müller CDU/CSU
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21858 A
Anlage 10
Vorlage wehrtechnischer Beschaffungsvorha-
ben in den parlamentarischen Gremien; Ver-
besserung der persönlichen Schutzausrüstung
aller im Auslandseinsatz befindlichen Bundes-
wehrangehörigen
MdlAnfr 29, 30
Günther Friedrich Nolting FDP
Antw PStSekr’in Brigitte Schulte BMVg . . . . 21858 C
Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 220. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 27. Februar 2002IV
Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 220. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 27. Februar 2002
Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 220. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 27. Februar 2002
Dorothea Störr-Ritter
21854
(C)
(D)
(A)
(B)
Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 220. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 27. Februar 2002 21855
(C)
(D)
(A)
(B)
Bierstedt, Wolfgang PDS 27.02.2002
Carstens (Emstek), CDU/CSU 27.02.2002
Manfred
Dr. Eckardt, Peter SPD 27.02.2002
Fischer (Homburg), SPD 27.02.2002
Lothar
Friedhoff, Paul K. FDP 27.02.2002
Dr. Friedrich CDU/CSU 27.02.2002
(Erlangen), Gerhard
Dr. Friedrich SPD 27.02.2002
(Altenburg), Peter
Hartnagel, Anke SPD 27.02.2002
Holetschek, Klaus CDU/CSU 27.02.2002
Ibrügger, Lothar SPD 27.02.2002**
Imhof, Barbara SPD 27.02.2002
Irber, Brunhilde SPD 27.02.2002
Knoche, Monika BÜNDNIS 90/ 27.02.2002
DIE GRÜNEN
Leidinger, Robert SPD 27.02.2002
Lengsfeld, Vera CDU/CSU 27.02.2002
Lintner, Eduard CDU/CSU 27.02.2002*
Lippmann, Heidi PDS 27.02.2002
Dr. Lippold (Offenbach) CDU/CSU 27.02.2002
Klaus W.
Dr. Meyer (Ulm), SPD 27.02.2002
Jürgen
Michels, Meinolf CDU/CSU 27.02.2002*
Müller (Berlin), PDS 27.02.2002*
Manfred
Roos, Gudrun SPD 27.02.2002
Rühe, Volker CDU/CSU 27.02.2002
Schlee, Dietmar CDU/CSU 27.02.2002
Dr. Schubert, Mathias SPD 27.02.2002
Schuhmann (Delitzsch), SPD 27.02.2002
Richard
Seehofer, Horst CDU/CSU 27.02.2002
Spranger, Carl-Dieter CDU/CSU 27.02.2002
Strebl, Matthäus CDU/CSU 27.02.2002
Welt, Jochen SPD 27.02.2002
Wieczorek-Zeul, SPD 27.02.2002
Heidemarie
Zierer, Benno CDU/CSU 27.02.2002*
* für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver-
sammlung des Europarates
** für die Teilnahme an den Sitzungen der Parlamentarischen Ver-
sammlung der NATO
Anlage 2
Antwort
der Parl. Staatssekretärin Brigitte Schulte auf die Fragen
der Abgeordneten Heidi Lippmann (PDS) (Drucksache
14/8353, dringliche Fragen 3 und 4):
Wie viele deutsche Soldaten, die eindeutig zur Einheit desKommandos Spezialkräfte (KSK) zuzuordnen sind, befinden sichzurzeit im Zusammenhang mit dem Mandat des Bundestages zu„Enduring Freedom“ im Auslandseinsatz?
An welcher Art von Operationen sind die Soldaten beteiligt?
Zu Frage 3:
Im deutschen Kontingent Spezialkräfte sind dem
Mandat des Deutschen Bundestages entsprechend circa
100 Soldaten eingesetzt.
Zu Frage 4:
Die Spezialkräfte nehmen entsprechend ihrer besonde-
ren Fähigkeiten, die in ihrer Struktur, der Ausbildung und
Ausrüstung begründet liegen, an Einsätzen im Rahmen
der Operation „Enduring Freedom“ teil.
Anlage 3
Antwort
der Parl. Staatssekretärin Margareta Wolf auf die Fragen
des Abgeordneten Dr. Klaus Rose (CDU/CSU) (Druck-
sache 14/8318, Fragen 5 und 6):
Ist sich die Bundesregierung der Bedeutung der Silicium-herstellung in Bayern für den Wirtschaftsstandort Deutschland be-wusst?
Was tut die Bundesregierung, um die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das Gesetz für die Erhaltung, die Mo-dernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung unddurch die Strommarktliberalisierung steigenden Stromkosten beiSiliciumproduzenten einzudämmen?
entschuldigt bisAbgeordnete(r) einschließlich entschuldigt bisAbgeordnete(r) einschließlich
Anlage 1
Liste der entschuldigten Abgeordneten
Anlagen zum Stenographischen Bericht
Zu Frage 5:
Die Bedeutung von Silicium leitet sich aus dem zu-
nehmenden Einsatz in wichtigen Technologiebereichen
her: Es findet als Reinstmetall zum Beispiel Anwendung
als Halbleiterbauelement in der Elektronik, in Kristall-
form ist es unverzichtbar für die Nutzung von Solar-
energie, und schließlich ist es auch bedeutend für die
Herstellung von Speziallegierungen zum Beispiel in Ver-
bindung mit Aluminium. Aufrechterhaltung und Absiche-
rung der deutschen Siliciumherstellung ist daher für den
Wirtschaftsstandort Deutschland von Bedeutung, wobei
die Produzenten in der Lage sein müssen, sich auch dem
internationalen Wettbewerb zu stellen.
Zu Frage 6:
Mit der Liberalisierung des deutschen Strommarktes
war die Erwartung sinkender Strompreise für die Ver-
braucher verknüpft. Diese Erwartung ist erfüllt worden.
Insbesondere die Industrie hat von teilweise erheblichen
Strompreissenkungen profitiert. Der VEA-Strompreis-
index für (mittelständische) Sondervertragskunden weist
in Bezug auf den Preisstand Januar 1998 (= 100 Prozent),
das heißt vor der Liberalisierung, eine Reduzierung des
Strompreisniveaus auf gegenwärtig (Stand 31. Dezember
2001) circa 68 Prozent aus – vor Steuern, aber einschließ-
lich der Belastungen aus EEG und Kraft-Wärme-Kopp-
lungsgesetz. Das EEG und das Gesetz für die Erhaltung,
die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-
Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz), dass voraus-
sichtlich am 1. April 2002 in Kraft treten wird, sollen im
Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhal-
tige Entwicklung der Energieversorgung ermöglichen,
den Beitrag der erneuerbaren Energien an der Stromver-
sorgung zukunftsorientiert deutlich erhöhen und einen
wesentlichen Beitrag zur Minderung der CO2-Emissionenin der Bundesrepublik Deutschland leisten. Begünstigt
werden Stromeinspeisungen aus den in den beiden Geset-
zen genannten Anlagen über die Festlegung von Mindest-
preisen bzw. eines Strompreiszuschlags.
Beim EEG werden mit der Regelung über den bundes-
weiten Belastungsausgleich die aus dem Gesetz resultie-
renden Lasten gleichmäßig verteilt. Aufgrund dieser
Regelung haben im Ergebnis alle letztbelieferten EVU
und Stromhändler eine einheitliche Quote EEG-Stroms
(EEG-Quote) zu einer bundesweit einheitlichen Durch-
schnittsvergütung abzunehmen. Im liberalisierten Strom-
markt obliegt es der Entscheidung dieser Unternehmen,
wie sie die Kosten des EEG auf ihre verschiedenen Kun-
den und Kundengruppen umlegen. Für den Lieferanten im
Wettbewerb kommt bei sachlicher Begründung auch in
Betracht, bei der Weitergabe zwischen verschiedenen
Kunden und Kundengruppen zu differenzieren.
Das neue Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz sieht aus-
drücklich eine Deckelung der Belastung für strominten-
sive Unternehmen vor (§ 9 Abs. 7). Letztverbraucher mit
einem Stromverbrauch von mehr als 100 000 Kilowatt-
stunden pro Jahr an einer Abnahmestelle dürfen für da-
rüber hinausgehende Strombezüge dort mit nicht mehr als
0,05 Cent pro Kilowattstunde belastet werden. Diese Be-
lastungsgrenze reduziert sich für stromintensive Unter-
nehmen des Produzierenden Gewerbes (Stromkosten
größer als 4 Prozent des Umsatzes) auf die Hälfte. Im gel-
tenden Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz vom 12. Mai 2000
ist eine vergleichbare Regelung, die im Interesse der Wah-
rung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit strom-
intensiver Unternehmen in das neue Gesetz eingeführt
wurde, nicht enthalten.
Anlage 4
Antwort
der Parl. Staatssekretärin Brigitte Schulte auf die Fragen
des Abgeordneten Helmut Heiderich (CDU/CSU)
(Drucksache 14/8318, Fragen 17 und 18):
Mit welchen finanziellen Beträgen beabsichtigt die Bundesre-
gierung Investitionsmittel zur Schaffung der infrastukturellen
Voraussetzungen im Bundeswehrstandort Rotenburg/Fulda zur
Aufnahme des Divisionskommandos „Luftbewegliche Operatio-
nen“ in den Bundeshaushalt 2003 und in die weitere Finanzpla-
nung des Bundes im Einzelnen aufzunehmen vor dem Hinter-
grund der Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin beim
Bundesminister der Verteidigung, Brigitte Schulte, auf meine
Frage 21 in der Fragestunde am 23. Januar 2002, Plenarprotokoll
14/211, S. 20905 B, wonach bisher „noch keine Haushaltsmittel
für die Stationierung Kommando Division Luftbewegliche Ope-
rationen in Rotenburg an der Fulda bereitgestellt“ wurden?
Zu welchem Zeitpunkt wird die Bundesregierung die Anwei-
sung an die Division „Luftbewegliche Operationen“ erteilen, den
Umzug des Divisionskommandos von Veitshöchsheim nach Ro-
tenburg an der Fulda vorzubereiten, und wird die Bundesregie-
rung diesen Umzug für einen konkreten Stichtag oder Zug um Zug
anordnen?
Zu Frage 17:
Wenn feststeht, zu welchem Termin die Aufnahme des
Divisionskommandos „Luftbewegliche Operationen“ in
Rotenburg an der Fulda beginnen kann, wird die Weisung
zur Verlegung des Kommandos ergehen. Nach gegenwär-
tiger Planung könnte dies 2005 sein. Die Verlegung ist
dann innerhalb von sechs Monaten durchzuführen.
Zu Frage 18:
Die Baumaßnahmen zur Anpassung der Alheimer-Ka-
serne in Rotenburg an der Fulda zur Aufnahme des Divi-
sionskommandos „Luftbewegliche Operationen“ werden
in Abhängigkeit von der Auflösung des in der Liegen-
schaft stationierten Panzergrenadierbataillons 52 in den
Jahren 2004 bis 2006 ausgeführt. Die dafür erforderlichen
Infrastrukturinvestitionen von circa 15 Millionen Euro
sind inzwischen in die Infrastrukturplanung eingestellt.
Anlage 5
Antwort
der Parl. Staatssekretärin Brigitte Schulte auf die Fragen
des Abgeordneten Dr. Helmut Haussmann (FDP)
(Drucksache 14/8318, Fragen 19 und 20):
Wird der Bundesminister der Verteidigung, Rudolf Scharping,
in Kürze ein neues Truppenübungsplatzkonzept erlassen, das un-
ter anderem zwingend zur Schließung des Truppenübungsplatzes
Münsingen führt?
Plant die Bundesregierung im Falle der Schließung des Trup-
penübungsplatzes Münsingen eine Folgenutzung oder wird das
Gelände der Kommune zur Verfügung gestellt?
Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 220. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 27. Februar 200221856
(C)
(D)
(A)
(B)
Zu Frage 19:
Die erste Fortschreibung des Truppenübungsplatzkon-
zeptes wurde dem Vorsitzenden des Verteidigungsaus-
schusses des Deutschen Bundestages am 25. Februar
2002 zugeleitet. Sie wird nach der Beratung im Verteidi-
gungsausschuss erlassen werden. Es ist beabsichtigt, im
Zuge der Realisierung des fortgeschriebenen Truppen-
übungsplatzkonzeptes, die Nutzung des Truppenübungs-
platzes Münsingen einzustellen.
Zu Frage 20:
Die Fortschreibung des Truppenübungsplatzkonzeptes
stellt den aktuellen Bedarf an Übungsfläche und Schieß-
anlagen fest. Der Truppenübungsplatz Münsingen wird
noch bis zum Jahr 2005 für die Ausbildung der Streit-
kräfte genutzt. Über eine Folgenutzung kann erst zu einem
späteren Zeitpunkt entschieden werden.
Anlage 6
Antwort
der Parl. Staatssekretärin Brigitte Schulte auf die Fragen
des Abgeordneten Dr. Karl A. Lamers (Heidelberg)
(CDU/CSU) (Drucksache 14/8318, Fragen 21 und 22):
Kann die Bundesregierung Presseberichte vom 22. Februar
2002 bestätigen, in denen angekündigt wird, dass der Truppen-
übungsplatz Münsingen (Baden-Württemberg) 2005 aufgelöst
wird (vergleiche „Schwäbische Zeitung“ vom 22. Februar 2002)?
Wie viele Bedienstete der Bundeswehr (Soldaten und Zivilan-
gestellte) wären von einer Schließung des Truppenübungsplatzes
Münsingen betroffen, und welche Maßnahmen (Versetzungen,
Entlassungen usw.) müssen die Betroffenen erwarten?
Zu Frage 21:
Ja, diese Absicht besteht.
Zu Frage 22:
Derzeit sind bei der Truppenübungsplatzkommandan-
tur Münsingen und der Truppenübungsplatzfeuerwehr
30 Soldaten und 105 zivile Mitarbeiter beschäftigt. Es ist
noch nicht absehbar, wie viele Bedienstete direkt betrof-
fen sein werden, da die Nutzung des Truppenübungsplat-
zes Münsingen erst bis zum Jahr 2005 eingestellt wird.
Die frühzeitige Benennung des Auflösungstermins er-
möglicht es den personalführenden Dienststellen und den
Betroffenen, langfristig zu planen und sozialverträgliche
Lösungen zu erarbeiten bzw. daran mitzuwirken.
Anlage 7
Antwort
der Parl. Staatssekretärin Brigitte Schulte auf die Fragen
des Abgeordneten Werner Siemann (CDU/CSU)
(Drucksache 14/8318, Fragen 23 und 24):
Gibt es Überlegungen oder Pläne vonseiten des Bundesminis-
teriums der Verteidigung (BMVg), im Rahmen der Erarbeitung
des neuen Truppenübungsplatzkonzeptes Truppenübungsplätze
zu schließen oder zurückzustufen, und wenn ja, welche Truppen-
übungsplätze sind nach derzeitigem Stand davon betroffen?
Beabsichtigt das BMVg den Auslandsverwendungszuschlag
für die im Kosovo und in Mazedonien eingesetzten Soldaten der
Bundeswehr zu verringern, und wenn ja, wie wird diese Reduzie-
rung begründet?
Zu Frage 23:
Die erste Fortschreibung des Truppenübungsplazkon-
zeptes wurde dem Verteidigungsausschuss des Deutschen
Bundestages am 25. Februar 2002 zur Beratung zugelei-
tet. Es ist beabsichtigt, im Zuge der Realisierung des fort-
geschriebenen Truppenübungsplatzkonzeptes die Nut-
zung der Truppenübungsplätze Altenwalde, Garlstedt,
Münsingen und Vogelsang einzustellen, wobei ein Teil
des Truppenübungsplatzes Garlstedt als Standortübungs-
platz weiter genutzt wird. Für den Truppenübungsplatz
Vogelsang, der den belgischen Streitkräften zur alleinigen
Nutzung überlassen wurde, wird nach deren Abzug für die
Bundeswehr kein militärischer Bedarf bestehen.
Zu Frage 24:
Die Höhe des Auslandsverwendungszuschlages wird
der Auslandsverwendungszuschlagsverordnung entspre-
chend den jeweiligen Belastungen und Erschwernissen in
den Einsatzgebieten in sechs Stufen festgesetzt. Zurzeit
wird in den Einsatzgebieten Kosovo und Mazedonien
noch der Höchstsatz von 92,03 Euro je Einsatztag ge-
währt. Bei sich weiter friedlicher entwickelnder Lage und
verbesserter Lebensbedingungen der Soldaten vor Ort
soll die Absenkung des Tagessatzes mit dem nächsten
Kontingentwechsel zum 1. Juli 2002 erfolgen.
Anlage 8
Antwort
der Parl. Staatssekretärin Brigitte Schulte auf die Fragen
der Abgeordneten Ilse Aigner (CDU/CSU) (Drucksache
14/8318, Fragen 25 und 26):
Wie begründet die Bundesregierung den Baustopp vom April
2001 in der Fernmeldeschule des Heeres Feldafing, obwohl dort
nach Angaben örtlicher Standortvertreter Sanierungsmaßnahmen
(unter anderem Lehrsaalgebäude und Abwasserentsorgung) zwin-
gend notwendig sind, um einen Betrieb über den 1. Januar 2003
hinaus aufrechtzuerhalten, unabhängig davon, ob die Fernmelde-
schule verlegt wird oder nicht, und dass dadurch vermeidbare
Mehrausgaben in Höhe von etwa 13,5 Millionen Euro entstehen?
Welche wirtschaftlichen und militärischen Gründe gibt es
dafür, bei der festgelegten Auflösung eines Fernmeldebataillons
statt wie ursprünglich geplant den Standort Dillingen nun den
Standort Murnau zu schließen, und wie stellt sich der derzeitige
Sanierungsbedarf für das Fernmeldebataillon am Standort Dillin-
gen dar?
Zu Frage 25:
Der Baustopp wurde angesichts der geplanten Ver-
legung der Fernmeldeschule und Fachschule des Heeres
für Elektrotechnik angeordnet. Derzeit wird untersucht,
welche Maßnahmen erforderlich sind, um den gesetzli-
chen Verpflichtungen in der verbleibenden Nutzungs-
dauer Rechnung zu tragen. Ob und gegebenenfalls in wel-
chem Rahmen Sanierungsarbeiten zur Sicherstellung des
Lehrbetriebes ab dem 1. Februar 2003 durchzuführen
sind, hängt von den zurzeit laufenden Untersuchungen ab.
Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 220. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 27. Februar 2002 21857
(C)
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(B)
Zu Frage 26:
Mit dem Ressortkonzept Stationierung vom 16. Fe-
bruar 2001 wurden folgende Entscheidungen getroffen
und veröffentlicht: a) Das Fernmeldebataillon 230 in
Dillingen bleibt erhalten. b) Das Gebirgsstabsfernmelde-
lehrbataillon 8 in Murnau wird aufgelöst, die dortige
Liegenschaft aufgegeben. c) Die Fernmeldeschule und
Fachschule des Heeres für Elektrotechnik soll aus Felda-
fing/Pöcking an einen noch zu bestimmenden Standort in
Bayern verlegt werden. Wegen des funktionalen Zusam-
menhanges mit dem Fernmeldebataillon und der Nähe zu
Dillingen wird dabei mit Priorität Günzburg untersucht.
Von der ursprünglichen, mit dem „Entwurf des Ressort-
konzept Stationierung“ vom 29. Januar 2001 bekannt
gegebenen Absicht, das Fernmeldebataillon 230 in Dillin-
gen aufzulösen, ist Abstand genommen worden. Un-
abhängig von den genannten Gründen enthält der Stand-
ort Dillingen für das Fernmeldebataillon auch größeres
Entwicklungspotenzial als die in unmittelbarer Nachbar-
schaft eines Wohn- und eines Gewerbegebietes liegende
Kasernenanlage Murnau. Für den Standort Dillingen sind
Investitionen von circa 14 Millionen Euro für Infrastruk-
turmaßnahmen in den nächsten sieben Jahren eingeplant.
Anlage 9
Antwort
der Parl. Staatssekretärin Brigitte Schulte auf die Fragen
des Abgeordneten Dr. Gerd Müller (CDU/CSU) (Druck-
sache 14/8318, Fragen 27 und 28):
Welche Sanierungspläne liegen der Annahme des Bundesmi-
nisters der Verteidigung, Rudolf Scharping, zugrunde, dass die
Sanierung der Generaloberst-Beck-Kaserne in Sonthofen zum
Verbleib der Schule für Feldjäger mit einem Aufwand von 44 Mil-
lionen Euro saniert werden müsste?
Ist der Bundesminister der Verteidigung, Rudolf Scharping,
bereit, die veranschlagten Kostenschätzungen für die Sanierung
der Generaloberst-Beck-Kaserne in Sonthofen und die Erhebung
der Investitions- und Verlegungskosten in der Emmich-Cambrai-
Kaserne in Hannover durch einen unabhängigen Gutachter über-
prüfen zu lassen?
Zu Frage 27:
Die Kosten für die Sanierung und Anpassung der Ge-
neraloberst-Beck-Kaserne werden bei einem Verbleib der
Schule am jetzigen Standort aktuell mit 44 Millionen
Euro veranschlagt. Diese Summe basiert zu einen auf dem
für Infrastrukturmaßnahmen bereits im Jahr 1999 einge-
planten Mittelansatz in Höhe von circa 30 Millionen Euro,
zum anderen auf einem zwar seinerzeit noch nicht einge-
planten, inzwischen jedoch festgestellten weiteren erfor-
derlichen Mittelbedarf für zusätzliche infrastrukturelle
Anpassungsmaßnahmen in Höhe von circa 14 Millionen
Euro.
Zu Frage 28:
Die Bundesregierung und die zuständigen Landesver-
waltungen haben die entstehenden Infrastrukturkosten er-
mittelt. Es besteht keine Notwendigkeit, die Angaben des
Staatshochbauamtes Kempten durch ein Gutachten zu
überprüfen.
Anlage 10
Antwort
der Parl. Staatssekretärin Brigitte Schulte auf die Fragen
des Abgeordneten Günther Friedrich Nolting (FDP)
(Drucksache 14/8318, Fragen 29 und 30):
Wann plant die Bundesregierung welche wehrtechnischen Beschaffungsvorhaben in den parlamentarischen Gremien vor-zulegen?
Hält die Bundesregierung die persönliche Schutzausrüstungaller im Auslandseinsatz befindlichen Bundeswehrangehörigenfür ausreichend und bis wann gedenkt sie einen eventuellen Ver-besserungsbedarf zu realisieren?
Zu Frage 29:
Am 20. Februar 2002 hat der Rüstungsrat die im Haus-
halt 2002 vorzulegenden Vorhaben beraten. Die Zeitpla-
nung der parlamentarischen Beratung dieser Vorhaben
wird gegenwärtig im Bundesministerium der Verteidi-
gung erarbeitet. Nach Billigung dieser Planung durch die
Leitung des Bundesministeriums der Verteidigung wer-
den die parlamentarischen Gremien unverzüglich schrift-
lich informiert.
Zu Frage 30:
Für die Bundesregierung hat der Schutz der Soldatin-
nen und Soldaten höchste Priorität. Den Bundeswehran-
gehörigen steht im internationalen Vergleich Ausrüstung
und Gerät mit hoher und nach derzeitiger Lagebeurteilung
angemessener Schutzwirkung zur Verfügung. Im Rahmen
der einsatzbegleitenden Auswertung werden die Erfah-
rungen der Kontingente und der einzelnen Soldaten regel-
mäßig gesammelt und ausgewertet. Zur Verbesserung des
bereits erreichten Standards befinden sich Beschaffungs-
vorhaben wie zum Beispiel Schutzwesten, Gefechtshelme
mit Visier und ABC-Schutzbekleidung in der Durch-
führung. Trotz der Optimierung von Ausbildung, Ausrüs-
tung, Verfahren, Technologie und Führung wird jedoch
ein hundertprozentiger Schutz im Einsatz nicht zu errei-
chen sein. Dies gehört zu den Besonderheiten des Berufs-
bildes „Soldat“.
Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 220. Sitzung. Berlin, Mittwoch, den 27. Februar 200221858
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Druck: MuK. Medien- und Kommunikations GmbH, Berlin