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ID1408710000

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  • sort_by_alphaVokabular
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  • tocInhaltsverzeichnis
    Plenarprotokoll 14/87 Deutscher Bundestag Stenographischer Bericht 87. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 17. Februar 2000 I n h a l t : Glückwünsche zum Geburtstag der Kollegen Dr. Erika Schuchardt, Margot von Renesse und Karl-Hermann Haack ........................... 7973 A Wahl der Abgeordneten Helga Kühn-Mengel zur Schriftführerin ........................................... 7973 A Erweiterung der Tagesordnung ....................... 7973 B Absetzung der Tagesordnungspunkte 7 und 11 .............................................................. 7974 A Tagesordnungspunkt 2: a) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Jahreswirtschaftsbericht 2000 der Bun- desregierung „Arbeitsplätze schaffen – Zukunftsfähigkeit gewinnen“ (Drucksache 14/2611) ............................... 7974 C b) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Technolo- gie zu der Unterrichtung durch die Bun- desregierung: Zwölftes Hauptgutachten der Monopolkommission 1996/1997 (Drucksachen 13/11291, 13/11292, 14/69 Nr. 1.8 und 1.9, 14/1274, 14/2005) ........... 7974 C c) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Jahresgutachten 1999/2000 des Sach- verständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Drucksache 14/2223) ............................... 7974 D in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 2 Antrag der Abgeordneten Rainer Brüderle, Hildebrecht Braun (Augsburg), weiterer Abgeordneter und der Fraktion F.D.P.: Für eine sachgerechte Aufteilung wirt- schaftspolitischer Zuständigkeiten (Drucksache 14/2707) ................................ 7974 D Hans Eichel, Bundesminister BMF ................. 7975 A Michael Glos CDU/CSU ................................. 7978 A Werner Schulz (Leipzig) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ........................................................ 7982 B Rainer Brüderle F.D.P. .................................... 7985 D Dr. Christa Luft PDS ....................................... 7990 A Dr. Werner Müller, Bundesminister BMWi .... 7991 D Gunnar Uldall CDU/CSU ................................ 7994 A Klaus Wolfgang Müller (Kiel) BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN ................................................ 7996 A Ursula Lötzer PDS .......................................... 7998 B Ernst Schwanhold SPD ................................... 7999 A Dagmar Wöhrl CDU/CSU .............................. 8002 B Dr. Mathias Schubert SPD .............................. 8004 B Hansjürgen Doss CDU/CSU ........................... 8005 D Nina Hauer SPD .............................................. 8007 D Hans Michelbach CDU/CSU .......................... 8009 B Fritz Schösser SPD .......................................... 8010 D Tagesordnungspunkt 3: a) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Verkehr, Bau- und Woh- nungswesen – zu dem Antrag der Abgeordneten Annette Faße, Ulrike Mehl, weiterer II Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 87. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 17. Februar 2000 Abgeordneter und der Fraktion SPD sowie der Abgeordneten Gila Altmann (Aurich), Albert Schmidt (Hitzhofen), weiterer Abgeordneter und der Frakti- on BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Op- timierung des Sicherheits- und Not- fallkonzepts für Nord- und Ostsee ... 8013 A – zu dem Antrag der Abgeordneten Wolfgang Börnsen (Bönstrup), Dirk Fischer (Hamburg), weiterer Abge- ordneter und der Fraktion CDU/CSU: Folgerungen aus der Havarie der „Pallas“ vor Amrum (Drucksachen 14/281, 14/160, 14/843) 8013 A b) Antrag der Abgeordneten Jürgen Koppe- lin, Ulrike Flach und der Fraktion F.D.P.: Bericht der Unabhängigen Experten- kommission „Havarie Pallas“ unver- züglich vorlegen (Drucksache 14/2454) ............................... 8013 B c) Antrag der Abgeordneten Ulrike Flach, Birgit Homburger, weiterer Abgeordneter und der Fraktion F.D.P.: Nordseeküste schützen, Küstenwache einrichten, in- ternational besser zusammenarbeiten (Drucksache 14/548) ........................ ......... 8013 B d) Große Anfrage der Abgeordneten Wolf- gang Börnsen (Bönstrup), Ulrich Adam, weiterer Abgeordneter und der Fraktion CDU/CSU: Schaffung einer Deutschen Küstenwache (Drucksachen 14/1229, 14/2430) .............. 8013 B e) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ für den Zeitraum 1999 bis 2002 (Drucksache 14/1634) ....... 8013 C f) Unterrichtung durch die Bundesregierung: Bericht der Bundesregierung über die künftige Gestaltung der Gemeinschafts- aufgabe „Verbesserung der Agrarstruk- tur und des Küstenschutzes“ (GAK); hier: Rahmenplan 2000 bis 2003 (Drucksache 14/1652) ............................... 8013 C in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 3: Antrag der Abgeordneten Annette Faße, Ulrike Mehl, weiterer Abgeordneter und der Fraktion SPD sowie der Abgeordneten Gila Altmann, Albert Schmidt (Hitzhofen), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Sicherung der deutschen Nord- und Ostseeküste vor Schiffsunfällen (Drucksache 14/2684) ...... ......................... 8013 D Annette Faße SPD ........................................... 8013 D Dietrich Austermann CDU/CSU ..................... 8016 B Klaus Wolfgang Müller (Kiel) BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN ................................................ 8018 C Jürgen Koppelin F.D.P. ................................... 8020 D Kristin Heyne BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN ................................................................ 8022 D Eva Bulling-Schröter PDS .............................. 8023 B Reinhard Klimmt, Bundesminister BMVBW 8024 A Wolfgang Börnsen (Bönstrup) CDU/CSU ...... 8026 A Gila Altmann (Aurich) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ........................................................ 8028 A Ulrike Flach F.D.P. ......................................... 8030 A Kersten Naumann PDS ................................... 8031 C Peter H. Carstensen (Nordstrand) CDU/CSU 8032 C Dr. Barbara Hendricks SPD ........................ 8034 C Jürgen Koppelin F.D.P. ............................... 8035 D Ulrike Höfken BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 8036 C Peter H. Carstensen (Nordstrand) CDU/CSU 8037 A Ulrike Mehl SPD ............................................. 8037 C Jürgen Koppelin F.D.P. ............................... 8038 B Gert Willner CDU/CSU .................................. 8039 D Gila Altmann (Aurich) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ........................................................ 8041 A Ulrike Flach F.D.P. ......................................... 8041 B Jürgen Koppelin F.D.P. ................................... 8041 B Ulrike Mehl SPD ............................................. 8041 D Manfred Opel SPD .......................................... 8042 B Peter H. Carstensen (Nordstrand) CDU/CSU ....................................................... 8042 C Cajus Caesar CDU/CSU .................................. 8044 A Karl-Heinz Funke, Bundesminister BML ....... 8045 C Tagesordnungspunkt 14: Überweisungen im vereinfachten Ver- fahren a) Erste Beratung des vom Bundesrat ein- gebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Flurbereinigungs- gesetzes (Drucksache 14/2445) ........... 8046 D b) Erste Beratung des von den Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Melderechtsrahmengesetzes (MRRG) (Drucksache 14/2577) .......... 8046 D Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 87. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 17. Februar 2000 III Zusatztagesordnungspunkt 4: Weitere Überweisungen im vereinfach- ten Verfahren (Ergänzung zu TOP 14.) a) Erste Beratung des von der Bundesre- gierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über Fernabsatzverträge und andere Fragen des Verbrau- cherrechts sowie zur Umstellung von Vorschriften auf Euro (Drucksache 14/2658) .......................... 8046 D b) Erste Beratung des von der Bundes- regierung eingebrachten Entwurfs ei- nes Vierten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Festlegung ei- nes vorläufigen Wohnortes für Spät- aussiedler (Drucksache 14/2675) ........ 8047 A Tagesordnungspunkt 15: Abschließende Beratungen ohne Aus- sprache a) Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Fünfzehnten Gesetzes zur Änderung des Wehrsoldgesetzes (15. WSGÄndG) (Drucksachen 14/2498; 14/2625) ........ 8047 B b) Zweite und dritte Beratung des vom Bundesrat eingebrachten Entwurfs ei- nes Gesetzes zur Änderung des Bun- desbesoldungsgesetzes (Drucksachen 14/2094; 14/2602) ........ 8047 C c) Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie .......................................... 8047 D – zu dem Antrag der Abgeordneten Gunnar Uldall, Dr. Bernd Protzner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion CDU/CSU: „Jahr-2000- Problem“ in der Informations- technik ernst nehmen ................... 8047 D – zu dem Antrag der Abgeordneten Birgit Homburger, Ulrike Flach, weiterer Abgeordneter und der Fraktion F.D.P.: Jahr-2000-Prob- lem – Unterstützung zur Prob- lemlösung (Drucksachen 14/1334, 14/1544, 14/2115) ......................................... 8047 D d) – h) Beschlussempfehlungen des Petitions- ausschusses Sammelübersicht 117, 118, 119, 120, 121 zu Petitionen (Drucksachen 14/2585, 14/2586, 14/2587, 14/2588, 14/2589) ..................................... 8048 A Zusatztagesordnungspunkt 5: Aktuelle Stunde betr. Haltung der Bun- desregierung im Hinblick auf einen möglichen Schaden für die Demokratie in Deutschland durch die aktuellen Er- kenntnisse zu Praktiken der Parteienfi- nanzierung und deren mögliche Aus- wirkungen auf Mehrheitsverhältnisse in Bundesorganen Kerstin Müller (Köln) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ........................................................ 8048 C Dr. Klaus W. Lippold (Offenbach) CDU/CSU ....................................................... 8050 A Franz Müntefering SPD .................................. 8051 A Dr. Guido Westerwelle F.D.P. ........................ 8052 C Dr. Dietmar Bartsch PDS ................................ 8053 D Rita Streb-Hesse SPD ..................................... 8054 D Hartmut Schauerte CDU/CSU ........................ 8056 A Matthias Berninger BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN ................................................................ 8057 C Gerald Weiß (Groß-Gerau) CDU/CSU ........... 8059 B Bernd Reuter SPD ........................................... 8060 C Dr. Wolfgang Bötsch CDU/CSU .................... 8062 A Ludwig Stiegler SPD ....................................... 8063 A Tagesordnungspunkt 4: Vereinbarte Debatte zur Eröffnung der Regierungskonferenz über institutio- nelle Reformen der EU und zu den Er- gebnissen der Tagung des Allgemeinen Rates am 14./15. Februar 2000 ............... 8064 B Michael Roth (Heringen) SPD ........................ 8064 B Peter Altmaier CDU/CSU ............................... 8066 C Dr. Norbert Wieczorek SPD ........................ 8068 B Joseph Fischer, Bundesminister AA ............... 8069 B Sabine Leutheusser-Schnarrenberger F.D.P. ... 8071 A Uwe Hiksch PDS ............................................. 8072 C Dr. Christoph Zöpel, Staatsminister AA ......... 8073 C Dr. Gerd Müller CDU/CSU ............................ 8075 C Christian Sterzing BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN ................................................................ 8077 C Tagesordnungspunkt 5: Unterrichtung durch die Bundesregierung: 9. Sportbericht der Bundesregierung (Drucksache 14/1859) ............................. 8078 C Fritz Rudolf Körper, Parl. Staatsekretär BMI 8078 C IV Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 87. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 17. Februar 2000 Klaus Riegert CDU/CSU ................................ 8080 D Winfried Hermann BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN ................................................................ 8083 D Dr. Klaus Kinkel F.D.P. .................................. 8087 A Gustav-Adolf Schur PDS ................................ 8089 C Dagmar Freitag SPD ....................................... 8091 B Klaus Riegert CDU/CSU ................................ 8092 D Dagmar Freitag SPD ....................................... 8093 A Peter Letzgus CDU/CSU ................................ 8093 B Christine Lehder SPD ..................................... 8095 B Dr. Klaus Rose CDU/CSU .............................. 8096 D Friedhelm Julius Beucher SPD ....................... 8098 D Tagesordnungspunkt 6: Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Einundzwanzigsten Gesetzes zur Ände- rung des Abgeordnetengesetzes und ei- nes Achtzehnten Gesetzes zur Änderung des Europaabgeordnetengesetzes (Drucksachen 14/2235, 14/2660) .. ............ 8100 A Dr. Uwe Küster SPD ....................................... 8100 B Joachim Hörster CDU/CSU ............................ 8101 D Cem Özdemir BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 8102 D Jörg van Essen F.D.P. ..................................... 8104 A Roland Claus PDS .......................................... 8105 A Zusatztagesordnungspunkt 6: Antrag der Fraktionen SPD, CDU/CSU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und F.D.P.: Einsetzung einer Enquete-Kommission „Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung“ (Drucksache 14/2687) ............................... 8105 C Monika Ganseforth SPD ................................. 8105 C Dr. Ralf Brauksiepe CDU/CSU ...................... 8107 C Michaele Hustedt BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN ................................................................ 8109 C Walter Hirche F.D.P. ...................................... 8111 A Eva Bulling-Schröter PDS .............................. 8112 A Tagesordnungspunkt 8: a) Antrag der Fraktion CDU/CSU: Hilfspro- gramm für die Sturmschäden im Wald durch den Orkan „Lothar“ (Drucksache 14/2570) ............................... 8112 D b) Antrag der Abgeordneten Ulrich Heinrich, Birgit Homburger, weiterer Abgeordneter und der Fraktion F.D.P.: Rasche und wirksame Hilfe für Waldbesitzer (Drucksache 14/2583) ................................ 8113 A in Verbindung mit Zusatztagesordnungspunkt 7: Antrag der Abgeordneten Heidemarie Wright, Iris Follak, weiterer Abgeordneter und der Fraktion SPD sowie der Abgeord- neten Steffi Lemke, Ulrike Höfken, weite- rer Abgeordneter und der Fraktion BÜND- NIS 90/DIE GRÜNEN: Waldschäden durch die Orkane im Dezember 1999 (Drucksache 14/2685) ................................ 8113 A Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU .......... 8113 B Hans-Joachim Fuchtel CDU/CSU ............... 8114 A Peter Dreßen SPD ........................................... 8115 A Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU .......... 8115 C Heidemarie Wright SPD .................................. 8116 A Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU ...... 8117 A Ulrich Heinrich F.D.P. .................................... 8117 C Heinz Wiese (Ehingen) CDU/CSU ............. 8118 C Steffi Lemke BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ... 8119 B Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU ...... 8120 B Kersten Naumann PDS ................................... 8121 B Marion Caspers-Merk SPD ............................. 8122 B Ernst Burgbacher F.D.P. ............................. 8123 A Heinrich-Wilhelm Ronsöhr CDU/CSU ........... 8123 D Karl-Heinz Funke, Bundesminister BML ....... 8125 A Peter Weiß (Emmendingen) CDU/CSU ...... 8125 C Ulrich Heinrich F.D.P. ................................ 8126 C Heinrich-Wilhelm Ronsöhr CDU/CSU ........... 8127 B Karl-Heinz Funke, Bundesminister BML ....... 8127 C Tagesordnungspunkt 9: Zweite und dritte Beratung des von den Abge- ordneten Dr. Evelyn Kenzler, Roland Claus, weiteren Abgeordneten und der Fraktion PDS eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über Volksinitiative, Volksbegehren und Volksent- scheid (dreistufige Volksgesetzgebung) (Drucksachen 14/1129;14/2151) ............. 8128 A Dr. Evelyn Kenzler PDS ................................. 8128 B Peter Enders SPD ............................................ 8129 C Norbert Röttgen CDU/CSU ............................ 8131 A Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 87. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 17. Februar 2000 V Cem Özdemir BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN . 8132 C Dr. Max Stadler F.D.P. ................................... 8133 A Nächste Sitzung .............................................. 8134 S Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten ........... 8135 A Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 87. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 17. Februar 2000 7973 (A) (B) (C) (D) 87. Sitzung Berlin, Donnerstag, den 17. Februar 2000 Beginn: 9.00 Uhr
  • folderAnlagen
    Dr. Max Stadler Deutscher Bundestag – 14. Wahlperiode – 87. Sitzung. Berlin, Donnerstag, den 17. Februar 2000 8135 (A) (B) (C) (D) Anlagen zum Stenographischen Bericht Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt biseinschließlich Bierling, Hans-Dirk CDU/CSU 17.02.2000 Dr. Brecht, Eberhard SPD 17.02.2000 Bulmahn, Edelgard SPD 17.02.2000 Falk, Ilse CDU/CSU 17.02.2000 Frankenhauser, Herbert CDU/CSU 17.02.2000 Frick, Gisela F.D.P. 17.02.2000 Friedrich (Altenburg), Peter SPD 17.02.2000 Fuchs (Köln), Anke SPD 17.02.2000 Gehrcke, Wolfgang PDS 17.02.2000 Günther (Plauen), Joachim F.D.P. 17.02.2000 Homburger, Birgit F.D.P. 17.02.2000 Ibrügger, Lothar SPD 17.02.2000 Klose, Hans-Ulrich SPD 17.02.2000 Dr. Kohl, Helmut CDU/CSU 17.02.2000 Leidinger, Robert SPD 17.02.2000 Abgeordnete(r) entschuldigt biseinschließlich Dr. Loske, Reinhard BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.02.2000 Metzger, Oswald BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.02.2000 Dr. Meyer (Ulm), Jürgen SPD 17.02.2000 Möllemann, Jürgen W. F.D.P. 17.02.2000 Moosbauer, Christoph SPD 17.02.2000 Mosdorf, Siegmar SPD 17.02.2000 Rühe, Volker CDU/CSU 17.02.2000 Dr. Rüttgers, Jürgen CDU/CSU 17.02.2000 Schmidt (Aachen), Ulla SPD 17.02.2000 Schmitz (Baesweiler), Hans Peter CDU/CSU 17.02.2000 Schütze (Berlin), Diethard CDU/CSU 17.02.2000 Dr. Schwarz-Schilling, Christian CDU/CSU 17.02.2000 Dr. Volmer, Ludger BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN 17.02.2000 Wieczorek (Duisburg), Helmut SPD 17.02.2000 Druck: MuK. Medien- und Kommunikations GmbH, Berlin 53003 Bonn, Telefon: 02 28/3 82 08 40, Telefax: 02 28/3 82 08 44 20
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Manfred Opel


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

    Aber selbstverständlich. Mit
    größtem Vergnügen.



Rede von Peter H. Carstensen
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)

Herr Kollege Opel, können Sie bestätigen, dass zum
Beispiel auf der Insel Nordstrand vor zwei Jahren alle
Ackerrandstreifen wieder umgepflügt worden sind, weil
das Landesnaturschutzgesetz es nicht erlaubt, solche
Streifen außerhalb von Naturschutzgebieten anzulegen,
wenn man sie länger als fünf Jahre belässt?


  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Manfred Opel


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

    Herr Kollege Carstensen, ich
    kann bestätigen, dass es Rechtsstreitigkeiten gibt, die
    bisher nicht entschieden worden sind. Ich kann aber
    auch bestätigen, dass Sie, Herr Carstensen, noch vor ei-
    nigen Jahren gesagt haben, man solle das Umweltminis-
    terium in Schleswig-Holstein abschaffen. Jetzt lese ich
    in der Zeitung, dass Sie selber Umweltminister werden
    wollen. Das ist ein Widerspruch.


    (Beifall bei der SPD – Peter H. Carstensen [Nordstrand] [CDU/CSU]: Können Sie mir sagen, wo Sie das gelesen haben?)


    Ich möchte auf einen Punkt eingehen, den Kollege
    Willner angesprochen hat: Er hat gesagt, man habe in
    den letzten 16 Monaten nicht gehandelt. Kollege Cars-
    tensen hat gesagt, es werde geprüft, geprüft und geprüft,
    aber nicht entschieden. Verehrte Kolleginnen und Kol-
    legen, wir müssen doch erst einmal untersuchen, was
    wir tun müssen. Wir können nicht in Aktionismus ver-
    fallen. Wir müssen wissen, wohin die Reise gehen soll.
    Genau das hat dankenswerterweise die Bundesregierung
    getan. Der diesbezügliche Bericht, der uns von der
    Grobecker-Kommission sehr schnell vorgelegt worden
    ist – Herrn Grobecker ist dafür heute schon gedankt
    worden –, sowie die Arbeit des Untersuchungsausschus-
    ses des schleswig-holsteinischen Landtages haben in
    diesem Zusammenhang viel aufgezeigt.

    Wir alle sind dafür, dass sich solche Unglücke nicht
    wiederholen. Wir alle sind für Prävention und nicht so
    sehr für eine Beseitigung hinterher. Auch die ist erfor-
    derlich; aber Prävention ist wichtiger. Darauf werde ich
    zurückkommen.

    Herr Kollege Carstensen – darin stimme ich Ihnen
    zu –, wir wollen nach Möglichkeit für die Durchführung
    von Rettungsmaßnahmen ein eigenes Schiff haben. Der
    entsprechende Prüfauftrag – es muss natürlich erst ge-
    prüft werden, ob das sinnvoll bzw. billiger ist – befindet
    sich im Moment beim Bundesverkehrsminister. Der

    Ulrike Mehl






    (A)



    (B)



    (C)



    (D)


    Bundesverkehrsminister hat mir dankenswerterweise
    geantwortet, dass er die Prüfung dieser Frage in die
    Aufarbeitung des Untersuchungsberichtes mit einarbei-
    ten wird. Ich hoffe, dass wir nach Abschluss der Arbei-
    ten eine gute Nachricht für die Menschen an der West-
    küste bzw. überhaupt an der Küste haben.

    Darüber hinaus gestehe ich Ihnen gerne zu, dass nach
    meiner Auffassung und übrigens auch nach Auffassung
    des damaligen Ministerpräsidenten Björn Engholm der
    Küstenschutz eine nationale Aufgabe ist. Nur: Sie müs-
    sen bedenken, dass sich die Finanzierung des Küsten-
    schutzes verändert hat; sie hat sich nämlich für das Land
    verschlechtert.

    Sie und auch der Kollege Austermann haben mehr-
    fach gesagt, die Mittel für den Küstenschutz seien nicht
    ausgegeben worden.


    (Peter H. Carstensen [Nordstrand] [CDU/ CSU]: Für die Gemeinschaftsaufgabe!)


    Hinterher ist diese Aussage korrigiert worden: Für die
    Gemeinschaftsaufgabe sind die Mittel nicht ausgegeben
    worden. Dafür gibt es einen Grund – ich weiß, dass der
    Minister Buß Ihnen persönlich diesen Grund mehrfach
    genannt hat –: Innerhalb der Gemeinschaftsaufgabe sind
    nämlich Einzelanträge nicht genehmigt worden; entspre-
    chende Mittel konnten nicht in Anspruch genommen
    werden und damit nicht abfließen.


    (Peter H. Carstensen [Nordstrand] [CDU/ CSU]: Das ist Quatsch! Unsinn! Sie reden wider besseres Wissens!)


    Im Übrigen erwecken Sie den Eindruck, als liege im
    Bereich des Küstenschutzes irgendetwas im Argen. Das
    stimmt nicht. Die Küsten an der Nordsee sind sicher.
    Alle Aussagen, die Angstmacherei beinhalten, sind
    schlichtweg falsch.


    (Beifall bei der SPD)

    Wenn Sie, Herr Kollege Carstensen, sagen, die In-

    formation der Wasserschutzpolizei sei nicht erfolgt,
    dann bitte ich Sie doch einmal nachzulesen, was auf die
    Kleine Anfrage der F.D.P. am 29. Januar 1999 von der
    Bundesregierung geantwortet wurde. Die Wasserschutz-
    polizei in Husum ist nämlich schon am
    27. Oktober 1998 um 7.37 Uhr informiert worden. Im
    Gegensatz zu Ihrer Aussage war die Wasserschutzpoli-
    zei also informiert.


    (Peter H. Carstensen [Nordstrand] [CDU/ CSU]: Lesen Sie noch einmal nach, was ich gesagt habe!)


    Verehrter Herr Kollege Carstensen, wenn man Sie
    und andere Wahlkämpfer von der CDU und F.D.P. hört,
    dann könnte man wirklich meinen, die „Pallas“ sei ein
    Holzfrachter der Landesregierung gewesen, eingesetzt
    von der Reederin Heide Simonis, der Kapitän sei
    Rainder Steenblock gewesen und er habe die Weisung
    der Reederin Simonis erhalten, diesen Frachter ausge-
    rechnet vor Amrum auf Grund zu setzten. Ich darf Ihnen
    sagen, dass es nicht so war.


    (Beifall bei der SPD – Dietrich Austermann [CDU/CSU]: Aber das Ergebnis war so! – Peter H. Carstensen [Nordstrand] [CDU/ CSU]: Das Schiff liegt noch da!)


    Richtig ist nur ein Punkt: Die „Pallas“ ist eine Billig-
    flaggen-Lösung gewesen. Deswegen sind bei diesem
    Schiff viele Mängel zu verzeichnen gewesen. Ich will
    Sie daran erinnern, dass Sie gegen unseren erbitterten
    Widerstand die Billigflaggen ins deutsche Schifffahrts-
    register eingeführt haben. Sie haben auf diese Weise das
    Problem erzeugt, welches wir nun lösen müssen.


    (Beifall bei der SPD – Zurufe von der CDU/CSU: Völliger Quatsch! – Völliger Unfug!)


    Nehmen Sie zur Kenntnis, dass unsere Forderungen
    nach umfassender und wirksamer Unfallprävention rich-
    tig sind! Der Reeder, dem die „Pallas“ gehörte, war ein
    Italiener, dem 25 solcher Schiffe gehören. Er hatte dafür
    25 Reedereien gegründet. Alle 25 Schiffe dieser insge-
    samt 25 Reedereien fuhren unter Billigflaggen. Genau
    das darf in Zukunft nicht mehr passieren! Wir müssen
    diese unselige Billigflaggen-Politik von CDU/CSU und
    F.D.P. endlich überwinden.

    Ich möchte auf einen Widerspruch hinweisen, den der
    Kollege Austermann vorgetragen hat. Ich freue mich ja,
    dass Sie jetzt eine zentrale Küsten- oder Seewache for-
    dern. Das ist prima. Es ist gut, wenn dieses Haus ge-
    meinsam eine entsprechende Lösung mit einer Exper-
    tenkommission erarbeiten will.
    Aber Ihr Antrag vom 8. Dezember 1998 spricht von
    „Durch das Nordsee-Schutz-Abkommen und im Rah-
    men des auf Subsidiarität aufbauenden Sicherheitskon-
    zepts ...“. Was heißt das? Das heißt doch, dass Sie keine
    zentrale Lösung wollen. Sie wollen vielmehr eine auf
    Subsidiarität aufgebaute Lösung. Das kann es aber nicht
    sein. Wir möchten einen länderübergreifenden Küsten-
    schutz, möglichst in ganz Europa. Ich freue mich, dass
    Sie heute Ihre Meinung in diesem Punkt geändert haben.
    Die Küsten- oder Seewache ist eine nationale und – bes-
    ser noch – eine europäische Aufgabe, der wir uns alle
    stellen müssen.


    (Beifall bei der SPD)

    Ich möchte auf den endgültigen Spruch des Seeamtes

    in Kiel zurückkommen. Verehrter Herr Kollege
    Börnsen, Sie haben gesagt, Dänemark zeige, wie es
    geht. Ich bin anderer Meinung. In dem Spruch des See-
    amtes Kiel heißt es nämlich:

    Die Einschätzung der Gefahrensituation durch die
    dänischen Sicherheitsbehörden wurde der Gefah-
    renlage nicht gerecht.


    (Zuruf von der SPD: Genau!)

    Ich möchte also nicht, dass so wie in Dänemark gehan-
    delt wird.

    Was sind die Schlussfolgerungen? Es gibt vier
    Schlussfolgerungen, denen wir uns anschließen. Erstens.
    Wir wollen eine Küstenwache bzw. Seewache neuer Art,
    wie sie vorgeschlagen worden ist. Zweitens. Wir wollen

    Manfred Opel






    (A)



    (B)



    (C)



    (D)


    eine leistungsfähige Schleppkapazität in der Deutschen
    Bucht, und zwar möglichst schnell. Drittens. Wir möch-
    ten international verbesserte Melde- und Informati-
    onssysteme, die funktionieren. Viertens. Wir möchten
    eine seewärtige Verlegung der Schifffahrtsstraßen, da-
    mit die Gefährdung unserer Küsten, vor allem die Ge-
    fährdung des Wattenmeeres, geringer wird.

    Herzlichen Dank.

    (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)