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ID1007707600

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    Deutscher Bundestag Stenographischer Bericht 77. Sitzung Bonn, Donnerstag, den 28. Juni 1984 Inhalt: Wiederwahl des Abg. Dr. Czaja und des Herrn Walter Haack (Bonn) zu Mitgliedern des Verwaltungsrats der Lastenausgleichsbank 5575A Wahl des Abg. Zierer zum Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates 5575 B Änderung des Beschlusses betr. Überweisung des Gesetzentwurfs auf Drucksache 10/147 (neu) (Benzinbleigesetz) an Ausschüsse Erweiterung der Tagesordnung . . 5575 B, 5701 A Aktuelle Stunde betr. die Ausweitung des Golfkrieges und die Verantwortung der Rüstungsexportländer Schily GRÜNE 5575 D Repnik CDU/CSU 5576 B Wischnewski SPD 5577 B Schäfer (Mainz) FDP 5578 A Petersen CDU/CSU 5578 D Brück SPD 5579 B Genscher, Bundesminister AA 5580 A Dr. Soell SPD 5581 A Klein (München) CDU/CSU 5581 D Gansel SPD 5582 B Schwarz CDU/CSU 5583 A Reents GRÜNE 5583 D Stobbe SPD 5584 D Klein (München) CDU/CSU 5585 A Fortsetzung der Beratung des Dritten Immissionsschutzberichts der Bundesregierung hier: Entschließungsantrag der Fraktion DIE GRÜNEN (Abstimmung) — Drucksache 10/1587 — Schmidbauer CDU/CSU 5585 C Dr. Hauff SPD 5586 B Baum FDP 5587 A Dr. Ehmke (Ettlingen) GRÜNE 5587 C Eidesleistung des Bundesministers für Wirtschaft Präsident Dr. Barzel 5588 C Dr. Bangemann, Bundesminister für Wirtschaft 5588 D Abgabe einer Erklärung der Bundesregierung zu den Ergebnissen des Weltwirtschaftsgipfels in London und zum EG-Gipfel in Fontainebleau in Verbindung mit Beratung der Beschlußempfehlung und des Berichts des Haushaltsausschusses zu den Unterrichtungen durch die Bundesregierung Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften — Die zukünftige Finanzierung der Gemeinschaft — Vorlage der Kommission der Europäischen Gemeinschaften II Deutscher Bundestag — 10. Wahlperiode — 77. Sitzung. Bonn, Donnerstag, den 28. Juni 1984 Die zukünftige Finanzierung der Gemeinschaft: Vorschlag für einen Beschluß über die eigenen Mittel — Drucksachen 10/358 Nr. 48, 10/329, 10/1583 — Dr. Kohl, Bundeskanzler 5589 B Schmidt (Hamburg) SPD 5596 D Hauser (Krefeld) CDU/CSU 5604A Frau Kelly GRÜNE 5607 D Dr. Haussmann FDP 5610 B Dr. Stoltenberg, Bundesminister BMF . 5613 D Roth SPD 5621 C Frau Beck-Oberdorf GRÜNE 5624 D Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung „Mutter und Kind — Schutz des ungeborenen Lebens" — Drucksache 10/1369 —Beschlußempfehlung und Bericht des Ausschusses für Jugend, Familie und Gesundheit — Drucksache 10/1603 — Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung — Drucksache 10/1605 — Frau Männle CDU/CSU 5645 C Frau Schmidt (Nürnberg) SPD 5647 C Eimer (Fürth) FDP 5650 B Dr. Geißler, Bundesminister BMJFG . 5651C Frau Schoppe GRÜNE 5654 D Beratung der Beschlußempfehlung und des Berichts des Verteidigungsausschusses als 1. Untersuchungsausschuß nach Artikel 45 a Abs. 2 des Grundgesetzes zu den Anträgen — der Fraktion der SPD und des Anschlußantrages der Fraktion DIE GRÜNEN vom 20. Januar 1984 zur Untersuchung der tatsächlichen und rechtlichen Grundlagen der Entscheidung des Bundesministers der Verteidigung Dr. Wörner, General Dr. Kießling zu entlassen — der Fraktion der CDU/CSU und des Anschlußantrages der Fraktion der FDP vom 20. Januar 1984 zur Rechtmäßigkeit der vorzeitigen Zurruhesetzung des Generals a. D. Dr. Kießling — Drucksache 10/1604 — Wimmer (Neuss) CDU/CSU 5657 B Dr. Klejdzinski SPD 5660 C Ronneburger FDP 5663 A Vogt (Kaiserslautern) GRÜNE 5666 A Dr. Wittmann CDU/CSU 5669 B Jungmann SPD 5673 B Bastian fraktionslos 5676 C Horn SPD 5678 A Francke (Hamburg) CDU/CSU 5680 B Dr. Vogel SPD 5684 B Rühe CDU/CSU 5686 D Beratung der Sammelübersicht 35 des Petitionsausschusses über Anträge zu Petitionen — Drucksache 10/1556 — in Verbindung mit Beratung der Sammelübersicht 36 des Petitionsausschusses über Anträge zu Petitionen — Drucksache 10/1557 — Reuter SPD 5687 D Dr. Göhner CDU/CSU 5688 B Krizsan GRÜNE 5689 A Neuhausen FDP 5689D, 5693 A Kirschner SPD 5690 C Jagoda CDU/CSU 5691 C Frau Nickels GRÜNE 5692 B Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und FDP eingebrachten Entwurfs eines Elften Gesetzes zur Änderung des Wehrsoldgesetzes — Drucksache 10/1475 — Beschlußempfehlung und Bericht des Innenausschusses — Drucksache 10/1592 — Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung — Drucksache 10/1593 — Berger CDU/CSU 5694 C Heistermann SPD 5696 A Kleinert (Marburg) GRÜNE 5697 C Dr. Weng FDP 5699 A Dr. Wörner, Bundesminister BMVg . . 5699 C Frau Nickels GRÜNE (Erklärung nach § 31 GO) 5700 C Beratung des Antrags der Fraktion der SPD Initiativen zur Abrüstung und Rüstungskontrolle — Drucksache 10/1298 — in Verbindung mit Deutscher Bundestag — 10. Wahlperiode — 77. Sitzung. Bonn, Donnerstag, den 28. Juni 1984 III Beratung des Antrags der Fraktion der SPD Abrüstungsinitiative aus vier Kontinenten — Drucksache 10/1573 — in Verbindung mit Beratung des Antrags der Fraktion DIE GRÜNEN Nichtaufhebung der WEU-Rüstungsbeschränkungen — Drucksache 10/1624 — in Verbindung mit Beratung des Antrags der Fraktionen der CDU/CSU und der FDP Sicherheits- und Rüstungskontrollpolitik — Drucksache 10/1674 — in Verbindung mit Beratung des Antrags des Abgeordneten Reents und der Fraktion DIE GRÜNEN Aufhebung der Herstellung von weitreichenden Raketen und strategischen Bombern auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland — Drucksache 10/1685 — Dr. Scheer SPD 5701 B Wilz CDU/CSU 5703 A Gansel SPD 5705 C Dr. Feldmann FDP 5708 B Reents GRÜNE 5710 B Möllemann, Staatsminister AA 5713A Zur Geschäftsordnung Dr. Bötsch CDU/CSU 5716 B Reents GRÜNE 5716 B Gansel SPD 5717A Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Steuerbereinigungsgesetzes 1985 — Drucksache 10/1636 — Gattermann FDP (zur GO) 5718A Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Strafverfahrensgesetzes 1984 — Drucksache 10/1313 — Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Verbesserung des Wahlrechts für die Sozialversicherungswahlen — Drucksache 10/1162 — Beschlußempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung — Drucksache 10/1658 — Müller (Wesseling) CDU/CSU 5718 C Glombig SPD 5720 B Frau Dr. Adam-Schwaetzer FDP . . . 5721 C Frau Potthast GRÜNE 5722 B Höpfinger, Parl. Staatssekretär BMA . 5723 D Fragestunde — Drucksachen 10/1656 vom 22. Juni 1984 und 10/1682 vom 27. Juni 1984 — Situation der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR DringlAnfr 27.06.84 Drs 10/1682 Bahr SPD Antw PStSekr Dr. Hennig BMB . . . 5627 A ZusFr Bahr SPD 5627 A ZusFr Werner CDU/CSU 5627 D ZusFr Schulze (Berlin) CDU/CSU . . . 5627 D ZusFr Hiller (Lübeck) SPD 5628 A ZusFr Reddemann CDU/CSU 5628 A ZusFr Heimann SPD 5628 B ZusFr Jäger (Wangen) CDU/CSU . . . 5628 C ZusFr Hauck SPD 5628 C ZusFr Menzel SPD 5628 D ZusFr Böhm (Melsungen) CDU/CSU . 5629A ZusFr Büchler (Hof) SPD 5629 A ZusFr Frau Reetz GRÜNE 5629 B ZusFr Dr. Hupka CDU/CSU 5629 C ZusFr Lutz SPD 5629 D ZusFr Becker (Nienberge) SPD 5630 A Unterschied zwischen einem „Anhänger der Todesstrafe" und einem „Befürworter der Wiedereinführung der Todesstrafe"; Bestellung von Dr. Richard Jaeger zum Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen MdlAnfr 26, 27 22.06.84 Drs 10/1656 Klein (Dieburg) SPD Antw StMin Dr. Mertes AA 5630 B ZusFr Klein (Dieburg) SPD 5630 C ZusFr Lambinus SPD 5630 D ZusFr Reddemann CDU/CSU 5631 C ZusFr Böhm (Melsungen) CDU/CSU . 5632A ZusFr Heyenn SPD 5632 A ZusFr Frau Blunck SPD 5632 A IV Deutscher Bundestag — 10. Wahlperiode — 77. Sitzung. Bonn, Donnerstag, den 28. Juni 1984 Freigabe des Films „Die weiße Rose" für Aufführungen in Goethe-Instituten MdlAnfr 28 22.06.84 Drs 10/1656 Dr. Rose CDU/CSU Antw StMin Dr. Mertes AA 5632 B ZusFr Dr. Rose CDU/CSU 5632 C ZusFr Schwenninger GRÜNE 5632 D ZusFr Würtz SPD 5633 A Derzeitiger Aufenthalt und Gesundheitszustand des Ehepaares Sacharow-Bonner; Reaktion sowjetischer Behörden auf die Forderungen nach Genehmigung der Ausreise MdlAnfr 29 22.06.84 Drs 10/1656 Jäger (Wangen) CDU/CSU Antw StMin Dr. Mertes AA 5633 B ZusFr Jäger (Wangen) CDU/CSU . . . 5633 B ZusFr Dr. Hupka CDU/CSU 5633 D Verstoß Staatsministers Möllemann gegen die Bestimmungen des Bundesministergesetzes durch seine geschäftlichen Aktivitäten MdlAnfr 30 22.06.84 Drs 10/1656 Würtz SPD Antw StMin Dr. Mertes AA 5633 D ZusFr Würtz SPD 5634 B ZusFr Dr. Weng FDP 5634 C ZusFr Klein (Dieburg) SPD 5634 C ZusFr Bahr SPD 5634 C ZusFr Frau Blunck SPD 5634 D ZusFr Herterich SPD 5635 A ZusFr Verheugen SPD 5635 B Verletzung der KSZE-Schlußakte durch Störungen von Sendungen der Deutschen Welle durch sowjetische, bulgarische und tschechoslowakische Sender MdlAnfr 31 22.06.84 Drs 10/1656 Dr. Hupka CDU/CSU Antw StMin Dr. Mertes AA 5635 B ZusFr Dr. Hupka CDU/CSU 5636 B Rückgang der Zahl genehmigter Familienzusammenführungen für Deutsche aus den Oder-Neiße-Gebieten MdlAnfr 32 22.06.84 Drs 10/1656 Dr. Hupka CDU/CSU Antw StMin Dr. Mertes AA 5636 C ZusFr Dr. Hupka CDU/CSU 5637 A ZusFr Jungmann SPD 5637 B ZusFr Jäger (Wangen) CDU/CSU . . . 5637 C ZusFr Dr. Czaja CDU/CSU 5637 C ZusFr Becker (Nienberge) SPD 5637 D Unterbindung der Einfuhr von Meeresschildkröten und -produkten aus Frankreich in die Bundesrepublik Deutschland; Einfuhr von Meeresschildkrötenprodukten von der Karibik-Insel La Réunion nach Frankreich MdlAnfr 65, 66 22.06.84 Drs 10/1656 Frau Blunck SPD Antw PStSekr Gallus BML 5638 B ZusFr Frau Blunck SPD 5638 C ZusFr Frau Dr. Hartenstein SPD . . . 5638 D ZusFr Dr. Ehmke (Ettlingen) GRÜNE . 5639 B ZusFr Frau Reetz GRÜNE 5639 C Einhaltung des Einfuhrverbots für Meeresschildkröten und -produkte beim Wegfall der Grenzkontrollen in der EG MdlAnfr 67 22.06.84 Drs 10/1656 Dr. Weng FDP Antw PStSekr Gallus BML 5639 D ZusFr Dr. Weng FDP 5640 A ZusFr Frau Blunck SPD 5640 B ZusFr Frau Dr. Hartenstein SPD . . . 5640 B Strafandrohung für die illegale Einfuhr von Tieren und Pflanzen der vom Aussterben bedrohten Arten im Rahmen der Novellierung des Artenschutzgesetzes MdlAnfr 68 22.06.84 Drs 10/1656 Dr. Weng FDP Antw PStSekr Gallus BML 5640 C ZusFr Dr. Weng FDP 5640 C ZusFr Frau Blunck SPD 5640 D Einfuhrverbot für Meeresschildkröten und -produkte in die Bundesrepublik Deutschland MdlAnfr 69, 70 22.06.84 Drs 10/1656 Frau Dr. Hartenstein SPD Antw PStSekr Gallus BML 5641 A ZusFr Frau Dr. Hartenstein SPD . . . 5641A ZusFr Frau Blunck SPD 5641 C ZusFr Dr. Ehmke (Ettlingen) GRÜNE . 5642 C Durchführung von Kontrollen zur Verhinderung der Einfuhr von Meeresschildkröten und -produkten innerhalb der EG MdlAnfr 72 22.06.84 Drs 10/1656 Dr. Ehmke (Ettlingen) GRÜNE Antw PStSekr Gallus BML 5642 D ZusFr Dr. Ehmke (Ettlingen) GRÜNE . 5642 D ZusFr Frau Blunck SPD 5643 A Deutscher Bundestag — 10. Wahlperiode — 77. Sitzung. Bonn, Donnerstag, den 28. Juni 1984 V Ökologische Auswirkungen der durch Verringerung der Milchproduktion verursachten Betriebsstillegungen im bayerischen Grenzland MdlAnfr 74 22.06.84 Drs 10/1656 Verheugen SPD Antw PStSekr Gallus BML 5643 B ZusFr Verheugen SPD 5643 B ZusFr Frau Blunck SPD 5643 C ZusFr Eigen CDU/CSU 5643 D ZusFr Frau Dr. Hartenstein SPD . . . 5643 D Situation der Forstwirtschaft in den vom Waldsterben betroffenen Gebieten Ostbayerns MdlAnfr 75 22.06.84 Drs 10/1656 Verheugen (Kulmbach) SPD Antw PStSekr Gallus BML 5644 A ZusFr Verheugen SPD 5644 B Entwicklung der Waldschäden in Ostbayern MdlAnfr 76 22.06.84 Drs 10/1656 Stiegler SPD Antw PStSekr Gallus BML 5644 C ZusFr Frau Blunck SPD 5644 D ZusFr Dr. Ehmke (Ettlingen) GRÜNE . 5644 D Nächste Sitzung 5725 D Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten . 5726* A Deutscher Bundestag — 10. Wahlperiode — 77. Sitzung. Bonn, Donnerstag, den 28. Juni 1984 5575 77. Sitzung Bonn, den 28. Juni 1984 Beginn: 8.00 Uhr
  • folderAnlagen
    Anlage zum Stenographischen Bericht Anlage Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete(r) entschuldigt bis einschließlich Dr. Ahrens * 29. 6. Antretter * 29. 6. Frau Dr. Bard 29. 6. Böhm (Melsungen) * 28. 6. Büchner (Speyer) * 29. 6. Conradi 29. 6. Dr. Enders * 29. 6. Frau Fischer 29. 6. Dr. Glotz 28. 6. Haase (Fürth) * 29. 6. Dr. Hackel * 28. 6. Dr. Häfele 28. 6. Haehser 29. 6. Frau Hoffmann (Soltau) 29. 6. Dr. Holtz ** 29. 6. Jäger (Wangen) * 29. 6. Junghans 29. 6. Kittelmann * 29. 6. Dr. Kunz (Weiden) 29. 6. Lenzer * 29. 6. Dr. Mertes (Gerolstein) 29. 6. Dr. Müller * 29. 6. Neumann (Bramsche) * 29. 6. Pohlmann 29. 6. Polkehn 29. 6. Porzner 29. 6. Reddemann * 29. 6. Dr. Rumpf * 29. 6. Saurin 29. 6. Schlatter 29. 6. Schmidt (München) * 29. 6. Schulte (Unna) * 29. 6. Schwarz * 29. 6. Seehofer 28. 6. Seiters 29. 6. Dr. Stark (Nürtingen) 29. 6. Verheyen (Bielefeld) 29. 6. Vogt (Kaiserslautern) * 29. 6. Voigt (Sonthofen) 29. 6. Weiskirch (Olpe) 29. 6. Weiß 28. 6. Dr. Wulff * 29. 6. * für die Teilnahme an Sitzungen der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ** für die Teilnahme an einer Arbeitsgruppe der Interparlamentarischen Union
  • insert_commentVorherige Rede als Kontext
    Rede von Wolfgang Roth


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

    In dem Teil, wo Sie sagen, daß Streik und Aussperrung bei ein bißchen Kompromißwillen auf beiden Seiten, vor allem auf seiten der Arbeitgeber, überflüssig gewesen wären und daß es insofern unsinnig war, sind wir an Ihrer Seite.

    (Beifall bei der SPD)

    Daß aber Arbeitszeitverkürzung auf die Tagesordnung der Tarifvertragsverhandlungen gehört, ist die andere Frage, und da sind wir entschieden dabei; denn wir wissen, daß bei Weglaufen der Produktivität gegenüber dem Produktionswachstum ohne Wochenarbeitszeitverkürzung die Massenarbeitslosigkeit nicht wirksam bekämpft werden kann. Darum ging es in dieser Frage.

    (Kittelmann [CDU/CSU]: Der Beweis ist noch zu erbringen!)

    Meine Damen und Herren, lassen Sie mich zum Schluß ein paar Bemerkungen zu den EG-Finanzbeschlüssen machen.
    Sie haben gesagt, daß die Beschlüsse finanziell erfolgreich gewesen seien. Nun rechnen wir spitz: Sie haben bei den EG-Agrarbeschlüssen für drei Jahre Einsparungen von 4,5 Milliarden DM erzielt. Sie haben gestern durch ein Gesetz Mehrausgaben im Agrarbereich von 10 Milliarden DM in drei Jahren beschlossen. Ich halte das für einen völligen Kurswechsel in der Finanzpolitik und jedenfalls unvereinbar mit Ihren bisherigen Behauptungen über Konsolidierung.

    (Beifall bei der SPD)

    Es ist ja erstaunlich! Der Herr Bundesfinanzminister hatte immer gesagt: 3 % Vorsteuerpauschale zum 1. Januar 1985. Dann wurde er ein paarmal auf Versammlungen in Schleswig-Holstein ausgepfiffen, und plötzlich wurde das verdoppelt. Plötzlich wurden 10 Milliarden DM auf drei Jahre oder 22 Milliarden DM bis 1991 beschlossen. Hier wurde in der Tat einem Verband kurzfristig völlig Recht gegeben. Nach meiner Überzeugung haben Sie die Unschuld in der Subventionspolitik verloren.
    Wir hatten zwischen 1979 und 1982 29 Milliarden DM Steuersubventionen im Bundesetat. Seit Ihren Entscheidungen haben wir jetzt 36,3 Milliarden DM pro Jahr. Sie haben innerhalb von zwei Jahren die Subventionen um 23 % gesteigert. Herr Stoltenberg, Sie haben Ihre eigenen Ankündigungen und Vorhaben in der Finanzpolitik Lügen gestraft. Sie sollten das hier auch zugeben. Sie sollten vor allem für die Zukunft erkennen, daß Sie einen Damm brechen ließen, in der EG- und in der nationalen Finanzpolitik.

    (Beifall bei der SPD)



Rede von Dr. Annemarie Renger
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)
Es ist immer ein etwas abrupter Abbruch, wenn plötzlich die Redezeit zu Ende ist.
Das Wort hat die Frau Abgeordnete Beck-Oberdorf.

  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Marieluise Beck-Oberdorf


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

    Das sind sehr freundliche Äußerungen, die man da mitbekommt, bevor man zum Pult geht.

    (Dr.-Ing. Kansy [CDU/CSU]: Ich habe gesagt: Die ist auch wieder da!)

    — „Es bleibt uns nichts erspart", ist gesagt worden. Ich habe es schon gehört. Das ist wohl das kollegiale Verhalten in diesem Hause hier.
    Meine sehr verehrten Damen und Herren! Herr Stoltenberg hat von sehr tiefgreifenden Beschlüssen gesprochen, die in Fontainebleau gefaßt worden wären, und hat sich auch auf den Londoner Gipfel bezogen. Ich möchte jetzt versuchen, einige Anmerkungen zu der Verschuldungskrise zu machen, die uns in nächster Zeit in diesem Hause sicherlich immer stärker beschäftigen wird, und insbesondere zur IWF-Politik.
    Herr Stoltenberg hat gesagt, wir bräuchten, um die Dritte-Welt-Länder wirklich in eine bessere wirtschaftliche Position zu versetzen, eine nachhaltige Zunahme des Welthandels. Er verschweigt dabei, daß das bis jetzt immer geheißen hat: Ausbau der Monokulturen in diesen Ländern, z. B. Anbau von cash crops, mit einer ungeheuren Zunahme von Hunger in diesen Ländern. Das ist bisher so gewesen.
    Zweitens hat er gesagt, wir bräuchten die Öffnung der Märkte für die Entwicklungsländer und bessere Preiskonditionen. Hier möchte ich dann wirklich einmal wissen, wie er bei einem ganz har-



    Frau Beck-Oberdorf
    ten marktwirtschaftlichen Konkurrenzsystem sichern will, daß Firmen wie Eduscho nicht mehr zu absoluten Niedrigstpreisen auf dem Weltmarkt Kaffeebohnen kaufen werden und damit weiterhin die Dritte-Welt-Länder über ganz schlechte terms of trade in noch tiefere Armut hineintreiben werden.

    (Dr.-Ing. Kansy [CDU/CSU]: Wer unterläuft denn das Kaffeeabkommen? Die Sowjets!)

    Drittens spricht er von der Notwendigkeit, Protektionismus zu bekämpfen und das Wachstum in den Entwicklungsländern zu fördern. Dazu muß er aber sagen, wie die IWF-Auflagen, die genau dieses Ziel verfolgen, im Augenblick aussehen. Die IWF-Auflagen fordern in der Regel eine Stagnation der Löhne bei gleichzeitigen Importrestriktionen. Das führt in diesen Ländern, da sie Rohstoffe importieren müssen, um überhaupt produzieren zu können, zu einer geringeren Auslastung der Produktionskapazitäten. Auf diese Weise haben solche Anpassungsprogramme insgesamt zu einer Verarmung der Bevölkerung in den Dritte-Welt-Ländern geführt.

    (Kittelmann [CDU/CSU]: Nun machen Sie einmal Ihre Vorschläge!)

    Die Hungerrevolten, die wir jetzt überall erleben konnten, z. B. in Marokko, die Aufstände in anderen Ländern, die Demonstrationen in Honduras usw. sind genau eine Folge dieser IWF-Politik gewesen, einer IWF-Politik, die nämlich nicht zugunsten dieser Dritte-Welt-Länder ausgeht, sondern die sich auch wieder, wie eh und je, als eine Politik zur Verbesserung der Lage der Industrienationen in dieser Welt entpuppt.

    (Beifall bei den GRÜNEN)

    Als Letztes. Wenn Sie sagen, daß wohl jedem einleuchten müsse, daß ohne Wachstum hier den Entwicklungsländern keine Chance für eine Verbesserung ihrer Situation gegeben werden könne, dann möchte ich Sie einmal fragen, Herr Stoltenberg, wie Sie dann erklären, daß sich in den ganzen 50er und 60er Jahren, wo die Industrienationen Wachstumsraten hatten, von denen man heute nur noch träumen kann — oder zumindest Sie träumen würden, wir j a nicht —,

    (Dr.-Ing. Kansy [CDU/CSU]: Nein, Sie haben Alpträume!)

    trotzdem die Schere zwischen den reichen und den armen Ländern weiterhin so geöffnet hat. Erklären Sie mir bitte einmal diesen Widerspruch. Diese Argumente — das sind jetzt keine neomarxistischen Klamotten, wie Sie immer so gerne sagen, wenn Sie es sich einfach machen wollen — nehmen Sie bitte einmal auf und widerlegen sie. Ich glaube, das dürfte Ihnen schwerfallen.

    (Link [Diepholz] [CDU/CSU]: Er hat etwas Besseres zu tun!)

    — Wenn es Ihnen nicht so wichtig ist, wenn Sie
    etwas Besseres zu tun haben, dann allerdings
    schminken Sie sich auch die moralinsauren Tränen für die Dritte Welt ab.

    (Zustimmung bei den GRÜNEN — Kittelmann [CDU/CSU]: Sagen Sie doch nur einmal, wie Sie es machen wollen!)

    Dieses Modell jedenfalls wird die Dritte Welt weiterhin in die Verarmung treiben. Dabei sind wir dann auch bei der EG-Politik; denn die Politik der EG, wie sie sich in Fontainebleau gezeigt hat, hat auch etwas zu tun mit der Politik, die sich gegen die Dritte Welt richtet, wobei ich nach wie vor behaupte, daß in Fontainebleau nicht viel anderes gemacht worden ist, als das Tauziehen um die bitter notwendigsten Finanzvereinbarungen zu Ende zu bringen. In Fontainebleau ist kein finanzpolitisches Konzept zustande gebracht worden, das wirklich in die Zukunft weist. Das weiß jeder.
    Noch einige Anmerkungen: In Fontainebleau hat es kein finanzpolitisches Konzept gegeben, und auch die Gipfeltreffen dieser Art in nächster Zeit werden immer wieder von dem Versuch bestimmt sein, die Defizite in der EG mühsam zu decken. Wir wissen jetzt, daß es keine Konzeption für die 5 Milliarden DM Defizit gibt, die anstehen, daß also das neue Tauziehen bevorsteht.
    Ich finde es auch einigermaßen zynisch, wenn Sie sich damit brüsten, Sie seien endlich in eine Strukturpolitik für die Landwirtschaft eingestiegen, und damit die zusätzlichen Ausgaben rechtfertigen, die den Bundeshaushalt belasten werden. Diese Strukturpolitik bedeutet nichts anderes — das ist mit Zahlen belegbar, das ist gestern in der Debatte auch ausreichend klargemacht worden — als eine knallharte Gesundschrumpfungspolitik zu Lasten der kleinen landwirtschaftlichen Betriebe und zugunsten der großen landwirtschaftlichen Betriebe, der industriell produzierenden Agrarwirte. Das ist allerdings ein zynisches Gesundschrumpfungsprogramm. Dafür wollen wir aus dem Haushalt keine einzige Mark bereitstellen.
    Weshalb sind Sie trotzdem bereit, aus unserem Haushalt weiterhin soviel in diesen bodenlosen EGHaushalt hineinzustecken, obwohl Sie sich eigentlich einen Namen als Sparapostel machen wollten? Das gilt ja auch immer dann, wenn es hier um soziale Absicherungen geht. Ist es tatsächlich noch die Idee, die in diesem Hause z. B. vor 27 Jahren bei einer der ersten Europadebatten von einem Ihrer Kollegen, Dr. Furler von der CDU/CSU — damals ging es um die Unterzeichnung der Römischen Verträge —, dargelegt worden ist?
    Er sagte:
    Die Verträge geben eine große europäische Möglichkeit. Ich bin sogar überzeugt, sie geben im Augenblick und auf lange Zeit hinaus die einzige Möglichkeit, zu einem neuen Europa vorwärtszuschreiten, zu einem Europa, dem der Geist des gemeinschaftlichen Denkens und Handelns innewohnt, einem Europa, das Solidarität und die Kraft besitzt, die sich aus dem Zusammenwirken benachbarter und befreundeter Völker notwendigerweise entwickeln wird.



    Frau Beck-Oberdorf
    Sie kennen unsere Ablehnung von Europa; nicht deshalb, weil wir Nationalisten wären, sondern weil wir sagen, daß das, was sich inzwischen aus dieser Idee entwickelt hat, nichts mehr übriggelassen hat von den Gedanken der Solidarität oder des gemeinschaftlichen Handelns im Sinne von anderen. Vielmehr ist diese Idee ganz knallhart einem wirtschaftspolitischen Großmachtinteresse geopfert worden, das da heißt: Wir müssen mit der EG in eine neue Industriestrukturpolitik einsteigen. Diese neue Industriestrukturpolitik ist fast besser als von Ihnen noch von Herrn Dr. Ehmke für die SPD beschrieben worden. Er hat es nämlich ganz offen und unverfroren als ökonomisches Wettrüsten bezeichnet, das ansteht zwischen Japan, den Vereinigten Staaten und dem in diesem Sinne zu schaffenden Europa.
    Somit ist dieses Modell Europa, das vielleicht tatsächlich einmal — bei einigen zumindest — die Idee der Solidarität in sich getragen hat, geschrumpft zu einem Traum von einer industriellen Großmacht, die eben diese Konkurrenzfähigkeit mit Japan und den USA sichert, die die Basis für exportorientierte Industrien erweitert und die — das ist wohl die neue Zukunftsaufgabe — Innovationen in Richtung der neuen Technologien fördert. Es unterscheiden sich hier die Sozialdemokraten tatsächlich um keinen Deut von der reaktionären Politik von Frau Thatcher, und es unterscheiden sich — und das ist das Interessante — die wirtschaftspolitischen Vorstellungen von französischen Sozialisten und Kommunisten tatsächlich nicht von denen von Frau Thatcher, weil sie alle gleichen Paradigmen folgen, nämlich der Wachstumsideologie kapitalistischer Industriegesellschaften.

    (Beifall bei den GRÜNEN — Dr.-Ing. Kansy [CDU/CSU]: „Oh Herr, ich danke ich, daß ich nicht bin wie die anderen!")

    Herr Ehmke hat in diesem Aufsatz eine Politik beschworen, die an den Herausforderungen der Konkurrenz teilnehmen soll. Er ruft sogar auf zu einer konzertierten Aktion von Unternehmern, Gewerkschaften und Regierungen für diese gemeinsame große Anstrengung. Er fordert sogar das Ende der Subventionen für alte Industrien wie Kohle, Stahl, Werften und Textil und will statt dessen Investitionshilfen im Bereich moderner Technologien zur Schaffung leistungsfähiger Unternehmenseinheiten. Die Bauern sollen — das wird dort explizit ausgedrückt — sich demgemäß stärker marktwirtschaftlichen Gesetzen unterwerfen. Das heißt schlichtweg Bauernlegen. Das erst, meine Damen und Herren, erklärt, warum der Bürger hier für Europa so begeistert sein soll. Das erklärt auch, warum Herr Stoltenberg bereit ist, die Staatsfinanzen in diese EG hineinzubuttern. Denn diese Staatsfinanzen von hier werden geopfert für diese exportorientierte Industriepolitik eines gemeinsamen Europas. Das heißt, daß diese Steuergelder, die hier in die Europapolitik gehen, eigentlich eine versteckte Form von Exportsubventionen sind. Der Steuerzahler soll deswegen begeisterter Europabürger sein. Man gibt ihm als Trostpflästerchen eine Europahymne, damit es mal was fürs Herze gibt. Man gibt ihm eine europäische Fußballmannschaft, wenn das hier in Deutschland nicht mehr so klappt mit dem Fußball.

    (Zuruf von der CDU/CSU: Sie kennen sich ja aus! — Die kommen wieder! — Weitere Zurufe von der CDU/CSU)

    Man verdeckt damit, daß er hier teilhaben soll an einer ganz egozentrisch an den Interessen dieser Industrienationen orientierten Unterstützung und deswegen auch Finanzierung der EG. Dieses Europa lehnen wir ab, meine Damen und Herren. Wir sind keine Nationalisten. Ich möchte das noch einmal betonen. Aber dieses Großmacht-Europa wirtschaftlicher Art — über den militärpolitischen Aspekt hat Frau Kelly heute morgen gesprochen — wollen wir nicht. Wir wollen, wenn es noch jemals einen Pfennig in die EG gibt, damit ein Europa der Solidarität und nicht eines der Ausbeutung aufbauen.

    (Beifall bei den GRÜNEN — Zurufe von der CDU/CSU)