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ID0822309800

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    Plenarprotokoll 8/223 Deutscher Bundestag Stenographischer Bericht 223. Sitzung Bonn, Mittwoch, den 18. Juni 1980 Inhalt: Absetzung eines Punktes von der Tagesordnung 17981 A Abwicklung der Tagesordnung 18009 C Begrüßung des Präsidenten des philippinischen Parlaments 18006 A Erweiterung der Tagesordnung . . . 18020 C Begrüßung einer Delegation des Haushaltsausschusses des italienischen Senats . 18036 B Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Übereinkommen Nr. 150 der Internationalen Arbeitsorganisation vom 26. Juni 1978 über die Arbeitsverwaltung: Rolle, Aufgaben, Aufbau — Drucksache 8/4136 — Beratung des Berichts des Petitionsausschusses Bitten und Beschwerden an den Deutschen Bundestag Die Tätigkeit des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages im Jahre 1979 — Drucksache 8/4140 — in Verbindung mit Beratung der Sammelübersicht 72 des Petitionsausschusses über Anträge zu Petitionen — Drucksache 8/4177 — Frau Berger (Berlin) CDU/CSU 17981 C Kirschner SPD 17984 A Dr. Zumpfort FDP 17986 C II Deutscher Bundestag — 8. Wahlperiode — 223. Sitzung. Bonn, Mittwoch, den 18. Juni 1980 Beratung der Beschlußempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Schneider, Dr. Jahn (Münster), Niegel, Francke (Hamburg), Kolb, Metz, Dr. Möller, Frau Pack, Schmidt (Wuppertal), Dr. Jenninger und der Fraktion der CDU/CSU Drittes Wohnungsbaugesetz — Drucksachen 8/2902, 8/3942 — in Verbindung mit Beratung der Beschlußempfehlung und des Berichts des Haushaltsausschusses zu dem Entschließungsantrag der Fraktion der CDU/CSU zur dritten Beratung des Haushaltsgesetzes 1980 hier : Einzelplan 25 — Geschäftsbereich des Bundesministers für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau — Drucksachen 8/3487, 8/3954 — Dr. Schneider CDU/CSU 17988 C Polkehn SPD 17991 D Gattermann FDP 17993A Dr. Jahn (Münster) CDU/CSU 17995 D Müntefering SPD 17999 C Dr. Haack, Bundesminister BMBau . 18003 C Erste Beratung des von den Abgeordneten Frau Dr. Wisniewski, Pfeifer, Rühe, Dr. Stavenhagen, Frau Benedix-Engler, Daweke, Prangenberg, Dr. Hornhues, Frau Krone-Appuhn, Dr. Müller, Voigt (Sonthofen), Berger (Lahnstein), Frau Dr. Wilms und der Fraktion der CDU/CSU eingebrachten Entwurfs eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Graduiertenförderungsgesetzes — Drucksache 8/4134 — in Verbindung mit Beratung des Antrags der Abgeordneten Frau Dr. Wisniewski, Pfeifer, Rühe, Dr. Stavenhagen, Frau Benedix-Engler, Daweke, Prangenberg, Dr. Hornhues, Frau Krone-Appuhn, Dr. Müller, Voigt (Sonthofen), Berger (Lahnstein), Frau Dr. Wilms und der Fraktion der CDU/CSU Änderung der Graduiertenförderungsverordnung — Drucksache 8/4135 — Frau Dr. Wisniewski CDU/CSU . . . 18009 D Weisskirchen (Wiesloch) SPD 18011 D Dr. Dr. h. c. Maihofer FDP 18013 C Dr. Schmude, Bundesminister BMBW . 18015A Beratung der Beschlußempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Bildung und Wissenschaft zu dem Antrag der Fraktion der CDU/CSU Programm zur Förderung des Auslandsaufenthaltes von Schülern, jungen Arbeitnehmern, Studenten und Wissenschaftlern — Drucksachen 8/2458, 8/4124 — Daweke CDU/CSU 18016D Vogelsang SPD 18018C Wolfgramm (Göttingen) FDP 18019 C Beratung der Beschlußempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Bildung und Wissenschaft zu dem Antrag der Fraktionen der CDU/CSU, SPD und FDP Förderung der Menschenrechtserziehung — Drucksachen 8/3751, 8/4033 — Dr. Schweitzer SPD 18021 A Prangenberg CDU/CSU 18022 A Lattmann SPD 18023 A Frau Schuchardt FDP . . . 18024 C Zweite Beratung des vom Bundesrat eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Lastenausgleichsgesetzes — Drucksache 8/2480 - Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung — Drucksache 8/4195 — Beschlußempfehlung und Bericht des Innenausschusses — Drucksache 8/4153 — Dr. Czaja CDU/CSU 18026 B Jaunich SPD 18027 C Erste Beratung des von den Abgeordneten Dr. Czaja, Erhard (Bad Schwalbach), Dr. Hupka, Dr. Wittmann (München), Dr. Hennig, Sauer (Salzgitter), Schmidt (Wuppertal), Müller (Berlin) und Genossen und der Fraktion der CDU/CSU eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Lastenausgleichsgesetzes — Drucksache 8/4229 — 18029 D Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Weingesetzes — aus Drucksache 8/3829 — Erste Beschlußempfehlung und erster Bericht des Ausschusses für Jugend, Familie und Gesundheit — Drucksache 8/4161 — 18029 D Deutscher Bundestag — 8. Wahlperiode — 223. Sitzung. Bonn, Mittwoch, den 18. Juni 1980 III Zweite Beratung und Schlußabstimmung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Vertrag vom, 12. Dezember 1979 zur Änderung des Vertrages vom 11. September 1970 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich über Rechts- und Amtshilfe in Zoll-, Verbrauchsteuer- und Monopolangelegenheiten — Drucksache 8/3746 — Beschlußempfehlung und Bericht des Finanzausschusses — Drucksache 8/4142 — 18030 B Zweite Beratung und Schlußabstimmung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 15. März 1978 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Mauritius zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen und zur Förderung des Handels und der Investitionstätigkeit zwischen den beiden Staaten — Drucksache 8/3747 Beschlußempfehlung und Bericht des Finanzausschusses — Drucksache 8/4143 — 18030 C Zweite Beratung und Schlußabstimmung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Vertrag vom 12. Oktober 1979 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sozialistischen Republik Rumänien über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Kapitalanlagen — Drucksache 8/3919 — Beschlußempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft — Drucksache 8/4150 — 18030 D Zweite Beratung und Schlußabstimmung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zum Zusatzprotokoll vom 13. März 1980 zum Abkommen vom 16. Juni 1959 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich der Niederlande zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen sowie verschiedener sonstiger Steuern und zur Regelung anderer Fragen auf steuerlichem Gebiete — Drucksache 8/3994 — Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung — Drucksache 8/4204 — Beschlußempfehlung und Bericht des Finanzausschusses — Drucksache 8/4162 — in Verbindung mit Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Ausführungsgesetzes zum Zusatzprotokoll vom 13. März 1980 zum Abkommen vom 16. Juni 1959 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich der Niederlande zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen sowie verschiedener sonstiger Steuern und zur Regelung anderer Fragen auf steuerlichem Gebiete (Ausführungsgesetz Grenzgänger Niederlande) — Drucksache 8/3995 — Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung — Drucksache 8/4204 — Beschlußempfehlung und Bericht des Finanzausschusses — Drucksache 8/4162 — 18030 D Zweite Beratung und Schlußabstimmung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Übereinkommen Nr. 142 der Internationalen Arbeitsorganisation vom 23. Juni 1975 über die Berufsberatung und Berufsbildung im Rahmen der Erschließung des Arbeitskräftepotentials — Drucksache 8/3550 — Beschlußempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung — Drucksache 8/4200 — 18031 C Zweite Beratung und Schlußabstimmung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 23. April 1979 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Finnland über Leistungen für Arbeitslose — Drucksache 8/3993 — Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung — Drucksache 8/4242 — Beschlußempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung — Drucksache 8/4184 — 18031 D Zweite Beratung und Schlußabstimmung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 23. April 1979 zwischen der IV Deutscher Bundestag — 8. Wahlperiode — 223. Sitzung. Bonn, Mittwoch, den 18. Juni 1980 Bundesrepublik Deutschland und der Republik Finnland über Soziale Sicherheit — Drucksache 8/3992 — Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung — Drucksache 8/4242 — Beschlußempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung — Drucksache 8/4183 — 18032 B Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs Drucksache 8/3949 — Beschlußempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses — Drucksache 8/4199 — 18032 D Zweite Beratung und Schlußabstimmung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Europäischen Übereinkommen vom 24. April 1967 über die Adoption von Kindern — Drucksache 8/3529 — Beschlußempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses — Drucksache 8/4194 — 18033 A Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Zusammenlegung der Deutschen Landesrentenbank und der Deutschen Siedlungsbank — Drucksache 8/3984 — Beschlußempfehlung und Bericht des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten — Drucksache 8/4201 — 18033 B Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über das Fahrlehrerwesen — Drucksache 8/3987 — Beschlußempfehlung und Bericht des Ausschusses für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen — Drucksache 8/4185 — 18033 C Erste Beratung des von den Fraktionen der SPD und FDP eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Beschleunigung des Asylverfahrens — Drucksache 8/4227 — 18033 D Zweite und dritte Beratung des Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung besoldungsrechtlicher und versorgungsrechtlicher Vorschriften 1980 — Drucksachen 8/3624, 8/2877, 8/3194 — Bericht des Haushaltsausschusses gemäß § 96 der Geschäftsordnung — Drucksache 8/4241 — Beschlußempfehlung und Bericht des Innenausschusses — Drucksachen 8/4203, 8/4221 — Erhard (Bad Schwalbach) CDU/CSU . 18034 B Liedtke SPD 18036 B Dr. Wendig FDP 18038 C Erste Beratung des von den Abgeordneten Dr. Althammer, Dr. Wittmann (München), Dr. Möller, Gerstein, Dr. George, Glos, Höpfinger, Lampersbach, Dr. Langner, Dr. Laufs, Dr. Lenz (Bergstraße), Regenspurger, Röhner, Schröder (Lüneburg), Schwarz, Sick, Spranger und der Fraktion der CDU/CSU eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Bereinigung des Bundesrechtes — Drucksache 8/3802 — in Verbindung mit Beratung des Antrags der Abgeordneten Spranger, Gerstein, Glos, Dr. Laufs, Dr. Möller, Regenspurger, Röhner, Schröder (Lüneburg), Schwarz, Sick, Dr. Wittmann (München) und der Fraktion der CDU/CSU Prüfung der Notwendigkeit von Gesetzgebungsvorhaben — Drucksache 8/3804 - in Verbindung mit Beratung des Antrags der Abgeordneten Dr. Althammer, Gerstein, Dr. George, Glos, Höpfinger, Lampersbach, Dr. Langner, Dr. Laufs, Dr. Lenz (Bergstraße), Dr. Möller, Regenspurger, Röhner, Schröder (Lüneburg), Schwarz, Sick, Spranger, Dr. Wittmann (München) und der Fraktion der CDU/ CSU Abbau der gesetzlichen Verpflichtung der Wirtschaft zur Angabe statistischer Daten — Drucksache 8/3803 — in Verbindung mit Beratung des Antrags der Abgeordneten Dr. Althammer, Gerstein, Dr. George, Glos, Höpfinger, Lampersbach, Dr. Langner, Dr. Laufs, Dr. Lenz (Bergstraße), Dr. Möller, Regenspurger, Röhner, Schröder (Lüneburg), Schwarz, Sick, Spranger, Dr. Wittmann (München) und der Fraktion der CDU/ CSU Deutscher Bundestag — 8. Wahlperiode — 223. Sitzung. Bonn, Mittwoch, den 18. Juni 1980 V Abbau des Formularwesens — Drucksache 8/3805 — Dr. Althammer CDU/CSU 18042A Dr. Linde SPD 18044 C Kleinert FDP 18048 A Beratung der Beschlußempfehlung und des Berichts des Innenausschusses zu dem Antrag der Fraktion der CDU/CSU Bundesgrenzschutz — Drucksachen 8/3131, 8/4176 — Dr. Jentsch (Wiesbaden) CDU/CSU 18052A Pensky SPD 18053 C Dr. Wendig FDP 18055A von Schoeler, Parl. Staatssekretär BMI 18056 B Beratung des Antrags der Fraktion der CDU/CSU Vorschläge zur kontrollierten Abrüstung der biologischen, chemischen und atomaren Waffen — Drucksache 8/4091 — Dr. Mertes (Gerolstein) CDU/CSU . . . 18057 D Jungmann SPD 18059 B Jung FDP 18061 D Beratung der Beschlußempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen zu dem Antrag der Abgeordneten Tillmann, Dr. Schulte (Schwäbisch Gmünd), Weiskirch (Olpe), Ernesti, Damm, Dreyer, Sick, Benz, Pfeffermann, Biehle, Dr. Stercken, Voigt (Sonthofen), Würzbach, Frau Krone-Appuhn, Handlos, Gierenstein, Stahlberg, Dr. Jobst, Hanz, Dr. Freiherr Spies von Büllesheim, Frau Hoffmann (Hoya), Straßmeir, Bühler (Bruchsal), Dr. Friedmann, Jäger (Wangen), Dr. Fuchs, Weber (Heidelberg), Dr. Hennig, Löher, Dr. Stavenhagen und Genossen und der Fraktion der CDU/ CSU Europäische Flugsicherung — Drucksachen 8/3521, 8/4122 — . . . 18063 B Beratung der Beschlußempfehlung des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Pfennig, Dr. Marx, Dr. Klepsch, Luster, Blumenfeld, Dr. MüllerHermann, von Hassel, Frau Dr. Walz und Genossen und Fraktion der CDU/CSU Beteiligung des Europäischen Parlaments an der Ratifizierung des Vertrages über den Beitritt Griechenlands zur Europäischen Gemeinschaft und zu dem Entschließungsantrag der Fraktionen der SPD und FDP zur zweiten Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Vertrag vom 28. Mai 1979 und dem Beschluß vom 24. Mai 1979 über den Beitritt der Republik Griechenland zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, zur Europäischen Atomgemeinschaft und zur Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl — Drucksachen 8/3408, 8/3439, 8/4125 — 18063 C Beratung des Antrags des Präsidenten des Bundesrechnungshofes Rechnung des Bundesrechnungshofes für das Haushaltsjahr 1979 — Einzelplan 20 —— Drucksache 8/ 3967 — 18063 D Beratung der Ergänzung zum Antrag des Bundesministers der Finanzen Veräußerung einer 13,2 ha großen Teilfläche des ehem. Heereszeugamts (Alabama-Depot) in München an die Bayerische Motorenwerke AG — Drucksache 8/4174 — 18063 D Beratung der Beschlußempfehlung und des Berichts des Finanzausschusses zu der Unterrichtung durch die Bundesregierung Mitteilung der Kommission an den Rat betreffend die Hauptprobleme im Zusammenhang mit den vorgeschlagenen Ratsrichtlinien zur Harmonisierung der Struktur der Verbrauchsteuern (mit Ausnahme der Mehrwertsteuer) auf Bier, Wein und Alkohol — Drucksachen 8/3161 Nr. 59, 8/4095 — 18064A Nächste Sitzung 18064 C Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten . 18065* A Anlage 2 Redaktionelle Änderungen in der Beschlußempfehlung des Innenausschusses zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung besoldungsrechtlicher und versorgungsrechtlicher Vorschriften 1980, Drucksache 8/4203 18065* C Deutscher Bundestag — 8. Wahlperiode — 223. Sitzung. Bonn, Mittwoch, den 18. Juni 1980 17981 223. Sitzung Bonn, den 18. Juni 1980 Beginn: 9.00 Uhr
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    Anlage 1 Liste der entschuldigten Abgeordneten Abgeordnete (r) entschuldigt bis einschließlich Dr. van Aerssen* 19. 6. Dr. Ahrens** 19. 6. Dr. Aigner* 19. 6. Alber* 19. 6. Amrehn 19. 6. Dr. Bangemann* 19. 6. Dr. Barzel 18. 6. Berger (Lahnstein) 18. 6. Dr. Biedenkopf 19. 6. Dr. Blüm 18. 6. Blumenfeld* 19. 6. Brandt* 19. 6. Büchner (Speyer) ** 19. 6. Dr. Dollinger 19. 6. Dr. Enders 18. 6. Erpenbeck 19. 6. Eymer 18. 6. Fellermaier* 19. 6. Frau Dr. Focke * 19. 6. Friedrich (Würzburg) * 19. 6. Dr. Früh* 19. 6. Dr. Fuchs* 19. 6. Frau Geier 18. 6. Haar 19. 6. von Hassel* 19. 6. Katzer* 19. 6. Dr. h. c. Kiesinger 19. 6. Dr. Klepsch* 19.6. Dr. Köhler (Duisburg) * 19. 6. Dr. Kreile 19. 6. Lange* 19. 6. Lücker* 19. 6. Luster* 19. 6. Dr. Mende** 19. 6. Dr. Müller** 19.6. Dr. Müller-Hermann* 19. 6. Neuhaus 19. 6. Dr.-Ing. Oldenstädt 19. 6. Dr. Pfennig* 19. 6. Pieroth 18. 6. Dr. Probst 19. 6. Dr. Riesenhuber 19. 6. Dr. Schäuble** 19. 6. Schinzel* 19. 6. Frau Schleicher* 19. 6. Schmidt (Würgendorf) ** 19. 6. Schmöle 18. 6. Dr. Schwencke (Nienburg) * 19. 6. * für die Teilnahme an Sitzungen des Europäischen Parlaments ** für die Teilnahme an Sitzungen der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Anlagen zum Stenographischen Bericht Abgeordnete (r) entschuldigt bis einschließlich Seefeld* 19. 6. Sieglerschmidt* 19. 6. Spitzmüller 18. 6. Dr. Sprung 19. 6. Stockleben 19. 6. Voigt (Frankfurt) 19. 6. Walkhoff 19. 6. Frau Dr. Walz* 19. 6. Wawrzik* 19. 6. Dr. Wörner 19. 6. Würtz 18. 6. Anlage 2 In der Beschlußempfehlung des Ausschusses - Drucksache 8/4203 -, in der hier im Hause vervielfältigten Fassung sind folgende redaktionelle Berichtigungen erforderlich: 1. Seite 22 In der rechten Spalte muß es bei Nr. 8 a nach der Überschrift richtig heißen: (1) Beamte der Bundeswehr und Soldaten erhalten, wenn sie in der Nachrichtengewinnung durch Fernmelde- und Elektronische Aufklärung verwendet werden und des - 2. Auf Seite 27 ist bei Nr. 27 der Buchstabe a irrtümlich weggefallen. Er ist unverändert gegenüber dem Entwurf angenommen worden. Es muß deshalb in der rechten Spalte richtig heißen: 2.) Nr. 27 d) Beamte des höheren Verwaltungsdienstes einschließlich der Beamten besonderer Fachrichtungen, Studienräte und Militärpfarrer in der Besoldungsgruppe A 13. Die Studienräte des Landes Bayern mit der Lehrbefähigung für Realschulen und die Studienräte an Volks- und Realschulen der Freien und Hansestadt Hamburg gelten nicht als Studienräte im Sinne dieser Vorschrift (2) Die Stellenzulage wird nicht neben einer Stellenzulage nach der Nummer 23 bis 26 gewährt 3. Auf Seite 34 ist in der rechten Spalte bei Nummer 19 Satz 1 der Betrag falsch ausgedruckt Es muß richtig heißen: Nummer 19 Satz 1 231,06
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    Rede von Benno Erhard


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CDU/CSU)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CDU)

    Herr Präsident! Meine verehrten Damen und Herren! Der Gesetzentwurf ist zumindest bei den Beamten, den Verbänden und den sonst Interessierten mehr unter dem Namen „Besoldungsstrukturgesetz" bekannt. Es ist gut, daß die längst überfälligen Verbesserungen für die Soldaten jetzt Gesetz werden. Es ist gut, daß die von der CDU/CSU-Fraktion im Mai 1979 auf Drucksache 8/2877 beantragte Zulage für die Beamten der Sekretärsgruppe verwirklicht wird.
    Die Verbesserung des Beamtenversorgungsgesetzes — etwas genauer: die Wiederherstellung früheren Rechts — ist gut und richtig. Auf Antrag Bayerns und Baden-Württembergs hatte der Bundesrat dies vorgeschlagen. Diese Regelung stellt sicher, daß Beamte die Versorgung aus einem durch Gesetz geschaffenen neuen Beförderungsamt auch dann erhalten, wenn sie dieses noch nicht zwei Jahre lang wahrgenommen haben. Damit wird insbesondere den älteren Polizeivollzugsbeamten geholfen, für die mit Wirkung vom 1. Januar 1979 das neue Spitzenamt im mittleren Polizeivollzugsdienst eingeführt worden ist. Diese Regelung ist im Bundestag und in seiner Umgebung allgemein bekannt unter dem Namen „A 9 plus Zulage".
    *) Später eingesetzt: 8/4241
    Meine Fraktion hätte es begrüßt, wenn die Initiative des Bundesrats schon früher verabschiedet worden wäre, zumal dieser Entwurf schon lange im Innenausschuß zur Beratung anstand; dann wären bei den älteren Vollzugsbeamten, die inzwischen in den Ruhestand getreten sind, keine Nachteile eingetreten.
    Meine Damen und Herren, Besoldungsgesetze kosten Geld. Also sind sie auch meist umstritten. Von den wichtigen und notwendigen Anpassungen im öffentlichen Dienstrecht, die in den letzten Jahren erkennbar geworden sind und anstehen, sind speziell in dieser Legislaturperiode keine verwirklicht worden. Ich zähle nur einige auf: Die vor einem Jahrzehnt so groß angekündigte Reform des öffentlichen Dienstrechts ist zu Grabe getragen worden. Die vom Bundesinnenminister angekündigte Fortentwicklung des Berufsbeamtentums hat nicht stattgefunden. Der gesetzliche Auftrag zur sachgerechten Bewertung der Funktionen ist systematisch verschleppt worden. Nach fünf Jahren liegt noch keine einzige Funktionszuweisungsverordnung, mit der diese Bewertung erfolgen sollte — vor allem im Bereich der Justiz, nämlich bei den Rechtspflegern —, vor. Die Dienstpostenbewertung, ein wesentlicher Bestandteil der seinerzeit angekündigten Dienstrechtsreform, wird seit mehr als einem Jahrzehnt lediglich in Zirkeln gut bezahlter ministerieller Experten diskutiert. Greifbare Ergebnisse liegen nicht vor. Lediglich einige Modellversuche ohne praktischen Nutzwert werden auf dieser Spielwiese durchgeführt Die notwendige Bereinigung des Beamtenrechts mit der Regelung der Nebentätigkeit sowie die Novellierung des Beihilferechts sind gleichfalls ganz klammheimlich zu den Akten gelegt worden. Dies ist vor allem für die Versorgungsempfänger aus niedrigen Besoldungsgruppen sehr schmerzlich. Was geblieben ist, sind Minimalregeln im Laufbahnrecht und bei der Teilzeitbeschäftigung, die weit hinter dem zurückgeblieben sind, was ursprünglich angekündigt war.
    Was ich der Bundesregierung und Ihnen, meine Damen und Herren von der SPD und der FDP, vorhalten muß, ist zweierlei. Auf der einen Seite haben Sie sich als nicht in der Lage erwiesen, die wichtigen und aktuellen Probleme des Berufsbeamtentums zu lösen. Vielleicht haben Sie das auch nicht gewollt. Sie haben wider besseres Wissen in öffentlichen Erklärungen und durch Vorlegung von Programmen und Entwürfen immer wieder versucht, den Eindruck zu erwecken, als ob alsbald ein Reformvorhaben verwirklicht werden würde.

    (Wehner [SPD]: Was heißt denn „wider besseres Wissen"?)

    — Das heißt das, was ich gesagt habe, Herr Kollege Wehner.
    Wenn daraus nichts wurde, wurde den Betroffenen bedeutet, sie sollten froh sein, daß es nicht schlimmer gekommen sei; die Linken in der eigenen Partei hätten da ganz andere Vorstellungen über die Ausgestaltung des Beamtenrechts. Wissen Sie, Herr



    Erhard (Bad Schwalbach)

    Kollege Wehner, ich bin ja ein Abgeordneter, der aus Hessen kommt,

    (Brandt [Grolsheim] [SPD]: Gott seis geklagt!)

    und ich bin ja, wie Sie auch wissen, sehr viele Jahre im hessischen Landtag gewesen. Ich weiß sehr genau, was für unterschiedliche Auffassungen speziell zum Beamtenrecht in Ihrer Fraktion und Ihrer Partei vorhanden sind. Man braucht ja bloß die hessische Verfassung zu lesen.
    Die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen haben seit langem, d. h. seit mehr als zwei Jahren, den Beamten versprochen, drei grundsätzliche Verbesserungen durchzuführen, nämlich erstens Anhebung der Eingangsämter im mittleren und im gehobenen Dienst — in der Vorlage der Bundesregierung, über die wir jetzt in der vom Ausschuß geänderten Fassung zu entscheiden haben, ist das ausdrücklich unter Bezugnahme auf eine Erklärung der Bundesregierung im Bundestag dargestellt —, zweitens Verbesserung der Mindestversorgung und drittens Einführung eines neuen Spitzenamts A 9 plus Zulage für den gesamten mittleren Dienst. Das dritte ist verwirklicht.
    Der objektive Betrachter gibt mir sicher recht, wenn ich feststelle, daß in dem jetzt vorliegenden Gesetzentwurf Anspruch und Wirklichkeit weit auseinanderklaffen. Von den Versprechungen wurde allein das neue Spitzenamt für den gesamten mittleren Dienst verwirklicht. Nicht enthalten ist die Hebung der Eingangsämter im mittleren und im gehobenen Dienst. Sie wissen, daß meine Fraktion in den Ausschußberatungen für die Hebung der Eingangsämter eingetreten ist — wie übrigens, nur in anderer Weise, auch die Bundesregierung —, weil infolge der besseren Ausbildung höhere Anforderungen an diese jungen Beamten gestellt werden müssen. Meine Fraktion hatte eine Lösung vorgeschlagen, die verfassungsrechtlich einwandfrei gewesen wäre. Aber die beiden Regierungsfraktionen haben alles abgelehnt. „Alles" heißt: was wir vorgeschlagen haben und was die eigene Regierung vorgeschlagen hat. Sie haben sich damit in Widerspruch zu Ihrer eigenen, von Ihnen gestellten Regierung begeben.
    Und nun berufen Sie sich zur Begründung Ihrer Haltung auch noch auf den Bundesrat. Ich meine, Sie sollten öfter auf den Bundesrat hören — aber nicht, um ihn als Alibi für ein anderes Wollen zu gebrauchen.
    Der Gesetzentwurf ist von der Bundesregierung so spät eingebracht und seine Beratung dann so verschleppt aufgenommen worden, daß jetzt keine wesentlichen und weitergehenden Diskussionen und Abklärungen mehr möglich erscheinen. Wenn das Gesetz in dieser Wahlperiode verabschiedet werden, also auch die Hürde des Bundesrats nehmen soll, ist es sicher richtig, sich weithin synchronisiert mit dem Bundesrat zu verhalten.
    Wegen der grundsätzlich unterschiedlichen Standpunkte wird ein Einvernehmen in der Zwischenzeit nicht mehr möglich sein. Wir wiederholen deshalb die im Ausschuß gestellten Anträge nicht — bis auf einen.
    Wenn schon nicht die Hebung der Eingangsämter, die wir nach wie vor für vordringlich halten, erreicht werden kann, darf der Gesetzentwurf wenigstens in seinen übrigen Bestandteilen nicht gefährdet werden. Wir halten es nicht für vertretbar, daß wieder einmal die Empfänger von Mindestversorgungsbezügen benachteiligt werden. Es ist nicht einzusehen, daß ausgerechnet die Empfänger kleinster Einkommen, die außerdem unter der wenig altenfreundlichen beamtenrechtlichen Krankenfürsorge am meisten zu leiden haben, nicht nur nicht an der allgemeinen Einkommensverbesserung teilnehmen dürfen, sondern auch noch Inflationsverluste aufgebürdet erhalten.
    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat deshalb heute zwei Anträge eingebracht. Mit dem Änderungsantrag zu Art. 7 Nr. 1 a des Besoldungsstrukturgesetzes wird vorgeschlagen, den Sockelbetrag für die Mindestversorgung von 45 auf 58 DM anzuheben. Damit werden die bisher erfolgten allgemeinen Einkommensverbesserungen nachgeholt. Des weiteren hat meine Fraktion einen Entschließungsantrag vorgelegt, durch den die Bundesregierung gebeten wird, sich dafür einzusetzen, daß die Mindestversorgung künftig in vollem Umfang an der allgemeinen Anpassung teilnimmt.
    Wir bitten die Vertreter der Koalitionsfraktion — und ich schaue zur FDP herüber, die eigentlich im Wort steht —,

    (Dr. Penner [SPD]: Die Gelddrucker auch!) diesen beiden Anträgen zuzustimmen.

    Damit wird den sozial schwachen Einkommensempfängern geholfen. Dies ist nach den mir vorliegenden Unterlagen immerhin ein Empfängerkreis von 80 000 Personen in Bund, Ländern und Gemeinden und sonstigen öffentlichen Händen.
    In den Ausschußberatungen ist seitens der SPD und auch der FDP immer wieder darauf hingewiesen worden, daß eine konsensfähige Lösung in all den einzelnen Fragen mit dem Bundesrat angestrebt werden müsse. Einverstanden! Deshalb schlagen wir Ihnen hier vor, eine solche Regelung zu treffen. Denn entsprechend den Anträgen des Bundesrates im ersten Durchgang zum Gesetzentwurf ist das vom Bundesrat beantragt worden. Sie wird deshalb von der Mehrheit des Bundesrates auch im Zweiten Durchgang voraussichtlich gebilligt werden. Die Mindestversorgung, meine Damen und Herren, ist nichts anderes als Ausdruck der Versorgungspflicht der öffentlichen Hände aus dem Beamtenrecht, das auf dem Gedanken der Alimentation beruht.
    Die Union hatte im Innenausschuß noch einige weitere Anträge zum Besoldungsstrukturgesetz gestellt, z. B. zur Behebung des Beförderungsstaus im gehobenen nicht-technischen Dienst, bei der Bahn und beim Zoll.

    (Dr. Penner [SPD]: Alles ausgabewirksame Anträge!)

    Die Vorschläge, die von Herrn Kollegen Regenspurger bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfs hier



    Erhard (Bad Schwalbach)

    im Plenum ausgesprochen worden sind, bleiben einer zukünftigen Regelung vorbehalten. Sie, meine Herren und Damen Kollegen von der SPD und der FDP, haben heute die Möglichkeit, zu erklären, daß auch Sie dies für die Zukunft wollen oder nicht wollen. Stets nur alles vor sich herzuschieben und auf Tagungen außerhalb des Hauses große Versprechungen zu machen, führt sicherlich nicht zu größerem Vertrauen bei allen Betroffenen.

    (Dr. Penner [SPD]: Wir haben uns der Gesellschaft der Gelddrucker nicht anschließen können!)

    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist der Meinung, daß der jetzt vorliegende Gesetzentwurf trotz aller Lücken und Mängel so schnell verabschiedet werden muß, daß die darin enthaltenen Teil- und Minimallösungen noch in dieser Legislaturperiode verwirklicht werden können. Wir sind der Meinung, daß die Beamten einen Anspruch darauf haben, daß sie wenigstens diese geringfügigen Verbesserungen erhalten. Wir bitten, im Interesse der Alten und Einkommensschwachen, derer also, die beides zusammen sind — alt und einkommensschwach —, den beiden Anträgen zur Mindestversorgung zuzustimmen und damit auch in Übereinstimmung mit dem Bundesrat — nicht nur verbal, sondern auch tatsächlich — zu sein.

    (Beifall bei der CDU/CSU)



Rede von Richard Stücklen
  • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (CSU)
  • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (CSU)
Meine Damen und Herren, bevor ich das Wort Herrn Abgeordneten Liedtke gebe, darf ich Ihnen folgendes mitteilen: Auf der Diplomatentribüne hat eine Delegation des Haushaltsausschusses des Senats der Italienischen Republik unter der Leitung von Senator Salverino de Vito Platz genommen, Ich darf Sie im Namen des Deutschen Bundestages recht herzlich willkommen heißen. Ich wünsche Ihnen einen recht angenehmen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland.

(Beifall)

Das Wort hat der Herr Abgeordnete Liedtke.

  • insert_commentNächste Rede als Kontext
    Rede von Karl Liedtke


    • Parteizugehörigkeit zum Zeitpunkt der Rede: (SPD)
    • Letzte offizielle eingetragene Parteizugehörigkeit: (SPD)

    Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Vorab eine Bemerkung für das Protokoll: Die tüchtigen Beamten des Innenministeriums haben den Deutschen Bundestag überholt In diesem Gesetz stehen in der Anlage bereits Besoldungstabellen, in denen die Erhöhung um 6,3 % eingearbeitet ist. Das Besoldungserhöhungsgesetz haben wir aber noch nicht beschlossen. Bei allem Respekt vor diesen fleißigen Beamten stelle ich fest: Es gelten noch die alten, niedrigeren Tabellen.

    (Erhard [Bad Schwalbach] [CDU/CSU]: Die möchten auch gern mehr haben, Herr Kollege! — Weitere Zurufe von der CDU/ CSU)

    — Ja, sie bekommen es bereits ab 1. März.

    (Erhard [Bad Schwalbach] [CDU/CSU]: Ohne Gesetz!)

    — Unter Vorbehalt; das ist in diesem Hause üblich.

    (Vor s i t z: Vizepräsident Frau Renger)

    Zu den Anträgen der Opposition: Beide Anträge sind im Grunde ein Antrag.

    (Erhard [Bad Schwalbach] [CDU/CSU]: Nein, das eine ist ein einmaliger Akt, das andere ist für die Zukunft Sie beabsichtigen die Anhebung der Mindestversorgung. Das ist die gleiche Materie, nur anders formuliert. Deswegen kann ich sie beide zusammen behandeln. Wir haben diesen Antrag im Innenausschuß abgelehnt. Ich will Ihnen auch sagen, warum. Erstens einmal, damit es schneller geht. Herr Erhard, ich schließe mich Ihnen an, daß die Verbesserungen im Verteidigungsbereich in diesem Gesetz als Nachholbedarf für die Bundeswehr auch von uns begrüßt werden. Wenn Sie dann zurückschrauben, bleiben für den übrigen Bundesbereich noch Kosten von 18 Millionen DM übrig. So gewichtig geht es in den Militärbereich. Ihr Antrag hätte 14,2 Millionen DM für diesen Punkt zusätzlich ausgelöst und diese Kosten nahezu verdoppelt. (Erhard [Bad Schwalbach] [CDU/CSU]: Nicht im Bund!)

    Aber ich will Ihnen eine andere Erklärung geben; nicht jeder wird das wissen. Die Mindestversorgung im öffentlichen Dienst beträgt zur Zeit rund 1350 DM. Dazu kommen noch die 6,3 %. Die Mindestversorgung in der Rentenversicherung nach 45 Arbeitsjahren beträgt zur Zeit rund 925 DM. Wenn Sie im Beamtenbereich die Krankenselbstversicherung bei einem Ehepaar mit 300 DM ansetzen und den Teil, der besteuert wird, berücksichtigen, liegen Sie in der Auswirkung ziemlich exakt parallel. Das war der Grund dafür, daß wir gesagt haben: Jetzt im Beamtenbereich anzuheben und Ungleichgewichtigkeiten wiederherzustellen, das ist nicht richtig.

    (Abg. Regenspurger [CDU/CSU] meldet sich zu einer Zwischenfrage)

    — Herr Regenspurger, es lohnt nicht, jetzt mit Fragen darin herumzubohren. Die Zahlen stimmen; die habe ich immer verwendbar im Kopf. — Aber bitte.